„Die Wälder“ von Melanie Raabe

Werbung Unbezahlt – Rezensionsexemplar vom btb Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Als Nina die Nachricht erhält, dass Tim, ihr bester Freund aus Kindertagen, unerwartet gestorben ist, bricht eine Welt für sie zusammen. Vor allem, als sie erfährt, dass er sie noch kurz vor seinem Tod fast manisch versucht hat, zu erreichen. Und sie ist nicht die Einzige, bei der er sich gemeldet hat. Tim hat ihr nicht nur eine geheimnisvolle letzte Nachricht hinterlassen, sondern auch einen Auftrag: Sie soll seine Schwester finden, die in den schier endlosen Wäldern verschwunden ist, die das Dorf, in dem sie alle aufgewachsen sind, umgeben. Doch will Nina das wirklich? In das Dorf und die Wälder zurückkehren, die sie nie wieder betreten wollte.

 

Meine Meinung:

Also ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, nur wenn ich unbedingt musste (schlafen, essen  🙂 ).

Es wird einmal aus der Vergangenheit und dann aus der Gegenwart erzählt. Dies wechselt sich in einem guten Rhythmus ab und macht die ohnehin schon spannende Story nur noch spannender. Die Figuren werden sehr ausführlich beschrieben, sodass man auch eine gute Bindung zu diesen aufbauen konnte und umso mehr wissen möchte wie das Ganze denn nun enden wird.

Gegenwart:   Wir begleiten Nina und David, die von ihrem verstorbenen Freund Tim einen Brief erhalten haben, mit einem bestimmten Auftrag. Doch können und wollen die beiden dies für Tim in die Tat umsetzen? Und wenn sie dies tun, können sie dann damit leben? Nina ist von der Idee überzeugt und muss nur noch David überreden mitzukommen. Doch wird er sie begleiten? Sollte man die Vergangenheit nicht ruhen lassen und sein jetziges Leben fortführen? Nina ist fest entschlossen den Auftrag von Tim auszuführen, mit oder ohne David…..

Vergangenheit: Hier treffen wir auf Peter, Kante, Winnie und Eddie. Die vier Leben in einem wirklich abgeschiedenen Dorf, das von Wäldern nur so umzingelt ist. Eines Tages sieht Peter Gloria wie sie im Dunkeln durch die Gegend geht und ihn anscheinend nicht bemerkt. Er folgt ihr sofort, da er sich nicht erklären kann was Gloria um diese Zeit noch im Dorf macht und vor allem warum sie auf die Wälder zugeht? Plötzlich ist Gloria in den Wäldern verschwunden und er hört einen schrecklichen Schrei. Was ist mit Gloria passiert? Peter rennt auf die Stelle zu wo Gloria verschwunden ist und sieht ganz viel Blut. Doch wo ist Gloria nur hin? Was ist mit ihr passiert?

In genau den richtigen Momenten sind wir entweder wieder in der Gegenwart oder der Vergangenheit, sodass man gar nicht aufhören möchte zu lesen. Mir hat der neue Thriller von Melanie Raabe sehr gut gefallen, da dieser nicht nur spannend, sondern auch sehr tiefgründig ist.

 

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Verlag: btb

Seiten: 432

Preis: 16,00 EUR

„Der Weihnachtosaurus (Band 1)“ von Tom Fletcher

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von 5 Sternen

 

Klappentext:

»Lieber Weihnachtsmann, ich wünsche mir einen echten Dinosaurier …«

Die Weihnachtswichtel am Nordpol sind ganz aus dem Häuschen, als sie tief im Eis ein geheimnisvolles Ei entdecken. Der Weihnachtsmann höchstpersönlich brütet das Ei unter seinem dicken Po aus. Zur Verblüffung aller schlüpft ein freundlicher kleiner Dinosaurier: der Weihnachtosaurus. Zufällig schickt zur gleichen Zeit, tausende Kilometer entfernt, ein kleiner Junge namens William seinen Wunschzettel an den Weihnachtsmann ab: Er wünscht sich einen echten Dinosaurier. Als William und der Weihnachtosaurus einander in der Weihnachtsnacht begegnen, erleben die beiden nicht nur ein fantastisches, zum Brüllen komisches Abenteuer, sondern auch, was es heißt, den Wünschen seines Herzens zu folgen.

 

Meine Meinung:

Irgendwie liest zur Zeit jeder dieses Buch und ich weiß nun auch warum. Nicht nur das Cover spricht einen sofort an, sondern auch der Klappentext. Man kann sich sofort alles bildlich vorstellen und möchte einfach nur noch anfangen zu lesen. Und den ersten Band habe ich auch sofort verschlungen.

Es fängt alles damit an das wir erfahren wie die Dinosaurier ausgelöscht wurden. Wirklich alle? Nein, ein Ei hat das ganze Chaos überlebt und liegt von nun an auf dem Grund des Meeresbodens. Doch niemand weiß das es dort liegt und so wird es vom Eis umschlossen und bleibt vorerst dort liegen.

Neben dem Ei lernen wir William und seinen Vater kennen. William sitzt im Rollstuhl und liebt Dinosaurier über alles. Er wünscht sich nichts sehnlicher als einen echten Dinosaurier. Aber dies wird wohl immer ein Wunsch bleiben, da es keine Dinosaurier mehr gibt. Oder doch? Kurz vor Weihnachten wirft William seinen Wunschzettel für den Weihnachtsmann in den Briefkasten und dieser staunt nicht schlecht als er Williams Brief liest.

Es ist eine wunderbare Geschichte, die einfach jeder gelesen haben sollte. Es ist kindgerecht geschrieben und in dem Buch geht es nicht nur um den Dinosaurier und William, sondern auch um Freundschaft, Liebe und das man artig sein sollte, da der Weihnachtsmann einem sonst keine Geschenke bringt und man so auch keine Freunde bekommt wenn man immer nur böse ist. Und man sollte seinen Glauben an nicht vorhandene Dinge nicht aufgeben, da es womöglich doch wahr werden könnte.

 

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Verlag: cbj

Seiten: 384

Preis: 14,99 EUR  //  Taschenbuch: 10,00 EUR

Alter: ab 8

 

„Der Bär und die Nachtigall“ von Katherine Arden

Werbung Unbezahlt – Rezensionsexemplar vom Heyne Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

In einem Dorf am Rande der Wildnis, weit im Norden Russlands, wo der Wind kalt bläst und der Schnee viele Monate des Jahres fällt, erzählt die alte Dienerin Dunja den Kindern des Grundbesitzers Pjotr Wladimirowitsch Geschichten über Zauberei, Folklore und den Winterkönig mit den frostblauen Augen. Verbotene Geschichten über eine uralte Magie. Doch für die junge, wilde Wasja sind dies weit mehr als Märchen. Sie allein kann die Geister sehen, die ihr Zuhause beschützen. Und sie allein spürt, dass sich in den Wäldern eine dunkle Magie erhebt.

 

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch bei einem sehr netten Bookstagrammer gesehen und er sagte mir ich muss es noch dieses Jahr lesen. Das ist nun meine Aufgabe und er erwartet auch noch eine Rezension dazu von mir. Nun das habe ich dann wohl geschafft =)

Die Winter im Dorf sind hart und kalt, doch Marina möchte unbedingt noch eine weitere Tochter bekommen und eines Tages ist sie dann auch Schwanger, obwohl sie weiß das sie dafür viel zu dünn und geschwächt ist. Doch sie wird dieses Kind bekommen und Piotr wird sie ohne Marina aufziehen müssen. Aber Marina weiß das dieses Kind besonders sein wird. Sie spürt es einfach und gibt ihr eigenes Leben für ihre Tochter. Im ersten Jahr ist Wasja nur am Weinen und Piotr weiß nicht mehr was er noch tun soll. Erst nach diesem einen Jahr wird das Kind ruhiger. Wasja wird älter  und mit der Zeit findet sie heraus das sie mit Geistern sprechen kann. Ist dies nun eine besondere Gabe oder ein Fluch? Denn jeden Abend wird dem Hausgeist ein Apfel und ein Kanten Brot hingelegt, damit dieser das Haus beschützt und Dinge flickt. Also müssen auch die Angestellten all die Geister sehen. Oder nicht?

Piotr hingegen hat auch noch andere Sorgen. Er braucht eine neue Frau. Lange genug hat er nun ohne Frau gelebt und es ist an der Zeit eine neue Mutter für Wasja zu finden. Und so macht er sich mit zwei seiner Söhne auf den Weg nach Russland, um nach einer Frau für sich zu suchen.

Das Buch ist in drei Teile untereilt, aber ich sage nicht was in welchem geschieht, da ich sonst zu sehr spoilern würde. Man muss diese Geschichte einfach gelesen haben, da sie wirklich bezaubernd ist. Es ist spannend, mystisch und der Schreibstil lässt einen tief in das Geschehene abtauchen, sodass man sich alles bildlich vorstellen kann. Ich bin auf die nächsten beiden Teile gespannt.

 

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Verlag: Heyne

Seiten: 432

Preis: 16,99 EUR

 

„Das Weihnachtswunder von Pleasant Sands“ von Nancy Naigle

Werbung Unbezahlt – Rezensionsexemplar vom be Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Angela Carson führt in dritter Generation den kleinen Weihnachtsladen „Heart of Christmas“ in der beschaulichen Kleinstadt Pleasant Sands. Doch kurz vor Weihnachten wird ihre Welt auf den Kopf gestellt: Der attraktive Geoff Paisley eröffnet dort eine Filiale seiner großen Ladenkette „Christmas Galore“. Angelas Laden droht das Aus. In ihrer Not wendet sie sich in der „Dear Santa“-App direkt an den Weihnachtsmann und hofft auf ein kleines Weihnachtswunder – nicht wissend, dass sich hinter „Santa“ Geoff verbirgt …

Geoff Paisley hat seiner kranken Mutter versprochen, alle „Dear Santa“-Briefe an ihrer Stelle zu beantworten. Angelas Briefe berühren ihn tief – wie kann er von den Briefen der Frau, die ihm im echten Leben den letzten Nerv raubt, nur so fasziniert sein? Werden die Beiden ihren Kleinkrieg begraben und die Magie von Weihnachten auch in ihr Herz lassen?

 

Meine Meinung:

Ich wollte mal einen Weihnachtsroman lesen, da ich davon echt wenige lese. Wenn es nicht zu sehr vor Liebe trieft, dann mag ich die Geschichten auch wohl lesen. Und hier ist alles in Ordnung. Es ist eine schöne Liebesgeschichte, die einem nur allzu vertraut ist.

Angela führt einen traditionellen Weihnachtsladen. Dieser ist ihr ganzer Stolz. Doch eines Tages macht ein neuer Laden auf – „Christmas Galore“. Es ist nur einer von vielen, da es sich hier um eine Kette handelt. Hier wird Dekoration verkauft, die Angelas Ware gegenüber richtig billig ist, aber von allen gekauft wird. Ihr Geschäft läuft schon seit längerer Zeit nicht mehr so gut, doch das möchte Angela sich nicht eingestehen. Lieber schiebt sie Christmas Galore den schwarzen Peter zu, dass sie vielleicht ihren Laden schließen muss. Denn wer soll sonst an alledem Schuld sein? Sie besteht halt auf viele Traditionen. Doch auch mit diesen sollte man manchmal brechen, um nicht unterzugehen….

Angelas Schwester mochte ich anfangs überhaupt nicht, da sie keinerlei Verständnis oder Mitgefühl für Angelas Lage gezeigt hat. Ihr wäre es sowieso lieber gewesen wenn Angela schon lange den Laden dicht gemacht hätte. Doch zur Mitte und vor allem zum Ende des Buches mochte ich ihre Schwester ein wenig mehr  =)

An und für sich war es eine schöne Geschichte, die man so aber schon kennt. Natürlich kann man nicht alles neu erfinden, aber einige Rezensenten haben recht. Es ist ein Abklatsch von „E-Mail für dich“. Es ist nicht schlimm, aber war jetzt auch nichts wirklich neues für mich. Dennoch wurde die Geschichte schön erzählt.

 

 

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luebbe.de

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Verlag: be

Seiten: 453

Preis: 6,99 EUR

Alter: ab 16

„Böse Opfer“ von Max Manning

Werbung Unbezahlt – Rezensionsexemplar vom HarperCollins Verlag

von 5 Sternen

Klappentext:

Bohrende Kopfschmerzen zwingen Gem Golding dazu, auf ihrem Nachhauseweg spätnachts an einem einsamen Laden zu stoppen, um Schmerztabletten zu kaufen. Da taucht auf dem dunklen Parkplatz plötzlich ein Mann auf, greift sie an und überwältigt sie. Ihr Angreifer verspricht, ihr nichts zu tun, wenn sie sich fügt. Selbst wenn sie schreien könnte – mit Hilfe ist in dieser Gegend nicht zu rechnen. Doch auf einmal bietet sich eine unerwartete Gelegenheit zum Gegenangriff. In diesem verhängnisvollen Augenblick entscheidet sich Gems weiteres Leben: Wird sie Kämpferin oder Opfer sein?

 

Meine Meinung:

Der Klappentext verspricht viel Spannung und Nervenkitzel. Beides habe ich aber teilweise vergeblich gesucht….

Man liest aus der Sicht von Gem, dem Detective und Norton (dem Angreifer). Nachdem Gem von Norton angegriffen wird, aber noch einmal mit einem blauen Auge davonkommt (er hat sie gehen lassen), landet diese schließlich verletzt im Krankenhaus. Dort wird Gem von ihrem Mann besucht, der ihr auch noch Vorwürfe macht. Gem hätte um diese Uhrzeit nicht in so einer Gegend sein dürfen. Sie hätte zu Hause sein müssen. Immer wieder hat ihr Mann ihr gesagt das sie nicht mehr so lange arbeiten soll und kürzen treten muss. Vielleicht sollte sie sogar ganz aufhören zu arbeiten? Doch das würde Gem im Traum nicht einfallen, auch wenn ihr Mann mehr als glücklich darüber wäre.

Tja, was soll ich dazu sagen? Ihr Mann ist ein Kontrollfreak und nicht besonders einfühlsam und leicht krank. Gem ist mir aber auch nicht besonders ans Herz gewachsen. Und der Täter war nun auch nicht sonderlich interessant. Es geht hier um die große Frage wie man sich in so einer Situation richtig verhalten soll? Soll man sich zur Wehr setzen oder es über sich ergehen lassen? Der eine sagt so, der andere so. So richtig kann man dies nicht eingrenzen. Und diese Frage zog sich über das ganze Buch hinweg durch und Gem ging mir irgendwann auch auf die Nerven.

Ich habe anhand des Klappentextes mit viel mehr Spannung und Nervenkitzel gerechnet und bin etwas enttäuscht von dem Buch. Vorhersehbar war es ab einem gewissen Punkt auch noch. Für mich war der Anfang gut, der Rest war eher langweilig und langatmig.

 

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harpercollins.de

genialokal.de

Verlag: Harper Collins

Seiten: 400

Preis: 12,00 EUR

„Der Fund“ von Bernhard Aichner

Werbung Unbezahlt – Rezensionsexemplar vom btb Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Warum musste Rita sterben? Wer hat die Supermarktverkäuferin, die doch nie jemand etwas zuleide getan hat, auf dem Gewissen? Hat die 53-jährige wirklich ihr Todesurteil unterschrieben, als sie eines Tages etwas mit nach Hause genommen hat, was sie besser im Laden gelassen hätte? Offiziell ist der Fall abgeschlossen – aber da ist einer, der nicht aufgibt. Ein Polizist, der scheinbar wie besessen Fragen stellt – und Ritas Tod bis zum Ende nicht akzeptieren will…

 

Meine Meinung:

Der Klappentext hört sich so unglaublich spannend und mysteriös an, dass ich dieses Buch von Herrn Aichner unbedingt lesen musste. Und es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Rita ist eine einfache Verkäuferin und putzt nebenbei bei einem Milliardär, um genug Geld für sich und ihren Mann zu verdienen. Dieser liegt seit einiger Zeit nur faul auf dem Sofa rum und betrinkt sich. Rita hat es nicht leicht mit ihm und würde am liebsten aus dieser Einöde ausbrechen und ein ganz neues Leben anfangen. Aber wie soll das gehen wo sie doch nur diese beiden kleinen Jobs hat und sich nicht traut sich von ihrem Mann zu trennen? Sie glaubt nicht mehr daran jemals noch ein anderes Leben führen zu können. Bis zu diesem einen Tag im Supermarkt. Eines Morgens fängt Rita an die Bananenkartons zu sortieren und findet etwas in diesen. Sie findet Beutel mit weißem Inhalt. Kokain. Zuerst kann sie nicht glauben was sie da sieht, doch sie hält 12,7 Kilo Kokain in den Händen. Sie weiß nicht was sie tun soll. Es der Polizei melden oder es mitnehmen? Ja, Rita wird das Kokain mitnehmen und ihr Leben wird nicht mehr so sein wie es einmal war….

Die Geschichte wird einmal aus der Sicht des Polizisten erzählt und dann aus der Sicht von Rita. Hier wird nicht in der üblichen wörtlichen Rede miteinander gesprochen. Hier werden Gedankenstriche verwendet. Dies mag für manch einen erst einmal ungewöhnlich sein, da man es anders gewohnt ist, aber es ist gut gemacht und macht Spaß. Mir hat ein Punkt überhaupt nicht gefallen und das war der Polizist selbst. Dieser ging mir echt auf die Nerven. Zu diesem konnte ich einfach keine Beziehung aufbauen und ich fand seine Gespräche mit manch einem Verdächtigen auch mehr als fragwürdig.

Ansonsten ist es ein toller Thriller, der noch so einige Überraschungen bereit hält  😉

 

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randomhouse.de

genialokal.de

Verlag: btb

Seiten: 352

Preis: 20,00 EUR

„Die Arena – Grausame Spiele“ von Hayley Barker

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von 5 Sternen

 

Klappentext:

London in der nahen Zukunft. Die Gesellschaft hat eine Spaltung vollzogen: Die Pures leben komfortabel und luxuriös, während die Dregs ausgegrenzt, geächtet und unterdrückt werden. Manchen Familien der Dregs werden ihre Kinder entrissen und zum „Zirkus“ gebracht, wo die jungen Artisten zum Amüsement der Pures hungrigen Löwen begegnen oder waghalsige Hochseilakte liefern.
Hoshiko ist der Star auf dem Hochseil – sie vollbringt jeden Abend Unglaubliches, 15 Meter über dem Boden, ohne Fangnetz. Jede Vorführung könnte ihre letzte sein – und genau darauf lauern sensationslüstern und mit fasziniertem Grauen ihre Zuschauer. Doch dann begegnet Hoshiko dem Sohn einer hochrangigen Pure-Politikerin, Ben, der den Zirkus besucht – und verliebt sich in ihn, gegen alle Regeln. Ben begreift erst nach und nach die Realitäten, die hinter seinem komfortablen Leben stehen und wendet sich gegen seine eigene Klasse – für Hoshiko, das Mädchen, das er liebt. Um sie zu retten, begibt er sich in tödliche Gefahr.

 

 

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch schon ein bisschen länger in meinem Regal stehen und es bisher noch nicht gelesen. Bisher. Denn nun habe ich es gelesen =)

Es wird immer abwechselnd aus der Sicht von Ben und Hoshiko erzählt. Ben ist ein Pure und wohlbehütet aufgewachsen. Hoshika ist eine Dreg und wird von der Regierung und allen anderen Menschen, also den Pures, verachtet, gequält und ermordet. Die Dregs sind schlechte, dreckige und dumme Menschen, die es nicht Wert sind zu leben. Dies ist die Meinung aller Pures. Wirklich aller?

Der Zirkus ist plötzlich in der Stadt und Ben ist total begeistert und möchte sich die Show ansehen. Seine Eltern sehen dies nicht so gern, da sie den Dregs so wenig Aufmerksamkeit schenken wollen wie es nur irgendwie möglich ist. Doch Ben schafft es seine Mutter zu überreden und so schauen sie sich gemeinsam die Show an. Ben ist von der ersten Sekunde von Hoshiko begeistert. Er kann seinen Blick nicht von ihr abwenden und würde sich am liebsten mit ihr unterhalten. Doch dies wird niemals möglich sein. Nach dieser Show kann Ben es kaum erwarten wieder in den Zirkus zu kommen und Hoshiko wiederzusehen. Aber wie soll er dies bloß anstellen?

Alleine wie der Zirkus sich auf die Stadt zubewegt wurde schon ausdrucksvoll beschrieben. Dann fingen die Shows an und einem wurde plötzlich ganz schlecht, da alles einfach nur grausam ist. Barbarisch. Der Zirkusdirektor Silvio nimmt es in Kauf wenn seine Artisten sterben. Sind ja nur Dregs. Man kann sich neue beschaffen….Die Shows werden von Tag zu Tag gefährlicher und natürlich sterben auch Dregs. Dies macht die Pures glücklich.

Es ist Hayley Barker mit ihrem Schreibstil gelungen jede Szene real wirken zu lassen. Man konnte die Angst, das Leiden und die pure Verzweiflung der einzelnen Personen regelrecht spüren. Einfach klasse. Ich hätte mir vielleicht noch ein paar mehr Infos gewünscht warum die Menschen so sind. Warum es zwei Klassen gibt etc Aber vielleicht kommt das ja im zweiten Teil? Zum Ende hin wird es noch einmal richtig spannend und man möchte direkt mir den zweiten Teil weiter machen =)

 

 

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Verlag: Wunderlich Verlag

Seiten: 480

Preis: 18,00 EUR

„Der Tod der Mrs Westaway“ von Ruth Ware

Werbung Unbezahlt – Rezensionsexemplar vom dtv premium Verlag.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Ein dunkles Haus. Ein mysteriöses Testament. Eine gefährliche Familie.

Abgebrannt, allein und ohne Job – mit gerade mal 22 Jahren ist Harriet Westaway, genannt Hal, am Tiefpunkt ihres Lebens. Da erhält sie den Brief eines Anwalts aus Cornwall: Sie ist im Testament ihrer Großmutter bedacht worden. Hals Großmutter ist allerdings schon lange tot – offenbar liegt eine Verwechslung vor. Aber Hal ist so verzweifelt, dass sie nach Cornwall fährt und sich als die verschollene Erbin ausgibt. Das Erbe entpuppt sich als riesiges altes Herrenhaus inmitten ausgedehnter Ländereien. Doch als Hal entdeckt, dass die Familie Westaway einige sehr dunkle Geheimnisse hat, wird ihr Plan zur tödlichen Gefahr: Denn sie kommt einem Mörder in die Quere, der sich jahrzehntelang in Sicherheit geglaubt hat.

 

Meine Meinung:

Das Cover passt sehr gut zu dem Buch, denn die Elstern werden öfter mal vorbei schauen  😉 Und es gibt auch noch eine tiefere Bedeutung dieser Tiere.

Was kann ich euch zu dem Buch sagen? Hal hat vor Kurzem ihre Mutter verloren und ihr Geschäft übernommen. Ihre Mutter war als Kartenlegerin tätig und hat hier nicht sehr viel verdient. Sie kamen gerade so über die Runden, doch für ihre Tochter hätte sie alles getan. Leider konnte ihre Mutter nicht studieren gehen und hat somit auch nichts besseres gelernt. Aber die beiden sind zurecht gekommen. Bis zu dem Tag als ihre Mutter gestorben ist. Da Hal Geld brauchte, hat sie sich als Kartenlegerin versucht. Leider läuft das Geschäft nicht immer gut und somit hat sie sich bei einem Kredithai Geld besorgt. Dieser möchte sein Geld plus Zinsen haben und Hal hat kein Geld. So kam ihr der Brief mit dem Erbe sehr gelegen. Und somit machte sie sich, in dem Wissen das hier ein Fehler vorliegen musste, auf den Weg nach Cornwall.

Auf den ersten 80 Seiten und auch noch danach hadert Hal mit sich selbst, ob sie wirklich dieses Erbe antreten soll und mit einer Lüge leben kann, da es sich hier eindeutig um eine Verwechslung halten muss. Und da es sehr oft wiederholt wird, nervt es irgendwann auch. So sehr ich Hal auch noch ins Herz geschlossen habe, war dies echt anstrengend. Es war zwar spannend und die ganze Geheimniskrämerei hat einen fast wahnsinnig gemacht, dennoch hätte man dies ein wenig kürzer fassen können, damit es sich nicht so in die Länge zieht.

Ein guter Thriller, der zwar Spaß gemacht hat, aber an manchen Punkten ein bisschen zu lang war.

 

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dtv.de

genialokal.de

Verlag: dtv premium

Seiten: 416

Preis: 15,90 EUR

„Beanstock – Mord auf Parsley Manor“ von A.W. Benedict

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von 5 Sternen

 

Klappentext:

Auf dem Stammsitz der Baronets Parsley passiert ein heimtückischer Mord. Der Butler Arthur Reginald Beanstock muss feststellen, dass die örtliche Polizei mit den Ermittlungen überfordert zu sein scheint.
Bald schon passiert ein weiterer Mord. Und diesmal betrifft es den Haushalt seiner Herrschaft. Beanstock ermittelt und findet Hinweise auf eine Verschwörung, die ihn tief in die Vergangenheit zurückführt, als Spione noch die Lizenz zum Töten hatten und Cambridge nicht nur Studenten anlockte.

 

Meine Meinung:

Eine liebe Instagrammerin hat mich auf diese Reihe aufmerksam gemacht und ich habe mir direkt den ersten Teil gekauft und angefangen zu lesen =)

Es beginnt alles damit das eine kleine Willkommensfeier für Priscilla Hillmans veranstaltet wird. Doch das damals so nette Mädchen ist nicht mehr dieselbe Person und alle wundern sich, weshalb sie sich einen anderen Namen zugelegt hat. Auch kann sich keiner erklären warum sie plötzlich so eingebildet und eiskalt zu allen ist. Lady Fedora ist von alledem nicht besonders begeistert und kann sich nicht erklären warum Priscilla nicht mehr die ist, die sie einmal war und ist einfach nur traurig.

Nach dem großen Empfang gehen alle Gäste auf ihre Zimmer und ruhen sich aus. Doch eine Person wird am Morgen nicht mehr am Leben sein. Nur warum musste diese Person sterben? Der wirklich charmante Butler Beanstock fängt an Beweise zu sammeln und den Täter ausfindig zu machen, da er sich sehr für Kriminalgeschichten interessiert und gerne den Detektiv spielt. Und dies macht er auf eine tolle Art und Weise. Er ist äußerst zuvorkommend und möchte niemanden vorab beschuldigen, bis er nicht alle Beweise beisammen hat. Und somit macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit.

Bis zur letzten Seite ist es spannend und hat auch echt Spaß gemacht. Nur der Anfang war mir ein ganz, ganz kleines bisschen zu langatmig, aber dafür waren die anderen zwei Drittel einfach klasse. Ich werde auf jeden Fall die anderen Fälle auch noch lesen.

 

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Verlag: Books on Demand

Seiten: 240

Preis: 9,99 EUR

„Arthur und der schreckliche Scheuch“ von Jenny McLachlan

Werbung Unbezahlt – Rezensionsexemplar von Dragonfly

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Willkommen in einer Welt voller fantastischer Wesen!
Da ist ein Zauberer auf Opas Dachboden! Davon ist Arthur überzeugt, auch wenn seine Zwillingsschwester Rose ihn auslacht. Glaubt Arthur etwa immer noch an die wundersamen Wesen aus dem Fantasieland Arro, das sie sich als kleine Kinder ausgedacht haben? Doch bald muss Rose einsehen, dass Arthur Recht hat: Arro existiert wirklich! Und ausgerechnet Kreuch, der schreckliche Vogelscheuchenmann, hat ihren Opa verschleppt. Arthur und Rose bleiben nur drei Tage Zeit, um Opa aus dem Krähennest zu befreien und zu verhindern, dass Kreuch ihn in eine Scheuche verwandelt. Zum Glück erhalten sie Hilfe von ihrem Freund Minja (einem Ninja-Magier), dem Schaukelpferd Prosecco, dem Drachen Kokelores und weiteren magischen Gefährten.

 

Meine Meinung:

Na habt ihr euch damals auch eure eigene Fantasiewelt erschaffen? So mit Drachen, Feen und anderen Geschöpfen? Also ich schon. =)  Dadurch war ich nur noch gespannter in welche Welt Arthur und seine Schwester Rose abtauchen werden. Und die von ihnen erschaffene Welt ist ziemlich cool.

Arthur und Rose sind nun elf Jahre alt. Rose ist der Meinung das man nun langsam aber sicher erwachsener wird und sich mit den Kinderspielen von damals nicht mehr sehen lassen darf. Arthur ist da anderer Meinung und würde gerne mit seiner Schwester in die von ihnen erschaffen Welt Arro eintauchen und einfach wieder ein Kind sein. Doch Rose hat keine Lust mehr auf die Kinderspiele ihres Bruders und geht lieber zur Nachbarstochter und verbringt ihre Zeit nun sinnvoll. Die beiden sind zwar zu Besuch bei ihrem Opa, doch das stört Rose weniger. Nachdem sie mit Arthur den Dachboden aufgeräumt hat, damit diese dort ihr Reich einrichten können, ist sie auch schon wieder weg. Arthur hingegen glaubt noch an Arro und sein Opa ebenfalls. Durch eine Matratze gelangt man nach Arro und sein Opa quetscht sich in das zusammengeklappte Bett und ist plötzlich verschwunden. Arthur kann dies nicht glauben, doch sein Opa ist nicht mehr da. Somit begibt er sich ebenfalls in die Matratze, doch all seine Versuche bleiben erfolglos, bis es dann doch klappt und beide weg sind. Rose ahnt von alledem noch nichts, da sie ja nicht mehr an diese Welt glaubt und lieber Shoppen geht…..

Die komplette Welt ist wirklich toll ausgearbeitet und es macht richtig viel Spaß Rose, Arthur und Min bei der Rettung ihres Opas zu begleiten. Man taucht in eine komplett andere Welt ab. Der Schreibstil ist flüssig und die Schrift ist für Kinder ab neun Jahren auch groß genug. Die Kapitel sind kurz und spannend und man fiebert bei der Rettung des Opas und dem Kampf gegen den bösen Scheuch richtig mit. Ich kann dieses Kinderbuch jedem empfehlen, ganz egal wie alt man ist 😉

 

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genialokal.de

Verlag: Dragonfly

Seiten: 304

Preis: 14,00 EUR

Alter: ab 9