„Das Paar aus Haus Nr. 9“ von Felicity Everett

Erst einmal ein großes Danke an den Harper Collins Verlag und Netgalley für das Leseexemplar.

     von 5 Sternen

Klappentext:

Sara und Neil begrüßen ihre neuen Nachbarn Gavin und Louise. Die Paare sind sich sofort sympathisch und verbringen von da an viel Zeit miteinander. Bald schon erscheint Sara ihr eigenes braves Familienleben neben den weltgewandten Nachbarn trist. Je mehr sie in die geheimnisvolle Welt von Gavin und Louise eintaucht, desto stärker wird die Versuchung, ihr eigenes Leben hinzuwerfen. Doch jede Veränderung hat ihren Preis.

 

Meine Meinung:

Aufgrund des Inhaltes wollte ich unbedingt dieses Buch lesen, da ich dachte das es sehr spannend werden wird und vielleicht auch ein wenig düster. Denn das Leben anderer leben wollen und eine neue Freundschaft kann man auf verschiedene Weisen verpacken.
Als ich es dann angefangen habe wurde mir bewusst das es langatmig wird. Genau dies traf auch ein.

Sara ist total auf ihre neuen Nachbarn fixiert und will am liebsten jeden Schritt von ihnen verfolgen oder gar selbst machen. Neil geht voll in seinem Job auf und will unbedingt aufsteigen. Sie haben zwei Kinder und führen ein normales, bescheidenes Leben. Ihre Nachbarn sind das genaue Gegenteil von beiden. Sie genießen jeden Tag, haben Geld, gute Jobs und feiern sehr oft.

Meiner Meinung zieht sich alles nur in die Länge und dieses Buch hat mich auf eine harte Probe gestellt. Ich mochte es leider nicht so gerne und würde es jetzt nicht an meine Freunde weiter empfehlen.

 

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Verlag: Harper Collins

Seiten: 368

Preis: 9,99 EUR

„Die Wellington Saga – Versuchung“ und „Die Wellington Saga – Verführung“ von Nacho Figueras

     von 5 Sternen

Teil 1 Klappentext:

Glamouröse Partys, edle Pferde und heiße Nächte unterm Sternenhimmel – hier liegt der Schlüssel zum Glück …

Champagner und Jetset interessieren die junge und kluge Tierärztin Georgia nicht. Daher stimmt sie wenig begeistert zu, ihren besten Freund zu einem der glamourösen Reitturniere in Wellington, Florida, zu begleiten. Ausgerechnet Alejandro, der unglaublich attraktive älteste Sohn des mächtigen Del Campo Clans, wirft dort ein Auge auf sie und zieht sie wie ein Sturm in eine Welt, in die Georgia so gar nicht zu passen scheint. Doch er ist kein Mann, der ein Nein akzeptiert …

 

 

 

Teil 2 Klappentext:

Glamouröse Partys, edle Pferde und heiße Nächte unterm Sternenhimmel – hier liegt der Schlüssel zum Glück …

Sebastian ist in Wellington als Playboy der Familie Del Campo bekannt. Die Frauenwelt liegt ihm zu Füßen, und regelmäßig stürzt er sich in leidenschaftliche Affären. Das Ansehen seiner prominenten Familie ist ihm egal, und er genießt stattdessen sein freies Leben in vollen Zügen. Bis er die faszinierende Katherine kennenlernt, die ihn mit ihrem Temperament auf eine Weise anzieht, die Sebastian bisher nicht kannte …

 

 

Meine Meinung:

Zum Cover kann ich nur sagen das es recht schlicht gehalten ist, aber sehr schön.

Ich war vom ersten Teil so angetan, dass ich gleich den zweiten kaufen musste. Aber zum Anfang.

Georgia ist eine bezaubernde junge Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht und nicht eine Sekunde lang an Luxus denkt. Sie lebt bei ihrem Vater und hilft auf dem Hof aus. Doch als ihr bester Freund sie dann mit zu einem glamourösen Reitturnier nimmt, wird ihre Welt auf den Kopf gestellt. Aber so richtig. Von jetzt auf gleich wird sie in die Welt der Reichen gezogen und muss sich entscheiden was sie will. Ihren Vater im Stich lassen, so wie es ihre Mutter damals getan hat, um ein „besseres, schöneres“ Leben zu führen? Ihre eigenen Wünsche und Ziele verfolgen? Diese Gedanken und noch einiges mehr kreisen immer wieder in ihrem Kopf herum und dann ist da noch die Liebe.

Alejandro ist ein total heißer Typ. Er weiß genau was er will und würde alles für seine Tochter tun, um diese zu beschützen. Aber er verliebt sich in Georgia und kann nichts gegen seine Gefühle tun, obwohl er immer wieder an seine tote Frau denken muss.

Der zweite Teil dreht sich um Alejandros Bruder Sebastian und ist genauso toll wie der erste Teil. Über Teil drei kann ich leider nichts sagen, da ich diesen noch nicht gelesen habe. Doch Teil eins und zwei kann ich mit gutem Gewissen empfehlen.

Und wer auf heiße Szenen und viiel Liebe steht, ist hier genau richtig. Auch muss man nicht den ersten Teil gelesen haben, um den zweiten zu verstehen, da alles gut und schlüssig erklärt wird.

 

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Verlag: Blanvalet

Seiten Teil 1 : 416

Seiten Teil 2 : 368

Preis: je 12,99 EUR

 

„Alles über Heather“ von Matthew Weiner

     von 5 Sternen

Klappentext:

Mark und Karen Breakstone haben spät geheiratet. Bald kündigt sich Nachwuchs an, die Tochter wird auf den Namen Heather getauft, und die kleine, wie es scheint, recht perfekte Familie lebt ihr von materiellen Sorgen freies Leben in Manhattan. Doch das Dreieck Vater-Mutter-Kind ist labil. Heather, das von allen vergötterte Mamakind, verändert sich, als sie in die Pubertät kommt, sie wendet sich von der Mutter ab, die das nicht verkraftet.

Parallel erzählt Matthew Weiner das Schicksal von Bobby Klasky, Kind einer drogensüchtigen Prostituierten, geboren in die Hölle hinein. Sein Lebensweg führt ihn nach einer Vergewaltigung ins Gefängnis, wo ihm der letzte Rest von Menschlichkeit abhanden kommt. Als sich die beiden Geschichten kreuzen, kann es nur zur Katastrophe kommen. Und im Mittelpunkt steht, ohne es zu wissen, Heather.

 

Meine Meinung:

Der Autor hat ein schlichtes Cover gewählt. Dieses drückt für mich, wenn man den Inhalt gelesen hat, aber alles aus. Zwei Augen die dich ansehen und die ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Es geht hier einmal um Heather und auf der anderen Seite um Bobby. In dem Buch gibt es nur ganz wenig persönliche Rede. Dennoch erfährt man alles über Heather und Bobby was man wissen muss. Heather ist ein total wohlbehütetes Kind. Sie wird von ihrer Mutter regelrecht umklammert. Ihre Mutter opfert alles für ihre süße, kleine, liebevolle und zuvorkommende Tochter. Ihr Vater ist da nicht anders. Doch Heathers Mutter setzt immer noch einen drauf.

Bobby ist das genaue Gegenteil von Heather. Er ist rebellisch, wächst nicht wohlbehütet auf und weiß nicht so recht was er mit seinem Leben anfangen soll.

Das Buch hat zwar nur 144 Seiten und es wird hauptsächlich nur erzählt und sehr wenig gesprochen, doch genau das macht dieses Buch aus. Irgendwann treffen diese beiden Welten aufeinander und es wird meiner Meinung nach richtig interessant.

 

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Verlag: ROWOHLT Taschenbuch

Seiten: 144

Preis: 10,00 EUR

„Dem Horizont so nah“ von Jessica Koch

Klappentext:

Jessica ist jung, genießt das Leben und schaut in eine vielversprechende Zukunft. Dann trifft sie Danny. Sofort ist sie von ihm fasziniert, denn trotz seines guten Aussehens und selbstbewussten Auftretens scheint ihn ein dunkles Geheimnis zu umgeben.
Nach und nach gelingt es Jessica, hinter Dannys Fassade zu blicken und ihn kennenzulernen. Abgründe tun sich auf: Danny ist von Kindheit an zutiefst traumatisiert. Fernab von Heimat und Familie kämpft er um ein normales Leben.
Trotz aller Schwierigkeiten und gegen jede Vernunft entsteht zwischen Jessica und Danny eine innige Liebe. Doch nicht nur Dannys Vergangenheit ist düster, auch seine Zukunft ist bereits gezeichnet. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit …

 

Meine Meinung:

Der Anfang einer Trilogie.

Leider habe ich nur den ersten Teil dieser Trilogie gelesen, da es echt schwer zu verdauen ist. Jessica Koch schreibt ihre Geschichte. Dieser bin ich gerne für eine gewisse Zeit gefolgt.

Doch irgendwann war ich „froh“, dass das Buch zu Ende war und man alles verarbeiten konnte. Ihre Protagonisten werden mit sehr viel Liebe und Detailtreue beschrieben, da Jessica Koch alles selbst erlebt hat. Ich habe alle Personen ins Herz geschlossen, aber Danny ganz besonders.

Der Teil ist abgeschlossen und wenn man mehr über Dannys Vergangenheit erfahren möchte, sollte man Band zwei und drei auch lesen. Vielleicht werde ich dies auch bald tun 🙂

Teil 2 – Dem Abgrund so nah

Teil 3 – Dem Ozean so nah

Bevor ich es vergesse….die Autorin verarbeitet mit diesen Büchern ihre eigene Geschichte…

 

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„Nicht weg und nicht da“ von Anne Freytag

Klappentext:

Den Anfang kannst du nicht ändern, das Ende schon

Nach dem Tod ihres Bruders macht Luise einen radikalen Schnitt: Sie trennt sich von ihrem mausgrauen Ich und ihren Haaren. Übrig bleiben drei Millimeter und eine Mauer, hinter die niemand zu blicken vermag. Als Jacob und sie sich begegnen, ist er sofort fasziniert von ihr. Doch Luise hält Abstand. Bis sie an ihrem sechzehnten Geburtstag aus heiterem Himmel eine E-Mail von ihrem toten Bruder bekommt – es ist die erste von vielen. Mit diesen Nachrichten aus der Zwischenwelt und dem verschlossenen Jacob an ihrer Seite gelingt es Luise, inmitten dieser so aufwühlenden wie traurigen Zeit das Glitzern ihres Lebens zu entdecken …

 

Meine Meinung:

Luise hat es nicht leicht in ihrem Leben. Ihr Bruder bekommt durch seine Krankheit all die Aufmerksamkeit, die sie so nie bekommen wird. Und dann bringt er sich auch noch um. Man wusste von Anfang an, dass sich ihr Bruder umgebracht hat. Dann zu lesen wie Luise damit klar zu kommen versucht, macht einen schon traurig und nachdenklich. Sie verschließt sich vor allem und so dauert es auch etwas länger bis sie sich mit Jacob komplett anfreundet und ihm vertraut.

Es ist ein wenig wie „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ und „P.S. Ich liebe dich“, da Luises Bruder ihr Mails schickt und ihr somit Aufgaben zuteilt, die sie erledigen muss. Ansonsten erreicht ihr Bruder niemals die „andere Seite“ – wie er sie so schön nennt. Ich finde es ein wenig gemein von ihm was er von seiner trauernden Schwester abverlangt, aber man kann ihm nicht lange böse sein, da er nur möchte das seine Schwester was mit ihrem Leben anfängt und nicht in dem immer tiefer werdenden Loch verschwindet.

Komplett gepackt wie „Das Schicksal“ hat es mich leider nicht, aber es war eine sehr schöne Geschichte 🙂

 

 

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