„Der Heimweg“ von Sebastian Fitzek

Werbung – Rezensionsexemplar von Droemer

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Es ist Samstag, kurz nach 22.00 Uhr. Jules Tannberg sitzt am Begleittelefon. Ein ehrenamtlicher Telefonservice für Frauen, die zu später Stunde auf ihrem Heimweg Angst bekommen und sich einen telefonischen Begleiter wünschen, dessen beruhigende Stimme sie sicher durch die Nacht nach Hause führt – oder im Notfall Hilfe ruft.
Noch nie gab es eine wirklich lebensgefährliche Situation. Bis heute, als Jules mit Klara spricht.
Die junge Frau hat entsetzliche Angst. Sie glaubt, von einem Mann verfolgt zu werden, der sie schon einmal überfallen hat und der mit Blut ein Datum auf ihre Schlafzimmerwand malte: Klaras Todestag! Und dieser Tag bricht in nicht einmal zwei Stunden an.

 

Meine Meinung:

Es fällt mir ehrlich gesagt nicht leicht zu diesem Buch eine Rezension zu schreiben. Auf der einen Seite finde ich es total spannend und manche Zusammenhänge auch gut gemacht. Auf der anderen Seite frage ich mich „Warum macht man sowas“?

Da sein Freund ein Date hat, übernimmt Jules für ihn das Begleittelefon. Hier rufen meist Frauen an, die auf dem Heimweg sind und Angst haben das ihnen etwas passieren könnte. Also rufen sie beim Begleittelefon an, um mit jemandem auf ihrem Heimweg zu sprechen. Und Jules Anruferin ist Klara. Aber es ist kein normaler Heimweg, den Klara antritt. Sie wird verfolgt. Doch von wem?

Oftmals hat man sich gefragt, warum die Personen so handeln wie sie es gerade eben noch getan haben, um im nächsten Moment ihr Handeln selbst zu hinterfragen. Da ist es dann meist schon zu spät. Versteht mich nicht falsch, dass Buch ist wirklich spannend und fesselnd geschrieben, doch manches war einfach nur total seltsam und verwirrend. Es ergab für mich keinen Sinn. Dann gab es wieder Momente wo man dachte „Wow, damit hätte ich jetzt nicht unbedingt gerechnet“. Diese wurden dann aber teilweise wieder von unlogischem Handeln vernichtet. Es war ein auf und ab.

Unsere Protagonistin wird von ihrem Ehemann brutalst verprügelt und es geschehen noch andere Dinge mit ihr. Ich weiß, dass Opfer lange bei einem solchen Menschen bleiben und einfach nicht von ihm weg kommen., was für uns nur schwer vorstellbar ist. Doch fiel es mir hier sichtlich schwer Mitleid mit Klara zu empfinden. Das hört sich jetzt echt krass an, aber ich konnte keine Bindung zu ihr aufbauen. Irgendwo muss sich eine Person doch weiter entwickeln oder? Hier habe ich es nicht gesehen…..Auch ist es manchmal mehr als fragwürdig wie Jules mit Klara spricht. Ich hätte schon längst aufgelegt….

Es war spannend, krank, hat mich unterhalten und an manchen Stellen war ich echt angetan. Doch der WOW Effekt blieb bei mir aus.

 

buechergalerie-lohne.de

droemer-knaur.de

genialokal.de

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 393

Preis: 22,99 EUR

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