„Erbsünde“ von Faye Kellerman

Werbung – Rezensionsexemplar vom Harper Collins Verlag. Ganz lieben Dank dafür.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

In einer ruhigen Straße am Rande von Greenbury, New York entdeckt Detective Peter Decker die schrecklich zugerichtete Leiche eines jungen Mannes, Brady Neil. Das Opfer führte ein unauffälliges Leben: fester Job, kaum Freunde, keine Vorstrafen. Doch Peter entdeckt eine Verbindung in Verbrecherkreise – Bradys Vater wurde für einen Raubmord verurteilt, als Brady noch ein kleiner Junge war. Als dann auch noch ein Freund von Brady verschwindet, stellt sich für Peter und seine Frau Rina die Frage: Lässt jemand die Kinder für die Sünden ihrer Väter büßen?

 

Meine Meinung:

Der Klappentext hat mich von Anfang an überzeugt. Rächt sich hier wirklich jemand an den Kindern der verurteilten Mörder? Oder steckt viel mehr dahinter?

Das Buch fängt erst einmal damit an das eine Jugendbande für Unruhe sorgt und somit die Leiche von Brady Neil gefunden wird. Doch es stellt sich schnell heraus das sie nichts mit diesem Mord zu tun haben, sondern nur Spaß daran hatten ein paar Briefkästen zu zerstören und zufällig eine Leiche zu finden. Decker nimmt sofort die Ermittlungen auf und merkt das dieser Mord nicht so schnell zu lösen ist.

Decker ist nicht der übliche Detective. Meist sind diese geschieden, übergewichtig, Alkoholiker oder haben andere Probleme. Decker aber ist mit der zauberhaften und liebevollen Rina verheiratet, die sich auch an den Ermittlungen beteiligt. So recherchiert sie Dinge für Decker wenn dieser mit Verdächtigen sprechen muss oder etwas anderes zu tun hat. Also im wahren Leben wird es das nicht geben, da sie keine Polizistin ist und auch nicht die Infos bekommen würde, da diese nicht an Angehörige weiter gegeben werden dürfen. Auch wenn man einen Besucherausweis oder einen Sonderausweis hat wird dies nicht geschehen. Es war zwar ganz schön mit anzusehen wie gut die beiden sich verstehen, aber dieser Punkt war mir ein bisschen zu viel des Guten. Und sein Partner McAdams ist ja auch noch da und kann viel mehr ausrichten als Deckers Frau, die zwar eine tolle Hilfe war, aber nichts wirklich bewegen kann.

Da es nicht nur eine Person in diesem Buch gibt, muss man sich ein paar Figuren merken, um die es hier geht. Aber dies ist kein Problem, da die genannten Personen immer wieder irgendwo auftauchen und man diese so auch besser kennen lernt.

Der Schreibstil ist flüssig und man konnte eine Seite nach der anderen so weg lesen ohne das es langweilig wurde. Ich fand das Buch gut, nur die Sache mit der vielen Hilfe von Rina fand ich dann doch etwas unglaubwürdig und hat mir nicht so gefallen.

 

 

 

buechergalerie-lohne.de

harpercollins.de

genialokal.de

Verlag: Harper Collins

Seiten: 448

Preis: 14,9 EUR

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