„Schreib oder Stirb“ von Sebastian Fitzek u Mickey Beisenherz

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Carl Vorlau, mysteriöser Patient einer psychiatrischen Privatklinik, behauptet, vor Monaten die siebenjährige Pia entführt und an einen geheimen Ort verschleppt zu haben. Über seine Tat will Vorlau nur mit einem einzigen Menschen reden – dem ebenso humorvollen wie unkonventionell arbeitenden Literaturagenten David Dolla, dem Vorlau ein diabolisches Angebot macht: Der Agent soll ihm einen Verlagsvorschuss von einer Million Euro verschaffen, für einen Thriller mit dem Titel „Ich töte was, was du nicht siehst“. Ein Geständnis in Form eines True-Crime-Romans über das Schicksal der kleinen Pia!

Als Belohnung verspricht Vorlau, Dolla zu einem Helden zu machen, der das Mädchen in letzter Sekunde vor dem sicheren Tod rettet. Sollte Dolla den Auftrag jedoch ablehnen, will Vorlau nicht nur Pia sterben lassen, sondern auch das Leben des Agenten für immer zerstören …

 

Meine Meinung:

Tja, wo fange ich nur an?

Den 1. Abschnitt, den wir uns im Buddyread eingeteilt hatten, habe ich 2 Mal gelesen. Der Schreibstil war zu Beginn für mich echt furchtbar. Es wurde nach und nach besser, aber der Anfang war für mich echt schlimm.

Was dann folgt, macht es nicht besser. Wie schon viele schrieben, folgt ein Flachwitz auf den nächsten. Ich mag es durchaus witzig, so ist es nicht. Doch nicht in jedem Satz und ich muss auch nicht in fast jedem Satz einen Vergleich mit irgendeiner Figur machen. Das nervt und trägt nichts zur Story bei. Auch wenn ich mich als Autor über mich selbst lustig machen kann, war es hier nur bedingt witzig.

Vieles Gerede trug auch nicht zur Story bei und die Story an sich war jetzt auch kein Highlight, aber kein vollkommener Absturz.

Dann war die ein oder Auflösung echt 🙈 Also so etwas was da am Ende geschah ist meiner persönlichen Meinung nach, nach so einem Ereignis, nicht möglich. Und ich finde solche Dinge sollten schon  Sinn ergeben…Für mich ist dieses Buch nicht gut, da die Witze schon auf den ersten 50 Seiten nerven und nicht besser werden, die ständigen Vergleiche und das unnötige Gelaber machen es nicht besser.

Für mich war dieses Buch ein echter Kampf und ich habe mich komplett durchgequält.

 

buechergalerie-lohne.de

droemer-knaur.de

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 336

Preis: 19,99 EUR

„Schwarzlicht“ von Camilla Läckberg und Henrik Fexeus

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Wer ermordet eine Frau, indem er sie in eine Kiste sperrt und mit mehreren Schwertern durchbohrt? Weil der Fall an einen grausam missglückten Zaubertrick erinnert, zieht die Stockholmer Kommissarin Mina Dabiri den Profiler Vincent Walder hinzu, der selbst als Mentalist auftritt. Doch wie Mina kommt auch Vincent mit Menschen nicht sonderlich gut zurecht. Erst als eine weitere Leiche auftaucht und Vincent einen Code entschlüsselt, der auf einen Countdown hindeutet, beginnen Mina und er einander zu vertrauen – und die beiden müssen feststellen, dass ihre eigenen dunklen Geheimnisse im Zentrum des Falls stehen

 

Meine Meinung:

Wir haben hier einmal: Julia die Chefin, Christer der etwas schwerfällige Kollege, Peder der frischgebackene Dreifachvater und bei den Ermittlungen mehr schläft als aktiv teilnimmt und Ruben, der sich unglaublich sexy findet und gerne alles nageln würde 😂

Daneben haben wir natürlich noch Mina und Vincent. Mina hat Angst vor Keimen. Sie verwendet noch mehr Tücher als Monk. Die Unterwäsche wird immer neu gekauft und nur ein Mal getragen, da die Waschmaschine es nie rein bekommen würde. Und noch einiges mehr…Vincent der Mentalist, der auch nicht gerade einfach ist…. Er ist Autist und sein Familienleben ist mehr als crazy…Die beiden in Kombination sind manchmal schon sehr anstrengend. 😂

Der Fall an sich ist echt interessant, aber das Buch ist an manchen Stellen auch echt lang. Vor allem der Anfang…Es wird mehr als ausgiebig erklärt wie die beiden ihren Alltag verbringen und wie schwer es ist mit ihren Krankheiten zu leben. An und für sich sehr interessant, aber zu viel. In Häppchen hätte es auch gereicht. So wie es dann zur Mitte hin wurde. Das Ende war dann noch mega überraschend, denn damit hätte ich im Leben nicht gerechnet. Es war echt spannend und lässt einen natürlich noch mit Fragen zurück 😏

Im Großen und Ganzen ein guter Kriminalroman, der ein wenig in die Länge gezogen wurde, was das Buch nicht gebraucht hätte.

 

buechergalerie-lohne.de

droemer-knaur.de

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 624

Preis: 18,00 EUR

„Die siebte Zeugin“ von Florian Schwiecker & Michael Tsokos

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

An einem Sonntagmorgen wie jeder andere auch verlässt der Verwaltungsbeamte Nikolas Nölting sein Haus in Berlin-Charlottenburg. Er winkt seiner kleinen Tochter zu, schwingt sich aufs Fahrrad und fährt zu einer Bäckerei. Dort schießt er plötzlich aus heiterem Himmel und ohne Vorwarnung um sich. Ein Mensch ist tot, zwei weitere verletzt – und Nikolas Nölting schweigt.
Nöltings Anwalt Rocco Eberhardt steht vor einem Rätsel: Welches Motiv könnte der unauffällige Familienvater für eine solche Tat gehabt haben? Das Ganze erscheint völlig sinnlos – bis der Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer eine überraschende Entdeckung macht, die Rocco Eberhardt mitten in einen Sumpf aus Korruption, Geldwäsche und Clan-Kriminalität führt. Doch wer sich mit der Unterwelt von Berlin anlegt, bringt nicht nur sich selbst in größte Gefahr …

 

Meine Meinung:

Dieser Krimi ist von Anfang bis Ende einfach nur genial.

Wie man im Klappentext schon erfährt, macht sich unser Protagonist Nikolas Nölting eines Tages auf den Weg zum Bäcker, um Brötchen zu holen. So wie er es immer macht. Doch dieses Mal gibt es eine starke Änderung. Vor der Bäckerei steht ein Polizist, den er niederschlägt und sich dessen Waffe nimmt. Mit dieser geht er in die Bäckerei und erschießt einen Menschen und zwei weitere werden verletzt. So weit so gut. Doch warum macht Nölting das? Was bewegt einen liebevollen und tollen Familienvater zu so einer schrecklichen Tat? Genau das möchte sein Anwalt Rocco Eberhardt herausfinden. Doch das ist leichter getan als gesagt, denn sein Mandant schweigt. Wieso? Rocco wird es in diesem Fall nicht leicht haben.

Die Protagonisten werden hier wirklich gut beschrieben und man kann sich sehr gut in diese hinein versetzen. Auch bekommt man einen sehr schönen Einblick in die Justiz und das natürlich nicht alles so aufgebauscht ist wie es uns in vielen Serien gezeigt wird. Bis es zur Verhandlung kommt wird ein bisschen zeit vergehen. Aber dann folgt ein Verhandlungstag auf den nächsten und dann gibt es wieder eine längere Pause. Aber genau so läuft es nunmal ab. Doch in den Verhandlungspausen war es absolut nicht langweilig. Hier ist sehr viel geschehen und ein paar neue Beweismittel kamen hinzu. Auch tun sich noch ganz andere Abgründe auf….

Für mich war es ein durchweg super guter Krimi, den man so weginhalieren konnte und den ich auch jedem empfehlen kann. Sicher wird man an einem Punkt angelangen, an dem man weiß wohin es führen wird, doch das macht die ganze Sache nicht uninteressant, sondern äußerst spannend, da man wissen möchte wie gewisse Personen damit umgehen. Also Leute lest diesen Justiz-Krimi =)

 

buechergalerie-lohne.de

droemer-knaur.de

genialokal.de

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 320

Preis: 12,99 EUR

„Zerrissen“ Teil 4 von Michael Tsokos

Werbung – Rezensionsexemplar vom Dromer Knaur Verlag.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Dr. Fred Abel muss vor Gericht in einem besonders schweren Fall von Misshandlung aussagen. Bei dem Opfer, einem kleinen Mädchen, handelt es sich ausgerechnet um die Nichte seiner langjährigen Kollegin Sabine Yao. Das Verhältnis zwischen den beiden Rechtsmedizinern ist dadurch äußerst angespannt.
Währenddessen findet Privatermittler Lars Moewig, Fred Abels alter Freund, in seinem Kickboxclub eine grausam zugerichtete Leiche in einem Boxsack. Lars muss wissen, wer in seinem Club Männer in Sandsäcke einnäht und bittet Abel um Hilfe. Schon bald führen ihre Nachforschungen sie in die Welt der libanesischen Drogen-Clans. Eine Schattenwelt, in der es weder Gefangene noch Zeugen geben darf, seien sie auch noch so jung und unschuldig

 

Meine Meinung:

Dies ist der vierte Teil der Fred Abel Reihe. Die ersten drei Teile kenne ich nicht, aber das macht hier überhaupt nichts. Natürlich würde man die Protagonisten durch die anderen Teile noch besser kennen, doch ich finde das man hier einen sehr guten Einblick bekommen hat.

Alleine schon das erste Opfer war echt fies. In einer Boxhalle wird ein Mann gefunden. Zusammengeklappt und in einem Boxsack verschnürrt wird dieser vom Besitzer der Boxhalle und einem Mitglied gefunden. Wer möchte so einen Fund vor seinem Boxtraining nicht auch machen? Also ich nicht. Das Mitglied, hier Lars Moewig, ruft daraufhin sofort seinen alten Freund Abel an und bittet um seine Hilfe.

Dadurch, dass ich die anderen Teile nicht kenne, weiß ich natürlich nicht wie stark sich die einzelnen Protagonisten entwickelt haben. Fred Abel mag man oder man mag ihn eben nicht  =)  Mir hat seine Art sehr gefallen, obwohl er gerne ein bisschen taktvoller sein könnte. Aber das ist nicht weiter schlimm. Auch seine Kollegen habe ich in diesem vierten Teil ins Herz geschlossen. Sabine Yao und Fred sind ansonsten ein tolles Team, doch hier untersucht Fred einen Kindesmissbrauchsfall, der mit Sabines Schwester zu tun hat. Dadurch wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt, da Fred Abel immer zu spät auf andere zugeht, um mit ihnen zu sprechen….

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es war spannend und manch ein Fakt war einfach erschreckend. Ich denke ich werde mir die anderen Teile auch noch zulegen  =)

 

buechergalerie-lohne.de

droemer-knaur.de

genialokal.de

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 400

Preis: 14,99 EUR

 

„Amissa – Die Verlorenen“ von Frank Kodiak

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

In einer regnerischen Herbstnacht werden die Privatdetektive Rica und Jan Kantzius Zeugen eines grauenhaften Zwischenfalls an einer Autobahn-Raststätte: Ein panisches Mädchen rennt direkt auf die Fahrbahn und wird von einem Auto erfasst, jede Hilfe kommt zu spät. An der Raststätte findet sich die Leiche eines Mannes, der das Mädchen offenbar entführt und sich dann erschossen hat.
Die Privatdetektive stellen Nachforschungen an und finden heraus, dass es weitere Teenager gibt, die auf ähnliche Weise kurz nach einem Umzug verschwunden sind. Eine Spur führt zu „Amissa“, einer Hilfsorganisation, die weltweit nach vermissten Personen sucht und für die Rica arbeitet. Plötzlich ist nichts mehr wie es war, und Rica und Jan kommen Dingen auf die Spur, von denen sie lieber nie gewusst hätten.

 

Meine Meinung:

Frank Kodiak alias Andreas Winkelmann, hat es mal wieder geschafft mich voll in seinen Bann zu ziehen  =)

Amissa ist eine Hilfsorganisation, die von einem sehr reichen schweizer Internetunternehmer ins Leben gerufen wurde. Diese Organisation spürt verschwundene Menschen auf, bei denen die Polizei schon lange nicht mehr nach sucht. Aber nicht, weil sie nicht suchen möchten, sondern weil ihnen schlichtweg die Mittel dazu fehlen. Vor allem die Finanziellen, aber auch Personellen. Für diese Organisation arbeitet Rica, Jans Frau. Sie ist mit Leib und Seele dabei und versucht so viele Menschen wie möglich zu finden, da sie selbst schlechte Erfahrungen machen musste. Immer an ihrer Seite ist ihr Mann Jan, ehemaliger Polizist und nun Privatermittler. Zusammen ergeben sie ein wirklich tolles Team ab und sind perfekt aufeinander abgestimmt. Doch auch Jan hat eine nicht besonders schöne Vergangenheit und hat auch heute noch damit zu kämpfen. In ihrem neuen Fall werden sie teilweise an ihre Grenzen stoßen.

Ich finde die Idee von einem Ermittlerpaar sehr schön. Ohne viel Polizei, nur hier und da mal und ansonsten die beiden und die Organisation Amissa. Man erfährt hier schon einiges über Jan und Rica und weiß, dass da nocht sehr viel mehr kommen wird. Auch dieser Fall ist erschreckend, da so etwas wirklich passiert. Mir ging es richtig unter die Haut. Die Mädchen werden misshandelt und für verschiedene Zwecke benutzt.

Für mich war es von Anfang bis Ende einfach nur spannend und so real, dass man noch lange darüber nachgedacht hat. Auf den zweiten Teil freue ich mich jezt schon. Ihr auch?   🙂

 

buechergalerie-lohne.de

droemer-knaur.de

genialokal.de

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 400

Preis: 10,99 EUR

„Infinitum – Die Ewigkeit der Sterne“ von Christopher Paolini

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Neue Welten zu untersuchen ist alles, wovon die junge Forscherin Kira Navarez jemals geträumt hat. Doch ein harmloser Auftrag auf einem fernen Planeten lässt Kiras Traum zum größten Albtraum der Menschheit werden:
Bei der abschließenden Untersuchung des Planeten, der in Kürze kolonialisiert werden soll, stürzt Kira in eine Felsspalte – und entdeckt etwas, das kein menschliches Auge zuvor erblickt hat. Es wird sie vollständig und für immer verwandeln.
Kira ist allein. Wir sind es nicht. Und wir müssen einen Weg finden, um zu überleben.

 

Meine Meinung:

Also ich liebe Sci-Fiction ja sehr und habe mich auch riesig auf dieses Buch gefreut. Doch wurden meine Erwartungen an dieses Buch auch erfüllt?

Zu Beginn der Geschichte lernen wir Kira und die Crew kennen, mit der sie zur Zeit unterwegs ist. Kira ist Xenobiologin und gerade auf einer Erkundungstour auf einem neuen Planeten. Dort wird Kira das erste Mal mit ihrem baldigen neuen „Begleiter“ in Kontakt kommen. Doch dieser Kontakt wird ihr komplettes Leben und auch das Leben der kompletten Galaxie verändern. Nicht alles wird sich zum Guten wenden, ganz im Gegenteil. Durch diesen Kontakt bricht ein interstellarer Krieg aus, in dem sie sehr stark verwickelt ist.

Ich bin von diesem Buch einfach nur begeistert und werde nicht allzu viel erzählen. Außer das Paolini hier eine unglaublich tolle Welt erschaffen hat. Da diese Welt, in der wir uns befinden, recht groß ist wird diese anfangs natürlich auch ausführlicher beschrieben. Und auch im weiteren Verlauf stoßen wir immer wieder mal auf neue Planeten etc. Ich war total hin und weg und konnte mir alles so gut vorstellen, da Paolini es so bildreich beschreibt, dass man einfach fasziniert sein muss. So als wäre man selbst im All.

Zwischendurch hat man auch Zeichnungen im Buch, die einem zeigen wo man sich gerade befindet und wo die Crew rund um Kira hin möchte. Auch hat mir die Entwicklung der Protagonisten äußerst gut gefallen und man hat hier auch sehr viel über diese erfahren, sodass ich sie nur ungern gehen lasse  =)

 

buechergalerie-lohne.de

droemer-knaur.de

genialokal.de

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 960

Preis: 24,00 EUR

„Der Heimweg“ von Sebastian Fitzek

Werbung – Rezensionsexemplar von Droemer

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Es ist Samstag, kurz nach 22.00 Uhr. Jules Tannberg sitzt am Begleittelefon. Ein ehrenamtlicher Telefonservice für Frauen, die zu später Stunde auf ihrem Heimweg Angst bekommen und sich einen telefonischen Begleiter wünschen, dessen beruhigende Stimme sie sicher durch die Nacht nach Hause führt – oder im Notfall Hilfe ruft.
Noch nie gab es eine wirklich lebensgefährliche Situation. Bis heute, als Jules mit Klara spricht.
Die junge Frau hat entsetzliche Angst. Sie glaubt, von einem Mann verfolgt zu werden, der sie schon einmal überfallen hat und der mit Blut ein Datum auf ihre Schlafzimmerwand malte: Klaras Todestag! Und dieser Tag bricht in nicht einmal zwei Stunden an.

 

Meine Meinung:

Es fällt mir ehrlich gesagt nicht leicht zu diesem Buch eine Rezension zu schreiben. Auf der einen Seite finde ich es total spannend und manche Zusammenhänge auch gut gemacht. Auf der anderen Seite frage ich mich „Warum macht man sowas“?

Da sein Freund ein Date hat, übernimmt Jules für ihn das Begleittelefon. Hier rufen meist Frauen an, die auf dem Heimweg sind und Angst haben das ihnen etwas passieren könnte. Also rufen sie beim Begleittelefon an, um mit jemandem auf ihrem Heimweg zu sprechen. Und Jules Anruferin ist Klara. Aber es ist kein normaler Heimweg, den Klara antritt. Sie wird verfolgt. Doch von wem?

Oftmals hat man sich gefragt, warum die Personen so handeln wie sie es gerade eben noch getan haben, um im nächsten Moment ihr Handeln selbst zu hinterfragen. Da ist es dann meist schon zu spät. Versteht mich nicht falsch, dass Buch ist wirklich spannend und fesselnd geschrieben, doch manches war einfach nur total seltsam und verwirrend. Es ergab für mich keinen Sinn. Dann gab es wieder Momente wo man dachte „Wow, damit hätte ich jetzt nicht unbedingt gerechnet“. Diese wurden dann aber teilweise wieder von unlogischem Handeln vernichtet. Es war ein auf und ab.

Unsere Protagonistin wird von ihrem Ehemann brutalst verprügelt und es geschehen noch andere Dinge mit ihr. Ich weiß, dass Opfer lange bei einem solchen Menschen bleiben und einfach nicht von ihm weg kommen., was für uns nur schwer vorstellbar ist. Doch fiel es mir hier sichtlich schwer Mitleid mit Klara zu empfinden. Das hört sich jetzt echt krass an, aber ich konnte keine Bindung zu ihr aufbauen. Irgendwo muss sich eine Person doch weiter entwickeln oder? Hier habe ich es nicht gesehen…..Auch ist es manchmal mehr als fragwürdig wie Jules mit Klara spricht. Ich hätte schon längst aufgelegt….

Es war spannend, krank, hat mich unterhalten und an manchen Stellen war ich echt angetan. Doch der WOW Effekt blieb bei mir aus.

 

buechergalerie-lohne.de

droemer-knaur.de

genialokal.de

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 393

Preis: 22,99 EUR

„Das Grab im Moor“ von Val McDermid

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Kein Grab ist tief genug für die Wahrheit!
Eine Moor-Leiche in den schottischen Highlands wird zum 5. Cold Case für DCI Karen Pirie

Die Suche nach dem geheimnisvollen Erbe ihres Großvaters führt eine junge Engländerin in die schottischen Highlands: Auf einer provisorischen Karte ist ein Ort mitten im Moor markiert. Dort stößt sie auf ein erstaunlich gut erhaltenes amerikanisches Motorrad, Baujahr 1944 – und auf eine männliche Leiche deutlich jüngeren Datums.
DCI Karen Pirie, spezialisiert auf Cold Cases, ist eigentlich wegen eines anderen Falles in der Gegend, doch der Tote im Moor lässt ihr keine Ruhe. Er trägt ein sehr spezielles Paar Nike-Sneakers, eine Sonderanfertigung aus dem Jahr 1995. Und er ist offensichtlich keines natürlichen Todes gestorben.

 

Meine Meinung:

DCI Karen Pirie hat einen neuen Fall auf den Tisch bekommen. Es wurde eine Leiche im Moor gefunden. Seit dem Tod ihres Lebensgefährten leidet sie unter Schlafstörungen und ist sichtlich erleichtert einen neuen Fall zu haben. Doch wer verbirgt sich hinter der Leiche und warum wurde er dirt begraben, wo man zwei alte Motorräder vergraben hat? Wer wollte hier eine wirklich unglaublich schreckliche Tat verbergen?

Zu ihrem neuen Fall bekommt Karen auch noch einen Kollegen vor die Nase gesetzt, mit dem sie so gar nichts anfangen kann. Dies lässt sie ihn auch spüren. Kann das mit den beiden gut gehen? Und warum wurde DS Gerry McCartney in ihre Abteilung versetzt? Was hat er angestellt?

Cold Cases finde ich äußerst spannend und interessant und dieser hier war es auch. Man erfährt hier viel von Karen und der Schreibstil ist flüssig und bildreich. Obwohl ich die anderen Bände nicht gelesen habe, kommt man sehr gut rein und der Wechsel ziwschen den Jahren ist auch gut gemacht.

Doch manchmal war es mir ein wenig zu langatmig. Dennoch war es ein toller Fall und ich werde mir die anderen Bücher von McDermid auch auf die Liste schreiben.   =)

 

buechergalerie-lohne.de

droemer-knaur.de

genialokal.de

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 496

Preis: 16,99 EUR

„Der Bodyguard“ von Sonja Rüther

Werbung – Rezensionsexemplar (Bloggeraktion)

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Eine alte Schuld, ein mörderischer Racheplan und verbotene Gefühle:

Der Personenschützer Maik ist neu im Sicherheitsteam der Familie des schwerreichen Industriellen Peter van Holland – sein Auftrag: er soll Lynn beschützen, die das behütete Leben einer äußerst wohlhabenden jungen Frau genießt.

Was zunächst wie ein einfacher Job erscheint, bringt Maik bald in unerwartete Schwierigkeiten. Nach einem ungewöhnlichen Kennenlernen verliebt sich Maik hoffnungslos in Lynn, die seine Gefühle trotz aller Schwierigkeiten erwidert. Als die Sicherheitsstufe wegen verdächtiger Vorkommnisse erhöht wird, unterschätzt Maik die Gefahr und muss zusehen, wie die Frau, die er liebt, brutal entführt wird. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, der nur gewonnen werden kann, wenn Maik gegen alle Regeln verstößt.

 

Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich durch eine Bloggeraktion erhalten. Der Klappentext hat mich direkt angesprochen und als das Buch dann da war habe ich auch direkt angefangen zu lesen =)

Wer kennt den Film „Bodyguard“ mit Whitney Houston und Kevin Costner nicht? Genau nur sehr wenige 😉 Wer hätte nicht auch gerne einen Bodyguard, der einen beschützt und in den man sich eventuell dann auch noch verlieben kann? Ich denke da hat jeder schon mal dran gedacht 😀 Und bei dem Buch dachte ich auch direkt daran. Eine Liebesgeschichte mit viel Spannung.

Unser Protagonist Maik ist neu als Personenschützer in der Sicherheitsfirma der wirklich stinkreichen Familie van Holland. Der Einstieg wird ihm auch nicht leicht gemacht. Statt direkt jemanden zu beschützen, muss er den Laufburschen spielen und bekommt keinen richtigen Auftrag. Doch nach ein paar Wochen möchte Peter van Holland, dass Maik auf eine junge Frau aufpasst und diese nach Hause bringt. Dort ahnt er noch nicht, dass es die Tochter von Peter van Holland ist. Zu Beginn hält er sie noch für ein Escort Dame, die ab und an bei van Holland vorbei schaut. Reiche Leute haben neben ihrer Frau doch immer eine Geliebte oder? Die erste Begegnung mit Lynn ist alles andere als Souverän.

Also der Thriller fängt mit dem Kennenlernen an. Und zwar so, dass man denkt man liest bald einen leichten Porno. Anders kann ich den Einstieg einfach nicht beschreiben. Maik verknallt sich von der ersten Sekunde an in Lynn und würde am liebsten direkt mit ihr Durchbrennen, da sie was besseres verdient hat. Ehrlich jetzt? Das war mir persönlich dann doch ein wenig too much. Dann war es anfangs auch noch recht zäh und wenig spannend. So ab Seite 73 bis Seite 152 (war mein Leseabschnitt) wurde es dann langsam interessanter und spannender. Nachdem Lynn dann unter wirklich großem Einsatz von Maik dennoch entführt wurde, wurde es auch noch einmal packender. Doch die komplette Spannung konnte der Thriller nicht halten. Manche Unterhaltungen waren für mich unnötig und für mich war es auch sehr leicht durchschaubar, wer bei der Entführung mit drin steckt.

Alles in allem kann ich sagen war es für mich ein Liebesroman mit Spannungselementen, aber kein Thriller. Für zwischendurch ist es eine schöne Geschichte, aber umgehauen hat es mich jetzt nicht.

 

buechergalerie-lohne.de

droemer-knaur.de

genialokal.de

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 368

Preis: 9,99 EUR // eBook: 9,99 EUR

 

„Das Geschenk“ von Sebastian Fitzek

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Milan Berg steht an einer Ampel, als ein Wagen neben ihm hält. Auf dem Rücksitz ein völlig verängstigtes Mädchen. Verzweifelt presst sie einen Zettel gegen die Scheibe. Ein Hilferuf? Milan kann es nicht lesen – denn er ist Analphabet! Einer von über sechs Millionen in Deutschland. Doch er spürt: Das Mädchen ist in tödlicher Gefahr.
Als er die Suche nach ihr aufnimmt, beginnt für ihn eine albtraumhafte Irrfahrt, an deren Ende eine grausame Erkenntnis steht: Manchmal ist die Wahrheit zu entsetzlich, um mit ihr weiter zu leben – und Unwissenheit das größte Geschenk auf Erden.

 

Meine Meinung:

So nun ist endlich ein neuer Psychothriller von Fitzek erschienen und ich lese seine Bücher unglaublich gerne. Auch war ich schon sehr gespannt darauf wie ein Analphabet ein Mädchen retten will, ohne genau zu wissen was auf diesem Zettel stand. Kann ja sonst was drauf gestanden haben, nur rette mich vielleicht nicht? Denn Milan unsere Hauptperson, konnte es ja nicht lesen, sondern es sich nur denken. Alleine der Situation wegen.

Es fängt mit einer äußerst brutalen Szene an und man fragt sich danach wie es wohl weitergehen wird? Wird es noch schlimmer für die Person werden? Doch auf eine Antwort müssen wir natürlich warten =) Wir erfahren auf den folgenden Seiten wie Milan auf das verschwundene Mädchen aufmerksam geworden ist und wie er eigentlich Andra kennengelernt hat. Die Begegnung der beiden war ja noch ok, aber was sich daraus ergab macht meiner Meinung nach überhaupt keinen Sinn. Aber nun denn…

Und dann zog es sich für mich erstmal total in die Länge und war nicht wirklich spannend. Ich las mich durch die etwas weniger interessanten Seiten und fragte mich wann es denn endlich wieder ein wenig spannender wird? Zum letzten Drittel wurde dann wieder alles gegeben und ich war gespannt darauf wie es enden wird und was man noch so alles erfährt. Doch konnte mich dieser Psychothriller nicht komplett abholen, obwohl das Thema Analphabetismus sehr interessant ist, hat mir doch vieles gefehlt.

 

buechergalerie-lohne.de

droemer-knaur.de

genialokal.de

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 368

Preis: 22,99 EUR