„Zerrissen“ Teil 4 von Michael Tsokos

Werbung – Rezensionsexemplar vom Dromer Knaur Verlag.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Dr. Fred Abel muss vor Gericht in einem besonders schweren Fall von Misshandlung aussagen. Bei dem Opfer, einem kleinen Mädchen, handelt es sich ausgerechnet um die Nichte seiner langjährigen Kollegin Sabine Yao. Das Verhältnis zwischen den beiden Rechtsmedizinern ist dadurch äußerst angespannt.
Währenddessen findet Privatermittler Lars Moewig, Fred Abels alter Freund, in seinem Kickboxclub eine grausam zugerichtete Leiche in einem Boxsack. Lars muss wissen, wer in seinem Club Männer in Sandsäcke einnäht und bittet Abel um Hilfe. Schon bald führen ihre Nachforschungen sie in die Welt der libanesischen Drogen-Clans. Eine Schattenwelt, in der es weder Gefangene noch Zeugen geben darf, seien sie auch noch so jung und unschuldig

 

Meine Meinung:

Dies ist der vierte Teil der Fred Abel Reihe. Die ersten drei Teile kenne ich nicht, aber das macht hier überhaupt nichts. Natürlich würde man die Protagonisten durch die anderen Teile noch besser kennen, doch ich finde das man hier einen sehr guten Einblick bekommen hat.

Alleine schon das erste Opfer war echt fies. In einer Boxhalle wird ein Mann gefunden. Zusammengeklappt und in einem Boxsack verschnürrt wird dieser vom Besitzer der Boxhalle und einem Mitglied gefunden. Wer möchte so einen Fund vor seinem Boxtraining nicht auch machen? Also ich nicht. Das Mitglied, hier Lars Moewig, ruft daraufhin sofort seinen alten Freund Abel an und bittet um seine Hilfe.

Dadurch, dass ich die anderen Teile nicht kenne, weiß ich natürlich nicht wie stark sich die einzelnen Protagonisten entwickelt haben. Fred Abel mag man oder man mag ihn eben nicht  =)  Mir hat seine Art sehr gefallen, obwohl er gerne ein bisschen taktvoller sein könnte. Aber das ist nicht weiter schlimm. Auch seine Kollegen habe ich in diesem vierten Teil ins Herz geschlossen. Sabine Yao und Fred sind ansonsten ein tolles Team, doch hier untersucht Fred einen Kindesmissbrauchsfall, der mit Sabines Schwester zu tun hat. Dadurch wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt, da Fred Abel immer zu spät auf andere zugeht, um mit ihnen zu sprechen….

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es war spannend und manch ein Fakt war einfach erschreckend. Ich denke ich werde mir die anderen Teile auch noch zulegen  =)

 

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Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 400

Preis: 14,99 EUR

 

„Amissa – Die Verlorenen“ von Frank Kodiak

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

In einer regnerischen Herbstnacht werden die Privatdetektive Rica und Jan Kantzius Zeugen eines grauenhaften Zwischenfalls an einer Autobahn-Raststätte: Ein panisches Mädchen rennt direkt auf die Fahrbahn und wird von einem Auto erfasst, jede Hilfe kommt zu spät. An der Raststätte findet sich die Leiche eines Mannes, der das Mädchen offenbar entführt und sich dann erschossen hat.
Die Privatdetektive stellen Nachforschungen an und finden heraus, dass es weitere Teenager gibt, die auf ähnliche Weise kurz nach einem Umzug verschwunden sind. Eine Spur führt zu „Amissa“, einer Hilfsorganisation, die weltweit nach vermissten Personen sucht und für die Rica arbeitet. Plötzlich ist nichts mehr wie es war, und Rica und Jan kommen Dingen auf die Spur, von denen sie lieber nie gewusst hätten.

 

Meine Meinung:

Frank Kodiak alias Andreas Winkelmann, hat es mal wieder geschafft mich voll in seinen Bann zu ziehen  =)

Amissa ist eine Hilfsorganisation, die von einem sehr reichen schweizer Internetunternehmer ins Leben gerufen wurde. Diese Organisation spürt verschwundene Menschen auf, bei denen die Polizei schon lange nicht mehr nach sucht. Aber nicht, weil sie nicht suchen möchten, sondern weil ihnen schlichtweg die Mittel dazu fehlen. Vor allem die Finanziellen, aber auch Personellen. Für diese Organisation arbeitet Rica, Jans Frau. Sie ist mit Leib und Seele dabei und versucht so viele Menschen wie möglich zu finden, da sie selbst schlechte Erfahrungen machen musste. Immer an ihrer Seite ist ihr Mann Jan, ehemaliger Polizist und nun Privatermittler. Zusammen ergeben sie ein wirklich tolles Team ab und sind perfekt aufeinander abgestimmt. Doch auch Jan hat eine nicht besonders schöne Vergangenheit und hat auch heute noch damit zu kämpfen. In ihrem neuen Fall werden sie teilweise an ihre Grenzen stoßen.

Ich finde die Idee von einem Ermittlerpaar sehr schön. Ohne viel Polizei, nur hier und da mal und ansonsten die beiden und die Organisation Amissa. Man erfährt hier schon einiges über Jan und Rica und weiß, dass da nocht sehr viel mehr kommen wird. Auch dieser Fall ist erschreckend, da so etwas wirklich passiert. Mir ging es richtig unter die Haut. Die Mädchen werden misshandelt und für verschiedene Zwecke benutzt.

Für mich war es von Anfang bis Ende einfach nur spannend und so real, dass man noch lange darüber nachgedacht hat. Auf den zweiten Teil freue ich mich jezt schon. Ihr auch?   🙂

 

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Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 400

Preis: 10,99 EUR

„Infinitum – Die Ewigkeit der Sterne“ von Christopher Paolini

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Neue Welten zu untersuchen ist alles, wovon die junge Forscherin Kira Navarez jemals geträumt hat. Doch ein harmloser Auftrag auf einem fernen Planeten lässt Kiras Traum zum größten Albtraum der Menschheit werden:
Bei der abschließenden Untersuchung des Planeten, der in Kürze kolonialisiert werden soll, stürzt Kira in eine Felsspalte – und entdeckt etwas, das kein menschliches Auge zuvor erblickt hat. Es wird sie vollständig und für immer verwandeln.
Kira ist allein. Wir sind es nicht. Und wir müssen einen Weg finden, um zu überleben.

 

Meine Meinung:

Also ich liebe Sci-Fiction ja sehr und habe mich auch riesig auf dieses Buch gefreut. Doch wurden meine Erwartungen an dieses Buch auch erfüllt?

Zu Beginn der Geschichte lernen wir Kira und die Crew kennen, mit der sie zur Zeit unterwegs ist. Kira ist Xenobiologin und gerade auf einer Erkundungstour auf einem neuen Planeten. Dort wird Kira das erste Mal mit ihrem baldigen neuen „Begleiter“ in Kontakt kommen. Doch dieser Kontakt wird ihr komplettes Leben und auch das Leben der kompletten Galaxie verändern. Nicht alles wird sich zum Guten wenden, ganz im Gegenteil. Durch diesen Kontakt bricht ein interstellarer Krieg aus, in dem sie sehr stark verwickelt ist.

Ich bin von diesem Buch einfach nur begeistert und werde nicht allzu viel erzählen. Außer das Paolini hier eine unglaublich tolle Welt erschaffen hat. Da diese Welt, in der wir uns befinden, recht groß ist wird diese anfangs natürlich auch ausführlicher beschrieben. Und auch im weiteren Verlauf stoßen wir immer wieder mal auf neue Planeten etc. Ich war total hin und weg und konnte mir alles so gut vorstellen, da Paolini es so bildreich beschreibt, dass man einfach fasziniert sein muss. So als wäre man selbst im All.

Zwischendurch hat man auch Zeichnungen im Buch, die einem zeigen wo man sich gerade befindet und wo die Crew rund um Kira hin möchte. Auch hat mir die Entwicklung der Protagonisten äußerst gut gefallen und man hat hier auch sehr viel über diese erfahren, sodass ich sie nur ungern gehen lasse  =)

 

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Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 960

Preis: 24,00 EUR

„Der Heimweg“ von Sebastian Fitzek

Werbung – Rezensionsexemplar von Droemer

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Es ist Samstag, kurz nach 22.00 Uhr. Jules Tannberg sitzt am Begleittelefon. Ein ehrenamtlicher Telefonservice für Frauen, die zu später Stunde auf ihrem Heimweg Angst bekommen und sich einen telefonischen Begleiter wünschen, dessen beruhigende Stimme sie sicher durch die Nacht nach Hause führt – oder im Notfall Hilfe ruft.
Noch nie gab es eine wirklich lebensgefährliche Situation. Bis heute, als Jules mit Klara spricht.
Die junge Frau hat entsetzliche Angst. Sie glaubt, von einem Mann verfolgt zu werden, der sie schon einmal überfallen hat und der mit Blut ein Datum auf ihre Schlafzimmerwand malte: Klaras Todestag! Und dieser Tag bricht in nicht einmal zwei Stunden an.

 

Meine Meinung:

Es fällt mir ehrlich gesagt nicht leicht zu diesem Buch eine Rezension zu schreiben. Auf der einen Seite finde ich es total spannend und manche Zusammenhänge auch gut gemacht. Auf der anderen Seite frage ich mich „Warum macht man sowas“?

Da sein Freund ein Date hat, übernimmt Jules für ihn das Begleittelefon. Hier rufen meist Frauen an, die auf dem Heimweg sind und Angst haben das ihnen etwas passieren könnte. Also rufen sie beim Begleittelefon an, um mit jemandem auf ihrem Heimweg zu sprechen. Und Jules Anruferin ist Klara. Aber es ist kein normaler Heimweg, den Klara antritt. Sie wird verfolgt. Doch von wem?

Oftmals hat man sich gefragt, warum die Personen so handeln wie sie es gerade eben noch getan haben, um im nächsten Moment ihr Handeln selbst zu hinterfragen. Da ist es dann meist schon zu spät. Versteht mich nicht falsch, dass Buch ist wirklich spannend und fesselnd geschrieben, doch manches war einfach nur total seltsam und verwirrend. Es ergab für mich keinen Sinn. Dann gab es wieder Momente wo man dachte „Wow, damit hätte ich jetzt nicht unbedingt gerechnet“. Diese wurden dann aber teilweise wieder von unlogischem Handeln vernichtet. Es war ein auf und ab.

Unsere Protagonistin wird von ihrem Ehemann brutalst verprügelt und es geschehen noch andere Dinge mit ihr. Ich weiß, dass Opfer lange bei einem solchen Menschen bleiben und einfach nicht von ihm weg kommen., was für uns nur schwer vorstellbar ist. Doch fiel es mir hier sichtlich schwer Mitleid mit Klara zu empfinden. Das hört sich jetzt echt krass an, aber ich konnte keine Bindung zu ihr aufbauen. Irgendwo muss sich eine Person doch weiter entwickeln oder? Hier habe ich es nicht gesehen…..Auch ist es manchmal mehr als fragwürdig wie Jules mit Klara spricht. Ich hätte schon längst aufgelegt….

Es war spannend, krank, hat mich unterhalten und an manchen Stellen war ich echt angetan. Doch der WOW Effekt blieb bei mir aus.

 

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Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 393

Preis: 22,99 EUR

„Das Grab im Moor“ von Val McDermid

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Kein Grab ist tief genug für die Wahrheit!
Eine Moor-Leiche in den schottischen Highlands wird zum 5. Cold Case für DCI Karen Pirie

Die Suche nach dem geheimnisvollen Erbe ihres Großvaters führt eine junge Engländerin in die schottischen Highlands: Auf einer provisorischen Karte ist ein Ort mitten im Moor markiert. Dort stößt sie auf ein erstaunlich gut erhaltenes amerikanisches Motorrad, Baujahr 1944 – und auf eine männliche Leiche deutlich jüngeren Datums.
DCI Karen Pirie, spezialisiert auf Cold Cases, ist eigentlich wegen eines anderen Falles in der Gegend, doch der Tote im Moor lässt ihr keine Ruhe. Er trägt ein sehr spezielles Paar Nike-Sneakers, eine Sonderanfertigung aus dem Jahr 1995. Und er ist offensichtlich keines natürlichen Todes gestorben.

 

Meine Meinung:

DCI Karen Pirie hat einen neuen Fall auf den Tisch bekommen. Es wurde eine Leiche im Moor gefunden. Seit dem Tod ihres Lebensgefährten leidet sie unter Schlafstörungen und ist sichtlich erleichtert einen neuen Fall zu haben. Doch wer verbirgt sich hinter der Leiche und warum wurde er dirt begraben, wo man zwei alte Motorräder vergraben hat? Wer wollte hier eine wirklich unglaublich schreckliche Tat verbergen?

Zu ihrem neuen Fall bekommt Karen auch noch einen Kollegen vor die Nase gesetzt, mit dem sie so gar nichts anfangen kann. Dies lässt sie ihn auch spüren. Kann das mit den beiden gut gehen? Und warum wurde DS Gerry McCartney in ihre Abteilung versetzt? Was hat er angestellt?

Cold Cases finde ich äußerst spannend und interessant und dieser hier war es auch. Man erfährt hier viel von Karen und der Schreibstil ist flüssig und bildreich. Obwohl ich die anderen Bände nicht gelesen habe, kommt man sehr gut rein und der Wechsel ziwschen den Jahren ist auch gut gemacht.

Doch manchmal war es mir ein wenig zu langatmig. Dennoch war es ein toller Fall und ich werde mir die anderen Bücher von McDermid auch auf die Liste schreiben.   =)

 

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Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 496

Preis: 16,99 EUR

„Der Bodyguard“ von Sonja Rüther

Werbung – Rezensionsexemplar (Bloggeraktion)

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Eine alte Schuld, ein mörderischer Racheplan und verbotene Gefühle:

Der Personenschützer Maik ist neu im Sicherheitsteam der Familie des schwerreichen Industriellen Peter van Holland – sein Auftrag: er soll Lynn beschützen, die das behütete Leben einer äußerst wohlhabenden jungen Frau genießt.

Was zunächst wie ein einfacher Job erscheint, bringt Maik bald in unerwartete Schwierigkeiten. Nach einem ungewöhnlichen Kennenlernen verliebt sich Maik hoffnungslos in Lynn, die seine Gefühle trotz aller Schwierigkeiten erwidert. Als die Sicherheitsstufe wegen verdächtiger Vorkommnisse erhöht wird, unterschätzt Maik die Gefahr und muss zusehen, wie die Frau, die er liebt, brutal entführt wird. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, der nur gewonnen werden kann, wenn Maik gegen alle Regeln verstößt.

 

Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich durch eine Bloggeraktion erhalten. Der Klappentext hat mich direkt angesprochen und als das Buch dann da war habe ich auch direkt angefangen zu lesen =)

Wer kennt den Film „Bodyguard“ mit Whitney Houston und Kevin Costner nicht? Genau nur sehr wenige 😉 Wer hätte nicht auch gerne einen Bodyguard, der einen beschützt und in den man sich eventuell dann auch noch verlieben kann? Ich denke da hat jeder schon mal dran gedacht 😀 Und bei dem Buch dachte ich auch direkt daran. Eine Liebesgeschichte mit viel Spannung.

Unser Protagonist Maik ist neu als Personenschützer in der Sicherheitsfirma der wirklich stinkreichen Familie van Holland. Der Einstieg wird ihm auch nicht leicht gemacht. Statt direkt jemanden zu beschützen, muss er den Laufburschen spielen und bekommt keinen richtigen Auftrag. Doch nach ein paar Wochen möchte Peter van Holland, dass Maik auf eine junge Frau aufpasst und diese nach Hause bringt. Dort ahnt er noch nicht, dass es die Tochter von Peter van Holland ist. Zu Beginn hält er sie noch für ein Escort Dame, die ab und an bei van Holland vorbei schaut. Reiche Leute haben neben ihrer Frau doch immer eine Geliebte oder? Die erste Begegnung mit Lynn ist alles andere als Souverän.

Also der Thriller fängt mit dem Kennenlernen an. Und zwar so, dass man denkt man liest bald einen leichten Porno. Anders kann ich den Einstieg einfach nicht beschreiben. Maik verknallt sich von der ersten Sekunde an in Lynn und würde am liebsten direkt mit ihr Durchbrennen, da sie was besseres verdient hat. Ehrlich jetzt? Das war mir persönlich dann doch ein wenig too much. Dann war es anfangs auch noch recht zäh und wenig spannend. So ab Seite 73 bis Seite 152 (war mein Leseabschnitt) wurde es dann langsam interessanter und spannender. Nachdem Lynn dann unter wirklich großem Einsatz von Maik dennoch entführt wurde, wurde es auch noch einmal packender. Doch die komplette Spannung konnte der Thriller nicht halten. Manche Unterhaltungen waren für mich unnötig und für mich war es auch sehr leicht durchschaubar, wer bei der Entführung mit drin steckt.

Alles in allem kann ich sagen war es für mich ein Liebesroman mit Spannungselementen, aber kein Thriller. Für zwischendurch ist es eine schöne Geschichte, aber umgehauen hat es mich jetzt nicht.

 

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Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 368

Preis: 9,99 EUR // eBook: 9,99 EUR

 

„Das Geschenk“ von Sebastian Fitzek

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Milan Berg steht an einer Ampel, als ein Wagen neben ihm hält. Auf dem Rücksitz ein völlig verängstigtes Mädchen. Verzweifelt presst sie einen Zettel gegen die Scheibe. Ein Hilferuf? Milan kann es nicht lesen – denn er ist Analphabet! Einer von über sechs Millionen in Deutschland. Doch er spürt: Das Mädchen ist in tödlicher Gefahr.
Als er die Suche nach ihr aufnimmt, beginnt für ihn eine albtraumhafte Irrfahrt, an deren Ende eine grausame Erkenntnis steht: Manchmal ist die Wahrheit zu entsetzlich, um mit ihr weiter zu leben – und Unwissenheit das größte Geschenk auf Erden.

 

Meine Meinung:

So nun ist endlich ein neuer Psychothriller von Fitzek erschienen und ich lese seine Bücher unglaublich gerne. Auch war ich schon sehr gespannt darauf wie ein Analphabet ein Mädchen retten will, ohne genau zu wissen was auf diesem Zettel stand. Kann ja sonst was drauf gestanden haben, nur rette mich vielleicht nicht? Denn Milan unsere Hauptperson, konnte es ja nicht lesen, sondern es sich nur denken. Alleine der Situation wegen.

Es fängt mit einer äußerst brutalen Szene an und man fragt sich danach wie es wohl weitergehen wird? Wird es noch schlimmer für die Person werden? Doch auf eine Antwort müssen wir natürlich warten =) Wir erfahren auf den folgenden Seiten wie Milan auf das verschwundene Mädchen aufmerksam geworden ist und wie er eigentlich Andra kennengelernt hat. Die Begegnung der beiden war ja noch ok, aber was sich daraus ergab macht meiner Meinung nach überhaupt keinen Sinn. Aber nun denn…

Und dann zog es sich für mich erstmal total in die Länge und war nicht wirklich spannend. Ich las mich durch die etwas weniger interessanten Seiten und fragte mich wann es denn endlich wieder ein wenig spannender wird? Zum letzten Drittel wurde dann wieder alles gegeben und ich war gespannt darauf wie es enden wird und was man noch so alles erfährt. Doch konnte mich dieser Psychothriller nicht komplett abholen, obwohl das Thema Analphabetismus sehr interessant ist, hat mir doch vieles gefehlt.

 

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Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 368

Preis: 22,99 EUR

„Auris“ von Vincent Kliesch, nach einer Idee von Sebastian Fitzek

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag. Ganz lieben Dank dafür.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Sie ist jung. Sie glaubt an die Wahrheit. Ein tödlicher Fehler?
Rasant und ungewöhnlich: Thriller-Spannung aus der Zusammenarbeit zweier Bestseller-Autoren! Vincent Kliesch schrieb diesen Roman nach einer Idee von Sebastian Fitzek.

Die kleinste Abweichung im Klang einer Stimme genügt dem berühmten forensischen Phonetiker Matthias Hegel, um Wahrheit von Lüge zu unterscheiden. Zahlreiche Kriminelle konnten mit seiner Hilfe bereits überführt werden. Hat der Berliner Forensiker nun selbst gelogen? Allzu freimütig scheint sein Geständnis, eine Obdachlose in einem heftigen Streit ermordet zu haben. Die True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge, darauf spezialisiert, unschuldig Verurteilte zu rehabilitieren, will unbedingt die Wahrheit herausfinden. Doch als sie zu tief in Hegels Fall gräbt, bringt sie nicht nur sich selbst in größte Gefahr …

 

Meine Meinung:

Ich habe von Kliesch bisher noch nichts gelesen. Bis jetzt. Ich weiß nur das er ein ziemlich guter Thriller Autor ist  😉 Und nach diesem Buch muss ich mir alles von Kliesch kaufen. Von Sebastian Fitzek habe ich schon einiges gelesen und war echt gespannt darauf wie Kliesch die Idee umsetzt. Und er hat es verdammt gut gemacht. Von dem Buch bin ich einfach nur hin und weg. Alleine das „Vorwort“ von Sebastian Fitzek ist so genial geschrieben, dass man danach auf gar keinen Fall aufhören kann zu lesen. Und auch die Danksagung ist einfach nur klasse.

Jula, ja nicht Julia, sondern einfach nur Jula, ist eine echt tolle Protagonistin. Sie hat schon einiges durchmachen müssen und versucht das Geschehene über ihren Podcast zu verarbeiten. Über diesen will sie auch die Unschuld von Matthias Hegel beweisen. Doch nicht jeder ist damit einverstanden das sie sich mit dem Fall Hegel beschäftigt. Und so gerät nicht nur Jula in Gefahr.

Matthias Hegel ist ein akustischer Profiler, der den Täter anhand seiner Stimme identifizieren kann. Aber nicht nur durch die Stimme kann er den Täter identifizieren. Dadurch das er auch noch Profiler ist kann er beide Dinge sehr gut miteinander kombinieren, weshalb er auch perfekt auf seinem Gebiet ist. Durch die Phonetik kann er z.B. bestimmen, ob der Täter Raucher ist und ein Lungenleiden hat oder ob er durch hohes oder tiefes Sprechen versucht etwas zu verbergen. Durch das Profiling kann er bestimmen, ob jemand aus sadistischen, pädophilen oder zwanghaften Gründen die Tat begeht und wie der Täter ungefähr aussieht.

Beides hat Kliesch äußerst glaubwürdig und logisch beschrieben und dieses Buch ist ein absoluter Pageturner! Die Spannung wurde von Anfang bis Ende mit kurzen, aber knackigen Kapiteln gehalten und das  Ende lässt vermuten, dass es hoffentlich bald einen weiteren Teil geben wird 🙂

Für mich ein absolut geniales Buch.

 

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Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 352

Preis: 12,99 EUR

„DOORS? – Kolonie“ von Markus Heitz

Werbung – Rezensionsexemplar vom Knaur Verlag. Klappentext und Cover stammen ebenfalls vom Verlag. Danke dafür  =)

     von 5 Sternen

 

Klappentext:

Der schwerreiche Vater der vermissten Anna-Lena van Dam schickt den Ex-Soldaten Viktor mit einem fünfköpfigen Geo-Expertenteam los, um seine Tochter zu suchen. In einem gigantischen Höhlensystem entdeckt die Gruppe mehrere Türen mit mysteriösen Zeichen. Um Anna-Lena zu retten, müssen sie sich auf Pfade jenseits von Wissenschaft und Vernunft einlassen –
Eine der Türen führt die Gruppe mitten in die 40er Jahre.
Doch hier hat Nazi-Deutschland früh kapituliert, die USA haben kolonialgleiche Kontrolle über Europa übernommen und drohen dem Widerstand, angeführt von Russland, mit einem Atomschlag. Will Viktor überleben, muss er diesen Wahnsinn stoppen – um jeden Preis!

 

Meine Meinung:

Ist es nun Fantasy oder Krimi oder Spionage? Oder von allem ein bisschen? Also ich ordne es nun einfach dem Fanatsy Genre zu  

Die Pilotfolge hat mich einfach total abgeholt und fasziniert. Man hat alle Figuren ein wenig kennen gelernt und wollte wissen wie es nun mit diesen weiter gehen wird.

Ich habe mich als erstes für „Die Kolonie“ und somit für die Tür mit dem Fragezeichen entschieden. Ich musste für mich aber feststellen dass das Thema nicht so meins ist. Spannung ist da doch manchmal ist es meiner Meinung nach nicht ganz nachvollziehbar.

Ich weiß nicht wie es in den anderen Büchern ist, aber hier stand Viktor sehr stark im Vordergrund. Absicht? Ich weiß es nicht  🙂

Es ist ein offenes Ende und wird hoffentlich in der zweiten Staffel geklärt.

 

 

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Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 288

Preis: 9,99 EUR

„DOORS Der Beginn – Pilotfolge“ von Markus Heitz

Pilotfolge gewonnen beim Droemer Knaur Gewinnspiel  

     von 5 Sternen

Klappentext:

Der schwerreiche Vater der vermissten Anna-Lena van Dam schickt ein sechsköpfiges Team aus, um seine Tochter zu finden – darunter einen Ex-Militär, eine Höhlenkletterin und einen Parapsychologen. Jeder ist ein Experte auf seinem Gebiet, jeder hat etwas zu verbergen. Und keiner wird das gigantische Höhlensystem unter dem Anwesen der van Dams unverändert verlassen. Denn in der Dunkelheit entdeckt das Team geheimnisvolle Türen und muss sich auf Pfade jenseits aller Wissenschaft und Vernunft einlassen, um Anna-Lena zu retten.

 

Meine Meinung:

HAMMER!! Es mögen nur 80 Seiten sein, aber diese sind so spannend und perfekt, dass ich jetzt sofort die anderen drei Bücher lesen möchte.

Das Cover ist ebenfalls genial und ich würde am liebsten den Coverschlüssel nehmen und damit eine Tür öffnen, die es aber hier nicht gibt xD.

Auf diesen 80 Seiten lernt man alle Charaktere kennen und ich misstraue schon dem einen oder anderen. Auch erfährt man wie es Anna-Lena zur Zeit geht und wo sie sich ungefähr in diesem Höhlensystem aufhält. Wird das Team sie rechtzeitig und vor allem lebend finden? Kommen alle heile wieder raus?

Spannung pur von der ersten Seite an und ich freue mich wahnsinnig auf „DOORS ? – Kolonie“, „DOORS ! – Blutfeld“ und „DOORS X – Dämmerung“.

Anbei die links zu allen Büchern:

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droemer-knaur.de

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 80

Preis: Gratis eBook