„Der Mondscheinmann – Ein Fall für Nils Trojan 8“ von Max Bentow

Werbung – Rezensionsexemplar vom Goldmann Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Lilienblüten auf dem Boden, Kerzen brennen und erhellen die Umrisse einer toten Frau, geschminkt und frisiert. Das Einzige, was die perfekte Inszenierung stört, sind die vielen Schnecken, die leise über das morbide Stillleben gleiten. Dies ist das Bild, das sich Kommissar Nils Trojan und seinem Team bietet, als sie in einer Berliner Wohnung eintreffen. Wenig später wird ein zweites Opfer im Wald aufgefunden, und wieder ist der Tatort inszeniert wie ein Andachtsraum. Trojan stürzt sich in die Ermittlungen und merkt zu spät, dass sein Gegner ein Spiel mit ihm spielt – ein Spiel, das so sanft wie eine Klaviersonate beginnt und mit dem sicheren Tod endet.

 

Meine Meinung:

Dies ist nun der 8. Fall für Nils Trojan und ich war sehr gespannt auf dieses Buch, da es sich echt gut anhört.

In Trojans achtem Fall geht es um einen wirklich seltsamen Mörder. Dieser scheint auf Schnecken zu stehen. Nicht auf irgendwelche. Nein, auf Weinbergschnecken. Diese verteilt er neben den Lilienblüten auf dem Körper der Opfer. Von dert Ort kriechen sie auf dem Opfer herum und fressen die Lilienblüten auf. Doch warum ausgerechnet Schnecken? Was möchte der Mörder Nils und Steffi damit sagen?

Wir erfahren hier nicht nur mehr über Nils und Stefanie, nein auch über den Mörder werden wird einiges erfahren. Die Geschichte des Mörders wird in einer anderen Schrift dargestellt was ich persönlich immer toll finde. Wir erfahren von Seite zu Seite immer mehr von ihm und weshalb er Schnecken so interessant findet. Doch weshalb er welches Opfer auswählt, ist einem zuerst schleierhaft und setzt sich erst am Ende zu einem Bild zusammen.

Es fing alles echt gut an und ich wollte anfangs überhaupt nicht aufhören zu lesen. Doch zwischendurch wurde es etwas zäh. Durch all die Fälle ist Nils einfach mehr als Urlaubsreif und das bekommen wir hier mehr als einmal zu hören. Irgendwann weiß man sowas und man möchte es nicht ständig gesagt bekommen. Dies ging mir ein bisschen auf die Nerven. Auch fehlte mir zwischendurch die Spannung und es las sich wie ein Roman und nicht wie ein Psychothriller.

Alles in allem war es ein interessanter Fall, der meiner Meinung nach aber noch ein bisschen ausbaufähig ist. Die Spannung nahm mir persönlich einmal zu viel ab und auch die Wiederholungen waren recht anstregend. Dennoch bin ich gespannt wie es mit Nils weitergehen wird?

 

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Verlag: Goldmann

Seiten: 416

Preis: 15,00 EUR

Leseprobe: 9783442206148_Leseprobe

„Der Schmetterlingsjunge“ von Max Bentow

von 5 Sternen

Klappentext:

Der Berliner Kommissar Nils Trojan hat schon vieles gesehen, aber als er den Tatort in Kreuzberg betritt, traut er seinen Augen kaum: Die Frau, die ermordet wurde, liegt entkleidet auf dem Bett, ihren Rücken ziert das farbenprächtige Gemälde eines riesigen Schmetterlings. Nur zwei Tage später ereignet sich ein weiterer Mord, wieder hinterlässt der Täter sein bizarres Kunstwerk auf dem Körper des Opfers. Verzweifelt versucht Trojan, die verborgene Botschaft des Mörders zu entschlüsseln, doch sein Gegner hat ihn längst in ein perfides Verwirrspiel verstrickt. Und Trojan weiß – er muss die Obsession begreifen, die den Täter treibt, wenn er das grausame Töten beenden will.

 

Meine Meinung:

Dies ist der siebte Fall für Nils Trojan. Wieder einmal schafft es Max Bentow mich an ein Buch zu fesseln. Sein Schreibstil ist einfach total flüssig und man mag seine Bücher auch gar nicht weg legen, nur muss ich irgendwann dann doch schlafen  🙂

Der siebte Fall von Nils Trojan ist wieder einmal grauenvoll, beängstigend, packend, spannend und schrecklich. Von Anfang an steigt die Spannung und das Interesse zu erfahren wie es weiter geht. Gerade wenn Nils Trojan bei einem Opfer ist oder zu einem weiteren Opfer gelangt, endet das Kapitel und man ist beim Mörder und seinem Opfer. Andersherum ist es genauso. Und genau da möchte man unbedingt wissen was der Mörder mit seinem Opfer anstellt und dann ist man wieder bei Nils Trojan und seiner Kollegin Stefanie. Ich liebe solche Wechsel, da die Spannung so ins Immense steigt und man Kapitel um Kapitel verschlingt.

Das Interesse, warum der Mörder seine Opfer mit solchen Kunstwerken verziert und brutal ermordet, steigt von Seite zu Seite immer mehr an. Ich konnte es gar nicht erwarten endlich mehr zu erfahren.

Auch kommt das Liebesleben von Nils nicht zu kurz und seine Tochter taucht auch ab und an mal auf. Für mich eine totale Kaufempfehlung.

Eines darf ich nicht vergessen. Im Buch steht eine Nummer. Man solle Max Bentow anrufen. Dies habe ich getan. Solche Aktionen sind echt cool. Ganz unten findet ihr noch eine Leseprobe.

 

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Leseprobe vom Goldmann Verlag: 9783442205424_Leseprobe

 

 

Verlag: Goldmann

Seiten:  400

Preis: 15,00 EUR