„Jigsaw Man – Im Zeichen des Killers“ von Nadine Matheson

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Der menschliche Körper ist ein wunderbares Puzzle, einzigartig in seiner Präzision und seiner aufeinander abgestimmten Perfektion!

Der Jigsaw Man liebt Puzzles über alles. Doch ein perfektes Puzzle ist nur eines, das in seine Einzelteile zerlegt ist. Nur so kann er die wahre Schönheit erkennen – indem er jedes Teil für sich betrachtet. Hände, Füße, Beine, Arme, Köpfe. Welche Freude! Und wahre Freude muss man teilen, nicht wahr? In der ganzen Stadt …

Wirst du sein nächstes Opfer sein?

 

Meine Meinung

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da hier durch die große Marketingkampagne sehr viel versprochen wurde. Alleine der Klappentext läd förmlich dazu ein dieses Buch verschlingen zu wollen. Doch ist dem wirklich so?

D.I. Anjelica Henley ist hier die leitende Ermittlerin. Sie ist tough, hilfsbereit und weiß sich durchzusetzen. Als Hilfe bekommt sie den Auszubildenden Ramouter an die Seite gestellt, womit sie Anfangs überhaupt nicht einverstanden ist. Doch nach und nach wird ihr bewusst wie gut der Neuzugang ist und ist ihm gegenüber nicht mehr so unfreundlich, wie zu Beginn. Diese Entwicklung hat mir persönlich sehr gut gefallen. Auch erfahren wir einiges aus dem Privatleben von Henley. Ihr Mann, Rob, ist so gar nicht mit ihren Einsätzen einverstanden was man irgendwo auch nachvollziehen kann, da sie ein Kind haben und er gerne möchte, dass seine Frau ihre Tochter aufwachsen sieht. Natürlich kommt es hier dann auch ab und an mal zum Streit. Es war aber nicht zu viel in dem Buch, sodass es mich gestört hätte.

Das Buch an sich war echt gut, doch das was man am Ende an Tempo und Nervenkitzel hingeworfen bekommen hat, hat sonst zwischendurch gefehlt. Zum Ende hin fiebert man noch einmal richtig mit, aber am Anfang hatte ich für mich einen kleinen Durchhänger und in der Mitte dann auch. Der Schreibstil ist wirklich flüssig und die kurzen Kapitel finde ich auch klasse und hat alles in allem noch einmal spannend gemacht und dem Ganzen Leben eingehaucht. Aber auch die Protagonisten sind echt gut ausgearbeitet.

Doch es waren sehr viele Krimielemente zu finden, die den Thriller ein wenig nach hinten gestellt haben, was mich ein kleines bisschen gestört hat. Ansonsten kann ich das Buch nur empfehlen, da es eine wirklich gute Story ist, die nur ein bisschen mehr Nervenkitzel benötigt.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 480

Preis: 11,00 EUR

Alter: ab 16

„Rose – Humiliated“ von Lima Strysa

Werbung – Rezensionsexemplar vom Heartcraft Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Kennst du deine Grenzen?

Weißt du, wie viel du aushalten kannst? Weißt du, was du ertragen kannst, bevor du zerbrichst? Dieses Buch wird dir nicht nur deine Grenzen zeigen, es wird sie zerstören. Du solltest es wirklich nur lesen, wenn du bereit dazu bist.

Nichts für schwache Nerven.

 

Meine Meinung:

Wie ihr wisst lese ich nciht besonders viel Dark Romance Bücher, doch ich hatte echt Bock darauf wieder mal eines zu lesen. Dadurch, dass ich im Heartcraft Blogger Team bin, konnte ich mich zwischen zwei Büchern entscheiden und habe mich für Rose Humiliated entschieden. Ob es die richtige Entscheidung war?

Für mich hörte sich der Klappentext total spannend an und so war die Spannung vorprogrammiert. Denkste….  Rose, die eigentlich Rixa heißt, ist unschuldig, jung, naiv, attraktiv und hat keine Ahnung vom Leben. Wie auch, da sie, als sie Vicco kennenlernt, gerade einmal seschzehn Jahre alt ist und er vier Jahre älter. Er, Vicco, verguckt sich direkt in seine unschuldige, reine und anziehende Rose und möchte sie am liebsten direkt verschlingen. Sie lernen sich also kennen und sind ein Paar. Vicco erzählt nicht viel von sich was Rose stört. Sie möchte endlich mehr von ihm erfahren und als sie das dann tut, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt. Sie wird entführt und eingesperrt.

Ich möchte nicht gemein klingen, aber das ist die Geschichte und sie ist nicht allzu spannend, eher zäh und zu lang. Es fehlt die Spannung und oftmals auch der Sinn. Natürlich ist es furchtbar was Rose passiert und keiner sollte so etwas jemals durchmachen müssen. Doch sieht man sehr lange keine Entwicklung bei Rose. Jeder denkende Mensch, sei er noch so verliebt, wird sich von der Person abwenden, die ihr so etwas antut. Auch kommt Rose mir einfach viel zu naiv rüber. Sicher ist man mit achtzehn Jahren nicht perfekt, doch ich weiß was richtig, was falsch ist und man kann eine Situation einschätzen. Das fand ich hier sehr schade, dass sie so dargestellt wurde. Und Vicco mag zwar attraktiv sein, aber viel zu aufbrausend und abhängig. Er hat nicht genug Arsch in der Hose, um zu handeln. Um normal zu handeln.

Dieses Dark Romance Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Vielleicht gefällt es anderen ja sehr gut, doch ich finde hier hätten die Protagonisten mehr verdient, da die Erzählweise echt gut war, nur der Rest eben nicht so.

 

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Verlag: Heartcraft

Seiten: 217

Preis: 12,99 EUR

„Die Chroniken von Alice – Finsternis im Wunderland“ von Christina Henry

Werbung

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Seit zehn Jahren ist Alice in einem düsteren Hospital gefangen. Alle halten sie für verrückt, während sie selbst sich an nichts erinnert. Weder, warum sie sich an diesem grausamen Ort befindet, noch, warum sie jede Nacht Albträume von einem Mann mit Kaninchenohren quälen. Als ein Feuer im Hospital ausbricht, gelingt Alice endlich die Flucht. An ihrer Seite ist ihr einziger Freund: Hatcher, der geisteskranke Axtmörder aus der Nachbarzelle. Doch nicht nur Alice und Hatcher sind frei. Ein dunkles Wesen, das in den Tiefen des Irrenhauses eingesperrt war, ist ebenfalls entkommen und jagt die beiden. Erst wenn Alice dieses Ungeheuer besiegt, wird sie die Wahrheit über sich herausfinden – und was das weiße Kaninchen ihr angetan hat …

 

Meine Meinung:

Warum noch mal habe ich so lange damit gewartet dieses Buch zu lesen? Ich habe keine Ahnung xD Es ist wirklich ein richtig gutes Buch. Alice wurde schon oft neu erfunden, aber ich finde hier wurde es noch einmal auf eine ganz andere Art und Weise gemacht. Meiner Meinung nach.

Nachdem Alice blutverschmiert durch die Alte Stadt gelaufen ist und so auch aufgegriffen wurde, hat man sie in ein Hospital gebracht. Man könnte auch Irrenanstalt dazu sagen. Hier ist sie nun seit zehn Jahren und ihr Zimmernachbar heißt Hatcher. Mit diesem unterhält sie sich durch ein Mauseloch was ich ziemlich witzig fand. Ihre Familie hat sich von ihr abgewandt, da sie verrückt ist. Doch eines Tages brennt es in der Anstalt und Alice und Hatcher können fliehen. Doch auch der überaus große und böse Jabberwock kann aus dem Hospital entkommen. Dieser lebte seit einigen Jahren eingesperrt in den tiefen des Hospitals und durch den Brand und einige andere Dinge ist er nun frei und verlangt nach Blut. Viel Blut…..

Alice und Hatcher machen sich also auf die Suche nach dem Jabberwock, um diesen zu töten und treffen bei ihrer Reise auf die ein oder andere bekannte Figur. Da hätten wir einmal Grinser der ganz schön hinterhältig ist und in einem Rosenhaus wohnt, die Raupe, die verdammt pervers ist, das Kaninchen, dass viel Macht besitzt und sehr böse ist und viele böse Gestalten, die die Viertel der Alten Stadt für sich eingenommen haben. All diese Figuren werden hier sehr gut beschrieben und ich hätte gerne noch mehr Zeit mit ihnen verbracht.

Es ist alles sehr düster, brutal, angsteinflößend und schrecklich beschrieben, sodass man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Der Anfang hat mir ein paar Probleme bereitet, aber nach ein paar Seiten war ich dann im Geschehen drin und war begeistert. Der Aufbau ist klasse und man kann dem roten Faden hier auch sehr gut folgen. Stück für Stück erfahren wir was Alice bei dem Kaninchen passiert ist und welche Last Hatcher mit sich rum tragen muss. Auch wird hier sehr viel Blut vergossen und es kommt des Öfteren vor das Mädchen vergewaltigt und verprügelt werden. Außerdem werden diese zur Belustigung der alten Herren verstümmelt und dann geschändet oder gar gefressen. Und dies finde ich mehr als grausam.

Das Buch ist wirklich sehr düster, aber echt gut umgesetzt worden. Doch die große Fröhlichkeit sucht man hier vergebens. Wem es nichts aus macht, dass hier viele Menschen auf brutale Art und Weise einfach niedergemetzelt, Frauen vergewaltigt und Tier und Mensch verstümmelt werden, dem wird dieses Buch sehr gut gefallen. Auch lernt man Alice hier von einer komplett anderen Seite kennen, die mir persönlich richtig gut gefallen hat.

Ich freue mich jetzt schon direkt mit dem zweiten Buch weiter machen zu können und kann euch dieses Buch nur empfehlen.  =)

 

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Verlag: Penhaligon

Seiten: 352

Preis: 18,00 EUR

Leseprobe: 9783764532345_Leseprobe

„Der Mondscheinmann – Ein Fall für Nils Trojan 8“ von Max Bentow

Werbung – Rezensionsexemplar vom Goldmann Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Lilienblüten auf dem Boden, Kerzen brennen und erhellen die Umrisse einer toten Frau, geschminkt und frisiert. Das Einzige, was die perfekte Inszenierung stört, sind die vielen Schnecken, die leise über das morbide Stillleben gleiten. Dies ist das Bild, das sich Kommissar Nils Trojan und seinem Team bietet, als sie in einer Berliner Wohnung eintreffen. Wenig später wird ein zweites Opfer im Wald aufgefunden, und wieder ist der Tatort inszeniert wie ein Andachtsraum. Trojan stürzt sich in die Ermittlungen und merkt zu spät, dass sein Gegner ein Spiel mit ihm spielt – ein Spiel, das so sanft wie eine Klaviersonate beginnt und mit dem sicheren Tod endet.

 

Meine Meinung:

Dies ist nun der 8. Fall für Nils Trojan und ich war sehr gespannt auf dieses Buch, da es sich echt gut anhört.

In Trojans achtem Fall geht es um einen wirklich seltsamen Mörder. Dieser scheint auf Schnecken zu stehen. Nicht auf irgendwelche. Nein, auf Weinbergschnecken. Diese verteilt er neben den Lilienblüten auf dem Körper der Opfer. Von dert Ort kriechen sie auf dem Opfer herum und fressen die Lilienblüten auf. Doch warum ausgerechnet Schnecken? Was möchte der Mörder Nils und Steffi damit sagen?

Wir erfahren hier nicht nur mehr über Nils und Stefanie, nein auch über den Mörder werden wird einiges erfahren. Die Geschichte des Mörders wird in einer anderen Schrift dargestellt was ich persönlich immer toll finde. Wir erfahren von Seite zu Seite immer mehr von ihm und weshalb er Schnecken so interessant findet. Doch weshalb er welches Opfer auswählt, ist einem zuerst schleierhaft und setzt sich erst am Ende zu einem Bild zusammen.

Es fing alles echt gut an und ich wollte anfangs überhaupt nicht aufhören zu lesen. Doch zwischendurch wurde es etwas zäh. Durch all die Fälle ist Nils einfach mehr als Urlaubsreif und das bekommen wir hier mehr als einmal zu hören. Irgendwann weiß man sowas und man möchte es nicht ständig gesagt bekommen. Dies ging mir ein bisschen auf die Nerven. Auch fehlte mir zwischendurch die Spannung und es las sich wie ein Roman und nicht wie ein Psychothriller.

Alles in allem war es ein interessanter Fall, der meiner Meinung nach aber noch ein bisschen ausbaufähig ist. Die Spannung nahm mir persönlich einmal zu viel ab und auch die Wiederholungen waren recht anstregend. Dennoch bin ich gespannt wie es mit Nils weitergehen wird?

 

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Verlag: Goldmann

Seiten: 416

Preis: 15,00 EUR

Leseprobe: 9783442206148_Leseprobe

„Lia Sturmgold – Die Macht der Kristalle (Band 1)“ von Aniela Ley

Werbung – Rezensionsexemplar vom dtv Verlag.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Bodyswitch – und plötzlich Elfe!

Bis eben wusste die elfjährige Lia nicht mal, dass es Elfen wirklich gibt. Jetzt steckt sie nach einem missglückten Zauber im Körper der Luftprinzessin Asalia fest und muss an ihre Stelle das Elfeninternat Springwasser besuchen. Doch kaum angekommen ist Lia hellauf begeistert, denn die zauberhafte Schule hat so viel zu bieten: Im Inneren eines Diamanten macht Lia erste Flugversuche und der berühmte Mondscheintanz verbindet sie auf magische Weise mit ihren neuen Freundinnen. Doch als Prinzessin sind ihr nicht alle wohlgesonnen und Lia muss lernen, sich und andere zu schützen. Unter allen Umständen muss sie aber verbergen, wer sie in Wirklichkeit ist. Denn Menschen sind in Springwasser schon lange nicht mehr willkommen.

 

Meine Meinung:

Wie fändet ihr es wenn ihr plötzlich im Körper eines anderen stecken würdet? Seltsam oder? Und wenn dieser jemand dann auch noch eine Elfe ist? Total seltsam und unwirklich. Doch genau das passiert unserer Protagonistin Lia. Sie ist gerade mal elf Jahre alt und glaubt nicht so recht an Elfen und den ganzen Kram. Doch eines Tages, als sie im Park ist, exeperimentiert eine Elfe namens Asalia mit Kristallen herum und versucht zu zaubern. Leider ist dieser Zauber nicht so ganz geglückt, weshalb Lia sich mit Dorient, Asalias Bruder, ins Andersreich aufmachen muss. Dort muss sie die fehlenden Kristalle holen, damit sie wieder in ihren Körper kann. Doch das ist alles andere als einfach.

Plötzlich muss Lia für Asalia zur Schule gehen und sich als Prinzessin ausbgeben. Leichter gesagt als getan. Lia hat doch gar keine Ahnung von den ganzen verschiedenen Elfen, der Schule oder dem Andersreich. Ob das gut geht? Und wie stellt sich Asalia in ihrer Welt an? Lias Zeit in der Anderswelt vergeht schneller als in der Menschenwelt. Also kann Asalia nicht so viel Chaos anstellen. Oder doch?

Es ist eine wirklich süße Geschichte, die mich auf jeden Fall auf den zweiten Band neugierig macht. Mir hat nur ein bisschen mehr Interaktion aus der Menschenwelt gefehlt. Klar, wir verfolgen in erster Linie, die versucht die Kristalle von Asalia zu holen, damit der Zauber umgekehrt werden kann. Doch wäre es meiner Meinung nach interessant gewesen wenn man so manch eine Situation aus Asalias Sicht mitbekommen hätte. Man bekommt zwar was mit, aber nur durch die Erzählung von Asalia, nicht so direkt wie bei Lia. Auch finde ich es ein bisschen komisch, dass Lias Mutter nicht merkt, das sich ihre Tochter verändert hat. Denn Asalia hat eine komplett andere Ausdrucksweise als Lia.

Ansonsten war es wirklich ein tolles Abenteuer und ich freue mich auf den zweiten Teil.

 

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dtv.de

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Verlag: dtv

Seiten: 240

Preis: 14,95 EUR

„Fische, die auf Bäume klettern: Glück, Liebe, Erfolg – ein Kompass für das Abenteuer namens Leben“ von Sebastian Fitzek

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag.

  von 5 Sternen

 

Klappentext:

Bestsellerautor Sebastian Fitzek stellt sich in diesem Buch den existentiellen Fragen: Was zählt im Leben? Wie findet man sein Glück? Welche Lebensziele sind richtig? Was lernt man aus Niederlagen? Und wie geht man mit seinen Mitmenschen um? In spannenden persönlichen Episoden erzählt er, was im Leben wichtig ist und wie ein glücklicher Lebensweg gelingen kann.
Inspiriert wurde Sebastian Fitzek zu diesem Buch durch das Vatersein – und die Frage, was er seinen Kindern für das Leben mitgeben würde, wenn ihm nicht mehr viel Zeit bliebe. Und so ist „Fische, die auf Bäume klettern“ ein sehr persönliches Vermächtnis eines Vaters an seine noch jungen Kinder, zugleich aber ein Buch für alle, die Halt suchen und sich der Werte, die ihnen wichtig sind, vergewissern möchten.

 

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag bekommen. Bei dem Päckchen war eine kleine Wolke mit Stift dabei. Dazu gab es eine kleine Aufgabe/Frage – Was brauchst du, um im Leben glücklich zu sein?

Tja was benötigt man dazu? Diese Frage und noch viele mehr stellt sich Sebastian Fitzek auch. Er hat dieses Buch nicht nur für seine drei Kinder (David, Felix und Charlotte)geschrieben, sondern auch für seine Leser, um ihnen eventuell ein paar Tipps mit auf den Weg zu geben. Denn man weiß nie was Morgen alles passiert. Und so fragt er sich unter anderem: Wie mache ich was richtig – für mich richtig und nicht für andere. Worauf sollte ich aufpassen/achten? Wohin soll meine Reise einmal gehen? Wann muss ich mein Testament schreiben? Gibt es dafür überhaupt den richtigen Zeitpunkt?

Ja es ist nicht leicht darüber nachzudenken sein eigenes Testament zu schreiben. Vor allem dann nicht wenn es einem gut geht. Doch keiner kann einem wirklich sagen wann der richtige Zeitpunkt ist, um dies zu erledigen. Auch fand ich es schön geschrieben das man die Dinge in erster Linie für sich selbst tun sollte. Klingt egoistisch? Finde ich nicht. Denn zuerst sollte es einem selbst doch gut gehen, damit man dies mit anderen teilen kann. Auch das man sich auf eine lange Reise begibt fand ich schön dargestellt. Das Leben an sich ist eine große Reise, die mit dem Tod endet. Aber auch der Urlaub wird hoffentlich eine wunderbare Reise/Erfahrung sein, die man antritt.

All die Ratschläge und Tipps in diesem Buch sind eben nur diese. Ob man sie nun genau so befolgt oder nicht bleibt einem selbst überlassen. Doch fand ich war es ein tolles Buch, dass zum Nachdenken anregt. Ab und an wiederholten sich ein paar Dinge einfach mal und störten mich ein wenig im Lesefluss. Doch im Großen und Ganzen war es ein schöner Ratgeber, den ich mir auch noch einmal ansehen/durchlesen werde.  🙂

 

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Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 320

Preis:12,00 EUR

„When we were lost“ von Kevin Wignall

Werbung – Rezensionsexemplar vom cbt Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

19 Teenager und ein Flugzeugabsturz über dem Dschungel: Wer wird überleben?

Überleben. Kein Thema mit dem sich normale High-School-Schüler schon mal befasst haben. Es sei denn, ihr Flugzeug stürzt über dem südamerikanischen Dschungel ab und kein Erwachsener hat überlebt. Völlig auf sich gestellt wird den 19 Jugendlichen erst nach und nach klar, dass die wahren Gefahren noch vor ihnen liegen: wilde Tiere, giftige Reptilien und Insekten, ganz zu schweigen von der unerbittlichen Hitze. Jede ihrer Entscheidungen wird von nun an über Leben oder Tod entscheiden.

 

Meine Meinung:

Stellt euch vor ihr fliegt mit eurer Klasse nach Costa Rica und wollt dort Schmetterlinge studieren. Nun stellt euch vor ihr macht euch auf den Rückweg und euer Flugzeug stürzt auf einer euch unbekannten Insel mitten im Dschungel ab. Was würdet ihr tun?

Genau dies geschieht Tom und den restlichen Schülern, Lehrern, die in diesem Flugzeug saßen. Nicht alle überleben diesen Absturz. Nur 19 von ihnen schaffen es aus dem Wrack zu kommen. Es ist eh ein Wunder, dass überhaupt jemand überlebt hat und noch dazu 19 Leute. Doch wie genau soll man nun vorgehen? Sich ein Basiscamp aufbauen und auf Rettung warten? Oder sich durch den schier unendlichen Dschungel schlagen, in der Hoffnung auf andere Menschen zu treffen? Zuerst bleiben die Jugendlichen an der Absturzstelle und versuchen einfach nur zurecht zu kommen. Essen zusammen tragen, trinken besorgen, für Schlafmöglichkeiten sorgen und sich gegenseitig beschützen. Doch irgendwann merken sie das sie hier nicht ewig bleiben können und vagen sich in den Dschungel vor.

Tom, einer der Überlebenden, ist eher zurückhaltend und hat keine Freunde. Joel, arrogant, selbstsüchtig, naiv, stur – hat Freunde und fühlt sich zum Anführer berufen. Doch dies läuft nicht immer so gut wie man sich vielleicht denken mag. Der Schmetterlingseffekt, wie im Buch beschrieben, holt ihn des Öfteren ein. Er tritt etwas los und die anderen müssen leiden.

Die Jugendlichen schlagen sich echt gut durch den Dschungel durch und zeigen das sie mehr drauf haben, als manch einer von ihnen gedacht hat. Doch dieses ewige generve durch Joel, dass er immer alles besser weiß, auch wenn am Ende jemand ihm helfen muss, nervt. Manchmal zieht es eine Situation auch in die Länge und das fand ich schade. Also meinetwegen hätte er in der Zwischenzeit von einer Schlange gefressen werden können. Diesen Protagonisten mochte ich bis zum Ende hin nicht leiden….

Auch wenn die Situation nicht besonders gut für die Jugendlichen aussieht, hilft Zusammenhalt, nachdenken und sich organisieren, um zu überleben. Nur ab und an wurde manches ein bisschen lang, aber auch nur kurz. Ansonsten war es ein tolles Abenteuer.

 

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Verlag: cbt

Seiten: 348

Preis: 13,00 EUR

Leseprobe: 9783570313299_Leseprobe

„Code Genesis – Sie werden dich verraten“ Teil 3 von Andreas Gruber

Werbung – Rezensionsexemplar vom cbj Verlag. Ganz lieben Dank dafür!

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Es ist ihre letzte Chance …

Terry hat das Geheimnis, woran ihre Mutter jahrelang heimlich geforscht hat, so gut wie gelüftet. Umso mehr steht sie jetzt im Fadenkreuz des Pharmakonzerns Biosyde, dem dieses Wissen niemals in die Hände fallen darf. Nachdem Terry die Flucht von der Bohrinsel Mid South View geglückt ist, will ein Informant sie unbedingt im Orient-Express treffen. Doch ist er Freund oder Feind? Terry muss schon bald wieder um ihr Leben fürchten – aber diesmal nicht nur um ihres …

 

Meine Meinung:

Nach zwei spannenden Teilen und einem kurzen Prequel geht es nun endlich mit dem dritten und somit letzten Teil weiter.

Durch den zweiten Teil wissen wir nun, dass Terrys Mutter noch lebt und Biosyde ihnen immer noch auf den Fersen ist. Immer wieder kommt es für Terry, Simon, Ethan, Johann und auch Pierre zu brensligen Situationen, aus denen sie sich nur ganz knapp befreien können. Doch irgendwann können sie dies nicht mehr und Terry und Ethan werden von Biosyde gefangen genommen und verhört. Sie möchten endlich die Formel von Terrys Mutter erfahren, um so die Pharmazeutische Welt zu beherrschen und vielleicht sogar noch mehr….Aber Terry und der Rest der Gruppe sind schon so weit gekommen und versuchen ihr bestemöglichstes zu geben, damit Biosyde nicht an die Formel kommt. Dies ist alles andere als einfach.

Der dritte und somit letzte Teil hat mir sehr gut gefallen. Wir lernen Terrys Mutter besser kennen und erfahren noch so viel mehr über alle Protagonisten, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Die Entwicklung jeder einzelnen Figur war sehr schön mitzuverfolgen. Vor allem Terry musste einmal mehr am eigenen Leib erfahren, dass Freunde und Feinde nicht immer die sind für die sie sich ausgeben. Diese Erfahrung ist nicht immer schön und hinterlässt kleine Spuren, die sie aber haben reifen lassen. Auch Ethan kommt aus seiner Komfortzone raus und vagt sich mehr in die Abenteuer hinein. Ich fand es sehr amüsant wie er mit dem Frettchen Charlie spricht und dessen Stimme auch gleich übernimmt. Wie man weiß können Frettchen nicht sprechen  🙂

Wieder einmal hat Andreas Gruber uns auf eine spannende, actionreiche und informative Reise geschickt, die ich ungern verlasse. Für mich ist diese Reihe ein tolles Abenteuer gewesen, auf das ich mich sehr gerne begeben habe und auch noch mehr von lesen wollen würde.

 

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genialokal.de

Verlag: cbj

Seiten: 384

Preis: 15,00 EUR

„White Sleep – Unschuldig in den Tod“ von Mark Griffin

Werbung – Rezensionsexemplar vom Harper Collins Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Ein Junge wird ermordet in einem Londoner Park gefunden, fast nackt und arrangiert, als würde er schlafen. In seiner Hand befindet sich eine Kette mit einem Engelsanhänger. Der ermittelnde Detective Inspector Bishop bittet Profilerin Holly Wakefield um Hilfe. Es ist ihr zweiter gemeinsamer Fall. Doch sie kommen dem Täter nicht auf die Spur. Stattdessen finden sie eine zweite Leiche. Zahlreiche Jungs im Teenageralter werden in London vermisst. Wie viele von ihnen hat der Mörder bereits auf dem Gewissen?

 

Meine Meinung:

Nachdem ich nach einigen Seiten festgestellt habe, dass mir die Protagonisten irgendwie bekannt vor kommen, habe ich mal nachgeschaut warum. Auf meinem Blog fand ich die Antwort. Den ersten Teil der Reihe habe ich auch gelesen. Dies war 2019. Nach und nach konnte ich mich dann wieder an alles erinnern  🙂

Im zweiten Teil verarbeitet Holly das Geschehene aus dem ersten Teil. Natürlich muss sie sich auf den neuen Fall konzentrieren, aber was ihr passiert ist wird sie noch länger verfolgen. Da sie sich aber nicht daran festbeißen will, steckt sie all ihre Energie in die Suche nach den vermissten Jungs. Dabei steht sie, wie schon im ersten Teil, DI Bishop zur Seite und hilft dem Team wo sie nur kann. Aber der Täter ist nicht dumm, sondern wirklich schlau und so dauert es eine ganze Zeit, bis sie überhaupt eine Spur haben werden. Doch ist es auch die richtige? Und wie viele Kinder werden noch sterben, bis sie den Mörder gefasst haben?

Der Schreibstil von Mark Griffin ist einfach toll. Man ist sofort im Geschehen drin und kann sich alles bildlich vorstellen. Doch beim zweiten Fall kam es ab und an zu Längen. Auch war der erste Fall deutlich spannender aufgebaut als dieser. Dieser war nicht langweilig, aber mehr Krimi als Thriller. Hier hat einfach ab und an der Kick gefehlt. Es war gut aufgebaut und sehr durchdacht, doch fehlte mir persönlich manchmal das Tempo. Ansonsten ist es ein guter Krimi mit Thrillereffekten würde ich sagen.

Wer wissen möchte wie es mit Bishop und Holly so weiter geht, sollte sich diesen Fall, tzotz ein paar Längen, nicht entgehen lassen  =)

 

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Verlag: Harper Collins

Seiten: 432

Preis: 15,00 EUR

„After the fire“ von Will Hill

Werbung – Rezensionsexemplar vom dtv Verlag (Reihe Hanser)

von 5 Sternen

Klappentext:

Der einzige Weg aus der Dunkelheit ist, ein Feuer zu entzünden

Schwer verletzt liegt die 17-jährige Moonbeam im Krankenhaus und sieht sich einem Psychologen und einem FBI-Agenten gegenüber. Sie, die zu den wenigen Überlebenden nach der schrecklichen Brandkatastrophe gehört, soll erzählen, wie das Leben war auf der Farm der Gotteslegionäre. Wie ist es zu dem schrecklichen Feuer gekommen, wie zu der Schießerei zwischen den Gotteslegionären und der Polizei? So viele sind gestorben. Zögerlich öffnet sich Moonbeam, glaubt, dass man ihr helfen will, und fängt an zu erzählen, wie das Leben vor dem Feuer war und wie das Leben sich danach anfühlt. Eine Sache aber kann sie nicht erzählen. Doch sie muss aussprechen, was sie getan hat, will sie nicht daran zerbrechen.

 

Meine Meinung:

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da ich gerne über solche Themen wie Sekten usw lese. Ich wurde auch nicht enttäuscht.

Moonbeam ist siebzehn Jahre alt und hat den Großteil ihres Lebens auf der Farm der Gotteslegionäre verbracht. Also bei einer Sekte. Aber das wollte dort keiner glauben oder wenn man daran gedacht hat, wurde man der Ketzerei bezichtigt. Doch eines Tages bricht ein Brand aus und Moonbeam und all die andere Mitglieder müssen die Farm schnellstens verlassen wenn sie nicht sterben wollen. Nicht jeder überlebt dies….

Das Buch ist in „Davor“ und „Danach“ unterteilt. Davor beschreibt alles wie das Leben auf der Farm war und was ihnen dort beigebracht wurde, bis zu dem Brand. Danach erzählt all das was nach dem Brand geschehen ist. Moonbeam ist in einer Klinik und wird von einem Psychologen befragt wie es ihr nun geht und natürlich auch wie es ihr auf der Farm erging. Das möchte vor allem der FBI-Agent wissen. Nach und nach traut Moonbeam sich immer mehr von Father John und den anderen zu erzählen, obwohl dies unter Ketzerei fallen würde….

Es ist wirklich erschreckend was Moonbeam und all die anderen auf dieser Farm erlebt haben. Auch ist es grausam einen Menschen so stark manipulieren zu können, dass er das was er dort tut auch noch für richtig hält, wobei uns sofort auffällt, dass dies nicht richtig sein kann. Auch Moonbeam hält vieles für normal wo wir nur den Kopf schütteln würden – ein Mann mehrere Frauen usw.

All dies zu erfahren war wirklich toll und sehr interessant. Doch in ihren Erzählungen waren mir oft zu viele Längen drin, die mich manchmal davon abgehalten haben weiter zu lesen, obwohl es ansonsten ein wirklich tolles Buch ist. Ergreifend, erschütternd und spannend zugleich, dass ich trotz mancher Längen wieder lesen würde =)

 

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dtv.de

genialokal.de

Verlag: Reihe Hanser

Seiten: 480

Preis: 15,95 EUR