„Das Grab im Moor“ von Val McDermid

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Kein Grab ist tief genug für die Wahrheit!
Eine Moor-Leiche in den schottischen Highlands wird zum 5. Cold Case für DCI Karen Pirie

Die Suche nach dem geheimnisvollen Erbe ihres Großvaters führt eine junge Engländerin in die schottischen Highlands: Auf einer provisorischen Karte ist ein Ort mitten im Moor markiert. Dort stößt sie auf ein erstaunlich gut erhaltenes amerikanisches Motorrad, Baujahr 1944 – und auf eine männliche Leiche deutlich jüngeren Datums.
DCI Karen Pirie, spezialisiert auf Cold Cases, ist eigentlich wegen eines anderen Falles in der Gegend, doch der Tote im Moor lässt ihr keine Ruhe. Er trägt ein sehr spezielles Paar Nike-Sneakers, eine Sonderanfertigung aus dem Jahr 1995. Und er ist offensichtlich keines natürlichen Todes gestorben.

 

Meine Meinung:

DCI Karen Pirie hat einen neuen Fall auf den Tisch bekommen. Es wurde eine Leiche im Moor gefunden. Seit dem Tod ihres Lebensgefährten leidet sie unter Schlafstörungen und ist sichtlich erleichtert einen neuen Fall zu haben. Doch wer verbirgt sich hinter der Leiche und warum wurde er dirt begraben, wo man zwei alte Motorräder vergraben hat? Wer wollte hier eine wirklich unglaublich schreckliche Tat verbergen?

Zu ihrem neuen Fall bekommt Karen auch noch einen Kollegen vor die Nase gesetzt, mit dem sie so gar nichts anfangen kann. Dies lässt sie ihn auch spüren. Kann das mit den beiden gut gehen? Und warum wurde DS Gerry McCartney in ihre Abteilung versetzt? Was hat er angestellt?

Cold Cases finde ich äußerst spannend und interessant und dieser hier war es auch. Man erfährt hier viel von Karen und der Schreibstil ist flüssig und bildreich. Obwohl ich die anderen Bände nicht gelesen habe, kommt man sehr gut rein und der Wechsel ziwschen den Jahren ist auch gut gemacht.

Doch manchmal war es mir ein wenig zu langatmig. Dennoch war es ein toller Fall und ich werde mir die anderen Bücher von McDermid auch auf die Liste schreiben.   =)

 

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Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 496

Preis: 16,99 EUR

„Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln“ von Adriana Popescu

Werbung – Rezensionsexemplar vom cbt Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Irgendwas hat dieser Neue, Samuel, an sich, das Marie von Anfang an fasziniert. Und Samuel geht es genauso. Wie Magnete bewegen sie sich aufeinander zu, stoßen einander aber auch immer mal wieder ab, wenn sie sich von der falschen Seite nähern. Und mitten in diesem Spannungsfeld bewegt sich Theo, Maries jüngerer Bruder, der seit einem schrecklichen Ereignis vor über einem Jahr immer noch mit seinen Ängsten ringt – und in der Schule mit seinem Mobber Andi. Marie, Samuel, Theo – ihr Aufeinandertreffen bedeutet für alle drei einen Neubeginn, aber auch, sich den Geschehnissen ihrer Vergangenheit zu stellen, denn Samuel trägt ein Geheimnis mit in diese neue Freundschaft …

 

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich vollkommen abgeholt. Warum?

Es wird aus drei Sichten erzählt:

Marie: Aufgeweckt, höflich, hiflsbereit und gute Zuhörerin. Was auch kommen mag, sie hält zu ihrem Bruder und ist jede einzelne Sekunde für ihn da. Doch das ist nicht immer leicht und manchmal auch sehr anstrengend. Da sie immer auf Theo aufpasst und ihn beschützt, hat sie keine Zeit sich selbst zu entfalten und zu Leben so wie sie es gerne möchte.

Theo: Verschlossen, ängstlich, zurückhaltend und zerbricht sich über alles den Kopf. Theo ist überaus glücklich seine Schwester Marie zu haben, die ihm jederzeit zur Seite steht. Doch auch er merkt, dass es so nicht weitergehen kann. Es muss sich grundlegend etwas ändern. Das ist nach der einen Sache leichter gesagt als getan.

Samuel: nach außen hin sehr selbstbewusst, nachdenklich, hilfsbereit und der Neue an Maries Schule. Er hat ein Geheimnis. Ein ziemlich großes sogar. Kann er es Marie sagen, ohne das sie sich von ihm abwendet, so wie jeder andere?

Immer wenn ich Dinge über Theo gelesen habe, hätte ich oftmals einfach nur weinen können. Seine Gedanken taten einem richtig weh und das was ihm geschehen ist ebenso. Aber auch Marie tat mir unglaublich Leid. Es dreht sich in ihrer Familie alles nur um Theo. Und was ist mit ihr? Warum interessiert sich keiner für ihr Leben und ihre Wünsche? Doch genau da erscheint Samuel auf der Bildfläche. Er interessiert sich für Marie und sie sich auch für ihn. Doch Samuel hat ein Geheimnis und ein Leben hinter sich, über das er nur ungern sprechen mag. Früher oder später muss er es Marie aber erzählen.

Diese drei Schicksale verbinden sich im Laufe des Buches immer mehr miteinander. Es geht in diesem Buch um Mobbing, Akzeptanz und eine zweite Chance, die man bei vielen Leuten nicht bekommt. Adriana hat dies so unglaublich real beschrieben, dass man während des Lesens einfach nur fassunglos da saß und den Kopf über die Menschen geschüttelt hat, die wie immer einfach nur wegsehen um so nicht selbst in die Schusslinie zu geraten. Für mich ist es jetzt schon ein Jahreshighlight.

 

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Verlag: cbt

Seiten: 464

Preis: 13,00 EUR

Leseprobe: 9783570313374_Leseprobe

„Verschnitt“ von Jennifer Hauff

Werbung – Rezensionsexemplar von Mainwunder

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Lianes Familie wurde zerstört, als sie noch ein Kind war. Jetzt will sich die OP-Schwester rächen, an dem Kinderchirurgen, der geschlechtsverändernde Operationen an Kleinkindern vornimmt. Für ihren persönlichen Rachefeldzug sind ihr alle Mittel recht.
Als eine Patientin des Professors auf mysteriöse Weise verstirbt, findet Liane heraus, dass der Arzt illegale Hormonexperimente durchführt. Forschung und sein wissenschaftliches Renommee sind ihm dabei wichtiger als Einzelschicksale. Lianes Plan nimmt Fahrt auf. Doch mit ihren unkonventionellen Methoden bringt sie weitere Patienten in Gefahr.
Es gibt kein Zurück mehr. Kann sie die Menschenexperimente des Chirurgen stoppen, ohne selbst über Leichen zu gehen?

„Verschnitt“ basiert auf Fakten. Weltweit werden medizinisch unnötige Operationen an intergeschlechtlich geborenen Kindern vollzogen, um ihnen ein gesellschaftlich akzeptiertes Geschlecht zuzuweisen. Solche Operationen gehen oft einher mit immensen seelischen und körperlichen Problemen im weiteren Leben der Betroffenen, sind daher höchst unethisch und werden aktuell in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. „Verschnitt“ liefert in dieser Diskussion einen spannenden, belletristischen Beitrag.

 

Meine Meinung:

Ich hoffe es ist alles so richtig wie ich es schreibe, da dies ein wirklich sensibles Thema ist und ich es nur so schreiben kann wie ich es verstanden habe.

Dieses Buch behandelt ein Thema, welches man nur sehr selten in Büchern findet. Hier geht es um Intersexualität. Es geht um Menschen, Babys, die nicht nur ein Geschlecht haben, sondern beides. Man kann es sich so vorstellen: Nach außen hin deutet alles auf ein Mädchen hin, doch innenliegend ist ein nicht ganz ausgereifter Hoden gewachsen. Oder man hat eine Gebärmutter, ist aber laut aller vorhandenen Genitalien ein Junge. Und es gibt Ärzte, die den Eltern sagen, dass das nicht gebrauchte Gewebe entfernt werden muss, da das Kind sonst irgendwann an Krebs erkranken könnte oder andere Krankheiten bekommt. Natürlich möchte man nur das Beste für sein Kind und entscheidet sich für eine Operation, da der Arzt einem doch sagt, das dies notwendig ist. Hierfür werden dann Tests gemacht, um zu sehen welches Chromosom im Vordergrund ist und das Kind wird dann dahingehend opreriert. Doch genau da liegt der Fehler…..

In diesem Thriller geht es genau darum, dass aufgeklärt wird. Unsere Protagonistin Liane arbeitet in einem Krankenhaus, in dem auch der berüchtigte Arzt Gelders zugegen ist. Dieser führt an Babys, Operationen durch, sodass das Kind nur einem Geschlecht zugeordnet werden kann. Nach diesen Operationen müssen die Kinder ihr Leben lang Hormone zu sich nehmen, damit sie auch weiblich oder männlich bleiben.  Genau das versucht Liane zu verhindern und gibt sich die größte Mühe die Eltern aufzuklären. Natürlich heimlich, da sie sonst ihren Job verlieren würde. Doch genau hier liegt das Problem.

Das Buch fängt langsam an und ich dachte es steigert sich dann enorm. Pustekuchen. Es zog sich sehr in die Länge und es gab Kapitel, die meiner Meinung nach für das Buch nicht relevant waren und somit gestrichen werden könnten. Dadurch hatte man oftmals keine Lust mehr das Buch weiter zu lesen, obwohl das Thema wirklich wichtig ist und ich es toll finde etwas mehr darüber gelesen zu haben. Der Aufbau gleicht mehr einem Roman, als einem Thriller. Zum Ende hin kam ein wenig Spannung auf und es wurde nochmals interessant, doch der Anfang und das dazwischen waren für mich oftmals ein Kampf.

Das Thema des Buches hat mir sehr gut gefallen, doch die Protagonisten und deren Handlungen häufig nicht. Auch waren mir diese ein wenig zu blass. Außer Liane, der man durch das Buch hindurch gefolgt ist. Die anderen waren für mich eher Randfiguren. Auch hasse ich ständige Wortwiederholungen. Man kann eine Eigenart ja herausheben, aber an jedem Satzende…nein das ist eindeutig zu viel.

Ein tolles Thema, doch es gleicht mehr einem Roman als einem Thriller.

 

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Verlag: Mainbook

Seiten: 309

Preis: 12,00 EUR

„The Fourth Monkey – Geboren, um zu töten“ von J.D. Barker

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von 5 Sternen

 

Klappentext:

5 Jahre, unzählige Opfer und ein Serienkiller, der auch nach seinem Tod nicht ruht. Tue nichts Böses, sonst wird er dich bestrafen. Zuerst wird er einen Menschen entführen, den du liebst. Dann wird er dir ein Ohr des Opfers in einem weißen Geschenkkarton schicken. Daraufhin ein Auge, dann die Zunge. Du kannst versuchen, ihn zu stoppen, aber du wirst es nicht schaffen. Denn er ist der Four Monkey Killer, und er kennt kein Erbarmen. Du kannst nur hoffen, dass er nicht weiß, wer du bist, und dass er es nie erfährt.

 

Meine Meinung:

Wo fange ich nur an? Lange Zeit habe ich dieses Buch im Regal stehen gehabt und es nicht gelesen. Dann habe ich es bei jemandem in der Story bei Instagram gesehen und geschrieben, dass ich es auch noch lesen muss. Und zack haben wir es zusammen gelesen. Die Abschnitte waren manchmal echt schrecklich eingeteilt, da es genau dort stoppte, wo es enorm spannend wurde. Aber das kann man ja voher nicht iwssen 😉

Zuerst einmal haben wir hier unseren Detective Sam Porter, der nicht nur intelligent ist, sondern auch äußerst sympathisch. Zu Porters Team zählen noch Nash, Clair und Kloz. Nash hat einen so schönen trockenen Humor wie ich finde und Clair kann sich wirklich wunderbar aufregen, sodass man gar nicht anders kann als zu lachen. Dieses Team ist grandios und glaubwürdig.

Auf der anderen Seite haben wir unseren Mörder. Diesen lernen wir über sein Tagebuch kennen. Wir erfahren wie er aufgewachsen ist und es ist kein Wunder, dass der Monkey Mörder ins Leben gerufen wird. Seine Opfer werden leiden…und wie…

Und zu guter Letzt haben wir unser nächstes Opfer. Emory. Sie ist ein wirklich tapferes Mädchen und muss so einiges durchstehen. Doch wird man sie jemals finden?

Alleine dieser Wechsel von den Kapiteln von Porter, zum Tagebuch, zu Emory und auch zu Clair sind so verdammt gut gemacht, sodass es immer spannend war und nie Langeweile aufkam. Auch die Gefühlslage des Opfers ist sehr gut beschrieben worden. Ich weiß gar nicht wie ich mich gefühlt hätte…schrecklich….

Dieser Thriller ist von Anfang bis Ende super spannend, fesselnd und lässt einen nicht mehr los. Der Schreibstil ist flüssig und es fügt sich am Ende alles perfekt zusammen. Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil.

 

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Verlag: blanvalet

Seiten: 539

Preis: 14,99 EUR (Paperback) // 9,99 EUR (Taschenbuch)

„Die App – Sie kennen dich. Sie wissen, wo du wohnst“ von Arno Strobel

Werbung – Rezensionsexemplar vom Fischer Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Du hast die App auf deinem Handy. Sie macht dein Zuhause sicherer. Doch nicht nur die App weiß, wo du wohnst …
Der neue Psycho-Thriller von Nr. 1-Bestseller-Autor Arno Strobel

Es klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Hamburg-Winterhude, ein Haus mit Smart Home, alles ganz einfach per App steuerbar, jederzeit, von überall. Und dazu absolut sicher. Hendrik und Linda sind begeistert, als sie einziehen. So haben sie sich ihr gemeinsames Zuhause immer vorgestellt.

Aber dann verschwindet Linda eines Nachts. Es gibt keine Nachricht, keinen Hinweis, nicht die geringste Spur. Die Polizei ist ratlos, Hendrik kurz vor dem Durchdrehen. Konnte sich in jener Nacht jemand Zutritt zum Haus verschaffen? Und wenn ja, warum hat die App nicht sofort den Alarm ausgelöst?

Hendrik fühlt sich mehr und mehr beobachtet. Zu recht, denn nicht nur die App weiß, wo er wohnt.

 

Meine Meinung:

Also auf dieses Buch habe ich mich seit der Ankündigung wirklich total gefreut. Mit diesem Thema kann man einfach unglaublich viel machen und es richtig spannend aufbauen, sodass ich nach dem Prolog auch hin und weg war. Doch was kommt danach?

Die Protagonisten sind mir hier einfach alle zu blass. Hendrik mag ein sympathischer und liebevoller Mann sein, aber in manchen Dingen auch recht naiv. Erst als man mit Hinweisen nur so vor seiner Hand rumwedelt begreift er es auch mal. Dann kommen wir zu den Polizisten. Kantstein mochte ich von der ersten Seite an nicht leiden. Vielleicht soll er auch so unsympathisch und genervt rüber kommen? Mir jedenfalls hat seine ganze Art nicht gefallen. Sein Kollege hingegen war zwar sehr aufmerksam, hat aber auch nicht wie ein Polizist gehandelt. Alleine von den Ermittlungsansätzen her waren beide ziemlich dämlich. Sorry, dass ich das so sage, aber intelligent geht anders.

Auch habe ich persönlich mit etwas ganz anderem gerechnet, als mir hier geboten wurde. Ich habe mit viiiiel mehr Interaktion mit dem Haus vorgestellt. Das war eindeutig zu wenig. Vor allem, da der Klappentext etwas ganz anderes verspricht. Auch werden hier zwei Dinge in dem Psychothriller behandelt was ich auf zwei Bücher verteilt hätte. Wäre meiner Meinung nach besser gewesen.

Die Bücher von Arno Strobel kann man so weg lesen, da er einen wirklich tollen Schreibstil hat. Doch dieses Buch konnte mich, bis auf ein paar kleine Dinge, nicht abholen. Hier fehlte dauerhaft die Spannung und die Hinweise waren viel zu eindeutig, sodass man sich auf alles einen Reim machen konnte und am Ende sogar recht damit hatte. Man musste nicht viel kombinieren, um auf den richtigen Schluss zu kommen. UInd das fand ich echt schade.

 

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Verlag: Fischer Verlag

Seiten: 368

Preis: 15,99 EUR

„Die Chroniken von Alice – Die Schwarze Königin“ von Christina Henry

Werbung – Rezensionsexemplar vom Penhaligon Verlag.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Alice hat den Kampf gegen den Wahnsinn gewonnen – vorerst. Sie hat die Schandtaten des Kaninchens sowie den Blutdurst des Jabberwocks überlebt und will nun ein Versprechen einlösen: Jenny, die Tochter ihres Freundes Hatcher, zu finden. Doch Alice und Hatcher erwartet der nächste Albtraum. Sie müssen in das Reich der verrückten Weißen Königin vordringen, wo das wahre Spiel um das finstere Wunderland bereits begonnen hat. Jeder Zug führt Alice näher an ihre Bestimmung. Aber damit sie als Siegerin hervorgeht, muss sie nicht nur ihre neuen Kräfte zu beherrschen lernen, sondern herausfinden, was mit der rätselhaften Schwarzen Königin geschehen ist.

 

Meine Meinung:

Also ich würde ja sagen, dass man diese Rezi nur liest, wenn man den ersten Teil gelesen hat. Sonst würde man sich ja selbst Spoilern =)

Nachdem mir der erste Teil der Alice Chroniken wirklich gut gefallen hat, musste ich den zweiten Teil unbedingt und sehr bald lesen. Im ersten Teil haben wir Alice und Hatcher auf ihrer Reise zu sich selbst kennenlernen dürfen. Beide haben viel erlebt und erleiden müssen, sodass ein Stück von ihnen gestorben ist. Im zweiten Teil versuchen Alice und Hatcher nun seine Tochter Jenny zu finden. Doch diese Reise ist nicht ganz ungefährlich. Vielleicht ist es sogar noch gefährlicher als der Kampf gegen das Kaninchen und das Walross. Davon lassen sich die beiden aber nicht abschrecken, zumal Alice nun endlich weiß, dass sie eine Zauberin ist. Nur hat sie noch nicht die geringste Ahnung wie sie ihre Kräfte einsetzen soll. Doch Alice ist nicht dumm und lernt schnell dazu. Aber auch Hatcher wird eine Verwandlung durchleben, mit der er nicht gerechnet hat – Alice schon….

Die Geschichte um Alice und Hatcher geht im zweiten Teil deutlich ruhiger weiter, als im Ersten. Natürlich wird auch hier Blut fließen, doch nicht mehr so wie im ersten Teil. Doch genau das hat mir sehr gut gefallen. Das es auch ruhiger zugeht und beide zu sich selbst finden. Die Suche nach Jenny ist für beide nicht leicht und sie müssen einige Hindernisse überwinden, doch diese fand ich äußerst gut gestaltet.

Obwohl mir der zweite Teil sehr gut gefallen hat, war mir das Ende dann doch ein bisschen zu schnell und zu wenig. Hier habe ich etwas mehr erwartet, da der vorherige Aufbau so gut war und ich persönlich mit mehr gerechnet habe. Dennoch sollte man diese Bücher gelesen haben, da Alice nicht die ist, die wir aus anderen Büchern kennen.

Vor mir gibt es eine klare Leseempfehlung.   =)

 

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Verlag: Penhaligon (Randomhouse)

Seiten: 336 (324 Alice danach Leseprobe Peter Pan)

Preis: 18,00 EUR

„Jigsaw Man – Im Zeichen des Killers“ von Nadine Matheson

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Der menschliche Körper ist ein wunderbares Puzzle, einzigartig in seiner Präzision und seiner aufeinander abgestimmten Perfektion!

Der Jigsaw Man liebt Puzzles über alles. Doch ein perfektes Puzzle ist nur eines, das in seine Einzelteile zerlegt ist. Nur so kann er die wahre Schönheit erkennen – indem er jedes Teil für sich betrachtet. Hände, Füße, Beine, Arme, Köpfe. Welche Freude! Und wahre Freude muss man teilen, nicht wahr? In der ganzen Stadt …

Wirst du sein nächstes Opfer sein?

 

Meine Meinung

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da hier durch die große Marketingkampagne sehr viel versprochen wurde. Alleine der Klappentext läd förmlich dazu ein dieses Buch verschlingen zu wollen. Doch ist dem wirklich so?

D.I. Anjelica Henley ist hier die leitende Ermittlerin. Sie ist tough, hilfsbereit und weiß sich durchzusetzen. Als Hilfe bekommt sie den Auszubildenden Ramouter an die Seite gestellt, womit sie Anfangs überhaupt nicht einverstanden ist. Doch nach und nach wird ihr bewusst wie gut der Neuzugang ist und ist ihm gegenüber nicht mehr so unfreundlich, wie zu Beginn. Diese Entwicklung hat mir persönlich sehr gut gefallen. Auch erfahren wir einiges aus dem Privatleben von Henley. Ihr Mann, Rob, ist so gar nicht mit ihren Einsätzen einverstanden was man irgendwo auch nachvollziehen kann, da sie ein Kind haben und er gerne möchte, dass seine Frau ihre Tochter aufwachsen sieht. Natürlich kommt es hier dann auch ab und an mal zum Streit. Es war aber nicht zu viel in dem Buch, sodass es mich gestört hätte.

Das Buch an sich war echt gut, doch das was man am Ende an Tempo und Nervenkitzel hingeworfen bekommen hat, hat sonst zwischendurch gefehlt. Zum Ende hin fiebert man noch einmal richtig mit, aber am Anfang hatte ich für mich einen kleinen Durchhänger und in der Mitte dann auch. Der Schreibstil ist wirklich flüssig und die kurzen Kapitel finde ich auch klasse und hat alles in allem noch einmal spannend gemacht und dem Ganzen Leben eingehaucht. Aber auch die Protagonisten sind echt gut ausgearbeitet.

Doch es waren sehr viele Krimielemente zu finden, die den Thriller ein wenig nach hinten gestellt haben, was mich ein kleines bisschen gestört hat. Ansonsten kann ich das Buch nur empfehlen, da es eine wirklich gute Story ist, die nur ein bisschen mehr Nervenkitzel benötigt.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 480

Preis: 11,00 EUR

Alter: ab 16

„Rose – Humiliated“ von Lima Strysa

Werbung – Rezensionsexemplar vom Heartcraft Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Kennst du deine Grenzen?

Weißt du, wie viel du aushalten kannst? Weißt du, was du ertragen kannst, bevor du zerbrichst? Dieses Buch wird dir nicht nur deine Grenzen zeigen, es wird sie zerstören. Du solltest es wirklich nur lesen, wenn du bereit dazu bist.

Nichts für schwache Nerven.

 

Meine Meinung:

Wie ihr wisst lese ich nciht besonders viel Dark Romance Bücher, doch ich hatte echt Bock darauf wieder mal eines zu lesen. Dadurch, dass ich im Heartcraft Blogger Team bin, konnte ich mich zwischen zwei Büchern entscheiden und habe mich für Rose Humiliated entschieden. Ob es die richtige Entscheidung war?

Für mich hörte sich der Klappentext total spannend an und so war die Spannung vorprogrammiert. Denkste….  Rose, die eigentlich Rixa heißt, ist unschuldig, jung, naiv, attraktiv und hat keine Ahnung vom Leben. Wie auch, da sie, als sie Vicco kennenlernt, gerade einmal seschzehn Jahre alt ist und er vier Jahre älter. Er, Vicco, verguckt sich direkt in seine unschuldige, reine und anziehende Rose und möchte sie am liebsten direkt verschlingen. Sie lernen sich also kennen und sind ein Paar. Vicco erzählt nicht viel von sich was Rose stört. Sie möchte endlich mehr von ihm erfahren und als sie das dann tut, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt. Sie wird entführt und eingesperrt.

Ich möchte nicht gemein klingen, aber das ist die Geschichte und sie ist nicht allzu spannend, eher zäh und zu lang. Es fehlt die Spannung und oftmals auch der Sinn. Natürlich ist es furchtbar was Rose passiert und keiner sollte so etwas jemals durchmachen müssen. Doch sieht man sehr lange keine Entwicklung bei Rose. Jeder denkende Mensch, sei er noch so verliebt, wird sich von der Person abwenden, die ihr so etwas antut. Auch kommt Rose mir einfach viel zu naiv rüber. Sicher ist man mit achtzehn Jahren nicht perfekt, doch ich weiß was richtig, was falsch ist und man kann eine Situation einschätzen. Das fand ich hier sehr schade, dass sie so dargestellt wurde. Und Vicco mag zwar attraktiv sein, aber viel zu aufbrausend und abhängig. Er hat nicht genug Arsch in der Hose, um zu handeln. Um normal zu handeln.

Dieses Dark Romance Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Vielleicht gefällt es anderen ja sehr gut, doch ich finde hier hätten die Protagonisten mehr verdient, da die Erzählweise echt gut war, nur der Rest eben nicht so.

 

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Verlag: Heartcraft

Seiten: 217

Preis: 12,99 EUR

„Die Chroniken von Alice – Finsternis im Wunderland“ von Christina Henry

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von 5 Sternen

 

Klappentext:

Seit zehn Jahren ist Alice in einem düsteren Hospital gefangen. Alle halten sie für verrückt, während sie selbst sich an nichts erinnert. Weder, warum sie sich an diesem grausamen Ort befindet, noch, warum sie jede Nacht Albträume von einem Mann mit Kaninchenohren quälen. Als ein Feuer im Hospital ausbricht, gelingt Alice endlich die Flucht. An ihrer Seite ist ihr einziger Freund: Hatcher, der geisteskranke Axtmörder aus der Nachbarzelle. Doch nicht nur Alice und Hatcher sind frei. Ein dunkles Wesen, das in den Tiefen des Irrenhauses eingesperrt war, ist ebenfalls entkommen und jagt die beiden. Erst wenn Alice dieses Ungeheuer besiegt, wird sie die Wahrheit über sich herausfinden – und was das weiße Kaninchen ihr angetan hat …

 

Meine Meinung:

Warum noch mal habe ich so lange damit gewartet dieses Buch zu lesen? Ich habe keine Ahnung xD Es ist wirklich ein richtig gutes Buch. Alice wurde schon oft neu erfunden, aber ich finde hier wurde es noch einmal auf eine ganz andere Art und Weise gemacht. Meiner Meinung nach.

Nachdem Alice blutverschmiert durch die Alte Stadt gelaufen ist und so auch aufgegriffen wurde, hat man sie in ein Hospital gebracht. Man könnte auch Irrenanstalt dazu sagen. Hier ist sie nun seit zehn Jahren und ihr Zimmernachbar heißt Hatcher. Mit diesem unterhält sie sich durch ein Mauseloch was ich ziemlich witzig fand. Ihre Familie hat sich von ihr abgewandt, da sie verrückt ist. Doch eines Tages brennt es in der Anstalt und Alice und Hatcher können fliehen. Doch auch der überaus große und böse Jabberwock kann aus dem Hospital entkommen. Dieser lebte seit einigen Jahren eingesperrt in den tiefen des Hospitals und durch den Brand und einige andere Dinge ist er nun frei und verlangt nach Blut. Viel Blut…..

Alice und Hatcher machen sich also auf die Suche nach dem Jabberwock, um diesen zu töten und treffen bei ihrer Reise auf die ein oder andere bekannte Figur. Da hätten wir einmal Grinser der ganz schön hinterhältig ist und in einem Rosenhaus wohnt, die Raupe, die verdammt pervers ist, das Kaninchen, dass viel Macht besitzt und sehr böse ist und viele böse Gestalten, die die Viertel der Alten Stadt für sich eingenommen haben. All diese Figuren werden hier sehr gut beschrieben und ich hätte gerne noch mehr Zeit mit ihnen verbracht.

Es ist alles sehr düster, brutal, angsteinflößend und schrecklich beschrieben, sodass man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Der Anfang hat mir ein paar Probleme bereitet, aber nach ein paar Seiten war ich dann im Geschehen drin und war begeistert. Der Aufbau ist klasse und man kann dem roten Faden hier auch sehr gut folgen. Stück für Stück erfahren wir was Alice bei dem Kaninchen passiert ist und welche Last Hatcher mit sich rum tragen muss. Auch wird hier sehr viel Blut vergossen und es kommt des Öfteren vor das Mädchen vergewaltigt und verprügelt werden. Außerdem werden diese zur Belustigung der alten Herren verstümmelt und dann geschändet oder gar gefressen. Und dies finde ich mehr als grausam.

Das Buch ist wirklich sehr düster, aber echt gut umgesetzt worden. Doch die große Fröhlichkeit sucht man hier vergebens. Wem es nichts aus macht, dass hier viele Menschen auf brutale Art und Weise einfach niedergemetzelt, Frauen vergewaltigt und Tier und Mensch verstümmelt werden, dem wird dieses Buch sehr gut gefallen. Auch lernt man Alice hier von einer komplett anderen Seite kennen, die mir persönlich richtig gut gefallen hat.

Ich freue mich jetzt schon direkt mit dem zweiten Buch weiter machen zu können und kann euch dieses Buch nur empfehlen.  =)

 

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Verlag: Penhaligon

Seiten: 352

Preis: 18,00 EUR

Leseprobe: 9783764532345_Leseprobe

„Der Mondscheinmann – Ein Fall für Nils Trojan 8“ von Max Bentow

Werbung – Rezensionsexemplar vom Goldmann Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Lilienblüten auf dem Boden, Kerzen brennen und erhellen die Umrisse einer toten Frau, geschminkt und frisiert. Das Einzige, was die perfekte Inszenierung stört, sind die vielen Schnecken, die leise über das morbide Stillleben gleiten. Dies ist das Bild, das sich Kommissar Nils Trojan und seinem Team bietet, als sie in einer Berliner Wohnung eintreffen. Wenig später wird ein zweites Opfer im Wald aufgefunden, und wieder ist der Tatort inszeniert wie ein Andachtsraum. Trojan stürzt sich in die Ermittlungen und merkt zu spät, dass sein Gegner ein Spiel mit ihm spielt – ein Spiel, das so sanft wie eine Klaviersonate beginnt und mit dem sicheren Tod endet.

 

Meine Meinung:

Dies ist nun der 8. Fall für Nils Trojan und ich war sehr gespannt auf dieses Buch, da es sich echt gut anhört.

In Trojans achtem Fall geht es um einen wirklich seltsamen Mörder. Dieser scheint auf Schnecken zu stehen. Nicht auf irgendwelche. Nein, auf Weinbergschnecken. Diese verteilt er neben den Lilienblüten auf dem Körper der Opfer. Von dert Ort kriechen sie auf dem Opfer herum und fressen die Lilienblüten auf. Doch warum ausgerechnet Schnecken? Was möchte der Mörder Nils und Steffi damit sagen?

Wir erfahren hier nicht nur mehr über Nils und Stefanie, nein auch über den Mörder werden wird einiges erfahren. Die Geschichte des Mörders wird in einer anderen Schrift dargestellt was ich persönlich immer toll finde. Wir erfahren von Seite zu Seite immer mehr von ihm und weshalb er Schnecken so interessant findet. Doch weshalb er welches Opfer auswählt, ist einem zuerst schleierhaft und setzt sich erst am Ende zu einem Bild zusammen.

Es fing alles echt gut an und ich wollte anfangs überhaupt nicht aufhören zu lesen. Doch zwischendurch wurde es etwas zäh. Durch all die Fälle ist Nils einfach mehr als Urlaubsreif und das bekommen wir hier mehr als einmal zu hören. Irgendwann weiß man sowas und man möchte es nicht ständig gesagt bekommen. Dies ging mir ein bisschen auf die Nerven. Auch fehlte mir zwischendurch die Spannung und es las sich wie ein Roman und nicht wie ein Psychothriller.

Alles in allem war es ein interessanter Fall, der meiner Meinung nach aber noch ein bisschen ausbaufähig ist. Die Spannung nahm mir persönlich einmal zu viel ab und auch die Wiederholungen waren recht anstregend. Dennoch bin ich gespannt wie es mit Nils weitergehen wird?

 

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Verlag: Goldmann

Seiten: 416

Preis: 15,00 EUR

Leseprobe: 9783442206148_Leseprobe