„Exit this City“ von Lisa-Marie Reuter

Werbung – Rezensionsexemplar vom Fischer Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Deutschland im Jahr 2158: Auf den Reisplantagen des verarmten Agrarlands braut sich eine Rebellion zusammen. Genmanipulierte Bienen sollen die Felderträge steigern, doch ihr Stich ist tödlich. Tausende Menschen wurden mit dem Gift infiziert, alle starben – bis auf die charismatische Veeru, die seitdem wie eine Göttin verehrt wird. Die Plantagenarbeiter folgen ihr auf einem Feldzug gegen die Landbesitzer. Ihr Ziel ist die Europazentrale des skrupellosen Konzerns FinalFood Inc. Doch Veerus wahre Absichten bleiben dunkel, und vieles deutet darauf hin, dass sie insgeheim ihre eigenen Pläne verfolgt.

Am anderen Ende der Welt irrt Marti ohne Erinnerung durch Delhi. Er ist allein und er wird verfolgt. Als ein radioaktiv verseuchter Staubsturm Kurs auf die Millionenmetroploe hält, gibt es für die Bevölkerung nur noch eines: Raus aus der Stadt! Doch Marti kann erst fliehen, wenn er weiß, warum es die unbekannten Feinde auf ihn abgesehen haben. Seine Suche nach der Wahrheit führt ihn mitten hinein in die Machenschaften eines Konzerns, der in Deutschland ein skrupelloses Spiel um Macht und Einfluss spielt.

 

Meine Meinung:

Der Beginn des Buches war für mich etwas holprig. Ich kam nicht gut in die Geschichte rein und wusste nicht so recht wo mich das Ganze hinführen wird. Wir haben hier zwei Handlungstränge, die immer näher zusammenrücken und am Ende ein Gesamtbild ergeben. Das hat mir auch echt gut gefallen, doch war einer der Handlungsstränge für mich am Anfang eher zäh und anstrengend. Das letzte Drittel hingegen hat noch einmal ordentlich an Fahrt aufgenommen was ich mir für das ganze Buch gewünscht hätte.

Mit den Protagonisten wurde ich nicht komplett warm. Paksha gefiel mir von Anfang an, aber mit Veeru konnte ich bis zum Ende hin nichts anfangen. Auch Marti war für mich eine Figur, die einfach nur durch die Gegend gerannt ist, da er ja keine Erinnerung hatte. Im weiteren Verlauf der Geschichte hat er immer wieder gemerkt, dass etwas nicht stimmt, aber wirklich etwas dagegen unternommen hat er nicht. Das fand ich eher schade und teils nervig.

Die Idee finde ich sehr gut, da es uns durchaus so ergehen könnte wie im Buch. Die Erträge sind schlecht und somit wird das Essen knapper. Eine Naturkatastrophe folgt der nächsten und man ist wahrscheinlich, wie im Buch, von einem riesigen Konzern abhängig. Für mich hätte der Konzern im Buch aber etwas mehr in Aktion treten dürfen. Eine interessante Geschichte mit noch etwas Luft nach oben.

 

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fischerverlage.de

Verlag: Fischer TOR

Seiten: 432

Preis: 16,99 EUR

„Goldene Flammen (Legenden der Grisha 1)“ von Leigh Bardugo

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von 5 Sternen

 

Klappentext:

Alina ist eine einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren von Ravka. Jemand, der entbehrlich ist – ganz anders als ihr Kindheitsfreund Malyen, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm. Doch als Alina Mal bei einem Überfall auf unerklärliche Weise das Leben rettet, ändert sich alles für sie, denn sie findet heraus, dass sie eine Grisha ist, die über große Macht verfügt.
Alina wird ins Trainingslager der Grisha versetzt, der magischen und militärischen Elite Ravkas. Dort findet sie einen ganz besonderen Mentor: Den ältesten und mächtigsten der Grisha, der nur der »Dunkle« genannt wird und der schon bald ganz eigene Pläne mit Alina verfolgt.

 

Meine Meinung:

Bisher habe ich nur „Das Lied der Krähen“ von Leigh Bardugo gelesen, welches mir sehr gut gefallen hat. Die Grisha Reihe wurde von so gut wie jedem gelesen und gefeiert. Also habe ich mich jetzt auch mal an die Reihe gewagt.

Gleich zu Beginn des Buches lernen wir unsere Protagonisten Alina und Mal kennen, die als Waisen zusammen aufgewachsen sind. Ich habe die beiden direkt ins Herz geschlossen und von Anfang an gehofft, das keinem je etwas passieren wird. Auch fand ich die Entwicklung von Alina hier sehr deutlich. Von Seite zu Seite wird sie immer stärker und erkennt wer ihr gut tut und wer nicht. Auch wenn dies manchmal etwas lange dauert. Neben den beiden lernen wir noch einige andere Protagonisten kennen, allen voran den Dunklen. Auch wenn dieser wirklich mehr als kalt und selbstverliebt rüber kommt, finde ich diesen Charakter äußerst interessant.

Anfangs musste ich mich erst einmal an die Aufteilung der Grisha und die Örtlichkeiten gewöhnen. Nachdem ich mich aber immer besser zurecht gefunden habe wurde es für mich auch stetig spannender und interessanter. Diese Welt ist einfach nur grandios. Man konnte sich alles bildlich vorstellen und wollte immer tiefer in diese Welt eintauchen. Das Trainingslager fand ich sehr spannend und hier hätte ich auch noch länger verweilen können. Doch auch die Schattenflur hat mir richtig gut gefallen, auch wenn dieser Ort nicht gerade eine Wohlfühloase ist.

Für mich ist es ein Jahreshighlight und ich freue mich auf Teil zwei und drei und die kommende Serie.

 

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droemer-knaur.de

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 352

Preis: 12,99 EUR // eBook: 7,99 EUR

Alter: ab 14

„Blutroter Schatten: Nur du kannst ihn aufhalten“ von Patricia Walter

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Deinem Schatten kannst du nicht entkommen. Innerhalb weniger Tage werden in München mehrere Leichen gefunden, bei denen jeweils ein Zettel liegt: „Mit den besten Empfehlungen von Thomas Rohde.“ Die Polizei steht vor einem Rätsel. Denn der verurteilte Serienmörder Rohde sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie. Weiß er, wer der Täter ist? Rohde ist bereit zu sprechen – aber nur mit einer einzigen Person: seiner Tochter Sam. Obwohl sie den Kontakt zu ihrem Vater vor langer Zeit abgebrochen hat, willigt Sam ein – und gerät bald selbst ins Visier des Killers …

 

Meine Meinung:

Da ich dieses Buch bei sehr vielen auf Instagram gesehen habe und alle total begeistert waren, wollte ich wissen was da dran ist. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Sam mochte ich von der ersten Seite an. Sie ist einfach total liebenswert, sympathisch und man möchte sich direkt mit ihr treffen. Durch die Taten ihres Vaters ist ihr nur eine Freundin geblieben – Jenny. Die beiden kennen sich seit kleinauf und sind immer füreinander da. Und so ist Jenny auch für Sam da, als diese nach Jahren wieder mit ihrem Vater sprechen soll, um zu erfahren wer der Schlitzer ist. Doch wird Sam das Gespräch, nachdem sie ihren Vater so lange nicht gesehen hat und ihn abgrundtief hasst, überstehen?

Wow. Einfach nur wow. Ich sage : Lesen auf eigene Gefahr! Denn es macht süchtig. Von der ersten Seite an ist man total gefesselt und gebannt und möchte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Es ist ein absoluter Pageturner und die Spannung bleibt von Anfang bis Ende einfach nur ganz weit oben. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet, sodass man hier gleich für sich beschließt, wen man mag und wen eher nicht so. Auch fiebert man dadurch mit allen mit. Die Morde sind wirklich grausam und sehr genau beschrieben. Auch wenn ich viel vertrage, musste ich ab und an mal schlucken.. Es mag sich komisch anhören: Aber das war einfach nur toll!

Das Buch ist jetzt schon mein Jahreshighlight und ich empfehle es euch zu 1000%! Nachdem ihr diesen unglaublichen Thriller beendet habt, solltet ihr unbedingt die Danksagung lesen. Hammer gut! =)

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 416

Preis: 10,00 EUR

„Auf Zornes Flügeln“ von Nina Celentano und Rachel Ferguson

Werbung – Rezensionsexemplar vom Piper Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Was tust du, wenn ein Anruf alles verändert und deine Vergangenheit zum schlimmsten Albtraum wird? Der Auftakt einer spannenden Thriller-Reihe mit der FBI-Agentin Kate Monroe für alle Fans von Catherine Shepherd und Roxann Hill.

Kate Monroe hat ihren Dienst beim FBI als Agentin schon lange quittiert. Als freie Kopfgeldjägerin arbeitet sie seither im Verborgenen. Bis ein Anruf sie dem Mörder ihres Verlobten näher bringt als je zuvor. Kate, die nie aufgehört hat nach Rache zu dürsten, setzt alles daran, dem Killer ein für alle Mal das Handwerk zu legen. Schon bald taucht Kate immer tiefer ab, in einen Strudel aus Rache und Gewalt, in der sie selbst zur Zielscheibe wird. Es beginnt eine unerbittliche Jagd auf Leben und Tod.

 

Meine Meinung:

Die Idee das hier eine ehemalige FBI Agentin nun als Kopfgeldjägerin arbeitet hat mir gefallen. Doch es gab auch Dinge, die mir nicht so zugesagt haben.

Wir lernen unsere Protagonistin Kate direkt kennen und erfahren etwas aus ihrem Leben. Zuerst nicht viel, später aber einiges mehr, da der Fall mit ihrer Vergangenheit zusammenhängt. Der Prolog ist echt toll und man möchte direkt weiter lesen. Danach geht es ruhiger weiter und wir lesen etwas über das momentane Opfer was mir auch sehr gefallen hat, da so viel Spannung aufgebaut wurde. Dann plätschert es so vor sich hin und ab und an dachte ich ich lese einen Roman, da die Spannung komplett weg war. Erst im letzten Drittel nahm es wieder an Fahrt auf was ich echt schade fand. Dieser starke Spannunsgabfall hat es etwas in die Länge gezogen, obwohl der Fall und die Beschreibung der Opfer echt gut waren.

An einigen Stellen war es ein gelungener Thriller, der echt Spaß gemacht hat, doch an manchen Stellen wurde es eher ein Roman, der leicht zäh wurde.

 

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piper.de

Verlag: Piper

Seiten: 344

Preis: 16,00 EUR // eBook: 0,99 EUR

„Scholomance – Tödliche Lektion Teil 1“ von Naomi Novik

Werbung – Rezensionsexemplar vom cbj Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Scholomance ist eine Magierschule, wie es sie noch nie gegeben hat: keine Lehrer, keine Ferien, Freundschaft nur als Mittel zum Zweck und sehr ungleiche Überlebenschancen. Es gibt nur zwei Wege heraus aus der Schule – die Abschlussprüfung oder den Tod.
Galadriel, genannt El, ist bestens vorbereitet auf die Gefahren der Schule: Sie hat zwar niemanden, der ihr hilft, aber eine starke dunkle Gabe, mit der sie problemlos auf einen Schlag die Monster auslöschen könnte, die überall in der Schule lauern. Aber das würde auch ihre Mitschüler treffen. Anders als der unerträgliche Schulstar Orion, der ständig Leben rettet, tut El deshalb alles, um diese Gabe nicht zu nutzen – es sei denn, sie hat keine andere Wahl …

 

Meine Meinung:

Ich denke ich werde eine der Wenigen sein, die dieser Reihenauftakt nicht so gut gefallen hat. Warum? Das erzähle ich euch jetzt.

Unsere Protagonistin ist nur ein Jahr von ihrem Abschlussjahr an der Scholomance entfernt und hat immer alle Hände voll zu tun. Sie hat nicht so viele Verbündete wie andere – nämlich niemanden – und muss sich alleine durch die Schule kämpfen. Ab und an ist mal ein Schüler gnädig und begleitet sie zu den Duschen, damit sie diese sicher und auch lebend wieder verlässt, doch dies kommt nicht allzu oft vor. Würde es Orion Lake nicht geben, der es zu seiner Lebensaufgabe gemacht hat andere dauernd zu retten, wäre El vielleicht schon längst tot. Er hat sie und andere Schüler schon mehrmals davor bewahrt von einem Seelenfresser oder einem anderen Wesen gefressen zu werden. Doch gebeten hat ihn niemand darum. Steckt mehr dahinter?

Das Buch ist aus der ICH Perspektive geschrieben was mir auch gefällt. Was mir nicht gefallen hat war dieser ewig anhaltende Monolog von El. Alles würde bis ins kleinste Detail ausgeführt und jedes noch so kleine Wesen wurde ausgiebig bekämpft. Auch nervte es mich das von der ersten Seite, bis zur ca. 200. Seite immer und immer wieder erwähnt wurde das El ja keine Freunde hat und sie ganz alleine ist. Spätestens da wusste man es ganz genau. Außerdem fand ich den Hitler Vergleich eher unpassend in diesem Buch. Der Unterricht an sich war cool und hat alles noch mal interessanter gemacht. Vor allem wenn man mal eine andere Sprache anfängt – zack hast du diese als Schulfach. Also sollte man aufpassen für welche Bücher man sich interessiert  =)

In der letzten Hälfte wurde das Tempo noch einmal angezogen und es wurde richtig spannend. Das hätte ich mir für das ganze Buch gewünscht.

 

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randomhouse.de

Verlag: cbj

Seiten: 480

Preis: 20,00 EUR

„Dunkelkammer – Ein Bronski Krimi“ von Bernhard Aichner

Werbung – Rezensionsexemplar vom btb Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Er taucht dort auf, wo Menschen sterben. Er ist dem Tod näher als allem anderen. Er hält das Unheil fest. David Bronski ist Pressefotograf. Bronski ist fasziniert von der Stille des Todes. Die Jagd nach dem perfekten Bild wird zum Rausch. Die Reise in seine Vergangenheit zum Alptraum.

Es ist Winter in Innsbruck. Ein Obdachloser rettet sich in eine seit langem leerstehende Wohnung am Waldrand. Im Schlafzimmer findet er eine Leiche, die dort seit zwanzig Jahren unentdeckt geblieben war. Ein gefundenes Fressen für Pressefotograf David Bronski. Gemeinsam mit seiner Journalistenkollegin Svenja Spielmann soll er vom Tatort berichten und die Geschichte der Toten recherchieren. Dass dieser Fall jenseits des Spektakulären aber auch etwas mit ihm zu tun hat, verschweigt er.

Meine Meinung:

Bronski ist einer der besten Pressefotografen. Immer wenn er an einem Tatort ist und Fotos für die Zeitung macht für die er arbeitet, taucht er ab in eine andere Welt. Teils macht er Bilder, mit einer sehr alten Kamera, die er dann bei sich zu Hause in seiner Dunkelkammer entwicklen muss. Doch diese Bilder gefallen nicht jedem, weshalb er dies geheim hält. Eines Tages bekommt er von seinem alten Freund Kurt einen Anruf. Dieser hätte die Geschichte des Jahrhunderts entdeckt. Er selbst könne diese nicht veröffentlichen, da er ausgebrannt ist. Deshalb bittet er Bronski zu ihm zu kommen und die Story seines Lebens zu bekommen. Dies tut Bronski auch. Noch ahnt er nicht was er damit alles in Bewegung setzt.

Bronski ist ein sehr ruhiger, in sich gekehrter Zeitgenosse. Er hat keinen näheren Kontakt zu anderen Menschen (trifft sich außerhalb der Redaktion mit niemandem), außer zu seiner Schwester und deren Familie. Seine Schwester ist wirklich liebenswert und arbeitet als Privatdetektivin. Sehr zum Leidwesen ihres Mannes, der diesen Job so gar nicht mag. In diesem Fall hier ermittelt sie zusammen mit ihrem Bruder, was ich äußerst gut gemacht fand. Denn von der Art her könnten beide nicht unterschiedlicher sein.

Ich konnte mir recht früh denken wohin das Ganze hinführen wird was aber überhaupt nicht schlimm war, da man umso mehr wissen wollte was damals wirklich geschah. Die Dialoge sind wie immer mit Gedankenstrichen versehen was mir persönlich richtig gut gefällt. Einzig die Tatsache, dass die Dunkelkammer etwas zu kurz kam und es an manchen Stellen ein ganz klein wenig zu lang gezogen wurde, hat mir das Buch sehr gut gefallen.

 

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penguinrandomhouse.de

Verlag: btb

Seiten: 352

Preis: 17,00 EUR

„Mörderfinder: Die Spur der Mädchen“ von Arno Strobel

Werbung – Rezensionsexemplar vom Fischer Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Seine Zeit beim KK 11 in Düsseldorf ist Geschichte. Jetzt fängt Fallanalytiker Max Bischoff an der Polizeihochschule in Köln neu an. Bildet die aus, die so gut werden wollen wie er. Aber die Fälle finden ihn trotzdem.

Als ihn der Vater der seit sechs Jahren verschwundenen Leni Benz um Hilfe bittet, will Max sofort ablehnen. Aber er merkt, dass er es nicht kann. Zu viele Fragen sind ungeklärt im Fall der Grundschülerin, die auf dem Schulweg verschwand und nie mehr gesehen wurde.

Doch wieso taucht jetzt Lenis Ranzen wieder auf, steht an seinem Platz in ihrem Elternhaus, als sei nichts geschehen? Wie kann das sein, nach all der Zeit? Und vor allem: Weshalb gibt es so viele Parallelen zu einem aktuellen Fall? Max begibt sich auf die Spur des Täters …

 

Meine Meinung:

Da mir Die App nicht so zugesagt hat, war ich gespannt was mich hier erwartet.

In dieser neuen Trilogie treffen wir wieder auf Max Bischoff. Er ist ein brillianter Ermittler, auch wenn dies zu Anfang des Buches nicht so recht rüber kommen mag. Dies liegt wahrscheinlich auch daran was er zuvor alles erlebt hat. Hier ermittelt er gemeinsam mit Kriminalhauptkommissar Bernd Menkhoff, den keiner leiden kann. Auch Max kommt mit ihm nicht so gut zurecht, was die Zusammenarbeit nicht gerade leichter macht.

Der Fall ist gut und das Buch ist einmal in normaler Schrift und dann in kursiv geschrieben. Bei dem Kursiven wird nicht nur aus der Sicht von einer Person erzählt, sondern von Zweien. Fand ich nicht perfekt gelöst, aber tat dem Buch keinen Abbruch. Man konnte es ja erkennen, dennoch war es ein wenig unglücklich gewählt.

An und für sich war es ein spannender Mix aus Thriller und Krimi, von dessen Ende ich mir aber mehr bäääm erwartet hätte. Es war keinesfalls schlecht, doch ich hätte mit etwas mehr gerechnet. Dennoch freue ich mich auf den nächsten Teil, da mich dieser hier sehr gut unterhalten hat.

 

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fischerverlage.de

Verlag: Fischer Verlag

Seiten: 352

Preis: 15,99 EUR

„Inspired: Magie der Muse“ von Nicole Gozdek

Werbung – Rezensionsexemplar vom Piper Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

In Tressina City gelten die goldäugigen Musen als die Elite unter den Völkern. Sie gehen meist ein Bündnis mit einem menschlichen Partner ein, um ihre magischen Kräfte entfalten zu können. Der 22-jährige Jay aus dem menschlichen Getto sieht in den Musen jedoch nur seine Chance, um mithilfe ihrer Magie zum Verbrechergenie zu werden. Kurzerhand entführt er die 18-jährige Muse Niliana, die allerdings keineswegs die Absicht hat, ihm zu helfen. Als die beiden bei einem Streit ungewollt das Musenbündnis und damit Nilianas volle Kräfte aktivieren, kann sie ihre Macht nur noch in Zusammenarbeit mit Jay einsetzen – und möchte ihren ahnungslosen Verlobten so schnell wie möglich wieder loswerden.

 

Meine Meinung:

Der Klappentext hat mich direkt angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht.  =)

Stellt euch vor unter uns leben Musen, Höllenhunde, Teufel, Trolle und Elfen. Wäre das nicht cool? Doch leider werden nicht alle gleich behandelt. Es gibt Getto Viertel, in dem auch unser Protagonist Jay lebt und versucht über die Runden zu kommen. Eines Tages kommt er auf die glorreiche Idee eine Muse zu entführen und somit an Geld zu kommen, damit er und seine Mutter endlich ein besseres Leben haben. Denn auf seinen Vater kann er sich nicht gerade verlassen. Doch die entführte Muse ist keine Unbekannte und während der Entführung wird Jay ungewollt Nilianas Bündnispartner. Niliana ist entsetzt und wünscht sich nichts sehnlicher als Jay wieder los zu werden. Doch geht das so einfach?

Der Schreibstil ist sehr locker und total angenehm, sodass man nur so durchs Buch geflogen ist. Es ist witzig, traurig und actionreich. Die Protagonisten schließt man alle sofort ins Herz und leidet mit diesen auch direkt mit. Auch die Gefühle und Gedanken der Protagonisten werden hier sehr gut beschrieben. Die Sprüche sind in manchen Situationen einfach nur genial und ich hätte noch ewig weiter lesen können.

 

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piper.de

Verlag: Piper

Seiten: 400

Preis: 15,00 EUR

„Mordsand“ (Band 4) von Romy Fölck

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Tief im Sand vergraben – ein namenloser Toter und die Spur eines entsetzlichen Verrats … Friedlich und unberührt liegt die kleine Insel Bargsand inmitten der idyllischen Unterelbe. Bis zu jenem Morgen, als ein junges Paar am Strand eine grauenvolle Entdeckung macht: Aus dem Sand ragt der Schädel eines Skeletts. Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn von der Mordkommission Itzehoe stehen vor einem Rätsel. Wer war dieser Mann, der vor dreißig Jahren mit gefesselten Händen dort im Schlick vergraben wurde? Kurz darauf wird auf einer Nachbarinsel ein Hamburger Bauunternehmer tot aufgefunden wird – bis zum Rumpf im Sand eingegraben und gefesselt wie das Opfer von Bargsand. Die Spur führt das Ermittlerduo in die damalige DDR – zu vier Jungen und einem Verrat, der Jahre später einen grausamen Plan reifen läss.

 

Meine Meinung:

Endlich ist der heiß ersehnte vierte Fall der Reihe draußen. Und leider bin ich schon wieder durch 

Im vierten Fall begleiten wir Frida und Bjarne auf die kleine Insel Bargsand. Dort wird ein Skelett vergraben und geknebelt am Strand gefunden. Wie lange liegt es schon dort und noch viel wichtiger und interessanter – wer verbirgt sich hinter dem Skelett? Und warum musste der Mann so qualvoll sterben?

Mir hat dieses Buch wieder unglaublich gut gefallen. Der Fall war echt toll und all meine Fragen wurden beantwortet. Und es machte alles einen Sinn. Neben dem Fall erfahren wir narürlich wieder einiges mehr rund um Frida, Bjarne, Torben, Jo und viele andere, die ich schon vermisst habe =). Das hat mir richtig gut gefallen. Auch war es spannend und äußerst interessant in das Jahr 1988 einzutauchen und so etwas über den Jugendwerkhof in Torgau (DDR) zu erfahren. Das war echt erschreckend und ich bin froh das es so etwas heutzutage nicht mehr gibt.

Für mich war es wieder einmal ein toller Krimi, den ich nur jedem ans Herz legen kann.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 432

Preis: 20,00 EUR

„Number 10 – Traue nur dir selbst“ von C. J. Daugherty

Werbung – Rezensionsexemplar vom Oetinger Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Nach einem missglückten Partybesuch muss Gray Langerty, die rebellische 16-jährige Tochter der neuen Premierministerin in Hausarrest. Die unfreiwillige Freizeit nutzt sie, um die Downing Street Number 10 mit all ihren verborgenen Winkeln und Ecken zu erkunden. Eines Nachts stößt sie dabei auf einen alten Tunnel, der direkt ins Parlament führt. Dort belauscht sie ein Gespräch zweier Politiker: Sie planen einen Mordanschlag auf Grays Mutter, um selbst an die Macht zu gelangen. Sofort erzählt Gray ihrer Mutter davon. Doch die glaubt ihr nicht. Gray hat keine andere Wahl als gemeinsam mit ihrem Bodyguard und dem Sohn des politischen Gegners ihrer Mutter selbst den Mord zu vereiteln.

 

Meine Meinung:

Ich bin von diesem Buch einfach nur begeistert.

Gray hat es, seitdem ihre Mutter zur Premierministerin ernannt wurde, nicht mehr leicht in ihrem Leben. Sie wohnt nun in der Downing Street Number 10, dessen Tür von außen keine Klinke hat. Sie lügt ihre Mutter ständig an, da sie ein normales Leben führen möchte und nicht eingesperrt sein will. Um auf eine angesagt Party zu kommen lügt sie ihre Mutter wieder an und dieser Abend verläuft nicht ganz nach Plan. Nach diesem Abend bekommt Gray lange Hausarrest und zwei Bodyguards an ihre Seite gestellt, die sie auf Schritt und Tritt begleiten. Könnte es noch schlimmer werden in ihrem Leben? Ja, kann es…..

Das Buch ist einfach fantastisch. Man lernt Gray, ihre Mutter und das ganze drumherum sehr schnell und sehr gut kennen und kann sich auch so verdammt gut in Grays Gefühlslage hinein versetzen. Aber auch ihre Mutter kann man nur allzu gut verstehen. Gray rebelliert wo sie nur kann und das auch mit allen Mitteln, die ihr zur Verfügung stehen. Man leidet mit ihr mit und schlägt eine Seite nach der andere um, um zu erfahren wie es weiter geht. Auch entwickeln sich die Figuren weiter was ich sehr gut finde.

C. J. Daugherty weiß einfach wie man eine Story erzählt und die Spannung aufrecht erhält. Ich freue mich jedenfalls jetzt schon auf den zweiten Teil.

 

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oetinger.de

Verlag: Oetinger

Seiten: 352

Preis: 18,00 EUR