„Juniper Moon: Das Geheimnis von Arcanum“ von Magdalena Gammel

Werbung – Rezensionsexemplar vom Loomlight Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Junipers Flucht endet ausgerechnet dort, wo sie begonnen hat: in Arcanum – ihrem Zuhause und zugleich dem gefährlichsten Ort für sie als Hexe. Denn sie wird bereits sehnsüchtig vom Kardinal erwartet, einem gefallenen Engel, der die Macht über Arcanum und alle Hexenwesen an sich zu reißen droht. Und June soll ihm dabei helfen. Mit ihrer Widerspenstigkeit hat er allerdings nicht gerechnet, sie will sich nämlich schnellstmöglich aus dessen himmlischen Klauen befreien. Bald muss June jedoch feststellen, dass sie mit dem Feuer spielt, sogar einem ziemlich höllischen. Immerhin scheint sie das Interesse des Teufels höchstpersönlich geweckt zu haben …

 

Meine Meinung:

Juniper und ihre Schwester Calla sind seit Jahren vor den Hexenjägern auf der Flucht. Immer wieder schaffen sie es nur knapp zu entkommen und ihre magischen Spuren zu verwischen. Doch am Ende verlieren beide den Kampf und werden gefangen genommen. Nun heißt es wieder zu entkommen, Calla zu retten und ein normales Leben zu führen.

Alleine der Anfang war schon sehr rasant und man war direkt im Geschehen drin. Nach und nach lernt man die Welt, die verschiedenen Kreaturen und die Geschichte rund um Lilith und Luzifer kennen. War wirklich schön aufgebaut und hat mir sehr gut gefallen. Auch der Schreibstil ist locker und flüssig.

Juniper ist schon äußerst stur, leicht naiv und nimmt kein Blatt vor den Mund. Unüberlegtes Handeln gehört zu ihrem Tagesablauf dazu. Hier hätte ich mir gewünscht das sie sich während der ihr zu bewältigenden Aufgaben doch etwas mehr weiter entwickelt und nicht auf der Stelle stehen bleibt. Auch fand ich ihre Gedankengänge irgendwann nervig. Nervig deshalb, da sie selbst weiß dass das was sie da sagt Konsequenzen haben wird und nach dem Gesagten es im Kopf noch mal wiederholt das sie es besser hätte nicht sagen sollen. Das zieht sich leider durch das ganze Buch hindurch. Auch fand ich anfangs die Unterhaltungen zwischen Juniper, Azazel und…etwas hölpern. Dies wurde erst nach und nach besser.

Auch wenn das Ende dann ziemlich schnell kam, hat mir dir Story und die Welt in der sie leben echt gut gefallen.

 

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thienemann-esslinger.de

Verlag: Loomlight

Seiten: 561 (eBook)

Preis: 3,99 // Taschenbuch: 15,00 EUR

„Der Bro-Code“ von Elizabeth A. Seibert

Werbung – Rezensionsexemplar vom Piper Digital Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Was passiert, wenn du dich zwischen Liebe und Freundschaft entscheiden musst? Diese Frage musste sich Star-Fußballer Nick niemals stellen. Zusammen mit seinen Freunden hält er sich an den Bro-Code, sie brechen keine der Regeln. Bis Eliza, die Schwester seines Kumpels Carter, aus Australien zurückkommt. Eliza ist einfach umwerfend, und Nick ist völlig von den Socken. Zwischen den beiden sprühen die Funken … und bald scheint er keine der Regeln mehr einhalten zu können. Aber manche Regeln muss man einfach brechen!

 

Meine Meinung:

Tja, was würde man tun wenn man sich in die Schwester seines besten Freundes verliebt, aber nicht die Freundschaft zu diesem gefährden möchte? Es kann durchaus schief gehen und was dann? Bleibt man befreundet oder stößt dein ehemals bester Kumpel dich zur Seite, da du seiner Schwester weh getan hast? Nicht immer ganz einfach.

Die Story wird aus Nicks Sicht erzählt was mir sehr gut gefallen hat. Nick ist witzig, selbstbewusst und benimmt sich ab und an noch wie ein kleines Kind, obwohl man sich so kurz vorm Abschluss nicht unbedingt so benimmt. Das hat mir nicht ganz so gut gefallen auch wenn es junge Erwachsene sind. Eliza hingegen ist sehr erwachsen, selbstbewusst und sympathisch. Wird er für Eliza den Bro-Code brechen?

Die Story an sich hat mir echt gut gefallen. Man konnte lachen, schmunzeln und hatte somit einfach Spaß. Neben dem Thema Freundschaft, gab es natürlich auch Probleme und ein paar Klischees. Doch ich finde, dass diese im Laufe des Buches gut gelöst wurden. Ich habe zwar mit dem Kopf geschüttelt, da man genau mit so einer Reaktion/Aktion gerechnet hat, aber dies wurde dann später auch geklärt, warum man so gehandelt hat. Es wurde eben nicht einfach so stehen gelassen, sondern besprochen. Fand ich gut.

Ich kam zwar anfangs etwas schleppend in die Story rein, da ich mich an den Schreibstil erst gewöhnen musste. Doch wenn man eine lustige, aber auch ernstzunehmende Geschichte lesen möchte, ist man hier genau richtig.

 

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piper.de

Verlag: Piper

Seiten: 368

Preis: 13,00 EUR

„Der Siebenschläfer erwacht“ 1 von Anika Sawatzki

Werbung – Rezensionsexemplar

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Sie nennen mich „Siebenschläfer“. Sie denken, ich sei eine Bestie. Aber das bin ich nicht – Ich jage die wahren Bestien. 28 Jahre nach der grausamen Mordserie des Siebenschläfers wird wieder ein Bürgermeister ermordet – bei lebendigem Leib verbrannt. Die Indizien sprechen für eine erneute Tat des Serienmörders, dabei gilt der Täter längst als gefasst. Einen Monat vor den Neuwahlen trifft die 16-jährige Julia im Kaufhaus einen Fremden, der ihr ein verlockendes Angebot macht. Für zwei Botengänge erhält sie genügend Geld, um ihren Führerschein zu machen und endlich ihre Heimat zu verlassen. Doch plötzlich interessieren sich nicht nur ihr neuer Mitschüler und der Sohn des ermordeten Bürgermeisters für sie. Auch der Mörder selbst scheint ihr auf den Fersen zu sein. Julia gerät in eine uralte Fehde, die lange vor den ersten Morden des Siebenschläfers begann. Aber ist der wahre Siebenschläfer wieder aktiv? Oder treibt ein Trittbrettfahrer sein Unwesen? Und was verbindet den ominösen Fremden mit diesem Mörder?

 

Meine Meinung:

Das Buch beginnt mit einem Stammbaum. Hier sehen wir wer zu wem gehört und wer anscheinend heimlich mit der rivalisierenden Familie etwas angefangen hat. Ich denke nicht, dass die Familienoberhäupter begeistert über diese Entwicklung waren…Vielleicht wollte man durch diese Beziehung den endlos andauernden Krieg zwischen den beiden Familien endlich beenden? Denn aus der Beziehung sind 3 Kinder hervor gegangen, die keiner leugnen kann. Ich finde dieser Stammbaum ist nicht gerade klein und man muss sich erstmal mit allen vertraut machen. Den Stammbaum habe ich mir zusätzlich auf einen Zettel geschrieben, um immer wieder drauf schauen zu können, da ich das eBook gelesen habe und nicht immer nach vorne blättern wollte.

Unsere Protagonistin Julia ist selbstbewusst, gutgläubig und teils naiv. Ohne zu viel zu verraten, aber mir persönlich ging das einfach zu schnell, dass sie mit einem wildfremden Mann, den sie nur ein Mal irgendwo getroffen hat, gleich vertraut und Aufträge für ihn annimmt. Hier wurde nichts hinterfragt, sondern einfach hingenommen. Kann ja cool werden….Hat mir persönlich nicht ganz so gut gefallen. Ein bisschen mehr Skepsis wäre hier angebracht gewesen.Zumal Julia auch kein kleines Kind mehr ist, sondern schon sehr erwachsen rüber kommt mit ihren sechzehn Jahren. Auch ihre Freunde sind echt gut drauf und man schließt diese direkt ins Herz.

Die Rückblenden nach immer 3 Kapiteln haben mir sehr gut gefallen, da man einiges über die Familien erfahren hat. Es ist sehr viel zwischen den Familien geschehen…Zwischendurch war es aber ein wenig „zäh“ und manch eine Handlung von Julia hat mir nicht ganz so zugesagt, da wie gesagt nicht hinterfragt wurde. Auch hätte ich nicht so viele Personen sofort eingeführt, da es dadurch echt verwirrend werden konnte.

Ansonsten war es ein guter Jugendthriller, mit etwas Luft nach oben.

 

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bod.de

Verlag: Books on Demand

Seiten: 300

Preis: 9,99 EUR

„RAVNA – Tod in der Arktis“ von Elisabeth Herrmann

Werbung – Rezensionsexemplar vom cbj Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Vardø, eine kleine Stadt weit über dem Polarkreis in der Arktis. Der Mord am reichen norwegischen Waldbesitzer Olle Trygg verstört alle, auch Ravna Persen, gerade frisch als Praktikantin bei der örtlichen Polizeidienststelle gelandet. Ravna hat keinen leichten Stand bei ihren Kollegen: Sie ist eine blutige Anfängerin, sie ist eine Frau und … sie ist Samin. Keiner nimmt sie ernst, als sie am Tatort glaubt, Hinweise auf einen samischen Hintergrund der Tat zu finden – einen Strich in der Erde. Als kurz darauf der umstrittene Kommissar Rune Thor eintrifft, um den Fall zu übernehmen, spitzen sich die Konflikte zu. Doch Ravna weiß durch ihre Urgroßmutter Léna viel über die Geheimnisse der Samen – und darüber, dass der Strich auf ein uraltes Ritual hindeutet, mit dem die Wanderseelen der Toten daran gehindert werden sollen, in die Welt der Lebenden zurückzukehren. Wer immer die Tat begangen hat, muss dieses Geheimnis kennen.

 

Meine Meinung:

Ravna, unsere Hauptprotagonistin, macht ein Praktikum bei der Polizei. Sie ist 18 Jahre alt und eine Same. Somit gehört sie zu dem Volk des Nordens von Skandinavien. Und über dieses Volk werden wir in diesem Buch noch einiges erfahren was ich äußerst interessant fand, da ich dieses Volk bis dato gar nicht kannte. Wir lernen ihre Bräuche kennen und wie sie leben. Auch lernen wir in dem Buch ein wenig Norwegisch was mir auch sehr gefallen hat. Ravna ist sehr selbstbewusst und weiß was sie will. Sie lässt sich auch nicht durch ihre ganzen männlichen Kollegen einschüchtern. Warum auch? Weil sie eine Frau ist und noch dazu dem Volk der Same angehört? Sie ist diejenige, die den Toten als Olle Trygg idenifiziert, da dieser auch ein Same ist. Auch entdeckt sie Hinweise darauf, dass ein samisches Ritual stattgefunden hat. Nur wer hört schon auf eine Praktikantin?

Ich fand das Buch wirklich gut. Der Einstig ist sehr gut gelungen und die Geschichte ist auch sehr interessant. Es ist ein schöner Jugend Krimi, den Erwachsene auch lesen können und sollten. Alleine schon, da man hier sehr viel über das Volk der Same erfährt und die Protagonisten sehr gut ausgearbeitet sind. Irgendwo bei Seite 260 gab es für mich einen kleinen Durchhänger. Es zog sich meiner Meinung nach ein ganz kleines bisschen hin. Auch im letzten Drittel wurde es mir persönlich ein wenig zu lang. Dies hätte man nach meinem Geschmack auch kürzen können. Auch fand Rune Thor zwar gut dargestellt, doch wenn ein Polizist solche Probleme hat, werden diese bestimmt anders behandelt und nicht einfach nur hingenommen. Man arrangiert sich einfach damit. Fand ich nicht ganz gut gelöst.

Ansonsten hat mir das Buch echt gut gefallen, auch wenn es ein paar kleine Punkte gab, die mir nicht ganz zugesagt haben.

 

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penguinrandomhouse.de

Verlag: cbj

Seiten: 464

Preis: Hardcover: 22,00 EUR // eBook: 11,99 EUR

„Scholomance – Tödliche Lektion Teil 1“ von Naomi Novik

Werbung – Rezensionsexemplar vom cbj Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Scholomance ist eine Magierschule, wie es sie noch nie gegeben hat: keine Lehrer, keine Ferien, Freundschaft nur als Mittel zum Zweck und sehr ungleiche Überlebenschancen. Es gibt nur zwei Wege heraus aus der Schule – die Abschlussprüfung oder den Tod.
Galadriel, genannt El, ist bestens vorbereitet auf die Gefahren der Schule: Sie hat zwar niemanden, der ihr hilft, aber eine starke dunkle Gabe, mit der sie problemlos auf einen Schlag die Monster auslöschen könnte, die überall in der Schule lauern. Aber das würde auch ihre Mitschüler treffen. Anders als der unerträgliche Schulstar Orion, der ständig Leben rettet, tut El deshalb alles, um diese Gabe nicht zu nutzen – es sei denn, sie hat keine andere Wahl …

 

Meine Meinung:

Ich denke ich werde eine der Wenigen sein, die dieser Reihenauftakt nicht so gut gefallen hat. Warum? Das erzähle ich euch jetzt.

Unsere Protagonistin ist nur ein Jahr von ihrem Abschlussjahr an der Scholomance entfernt und hat immer alle Hände voll zu tun. Sie hat nicht so viele Verbündete wie andere – nämlich niemanden – und muss sich alleine durch die Schule kämpfen. Ab und an ist mal ein Schüler gnädig und begleitet sie zu den Duschen, damit sie diese sicher und auch lebend wieder verlässt, doch dies kommt nicht allzu oft vor. Würde es Orion Lake nicht geben, der es zu seiner Lebensaufgabe gemacht hat andere dauernd zu retten, wäre El vielleicht schon längst tot. Er hat sie und andere Schüler schon mehrmals davor bewahrt von einem Seelenfresser oder einem anderen Wesen gefressen zu werden. Doch gebeten hat ihn niemand darum. Steckt mehr dahinter?

Das Buch ist aus der ICH Perspektive geschrieben was mir auch gefällt. Was mir nicht gefallen hat war dieser ewig anhaltende Monolog von El. Alles würde bis ins kleinste Detail ausgeführt und jedes noch so kleine Wesen wurde ausgiebig bekämpft. Auch nervte es mich das von der ersten Seite, bis zur ca. 200. Seite immer und immer wieder erwähnt wurde das El ja keine Freunde hat und sie ganz alleine ist. Spätestens da wusste man es ganz genau. Außerdem fand ich den Hitler Vergleich eher unpassend in diesem Buch. Der Unterricht an sich war cool und hat alles noch mal interessanter gemacht. Vor allem wenn man mal eine andere Sprache anfängt – zack hast du diese als Schulfach. Also sollte man aufpassen für welche Bücher man sich interessiert  =)

In der letzten Hälfte wurde das Tempo noch einmal angezogen und es wurde richtig spannend. Das hätte ich mir für das ganze Buch gewünscht.

 

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randomhouse.de

Verlag: cbj

Seiten: 480

Preis: 20,00 EUR

„Number 10 – Traue nur dir selbst“ von C. J. Daugherty

Werbung – Rezensionsexemplar vom Oetinger Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Nach einem missglückten Partybesuch muss Gray Langerty, die rebellische 16-jährige Tochter der neuen Premierministerin in Hausarrest. Die unfreiwillige Freizeit nutzt sie, um die Downing Street Number 10 mit all ihren verborgenen Winkeln und Ecken zu erkunden. Eines Nachts stößt sie dabei auf einen alten Tunnel, der direkt ins Parlament führt. Dort belauscht sie ein Gespräch zweier Politiker: Sie planen einen Mordanschlag auf Grays Mutter, um selbst an die Macht zu gelangen. Sofort erzählt Gray ihrer Mutter davon. Doch die glaubt ihr nicht. Gray hat keine andere Wahl als gemeinsam mit ihrem Bodyguard und dem Sohn des politischen Gegners ihrer Mutter selbst den Mord zu vereiteln.

 

Meine Meinung:

Ich bin von diesem Buch einfach nur begeistert.

Gray hat es, seitdem ihre Mutter zur Premierministerin ernannt wurde, nicht mehr leicht in ihrem Leben. Sie wohnt nun in der Downing Street Number 10, dessen Tür von außen keine Klinke hat. Sie lügt ihre Mutter ständig an, da sie ein normales Leben führen möchte und nicht eingesperrt sein will. Um auf eine angesagt Party zu kommen lügt sie ihre Mutter wieder an und dieser Abend verläuft nicht ganz nach Plan. Nach diesem Abend bekommt Gray lange Hausarrest und zwei Bodyguards an ihre Seite gestellt, die sie auf Schritt und Tritt begleiten. Könnte es noch schlimmer werden in ihrem Leben? Ja, kann es…..

Das Buch ist einfach fantastisch. Man lernt Gray, ihre Mutter und das ganze drumherum sehr schnell und sehr gut kennen und kann sich auch so verdammt gut in Grays Gefühlslage hinein versetzen. Aber auch ihre Mutter kann man nur allzu gut verstehen. Gray rebelliert wo sie nur kann und das auch mit allen Mitteln, die ihr zur Verfügung stehen. Man leidet mit ihr mit und schlägt eine Seite nach der andere um, um zu erfahren wie es weiter geht. Auch entwickeln sich die Figuren weiter was ich sehr gut finde.

C. J. Daugherty weiß einfach wie man eine Story erzählt und die Spannung aufrecht erhält. Ich freue mich jedenfalls jetzt schon auf den zweiten Teil.

 

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oetinger.de

Verlag: Oetinger

Seiten: 352

Preis: 18,00 EUR

„Forever, Ida – Und raus bist du“ von Alex Pohl

Werbung – Rezensionsexemplar vom cbt Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Neue Stadt, neue Schule, neues Glück: Adi ist froh über den Wechsel nach Sonderberg. Sie will ihre Vergangenheit hinter sich lassen. Doch gleich am Tag ihrer Ankunft beobachtet sie einen Trauerzug: Ahmet, ein Junge an Adis neuer Schule, ist zu Tode gekommen. Selbstmord, sagen die einen, ein Unfall, meinen die Behörden. Adi findet sich bald im Freundeskreis von Ahmet wieder; vor allem Ben, Ahmets bester Freund, fasziniert sie. Doch Ahmets Tod lässt ihr keine Ruhe: Was ist mit Ahmet wirklich passiert?

 

Meine Meinung:

Der Aufbau des Buches ist sehr gut. Wir lesen hier aus verschiedenen Sichten und lernen so die Protagonisten besser kennen. Auch werden die einzelnen Schüler, die mit Ahmet zu tun hatten oder ihn kannten, in Gesprächsmitschnitten für die Reportage „Ist unserer Jugend noch zu retten?“ befragt und dann gibt es noch Vernehmungsprotokolle. Neben diesen Abschnitten werden wir noch Briefe an Ida lesen und den Alltag eines jeden verfolgen.

Alleine diese Wechsel haben mir sehr gut gefallen und es hat die Geschichte spannend gemacht. Doch bei manchen Dingen wurde nur an der Oberfläche gekratzt. Man hat zwar vieles über die einzelnen Personen erfahren, doch eine Lösung für deren „Probleme/Situation“ wurde nicht gefunden. Es wurde einfach so hingenommen. Daraus hätte man ein bisschen mehr machen können. Vielleicht kommt davon ja mehr im nächsten Teil, aber ich finde es hätte hier schon sehr gut rein gepasst. Jedenfalls der Anstoß dazu. So wurden ein paar Dinge einfach nur erwähnt und dann in den Hintergrund gestellt und es gab keine Konsequenzen (Mobbing, Drogenkonsum, Suizid).

Die Story an sich war echt gut gemacht undf ich habe das Buch verschlungen, das der Schreibstil wirklich leicht ist. Doch den Hinweis hinten, bezüglich der genannten Themen, hätte ich vorne ins Buch gemacht. Aber ansonsten hat es mich unterhalten.

 

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randomhouse.de

Verlag: cbt

Seiten: 368

Preis: 13,00 EUR

„Chaos Walking“ von Patrick Ness

Werbung – Rezensionsexemplar

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Todd Hewitt ist der letzte Junge seiner Heimatstadt. Und diese Stadt ist anders. In ihr gibt es keine Frauen. Nur Männer. Und jedermann hört die Gedanken aller anderen. Rund um die Uhr. Es gibt kein Privatleben. Es gibt keine Geheimnisse. Oder doch? Nur einen Monat vor dem Geburtstag, der auch ihn zum Mann machen wird, stolpert Todd unvermutet über einen Ort, an dem absolute Stille herrscht. Und dort trifft er ein Mädchen. Doch das ist unmöglich. Oder haben ihn alle ein Leben lang belogen? Todd kommt einem ungeheuerlichen Geheimnis auf die Spur. Und nun bleibt ihm nur eines: um sein Leben zu rennen …

 

Meine Meinung:

Auf dieses Buch habe ich mich echt gefreut und ich war auch sehr gespannt was auf mich zukommen wird. Dann habe ich das Buch angefangen und nur gedacht „Was soll das denn werden?“

Das Buch ist in sechs Bücher unterteilt und in jedem dieser Teile erfahren wir mehr von Todd und der Welt. Todd ist der letzte Junge, der bald zum Mann wird. Neben dem Mann werden erfahren wir einiges über den „Lärm“. Man hört die Gedanken eines Jeden – rund um die Uhr. Egal, ob Mensch oder Tier, man hört einfach alles und kommt so nie zur Ruhe. Dies ist so seitdem die „Spackle“ die Menschen angegriffen und einen Virus verbreitet haben. Alle Frauen sind daraufhin gestorben und nur die Männer blieben übrig. Wirklich alle Frauen?

An und für sich klingt es total spanennd, doch ich konnte das Buch nicht lesen und habe mir das Hörbuch geholt. Den „Lärm“ zu lesen war für mich persönlich einfach nur furchtbar und kam längst nicht so gut rüber wie im Hörbuch. Auch haben mich diese Wortwiederholungen echt genervt, um manches zu verdeutlichen: „Sie liefen, liefen, liefen….Essen, essen, essen“..Sicher soll so der Lärm dargestellt werden, da alles was man denkt in einer Endlosschleife läuft, aber igrendwann geht es einem echt auf die Nerven. Auch unrealistisch ist, dass Todd und andere einiges einstecken müssen und immer noch leben. Das macht doch keinen Sinn und keinen Spaß.

Die Story an sich ist wirklich interessant, doch gab es meiner Meinung nach zu viele Wiederholungen, einiges zog sich echt in die Länge und manches war einfach unrealistisch. Ich würde es mir auf jeden Fall als Hörbuch holen, da hier der „Lärm“ einfach besser rüber kommt und man sich ein besseres Bild davon machen kann.

 

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randomhouse.de

Verlag: cbt

Seiten: 544

Preis: 13,00 EUR

„Killing November“ Band 1 von Adriana Mather

Werbung – Rezensionsexemplar vom Dressler Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

November hat keine Ahnung, warum ihr Vater sie ohne Vorwarnung auf die geheimnisvolle Academy Absconditi schickt, ein Internat, regiert vom Geheimbund Strategia. Hier gilt die Regel: Informationen über die eigene Familie dürfen unter keinen Umständen preisgegeben werden. Keine Nachnamen, keine Anschrift und keine Details über Familienmitglieder. Als ein Mitschüler ermordet wird, fällt der Verdacht auf November. Bevor sie für schuldig erklärt oder sogar selbst zum Mordopfer wird, muss sie herausfinden, welche Rolle sie selbst in den bizarren Strategiespielen des Ordens spielt.

 

Meine Meinung:

Dieses Buch..diese Story ist einfach nur der Wahnsinn.

November, siebzehn, gutgläubig, wissbegierig, mutig, ab und an naiv und einfach nur ein wunderbares Mädchen, wird von ihrem Vater auf die Academy Absconditi geschickt. Aber diese Schule ist nicht wie die üblichen Schulen, die man kennt. Diese Schule liegt verborgen irgendwo im Nirgendwo. Auch die Unterrichtsfächer wie „Strategisches Vorgehen/Denken“ „Schwertkampf“ und „Giftkunde“ sind nicht gerade übliche Unterrichtsfächer, um einen auf das Arbeitsleben vorzubereiten. Warum also hat ihr Vater sie wirklich hier hin geschickt? Auch stellt sich die Frage, wer ihren Mitschüler umgebracht hat und versucht den Verdacht auf November zu lenken?

Alleine die Tatsache wie wenig November über ihr eigenes Leben weiß und wie viel andere über sie wissen fand ich total spannend und sehr gut gemacht. Nach und nach erfährt sie mehr über sich und auch wir wissen immer mehr über November, den Orden, die Schule und ihre Eltern. Es gibt immer wieder kurze Rückblenden zu verschiedenen Situationen, in denen ihr Vater oder ihre Tante Jo ihr Dinge beibringen, die zu der vorherigen stattgefundenen Szene passen, dass man immer mehr wissen wollte und auch mehr erfahren hat. Aber es gibt auch noch Fragen, die unbeantwortet sind und sicher in einem zweiten Teil geklärt werden.

Für mich war es ein echtes tolles Buch und ich hätte an der Schule keine 5 Minuten lang überlebt   😀

 

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oetinger.de

Verlag: Dressler (Oetinger)

Seiten: 413

Preis: 22,00 EUR

„Matching Night: Küsst du den Feind?“ Teil 1 von Stefanie Hasse

Werbung – Rezensionsexemplar vom Ravensburger Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Ein berühmtes Elite-College.
Zwei berüchtigte Studentenverbindungen.
Drei Nächte, die über dein Schicksal entscheiden.

Ravens und Lions – um die beiden mächtigen Verbindungen am St. Joseph‘s College ranken sich zahlreiche Legenden, genau wie um ihre luxuriösen Wohnhäuser und wilden Partys. Von alldem kann die Studentin Cara nur träumen, schließlich reicht ihr Geld hinten und vorne nicht. Als die Ravens ihr überraschend eine kostenlose Unterkunft anbieten, zögert sie deshalb nicht lange. Doch es gibt eine merkwürdige Bedingung: Cara muss auf drei exklusiven Verbindungspartys mit einem Wildfremden ein Paar spielen und an einem geheimnisvollen Wettkampf teilnehmen. Sie ahnt nicht, dass sie dabei mehr verlieren wird als nur ihr Herz.

 

Meine Meinung:

Was macht man nicht alles, um die Studienkosten zu sparen? Manch einer mehr, manch einer weniger. Doch wie weit wird Cara gehen?

Unsere Protagonistin Cara ist zielstrebig, selbstbewusst und weiß was sie will. Sie möchte ihrer Familie etwas zurück geben. Dies kann sie erreichen wenn sie bei den Ravens aufgenommen wird. Doch bevor sie dazu gehört muss sie ein paar Aufgaben meistern. Aber genau diese Aufgaben haben es in sich und lassen sie zweifeln, ob sie es jemals schaffen wird eine Raven zu werden. Noch gibt Cara nicht auf.

Was mir damals bei „Secret Game“ gefehlt hat, habe ich hier gefunden. Die Story, die Protagonisten und die Erzählweise haben mir hier echt gut gefallen. Es ist spannend und hat Spaß gemacht. Das Einzige was mir nicht ganz zugesagt hat ist der Punkt, dass Cara sehr wenig hinterfragt. Also sie hätte sich meiner Meinung nach über manche Dinge einfach mehr Gedanken machen müssen/sollen oder manches mehr anzweifeln und hinterfragen. Sie ist schon eine starke Persönlichkeit, doch das hat ab und an nicht ganz zu ihr gepasst.

Ansonsten ist es eine tolle Story mit einem fiesen Cliffhanger  =)

 

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ravensburger.de

 

Verlag: Ravensburger

Seiten: 352

Preis: 16,99 EUR