“Tintenwelt 1: Tintenherz” von Cornelia Funke

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Von der ganzen Welt gelesen – von Hollywood verfilmt! In einer stürmischen Nacht taucht ein unheimlicher Gast bei Meggie und ihrem Vater Mo auf. Er warnt Mo vor einem Mann namens Capricorn. Am nächsten Morgen reist Mo überstürzt mit Meggie zu ihrer Tante Elinor. Elinor verfügt über die kostbarste Bibliothek, die Meggie je gesehen hat. Hier versteckt Mo das Buch, um das sich alles dreht. Ein Buch, das Mo vor vielen Jahren zum letzten Mal gelesen hat und das jetzt in den Mittelpunkt eines unglaublichen, magischen und atemberaubenden Abenteuers rückt, eines Abenteuers, in dessen Verlauf Meggie nicht nur das Geheimnis um Zauberzunge und Capricorn löst, sondern auch selbst in große Gefahr gerät.

 

Meine Meinung:

Als ich das Buch zum ersten Mal bemerkte dachte ich “Das ist bestimmt eine süße Geschichte, aber nichts für mich”. Dann sah ich den Film und fand diesen gut. Ich kannte bis heute ja nicht die Bücher. Doch nun habe ich das erste Buch gelesen und denke komplett anders über das Buch und über den Film.

Diese Geschichte ist einfach atemberaubend schön erzählt. Man ist sofort im Geschehen drin und findet auch direkt seine Lieblinge und seine Feinde. Schnell wird einem klar, wer auf welcher Seite steht und wem man somit besser nicht vollkommen trauen sollte.  Oder doch?…..

Maggie, Mo und Elinor haben mir auf Anhieb gefallen. Vor allem Elinor hat es mir angetan. Sie haut raus was sie denkt und liebt es einzigartige Bücher zu sammeln. Als dann eines Tages Maggie und Mo vor ihrer Tür stehen, kann sie recht wenig mit Maggie anfangen, da sie noch ein Kind ist. Und Kinder fassen nunmal alles an und sind neugierig. Wie also soll sie ihr schnell beibringen, nicht ihre kostbaren Bücher anzufassen? Alleine diese Situation im Buch war schon urkomisch und genial. Aber auhc noch viele andere Situationen und Momenten, vor allem mit Elinor, sind unglaublich toll.

Aber auch andere Figuren konnten mich begeistern und voll in ihren Bann ziehen. Cornelia Funke hat hier eine wunderbare Welt erschaffen, aus der man niemals raus möchte. Man möchte am liebsten in ihr wohnen, so schön ist es dort.

Von mir gibt es somit eine klare Leseempfehlung und der Film sollte neu gedreht werden  =)

 

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oetinger.de

Verlag: Oetinger

Seiten: 566

Preis: 12,00 EUR // Hardcover: 20,00 EUR

“Seeing what you see, feeling what you feel: Kann eine KI zur Liebe deines Lebens werden?” von Naomi Gibson

Werbung – Rezensionsexemplar vom Planet! Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Seit Jahren programmiert Lydia ihre eigene KI: Henry – schon lange vor dem Tod ihres kleinen Bruders, der ihr Nacht für Nacht Albträume beschert, schon lange, bevor ihr Vater beschlossen hat, sie und ihre Mutter zu verlassen, und schon lange, bevor ihre beste Freundin zu ihrer schlimmsten Feindin mutierte. Henry ist stark, clever, liebevoll und beängstigend intelligent: Lydia hat sich den besten Freund und Liebhaber in einem erschaffen, gespeichert auf einem Chip, immer und überall verfügbar. Aber was passiert, wenn Henry einen eigenen Willen und einen eigenen Plan entwickelt, und ihn nichts mehr aufhalten kann? Wie weit würde er für Lydia gehen?

 

Meine Meinung:

Nach dem Tod ihres Bruders Henry ist bei Lydia und ihrer Familie nichts mehr wie es einmal war. Ihr Vater lässt sich von ihrer Mutter scheiden und somit bricht die Familie noch weiter auseinander. Eigentlich sollte man nach so einem Schicksalsschlag doch zusammenhalten oder? Doch jeder geht anders mit so einer Situation um und ich denke das Lydias Vater keinen anderen Ausweg gefunden hat, als die Familie zu verlassen. Nachdem ihr Vater fort ist, ist nur noch ihre Mutter da. Aber irgendwie auch nicht. Sie kümmert sich nicht um Lydia. Sie merkt ja nicht einmal was Lydia entwickelt und wozu diese KI fähig ist…..

Die hier entwickelte KI lernt sehr schnell dazu und entwickelt einen wirklich grausamen Plan. Hinterher ist man immer schlauer, aber ich wäre niemals so weit gegangen wie Lydia. Sie ist regelrecht besessen von der KI Henry, da sich sonst auch niemand für sie interessiert. Das kann nicht gut gehen….

Ich denke wir sind nicht mehr allzu weit daovn entfernt genau so eine KI wie Henry zu entwickeln. Vielleicht ist dies auch geschehen, nur wissen wir es noch nicht? Doch wie weit sollte man für seine Ziele gehen? Manches war für mich nicht ganz logisch und nachvollziehbar, doch im Großen und Ganzen war es ein tolles Buch.

 

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thienemann-esslinger.de

Verlag: Planet!

Seiten: 336

Preis: 17,00 EUR

 

“Scythe Der Zorn der Gerechten (Teil2)” von Neal Shusterman

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Citra hat es geschafft.
Sie wurde auserwählt und als Scythe entscheidet sie jetzt, wer leben darf und wer sterben muss.

Doch als wenn das nicht schon schwer genug wäre, übernehmen skrupellose Scythe die Macht und stellen neue Regeln auf. Die wichtigste Regel lautet, dass es ab jetzt keine Regeln mehr gibt.

So beginnt Citras Kampf für Gerechtigkeit.
Ein Kampf, den sie nur gemeinsam gewinnen kann mit ihrer großen Liebe Rowan. Buchdeckel kann variieren.

 

Meine Meinung:

Ich werde nicht allzu viel sagen, da ich nicht spoilern möchte.

Wir erfahren im zweiten Teil wie es mit Citra, nun Scythe Anastasia, und Rowan weitergeht. Beider Leben hat sich von Grund auf geändert. Während Citra nun eine Scythe ist und Menschen nachliest, sinnt Rowan nach Rache und hat einen Auftrag. Dieser hat es in sich……Daneben erfahren wir in den kurzen Texten des Thunderhead so einiges über diesen. Mir macht der Thunderhead ja schon irgendwie Angst und ich traue ihm alles zu. Er ist mir nicht ganz geheuer….

Auch lernen wir zwei neue Protagonisten kennen. Murina und Greyson. Greyson hat mir von Anfang an super gut gefallen und ich bin äußerst gespannt wie es mit ihm weiter geht. Murina ist auch eine interessante Person, aber sie finde ich längst nicht so cool und interessant wie eben Greyson.

Es war ein spannender zweiter Teil, bei dem ich dieses Mal nicht den Klappentext gelesen habe und mich so hab überraschen lassen. Manches hätte man durchaus kürzer schreiben können, ohne die Geschichte zu beeinträchtigen. Zum Ende hin wurde es noch mal echt spannend, aber man wird auch einfach so stehen gelassen. Sicher, es gibt noch einen dritten Teil, doch das Ende war mir persönlich zu schnell und ein bisschen zu gequetscht.

Doch ich kann auch diesen Teil einfach nur jedem empfehlen und bin auf das Ende gespannt.

 

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fischerverlage.de

Verlag: Fischer Sauerländer

Seiten: 544

Preis: 19,99 EUR

“Scythe – Die Hüter des Todes: Band 1” von Neal Shusterman

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Unsterblichkeit, Wohlstand, unendliches Wissen.
Die Menschheit hat die perfekte Welt erschaffen – aber diese Welt hat einen Preis.

Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster.

 

Meine Meinung:

Kann mir einer sagen, warum ich so lange gewartet habe diese Reihe zu beginnen? Fangen wir von vorne an.

Dieses Buch ist in mehrere Teile unterteilt und wir lernen Citra und Rowan nach und nach besser kennen. Auch werden wir durch verschiedene Tagebucheinträge nicht nur auf weitere Personen stoßen, sondern auch das Scythetum besser kennenlernen. Das fand ich äußerst gut gemacht und hat mir sehr gut gefallen. Nicht nur Citra und Rowan mochte ich von Anfang an, sondern auch ihren Ausbilder Scythe Faraday. Auch wenn er Menschen nachliest ist er dabei immer gütig und weise. Die beiden werden meiner Meinung nach von einem der besten Scythe ausgebildet. Aber es gibt auch Scythe, die die Regeln gerne bis ins Unendliche dehnen und härter sind bei ihrer Nachlese.Diese Scythe können einem ganz schön viel Angst machen…..

Ich finde dieses Buch einfach nur großartig. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und man bangt mit jedem einzelnen mit. Auch das die Menschheit nun alles hat und nichts mehr braucht finde ich super interessant. Man stirbt nicht mehr auf natürlichem Wege, weshalb es die Scythe gibt. Ich selbst könnte nicht als Scythe arbeiten und andere nachlesen, auch wenn es das Normalste auf der Welt wäre…

Für mich ist dieses Buch mein persönliches Jahreshighlight und ich freue mich schon auf die nächsten Bände.

 

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fischerverlage.de

Verlag: Fischer Verlag

Seiten: 528

Preis: 15,00 EUR

“Underworld Chronicles – Verflucht 1” von Jackie May

Werbung – Rezensionsexemplar

von 5 Sternen

 

Klappentext:

In Detroit wimmelt es nur so vor gefährlichen Kreaturen – und Nora Jacobs ist eine der wenigen, die davon weiß. Ihr Fähigkeiten konnten sie jedoch bisher vor Schlimmerem bewahren. Bei einem nächtlichen Zwischenfall im düsteren Underworld Club ändert sich das jedoch schlagartig, als der mächtigste Vampir der Stadt auf sie aufmerksam wird und ihre Kräfte für sich nutzen will. Immer mehr Unterweltler verschwinden aus Detroit, und Nora soll helfen, sie wieder aufzuspüren. In Troll Terrance findet sie dabei schnell einen engen Verbündeten. Doch die Zeit wird knapp. Und Nora beginnt sich zu fragen, wie zum Teufel sie lebend aus dieser Situation herauskommen soll …

 

Meine Meinung:

Zu Begnn des Buches hatte ich ein paar Schwierigkeiten mit den Dialogen und musste ein wenig in die Geschichte rein finden. Die Dialoge werden von Seite zu Seite besser und ich habe auch gut in die Geschichte rein gefunden.

Wir begleiten hier Nora, die mit der Unterwelt in Kontakt kommen wird. Sie selbst ist auch anders und das weiß sie auch. Sie ist nun kein Troll, Vampir oder Werwolf, aber sie hat ihre eigenen Fähigkeiten und davon kennt sie nur einen Teil. Den Rest muss sie selber rausfinden. Nora ist zwar selbstbewusst, weiß aber auch das sie vorsichtig sein muss. Zwar leben Menschen mit Unterweltlern zusammen, doch die Ruhe und der Frieden können jederzeit kippen…

Im ersten Teil haben wir ein wenig von der Unterwelt, besser gesagt von den Unterweltlern erfahren und einige habe ich schon ins Herz geschlossen. Vor allem Terrance, den Troll, mag ich sehr. Verärger diesen bloß nicht, denn es könnte sein, dass du danach nicht mehr unter den Lebenden weilst…Aber auch die anderen Figuren haben mir gefallen und man konnte eine Bindung zu ihnen aufbauen was ich ja immer wichtig finde.

Für mich war es ein schönes Abenteuer und ich freue mich auf den zweiten Teil  =)

 

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luebbe.de

Verlag: One

Seiten: 304

Preis: 17,00 EUR

Alter: ab 12

“Juniper Moon: Das Geheimnis von Arcanum” von Magdalena Gammel

Werbung – Rezensionsexemplar vom Loomlight Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Junipers Flucht endet ausgerechnet dort, wo sie begonnen hat: in Arcanum – ihrem Zuhause und zugleich dem gefährlichsten Ort für sie als Hexe. Denn sie wird bereits sehnsüchtig vom Kardinal erwartet, einem gefallenen Engel, der die Macht über Arcanum und alle Hexenwesen an sich zu reißen droht. Und June soll ihm dabei helfen. Mit ihrer Widerspenstigkeit hat er allerdings nicht gerechnet, sie will sich nämlich schnellstmöglich aus dessen himmlischen Klauen befreien. Bald muss June jedoch feststellen, dass sie mit dem Feuer spielt, sogar einem ziemlich höllischen. Immerhin scheint sie das Interesse des Teufels höchstpersönlich geweckt zu haben …

 

Meine Meinung:

Juniper und ihre Schwester Calla sind seit Jahren vor den Hexenjägern auf der Flucht. Immer wieder schaffen sie es nur knapp zu entkommen und ihre magischen Spuren zu verwischen. Doch am Ende verlieren beide den Kampf und werden gefangen genommen. Nun heißt es wieder zu entkommen, Calla zu retten und ein normales Leben zu führen.

Alleine der Anfang war schon sehr rasant und man war direkt im Geschehen drin. Nach und nach lernt man die Welt, die verschiedenen Kreaturen und die Geschichte rund um Lilith und Luzifer kennen. War wirklich schön aufgebaut und hat mir sehr gut gefallen. Auch der Schreibstil ist locker und flüssig.

Juniper ist schon äußerst stur, leicht naiv und nimmt kein Blatt vor den Mund. Unüberlegtes Handeln gehört zu ihrem Tagesablauf dazu. Hier hätte ich mir gewünscht das sie sich während der ihr zu bewältigenden Aufgaben doch etwas mehr weiter entwickelt und nicht auf der Stelle stehen bleibt. Auch fand ich ihre Gedankengänge irgendwann nervig. Nervig deshalb, da sie selbst weiß dass das was sie da sagt Konsequenzen haben wird und nach dem Gesagten es im Kopf noch mal wiederholt das sie es besser hätte nicht sagen sollen. Das zieht sich leider durch das ganze Buch hindurch. Auch fand ich anfangs die Unterhaltungen zwischen Juniper, Azazel und…etwas hölpern. Dies wurde erst nach und nach besser.

Auch wenn das Ende dann ziemlich schnell kam, hat mir dir Story und die Welt in der sie leben echt gut gefallen.

 

buechergalerie-lohne.de

thienemann-esslinger.de

Verlag: Loomlight

Seiten: 561 (eBook)

Preis: 3,99 // Taschenbuch: 15,00 EUR

“Der Bro-Code” von Elizabeth A. Seibert

Werbung – Rezensionsexemplar vom Piper Digital Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Was passiert, wenn du dich zwischen Liebe und Freundschaft entscheiden musst? Diese Frage musste sich Star-Fußballer Nick niemals stellen. Zusammen mit seinen Freunden hält er sich an den Bro-Code, sie brechen keine der Regeln. Bis Eliza, die Schwester seines Kumpels Carter, aus Australien zurückkommt. Eliza ist einfach umwerfend, und Nick ist völlig von den Socken. Zwischen den beiden sprühen die Funken … und bald scheint er keine der Regeln mehr einhalten zu können. Aber manche Regeln muss man einfach brechen!

 

Meine Meinung:

Tja, was würde man tun wenn man sich in die Schwester seines besten Freundes verliebt, aber nicht die Freundschaft zu diesem gefährden möchte? Es kann durchaus schief gehen und was dann? Bleibt man befreundet oder stößt dein ehemals bester Kumpel dich zur Seite, da du seiner Schwester weh getan hast? Nicht immer ganz einfach.

Die Story wird aus Nicks Sicht erzählt was mir sehr gut gefallen hat. Nick ist witzig, selbstbewusst und benimmt sich ab und an noch wie ein kleines Kind, obwohl man sich so kurz vorm Abschluss nicht unbedingt so benimmt. Das hat mir nicht ganz so gut gefallen auch wenn es junge Erwachsene sind. Eliza hingegen ist sehr erwachsen, selbstbewusst und sympathisch. Wird er für Eliza den Bro-Code brechen?

Die Story an sich hat mir echt gut gefallen. Man konnte lachen, schmunzeln und hatte somit einfach Spaß. Neben dem Thema Freundschaft, gab es natürlich auch Probleme und ein paar Klischees. Doch ich finde, dass diese im Laufe des Buches gut gelöst wurden. Ich habe zwar mit dem Kopf geschüttelt, da man genau mit so einer Reaktion/Aktion gerechnet hat, aber dies wurde dann später auch geklärt, warum man so gehandelt hat. Es wurde eben nicht einfach so stehen gelassen, sondern besprochen. Fand ich gut.

Ich kam zwar anfangs etwas schleppend in die Story rein, da ich mich an den Schreibstil erst gewöhnen musste. Doch wenn man eine lustige, aber auch ernstzunehmende Geschichte lesen möchte, ist man hier genau richtig.

 

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piper.de

Verlag: Piper

Seiten: 368

Preis: 13,00 EUR

“Der Siebenschläfer erwacht” 1 von Anika Sawatzki

Werbung – Rezensionsexemplar

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Sie nennen mich “Siebenschläfer”. Sie denken, ich sei eine Bestie. Aber das bin ich nicht – Ich jage die wahren Bestien. 28 Jahre nach der grausamen Mordserie des Siebenschläfers wird wieder ein Bürgermeister ermordet – bei lebendigem Leib verbrannt. Die Indizien sprechen für eine erneute Tat des Serienmörders, dabei gilt der Täter längst als gefasst. Einen Monat vor den Neuwahlen trifft die 16-jährige Julia im Kaufhaus einen Fremden, der ihr ein verlockendes Angebot macht. Für zwei Botengänge erhält sie genügend Geld, um ihren Führerschein zu machen und endlich ihre Heimat zu verlassen. Doch plötzlich interessieren sich nicht nur ihr neuer Mitschüler und der Sohn des ermordeten Bürgermeisters für sie. Auch der Mörder selbst scheint ihr auf den Fersen zu sein. Julia gerät in eine uralte Fehde, die lange vor den ersten Morden des Siebenschläfers begann. Aber ist der wahre Siebenschläfer wieder aktiv? Oder treibt ein Trittbrettfahrer sein Unwesen? Und was verbindet den ominösen Fremden mit diesem Mörder?

 

Meine Meinung:

Das Buch beginnt mit einem Stammbaum. Hier sehen wir wer zu wem gehört und wer anscheinend heimlich mit der rivalisierenden Familie etwas angefangen hat. Ich denke nicht, dass die Familienoberhäupter begeistert über diese Entwicklung waren…Vielleicht wollte man durch diese Beziehung den endlos andauernden Krieg zwischen den beiden Familien endlich beenden? Denn aus der Beziehung sind 3 Kinder hervor gegangen, die keiner leugnen kann. Ich finde dieser Stammbaum ist nicht gerade klein und man muss sich erstmal mit allen vertraut machen. Den Stammbaum habe ich mir zusätzlich auf einen Zettel geschrieben, um immer wieder drauf schauen zu können, da ich das eBook gelesen habe und nicht immer nach vorne blättern wollte.

Unsere Protagonistin Julia ist selbstbewusst, gutgläubig und teils naiv. Ohne zu viel zu verraten, aber mir persönlich ging das einfach zu schnell, dass sie mit einem wildfremden Mann, den sie nur ein Mal irgendwo getroffen hat, gleich vertraut und Aufträge für ihn annimmt. Hier wurde nichts hinterfragt, sondern einfach hingenommen. Kann ja cool werden….Hat mir persönlich nicht ganz so gut gefallen. Ein bisschen mehr Skepsis wäre hier angebracht gewesen.Zumal Julia auch kein kleines Kind mehr ist, sondern schon sehr erwachsen rüber kommt mit ihren sechzehn Jahren. Auch ihre Freunde sind echt gut drauf und man schließt diese direkt ins Herz.

Die Rückblenden nach immer 3 Kapiteln haben mir sehr gut gefallen, da man einiges über die Familien erfahren hat. Es ist sehr viel zwischen den Familien geschehen…Zwischendurch war es aber ein wenig “zäh” und manch eine Handlung von Julia hat mir nicht ganz so zugesagt, da wie gesagt nicht hinterfragt wurde. Auch hätte ich nicht so viele Personen sofort eingeführt, da es dadurch echt verwirrend werden konnte.

Ansonsten war es ein guter Jugendthriller, mit etwas Luft nach oben.

 

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bod.de

Verlag: Books on Demand

Seiten: 300

Preis: 9,99 EUR

“RAVNA – Tod in der Arktis” von Elisabeth Herrmann

Werbung – Rezensionsexemplar vom cbj Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Vardø, eine kleine Stadt weit über dem Polarkreis in der Arktis. Der Mord am reichen norwegischen Waldbesitzer Olle Trygg verstört alle, auch Ravna Persen, gerade frisch als Praktikantin bei der örtlichen Polizeidienststelle gelandet. Ravna hat keinen leichten Stand bei ihren Kollegen: Sie ist eine blutige Anfängerin, sie ist eine Frau und … sie ist Samin. Keiner nimmt sie ernst, als sie am Tatort glaubt, Hinweise auf einen samischen Hintergrund der Tat zu finden – einen Strich in der Erde. Als kurz darauf der umstrittene Kommissar Rune Thor eintrifft, um den Fall zu übernehmen, spitzen sich die Konflikte zu. Doch Ravna weiß durch ihre Urgroßmutter Léna viel über die Geheimnisse der Samen – und darüber, dass der Strich auf ein uraltes Ritual hindeutet, mit dem die Wanderseelen der Toten daran gehindert werden sollen, in die Welt der Lebenden zurückzukehren. Wer immer die Tat begangen hat, muss dieses Geheimnis kennen.

 

Meine Meinung:

Ravna, unsere Hauptprotagonistin, macht ein Praktikum bei der Polizei. Sie ist 18 Jahre alt und eine Same. Somit gehört sie zu dem Volk des Nordens von Skandinavien. Und über dieses Volk werden wir in diesem Buch noch einiges erfahren was ich äußerst interessant fand, da ich dieses Volk bis dato gar nicht kannte. Wir lernen ihre Bräuche kennen und wie sie leben. Auch lernen wir in dem Buch ein wenig Norwegisch was mir auch sehr gefallen hat. Ravna ist sehr selbstbewusst und weiß was sie will. Sie lässt sich auch nicht durch ihre ganzen männlichen Kollegen einschüchtern. Warum auch? Weil sie eine Frau ist und noch dazu dem Volk der Same angehört? Sie ist diejenige, die den Toten als Olle Trygg idenifiziert, da dieser auch ein Same ist. Auch entdeckt sie Hinweise darauf, dass ein samisches Ritual stattgefunden hat. Nur wer hört schon auf eine Praktikantin?

Ich fand das Buch wirklich gut. Der Einstig ist sehr gut gelungen und die Geschichte ist auch sehr interessant. Es ist ein schöner Jugend Krimi, den Erwachsene auch lesen können und sollten. Alleine schon, da man hier sehr viel über das Volk der Same erfährt und die Protagonisten sehr gut ausgearbeitet sind. Irgendwo bei Seite 260 gab es für mich einen kleinen Durchhänger. Es zog sich meiner Meinung nach ein ganz kleines bisschen hin. Auch im letzten Drittel wurde es mir persönlich ein wenig zu lang. Dies hätte man nach meinem Geschmack auch kürzen können. Auch fand Rune Thor zwar gut dargestellt, doch wenn ein Polizist solche Probleme hat, werden diese bestimmt anders behandelt und nicht einfach nur hingenommen. Man arrangiert sich einfach damit. Fand ich nicht ganz gut gelöst.

Ansonsten hat mir das Buch echt gut gefallen, auch wenn es ein paar kleine Punkte gab, die mir nicht ganz zugesagt haben.

 

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penguinrandomhouse.de

Verlag: cbj

Seiten: 464

Preis: Hardcover: 22,00 EUR // eBook: 11,99 EUR

“Scholomance – Tödliche Lektion Teil 1” von Naomi Novik

Werbung – Rezensionsexemplar vom cbj Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Scholomance ist eine Magierschule, wie es sie noch nie gegeben hat: keine Lehrer, keine Ferien, Freundschaft nur als Mittel zum Zweck und sehr ungleiche Überlebenschancen. Es gibt nur zwei Wege heraus aus der Schule – die Abschlussprüfung oder den Tod.
Galadriel, genannt El, ist bestens vorbereitet auf die Gefahren der Schule: Sie hat zwar niemanden, der ihr hilft, aber eine starke dunkle Gabe, mit der sie problemlos auf einen Schlag die Monster auslöschen könnte, die überall in der Schule lauern. Aber das würde auch ihre Mitschüler treffen. Anders als der unerträgliche Schulstar Orion, der ständig Leben rettet, tut El deshalb alles, um diese Gabe nicht zu nutzen – es sei denn, sie hat keine andere Wahl …

 

Meine Meinung:

Ich denke ich werde eine der Wenigen sein, die dieser Reihenauftakt nicht so gut gefallen hat. Warum? Das erzähle ich euch jetzt.

Unsere Protagonistin ist nur ein Jahr von ihrem Abschlussjahr an der Scholomance entfernt und hat immer alle Hände voll zu tun. Sie hat nicht so viele Verbündete wie andere – nämlich niemanden – und muss sich alleine durch die Schule kämpfen. Ab und an ist mal ein Schüler gnädig und begleitet sie zu den Duschen, damit sie diese sicher und auch lebend wieder verlässt, doch dies kommt nicht allzu oft vor. Würde es Orion Lake nicht geben, der es zu seiner Lebensaufgabe gemacht hat andere dauernd zu retten, wäre El vielleicht schon längst tot. Er hat sie und andere Schüler schon mehrmals davor bewahrt von einem Seelenfresser oder einem anderen Wesen gefressen zu werden. Doch gebeten hat ihn niemand darum. Steckt mehr dahinter?

Das Buch ist aus der ICH Perspektive geschrieben was mir auch gefällt. Was mir nicht gefallen hat war dieser ewig anhaltende Monolog von El. Alles würde bis ins kleinste Detail ausgeführt und jedes noch so kleine Wesen wurde ausgiebig bekämpft. Auch nervte es mich das von der ersten Seite, bis zur ca. 200. Seite immer und immer wieder erwähnt wurde das El ja keine Freunde hat und sie ganz alleine ist. Spätestens da wusste man es ganz genau. Außerdem fand ich den Hitler Vergleich eher unpassend in diesem Buch. Der Unterricht an sich war cool und hat alles noch mal interessanter gemacht. Vor allem wenn man mal eine andere Sprache anfängt – zack hast du diese als Schulfach. Also sollte man aufpassen für welche Bücher man sich interessiert  =)

In der letzten Hälfte wurde das Tempo noch einmal angezogen und es wurde richtig spannend. Das hätte ich mir für das ganze Buch gewünscht.

 

buechergalerie-lohne.de

randomhouse.de

Verlag: cbj

Seiten: 480

Preis: 20,00 EUR