„Verschnitt“ von Jennifer Hauff

Werbung – Rezensionsexemplar von Mainwunder

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Lianes Familie wurde zerstört, als sie noch ein Kind war. Jetzt will sich die OP-Schwester rächen, an dem Kinderchirurgen, der geschlechtsverändernde Operationen an Kleinkindern vornimmt. Für ihren persönlichen Rachefeldzug sind ihr alle Mittel recht.
Als eine Patientin des Professors auf mysteriöse Weise verstirbt, findet Liane heraus, dass der Arzt illegale Hormonexperimente durchführt. Forschung und sein wissenschaftliches Renommee sind ihm dabei wichtiger als Einzelschicksale. Lianes Plan nimmt Fahrt auf. Doch mit ihren unkonventionellen Methoden bringt sie weitere Patienten in Gefahr.
Es gibt kein Zurück mehr. Kann sie die Menschenexperimente des Chirurgen stoppen, ohne selbst über Leichen zu gehen?

„Verschnitt“ basiert auf Fakten. Weltweit werden medizinisch unnötige Operationen an intergeschlechtlich geborenen Kindern vollzogen, um ihnen ein gesellschaftlich akzeptiertes Geschlecht zuzuweisen. Solche Operationen gehen oft einher mit immensen seelischen und körperlichen Problemen im weiteren Leben der Betroffenen, sind daher höchst unethisch und werden aktuell in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. „Verschnitt“ liefert in dieser Diskussion einen spannenden, belletristischen Beitrag.

 

Meine Meinung:

Ich hoffe es ist alles so richtig wie ich es schreibe, da dies ein wirklich sensibles Thema ist und ich es nur so schreiben kann wie ich es verstanden habe.

Dieses Buch behandelt ein Thema, welches man nur sehr selten in Büchern findet. Hier geht es um Intersexualität. Es geht um Menschen, Babys, die nicht nur ein Geschlecht haben, sondern beides. Man kann es sich so vorstellen: Nach außen hin deutet alles auf ein Mädchen hin, doch innenliegend ist ein nicht ganz ausgereifter Hoden gewachsen. Oder man hat eine Gebärmutter, ist aber laut aller vorhandenen Genitalien ein Junge. Und es gibt Ärzte, die den Eltern sagen, dass das nicht gebrauchte Gewebe entfernt werden muss, da das Kind sonst irgendwann an Krebs erkranken könnte oder andere Krankheiten bekommt. Natürlich möchte man nur das Beste für sein Kind und entscheidet sich für eine Operation, da der Arzt einem doch sagt, das dies notwendig ist. Hierfür werden dann Tests gemacht, um zu sehen welches Chromosom im Vordergrund ist und das Kind wird dann dahingehend opreriert. Doch genau da liegt der Fehler…..

In diesem Thriller geht es genau darum, dass aufgeklärt wird. Unsere Protagonistin Liane arbeitet in einem Krankenhaus, in dem auch der berüchtigte Arzt Gelders zugegen ist. Dieser führt an Babys, Operationen durch, sodass das Kind nur einem Geschlecht zugeordnet werden kann. Nach diesen Operationen müssen die Kinder ihr Leben lang Hormone zu sich nehmen, damit sie auch weiblich oder männlich bleiben.  Genau das versucht Liane zu verhindern und gibt sich die größte Mühe die Eltern aufzuklären. Natürlich heimlich, da sie sonst ihren Job verlieren würde. Doch genau hier liegt das Problem.

Das Buch fängt langsam an und ich dachte es steigert sich dann enorm. Pustekuchen. Es zog sich sehr in die Länge und es gab Kapitel, die meiner Meinung nach für das Buch nicht relevant waren und somit gestrichen werden könnten. Dadurch hatte man oftmals keine Lust mehr das Buch weiter zu lesen, obwohl das Thema wirklich wichtig ist und ich es toll finde etwas mehr darüber gelesen zu haben. Der Aufbau gleicht mehr einem Roman, als einem Thriller. Zum Ende hin kam ein wenig Spannung auf und es wurde nochmals interessant, doch der Anfang und das dazwischen waren für mich oftmals ein Kampf.

Das Thema des Buches hat mir sehr gut gefallen, doch die Protagonisten und deren Handlungen häufig nicht. Auch waren mir diese ein wenig zu blass. Außer Liane, der man durch das Buch hindurch gefolgt ist. Die anderen waren für mich eher Randfiguren. Auch hasse ich ständige Wortwiederholungen. Man kann eine Eigenart ja herausheben, aber an jedem Satzende…nein das ist eindeutig zu viel.

Ein tolles Thema, doch es gleicht mehr einem Roman als einem Thriller.

 

buechergalerie-lohne.de

amazon.de

Verlag: Mainbook

Seiten: 309

Preis: 12,00 EUR

„The Fourth Monkey – Geboren, um zu töten“ von J.D. Barker

Werbung

von 5 Sternen

 

Klappentext:

5 Jahre, unzählige Opfer und ein Serienkiller, der auch nach seinem Tod nicht ruht. Tue nichts Böses, sonst wird er dich bestrafen. Zuerst wird er einen Menschen entführen, den du liebst. Dann wird er dir ein Ohr des Opfers in einem weißen Geschenkkarton schicken. Daraufhin ein Auge, dann die Zunge. Du kannst versuchen, ihn zu stoppen, aber du wirst es nicht schaffen. Denn er ist der Four Monkey Killer, und er kennt kein Erbarmen. Du kannst nur hoffen, dass er nicht weiß, wer du bist, und dass er es nie erfährt.

 

Meine Meinung:

Wo fange ich nur an? Lange Zeit habe ich dieses Buch im Regal stehen gehabt und es nicht gelesen. Dann habe ich es bei jemandem in der Story bei Instagram gesehen und geschrieben, dass ich es auch noch lesen muss. Und zack haben wir es zusammen gelesen. Die Abschnitte waren manchmal echt schrecklich eingeteilt, da es genau dort stoppte, wo es enorm spannend wurde. Aber das kann man ja voher nicht iwssen 😉

Zuerst einmal haben wir hier unseren Detective Sam Porter, der nicht nur intelligent ist, sondern auch äußerst sympathisch. Zu Porters Team zählen noch Nash, Clair und Kloz. Nash hat einen so schönen trockenen Humor wie ich finde und Clair kann sich wirklich wunderbar aufregen, sodass man gar nicht anders kann als zu lachen. Dieses Team ist grandios und glaubwürdig.

Auf der anderen Seite haben wir unseren Mörder. Diesen lernen wir über sein Tagebuch kennen. Wir erfahren wie er aufgewachsen ist und es ist kein Wunder, dass der Monkey Mörder ins Leben gerufen wird. Seine Opfer werden leiden…und wie…

Und zu guter Letzt haben wir unser nächstes Opfer. Emory. Sie ist ein wirklich tapferes Mädchen und muss so einiges durchstehen. Doch wird man sie jemals finden?

Alleine dieser Wechsel von den Kapiteln von Porter, zum Tagebuch, zu Emory und auch zu Clair sind so verdammt gut gemacht, sodass es immer spannend war und nie Langeweile aufkam. Auch die Gefühlslage des Opfers ist sehr gut beschrieben worden. Ich weiß gar nicht wie ich mich gefühlt hätte…schrecklich….

Dieser Thriller ist von Anfang bis Ende super spannend, fesselnd und lässt einen nicht mehr los. Der Schreibstil ist flüssig und es fügt sich am Ende alles perfekt zusammen. Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil.

 

buechergalerie-lohne.de

randomhouse.de

genialokal.de

Verlag: blanvalet

Seiten: 539

Preis: 14,99 EUR (Paperback) // 9,99 EUR (Taschenbuch)

„Jigsaw Man – Im Zeichen des Killers“ von Nadine Matheson

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Der menschliche Körper ist ein wunderbares Puzzle, einzigartig in seiner Präzision und seiner aufeinander abgestimmten Perfektion!

Der Jigsaw Man liebt Puzzles über alles. Doch ein perfektes Puzzle ist nur eines, das in seine Einzelteile zerlegt ist. Nur so kann er die wahre Schönheit erkennen – indem er jedes Teil für sich betrachtet. Hände, Füße, Beine, Arme, Köpfe. Welche Freude! Und wahre Freude muss man teilen, nicht wahr? In der ganzen Stadt …

Wirst du sein nächstes Opfer sein?

 

Meine Meinung

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da hier durch die große Marketingkampagne sehr viel versprochen wurde. Alleine der Klappentext läd förmlich dazu ein dieses Buch verschlingen zu wollen. Doch ist dem wirklich so?

D.I. Anjelica Henley ist hier die leitende Ermittlerin. Sie ist tough, hilfsbereit und weiß sich durchzusetzen. Als Hilfe bekommt sie den Auszubildenden Ramouter an die Seite gestellt, womit sie Anfangs überhaupt nicht einverstanden ist. Doch nach und nach wird ihr bewusst wie gut der Neuzugang ist und ist ihm gegenüber nicht mehr so unfreundlich, wie zu Beginn. Diese Entwicklung hat mir persönlich sehr gut gefallen. Auch erfahren wir einiges aus dem Privatleben von Henley. Ihr Mann, Rob, ist so gar nicht mit ihren Einsätzen einverstanden was man irgendwo auch nachvollziehen kann, da sie ein Kind haben und er gerne möchte, dass seine Frau ihre Tochter aufwachsen sieht. Natürlich kommt es hier dann auch ab und an mal zum Streit. Es war aber nicht zu viel in dem Buch, sodass es mich gestört hätte.

Das Buch an sich war echt gut, doch das was man am Ende an Tempo und Nervenkitzel hingeworfen bekommen hat, hat sonst zwischendurch gefehlt. Zum Ende hin fiebert man noch einmal richtig mit, aber am Anfang hatte ich für mich einen kleinen Durchhänger und in der Mitte dann auch. Der Schreibstil ist wirklich flüssig und die kurzen Kapitel finde ich auch klasse und hat alles in allem noch einmal spannend gemacht und dem Ganzen Leben eingehaucht. Aber auch die Protagonisten sind echt gut ausgearbeitet.

Doch es waren sehr viele Krimielemente zu finden, die den Thriller ein wenig nach hinten gestellt haben, was mich ein kleines bisschen gestört hat. Ansonsten kann ich das Buch nur empfehlen, da es eine wirklich gute Story ist, die nur ein bisschen mehr Nervenkitzel benötigt.

 

buechergalerie-lohne.de

luebbe.de

genialokal.de

Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 480

Preis: 11,00 EUR

Alter: ab 16

„White Sleep – Unschuldig in den Tod“ von Mark Griffin

Werbung – Rezensionsexemplar vom Harper Collins Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Ein Junge wird ermordet in einem Londoner Park gefunden, fast nackt und arrangiert, als würde er schlafen. In seiner Hand befindet sich eine Kette mit einem Engelsanhänger. Der ermittelnde Detective Inspector Bishop bittet Profilerin Holly Wakefield um Hilfe. Es ist ihr zweiter gemeinsamer Fall. Doch sie kommen dem Täter nicht auf die Spur. Stattdessen finden sie eine zweite Leiche. Zahlreiche Jungs im Teenageralter werden in London vermisst. Wie viele von ihnen hat der Mörder bereits auf dem Gewissen?

 

Meine Meinung:

Nachdem ich nach einigen Seiten festgestellt habe, dass mir die Protagonisten irgendwie bekannt vor kommen, habe ich mal nachgeschaut warum. Auf meinem Blog fand ich die Antwort. Den ersten Teil der Reihe habe ich auch gelesen. Dies war 2019. Nach und nach konnte ich mich dann wieder an alles erinnern  🙂

Im zweiten Teil verarbeitet Holly das Geschehene aus dem ersten Teil. Natürlich muss sie sich auf den neuen Fall konzentrieren, aber was ihr passiert ist wird sie noch länger verfolgen. Da sie sich aber nicht daran festbeißen will, steckt sie all ihre Energie in die Suche nach den vermissten Jungs. Dabei steht sie, wie schon im ersten Teil, DI Bishop zur Seite und hilft dem Team wo sie nur kann. Aber der Täter ist nicht dumm, sondern wirklich schlau und so dauert es eine ganze Zeit, bis sie überhaupt eine Spur haben werden. Doch ist es auch die richtige? Und wie viele Kinder werden noch sterben, bis sie den Mörder gefasst haben?

Der Schreibstil von Mark Griffin ist einfach toll. Man ist sofort im Geschehen drin und kann sich alles bildlich vorstellen. Doch beim zweiten Fall kam es ab und an zu Längen. Auch war der erste Fall deutlich spannender aufgebaut als dieser. Dieser war nicht langweilig, aber mehr Krimi als Thriller. Hier hat einfach ab und an der Kick gefehlt. Es war gut aufgebaut und sehr durchdacht, doch fehlte mir persönlich manchmal das Tempo. Ansonsten ist es ein guter Krimi mit Thrillereffekten würde ich sagen.

Wer wissen möchte wie es mit Bishop und Holly so weiter geht, sollte sich diesen Fall, tzotz ein paar Längen, nicht entgehen lassen  =)

 

buechergalerie-lohne.de

harpercollins.de

genialokal.de

Verlag: Harper Collins

Seiten: 432

Preis: 15,00 EUR

„Die Frequenz des Todes: Auris 2“ von Vincent Kliesch, nach einer Idee von Sebastian Fitzek

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag

ABBRUCH auf Seite 227

von 5 Sternen

 

Klappentext:

»Hilfe, mein Baby ist weg! Hier ist nur Blut …« Nach kurzen Kampfgeräuschen bricht der panische Notruf einer Mutter bei der Nummer 112 plötzlich ab. Wenn jemand aus diesem Tonfragment Rückschlüsse auf den Aufenthaltsort der Frau ziehen kann, dann der forensische Phonetiker Matthias Hegel – den einige nach wie vor für einen Mörder halten.
True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge ist es zwar gelungen, Hegel vom Mordverdacht an seiner Frau zu entlasten, doch dabei ist sie der dunklen Seite des genialen Profilers deutlich zu nahe gekommen.
Als Hegel nun im Fall des entführten Babys erneut auf ihre Recherche-Fähigkeiten zurückgreifen will, weigert Jula sich zunächst. Doch kann sie das Baby und seine Mutter wirklich ihrem Schicksal überlassen? Und was ist mit den Informationen zu ihrem tot geglaubten Bruder Moritz, die Hegel ihr angeblich beschaffen will?

 

Meine Meinung:

Auf die Fortsetzung zu Auris haben wir doch alle gewartet oder? Dann ist es endlich da, wir können den Klappentext lesen und uns schon mal ein eigenes Bild davon machen was wohl geschehen wird. Der Inhalt hört sich für mich echt gut an. Aber….

Als ich das Buch angefangen habe war noch alles relativ in Ordnung. Ich dachte es wird sich nach und nach aufbauen und immer mehr Spannung macht sich breit. Doch je weiter ich las, desto langweiliger wurde es für mich, weshalb ich es auf Seite 227 abgebrochen habe. Ja, ich lese es nicht weiter. Zuerst wollte ich es quer lesen, damit ich weiß wie es endet. Aber ich kann mich einfach nicht dazu durchringen es zu beenden.

Was mir im ersten Teil noch sehr gut gefallen hat, fehlte mir hier total. Jedenfalls bis zu den 227 Seiten, die ich gelesen habe. Hegel tritt total in den Hintergrund. In Julas Schatten. Anders kann ich es nicht asdrücken. Jula, die einen Crime Podcast führt ist DIE Hauptfigur. Klar Hegel kann gerade nicht so wie er möchte, dennoch hat mir das mit dem Hören etc echt gefehlt. Was ich gut fand waren die Erklärungen, die hier mehr auftauchten als im ersten Teil. Doch dieses ganze drumherum um Jula war mir einfach zu viel. Und dann diese total hohle Junkie Tussi ging mir einfach nur auf den Keks….

Dann ist da noch das Thema mit der Spannung…meiner Meinung nach musste man die echt suchen….es plätscherte alles nur so dahin und hat mir gar nicht gefallen. Ich werde den dritten Teil nicht lesen.

 

buechergalerie-lohne.de

droemer-knaur.de

genialokal.de

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 352

Preis: 12,99 EUR

„Der Fahrer (Kerner und Oswald 3)“ von Andreas Winkelmann

Werbung – Rezensionsexemplar vom Rowohlt Verlag  =)

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Die Gestalt sitzt zusammengesunken auf einer Bank im Hamburger Stadtpark und rührt sich nicht – sie ist tot. Ihr Gesicht scheint zu leuchten – fluoreszierend im Licht der Straßenlaternen. Jemand hat die Leiche mit Leuchtfarbe angemalt.
In Hamburg treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Die Opfer: junge Frauen, die nachts unterwegs waren. Viele waren Kundinnen beim neuen Fahrdienst namens MyDriver. Aber da enden auch schon die Gemeinsamkeiten. Komissar Jens Kerner und seine Kollegin Rebecca Oswald ermitteln fieberhaft – obwohl beide mit privaten Herausforderungen kämpfen. Jens wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert, und Rebecca versucht erfolglos, ihn in die Gegenwart – und zu sich – zu ziehen. Dann tauchen überall merkwürdige Hashtags auf. Erst auf den Privatautos der Opfer, dann an immer mehr Orten steht: #findemich – in Leuchtfarbe. Und es scheint, als wäre diese Aufforderung direkt an Jens Kerner gerichtet…

 

Meine Meinung:

Nun haben wir den dritten Fall von Kerner und Oswald vor uns liegen. Auf diesen habe ich mich schon sehr gefreut, da mir der Schreibstil von Andreas Winkelmann sehr gefällt und man nicht direkt weiß wer der Täter ist, sondern man lange im Dunkeln tappt.

Im dritten Fall haben Jens und Becca nur 24 Stunden Zeit das Opfer zu retten. Die Hinweise sind dürftig und der Täter ist schlau. Schlau genug, um sie die ganze Zeit hinters Licht zu führen. Die entführten Frauen müssen wirklich leiden. Zuerst werden sie „angelockt“, dann entführt, brutal zusammengeschlagen, vergewaltigt und ermordet. Zu guter Letzt werden sie dann zur Schau gestellt, damit der Mörder die Aufmerksamkeit bekommt, die er dafür benötigt. Und die bekommt er auch. Seine Opfer werden mit fluoreszierender Farbe bemalt, damit man sie auch nicht übersieht.

Jens und sein Team stehen vor einem großen Rätsel, da alles daraf hindeutet, dass der Fall persönlicher Natur ist und sich jemand an Jens rächen möchte. Doch wer könnte das sein? In seiner Laufbahn als Kommissar hat Jens so einige Leute eingebuchtet und ihnen somit das Leben versaut. Also wer steckt hinter dieser furchtbaren Tat?

Für mich war es von Anfang an sehr spannend und konnte mich direkt in seinen Bann ziehen. Also es war echt spannend, das steht außer Frage, nur habe ich mir ab und an noch ein bisschen mehr Nervenkitzel gewünscht. Ein ganz bisschen fehlte mir das. Ansonsten gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

 

buechergalerie-lohne.de

rowohlt.de

genialokal.de

Verlag: Rowohlt

Seiten: 400

Preis: 10,00 EUR

 

„Böses Schweigen“ von B.C. Schiller

Werbung – Rezensionsexemplar

von 5 Sternen

 

Klappentext:

»Bitte hilf mir«

Diese dramatischen Zeilen erhält Levi Kant mitten in der Nacht von einem mysteriösen Boten. Als er entdeckt, wer die Verfasserin des Briefes ist, nimmt eine grausame Geschichte ihren Lauf.

Levi stellt mit Entsetzen fest, dass die Schauspielerin Sophie Bernstein bereits vor drei Jahren brutal ermordet wurde. Ein Täter wurde nie gefasst und über ihren Tod wird geschwiegen. Zusammen mit der Psychiaterin Olivia Hofmann beginnt Levi zu ermitteln.

So beginnt für alle die Reise in eine böse Vergangenheit. Denn Olivia sucht noch immer nach ihrem Mann und ihrer Tochter Juli, die vor Jahren verschwanden. Eine neue Spur führt sie zu einem Priester, der die Wahrheit über das Verschwinden ihrer Familie weiß, aber sein Schweigen nicht brechen darf …

 

Meine Meinung:

Für mich ist es das erste Buch von dem Autorenduo Schiller und wohl auch mein letztes. Ich habe das Buch zusammen mit der lieben Kristin gelesen und nach jedem gelesenen Abschnitt haben wir uns über das Geschehene unterhalten.

Das Buch fängt recht langsam und wenig spannend an, fand ich jedenfalls. Nach und nach treffen wir auf die Protagonisten, die total blass und langweilig sind. Ich konnte während des Buches überhaupt keinen Bezug zu diesen aufbauen und finde das echt schade. Auch waren die Unterhaltungen eher gequält und nicht flüssig. Man hat hier deutlich gemerkt, dass zwei Leute Hand an der Geschichte angelegt haben und das war nicht besonders gut.

Es gab immer wieder Rückblenden vom Opfer, die auch nicht besonders spannend waren, sondern einfach nur erzählt wurden und das halt ziemlich plump. Auch machten manche Handlungen für mich überhaupt keinen Sinn und passten nicht zum Geschehen. Die Sache mit dem Priester und Olivia fand ich mega seltsam (vor allem die Unterhaltung mit ihm, hätte man auch lassen können) und das Treffen mit der Pensionsleiterin und ihrem wirklich mehr als komischen Sohn war auch nicht besonders interessant. Auch das die Namen ständig wiederholt wurden und das in mehreren  aufeinanderfolgenden Sätzen geht gar nicht. Dies könnte man durch „Er, Sie, die beiden“ etc ersetzen, sodass man immer noch weiß wer gemeint ist. Doch so beeinflusst es echt den Lesefluss.

Das Buch konnte mich so gar nicht packen, da ich am Schluss einfach nur froh war, dass es endlich ein Ende gefunden hat. Die Idee an sich war interessant, aber ich fand diese nicht gut umgesetzt. Ich schweige nun….

 

genialokal.de

Verlag: Edition M

Seiten: 312

Preis: 9,99 EUR

„VinDicta: Sein ist die Rache“ von Kat van Arbour

Werbung – Rezensionsexemplar

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Taten werfen Licht und Schatten

Davi ist ein unauffälliger ruhiger Zeitgenosse, aber er hat in seinem Leben unzählige schlechte Entscheidungen getroffen, die ihn an den Stadtrand von Hamburg geführt haben. Nun sitzt er im Auto und wartet darauf, einen Auftrag zu erledigen, den er nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Aber er muss es tun: Vin zwingt ihn dazu.

Giselle sitzt auf ihrer Heimreise, von einem Urlaub in der Schweiz, in einem Zug und beginnt ein Buch zu lesen, das sie auf dem Bahnhof gefunden hat. Anstelle eines romantischen Liebesromans wird sie jedoch mit dunklen Details ihrer Vergangenheit konfrontiert. Verzweiflung macht sich in ihr breit, denn das verdammte Buch weiß über ihr ganzes Leben Bescheid.

Was man verspricht muss man auch halten, das weiß Joseph ganz genau, besonders wenn es mit einer furchtbaren Drohung einhergeht. Er war erst acht Jahre alt, als er das auf die harte Tour lernen musste und zum Schweigen verdammt wurde. Doch auch als Erwachsener ziehen sich Stille und Verdrängung durch sein Leben wie ein roter Faden. Aber kann das gut gehen?

 

Meine Meinung:

Ich habe das Buch direkt von der Autorin erhalten. Vorher habe ich es auch noch nicht gesehen und mich auch noch nicht dafür interessiert. Bis jetzt. Und nein, das fließt nicht in meine Bewertung mit ein 🙂

Es wird aus mehreren Sichten erzählt und baut sich nach und nach auf. Anfangs war ich noch nicht so gefesselt, doch es wurde immer spannender und interessanter, weshalb ich das Buch nicht aus den Händen legen konnte. Mit am spannendsten und gemeinsten fand ich die Story von Hans. Also nicht unbedingt was Hans passiert. Eher weshalb es ihm nun widerfährt. Es war schon nicht ganz ohne was er damals getan hat und auch die anderen Protagonisten sind keine Unschuldslämmer. Vielleicht haben sie niemanden direkt umgebracht, aber sie haben auch nichts unternommen, dass es erst gar nicht so weit kommt. Sie haben einfach weggesehen.

All dies hat die Autorin echt gut eingefangen und es fügt sich am Ende alles zu einem Gesamtbild zusammen, worauf ich schon all die Seite gewartet habe, da ich es einfach endlich wissen wollte. Zwischendurch kamen auch die „AH Momente“ und man konnte selber einiges zusammenfügen, aber mit dem Ende habe ich nicht gerechnet, obwohl ich wirklich genau gelesen habe 😀 Man sollte sich wirklich immer wieder die Frage stellen „Schau ich besser weg oder greife ich ein?“ Je nach Situation sollte man nicht wegschauen und eingreifen und fragen, ob es der Person gut geht und ob man helfen kann. Damit kann man schon einiges bewirken.

Mir hat dieser Mystery-Thriller gefallen und ich kann ihn euch nur empfehlen  =)

 

buechergalerie-lohne.de

genialokal.de

Verlag: epubli

Seiten: 288

Preis: 11,99 EUR

„Der Bodyguard“ von Sonja Rüther

Werbung – Rezensionsexemplar (Bloggeraktion)

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Eine alte Schuld, ein mörderischer Racheplan und verbotene Gefühle:

Der Personenschützer Maik ist neu im Sicherheitsteam der Familie des schwerreichen Industriellen Peter van Holland – sein Auftrag: er soll Lynn beschützen, die das behütete Leben einer äußerst wohlhabenden jungen Frau genießt.

Was zunächst wie ein einfacher Job erscheint, bringt Maik bald in unerwartete Schwierigkeiten. Nach einem ungewöhnlichen Kennenlernen verliebt sich Maik hoffnungslos in Lynn, die seine Gefühle trotz aller Schwierigkeiten erwidert. Als die Sicherheitsstufe wegen verdächtiger Vorkommnisse erhöht wird, unterschätzt Maik die Gefahr und muss zusehen, wie die Frau, die er liebt, brutal entführt wird. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, der nur gewonnen werden kann, wenn Maik gegen alle Regeln verstößt.

 

Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich durch eine Bloggeraktion erhalten. Der Klappentext hat mich direkt angesprochen und als das Buch dann da war habe ich auch direkt angefangen zu lesen =)

Wer kennt den Film „Bodyguard“ mit Whitney Houston und Kevin Costner nicht? Genau nur sehr wenige 😉 Wer hätte nicht auch gerne einen Bodyguard, der einen beschützt und in den man sich eventuell dann auch noch verlieben kann? Ich denke da hat jeder schon mal dran gedacht 😀 Und bei dem Buch dachte ich auch direkt daran. Eine Liebesgeschichte mit viel Spannung.

Unser Protagonist Maik ist neu als Personenschützer in der Sicherheitsfirma der wirklich stinkreichen Familie van Holland. Der Einstieg wird ihm auch nicht leicht gemacht. Statt direkt jemanden zu beschützen, muss er den Laufburschen spielen und bekommt keinen richtigen Auftrag. Doch nach ein paar Wochen möchte Peter van Holland, dass Maik auf eine junge Frau aufpasst und diese nach Hause bringt. Dort ahnt er noch nicht, dass es die Tochter von Peter van Holland ist. Zu Beginn hält er sie noch für ein Escort Dame, die ab und an bei van Holland vorbei schaut. Reiche Leute haben neben ihrer Frau doch immer eine Geliebte oder? Die erste Begegnung mit Lynn ist alles andere als Souverän.

Also der Thriller fängt mit dem Kennenlernen an. Und zwar so, dass man denkt man liest bald einen leichten Porno. Anders kann ich den Einstieg einfach nicht beschreiben. Maik verknallt sich von der ersten Sekunde an in Lynn und würde am liebsten direkt mit ihr Durchbrennen, da sie was besseres verdient hat. Ehrlich jetzt? Das war mir persönlich dann doch ein wenig too much. Dann war es anfangs auch noch recht zäh und wenig spannend. So ab Seite 73 bis Seite 152 (war mein Leseabschnitt) wurde es dann langsam interessanter und spannender. Nachdem Lynn dann unter wirklich großem Einsatz von Maik dennoch entführt wurde, wurde es auch noch einmal packender. Doch die komplette Spannung konnte der Thriller nicht halten. Manche Unterhaltungen waren für mich unnötig und für mich war es auch sehr leicht durchschaubar, wer bei der Entführung mit drin steckt.

Alles in allem kann ich sagen war es für mich ein Liebesroman mit Spannungselementen, aber kein Thriller. Für zwischendurch ist es eine schöne Geschichte, aber umgehauen hat es mich jetzt nicht.

 

buechergalerie-lohne.de

droemer-knaur.de

genialokal.de

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 368

Preis: 9,99 EUR // eBook: 9,99 EUR

 

„Neon – Er tötet dich“ von G.S. Locke

Werbung – Rezensionsexemplar vom Harper Collins Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Ein Serienkiller tötet Frauen in Birmingham und arrangiert ihre Leichen in Neon-Art-Installationen. Detective Matt Jackson ist mit der Ermittlung betraut. Allerdings nur, bis seine Frau Polly selbst Opfer des Serienkillers wird. Jackson ist geschockt, seine Welt bricht zusammen.
Er wird von dem Fall NEON abgezogen. Doch er lässt sich nicht kaltstellen. Er ermittelt weiter – zusammen mit Iris, einer Auftragsmörderin, denn er weiß: Mit normalen Methoden kommt er nicht weiter. Je näher sie dem Killer kommen, desto mehr erhärtet sich in Iris ein schrecklicher Verdacht. Können sie ihn stoppen, bevor er weiter mordet?

 

Meine Meinung:

Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich total angetan von dem Buch. Nicht nur wegens des Mörders, sondern auch wegen des Ermittlerduos. Wer ermittelt schon mit einer Auftragskillerin?

Zu Beginn des Buches lernen wir Matt kennen. Sein Leben, wie er es geführt hat, ist am Ende. Seine Frau wurde vom Serienkiller Neon ermordet und er sieht keinen Sinn mehr weiter zu machen, da ihm alles genommen wurde. Er ist total fertig. Verständlich, wenn dir das Liebste auf brutalste Weise genommen wurde und du den Mörder nicht findest. Er wird von den Ermittlungen ausgeschlossen, da er unmittelbar betroffen ist. Doch er findet einen neuen Hinweis und schließt sich mit der Auftragskillerin Iris zusammen. Iris ist eine toughe und selbstbewusste Frau, die normalerweise nicht mit der Polizei arbeitet. Doch bei Matt macht sie eine Ausnahme.

Das Buch wird aus den Sichten von Matt, Iris und dem Mörder erzählt. Das man den Mörder gleich zu Anfang kennt finde ich nicht schlimm, da es dennoch spannend sein kann. Hier hat mich ein wenig gestört, dass Iris auch noch einen anderen Auftrag hatte und so noch nebenbei für jemand anderen gearbeitet hat. Somit war sie für mich nicht immer voll da bei dem Fall und mich hat es auch nicht so wirklich interessiert. Auch hat es sich zu Beginn ein wenig in die Länge gezogen und wurde für mich erst zur Mitte hin spannend. Die Idee wie Neon mordet ist äußerst brutal und ansehnlich wenn man es so nennen kann. So wurde es jedenfalls auch im Buch öfter mal beschrieben.

Ein guter Thriller, mit ein bisschen Luft nach oben.

 

buechergalerie-lohne.de

harpercollins.de

genialokal.de

Verlag: Harper Collins

Seiten: 336

Preis: 20,00 EUR