„Neon – Er tötet dich“ von G.S. Locke

Werbung – Rezensionsexemplar vom Harper Collins Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Ein Serienkiller tötet Frauen in Birmingham und arrangiert ihre Leichen in Neon-Art-Installationen. Detective Matt Jackson ist mit der Ermittlung betraut. Allerdings nur, bis seine Frau Polly selbst Opfer des Serienkillers wird. Jackson ist geschockt, seine Welt bricht zusammen.
Er wird von dem Fall NEON abgezogen. Doch er lässt sich nicht kaltstellen. Er ermittelt weiter – zusammen mit Iris, einer Auftragsmörderin, denn er weiß: Mit normalen Methoden kommt er nicht weiter. Je näher sie dem Killer kommen, desto mehr erhärtet sich in Iris ein schrecklicher Verdacht. Können sie ihn stoppen, bevor er weiter mordet?

 

Meine Meinung:

Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich total angetan von dem Buch. Nicht nur wegens des Mörders, sondern auch wegen des Ermittlerduos. Wer ermittelt schon mit einer Auftragskillerin?

Zu Beginn des Buches lernen wir Matt kennen. Sein Leben, wie er es geführt hat, ist am Ende. Seine Frau wurde vom Serienkiller Neon ermordet und er sieht keinen Sinn mehr weiter zu machen, da ihm alles genommen wurde. Er ist total fertig. Verständlich, wenn dir das Liebste auf brutalste Weise genommen wurde und du den Mörder nicht findest. Er wird von den Ermittlungen ausgeschlossen, da er unmittelbar betroffen ist. Doch er findet einen neuen Hinweis und schließt sich mit der Auftragskillerin Iris zusammen. Iris ist eine toughe und selbstbewusste Frau, die normalerweise nicht mit der Polizei arbeitet. Doch bei Matt macht sie eine Ausnahme.

Das Buch wird aus den Sichten von Matt, Iris und dem Mörder erzählt. Das man den Mörder gleich zu Anfang kennt finde ich nicht schlimm, da es dennoch spannend sein kann. Hier hat mich ein wenig gestört, dass Iris auch noch einen anderen Auftrag hatte und so noch nebenbei für jemand anderen gearbeitet hat. Somit war sie für mich nicht immer voll da bei dem Fall und mich hat es auch nicht so wirklich interessiert. Auch hat es sich zu Beginn ein wenig in die Länge gezogen und wurde für mich erst zur Mitte hin spannend. Die Idee wie Neon mordet ist äußerst brutal und ansehnlich wenn man es so nennen kann. So wurde es jedenfalls auch im Buch öfter mal beschrieben.

Ein guter Thriller, mit ein bisschen Luft nach oben.

 

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Verlag: Harper Collins

Seiten: 336

Preis: 20,00 EUR

„Blinde Rache: Ein Mara Billinsky Thriller“ von Leo Born

Werbung – Rezensionsexemplar vom Autor erhalten

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Tattoos, schwarze Kleidung, raue Schale: Mara Billinsky eckt an. Auch bei ihren neuen Kollegen in der Frankfurter Mordkommission, von denen sie nur „die Krähe“ genannt wird. Niemand traut Mara den Job wirklich zu, schon gar nicht ihr Chef, der sie lieber auf Wohnungseinbrüche ansetzt. Aber dann erschüttert eine brutale Mordserie die Mainmetropole. Mara sieht ihre Chance gekommen. Sie will beweisen, was in ihr steckt. Auf eigene Faust beginnt sie zu ermitteln – und kommt dem Täter dabei tödlich nah …

 

Meine Meinung:

Ich habe das Buch schon öfter in der Hand gehalten und unter mehreren Beiträgen kommentiert, dass ich es bald lesen möchte. Nun hat mir der Autor selbst das Buch zukommen lassen und ich bedanke mich noch einmal dafür =)

Mara ist eine wirklich andere Ermittlerin. Sie hat sehr viele Tattoos, Piercings, ist stur, nicht teamfähig, handelt kopflos – sie zieht eben ihr eigenes Ding durch. Für jemanden bei der Mordkommission alles Dinge, die nicht gut miteinander harmonieren 😉 Mit ihrem Vater versteht sie sich auch nicht, aber man erfährt im Laufe des Buches auch warum. Doch hier sind beide daran Schuld, dass die Beziehung nicht funktioniert. Ich gebe dem Vater dennoch den größeren Teil der Schuld, das ihr Verhältnis so ist wie es ist, da er mehr hätte machen müssen.

Maras Chef ist ein riesen Arschloch. Anders kann man es nicht ausdrücken. Auch wenn ich vor Kurzem ein Buch gelesen habe, in dem der Chef einen Angestellten auch nicht mochte und ein wenig fertig gemacht hat, ist Maras Chef eindeutig übers Ziel hinaus geschossen. Gut, dass er sie nicht leiden kann hat er mehrfach zum Ausdruck gebracht. Aber wie er mit ihr spricht war mir persönlich dann doch irgendwann zu viel. Es kommt vor das man sich uneins ist und sich bestimmt auch mal anzickt, aber das hier fand ich echt ein bisschen drüber. Und so bekommt sie nur ganz kleine Fälle wie Diebstähle, damit sie schnell wieder verschwindet…

Die Morde an sich sind schon brutal, doch hätte ich mir hier mehr Interaktion gewünscht. Ohne blöd klingen zu wollen, die Morde waren mir nicht intensiv genug. Auch habe ich ein wenig gebraucht, um in das Buch rein zu finden. Danach war es immer mal wieder spannend, aber der komplette Nervenkitzel hat sich bei mir nicht eingestellt.

Die Kapitel waren kurz was ich super finde und das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt. Zum Ende hin wurde es echt noch mal richtig interessant, aber dieses „Ahhhh“ hätte ich mir von Anfang bis Ende gewünscht. Der Thriller hat mich unterhalten und ich werde auch die anderen Teile lesen und hoffe das mich der zweite Teil mehr packen kann.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 474

Preis: 14,90 EUR

„Blutgott – Ein Clara-Vidalis-Thriller (7)“ von Veit Etzold

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Kindliche Killer-Kommandos versetzen Deutschland in Angst und Schrecken:
der siebte Teil der Thriller-Reihe mit Patho-Psychologin Clara-Vidalis – beste Unterhaltung für alle Fans harter Thriller im US-Stil

Ein Mädchen sitzt allein in einem schäbigen alten Abteil eines IC, der gerade Nordrhein-Westfalen durchfährt. Plötzlich öffnet sich quietschend die Tür: Eine Gruppe Jungen betritt das Abteil. Zielstrebig nähern sie sich den Fenstern und ziehen die Vorhänge zu. Was dann geschieht, jagt den hartgesottenen Ermittlern vom LKA Berlin um Patho-Psychologin Clara Vidalis Schauer über den Rücken …
Und es bleibt nicht bei diesem einen außergewöhnlich brutalen Mord, verübt noch dazu von einer Gruppe Minderjähriger – bald schlagen die kindlichen Killer-Kommandos in ganz Deutschland zu.
Clara Vidalis glaubt nicht an Zufälle. Und sie kann (und will) auch nicht glauben, dass die Teenager auf eigene Faust gehandelt haben. Was sie nicht ahnt: In seiner Welt ist ihr wahrer Gegner ein Gott. Und die Messen, die er von seinen Anhängern fordert, sind blutige »slash mobs«

 

Meine Meinung:

Da geht man Samstags in Ruhe einkaufen, kommt nach Hause und dann liegt ein Päckchen vor der Haustür. Soll ich dies öffnen oder besser nicht? Spaß beiseite  🙂  Ich habe mich total über dieses Überraschungspaket gefreut und direkt mit dem Lesen angefangen. Ich habe bisher nur den ersten Fall von Clara gelesen und habe nun mit Fall sieben weiter gemacht xD Das macht aber überhaupt nichts, da dies ein in sich abgeschlossener Fall ist und wenn man sich auf damalige Situationen bezieht, hat man unten eine kleine Notiz. War sehr gut gemacht. Natürlich habe ich so das Leben rund um Clara nicht mitverfolgen können, doch das fand ich nicht dramatisch und hatte keinen Einfluss auf das Buch.

Clara ist eine wirklich tolle Ermittlerin, doch ihr Mann MacDeath ebenfalls. Den Namen MacDeath fand ich einfach nur genial =). Beiden steht ein brisanter Fall bevor und die Opfer leiden so richtig. Auch werden sie teils machtlos sein, um ihre Täter dingfest zu machen.

Das Buch ist in Buch 1 bis 3 aufgeteilt. Zuerst bekommt man das ein oder andere Opfer aufgetischt und versucht das Motiv irgendwie herauszufinden. Dann kommt man mit dem Mörder, hier Slaughterman, in Kontakt. Später stößt noch der Blutgott hinzu. Und ich kann euch nur sagen das die Morde nichts für schwache Nerven sind. Genauso wenig das Wissen darüber, wer diese Morde ausübt. Einfach nur klasse.

Für mich war es ein von Anfang bis Ende sehr durchdachter und guter Thriller, mit einem „netten“ Cliffhanger. Außerdem gibt es am Ende noch eine Leseprobe zu „Final Control“, welches im Oktober 2020 erscheint. Von mir gibt es für den Blutgott eine klare Leseempfehlung.

 

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Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 464 (407 Seiten Blutgott dann Leseprobe)

Preis: 10,99 EUR

„Cold Case – Das verschwundene Mädchen“ von Tina Frennstedt

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  von 5 Sternen

 

Klappentext:

Er lauert Frauen in den frühen Morgenstunden auf. Er überfällt sie in ihren  Wohnungen. Er tötet sie – und verschwindet. Als an einem Tatort Spuren auftauchen, die auf einen alten Vermisstenfall hinweisen, übernimmt Tess Hjalmarsson, Expertin für COLD CASES, die Ermittlungen. Hängt das spurlose Verschwinden der damals 19-jährigen Annika, deren Fall nie gelöst wurde, tatsächlich mit den aktuellen Serienmorden zusammen? Tess ermittelt unter Hochdruck. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt. Denn eines ist sicher: Der Serienmörder wird wieder zuschlagen.

 

Meine Meinung:

Dadurch, dass ich dieses Buch wirklich oft auf Instagram gesehen habe und sehr viele echt begeistert von diesem Buch waren, habe ich es mir gekauft. Aber nicht nur deshalb habe ich mir dieses Buch geholt. Der Klappentext hat mich auch sofort angesprochen, da es sehr vielversprechend klang.

Tess ist ein wahrer Profi auf ihrem Feld als Cold Case Ermittlerin. So sagen es jedenfalls alle. Und ihr Team steht voll und ganz hinter ihr. Die Protagonisten wurden auch sehr gut beschrieben, doch meiner Meinung nach ein wenig zu viel. Hier gab es sehr viel Privatleben und manchmal echt wenig Fall. Es gab so viel was man von allen erfahren hat, dass der Fall zur Nebensache wurde. Das fand ich echt schade, da hier sehr viel mehr Potenzial drin steckt.

Es spielt hauptsächlich im Jahr 2018 und zwischendurch springt man ins Jahr 2002. Wie man weiß gefällt mir so etwas äußerst gut, da es die Story interessant und spannend macht. Doch muss man dann auch dazwischen den „Kick“ spüren. Das habe ich hier leider nicht. So ca. ab Seite 250 wurde ich erst richtig warm mit dem Buch und es wurde zwischendrin interessant, aber nicht so spannend, dass ich das Buch nicht mehr weg legen konnte. Gerade bei so einem Mörder hätte ich in dem Buch mit viel mehr Nervenkitzel gerechnet. Doch da es sich dauernd um das Privatleben von Tess drehte wurde die Spannung komplett zunichte gemacht.

Es war ein gutes Buch, aber für mich war es nicht herausragend, da mir sehr oft der Spannungsbogen fehlte.

 

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luebbe.de

genialokal.de

Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 448

Preis: 14,90 EUR

„Wie viele willst du töten“ von Joanna Schaffhausen

Werbung – Rezensionsexemplar vom dtv Verlag  =)

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Happy Birthday! Dein Geburtstag bringt den Tod.

Jedes Jahr bekommt die Polizistin Ellery Hathaway eine anonyme Geburtstagskarte zugeschickt – und dann verschwindet jedes Mal ein Mensch aus ihrem Umfeld spurlos. In Woodbury, einem verschlafenen Ort in Massachusetts, will niemand den Zusammenhang sehen. Aber dort weiß auch niemand, dass Ellery als junges Mädchen in der Gewalt des Serienkillers Francis Michael Coben war. Nun ist offenbar ein Nachahmungstäter am Werk. In ihrer Verzweiflung setzt sich die Polizistin mit Reed Markham in Verbindung, dem FBI-Agenten, der sie damals befreite. Doch Reed ist sich nicht sicher, ob er der traumatisierten Ellery trauen kann.

 

Meine Meinung:

Was würdest du machen wenn an deinem Geburtstag immer wieder Menschen verschwinden und dann sterben? Würdest du noch feiern? Ich nicht….

Ellery bekommt jedes Jahr aufs Neue eine Geburtstagskarte zugeschickt und kurz darauf verschwindet jemand. Wer schickt ihr diese Karten und warum? Keiner ihrer Kollegen und vor allem nicht einmal ihr Chef selbst wollen ihr glauben. Mit letzterem hat sie sogar eine Affäre. Ob das gut gehen kann, ab und an mit seinem Chef ins Bett zu hüpfen, um eventuell diesen Fall bearbeiten zu dürfen? Ich denke nicht das dies der richtige Weg ist. Ellery ist eine starke, aber verschlossene Frau, was man ihr nicht verdenken kann, da sie mit vierzehn entführt und misshandelt wurde. Misshandelt ist untertrieben. Sie wurde in einen Wandschrank gesperrt, knebelt, vergewaltigt und sich selbst überlassen. Das sie damit so gut umgeht ist schon echt bewundernswert.

Doch sie braucht Hilfe und möchte endlich an diesem Fall arbeiten und zwar richtig. Und wer wäre da besser geeignet als der Mann, der sie damals gerettet hat – Reed Markham. Er ist der einzige der ihr zumindest ein wenig Glauben schenkt und sich zu ihr auf den Weg macht. Dort angekommen fangen die Ermittlungen von Neuem an.

Also dieser Thriller ist nicht so temporeich wie mein vorheriger. Dieser Thriller ist eher ruhiger und für mich teilweise schon ein Krimi. Auch ist er anfangs etwas langatmig und wenn man zwischen den Zeilen liest, weiß man schon sehr früh wer der Nachahmungstäter ist. Fand ich jedenfalls. Der Thriller hat mich unterhalten, doch hätte ich mir die Spannung, die am Ende war auch am Anfang und in der Mitte gewünscht.

 

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Verlag: dtv

Seiten: 336

Preis: 10,95 EUR

„Der Tattoosammler“ von Alison Belsham

Werbung – Rezensionsexemplar der Büchergalerie Lohne. Vielen lieben Dank für dieses tolle Buch!

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Als die Tattoo-Künstlerin Marni Mullins in Brighton eine blutige Leiche entdeckt, ist ihr erster Impuls, den schrecklichen Anblick so schnell wie möglich zu vergessen. Doch das ist unmöglich, denn nach einem zweiten grausamen Mord bittet Detective Francis Sullivan sie dringend um Hilfe: Der Serienkiller schneidet seinen Opfern Tattoos vom Leib, und Marnis Kenntnis der Szene ist Francis‘ beste Chance, den brutalen Mörder zu identifizieren. Doch Marni möchte seit einem schlimmen Vorfall in ihrer Vergangenheit nie wieder mit der Polizei zu tun haben – und beschließt, den Tattoo-Sammler selbst zu jagen, bevor ein weiterer Unschuldiger Opfer seiner scharfen Messer wird.

 

Meine Meinung:

Ich habe den Klappentext gelesen und kurz überlegt..aber nur kurz…Okay vielleicht ein bisschen länger. Später habe ich mich dazu entschieden dieses Buch lesen zu wollen. Und ich bin begeistert.

Das Buch wird aus mehreren Sichten erzählt. Also es hat immer andere Überschriften und so weiß man natürlich das es hauptsächlich in diesem Kapitel um diese Person gehen wird und die anderen Protagonisten tauchen meist auch auf. Fand ich echt gut gemacht. Einmal ging es um Francis, den jungen DI, der die Ermittlungen leitet. Dann gab es noch Marni, die Tattookünstlerin, die in dem Fall sehr hilfreiche Tipps gibt und eine der Leichen findet. Auch Rory, Francis Kollege hat seine eigenen Kapitel und der Mörder ebenfalls. Die Kapitel vom Mörder unterscheiden sich von den anderen, da diese in kursiv geschrieben sind. In jedem Kapitel haben wir mehr von den einzelnen Personen erfahren und natürlich auch mehr vom Mörder.

Rory ist zu Beginn ein echt unangenehmer Kollege da er sich in der Rolle des Chefs sieht und nicht von einem jüngeren und noch unerfahreneren Detective die Befehle bekommen möchte und so greift er das ein oder andere Mal zu echt fiesen Mitteln, um aufzusteigen. Francis hingegen ist zwar noch jung, weiß aber worauf es ankommt. Doch manchmal denkt er einfach nicht nach und rennt mit dem Kopf durch jede verfügbare Wand, was seinem Chef Bradshaw so gar nicht gefällt. Dies lässt er ihn auch spüren.

Die Taten sind grausam und der Killer ist krank. Die Kapitel sind kurz und knackig und die Spannung nimmt von Seite zu Seite immer mehr zu. Es war genau das richtige Buch für mich. Habe ich etwas zu bemängeln? Vielleicht das es ein ganz klein wenig zu lang ist. Das hätte man ruhig kürzen können, ohne das man dadurch die Geschichte zerstört hätte. Aber ansonsten ein Top Thriller und ich freue mich auf noch mehr Werke von Alison Belsham.

 

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Verlag: Penguin Verlag

Seiten: 476 (Rest Seiten Leseprobe)

Preis: 10,00 EUR

„Influence – Fehler im System“ von Christian Linker

Werbung – Rezensionsexemplar vom bold Verlag. Lieben Dank dafür  =)

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Stell dir vor, die digitale Welt ist von heute an offline …

Eigentlich sollte heute Amirs großer Tag sein. Mit der Übergabe von geheimem Material an den Netzaktivisten Habakuk war ihm der größte Skandal in der Geschichte des Internets sicher. Doch kurz vor dem Treffen bricht weltweit das Netz zusammen. Wer dahinter steckt, ist unbekannt.
Was wusste Whistleblower Manfred, der Amir das Material für den Leak mit der Bemerkung gab, dass ein Ereignis größten Ausmaßes bevorstehe?
Inmitten des ausbrechenden Chaos sucht Amir nach dem mysteriösen Habakuk. Als er diesen findet, rast aus dem Nichts ein Auto auf die beiden zu und verfehlt sie nur knapp. Auf wen hatte es der Täter abgesehen? Auf Amir oder Habakuk? Und gibt es eine Verbindung zum digitalen Blackout?

 

Meine Meinung:

Habt ihr euch schon mal die Frage gestellt was passiert wenn das Internet nicht mehr funktioniert? Wenn ihr keine Nachrichten mehr verschicken könnt? Nicht mehr surfen, überhaupt nicht mehr aktiv sein? Alles was digital läuft funktioniert nicht mehr…..genau das geschieht in diesem Buch.

Amir arbeitet bei der Firma CAP als Clickworker. Er bekommt verschiedene Fragen und sucht dazu die passenden Antworten raus oder sortiert andere Dinge und das alles digital. Je mehr er schafft, desto mehr Geld bekommt er dafür auch. Ich finde es ist eine Arbeit für Computer, die hier aber die Menschen stundenlang übernehmen und dadurch verdummen… Während Amir sich so durch alles durchklickt, schaut er auch immer wieder auf dem Blog von Habakuk vorbei. Doch wer genau ist dieser Habakuk? Was hat er gegen die digitale Welt? Eines Tages erhält Amir den Auftrag von Manfred einen Stick an Habakuk zu überbringen. Doch bevor es zu einem Treffen mit Habakuk kommt, ist das Netz down. Nichts funktioniert, alles steht still. Wie soll er nun Kontakt zu Habakuk herstellen?

Also die Idee finde ich echt gut. Plötzlich kann man keine Filme mehr streamen, nicht mehr chatten, nichts….Wäre das gut oder wäre das schlecht? Ganz so schlecht wäre dies für unsere Gesellschaft vielleicht nicht. Man macht sich viel zu viele Gedanken darüber wer gerade Online ist und wer was kommentiert hat. Habe ich genug Likes bekommen? Komme ich gut bei den anderen an? Das Leben besteht nur noch aus Likes. Aber warum ist das so? Macht ein Like mich zu einem besseren Menschen? Werde ich dadurch interessanter? Nein. Man ist immer noch ein und dieselbe Person.

In dem Buch wird einem auch näher gebracht, dass der Mensch das Internet immer noch nicht verstanden hat und wir eigentlich einen Neustart machen sollten. Das Internet sollte fair sein und überschaubar und wir sollten uns nicht so abhängig davon machen.

Die Punkte wurden einem zwar rüber gebracht, aber mir war das Buch insgesamt nicht spannend genug. Es war mir an einigen Stellen zu lang und sogar manchmal langweilig. Für mich kam die Situation das die digitale Welt nicht mehr funktioniert manchmal nicht stark genug rüber. Für mich ist hier noch viel Luft nach oben, auch wenn es zum Nachdenken anregt  🙂

 

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Verlag: bold

Seiten: 304

Preis: 14,90 EUR

„Teufelseltern: Erster Fall von Sonderermittlerin Natalie Bennett“ von Andrea Reinhardt

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von 5 Sternen

 

Klappentext:

Misshandlung, Folter, gequälte Seelen Chicago 2016 Zwei Jahre nach einer schweren Lebenskrise kehrt Sonderermittlerin Natalie Bennett zum FBI zurück. Ihr erster Fall, zwei aus einer Klinik entführte Kinder, entwickelt sich zu einer wahrlichen Zerreißprobe. Während der Ermittlungen stoßen die FBI Agenten auf eine Reihe verstorbener Kinder. Die Todesursache ist laut Obduktionsbericht immer die gleiche, die Todesumstände jedoch werfen Fragen auf. Der Druck auf die Ermittler wächst, als die Hauptverdächtige nicht mehr vernehmungsfähig ist. Für Natalie Bennett und ihren Partner Alexander Johnson beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, die Kinder lebend zu finden.

 

Meine Meinung:

Also ich habe dieses Buch mehrfach gesehen und war super neugierig wie es so sein wird. Der Inhalt macht einen einfach total neugierig und das Cover passt auch hervorragend zu dem Buch.

Die Kapitel wechseln zwischen den Jahren 2013 und 2016. Ihr kennt das sicher: Es wird zum Ende des Kapitels so unsagbar spannend, das man nicht aufhören kann zu lesen und am liebsten in dieser Zeitebene bleiben würde. Aber genau an diesem Punkt geht es wieder zu den aktuellen Ermittlungen und man muss warten bis man wieder auf das vorherige Jahr trifft oder wieder zu den Ermittlungen kommt. Das macht mich wahnsinnig, aber auf eine gute Art und Weise =) Dadurch bleibt es immer spannend und man kann nicht aufhören zu lesen.

Der Anfang ist einfach nur wow…jede Seite, die ich gelesen habe, hat mich innerlich zerstört. Ich habe immer mehr mit diesen Kindern gelitten und musste einmal kurz das Buch zur Seite legen, da es echt heftig wurde und ich es mir direkt vorgestellt habe….Gänsehaut pur…Nach dieser Szene wollte ich einfach nur noch das alles ein Ende hat. Es war unerträglich diese Folter weiterhin zu lesen und mitzubekommen wie schrecklich es diesen Kindern ergeht. Doch die Ermittler tun alles in ihrer Macht stehende, um diesen Fall zu lösen. Die FBI Agenten Natalie und Alexander werden sehr gut beschrieben und man erfährt zwischendurch so viel von ihnen, dass man auch mit ihnen leidet. Denn beide haben eine gemeinsame Vergangenheit. Und beide haben sehr gelitten.

Ich finde diesen Thriller unfassbar gut geschrieben und es zeigt einem wie viel schreckliches es auf unserer Welt gibt und das man helfen und nicht wegschauen sollte.

 

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Verlag: tredition

Seiten: 276

Preis: 9,99 EUR

„Wir sehen dich sterben“ von Michael Meisheit

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von 5 Sternen

 

Klappentext:

Berlin: An einem Dezembersonntag soll MyView der Weltöffentlichkeit präsentiert werden. Bei dem geheimen Projekt wurde eine bahnbrechende Technologie entwickelt: Mithilfe eines Chips im Sehnerv kann das Blickfeld eines Menschen live auf einen Bildschirm übertragen werden. Einen Tag vor der Präsentation entdeckt die junge Wissenschaftlerin Nina Kreutzer Videostreams, die durch die Augen von sechs ihr unbekannten Menschen blicken lassen. Menschen, die offensichtlich nicht wissen, dass ihnen ein Chip implantiert wurde – und die jetzt einer nach dem anderen ermordet werden. Zusammen mit dem Polizisten Tim Börde beginnt für Nina ein Wettlauf gegen die Zeit.

 

Meine Meinung:

Ich dachte mir bevor ich am 17. Februar zu der Lesung gehe, muss ich das Buch vorher gelesen haben =) Das habe ich dann wohl geschafft und ich wurde nicht enttäuscht.

Alleine durch den Prolog konnte man das Buch schon nicht mehr zur Seite legen. Dieser ist so Spannungsgeladen, das man direkt weiter lesen musste, um zu erfahren was es damit auf sich hat und was noch alles passieren wird. Aber dies wird natürlich nicht so schnell verraten. Wäre sonst auch langweilig  🙂

Nach dem Prolog geht es mit Franziska weiter. Diese arbeitet in der IT-Abteilung der Firma GEM. Wie jeden Tag  möchte sie sich in ihrem PC einloggen und muss feststellen, dass sich jemand an diesem zu schaffen gemacht hatte. War es ihr Ex Christoph? Wenn ja, wieso? Nachdem Franziska sich angemeldet hat, verfolgt sie die Spuren des Eindringlings und stößt auf seltsame Streams. Aber warum sollte man ihr diese zeigen? Natürlich schaut sie sich diese an und ist geschockt. GEM hat es tatsächlich geschafft. Man konnte durch die Augen anderer sehen was diese sahen. Bei einem Stream sah sie wie ein Mann stirbt. Wie sollte sie dies der Polizei erzählen ohne die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen? Sie musste sich an jemanden außerhalb von GEM wenden und sie wusste auch schon an wen. An Nina.

Also ich bin von dem Thriller bis auf eine wirkliche Kleinigkeit komplett überzeugt. Von der ersten Seite an ist man total gefesselt und kann sich alles bildlich vorstellen. Über die Protagonisten erfährt man auch ein wenig, wobei ich gerne etwas mehr über Tim, den Polizisten, erfahren hätte. Aber vielleicht kommt das ja noch. Das Ende hätte meiner Meinung nach ruhig ein wenig kürzer sein können. Doch alles in allem war es immer spannend und das Thema mit dem Chip im Auge ist wahrscheinlich gar nicht so weit hergeholt.

Von mir eine klare Leseempfehlung.

 

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genialokal.de

Verlag: Heyne

Seiten: 448

Preis: 10,99 EUR

„Dark World – Ein Thriller aus der nahen Zukunft“ von Laura Lam

Werbung Unbezahlt – Rezensionsexemplar vom Heyne Verlag. Vielen lieben Dank dafür.

von 5 Sternen

ABBRUCHREZENSION

Klappentext:

Taema und Tila sind siamesische Zwillinge. Sie wachsen in einer Sekte auf, die jede medizinische Behandlung ablehnt. Als ihnen mit sechzehn die Flucht gelingt, können sie sich endlich voneinander trennen lassen – seither schlägt in der Brust einer jeden von ihnen ein mechanisches Herz. Doch die beiden Schwestern bleiben einander innig verbunden. Zehn Jahre später kommt Tila eines Abends blutüberströmt nach Hause und wird kurz darauf wegen Mordes verhaftet. Taema ist schockiert – und von Tilas Unschuld überzeugt. Als die Polizei ihr einen Deal anbietet, schlüpft Taema in die Rolle ihrer Schwester und taucht ab in die düstere Welt von San Franciscos Drogensyndikaten.

 

Meine Meinung:

Also der Inhalt hat mich total angezogen und ich mag Thriller mit Technik total gerne. Doch hier bin ich mit diesem Buch nicht so warm geworden wie ich es mir gewünscht hätte.

Es fängt alles normal an und man lernt die siamesischen Zwillinge etwas kennen und wo sie vor ihrem „Neuen“ Leben gelebt haben und wie sie aufgewachsen sind. Diese „Sekte, Dorf“ wo die beiden aufgewachsen sind fand ich persönlich total schräg und hat mir nicht gefallen. Tila soll jemanden umgebracht haben und Taema schlüpft in ihre Rolle, um ihre Unschuld zu beweisen. Dies geht alles ganz schnell, da ganz viele verschiedene Doktoren in dieser neuen technischen Welt vorhanden sind und man kann es danach auch wieder direkt rückgängig machen. Eigentlich keine schlechte Idee wenn man mal in die Rolle einer anderen Person schlüpfen will.

Möchte man an Infos gelangen, tut man dies in einem VR Sessel und kann sich so mit allen Informationen über eine andere Personen berieseln lassen und sich so besser in diese hinein versetzen. Das ist ja alles sehr interessant, aber man fällt, meiner Meinung nach, regelrecht in diese Welt rein. So eine kleine Einleitung warum es denn nun in San Francisco so ist hätte ich gut gefunden. Vielleicht kommt dies auch noch später, ich weiß es nicht.

Doch für mich gab es hier null Spannung und es wurde von Seite zu Seite uninteressanter. Auf Seite 169 habe ich dann aufgegeben.

 

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Verlag: Heyne

Seiten: 448

Preis: 10,99 EUR