„Die Frequenz des Todes: Auris 2“ von Vincent Kliesch, nach einer Idee von Sebastian Fitzek

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag

ABBRUCH auf Seite 227

von 5 Sternen

 

Klappentext:

»Hilfe, mein Baby ist weg! Hier ist nur Blut …« Nach kurzen Kampfgeräuschen bricht der panische Notruf einer Mutter bei der Nummer 112 plötzlich ab. Wenn jemand aus diesem Tonfragment Rückschlüsse auf den Aufenthaltsort der Frau ziehen kann, dann der forensische Phonetiker Matthias Hegel – den einige nach wie vor für einen Mörder halten.
True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge ist es zwar gelungen, Hegel vom Mordverdacht an seiner Frau zu entlasten, doch dabei ist sie der dunklen Seite des genialen Profilers deutlich zu nahe gekommen.
Als Hegel nun im Fall des entführten Babys erneut auf ihre Recherche-Fähigkeiten zurückgreifen will, weigert Jula sich zunächst. Doch kann sie das Baby und seine Mutter wirklich ihrem Schicksal überlassen? Und was ist mit den Informationen zu ihrem tot geglaubten Bruder Moritz, die Hegel ihr angeblich beschaffen will?

 

Meine Meinung:

Auf die Fortsetzung zu Auris haben wir doch alle gewartet oder? Dann ist es endlich da, wir können den Klappentext lesen und uns schon mal ein eigenes Bild davon machen was wohl geschehen wird. Der Inhalt hört sich für mich echt gut an. Aber….

Als ich das Buch angefangen habe war noch alles relativ in Ordnung. Ich dachte es wird sich nach und nach aufbauen und immer mehr Spannung macht sich breit. Doch je weiter ich las, desto langweiliger wurde es für mich, weshalb ich es auf Seite 227 abgebrochen habe. Ja, ich lese es nicht weiter. Zuerst wollte ich es quer lesen, damit ich weiß wie es endet. Aber ich kann mich einfach nicht dazu durchringen es zu beenden.

Was mir im ersten Teil noch sehr gut gefallen hat, fehlte mir hier total. Jedenfalls bis zu den 227 Seiten, die ich gelesen habe. Hegel tritt total in den Hintergrund. In Julas Schatten. Anders kann ich es nicht asdrücken. Jula, die einen Crime Podcast führt ist DIE Hauptfigur. Klar Hegel kann gerade nicht so wie er möchte, dennoch hat mir das mit dem Hören etc echt gefehlt. Was ich gut fand waren die Erklärungen, die hier mehr auftauchten als im ersten Teil. Doch dieses ganze drumherum um Jula war mir einfach zu viel. Und dann diese total hohle Junkie Tussi ging mir einfach nur auf den Keks….

Dann ist da noch das Thema mit der Spannung…meiner Meinung nach musste man die echt suchen….es plätscherte alles nur so dahin und hat mir gar nicht gefallen. Ich werde den dritten Teil nicht lesen.

 

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Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 352

Preis: 12,99 EUR

„Der Fahrer (Kerner und Oswald 3)“ von Andreas Winkelmann

Werbung – Rezensionsexemplar vom Rowohlt Verlag  =)

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Die Gestalt sitzt zusammengesunken auf einer Bank im Hamburger Stadtpark und rührt sich nicht – sie ist tot. Ihr Gesicht scheint zu leuchten – fluoreszierend im Licht der Straßenlaternen. Jemand hat die Leiche mit Leuchtfarbe angemalt.
In Hamburg treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Die Opfer: junge Frauen, die nachts unterwegs waren. Viele waren Kundinnen beim neuen Fahrdienst namens MyDriver. Aber da enden auch schon die Gemeinsamkeiten. Komissar Jens Kerner und seine Kollegin Rebecca Oswald ermitteln fieberhaft – obwohl beide mit privaten Herausforderungen kämpfen. Jens wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert, und Rebecca versucht erfolglos, ihn in die Gegenwart – und zu sich – zu ziehen. Dann tauchen überall merkwürdige Hashtags auf. Erst auf den Privatautos der Opfer, dann an immer mehr Orten steht: #findemich – in Leuchtfarbe. Und es scheint, als wäre diese Aufforderung direkt an Jens Kerner gerichtet…

 

Meine Meinung:

Nun haben wir den dritten Fall von Kerner und Oswald vor uns liegen. Auf diesen habe ich mich schon sehr gefreut, da mir der Schreibstil von Andreas Winkelmann sehr gefällt und man nicht direkt weiß wer der Täter ist, sondern man lange im Dunkeln tappt.

Im dritten Fall haben Jens und Becca nur 24 Stunden Zeit das Opfer zu retten. Die Hinweise sind dürftig und der Täter ist schlau. Schlau genug, um sie die ganze Zeit hinters Licht zu führen. Die entführten Frauen müssen wirklich leiden. Zuerst werden sie „angelockt“, dann entführt, brutal zusammengeschlagen, vergewaltigt und ermordet. Zu guter Letzt werden sie dann zur Schau gestellt, damit der Mörder die Aufmerksamkeit bekommt, die er dafür benötigt. Und die bekommt er auch. Seine Opfer werden mit fluoreszierender Farbe bemalt, damit man sie auch nicht übersieht.

Jens und sein Team stehen vor einem großen Rätsel, da alles daraf hindeutet, dass der Fall persönlicher Natur ist und sich jemand an Jens rächen möchte. Doch wer könnte das sein? In seiner Laufbahn als Kommissar hat Jens so einige Leute eingebuchtet und ihnen somit das Leben versaut. Also wer steckt hinter dieser furchtbaren Tat?

Für mich war es von Anfang an sehr spannend und konnte mich direkt in seinen Bann ziehen. Also es war echt spannend, das steht außer Frage, nur habe ich mir ab und an noch ein bisschen mehr Nervenkitzel gewünscht. Ein ganz bisschen fehlte mir das. Ansonsten gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

 

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Verlag: Rowohlt

Seiten: 400

Preis: 10,00 EUR

 

„Böses Schweigen“ von B.C. Schiller

Werbung – Rezensionsexemplar

von 5 Sternen

 

Klappentext:

»Bitte hilf mir«

Diese dramatischen Zeilen erhält Levi Kant mitten in der Nacht von einem mysteriösen Boten. Als er entdeckt, wer die Verfasserin des Briefes ist, nimmt eine grausame Geschichte ihren Lauf.

Levi stellt mit Entsetzen fest, dass die Schauspielerin Sophie Bernstein bereits vor drei Jahren brutal ermordet wurde. Ein Täter wurde nie gefasst und über ihren Tod wird geschwiegen. Zusammen mit der Psychiaterin Olivia Hofmann beginnt Levi zu ermitteln.

So beginnt für alle die Reise in eine böse Vergangenheit. Denn Olivia sucht noch immer nach ihrem Mann und ihrer Tochter Juli, die vor Jahren verschwanden. Eine neue Spur führt sie zu einem Priester, der die Wahrheit über das Verschwinden ihrer Familie weiß, aber sein Schweigen nicht brechen darf …

 

Meine Meinung:

Für mich ist es das erste Buch von dem Autorenduo Schiller und wohl auch mein letztes. Ich habe das Buch zusammen mit der lieben Kristin gelesen und nach jedem gelesenen Abschnitt haben wir uns über das Geschehene unterhalten.

Das Buch fängt recht langsam und wenig spannend an, fand ich jedenfalls. Nach und nach treffen wir auf die Protagonisten, die total blass und langweilig sind. Ich konnte während des Buches überhaupt keinen Bezug zu diesen aufbauen und finde das echt schade. Auch waren die Unterhaltungen eher gequält und nicht flüssig. Man hat hier deutlich gemerkt, dass zwei Leute Hand an der Geschichte angelegt haben und das war nicht besonders gut.

Es gab immer wieder Rückblenden vom Opfer, die auch nicht besonders spannend waren, sondern einfach nur erzählt wurden und das halt ziemlich plump. Auch machten manche Handlungen für mich überhaupt keinen Sinn und passten nicht zum Geschehen. Die Sache mit dem Priester und Olivia fand ich mega seltsam (vor allem die Unterhaltung mit ihm, hätte man auch lassen können) und das Treffen mit der Pensionsleiterin und ihrem wirklich mehr als komischen Sohn war auch nicht besonders interessant. Auch das die Namen ständig wiederholt wurden und das in mehreren  aufeinanderfolgenden Sätzen geht gar nicht. Dies könnte man durch „Er, Sie, die beiden“ etc ersetzen, sodass man immer noch weiß wer gemeint ist. Doch so beeinflusst es echt den Lesefluss.

Das Buch konnte mich so gar nicht packen, da ich am Schluss einfach nur froh war, dass es endlich ein Ende gefunden hat. Die Idee an sich war interessant, aber ich fand diese nicht gut umgesetzt. Ich schweige nun….

 

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Verlag: Edition M

Seiten: 312

Preis: 9,99 EUR

„VinDicta: Sein ist die Rache“ von Kat van Arbour

Werbung – Rezensionsexemplar

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Taten werfen Licht und Schatten

Davi ist ein unauffälliger ruhiger Zeitgenosse, aber er hat in seinem Leben unzählige schlechte Entscheidungen getroffen, die ihn an den Stadtrand von Hamburg geführt haben. Nun sitzt er im Auto und wartet darauf, einen Auftrag zu erledigen, den er nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Aber er muss es tun: Vin zwingt ihn dazu.

Giselle sitzt auf ihrer Heimreise, von einem Urlaub in der Schweiz, in einem Zug und beginnt ein Buch zu lesen, das sie auf dem Bahnhof gefunden hat. Anstelle eines romantischen Liebesromans wird sie jedoch mit dunklen Details ihrer Vergangenheit konfrontiert. Verzweiflung macht sich in ihr breit, denn das verdammte Buch weiß über ihr ganzes Leben Bescheid.

Was man verspricht muss man auch halten, das weiß Joseph ganz genau, besonders wenn es mit einer furchtbaren Drohung einhergeht. Er war erst acht Jahre alt, als er das auf die harte Tour lernen musste und zum Schweigen verdammt wurde. Doch auch als Erwachsener ziehen sich Stille und Verdrängung durch sein Leben wie ein roter Faden. Aber kann das gut gehen?

 

Meine Meinung:

Ich habe das Buch direkt von der Autorin erhalten. Vorher habe ich es auch noch nicht gesehen und mich auch noch nicht dafür interessiert. Bis jetzt. Und nein, das fließt nicht in meine Bewertung mit ein 🙂

Es wird aus mehreren Sichten erzählt und baut sich nach und nach auf. Anfangs war ich noch nicht so gefesselt, doch es wurde immer spannender und interessanter, weshalb ich das Buch nicht aus den Händen legen konnte. Mit am spannendsten und gemeinsten fand ich die Story von Hans. Also nicht unbedingt was Hans passiert. Eher weshalb es ihm nun widerfährt. Es war schon nicht ganz ohne was er damals getan hat und auch die anderen Protagonisten sind keine Unschuldslämmer. Vielleicht haben sie niemanden direkt umgebracht, aber sie haben auch nichts unternommen, dass es erst gar nicht so weit kommt. Sie haben einfach weggesehen.

All dies hat die Autorin echt gut eingefangen und es fügt sich am Ende alles zu einem Gesamtbild zusammen, worauf ich schon all die Seite gewartet habe, da ich es einfach endlich wissen wollte. Zwischendurch kamen auch die „AH Momente“ und man konnte selber einiges zusammenfügen, aber mit dem Ende habe ich nicht gerechnet, obwohl ich wirklich genau gelesen habe 😀 Man sollte sich wirklich immer wieder die Frage stellen „Schau ich besser weg oder greife ich ein?“ Je nach Situation sollte man nicht wegschauen und eingreifen und fragen, ob es der Person gut geht und ob man helfen kann. Damit kann man schon einiges bewirken.

Mir hat dieser Mystery-Thriller gefallen und ich kann ihn euch nur empfehlen  =)

 

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Verlag: epubli

Seiten: 288

Preis: 11,99 EUR

„Der Bodyguard“ von Sonja Rüther

Werbung – Rezensionsexemplar (Bloggeraktion)

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Eine alte Schuld, ein mörderischer Racheplan und verbotene Gefühle:

Der Personenschützer Maik ist neu im Sicherheitsteam der Familie des schwerreichen Industriellen Peter van Holland – sein Auftrag: er soll Lynn beschützen, die das behütete Leben einer äußerst wohlhabenden jungen Frau genießt.

Was zunächst wie ein einfacher Job erscheint, bringt Maik bald in unerwartete Schwierigkeiten. Nach einem ungewöhnlichen Kennenlernen verliebt sich Maik hoffnungslos in Lynn, die seine Gefühle trotz aller Schwierigkeiten erwidert. Als die Sicherheitsstufe wegen verdächtiger Vorkommnisse erhöht wird, unterschätzt Maik die Gefahr und muss zusehen, wie die Frau, die er liebt, brutal entführt wird. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, der nur gewonnen werden kann, wenn Maik gegen alle Regeln verstößt.

 

Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich durch eine Bloggeraktion erhalten. Der Klappentext hat mich direkt angesprochen und als das Buch dann da war habe ich auch direkt angefangen zu lesen =)

Wer kennt den Film „Bodyguard“ mit Whitney Houston und Kevin Costner nicht? Genau nur sehr wenige 😉 Wer hätte nicht auch gerne einen Bodyguard, der einen beschützt und in den man sich eventuell dann auch noch verlieben kann? Ich denke da hat jeder schon mal dran gedacht 😀 Und bei dem Buch dachte ich auch direkt daran. Eine Liebesgeschichte mit viel Spannung.

Unser Protagonist Maik ist neu als Personenschützer in der Sicherheitsfirma der wirklich stinkreichen Familie van Holland. Der Einstieg wird ihm auch nicht leicht gemacht. Statt direkt jemanden zu beschützen, muss er den Laufburschen spielen und bekommt keinen richtigen Auftrag. Doch nach ein paar Wochen möchte Peter van Holland, dass Maik auf eine junge Frau aufpasst und diese nach Hause bringt. Dort ahnt er noch nicht, dass es die Tochter von Peter van Holland ist. Zu Beginn hält er sie noch für ein Escort Dame, die ab und an bei van Holland vorbei schaut. Reiche Leute haben neben ihrer Frau doch immer eine Geliebte oder? Die erste Begegnung mit Lynn ist alles andere als Souverän.

Also der Thriller fängt mit dem Kennenlernen an. Und zwar so, dass man denkt man liest bald einen leichten Porno. Anders kann ich den Einstieg einfach nicht beschreiben. Maik verknallt sich von der ersten Sekunde an in Lynn und würde am liebsten direkt mit ihr Durchbrennen, da sie was besseres verdient hat. Ehrlich jetzt? Das war mir persönlich dann doch ein wenig too much. Dann war es anfangs auch noch recht zäh und wenig spannend. So ab Seite 73 bis Seite 152 (war mein Leseabschnitt) wurde es dann langsam interessanter und spannender. Nachdem Lynn dann unter wirklich großem Einsatz von Maik dennoch entführt wurde, wurde es auch noch einmal packender. Doch die komplette Spannung konnte der Thriller nicht halten. Manche Unterhaltungen waren für mich unnötig und für mich war es auch sehr leicht durchschaubar, wer bei der Entführung mit drin steckt.

Alles in allem kann ich sagen war es für mich ein Liebesroman mit Spannungselementen, aber kein Thriller. Für zwischendurch ist es eine schöne Geschichte, aber umgehauen hat es mich jetzt nicht.

 

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Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 368

Preis: 9,99 EUR // eBook: 9,99 EUR

 

„Neon – Er tötet dich“ von G.S. Locke

Werbung – Rezensionsexemplar vom Harper Collins Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Ein Serienkiller tötet Frauen in Birmingham und arrangiert ihre Leichen in Neon-Art-Installationen. Detective Matt Jackson ist mit der Ermittlung betraut. Allerdings nur, bis seine Frau Polly selbst Opfer des Serienkillers wird. Jackson ist geschockt, seine Welt bricht zusammen.
Er wird von dem Fall NEON abgezogen. Doch er lässt sich nicht kaltstellen. Er ermittelt weiter – zusammen mit Iris, einer Auftragsmörderin, denn er weiß: Mit normalen Methoden kommt er nicht weiter. Je näher sie dem Killer kommen, desto mehr erhärtet sich in Iris ein schrecklicher Verdacht. Können sie ihn stoppen, bevor er weiter mordet?

 

Meine Meinung:

Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich total angetan von dem Buch. Nicht nur wegens des Mörders, sondern auch wegen des Ermittlerduos. Wer ermittelt schon mit einer Auftragskillerin?

Zu Beginn des Buches lernen wir Matt kennen. Sein Leben, wie er es geführt hat, ist am Ende. Seine Frau wurde vom Serienkiller Neon ermordet und er sieht keinen Sinn mehr weiter zu machen, da ihm alles genommen wurde. Er ist total fertig. Verständlich, wenn dir das Liebste auf brutalste Weise genommen wurde und du den Mörder nicht findest. Er wird von den Ermittlungen ausgeschlossen, da er unmittelbar betroffen ist. Doch er findet einen neuen Hinweis und schließt sich mit der Auftragskillerin Iris zusammen. Iris ist eine toughe und selbstbewusste Frau, die normalerweise nicht mit der Polizei arbeitet. Doch bei Matt macht sie eine Ausnahme.

Das Buch wird aus den Sichten von Matt, Iris und dem Mörder erzählt. Das man den Mörder gleich zu Anfang kennt finde ich nicht schlimm, da es dennoch spannend sein kann. Hier hat mich ein wenig gestört, dass Iris auch noch einen anderen Auftrag hatte und so noch nebenbei für jemand anderen gearbeitet hat. Somit war sie für mich nicht immer voll da bei dem Fall und mich hat es auch nicht so wirklich interessiert. Auch hat es sich zu Beginn ein wenig in die Länge gezogen und wurde für mich erst zur Mitte hin spannend. Die Idee wie Neon mordet ist äußerst brutal und ansehnlich wenn man es so nennen kann. So wurde es jedenfalls auch im Buch öfter mal beschrieben.

Ein guter Thriller, mit ein bisschen Luft nach oben.

 

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Verlag: Harper Collins

Seiten: 336

Preis: 20,00 EUR

„Blinde Rache: Ein Mara Billinsky Thriller“ von Leo Born

Werbung – Rezensionsexemplar vom Autor erhalten

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Tattoos, schwarze Kleidung, raue Schale: Mara Billinsky eckt an. Auch bei ihren neuen Kollegen in der Frankfurter Mordkommission, von denen sie nur „die Krähe“ genannt wird. Niemand traut Mara den Job wirklich zu, schon gar nicht ihr Chef, der sie lieber auf Wohnungseinbrüche ansetzt. Aber dann erschüttert eine brutale Mordserie die Mainmetropole. Mara sieht ihre Chance gekommen. Sie will beweisen, was in ihr steckt. Auf eigene Faust beginnt sie zu ermitteln – und kommt dem Täter dabei tödlich nah …

 

Meine Meinung:

Ich habe das Buch schon öfter in der Hand gehalten und unter mehreren Beiträgen kommentiert, dass ich es bald lesen möchte. Nun hat mir der Autor selbst das Buch zukommen lassen und ich bedanke mich noch einmal dafür =)

Mara ist eine wirklich andere Ermittlerin. Sie hat sehr viele Tattoos, Piercings, ist stur, nicht teamfähig, handelt kopflos – sie zieht eben ihr eigenes Ding durch. Für jemanden bei der Mordkommission alles Dinge, die nicht gut miteinander harmonieren 😉 Mit ihrem Vater versteht sie sich auch nicht, aber man erfährt im Laufe des Buches auch warum. Doch hier sind beide daran Schuld, dass die Beziehung nicht funktioniert. Ich gebe dem Vater dennoch den größeren Teil der Schuld, das ihr Verhältnis so ist wie es ist, da er mehr hätte machen müssen.

Maras Chef ist ein riesen Arschloch. Anders kann man es nicht ausdrücken. Auch wenn ich vor Kurzem ein Buch gelesen habe, in dem der Chef einen Angestellten auch nicht mochte und ein wenig fertig gemacht hat, ist Maras Chef eindeutig übers Ziel hinaus geschossen. Gut, dass er sie nicht leiden kann hat er mehrfach zum Ausdruck gebracht. Aber wie er mit ihr spricht war mir persönlich dann doch irgendwann zu viel. Es kommt vor das man sich uneins ist und sich bestimmt auch mal anzickt, aber das hier fand ich echt ein bisschen drüber. Und so bekommt sie nur ganz kleine Fälle wie Diebstähle, damit sie schnell wieder verschwindet…

Die Morde an sich sind schon brutal, doch hätte ich mir hier mehr Interaktion gewünscht. Ohne blöd klingen zu wollen, die Morde waren mir nicht intensiv genug. Auch habe ich ein wenig gebraucht, um in das Buch rein zu finden. Danach war es immer mal wieder spannend, aber der komplette Nervenkitzel hat sich bei mir nicht eingestellt.

Die Kapitel waren kurz was ich super finde und das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt. Zum Ende hin wurde es echt noch mal richtig interessant, aber dieses „Ahhhh“ hätte ich mir von Anfang bis Ende gewünscht. Der Thriller hat mich unterhalten und ich werde auch die anderen Teile lesen und hoffe das mich der zweite Teil mehr packen kann.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 474

Preis: 14,90 EUR

„Blutgott – Ein Clara-Vidalis-Thriller (7)“ von Veit Etzold

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Kindliche Killer-Kommandos versetzen Deutschland in Angst und Schrecken:
der siebte Teil der Thriller-Reihe mit Patho-Psychologin Clara-Vidalis – beste Unterhaltung für alle Fans harter Thriller im US-Stil

Ein Mädchen sitzt allein in einem schäbigen alten Abteil eines IC, der gerade Nordrhein-Westfalen durchfährt. Plötzlich öffnet sich quietschend die Tür: Eine Gruppe Jungen betritt das Abteil. Zielstrebig nähern sie sich den Fenstern und ziehen die Vorhänge zu. Was dann geschieht, jagt den hartgesottenen Ermittlern vom LKA Berlin um Patho-Psychologin Clara Vidalis Schauer über den Rücken …
Und es bleibt nicht bei diesem einen außergewöhnlich brutalen Mord, verübt noch dazu von einer Gruppe Minderjähriger – bald schlagen die kindlichen Killer-Kommandos in ganz Deutschland zu.
Clara Vidalis glaubt nicht an Zufälle. Und sie kann (und will) auch nicht glauben, dass die Teenager auf eigene Faust gehandelt haben. Was sie nicht ahnt: In seiner Welt ist ihr wahrer Gegner ein Gott. Und die Messen, die er von seinen Anhängern fordert, sind blutige »slash mobs«

 

Meine Meinung:

Da geht man Samstags in Ruhe einkaufen, kommt nach Hause und dann liegt ein Päckchen vor der Haustür. Soll ich dies öffnen oder besser nicht? Spaß beiseite  🙂  Ich habe mich total über dieses Überraschungspaket gefreut und direkt mit dem Lesen angefangen. Ich habe bisher nur den ersten Fall von Clara gelesen und habe nun mit Fall sieben weiter gemacht xD Das macht aber überhaupt nichts, da dies ein in sich abgeschlossener Fall ist und wenn man sich auf damalige Situationen bezieht, hat man unten eine kleine Notiz. War sehr gut gemacht. Natürlich habe ich so das Leben rund um Clara nicht mitverfolgen können, doch das fand ich nicht dramatisch und hatte keinen Einfluss auf das Buch.

Clara ist eine wirklich tolle Ermittlerin, doch ihr Mann MacDeath ebenfalls. Den Namen MacDeath fand ich einfach nur genial =). Beiden steht ein brisanter Fall bevor und die Opfer leiden so richtig. Auch werden sie teils machtlos sein, um ihre Täter dingfest zu machen.

Das Buch ist in Buch 1 bis 3 aufgeteilt. Zuerst bekommt man das ein oder andere Opfer aufgetischt und versucht das Motiv irgendwie herauszufinden. Dann kommt man mit dem Mörder, hier Slaughterman, in Kontakt. Später stößt noch der Blutgott hinzu. Und ich kann euch nur sagen das die Morde nichts für schwache Nerven sind. Genauso wenig das Wissen darüber, wer diese Morde ausübt. Einfach nur klasse.

Für mich war es ein von Anfang bis Ende sehr durchdachter und guter Thriller, mit einem „netten“ Cliffhanger. Außerdem gibt es am Ende noch eine Leseprobe zu „Final Control“, welches im Oktober 2020 erscheint. Von mir gibt es für den Blutgott eine klare Leseempfehlung.

 

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Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 464 (407 Seiten Blutgott dann Leseprobe)

Preis: 10,99 EUR

„Cold Case – Das verschwundene Mädchen“ von Tina Frennstedt

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  von 5 Sternen

 

Klappentext:

Er lauert Frauen in den frühen Morgenstunden auf. Er überfällt sie in ihren  Wohnungen. Er tötet sie – und verschwindet. Als an einem Tatort Spuren auftauchen, die auf einen alten Vermisstenfall hinweisen, übernimmt Tess Hjalmarsson, Expertin für COLD CASES, die Ermittlungen. Hängt das spurlose Verschwinden der damals 19-jährigen Annika, deren Fall nie gelöst wurde, tatsächlich mit den aktuellen Serienmorden zusammen? Tess ermittelt unter Hochdruck. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt. Denn eines ist sicher: Der Serienmörder wird wieder zuschlagen.

 

Meine Meinung:

Dadurch, dass ich dieses Buch wirklich oft auf Instagram gesehen habe und sehr viele echt begeistert von diesem Buch waren, habe ich es mir gekauft. Aber nicht nur deshalb habe ich mir dieses Buch geholt. Der Klappentext hat mich auch sofort angesprochen, da es sehr vielversprechend klang.

Tess ist ein wahrer Profi auf ihrem Feld als Cold Case Ermittlerin. So sagen es jedenfalls alle. Und ihr Team steht voll und ganz hinter ihr. Die Protagonisten wurden auch sehr gut beschrieben, doch meiner Meinung nach ein wenig zu viel. Hier gab es sehr viel Privatleben und manchmal echt wenig Fall. Es gab so viel was man von allen erfahren hat, dass der Fall zur Nebensache wurde. Das fand ich echt schade, da hier sehr viel mehr Potenzial drin steckt.

Es spielt hauptsächlich im Jahr 2018 und zwischendurch springt man ins Jahr 2002. Wie man weiß gefällt mir so etwas äußerst gut, da es die Story interessant und spannend macht. Doch muss man dann auch dazwischen den „Kick“ spüren. Das habe ich hier leider nicht. So ca. ab Seite 250 wurde ich erst richtig warm mit dem Buch und es wurde zwischendrin interessant, aber nicht so spannend, dass ich das Buch nicht mehr weg legen konnte. Gerade bei so einem Mörder hätte ich in dem Buch mit viel mehr Nervenkitzel gerechnet. Doch da es sich dauernd um das Privatleben von Tess drehte wurde die Spannung komplett zunichte gemacht.

Es war ein gutes Buch, aber für mich war es nicht herausragend, da mir sehr oft der Spannungsbogen fehlte.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 448

Preis: 14,90 EUR

„Wie viele willst du töten“ von Joanna Schaffhausen

Werbung – Rezensionsexemplar vom dtv Verlag  =)

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Happy Birthday! Dein Geburtstag bringt den Tod.

Jedes Jahr bekommt die Polizistin Ellery Hathaway eine anonyme Geburtstagskarte zugeschickt – und dann verschwindet jedes Mal ein Mensch aus ihrem Umfeld spurlos. In Woodbury, einem verschlafenen Ort in Massachusetts, will niemand den Zusammenhang sehen. Aber dort weiß auch niemand, dass Ellery als junges Mädchen in der Gewalt des Serienkillers Francis Michael Coben war. Nun ist offenbar ein Nachahmungstäter am Werk. In ihrer Verzweiflung setzt sich die Polizistin mit Reed Markham in Verbindung, dem FBI-Agenten, der sie damals befreite. Doch Reed ist sich nicht sicher, ob er der traumatisierten Ellery trauen kann.

 

Meine Meinung:

Was würdest du machen wenn an deinem Geburtstag immer wieder Menschen verschwinden und dann sterben? Würdest du noch feiern? Ich nicht….

Ellery bekommt jedes Jahr aufs Neue eine Geburtstagskarte zugeschickt und kurz darauf verschwindet jemand. Wer schickt ihr diese Karten und warum? Keiner ihrer Kollegen und vor allem nicht einmal ihr Chef selbst wollen ihr glauben. Mit letzterem hat sie sogar eine Affäre. Ob das gut gehen kann, ab und an mit seinem Chef ins Bett zu hüpfen, um eventuell diesen Fall bearbeiten zu dürfen? Ich denke nicht das dies der richtige Weg ist. Ellery ist eine starke, aber verschlossene Frau, was man ihr nicht verdenken kann, da sie mit vierzehn entführt und misshandelt wurde. Misshandelt ist untertrieben. Sie wurde in einen Wandschrank gesperrt, knebelt, vergewaltigt und sich selbst überlassen. Das sie damit so gut umgeht ist schon echt bewundernswert.

Doch sie braucht Hilfe und möchte endlich an diesem Fall arbeiten und zwar richtig. Und wer wäre da besser geeignet als der Mann, der sie damals gerettet hat – Reed Markham. Er ist der einzige der ihr zumindest ein wenig Glauben schenkt und sich zu ihr auf den Weg macht. Dort angekommen fangen die Ermittlungen von Neuem an.

Also dieser Thriller ist nicht so temporeich wie mein vorheriger. Dieser Thriller ist eher ruhiger und für mich teilweise schon ein Krimi. Auch ist er anfangs etwas langatmig und wenn man zwischen den Zeilen liest, weiß man schon sehr früh wer der Nachahmungstäter ist. Fand ich jedenfalls. Der Thriller hat mich unterhalten, doch hätte ich mir die Spannung, die am Ende war auch am Anfang und in der Mitte gewünscht.

 

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Verlag: dtv

Seiten: 336

Preis: 10,95 EUR