„White Sleep – Unschuldig in den Tod“ von Mark Griffin

Werbung – Rezensionsexemplar vom Harper Collins Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Ein Junge wird ermordet in einem Londoner Park gefunden, fast nackt und arrangiert, als würde er schlafen. In seiner Hand befindet sich eine Kette mit einem Engelsanhänger. Der ermittelnde Detective Inspector Bishop bittet Profilerin Holly Wakefield um Hilfe. Es ist ihr zweiter gemeinsamer Fall. Doch sie kommen dem Täter nicht auf die Spur. Stattdessen finden sie eine zweite Leiche. Zahlreiche Jungs im Teenageralter werden in London vermisst. Wie viele von ihnen hat der Mörder bereits auf dem Gewissen?

 

Meine Meinung:

Nachdem ich nach einigen Seiten festgestellt habe, dass mir die Protagonisten irgendwie bekannt vor kommen, habe ich mal nachgeschaut warum. Auf meinem Blog fand ich die Antwort. Den ersten Teil der Reihe habe ich auch gelesen. Dies war 2019. Nach und nach konnte ich mich dann wieder an alles erinnern  🙂

Im zweiten Teil verarbeitet Holly das Geschehene aus dem ersten Teil. Natürlich muss sie sich auf den neuen Fall konzentrieren, aber was ihr passiert ist wird sie noch länger verfolgen. Da sie sich aber nicht daran festbeißen will, steckt sie all ihre Energie in die Suche nach den vermissten Jungs. Dabei steht sie, wie schon im ersten Teil, DI Bishop zur Seite und hilft dem Team wo sie nur kann. Aber der Täter ist nicht dumm, sondern wirklich schlau und so dauert es eine ganze Zeit, bis sie überhaupt eine Spur haben werden. Doch ist es auch die richtige? Und wie viele Kinder werden noch sterben, bis sie den Mörder gefasst haben?

Der Schreibstil von Mark Griffin ist einfach toll. Man ist sofort im Geschehen drin und kann sich alles bildlich vorstellen. Doch beim zweiten Fall kam es ab und an zu Längen. Auch war der erste Fall deutlich spannender aufgebaut als dieser. Dieser war nicht langweilig, aber mehr Krimi als Thriller. Hier hat einfach ab und an der Kick gefehlt. Es war gut aufgebaut und sehr durchdacht, doch fehlte mir persönlich manchmal das Tempo. Ansonsten ist es ein guter Krimi mit Thrillereffekten würde ich sagen.

Wer wissen möchte wie es mit Bishop und Holly so weiter geht, sollte sich diesen Fall, tzotz ein paar Längen, nicht entgehen lassen  =)

 

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Verlag: Harper Collins

Seiten: 432

Preis: 15,00 EUR

„Böse Opfer“ von Max Manning

Werbung Unbezahlt – Rezensionsexemplar vom HarperCollins Verlag

von 5 Sternen

Klappentext:

Bohrende Kopfschmerzen zwingen Gem Golding dazu, auf ihrem Nachhauseweg spätnachts an einem einsamen Laden zu stoppen, um Schmerztabletten zu kaufen. Da taucht auf dem dunklen Parkplatz plötzlich ein Mann auf, greift sie an und überwältigt sie. Ihr Angreifer verspricht, ihr nichts zu tun, wenn sie sich fügt. Selbst wenn sie schreien könnte – mit Hilfe ist in dieser Gegend nicht zu rechnen. Doch auf einmal bietet sich eine unerwartete Gelegenheit zum Gegenangriff. In diesem verhängnisvollen Augenblick entscheidet sich Gems weiteres Leben: Wird sie Kämpferin oder Opfer sein?

 

Meine Meinung:

Der Klappentext verspricht viel Spannung und Nervenkitzel. Beides habe ich aber teilweise vergeblich gesucht….

Man liest aus der Sicht von Gem, dem Detective und Norton (dem Angreifer). Nachdem Gem von Norton angegriffen wird, aber noch einmal mit einem blauen Auge davonkommt (er hat sie gehen lassen), landet diese schließlich verletzt im Krankenhaus. Dort wird Gem von ihrem Mann besucht, der ihr auch noch Vorwürfe macht. Gem hätte um diese Uhrzeit nicht in so einer Gegend sein dürfen. Sie hätte zu Hause sein müssen. Immer wieder hat ihr Mann ihr gesagt das sie nicht mehr so lange arbeiten soll und kürzen treten muss. Vielleicht sollte sie sogar ganz aufhören zu arbeiten? Doch das würde Gem im Traum nicht einfallen, auch wenn ihr Mann mehr als glücklich darüber wäre.

Tja, was soll ich dazu sagen? Ihr Mann ist ein Kontrollfreak und nicht besonders einfühlsam und leicht krank. Gem ist mir aber auch nicht besonders ans Herz gewachsen. Und der Täter war nun auch nicht sonderlich interessant. Es geht hier um die große Frage wie man sich in so einer Situation richtig verhalten soll? Soll man sich zur Wehr setzen oder es über sich ergehen lassen? Der eine sagt so, der andere so. So richtig kann man dies nicht eingrenzen. Und diese Frage zog sich über das ganze Buch hinweg durch und Gem ging mir irgendwann auch auf die Nerven.

Ich habe anhand des Klappentextes mit viel mehr Spannung und Nervenkitzel gerechnet und bin etwas enttäuscht von dem Buch. Vorhersehbar war es ab einem gewissen Punkt auch noch. Für mich war der Anfang gut, der Rest war eher langweilig und langatmig.

 

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Verlag: Harper Collins

Seiten: 400

Preis: 12,00 EUR

„Dark Call – Du wirst mich nicht finden“ von Mark Griffin

Werbung – Rezensionsexemplar vom Harper Collins Verlag. Das Cover und der Klappentext kommen ebenfalls vom Verlag. Ganz lieben Dank dafür.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

TRAUST DU DICH, IN DIE AUGEN EINES KILLERS ZU SCHAUEN …?

Holly Wakefield arbeitet als Kriminalpsychologin. Ihr Spezialgebiet: Serienmörder. Es gibt einen guten Grund, weshalb sie die Beste in ihrem Job ist – aber den behält sie für sich. Als Detective Inspector Bishop von der Met Police Holly kontaktiert, um einen Mordfall zu untersuchen, ist Holly entsetzt von den brutal zugerichteten und theatralisch positionierten Leichen. Bishop sieht diese Verstümmelungen nicht zum ersten Mal, und bald ist klar: Da draußen ist ein Serienmörder. Und er wird wieder töten.

Holly ist es gewohnt, sich in die Psyche von Mördern hineinzuversetzen. Aber dieser Killer hat etwas mit ihr gemeinsam, das sie seit Ewigkeiten geheim hält. Zum ersten Mal seit ihrer Kindheit ist Holly gezwungen, sich ihrer dunklen Vergangenheit zu stellen.

 

Meine Meinung:

Ich habe das Cover gesehen, den Inhalt gelesen und wusste sofort, dass ich diesen Thriller lesen musste. Und ich bin begeistert. Wenn man das Buch gelesen hat kann man mit dem Cover noch viel mehr anfangen. 😉

Dies ist das Thriller-Debüt von Mark Griffin und ich muss sagen das er alles richtig gemacht hat. Anfangs denkt man noch wie kalt und lieblos manch ein Protagonist doch ist und man hat wenig Mitgefühl für diese. Doch wird deren Verhalten im Verlauf des Buches erklärt und man versteht diese immer mehr und freundet sich mit allen an. Holly lässt nicht jeden gleich an sich ran und ist anfangs eher zurückhaltend, ja sogar ein wenig vorsichtig mit ihren Aussagen zum Fall. Denn sonst arbeitet sie an einem College und spricht mit Studenten und nicht mit der Polizei. Doch während der Arbeit mit Bishop taut sie immer mehr auf und zeigt was wirklich in ihr steckt.

Und dann sind da diese wirklich grauenhafte Morde. Hier bekommt man einen Einblick in die Seelen kranker Menschen. Vieler kranker Menschen. Ab und an dachte ich, ich wüsste wer der Mörder ist, doch ich lag ständig falsch. Das hat Mark Griffin sehr gut gemacht. Auch war es zu keiner Zeit langweilig und der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.

Für mich ein gelungener Thriller, den ich gerne weiter empfehle.

 

 

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Verlag: Harper Collons

Seiten: 416

Preis: 14,99 EUR