„Wenn Schmetterlinge fliegen lernen“ von Astrid Töpfner

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von 5 Sternen

 

Klappentext:

Olivias Kindheit ist geprägt vom tragischen Unfalltod ihrer Eltern. Früh verlässt sie Zürich und reist seitdem rastlos um die Welt. Erst als ihre Großmutter an Alzheimer erkrankt, kehrt die junge Frau zurück in die Heimat.

Unerwartet erhält sie einen Anruf des früheren Assistenten ihres Vaters, eines angesehenen Schmetterlingsforschers. Er fordert sie auf, Antworten auf die Fragen zu suchen, die Olivia seit zehn Jahren verdrängt: Was ist damals beim Tod der Eltern wirklich geschehen und was hat es mit diesem seltenen Schmetterling auf sich, nach dem sie gesucht hatten?

Ihr Jugendfreund Tom steht ihr dabei zur Seite und aus Freundschaft könnte Liebe werden. Aber dafür müssen erst Olivias Narben heilen: Sie muss den Mut finden, loszulassen – und fliegen zu lernen.

 

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch durch ein Gewinnspiel erhalten. Das Cover gefällt mir und läd zum Träumen ein. Zuerst dachte ich an einen seichten Roman, doch ich habe mich eines besseren belehren lassen =)

Olivia ist ein wirklich interessanter Charakter. Zu Beginn des Buches mochte ich sie allerdings nicht ganz so sehr. Dies mag daran liegen, dass sie oft sehr bockig reagiert und alles so laufen muss wie sie es für richtig hält.. Man muss sie nur auf ihre Vergangenheit ansprechen und schon läuft Olivia davon. Und zwar vor allem. Selbst vor ihrer besten Freundin Rash. Doch was ist Olivia beim Unfall ihrer Eltern geschehen das sie sich nicht daran erinnern kann oder will? Wie war es nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Großmutter aufzuwachsen? Konnte sie den Tod jemals verarbeiten? Und warum ruft ständig Herr Edelmann an und möchte wissen, ob sie den Schmetterling hat, den ihre Eltern gesucht haben?

Also wir lernen Olivia immer besser kennen und können sie auch immer mehr verstehen. Warum sie manchmal so seltsam reagiert und auch weshalb sie seit Jahren mit ihrer Großmutter Erika kein Wort mehr gewechselt hat. Tom hat mir auch erst im laufe des Buches immer besser gefallen und seine Schwester mag man oder eben nicht. Sie hat schon so ihre eigene Art, aber auch das kann man nachvollziehen. Dennoch ist sie nicht meine Lieblingsperson.

Ich fand es war ein schöner Roman über Familie, Trauer, altes verarbeiten, um weiter machen zu können und der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen.  =)

 

 

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Verlag: Tinte & Feder

Seiten: 288

Preis: 7,99 EUR

„Wir können alles sein“ von Johanna Kramer

Werbung -Rezensionsexemplar

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Ist es besser, von einer traurigen Liebe zerrissen zu werden, als überhaupt nicht zu lieben?

Carolina ist achtundzwanzig Jahre alt und auf der Suche nach sich selbst, als sie Brida begegnet, einer Heilerin, die vor den Trümmern ihrer zweiten Ehe steht. Zwanzig Jahre trennen die beiden Frauen. Doch während Carolina vom ersten Augenblick an erkennt, welche Liebe sie verbindet, hat Brida nicht nur Angst, sich auf die Beziehung einzulassen, auch ihr Mann verhindert einen Neuanfang. Ohne Hoffnung bricht Carolina alleine nach Schottland auf, um ihren Weg als Schriftstellerin zu gehen.

 

Meine Meinung:

Auch wenn das Cover alleine nicht zählt hat mich dieses hier sofort angesprochen. Ich weiß dass das Cover alleine nicht zählt, aber ich finde dieses hier besonders schön und aussagekräftig. Letztendlich hat mich der Klappentext überzeugt dieses Buch zu lesen.

Ja Carolina sucht hier wirklich nach sich selbst und lässt sich von Brida helfen. Diese verwendet sehr viel spirituelles. Und genau dies wurde mir irgendwann zu viel. Das man etwas davon erwähnt ist vollkommen in Ordnung, doch es triftete immer weiter ab, sodass ich dachte ich lese ein spirituelles Buch…Auch fand ich es schon ziemlich seltsam das Carolina gleich zu Beginn eine solche Anziehungskraft zu Brida verspürt und ihr diese gegenüber auch irgendwann erwähnt und Brida selbst auch findet das die beiden etwas ganz besonderes verbindet. Das war mir persönlich einfach alles ein wenig zu schnell und zu seltsam dargestellt.

Auch plätscherte die Geschichte nur so vor sich hin und so konnte mich das Buch nicht komplett überzeugen, da ich hier einfach viel mehr erwartet habe.

 

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Verlag: Nova MD GmbH

Seiten: 279

Preis: 9,99 EUR

 

„Glück ist meine Lieblingsfarbe“ von Kristina Günak

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag. Das Cover und der Klappentext kommen ebenfalls vom Verlag. Vielen lieben Dank dafür.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Juli lebt dort, wo andere Urlaub machen: auf La Palma. Eigentlich sollte es bloß eine Auszeit vom langweiligen Bürojob sein, doch wenn es nach ihr geht, kann der Ernst des Lebens gerne warten. Dann lernt sie Quinn kennen, der das genaue Gegenteil von ihr ist – vernünftig, zielstrebig, mit beiden Beinen auf der Erde -, und die Funken fliegen. Dabei will Juli sich doch auf keinen Fall verlieben!
Doch als ein verwaister Hund ein neues Zuhause sucht, werden all ihre schönen Vorsätze auf die Probe gestellt. Und Juli erlebt, dass es nur ein bisschen Mut braucht, um die große Liebe zu finden.

 

Meine Meinung:

Ach wie schön wäre es doch einfach alles stehen und liegen zu lassen und sich eine Auszeit vom stressigen Alltag zu nehmen? Genau das macht Juli. Denn sie hat keine Lust mehr auf diesen langweiligen und stressigen Bürojob und möchte einfach nur weg. Also packt sie ein paar Sachen zusammen, die sie unbedingt benötigt und macht sich auf den Weg nach „La Palma“. Hier möchte sie nur entspannen und zu sich selbst finden.

Juli ist nicht gerade der Ordnungsfanatiker. Auch plant sie nicht alles haargenau und weiß nicht so recht was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Sie geht zwar auf La Palma arbeiten, indem sie als Hundesitterin und Sandwichverkäuferin arbeitet, aber Verantwortung für jemand anderen übernehmen ist nicht so ihr Ding. Doch genau dies muss sie nun. Und dann trifft sie auch noch auf Quinn, der wirklich zielstrebig ist und genau weiß was er in seinem Leben erreichen und erleben will. Er sieht auch noch verdammt gut aus, wie man auf mehreren Seiten lesen konnte. Das war mir ab und an ein wenig too much. Nach dem fünften Mal hat man das durchaus verstanden. Mich hat das schon ein wenig genervt, dass dies immer wieder erwähnt wurde. Denn nur darauf kommt es sicher nicht an.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kann das Buch so weg lesen, aber umgehauen hat mich die Story nun nicht.

 

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luebbe.de

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 269

Preis: 10,00 EUR

Alter: ab 14

„alles still auf einmal“ von Rhiannon Navin

Werbung – Rezensionsexemplar vom dtv Verlag. Viele lieben Dank für dieses tolle Buch!

von 5 Sternen

 

Klappentext:

»Mit nur sechs Jahren versteht Zach mehr von Herz und Seele als die Erwachsenen um ihn herum.« The Washington Post

Aufgeregt versteckt sich Zach mit seinen Klassenkameraden im Wandschrank. Es ist heiß und stickig und eng. Draußen fallen Schüsse − drinnen ahnt Zach, dass etwas Schreckliches geschieht. Er wird schließlich gerettet, aber sein älterer Bruder Andy stirbt, und nichts wird je wieder wie früher sein. Die Familie droht an dem Verlust zu zerbrechen. Doch es ist ausgerechnet der kleine Zach, der die Menschen, die er liebt, aus der Verzweiflung führt.

 

Meine Meinung:

Diese Geschichte beginnt mit einem Amoklauf und wird aus der Sicht des sechsjährigen Zach erzählt. Dies fand ich äußerst interessant und es war sehr gut gemacht.

Wie geht ein sechsjähriger mit einem Amoklauf um? Versteht er alles was geschehen ist? Wie verarbeitet er dies und wie sehr verändert sich seine Welt? Nicht nur Erwachsene haben sehr stark damit zu kämpfen wenn Angehörige durch einen Amoklauf ums Leben kommen. Auch Kinder, egal in welchem Alter, sind davon betroffen und müssen das Geschehene verarbeiten und das ist nicht immer so einfach. Denn sie verarbeiten es anders als Erwachsene es tun.

Hier ist Zach unser Hauptprotagonist. Alles was er sieht, fühlt, erlebt und verarbeitet bekommen wir mit. Zach ist zwar ein aufgeweckter Junge, aber auch er hat Angst. Und als er erfährt das sein Bruder Andy nie wieder nach Hause kommt spielen seine Gefühle verrückt. Aber wie soll er diese verarbeiten wenn ihm von seinen Eltern, vor allem von seinem Vater, immer wieder gesagt wird „Sei tapfer“. Als ich das las tat mir Zach so unendlich leid. Er konnte seine Gefühle gar nicht zum Ausdruck bringen, da alle ihm immer gesagt haben das er tapfer sein und Rücksicht nehmen soll. Ich war so unendlich traurig.

Man hat in diesem Buch wieder einmal gesehen das jeder in den USA an eine Waffe kommt. Und das ist so erschreckend, das ich dies gar nicht in Worte fassen kann.

Die Kapitel sind alle kurz gehalten was ich gut finde. Doch manches hätte man auch kürzer fassen können, ohne die Gefühlswelt von Zach zu beeinträchtigen. Auch gab es eine Sache im Buch, die nur etwas beschrieben wurde und da habe ich mit etwas mehr gerechnet und nicht mit so kurzen Beschreibungen.

Es ist ein sehr gefühlvolles Buch und ich finde es großartig.

 

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Verlag: dtv Verlag

Seiten: 384

Preis: 15,90 EUR

„Die Antwort auf vielleicht“ von Hendrik Winter

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag. Das Cover und der Klappentext stammen ebenfalls vom Verlag. Großen Dank für dieses Buch 

     von 5 Sternen

 

Klappentext:

Adam hat nicht damit gerechnet, sich in eine der Patientinnen zu verlieben, die er täglich zur Chemotherapie und zurück fährt. Doch dann steigt eines Tages Jessi in sein Taxi – jung, schön, todkrank. Ehe er sichs versieht, ist es um ihn geschehen. Als er erfährt, dass Jessi vielleicht nur noch wenige Wochen zu leben hat, setzt er alles daran, ihr diese Zeit so schön wie möglich zu machen. Währenddessen erkennt er, dass auch er seine Träume vielleicht nicht bis „irgendwann einmal“ aufschieben sollte.

 

Meine Meinung:

Ich habe zuerst mit mir gerungen, ob ich dieses Buch jetzt schon lesen sollte und ob ich dieses Buch wirklich anfrage? Denn genau dieses Thema „Krebs“ hat mich Anfang letzten Jahres bis zur Jahreshälfte familiär selbst begleitet. Ich direkt bin nicht betroffen, aber ein Familienteil, den es nun nicht mehr gibt, schon.  Aber ich habe mir gesagt, dass ich dieses Buch jetzt unbedingt lesen möchte und habe mich umso mehr darüber gefreut, dass mir Bastei Lübbe das Buch als eBook zur Verfügung gestellt hat.

Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben worden. Man konnte sich hier in jede Person hinein versetzen und mitfühlen. Jessi ist eine wirklich starke, fröhliche und wunderschöne Frau. Wie kann eine so junge Frau nur an Krebs erkranken und dabei immer noch so lebensfroh sein? Müsste man nicht den ganzen Tag trübsal blasen und nur schlecht gelaunt sein? Nein, muss man nicht. Natürlich hat Jessi Angst und auch mal schlechte Laune, aber sie versucht für sich selbst und für ihre kleine Tochter das Beste aus dieser scheiß (sorry für den Ausdruck) Situation zu machen. Und dann ist die Adam, der Taxifahrer. Adam ist zurückhaltend, ein wenig verschlossen, hilfsbereit, unentschlossen und freundlich. Er ist derjenige, der Jessi zu ihrer Strahlentherapie und zur Chemo fährt. Dies macht er ständig, auch mit anderen Patienten. Doch bei Jessi ist es anders. Was genau anders ist, müsst ihr selber lesen  😉

Für mich war das Buch einfach nur großartig und ich habe gelacht und geweint. Der Schreibstil ist flüssig, es wird nicht langweilig und es ist auch glaubwürdig. Da ich selber mit zu den Therapien gefahren bin, konnte ich es mir mehr als nur gut vorstellen wie es dort zugeht. Nur waren die Ärzte, Schwestern und Räume gemütlicher und freundlicher als im Buch 😀 Ich hatte nicht das Gefühl als würden bei einer Chemo die Leute abgefertigt werden. Vielleicht kommt dies für den einen oder anderen so rüber, bei mir war es aber nicht der Fall. Dennoch hat Hendrik Winter für mich die Gefühlslage von Jessi und Adam sehr gut eingefangen und ein richtig tolles Buch geschrieben.

Ich kann es zu 100% weiter empfehlen.

 

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bastei-luebbe.de

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 399

Preis: 10,00 EUR

Alter: ab 16

 

 

 

„Der Verrat“ von Ellen Sandberg

Werbung – Rezensionsexemplar. Klappentext und Leseprobe kommen vom Verlag. Ganz lieben Dank dafür

     von 5 Sternen

 

Klappentext:

Ein Weingut an der Saar. Ein altes Verbrechen. Und eine Schuld, die nie verjährt …

Als Nane nach zwanzig Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen wird, hat sich vieles verändert. Nicht aber die Schuld, die weiter auf ihr lastet. Nicht die Erinnerung an die Nacht, die ihr Leben zerstörte und schon gar nicht das Verhältnis zu ihrer Schwester Pia.

Pia hat es gut getroffen. Die erfolgreiche Restaurateurin lebt mit ihrem Mann auf einem idyllischen Weingut an der Saar. Da lässt es sich gut verdrängen, auf welch zerbrechlichem Fundament ihr Glück gebaut ist. Doch dann tritt ihre Schwester Nane wieder in ihr Leben und Pia ahnt: Es ist Zeit für die Wahrheit. Und damit Zeit für Rache – oder Vergebung.

 

Meine Meinung:

Ach habe ich mich auf diesen Roman gefreut. Der Klappentext hört sich sehr gut an und das Cover passt auch hervorragend zu dem Buch. Man stellt sich, wenn man das Buch gelesen hat, sofort vor wie man auf das Weingut fährt und sich einfach nur entspannen kann.

Der Schreibstil von Ellen Sandberg ist auch sehr flüssig und leicht und man kommt beim Lesen nicht ins Stocken. Es geht in diesem Roman um Lügen, Intrigen, Hass, Schuldgefühle, Rache und die Wahrheit ans Licht bringen. Diese Kombination hat mein Interesse sehr geweckt, da solche Geschichten immer sehr spannend und interessant sind. Viele Verwicklungen, viele Geheimnisse, die gelüftet werden wollen und alle gehen sich an die Gurgel. Ganz so schlimm war es dann nicht, aber gut.

Das Buch wird immer abwechselnd erzählt. Es beginnt mit dem Jahr 1997 und geht dann mit dem Jahr 2018 weiter. Dies wechselt sich im Buch immer wieder ab und man erfährt so was damals geschehen ist und wie die Einzelnen damit heute umgehen.

Die drei Schwestern Birgit, Pia und Nane könnten unterschiedlicher nicht sein. Birgit ist eine sehr harmoniebedürftige Person, Pia die mit beiden Beinen im Leben stehende Karrierefrau und Nane die Rebellin. Doch dann wird Nane aus dem Gefängnis entlassen und die sonst so gelassene und strukturierte Pia sieht ihr Leben in Gefahr.

Es ist alles gut erzählt, aber gab es für mich in der Mitte des Buches einen totalen Durchhänger und man wünscht sich Dinge von damals zu erfahren, aber nicht jedes noch so kleine Detail, das gar nicht wichtig ist für den weiteren Verlauf der Geschichte.

Dennoch kann ich diesen Roman nur empfehlen.

 

 

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randomhouse.de

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Verlag: Penguin

Seiten: 460

Preis: 15,00 EUR

Leseprobe: 9783328100904_Leseprobe

„All die schönen Tage“ von Julia Kaufhold

Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag. Der Klappentext kommt ebenfalls vom Verlag. Lieben Dank dafür.  

     von 5 Sternen

 

Klappentext:

Stella liebt Max. Und Max liebt Stella. Schon immer. Aber Max hat Stella verraten. Zutiefst verletzt verbannte sie Max aus ihrem Leben und mit ihm ihre Schöne-Tage-Box – ein hölzernes Kästchen, in dem sie all die besonderen Momente ihres Lebens auf Karten notiert. Als Max Jahre später plötzlich vor ihr steht, weist sie ihn ab. Immer wieder, bis sie zufällig auf ihre alte Box stößt und all die schönen Tage ihrer Liebe ihr entgegenleuchten. Doch gibt es für Stella und Max überhaupt eine zweite Chance?

Julia Kaufhold erzählt einfühlsam diese mitreißende Geschichte über Vertrauen und Verrat, Liebe und Mut.

 

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch angefragt, da ich die Box mit den Karten, neben dem Buch, so wunderschön fand. Auch finde ich das ganze Buch total niedlich. Es ist so klein und sieht wunderschön aus. Die Box spielt in dem Buch natürlich auch eine Rolle und ich mag meine selbst gebastelte Box genauso sehr.

Die kurzen Einblendungen in Kastenform fand ich im Buch besonders schön und eine gute Idee. Die Kapitel sind in Tage und dem jeweiligen Monat unterteilt. Es wird nicht jeder Tag beschrieben, aber dies ist auch gar nicht nötig, weil es sonst auch zu viel werden würde. Doch hat mir dies gut gefallen.

Man lernt Stella und Max gut kennen. Doch war mir hier manches einfach zu viel. Es wurde viel zu viel erzählt, sodass ich manchmal keine Lust mehr hatte weiter zu lesen. Leider war es zu sehr in die Länge gezogen und dadurch schon wieder langweilig. Ich habe mir mehr von dem Buch gewünscht/erhofft, da der Klappentext mehr verspricht.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 426

Preis: 16,00 EUR // e-Book: 11,99 EUR

Alter: ab 16 Jahre

 

„Nebenan funkeln die Sterne“ von Lilly Adams

Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag (Lyx). Klappentext und Cover sind ebenfalls vom Verlag. Lieben Dank dafür 

    von 5 Sternen

 

Klappentext:

Emma Martins führt ein aufregendes Leben – glaubt man ihrem erfolgreichen Instagram-Account. Tausende von Followern sehen sich täglich ihre Bilder an und lassen sich von ihnen motivieren. Doch die Wahrheit ist eine andere: Emma wohnt allein in einem winzigen Apartment in London. Der Kontakt mit anderen Menschen macht ihr Angst, vor die Tür geht sie nur selten. Einzig auf ihrer Dachterrasse, nachts, wenn die Stadt still ist und die Sterne leuchten, hat sie das Gefühl, richtig durchatmen zu können. Aber dann zieht der gut aussehende Nathan in die Wohnung nebenan – und bringt ihr Leben online und offline von einem Tag auf den anderen völlig durcheinander.

 

Meine Meinung:

Ich habe mich direkt in das Cover verliebt. Es ist ein Cover, das zum Träumen anregt. Das ganze Buch regt zum Nachdenken an.

Das Buch ist meiner Meinung nach eher in einer Erzählart geschrieben, mit der ich anfangs nicht sofort zurecht kam und die ich auch seltener lese. Aber nach zwei Kapiteln ging es dann und ich habe ins Geschehen rein gefunden.

Ja, Emma lebt wirklich sehr zurückgezogen. Sie geht ungern raus, sie schließt nicht gerne neue „reale“ Bekanntschaften und sie igelt sich einfach total ein. Ihre Follower belügt sie mit ihren alten Fotos, die sie dann bearbeitet auch noch und ihre Familie sowieso. Und dies nur, da sie sich für einen Unfall, der Jahre zuvor geschehen ist, die Schuld gibt. Aber nachdem neben ihr ein neuer Bewohner, Nathan, einzieht wird ihr Leben ein wenig auf den Kopf gestellt.

Ich hätte mir etwas mehr von Nathan gewünscht. Gerne hätte ich noch mehr von ihm erfahren, deshalb auch die vier Sterne.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm und regt zum Lesen an. Ich kann das Buch nur weiter empfehlen.

 

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Verlag: Bastei Lübbe (Lyx)

Seiten: 432

Preis:12,90 EUR

Alter: ab 14 Jahre

„VOX“ von Christina Dalcher

Rezensionsexemplar vom Fischer Verlag. Vielen lieben Dank dafür auch an Netgalley. Das Cover stammt vom S. Fischer Verlag

     von 5 Sternen

Klappentext:

In einer Welt, in der Frauen nur hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, bricht eine das Gesetz. Das provozierende Überraschungsdebüt aus den USA, über das niemand schweigen wird!

Als die neue Regierung anordnet, dass Frauen ab sofort nicht mehr als hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, will Jean McClellan diese wahnwitzige Nachricht nicht wahrhaben – das kann nicht passieren. Nicht im 21. Jahrhundert. Nicht in Amerika. Nicht ihr.

Das ist der Anfang.

Schon bald kann Jean ihren Beruf als Wissenschaftlerin nicht länger ausüben. Schon bald wird ihrer Tochter Sonia in der Schule nicht länger Lesen und Schreiben beigebracht. Sie und alle Mädchen und Frauen werden ihres Stimmrechts, ihres Lebensmuts, ihrer Träume beraubt.

Aber das ist nicht das Ende.

Für Sonia und alle entmündigten Frauen will Jean sich ihre Stimme zurückerkämpfen.

 

Meine Meinung:

Als ich das Cover sah war ich sehr interessiert. Vor allem passt es sehr gut zum Inhalt, da das X direkt vorm Mund einer Frau ist, die ja nicht mehr viel sprechen darf.

Frauen wird das Sprechen verboten. Na ja, nicht ganz. Aber wer soll bitte mit 100 Wörtern am Tag auskommen? Jede Frau trägt ein Armband mit einem Zähler, der um Mitternacht auf Null gestellt wird. Was tun wenn man aber 101 Wörter spricht? Tja, dann bekommt man einen Stromschlag. Sehr nett.  Ich denke an diese Regel könnte ich mich anfangs nur schwer halten, weshalb ich mehrmals einen Stromschlag bekommen würde….

Der Schreibstil ist flüssig, modern und leicht. Die Kapitel sind kurz gehalten was ich aber sehr mag.

Die Hauptprotagonistin Jean hat vier Kinder, davon sind drei Jungs und ein Mädchen. Auch ihre Tochter muss dieses Armband tragen und von Klein auf damit leben, nicht viel sprechen zu dürfen. Die Sprache nicht leben zu dürfen muss für Kinder noch schlimmer sein als es für Erwachsene eh schon ist. Für mich ist Jean eine starke und intelligente Frau, die so gar nicht zu Patrick, ihrem Mann, passt. Ich mag Patrick einfach nicht.

Einige Dinge wurden für mich einfach zu schnell abgehakt , um sie vielleicht zu einem Ende zu bringen? Auch zum Ende hin ging es mir einfach zu schnell. Man sollte sich mit manchen Dingen mehr Zeit nehmen und diese nicht einfach zu schnell und plump auflösen. Die Grundidee ist aber super und regt zum Nachdenken an. Das man sich nicht alles gefallen lassen sollte und sich zur Wehr setzen muss. Vor allem aber in der Politik und im Leben allgemein.

 

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fischerverlage.de

genialokal.de

Verlag: S. Fischer Verlag GmbH

Seiten: 400

Preis: Gebunden 20,00 EUR

E-Book: 16,99 EUR

 

„4 Menschen, 2 Wahrheiten, 1 Lüge“ von Erin Kelly

Rezensionsexemplar erhalten von der Büchergalerie Lohne. Vielen lieben Dank dafür 

    von 5 Sternen

Klappentext:

Im Sommer 1999 erleben Kit und Laura eine totale Sonnenfinsternis in Cornwall.
Beide sind jung und verliebt, sie sind fest davon überzeugt, dass sie noch viele solche Naturereignisse gemeinsam beobachten werden.

Im fahlen Dämmerlicht danach, als sich der Schatten auflöst, glaubt Laura etwas gesehen zu haben. Eine brutale Vergewaltigung. Doch der Mann bestreitet alles. Die Frau schweigt. Seine Aussage gegen die von Laura.
Monate nach der Gerichtsverhandlung steht die Frau plötzlich vor Lauras und Kits Tür. Schleicht sich auf merkwürdige Weise in ihr Leben. Nur Kit scheint zu sehen, was Beth Taylor wirklich ist: eine Bedrohung.

15 Jahre später leben Laura und Kit unter falschem Namen an einem geheimen Ort. Keine Kontakte in die sozialen Medien, kein Eintrag im Telefonbuch, nur gelegentliche Telefonate. Etwas liegt noch immer im Dunklen, Laura fürchtet es, und sie ahnt, dass sie nur einen Teil des Bildes sieht. Doch dann steht Beth Taylor plötzlich vor Lauras Tür. Und jetzt drängt die Wahrheit mit aller Macht ans Licht.

 

Meine Meinung:

Das Buch heißt „Vier Menschen, Zwei Wahrheiten und Eine Lüge. Es gibt da die eine große Lüge und für mich die andere kleine „Notlüge“ und Geheimnisse….

Als ich das Cover sah, den Inhalt las und dann den Aufkleber „packend, hypnotisierend, unvergesslich“ fand, musste ich es einfach lesen. Es wird aus den Sichten von Kit und Laura erzählt und dann auch in verschiedenen Jahren. Einmal das Geschehene im Jahre 1999 und dann aus dem Jahr 2015. Wie beide heute leben und wie sich ihr Leben seit dem Jahr 1999 verändert hat.

Das Buch hat mich leider nicht hypnotisiert, dazu hat irgendwas gefehlt. Es ist zwar spannend und durch die verschiedenen Andeutungen wird die Spannung auch immer wieder gehalten, doch war manches für mich ziemlich unglaubwürdig vom Verhalten der einzelnen Personen her. Sicher denkt man noch über das Buch nach, aber geflasht hat es mich nicht.

Dennoch kann ich es weiter empfehlen.

 

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Verlag: Fischer Scherz

Seiten: 480

Preis Paperback: 14,99 EUR

E-Book: 11,99 EUR