„Die Republik“ von Maxim Voland

Werbung – Rezensionsexemplar vom Piper Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Europa, 1949: Die neu gegründete DDR umfasst nach einem unglaublichen Coup das gesamte deutsche Staatsgebiet, mit Ausnahme des westlichen Teils von Berlin. Gegenwart: Die DDR ist führende europäische Macht – ein hochmoderner Überwachungsstaat mit einem glücklichen Volk. So scheint es. Während internationale Agentenorganisationen im autonomen West-Berlin ihre Pläne schmieden, wird die DDR von einem furchtbaren Vorfall erschüttert: Über den Platz der Akademie zieht eine Giftgaswolke und fordert zahlreiche Tote. Ein Unfall? Ein Anschlag? Welche Macht steckt dahinter? Ein desillusionierter Stasi-Oberst, der französische Dolmetscher Christopher und die junge DDR-Bürgerin Alicia geraten in eine Verschwörung gigantischen Ausmaßes, die das Ende Europas bedeuten könnte …

 

Meine Meinung:

Ich sage gleich vorweg, dass ich nicht der Geschichtsfreak bin, obwohl man es hierfür nicht sein muss. Doch es ist gut möglich das es Leuten, die sich bedeutend mehr für Geschichte interessieren, mehr gefällt als mir.

Ja, wie würden wir damit umgehen wenn die DDR die größte Macht wäre und man immer noch überwacht wird? Würde es uns gefallen? Im Buch scheint es den Leuten zu gefallen, wobei ich nicht ganz nachvollziehen kann wieso? Wer möchte heutzutage durch vielleicht seinen besten Kumpel angeschwärzt werden und dann im Knast landen? Also ich nicht.

In dem Buch verfolgen wir das Leben dreier Personen. Zuerst haben wir Christopher, der seine Familie in Deutschand besuchen wird, da es einen Todesfall in der Familie gab und er zur Beerdigung eingeladen wurde. Dann haben wir unseren Oberst Gustav, der eigentlich raus möchte aus der DDR, da er es dort nicht mehr aushält, obwohl er jahrelang für diese gearbeitet hat und sich so einen bestimmten Ruf aufgebaut hat. Und dann gibt es da noch eine Geheimagenten, Harper, die für einen etwas älteren Herren arbeitet und Informationen sammelt. Die drei könnten unterschiedlicher nicht sein und jeder von ihnen wird sich einer Gefahr stellen müssen, die ihr Leben komplett auf den Kopf stellen wird.

Das Erzählte rund um Christopher und Gustav haben mir an diesem Buch mit am besten gefallen. Man hat sich für diese Personen interessiert und wollte wissen wie es mit ihnen weitergehen wird. Doch der Rest…puh der war zäh und teilweise echt ermüdend. Ich finde das wenn es eine große Macht gibt, sollte man doch meinen, dass diese sich auch irgendwo ein wenig weiterentickelt oder? Aber davon war hier nichts zu sehen. Es dreht sich alles um eine bestimmte Sache, was an und für sich nicht schlecht ist, wenn es nicht so in die Länge gezogen worden wäre.

Es war ein interessanter Roman und ich würde gerne wissen, welcher Autor hinter diesem Pseudonym steckt?

 

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Verlag: Piper

Seiten: 528

Preis: 22,00 EUR

„Die Chroniken von Alice – Die Schwarze Königin“ von Christina Henry

Werbung – Rezensionsexemplar vom Penhaligon Verlag.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Alice hat den Kampf gegen den Wahnsinn gewonnen – vorerst. Sie hat die Schandtaten des Kaninchens sowie den Blutdurst des Jabberwocks überlebt und will nun ein Versprechen einlösen: Jenny, die Tochter ihres Freundes Hatcher, zu finden. Doch Alice und Hatcher erwartet der nächste Albtraum. Sie müssen in das Reich der verrückten Weißen Königin vordringen, wo das wahre Spiel um das finstere Wunderland bereits begonnen hat. Jeder Zug führt Alice näher an ihre Bestimmung. Aber damit sie als Siegerin hervorgeht, muss sie nicht nur ihre neuen Kräfte zu beherrschen lernen, sondern herausfinden, was mit der rätselhaften Schwarzen Königin geschehen ist.

 

Meine Meinung:

Also ich würde ja sagen, dass man diese Rezi nur liest, wenn man den ersten Teil gelesen hat. Sonst würde man sich ja selbst Spoilern =)

Nachdem mir der erste Teil der Alice Chroniken wirklich gut gefallen hat, musste ich den zweiten Teil unbedingt und sehr bald lesen. Im ersten Teil haben wir Alice und Hatcher auf ihrer Reise zu sich selbst kennenlernen dürfen. Beide haben viel erlebt und erleiden müssen, sodass ein Stück von ihnen gestorben ist. Im zweiten Teil versuchen Alice und Hatcher nun seine Tochter Jenny zu finden. Doch diese Reise ist nicht ganz ungefährlich. Vielleicht ist es sogar noch gefährlicher als der Kampf gegen das Kaninchen und das Walross. Davon lassen sich die beiden aber nicht abschrecken, zumal Alice nun endlich weiß, dass sie eine Zauberin ist. Nur hat sie noch nicht die geringste Ahnung wie sie ihre Kräfte einsetzen soll. Doch Alice ist nicht dumm und lernt schnell dazu. Aber auch Hatcher wird eine Verwandlung durchleben, mit der er nicht gerechnet hat – Alice schon….

Die Geschichte um Alice und Hatcher geht im zweiten Teil deutlich ruhiger weiter, als im Ersten. Natürlich wird auch hier Blut fließen, doch nicht mehr so wie im ersten Teil. Doch genau das hat mir sehr gut gefallen. Das es auch ruhiger zugeht und beide zu sich selbst finden. Die Suche nach Jenny ist für beide nicht leicht und sie müssen einige Hindernisse überwinden, doch diese fand ich äußerst gut gestaltet.

Obwohl mir der zweite Teil sehr gut gefallen hat, war mir das Ende dann doch ein bisschen zu schnell und zu wenig. Hier habe ich etwas mehr erwartet, da der vorherige Aufbau so gut war und ich persönlich mit mehr gerechnet habe. Dennoch sollte man diese Bücher gelesen haben, da Alice nicht die ist, die wir aus anderen Büchern kennen.

Vor mir gibt es eine klare Leseempfehlung.   =)

 

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Verlag: Penhaligon (Randomhouse)

Seiten: 336 (324 Alice danach Leseprobe Peter Pan)

Preis: 18,00 EUR

„Die Chroniken von Alice – Finsternis im Wunderland“ von Christina Henry

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von 5 Sternen

 

Klappentext:

Seit zehn Jahren ist Alice in einem düsteren Hospital gefangen. Alle halten sie für verrückt, während sie selbst sich an nichts erinnert. Weder, warum sie sich an diesem grausamen Ort befindet, noch, warum sie jede Nacht Albträume von einem Mann mit Kaninchenohren quälen. Als ein Feuer im Hospital ausbricht, gelingt Alice endlich die Flucht. An ihrer Seite ist ihr einziger Freund: Hatcher, der geisteskranke Axtmörder aus der Nachbarzelle. Doch nicht nur Alice und Hatcher sind frei. Ein dunkles Wesen, das in den Tiefen des Irrenhauses eingesperrt war, ist ebenfalls entkommen und jagt die beiden. Erst wenn Alice dieses Ungeheuer besiegt, wird sie die Wahrheit über sich herausfinden – und was das weiße Kaninchen ihr angetan hat …

 

Meine Meinung:

Warum noch mal habe ich so lange damit gewartet dieses Buch zu lesen? Ich habe keine Ahnung xD Es ist wirklich ein richtig gutes Buch. Alice wurde schon oft neu erfunden, aber ich finde hier wurde es noch einmal auf eine ganz andere Art und Weise gemacht. Meiner Meinung nach.

Nachdem Alice blutverschmiert durch die Alte Stadt gelaufen ist und so auch aufgegriffen wurde, hat man sie in ein Hospital gebracht. Man könnte auch Irrenanstalt dazu sagen. Hier ist sie nun seit zehn Jahren und ihr Zimmernachbar heißt Hatcher. Mit diesem unterhält sie sich durch ein Mauseloch was ich ziemlich witzig fand. Ihre Familie hat sich von ihr abgewandt, da sie verrückt ist. Doch eines Tages brennt es in der Anstalt und Alice und Hatcher können fliehen. Doch auch der überaus große und böse Jabberwock kann aus dem Hospital entkommen. Dieser lebte seit einigen Jahren eingesperrt in den tiefen des Hospitals und durch den Brand und einige andere Dinge ist er nun frei und verlangt nach Blut. Viel Blut…..

Alice und Hatcher machen sich also auf die Suche nach dem Jabberwock, um diesen zu töten und treffen bei ihrer Reise auf die ein oder andere bekannte Figur. Da hätten wir einmal Grinser der ganz schön hinterhältig ist und in einem Rosenhaus wohnt, die Raupe, die verdammt pervers ist, das Kaninchen, dass viel Macht besitzt und sehr böse ist und viele böse Gestalten, die die Viertel der Alten Stadt für sich eingenommen haben. All diese Figuren werden hier sehr gut beschrieben und ich hätte gerne noch mehr Zeit mit ihnen verbracht.

Es ist alles sehr düster, brutal, angsteinflößend und schrecklich beschrieben, sodass man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Der Anfang hat mir ein paar Probleme bereitet, aber nach ein paar Seiten war ich dann im Geschehen drin und war begeistert. Der Aufbau ist klasse und man kann dem roten Faden hier auch sehr gut folgen. Stück für Stück erfahren wir was Alice bei dem Kaninchen passiert ist und welche Last Hatcher mit sich rum tragen muss. Auch wird hier sehr viel Blut vergossen und es kommt des Öfteren vor das Mädchen vergewaltigt und verprügelt werden. Außerdem werden diese zur Belustigung der alten Herren verstümmelt und dann geschändet oder gar gefressen. Und dies finde ich mehr als grausam.

Das Buch ist wirklich sehr düster, aber echt gut umgesetzt worden. Doch die große Fröhlichkeit sucht man hier vergebens. Wem es nichts aus macht, dass hier viele Menschen auf brutale Art und Weise einfach niedergemetzelt, Frauen vergewaltigt und Tier und Mensch verstümmelt werden, dem wird dieses Buch sehr gut gefallen. Auch lernt man Alice hier von einer komplett anderen Seite kennen, die mir persönlich richtig gut gefallen hat.

Ich freue mich jetzt schon direkt mit dem zweiten Buch weiter machen zu können und kann euch dieses Buch nur empfehlen.  =)

 

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Verlag: Penhaligon

Seiten: 352

Preis: 18,00 EUR

Leseprobe: 9783764532345_Leseprobe

„Fische, die auf Bäume klettern: Glück, Liebe, Erfolg – ein Kompass für das Abenteuer namens Leben“ von Sebastian Fitzek

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag.

  von 5 Sternen

 

Klappentext:

Bestsellerautor Sebastian Fitzek stellt sich in diesem Buch den existentiellen Fragen: Was zählt im Leben? Wie findet man sein Glück? Welche Lebensziele sind richtig? Was lernt man aus Niederlagen? Und wie geht man mit seinen Mitmenschen um? In spannenden persönlichen Episoden erzählt er, was im Leben wichtig ist und wie ein glücklicher Lebensweg gelingen kann.
Inspiriert wurde Sebastian Fitzek zu diesem Buch durch das Vatersein – und die Frage, was er seinen Kindern für das Leben mitgeben würde, wenn ihm nicht mehr viel Zeit bliebe. Und so ist „Fische, die auf Bäume klettern“ ein sehr persönliches Vermächtnis eines Vaters an seine noch jungen Kinder, zugleich aber ein Buch für alle, die Halt suchen und sich der Werte, die ihnen wichtig sind, vergewissern möchten.

 

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag bekommen. Bei dem Päckchen war eine kleine Wolke mit Stift dabei. Dazu gab es eine kleine Aufgabe/Frage – Was brauchst du, um im Leben glücklich zu sein?

Tja was benötigt man dazu? Diese Frage und noch viele mehr stellt sich Sebastian Fitzek auch. Er hat dieses Buch nicht nur für seine drei Kinder (David, Felix und Charlotte)geschrieben, sondern auch für seine Leser, um ihnen eventuell ein paar Tipps mit auf den Weg zu geben. Denn man weiß nie was Morgen alles passiert. Und so fragt er sich unter anderem: Wie mache ich was richtig – für mich richtig und nicht für andere. Worauf sollte ich aufpassen/achten? Wohin soll meine Reise einmal gehen? Wann muss ich mein Testament schreiben? Gibt es dafür überhaupt den richtigen Zeitpunkt?

Ja es ist nicht leicht darüber nachzudenken sein eigenes Testament zu schreiben. Vor allem dann nicht wenn es einem gut geht. Doch keiner kann einem wirklich sagen wann der richtige Zeitpunkt ist, um dies zu erledigen. Auch fand ich es schön geschrieben das man die Dinge in erster Linie für sich selbst tun sollte. Klingt egoistisch? Finde ich nicht. Denn zuerst sollte es einem selbst doch gut gehen, damit man dies mit anderen teilen kann. Auch das man sich auf eine lange Reise begibt fand ich schön dargestellt. Das Leben an sich ist eine große Reise, die mit dem Tod endet. Aber auch der Urlaub wird hoffentlich eine wunderbare Reise/Erfahrung sein, die man antritt.

All die Ratschläge und Tipps in diesem Buch sind eben nur diese. Ob man sie nun genau so befolgt oder nicht bleibt einem selbst überlassen. Doch fand ich war es ein tolles Buch, dass zum Nachdenken anregt. Ab und an wiederholten sich ein paar Dinge einfach mal und störten mich ein wenig im Lesefluss. Doch im Großen und Ganzen war es ein schöner Ratgeber, den ich mir auch noch einmal ansehen/durchlesen werde.  🙂

 

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Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 320

Preis:12,00 EUR

„After the fire“ von Will Hill

Werbung – Rezensionsexemplar vom dtv Verlag (Reihe Hanser)

von 5 Sternen

Klappentext:

Der einzige Weg aus der Dunkelheit ist, ein Feuer zu entzünden

Schwer verletzt liegt die 17-jährige Moonbeam im Krankenhaus und sieht sich einem Psychologen und einem FBI-Agenten gegenüber. Sie, die zu den wenigen Überlebenden nach der schrecklichen Brandkatastrophe gehört, soll erzählen, wie das Leben war auf der Farm der Gotteslegionäre. Wie ist es zu dem schrecklichen Feuer gekommen, wie zu der Schießerei zwischen den Gotteslegionären und der Polizei? So viele sind gestorben. Zögerlich öffnet sich Moonbeam, glaubt, dass man ihr helfen will, und fängt an zu erzählen, wie das Leben vor dem Feuer war und wie das Leben sich danach anfühlt. Eine Sache aber kann sie nicht erzählen. Doch sie muss aussprechen, was sie getan hat, will sie nicht daran zerbrechen.

 

Meine Meinung:

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da ich gerne über solche Themen wie Sekten usw lese. Ich wurde auch nicht enttäuscht.

Moonbeam ist siebzehn Jahre alt und hat den Großteil ihres Lebens auf der Farm der Gotteslegionäre verbracht. Also bei einer Sekte. Aber das wollte dort keiner glauben oder wenn man daran gedacht hat, wurde man der Ketzerei bezichtigt. Doch eines Tages bricht ein Brand aus und Moonbeam und all die andere Mitglieder müssen die Farm schnellstens verlassen wenn sie nicht sterben wollen. Nicht jeder überlebt dies….

Das Buch ist in „Davor“ und „Danach“ unterteilt. Davor beschreibt alles wie das Leben auf der Farm war und was ihnen dort beigebracht wurde, bis zu dem Brand. Danach erzählt all das was nach dem Brand geschehen ist. Moonbeam ist in einer Klinik und wird von einem Psychologen befragt wie es ihr nun geht und natürlich auch wie es ihr auf der Farm erging. Das möchte vor allem der FBI-Agent wissen. Nach und nach traut Moonbeam sich immer mehr von Father John und den anderen zu erzählen, obwohl dies unter Ketzerei fallen würde….

Es ist wirklich erschreckend was Moonbeam und all die anderen auf dieser Farm erlebt haben. Auch ist es grausam einen Menschen so stark manipulieren zu können, dass er das was er dort tut auch noch für richtig hält, wobei uns sofort auffällt, dass dies nicht richtig sein kann. Auch Moonbeam hält vieles für normal wo wir nur den Kopf schütteln würden – ein Mann mehrere Frauen usw.

All dies zu erfahren war wirklich toll und sehr interessant. Doch in ihren Erzählungen waren mir oft zu viele Längen drin, die mich manchmal davon abgehalten haben weiter zu lesen, obwohl es ansonsten ein wirklich tolles Buch ist. Ergreifend, erschütternd und spannend zugleich, dass ich trotz mancher Längen wieder lesen würde =)

 

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Verlag: Reihe Hanser

Seiten: 480

Preis: 15,95 EUR

 

„Herzmalerei“ von Syma Schneider

Werbung – Rezensionsexemplar

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Zwei Menschen, zwei Welten. Wenn die Liebe nur noch so dahinplätschert, kann etwas Aufregung nicht schaden. Doch was dann geschieht, übersteigt Zenias Vorstellungskraft. Als sie eine mysteriöse Botschaft erhält, bricht Chaos in ihrem Herzen aus. Dramatische Veränderungen schlagen in ihr Leben ein wie Meteoritenschauer. Sie erfährt Dinge, die ihr bisheriges Weltbild komplett auf den Kopf stellen, während sie diese eine Frage nicht mehr loslässt: Was wäre, wenn sich zwei Seelen in vergangenen Leben so sehr geliebt haben, dass sie einander immer wieder suchen? Verrennt sich Zenia nur im Irrgarten ihrer Gefühle und welche Rolle spielt der attraktive und geheimnisvolle Häftling Nael?

 

Meine Meinung:

Wie ihr wisst bin ich nicht der riesen Romane Leser. Vor allem nicht totale Liebesromane. Doch „Herzmalerei“ ist nicht einfach nur ein Roman, sondern auch ein Abenteuer und ein bisschen Sci-Fiction. Auch kommen sogar ein paar Thrillermomente auf, bei denen ich dachte „Oh das könnte ganz schön gefährlich werden für die Person“. Also etwas Spannung werdet ihr hier auch finden. Doch in erster Linie ist es ein Roman, der mir echt gut gefallen hat. Vor allem da der Klappentext so rein gar nicht verrät, worum es hier richtig geht. Das mach es alles noch einmal interessanter und man ist direkt neugierig.

Zenia unsere Hauptprotagonistin ist klug, hübsch, bodenständig und hilfsbereit. Zu Beginn der Geschichte, die im 22. Jahrhundert spielt, arbeitet sie für das Unternehmen „Perfect Human“. Anhand des Namens kann man sich schon sehr gut vorstellen was hier gemacht wird. Ja, es werden perfekte Menschen produziert. So wie sich Eltern ihre Kinder vorstellen, werden diese auch hergestellt. Doch hier fühlt sich Zenia schon länger nicht mehr so richtig wohl. Als dann auch noch eine Kollegin auf sie zukommt und ihr seltsame Dinge über die Firma erzählt, steht für Zenia fest, dass sie hier weg muss. Dabei hilft ihr Amrex, ihre beste und wie man auch feststellen wird, einzige Freundin.

Auf der anderen Seite haben wir da Nael, den Häftling. Dieser ist bei Weitem nicht so gebildet wie Zenia und spricht auch so – Gossensprache halt. Eines Tages kommt ein Sozialpädagoge der Firma SIvEx vorbei und macht ihm ein Angebot. Sollte er schneller aus dem Knast wollen, müsse er nur den Vertrag unterschreiben und sich als Proband für die Firma preVita verpflichten. Da sagt er natürlich nicht nein. Und hier treffen Zenia und Nael das erste Mal aufeinander.

Man liest immer im Wechsel aus der Sicht von Zenia und dann von Nael. Dies finde ich sehr schön gemacht und gefällt mir.  Was mir nicht so ganz zugesagt hat war die Art von Nael. Klar er ist anders aufgewachsen als Zenia und im Knast gewöhnt man sich auch einen anderen Umgangston an. Doch dieses ständige „Jo“ ging mir irgendwann echt auf den Keks. Denn man bekommt mit das er sich verändert und bemüht anders zu sprechen, aber dieses „Jo“ bleibt. Mich persönlich hat es einfach nur genervt. Für manch einen mag es dazu gehören, für mich irgendwann nicht mehr.  Auch hätte ich gerne schon mehr erfahren, warum man Babys produzieren muss, wo es doch immer heißt, dass dies aus ethischen Gründen nicht gemacht werden sollte. Dieser Punkt hat mir in der Story ein bisschen gefehlt.

Ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen und ganz ehrlich…was war das bitte für ein Ende?! Das macht man nicht xD Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil.

 

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herzmalerei.com

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Verlag: Bucher Verlag

Seiten: 408

Preis: 10,90 EUR

„Das Gegenteil von Hasen“ von Anne Freytag

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von 5 Sternen

 

Klappentext:

Sie sind in derselben Jahrgangsstufe und trotzdem in verschiedenen Welten. Julia, Marlene und Leonard im Zentrum der Aufmerksamkeit, der Rest irgendwo in ihrer Umlaufbahn. Dann geschieht etwas, das alles verändert: Eines Morgens macht plötzlich eine Internetseite die Runde, die bis dato auf privat gestellt war. Darauf zu finden sind Julias ungefilterte Gedanken, Bomben in Wortform, die sich in kürzester Zeit viral verbreiten. Es sind Einträge, die ein ganz anderes Bild des beliebten Mädchens zeigen, das alle zu kennen glauben.

Wer hinter der Aktion steckt, ist zunächst unklar, doch nach und nach kommt heraus: Gründe dafür hätten einige.

 

Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich im Buddyread gelesen und wir waren beide direkt angetan von diesem Buch. Normalerweise versuche ich kurze Rezensionen zu schreiben, doch hier werde ich es nicht schaffen  😉

Das Buch beginnt mit einem Protokoll, bei dem Edgar, seine Eltern, die Rektorin und der Konrektor anwesend sind. Diese Protokolle tauchen immer wieder auf und es werden andere Schüler zu der Sache befragt. Zwischendurch äußern sich noch andere Schüler zu der ganzen Sache und geben ihre Vermutung ab wer es denn gewesen sein könnte. Und das was sie schreiben ist nicht immer nett.

Julias Blogeinträge sind eines Tages für alle sichtbar. Aber warum? Sie hat doch immer auf ihren Laptop aufgepasst. Doch eines Tages ist dies leider der Fall und eine fremde Person hat Julias Laptop und freien Zugang zu allen Daten, da Julia ihrem Browser und allen anderen Programmen erlaubt, sich die Passwörter zu merken. Das hätte sie mal besser nicht getan, denn so erscheinen ihre intimsten Gedanken im Netz und jeder weiß nun wie sie über manch eine Person denkt.

Auf der anderen Seiten gibt es die Opfer, die in ihren Posts erwähnt werden. Da wären z.B. einmal Edgar, Linda, Marlene und Leonard. Über alle schreibt sie nicht besonders nette, aber ehrliche Dinge, die viele Personen nie so direkt sage würden und lieber für sich behalten. Doch würde einer von ihnen so weit gehen und Julias Gedanken veröffentlichen und sich somit selbst ins Fleisch schneiden?

Für mich war es ein totales Wohlfühlbuch. Jede Person wird so detailreich beschrieben, sodass man sich in jeden hineinversetzen kann, ohne das es zu viel wird. Man kann sie auf einer Seite sehr gut verstehen, auf der anderen Seite denkt man nur „Warum hast du das getan?“ Die Gedanken, die Gefühle und die Reaktionen jeder einzelnen Person wurden für mich perfekt rüber gebracht und es war alles nachvollziehbar. Auch hat eine Selbstreflektion aller Personen stattgefunden was mir noch viel besser gefallen hat. Ich habe bis zum Ende, als alles aufgelöst wurde, nicht gewusst wer den Blog öffentlich gemacht hat.

Ich empfehle dieses Buch zu 100%  =)

 

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Verlag: heyne>fliegt

Seiten: 416

Preis: 17,00 EUR

„Emily Eternal“ von M.G. Wheaton

Werbung – Rezensionsexemplar vom Heyne Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Emily ist eine KI. Sie wurde designt und programmiert, um den Menschen in allen Lebenslagen zu helfen. Und obwohl das eigentlich gar nicht möglich sein sollte, liebt Emily die Menschen. Aber als die Sonne zu erlöschen droht, hat auch sie kein Programm, um das zu verhindern. Dennoch fasst sie einen Plan, um die Welt zu retten. Doch nicht jeder glaubt an ihre guten Absichten, und so wird Emilys Liebe zu den Menschen auf eine harte Probe gestellt …

 

Meine Meinung:

Stellt euch einmal vor, die Welt wie wir sie kennen wird es bald nicht mehr geben. Die Sonne droht zu erlöschen und somit wird das Leben auf der Erde für den Menschen nicht mehr möglich sein. Was würdet ihr noch unternehmen, bevor ihr sterbt? Euch bleibt nämlich nicht mehr viel Zeit.

Emily ist keine KI, sondern eine KB. Dies ist ein künstliches Bewusstein, welches entwickelt wurde, um in allen Lebenslagen zu helfen. Der Entwickler Nathan hat Emily erschaffen und tüftelt mit seinen Kollegen immer wieder an Verbesserungen. Doch Emily ist nicht nur dazu da, um zu zeigen wie weit so ein künstliches Bewusstsein schon ist. Sie bekommt einen Auftrag.  Da die Menschheit bald komplett ausgelöscht sein wird, soll Emily alle Daten der Menschen, DNA, RNA, Proteine und die des Gehirns sammeln. Doch dazu benötigt man sehr viel mehr Energie, als ihr zur Zeit zur Verfügung steht. Und ist das überhaupt vertretbar, im Kopf fremder Leute nach Daten zu suchen, nur damit man die Menschheit auf technischer Ebene am Leben erhält? Wenn jemand diese Daten findet, was soll er damit dann anfangen?

Also ich habe von diesem Buch etwas vollkommen anderes erwartet, das gebe ich zu. Die Schrift ist sehr groß, weshalb man es auch so weglesen kann, aber der Inhalt war für mich eher okay. Technik finde ich klasse und auch das es hier ein künstliches Bewusstsein gibt fand ich genial. Wenn man einen Chip verwendet kann man Emily sehen und mit ihr kommunizieren, ansonsten ist sie halt einfach da nur man sieht sie eben nicht. Wenn man diesen Chip trägt kann man sie sogar anfassen. Ich habe mich die ganze Zeit über gefragt wie sowas gehen soll? Habe es immer noch nicht verstanden. Auch weiß ich nicht wie man mit einem künstlichen Bewusstsein schlafen kann? Das war mir dann doch etwas weit hergeholt.

Es hätte ein interessantes Thema werden können wenn es anders aufgebaut gewesen wäre. Technik gehört dazu, das steht außer Frage, aber dann doch ein bisschen weniger oder anders verpackt.

 

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randomhouse.de

genialokal.de

Verlag: Heyne

Seiten: 384

Preis: 14,99 EUR // eBook: 11,99 EUR

Leseprobe: 9783453319967_Leseprobe

„The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman“ von Lyssa Kay Adams

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von 5 Sternen

 

Klappentext:

Die erste Regel des Book Club lautet: Ihr verliert kein Wort über den Book Club!
Der Auftakt einer hinreißenden Serie über eine Gruppe von Männern, die heimlich Liebesromane lesen …

Die Ehe von Profisportler Gavin Scott steckt in der Krise. Genau genommen ist sie sogar vorbei, wenn es nach seiner Frau Thea geht. Und das darf nicht sein. Thea ist die Liebe seines Lebens! Und er versteht, verdammt noch mal, nicht, was überhaupt passiert ist. Eigentlich müsste SIE sich bei IHM entschuldigen! Gavin ist ratlos und verzweifelt – bis einer seiner Freunde ihn mit zu einem Treffen nimmt. Einem Treffen des Secret Book Club. Hier lesen und diskutieren Männer heimlich Liebesromane, um ihre Frauen besser zu verstehen. Gavin hält das für Schwachsinn. Wie sollen Liebesschnulzen ihm helfen, seine Ehe zu retten? Doch die Lektüre überrascht ihn. Und Thea steht eine noch viel größere Überraschung bevor!

 

Meine Meinung:

Auf Instagram wurde zu der Aktion aufgerufen gemeinsam dieses Buch zu lesen. Ich las mir den Klappentext durch und dachte mir direkt das ich da mitmachen muss. Eigentlich bin ich nicht so der Liebesromane Leser, da ich meist nach Büchern greife, die nur so triefen vor Schmalz und immer alles nach einem bestimmten Schema abläuft. Also es wird mir recht schnell langweilig und ich hoffe dann immer das Buch schnell beenden zu können. Doch hier wurde ich positiv überrascht.

Gavin und Thea stecken in einer Krise und zwar richtig. Ihre Ehe ist nicht mehr so wie sie einmal war. Sie ist im Eimer. Eine bestimmte Sache ist vorgefallen, die die Ehe ins Wanken gebracht hat. Doch Gavins Freunde bringen ihn dazu um seine Ehe zu kämpfen. Gavin ist total verunsichert, handelt vorschnell, reagiert manchmal wie ein kleines Kind und versucht dennoch die Kurve zu kriegen, indem er sich von seinen Kumpeln helfen lässt. Er fängt an Liebesromane zu lesen, um Thea so wieder näher zu kommen. Dies geschieht alles in ihrem Book Club.

Thea ist eine selbstbewusste, sture und impulsive Frau. Sie lässt sich aber auch sehr von anderen beeinflussen und macht es Gavin nicht besonders leicht. Vor allem ihre Schwester Liv lässt kein gutes Haar an Gavin. Aber warum? Was steckt dahinter? Und warum schiebt Thea allein Gavin den schwarzen Peter zu? Gehören zu einer Ehe nicht immer zwei? Und sollte man ab und an nicht über seine Gefühle reden, statt zu schweigen?

Es ist von Anfang bis Ende total witzig, ernst, amüsant und manchmal richtig heiß 😉 Auch die Zwischenszenen von dem Roman, den Gavin ja liest sind wirklich richtig gut gelungen. Ich kann euch diesen Roman nur empfehlen.

 

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endlichkyss.de

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Verlag: Kyss

Seiten: 400

Preis: 12,99 EUR

„Der Bär und die Nachtigall“ von Katherine Arden

Werbung Unbezahlt – Rezensionsexemplar vom Heyne Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

In einem Dorf am Rande der Wildnis, weit im Norden Russlands, wo der Wind kalt bläst und der Schnee viele Monate des Jahres fällt, erzählt die alte Dienerin Dunja den Kindern des Grundbesitzers Pjotr Wladimirowitsch Geschichten über Zauberei, Folklore und den Winterkönig mit den frostblauen Augen. Verbotene Geschichten über eine uralte Magie. Doch für die junge, wilde Wasja sind dies weit mehr als Märchen. Sie allein kann die Geister sehen, die ihr Zuhause beschützen. Und sie allein spürt, dass sich in den Wäldern eine dunkle Magie erhebt.

 

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch bei einem sehr netten Bookstagrammer gesehen und er sagte mir ich muss es noch dieses Jahr lesen. Das ist nun meine Aufgabe und er erwartet auch noch eine Rezension dazu von mir. Nun das habe ich dann wohl geschafft =)

Die Winter im Dorf sind hart und kalt, doch Marina möchte unbedingt noch eine weitere Tochter bekommen und eines Tages ist sie dann auch Schwanger, obwohl sie weiß das sie dafür viel zu dünn und geschwächt ist. Doch sie wird dieses Kind bekommen und Piotr wird sie ohne Marina aufziehen müssen. Aber Marina weiß das dieses Kind besonders sein wird. Sie spürt es einfach und gibt ihr eigenes Leben für ihre Tochter. Im ersten Jahr ist Wasja nur am Weinen und Piotr weiß nicht mehr was er noch tun soll. Erst nach diesem einen Jahr wird das Kind ruhiger. Wasja wird älter  und mit der Zeit findet sie heraus das sie mit Geistern sprechen kann. Ist dies nun eine besondere Gabe oder ein Fluch? Denn jeden Abend wird dem Hausgeist ein Apfel und ein Kanten Brot hingelegt, damit dieser das Haus beschützt und Dinge flickt. Also müssen auch die Angestellten all die Geister sehen. Oder nicht?

Piotr hingegen hat auch noch andere Sorgen. Er braucht eine neue Frau. Lange genug hat er nun ohne Frau gelebt und es ist an der Zeit eine neue Mutter für Wasja zu finden. Und so macht er sich mit zwei seiner Söhne auf den Weg nach Russland, um nach einer Frau für sich zu suchen.

Das Buch ist in drei Teile untereilt, aber ich sage nicht was in welchem geschieht, da ich sonst zu sehr spoilern würde. Man muss diese Geschichte einfach gelesen haben, da sie wirklich bezaubernd ist. Es ist spannend, mystisch und der Schreibstil lässt einen tief in das Geschehene abtauchen, sodass man sich alles bildlich vorstellen kann. Ich bin auf die nächsten beiden Teile gespannt.

 

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genialokal.de

Verlag: Heyne

Seiten: 432

Preis: 16,99 EUR