„Dämonenjäger – Im Bann der Finsternis 1“ von Asa Larsson

Werbung – Rezensionsexemplar von der Büchergalerie Lohne. Lieben Dank dafür =)

von 5 Sternen

Klappentext:

Finstere Mächte bedrohen die kleine Stadt Mariefred. Alrik und sein Bruder Viggo sind die Einzigen, die das Böse bekämpfen können. Doch es gibt jemanden, der die beiden loswerden möchte. Ein uralter Fluch und ein grässliches Monster sollen die Brüder vertreiben – und wenn es ihr Leben kostet. Werden Alrik und Viggo stark genug sein, den Fluch zu brechen?

 

Meine Meinung:

Dieses Buch ist kein reiner Jugendroman. In diesem Roman findet man auch ein paar Zeichnungen in der Art eines Comics. Die Zeichnungen sind gut und stellen das Geschriebene gut dar.

Bei dem Titel musste ich direkt an „Buffy – Im Bann der Dämonen“ denken. Und diese habe ich wirklich sehr geliebt. Nein, ich liebe sie immer noch =). Hier geht es um die zwei Brüder Alrik und Viggo. Alrik ist der Ältere und Vernünftigere von den beiden. Während Alrik wirklich ordentlich ist und keinen Ärger möchte, setzt Viggo es manchmal gerne darauf an Ärger zu bekommen. Und dann sind da noch die Geschwister Estrid und Magnar, die gegen das Böse kämpfen und auf Alrik und Viggo aufmerksam werden. Aber was macht die beiden so besonders?

Der Schreibstil hat mir nicht so ganz zugesagt und ich fand die Protagonisten auch ein ganz klein wenig blass. Ansonsten ist es ein tolles Abenteuer gewesen.

 

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Verlag: cbt TB

Seiten: 160

Preis: 9,00 EUR

Alter: ab 12

„Zimmer 19“ von Marc Raabe

Werbung – Rezensionsexemplar vom Ullstein Verlag.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

MORD VOR LAUFENDER KAMERA

Auf der Eröffnungsveranstaltung der Berlinale wird zum Entsetzen aller ein Snuff-Film gezeigt. Das Opfer: die Tochter des Bürgermeisters Otto Keller.
Tom Babylon vom LKA und die Psychologin Sita Johanns ermitteln unter Hochdruck. Doch eine Gruppe von Prominenten um Keller mauert. Was hat der Bürgermeister zu verbergen? Und wer ist die Zeugin, die aussieht wie Tom Babylons vor Jahren verschwundene Schwester? Die Ereignisse überschlagen sich, als ein weiterer Mord passiert. Plötzlich stellt Sita Johanns fest, es gibt eine Verbindung zwischen ihr und den Opfern: Ein furchtbares Ereignis in ihrer Jugend – und die Zahl Neunzehn.

 

 

Meine Meinung:

Oh wie habe ich mich auf diese Ankündigung gefreut Ich habe den ersten Teil schon sehr gemocht und war gespannt wie es nun mit Tom Babylon weiter geht, denn das Ende vom ersten Teil war ja wohl mal wooow.

Tom musste im ersten Fall ganz schön einstecken finde ich. Und dann sind da noch so viele Fragen vom ersten Teil offen, die aber fast alle im zweiten Teil beantwortet werden. Doch es kommen auch wieder einige Fragen hinzu, die man gerne sofort geklärt haben möchte. Doch muss man sich auch hier wieder gedulden was mir persönlich sehr schwer fällt.

Alleine die Schreibweise von Herrn Raabe fesselt einen an das Buch und ich wollte nicht das es endet. Wie der Snuff Film beschrieben wird, was dort geschieht war so echt und machte einem auch irgendwie ein bisschen Angst. Man hat richtig  mit dem Opfer gelitten. Und man konnte regelrecht spüren das die Zuschauer dies auch tun. Auch die ganze Geschichte rund um Tom Babylon ist wieder einmal großartig beschrieben und erzählt worden. Nun konnten viele Dinge aus dem ersten Teil miteinander verbunden werden und machten alles nur noch spannender und interessanter. Auch war ich von der Tatsache begeistert das man so viel aus Sitas Vergangenheit erfährt. Nun kann ich auch verstehen warum sie so ist wie sie eben ist.

Natürlich stellt man sich die Frage was die magische Neunzehn denn zu bedeuten hat und was hat Toms Freund Bene mit dem Fall zu tun?

Ich kann jedem beide Teile nur sehr empfehlen. Hier könnt ihr gar nichts falsch machen =)

 

 

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Verlag: Ullstein

Seiten: 528

Preis: 14,99 EUR // eBook: 12,99 EUR

„Kill Creek“ von Scott Thomas

Werbung – Rezensionsexemplar vom Heyne Verlag Vielen Dank auch für die Leseprobe.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Am Ende einer langen Straße mitten im ländlichen Kansas liegt einsam und verlassen das Finch House. Es ist berüchtigt, schließlich ereilte jeden seiner Bewohner einst ein grausames Schicksal. Könnte es eine bessere Kulisse geben, um die vier erfolgreichsten Horrorautoren der USA zu einem Interview zusammenzubringen und das ganze live im Internet zu streamen? Was als harmloser Publicity-Spaß beginnt, entwickelt sich schnell zum Albtraum für alle Beteiligten. Denn es kommen nicht nur die dunkelsten Geheimnisse der vier Schriftsteller ans Tageslicht, auch das Finch House selbst hütet ein dunkles Geheimnis. Aber anders als die vier Autoren möchte es dieses nicht für sich behalten. Und schon bald gibt es den ersten Todesfall.

 

Meine Meinung:

Was habe ich euch zu diesem Buch so zu sagen fragt ihr euch? Tja, ich weiß es auch nicht so genau. Ich mag Horror sehr und lese gerne Bücher darüber. Stephen Kings Bücher liebe und hasse ich. Nicht jedes seiner Bücher ist auch herausragend. Auch er hat schon schlechte Bücher raus gebracht. Jedenfalls finde ich das so =) Doch wie steht es um „Kill Creek“? Ich bin bei diesem Buch hin und hergerissen.

Es fängt alles damit an, dass die einzelnen Autoren zusammengebracht werden und ihnen erklärt wird das sie nun zum Horrorhaus „Finch House“ gehen werden und dort ein Interview geben. Und das alles natürlich Live, damit auch jeder sehen kann, ob es in diesem Haus wirklich spukt oder eben nicht.

Natürlich lernt man die Autoren nicht nur von ihrer besten Seite kennen, doch wirken mir die Personen dennoch alle ein wenig blass. Ich hatte nicht das Gefühl hier eine Person richtig stark zu mögen. Auch wenn mir eine Person besonders wenig gefallen hat und sich auch bisschen ändert, habe ich keine „Angst“ um diese Personen gehabt wie man es sonst bei anderen Büchern hat. Hier hat mir einfach was gefehlt.

Und dann komme ich auch schon zum Schreibstil. Dieser ist wirklich gut. Man konnte den Grusel und die Angst spüren. Doch ich hätte mir mehr Grusel gewünscht. Und dann wird es ziemlich in die Länge gezogen, weshalb ich für dieses Buch ein bisschen länger gebraucht habe. Es ist eine interessante Geschichte und sie hat mir durchaus gefallen, doch dadurch das es manchmal echt zäh wurde, wurde mir die Freude ein wenig genommen. Und das Ende war dann auch eher „na ja“.

 

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Verlag: Heyne

Seiten: 544

Preis: 14,99 EUR

Leseprobe: Kill Creek – Leseprobe

„Vier Frauen und ein Mord“ von Agatha Christie

Werbung – Rezensionsexemplar vom Atlantik Verlag.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Die liebenswerte, vielleicht etwas geschwätzige Mrs. McGinty wurde brutal ermordet und schnell wird ihr Untermieter für die Tat verhaftet. Doch wirkt er keineswegs wie ein Mörder, höchstens etwas verschroben. Kurz vor ihrem Tod hatte die alte Dame einen Brief an die Zeitung bezüglich eines Artikels über vier Verbrecherinnen geschrieben, der ihre Aufmerksamkeit erregt hatte. Hercule Poirot und Ariadne Oliver rollen den Fall neu auf.

 

Meine Meinung:

Tja, wer hat die ehrbare Mrs. McGinty eiskalt ermordet und warum? Und ist Mrs. McGinty wirklich so ehrbar wie man sagt? Wird vielleicht ein unschuldiger Hingerichtet?

Eigentlich ist der Fall abgeschlossen, doch der Kommissar Spencer glaubt an die Unschuld des Täters und möchte das Hercule Poirot sich diesen Fall noch einmal genau anschaut. Es gibt sehr viele Beweise, die zu dem verurteilten Täter führen, aber inwiefern kann man diesen Beweisen trauen? Hercule Poirot fängt an den Fall wieder aufzurollen und scheucht damit auch die ein oder andere Person auf, die ihn lieber tot sehen würde, da er schon zu viel herausgefunden hat.

Für mich war es ein durch und durch gelungener Krimi.

 

 

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Verlag: Atlantik

Seiten: 240

Preis: 12,00 EUR

„Washington Black“ von Esi Edugyan

Werbung – Rezensionsexemplar vom Eichborn Verlag. Vielen lieben Dank dafür.

von 5 Sternen

Klappentext:

Die Flucht ist nur der Anfang.03

Barbados, 1830: Der schwarze Sklavenjunge Washington Black schuftet auf einer Zuckerrohrplantage unter unmenschlichen Bedingungen. Bis er zum Leibdiener Christopher Wildes auserwählt wird, dem Bruder des brutalen Plantagenbesitzers. Christopher ist Erfinder, Entdecker, Naturwissenschaftler – und Gegner der Sklaverei. Das ungleiche Paar entkommt in einem selbst gebauten Luftschiff von der Plantage. Es beginnt eine abenteuerliche Flucht, die die beiden um die halbe Welt führen wird.

 

Meine Meinung:

Ich lese ja relativ wenig Bücher, die sich in diesem Genre befinden. Doch dieser Klappentext hat mich von Anfang an überzeugt, sodass ich wissen musste wie Washington Black gelebt hat und ob er irgendwann frei sein würde.

Bei den ersten Seiten musste ich echt schlucken. Ich bin wirklich einiges gewohnt, da ich sehr viele Horrorfilme schaue, die auch sehr blutig sind. Aber diese beschriebenen Szenen kenne ich sonst nur aus meiner Zombie Serie „The walking dead“ wo die Köpfe abgetrennt und auf einem Holzstock aufgespießt werden, um zu zeigen wer dort die Macht hat. Es war alles sehr grausam. Einfach schlimm das Menschen je so behandelt wurden.

Washington Black, auch Wash genannt, ist ein Sklavenjunge, der es wirklich nicht leicht im Leben hat. Der Master, sein Herr, ist äußerst grausam und brutal. Ihn konnte ich am wenigsten ausstehen. Und dann gibt es da noch seinen Bruder Titch, der gegen all die Sklaverei ist und sich Wash annimmt. Dieser lernt bei ihm Lesen und Schreiben und erfährt vieles von der Welt was er sonst nie erfahren hätte.

Die Geschichte an sich ist wirklich interessant und was man alles aus der Zeit erfährt ist auch spannend, doch wurde mir vieles zu genau beschrieben und zerkaut, sodass es manchmal zäh wurde. Dennoch kann ich jedem diesen wunderbaren Roman empfehlen.

 

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luebbe.de

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Verlag: Eichborn

Seiten: 512

Preis: 24,00 EUR

 

„Großes Sommertheater“ von Frank Goldammer

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von 5 Sternen

 

Klappentext: 

Das Familienroulette:
Einer gibt den Löffel ab!

Der alte, kranke und steinreiche Patriarch Joseph lädt die gesamte Familie in seine Villa an der Ostsee ein. Die Sonne brennt – doch die dicke Luft ist nicht nur der Hitze geschuldet. Josephs Söhne sind seit Jahren zerstritten, die Aussicht auf das Erbe lässt sie aber mit Kind und Kegel anreisen. Da trifft der biedere CDU-Mann Erwin aus Berlin auf den halbseidenen Harald aus Dresden. Uwe, das schwarze Schaf der Familie, hat – unfassbar! – eine attraktive Frau dabei. Die Gästeliste birgt also reichlich Zündstoff, die Stimmung kocht, die Ereignisse spitzen sich zu. Bis es, im wahrsten Sinne des Wortes, knallt.

 

Meine Meinung:

Ich sage gleich vorweg dass ich das Buch abgebrochen habe. Ihr fragt euch sicher warum? Ich habe weitaus mehr von diesem Buch erwartet, als ich bekommen habe. Aber kommen wir zum Anfang.

Es fängt alles sehr leicht an. Alle Familienmitglieder treffen nach und nach auf dem Anwesen von Joseph ein. Einer ist schlimmer als der andere und man meint „Hey das kann lustig werden“. Jeder lästert über jeden und die Kinder freunden sich teilweise miteinander an. Es ist eine seeehr lange Erzählung und auf den von mir gelesenen 76 Seiten ist nichts anderes als das passiert. Der „Alte“ sitzt auf der Veranda im Rollstuhl und schaut sich die ganze Zeit über das Schauspiel seiner Angehörigen an und keiner geht zu ihm. Nur ein Kind denkt einmal darüber nach Joseph „Hallo“ zu sagen, verguckt sich dann aber in die Tochter seines Onkels und geht mit ihr an den Strand.

Also es war alles ziemlich seltsam, ein bisschen lustig, aber ansonsten gähnend langweilig, weshalb ich dieses Buch auch auf gar keinen Fall beenden werde. Ich will auch gar nicht wissen, ob der liebe Joseph alles nur inszeniert hat und schauen möchte wer ihn wirklich vermisst und mag oder wer nicht.

Mir hat dieses Schauspiel nicht zugesagt.

 

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dtv.de

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Verlag: dtv Verlag

Seiten: 240

Preis: 16,90

„Secret Keepers 1: Zeit der Späher“ von Trenton Lee Stewart

Werbung – Rezensionsexemplar vom Thienemann Esslinger Verlag (Netgalley). Ganz lieben Dank dafür.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

In Rubens Heimatstadt herrscht der Schatten, ein mysteriöser und boshafter Mann. Seine Späher kontrollieren alles und jeden. Sie haben es auch auf die geheimnisvolle Taschenuhr abgesehen, die Ruben gefunden hat. Wenn man sie auf genau zwölf Uhr stellt und aufzieht, wird ihr Träger unsichtbar. Ruben macht sich das zunutze und verfolgt eine Spur bis zum Leuchtturm Point William. Dort lernt er Penny kennen, mit der er sich auf Schatzsuche in den alten Schmugglertunneln begibt. Doch sie finden keinen Schatz, sondern erfahren etwas viel Unglaublicheres: Es gibt noch eine zweite Uhr, und wer beide Uhren besitzt, kann nichts Geringeres als Unsterblichkeit erlangen. Ruben wird mit einem Schlag klar, wer im Besitz der zweiten Uhr sein muss.

 

Meine Meinung:

Ich habe dieses wunderbare Jugend/Kinderbuch als Rezensionsexemplar vom Thienemann Esslinger Verlag erhalten. Vom Inhalt her hat es sich echt gut angehört und mein Interesse geweckt. Doch beim Lesen ist mir etwas aufgefallen. Was genau das ist erfahrt ihr gleich.

Ruben ist ein wirklich aufgeweckter und abenteuerlustiger Junge. Er sucht sich regelmäßig neue Verstecke, klettert an viel zu hohen Wänden hoch und riskiert dabei ab und an Kopf und Kragen. Seine Mutter weiß von all diesen Unternehmungen nichts und denkt er unternimmt etwas mit anderen Kindern in seinem Alter. Doch die anderen Kinder wollen lieber chillen als sich noch zu verstecken, da sie aus diesem Alter raus sind. Ruben ist dies aber viel zu langweilig und so kommt es, das er eines Tages hoch oben auf einem Dach eine sehr wertvolle Uhr findet. Doch was hat es mit dieser Uhr auf sich? Welche alleinige Fähigkeit hat seine Uhr?

Also so hätte ich es geschrieben und man hätte nicht den ganzen anderen Rest vom Inhalt erfahren. Denn durch den Klappentext weiß man schon alles. Ok das seine Mutter viel und hart arbeiten geht nicht, doch die Hauptpunkte weshalb man dieses Buch noch lesen möchte schon. Und das sehe nicht nur ich so.

Dennoch ist es eine sehr schöne und spannende Geschichte.

 

 

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thienemann-esslinger.de

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Verlag: Thienemann Esslinger

Seiten: 304

Preis: 14,00 EUR

Alter: ab 10

„Eve of Man – Die letzte Frau“ von Giovanna & Tom Fletcher

Werbung – Rezensionsexemplar vom dtv Verlag (Reihe Hanser). Vielen Dank für dieses wundervolle Buch.

von 5 sternen

 

Klappentext:

Sie ist die Zukunft der Menschheit: Eve

Sie ist die Antwort auf alle Gebete der Welt, die Hoffnung auf den Fortbestand der Menschheit: Nach einem halben Jahrhundert wird endlich wieder ein Mädchen geboren – Eve. Isoliert von der Außenwelt wächst sie in einem goldenen Käfig auf. Jetzt, mit 16 Jahren, soll sie aus drei Kandidaten ihren Partner wählen. Eve war sich ihrer Verantwortung immer bewusst und hat widerspruchlos die schwere Bürde für den Fortbestand der Menschheit getragen. Doch nun trifft sie Bram, und die Zweifel an der Aufrichtigkeit der Motive ihrer »Beschützer« wachsen. Eve will die Wahrheit wissen, über die Welt, über ihre Familie, über die Liebe, die sie für Bram fühlt. Sie will Kontrolle über ihr Leben, sie will Freiheit. Doch darf sie für ihr privates Glück die Zukunft der Menschheit aufs Spiel setzen?

 

Meine Meinung:

Ich habe dieses wundervolle Buch in der Vorschau gesehen und war direkt hin und weg. Stellt euch vor es werden nur noch Jungs geboren und kein einziges Mädchen mehr und die ganze Welt steht vor einem Rätsel: Warum ist das so? Gibt es eine wissenschaftliche Erklärung dafür? Liegt es am Essen oder an den Frauen selbst? Denn an wem soll es denn sonst liegen? Ich habe mich das ganze Buch über gefragt wie es wohl sein würde wenn es tatsächlich keine Mädchen mehr gibt, sondern nur noch alte Frauen, die nicht mehr gebärfähig sind. Das wäre doch furchtbar. Und natürlich sind es die Wissenschaftler, die alles daran setzen, damit wieder Mädchen geboren werden. Doch all ihre Versuche scheitern, bis eine Frau nach 50 Jahren mit einem Mädchen Schwanger wird. Sofort wird diese rund um die Uhr beobachtet und versorgt, damit dem Kind nichts passiert. Und Eve wird nach ihrer Geburt in einem vollkommenen goldenen Käfig aufwachsen und nichts von der wahren Welt sehen.

Eve ist ein wirklich sehr freundliches, wunderschönes und naives Mädchen. Sie lernt nur das kennen was man ihr erzählt und dies glaubt sie natürlich auch. Warum sollte sie davon auch irgendwas Infrage stellen? Sie wächst mit ihrer Freundin Holly auf, die nicht das ist was man sich unter einer Freundin vorstellt. Aber das lest ihr besser selbst. Und dann ist da noch Bram. Dieser erzählt ihr zwischendrin immer wieder Dinge, die sie eigentlich gar nicht wissen dürfte und das gefällt nicht jedem. Und nachdem Eve einiges erfahren hat, stellt auch sie nach und nach einiges infrage.

In diesem Buch geht es um Lügen, Verrat, Manipulation, Liebe, den Fortbestand der Menschheit, Macht und Wissenschaft. Die noch übrig gebliebenen Menschen, Männer und ein paar alte Frauen, wollen Eve am liebsten jeden Tag sehen und auch direkt mit ihr sprechen. Doch dies bleibt ihnen verwehrt und so fangen sie an zu rebellieren und möchten Eve aus ihrem goldenen Käfig befreien. Doch da Eve äußerst gut bewacht wird ist es nicht allzu leicht überhaupt an sie heran zu kommen.

Während Eve wohlbehütet aufwächst, sieht es in der Wirklichkeit komplett anders aus. Die noch übrig gebliebenen Männer haben den Planet stark in Mitleidenschaft gezogen und leben nun mit den Konsequenzen. Nichts ist mehr wie es einmal war und wird es vermutlich auch nicht mehr sein. Alles steht unter Wasser und Essen gibt es auch nicht mehr an jeder Ecke. Man kämpft ums nackte Überleben. Von all diesen Dingen weiß Eve aber nichts und lebt weiterhin in ihrer Kuppel.

Dieses Buch ist von Anfang bis Ende einfach nur spannend und toll geschrieben. Man fragt sich natürlich, ob es wirklich sein kann, dass eine Person sich niemals fragt, ob das schon alles war? Aber warum sollte man etwas infrage stellen wenn man nicht weiß, das es eigentlich ganz anders ist? Ich finde dies ist sehr gut gemacht und das Ende ist ein wirklich fieser Cliffhanger und ich warte nun sehnsüchtig auf den zweiten und dritten Teil.

 

 

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dtv.de

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Verlag: dtv (Reihe Hanser)

Seiten: 448

Preis: 18,95 EUR

Alter: ab 14

„Profiling Murder – Fall 4: Falsches Vertrauen“ von Dania Dicken

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag (Netgalley).

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Das FBI bekommt einen Hinweis und endlich gelingt es ihnen, Sams Entführer David Lester zu überwältigen und festzunehmen. Er hat eine Frau bei sich, und als Laurie ihr gegenübersteht, weiß sie: Die Frau ist Sam – ihre vermisste Schwester. Doch diese behauptet steif und fest, nicht Samantha Walsh zu sein. Offenbar hat sie in den elf Jahren in Lesters Gefangenschaft ihre eigene Identität vergessen. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn es gibt keinerlei Beweise dafür, dass Lester Sam gegen ihren Willen festgehalten hat. Wenn sich der Verdacht innerhalb von achtundvierzig Stunden nicht erhärtet, müssen sie ihn frei lassen. Sam ist die Einzige, die ihn belasten kann. Laurie versucht alles, um zu ihrer Schwester durchzudringen – vergebens?

 

Meine Meinung:

Ich mag diese Reihe wirklich gerne und werde nichts verraten. Es ist kurz und knackig und es zieht sich nicht ewig in die Länge. Obwohl ich mir ein bisschen mehr Raum und Zeit für eine Person gewünscht hätte. Denn diese Aufklärung war dann doch recht schnell und kam ein wenig unglaubwürdig rüber. Klar, es sind immer nur ein paar Seiten, in denen versucht wird alles zu erklären und zu klären, doch diese eine Sache könnte man über zwei Fälle dehnen, ohne das es langweilig geworden wäre. Denn vorher hat man auch nur ab und an etwas bekommen und nun ging es so rasch und plump.

Lauries Gefühlswelt steht in diesem vierten Fall komplett auf dem Kopf. Nach elf Jahren im Ungewissen kehrt ihre Schwester Sam endlich wieder zu ihr zurück. Laurie ist glücklich, aber auch total verunsichert. Wie wird es nun mit ihr, Sam und Jake weitergehen? Wird sie einen Draht zu Sam aufbauen können oder hat sie ihre Schwester für immer verloren? Auch Sams Welt ist nicht mehr die, die es einmal war. Natürlich ändert sich eine Person, die elf Jahre in Gefangenschaft lebt, komplett. Sam ist abgestumpft, hat keinerlei Erinnerungen an Laurie und keine Emotionen. Wie soll man diese auch haben wenn man jahrelang gequält wird?

Das Aufeinandertreffen ist sehr gut beschrieben worden und auch die Gespräche zwischen Sam, Laurie und dem FBI sind sehr interessant. Doch für das, was Sam widerfahren ist, bräuchte man schon einen Roman von dreihundert Seiten, um alles erzählen zu können und dem Geschehenen noch mehr Tiefe zu verleihen.

Ansonsten war es ein toller vierter Fall, der hier und da aber noch einen Feinschliff vertragen könnte =) Nun bin ich auf den fünften und somit vorletzten Teil gespannt.

 

 

 

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Verlag: be (Bastei Lübbe)

Seiten: 139

Preis: 2,99 EUR

Alter: ab 16

„HeavenLeaks: Wie die Erde wirklich entstand“ von Raphael Lichtenberg

Werbung – Rezensionsexemplar vom Autor erhalten. Lieben Dank dafür.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Ein Engel, den sein Gewissen plagt, Gott als Firmenchef, die Schöpfung der Welt nach den Regeln des Kapitalismus und die Erde samt ihrer menschlichen und tierischen Bewohner als Unterhaltungsprogramm für gelangweilte Himmelbewohner – dieser Roman parodiert liebevoll gesellschaftliche und weltwirtschaftliche Ideen und Entwicklungen, indem er uns in eine himmlische Welt entführt, die der irdischen, wie wir sie kennen, einen Spiegel vorhält.Gott, Jesus, Maria Magdalena und die Apostel, der heilige Geist und Luzifer sind die Protagonisten; sie haben jedoch nur noch sehr wenig mit den Originalen aus der Bibel gemeinsam – Gott beispielsweise spielt leidenschaftlich gern Golf.„Heavenleaks“ stammt aus der Feder eines Engels, eines Whistleblowers, der davon berichtet, wie die Erde (entgegen der bisher bekannten biblischen Überlieferung) wirklich erschaffen wurde, und warum das Modell „Mensch“ sich als so problematisch erweist. Die Wahrheit ist: Dieses Lebewesen verfügt zwar über eine neue Technologie (ein komplexes Gehirn), konnte aber leider nur in einer kostenreduzierten Version hergestellt werden. Unbeeindruckt von Krankheiten und Katastrophen, vermehrt es sich nun munter, liefert aber – wie die meisten Billigprodukte – nicht die gewünschte Performance.Die Welt als besserer Farbfernseher – dieser Roman zeigt, was alles passieren kann, wenn himmlische Langeweile in Tatendrang umschlägt, die GEA (God’s Entertainment Agency) tätig wird und nicht zuletzt die Devil’s Inc., die bekanntlich nicht immer mit fairen Mitteln arbeitet, eifrig mitmischt.

 

Meine Meinung:

Raphael Lichtenberg schrieb mich über Instagram an und fragte, ob ich sein Buch lesen möchte. Daraufhin habe ich mir den Klappentext durchgelesen und war schon sehr neugierig was in diesem Buch so alles passieren wird. Vor allem liebe ich Sarkasmus und Parodien wenn diese wirklich gut verpackt sind. Und das ist in diesem Buch der Fall.

Alleine schon der Anfang wo alle Apostel beschrieben werden. Also Thomas könnte ich selbst sein xD Er ist immer am Essen oder besser gesagt man sieht ihn nur selten ohne etwas Essbares. Ich esse auch sehr gern und fand Thomas direkt sympatisch. 😉  Aber auch die anderen werden kurz beschrieben. Zwar nicht so detailliert wie man es sich vielleicht vorstellt, aber das ist hier auch gar nicht nötig. Der Schwerpunkt liegt ja auf der Erschaffung der Erde und wie man dort hingelangt. Doch bis es so weit ist müssen Petrus und die Apostel noch die ein oder andere Hürde hinter sich lassen. Wie das in unserer Gesellschaft/Wirtschaft nunmal der Fall ist =)

Ich habe von der ersten Seite an ein grinsen im Gesicht gehabt, da es einfach nur genial geschrieben ist. Flüssig, modern und einfach nur humorvoll. Die Gründung ist vielleicht ein ganz kleines bisschen zäh, aber das ist sie in unserer Welt ja auch.  😀 Und wenn ihr wissen wollt wie unsere Erde und der Mensch wirklich entstanden sind, müsst ihr dieses Buch unbedingt lesen =)

 

genialokal.de

Verlag: Independently published

Seiten: 357

Preis: 12,50 EUR