„Die Tribute von Panem X – Das Lied von Vogel und Schlange“ von Suzanne Collins

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von 5 Sternen

 

Klappentext:

Ehrgeiz treibt ihn an. Rivalität beflügelt ihn. Aber Macht hat ihren Preis. Es ist der Morgen der Ernte der zehnten Hungerspiele. Im Kapitol macht sich der 18-jährige Coriolanus Snow bereit, als Mentor bei den Hungerspielen zu Ruhm und Ehre zu gelangen. Die einst mächtige Familie Snow durchlebt schwere Zeiten und ihr Schicksal hängt davon ab, ob es Coriolanus gelingt, seine Konkurrenten zu übertrumpfen und auszustechen und Mentor des siegreichen Tributs zu werden. Die Chancen stehen jedoch schlecht. Er hat die demütigende Aufgabe bekommen, ausgerechnet dem weiblichen Tribut aus dem heruntergekommenen Distrikt 12 als Mentor zur Seite zu stehen – tiefer kann man nicht fallen. Von da an ist ihr Schicksal untrennbar miteinander verbunden. Jede Entscheidung, die Coriolanus trifft, könnte über Erfolg oder Misserfolg, über Triumph oder Niederlage bestimmen. Innerhalb der Arena ist es ein Kampf um Leben und Tod, außerhalb der Arena kämpft Coriolanus gegen die aufkeimenden Gefühle für sein dem Untergang geweihtes Tribut. Er muss sich entscheiden: Folgt er den Regeln oder dem Wunsch zu überleben – um jeden Preis.

 

Meine Meinung:

Wie lange haben wir alle darauuf gewartet noch mehr von den Hungerspielen und auch von Präsident Snow zu erfahren. Ich für meinen Teil wollte schon immer wissen wie er in jungen Jahren war und wie er zu dem geworden ist der er nun ist. Und auch wollte ich wissen wie die Hungerspiele zustande kamen. Das durften wir nun lesen =)

Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt. Ohne zu viel zu verraten: Kennenlernphase, wie es bei den Spielen und auf der Schule zugeht und wie sich alles entwickelt. Alleine die ersten Kapitel waren schon wooow. Faszination pur. Wir lernen Coriolanus, auch Coryo von seiner Cousine gennant, kennen und welches Tribut er bekommen wird. Er bekommt das unterernährte und schwächliche Tribut aus Distrikt 12. Gerade er wo er doch ein Snow ist und mit einem aus 1 oder 2 gerechnet hat, aber doch nicht aus 12! Doch damit muss er nun klar kommen und das Beste aus der Situation machen. Doch wie soll man mit einem so schwachen Mädchen gewinnen ohne es in irgendeiner Art zu unterstützen? Nach dem Krieg geht es der Familie Snow finanziell sehr schlecht und Coryo muss einige Hürden meistern.

Die Atmosphäre rund um die 10. Hungerspiele ist einfach grandios. Die Tribute werden nicht, wie wir es von Katniss und den anderen kennen, in wunderschönen Zügen gefahren und dann in schöne Hotels gebracht. Sie werden total schlecht behandelt und bekommen nichts zu essen. Ich habe mir die Frage gestellt wie man dann bis zum Start der Spiele durchhalten soll? Auch werden zum ersten Mal die Mentoren, hier die Schüler, den Tributen zur Seite gestellt. Hier nimmt das was wir kennen seinen Lauf.

Ich muss gestehen, dass ich angefangen habe Snow ein wenig zu mögen.   Man lernt ihn von einer ganz anderen Seite kennen, kann sein Leben mitverfolgen und daraus Schlüsse ziehen warum er so geworden ist. Dennoch wird er nicht mein Lieblingscharakter werden. So viel steht schon mal fest 😉 Die ersten zwei Teile des Buches waren spektakulär. Der dritte Teil war gut. Hier hätte man ein paar Situationen streichen können, da sie für mich nicht relevant waren und unnötig in die Länge gezogen wurden.

Ansonsten war es wie „Nach Hause kommen“ und es ist schade, dass es schon wieder vorbei ist.

 

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oetinger.de

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Verlag: Oetinger Verlag

Seiten: 608

Preis: 26,00 EUR

Alter: ab 12

„Neon – Er tötet dich“ von G.S. Locke

Werbung – Rezensionsexemplar vom Harper Collins Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Ein Serienkiller tötet Frauen in Birmingham und arrangiert ihre Leichen in Neon-Art-Installationen. Detective Matt Jackson ist mit der Ermittlung betraut. Allerdings nur, bis seine Frau Polly selbst Opfer des Serienkillers wird. Jackson ist geschockt, seine Welt bricht zusammen.
Er wird von dem Fall NEON abgezogen. Doch er lässt sich nicht kaltstellen. Er ermittelt weiter – zusammen mit Iris, einer Auftragsmörderin, denn er weiß: Mit normalen Methoden kommt er nicht weiter. Je näher sie dem Killer kommen, desto mehr erhärtet sich in Iris ein schrecklicher Verdacht. Können sie ihn stoppen, bevor er weiter mordet?

 

Meine Meinung:

Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich total angetan von dem Buch. Nicht nur wegens des Mörders, sondern auch wegen des Ermittlerduos. Wer ermittelt schon mit einer Auftragskillerin?

Zu Beginn des Buches lernen wir Matt kennen. Sein Leben, wie er es geführt hat, ist am Ende. Seine Frau wurde vom Serienkiller Neon ermordet und er sieht keinen Sinn mehr weiter zu machen, da ihm alles genommen wurde. Er ist total fertig. Verständlich, wenn dir das Liebste auf brutalste Weise genommen wurde und du den Mörder nicht findest. Er wird von den Ermittlungen ausgeschlossen, da er unmittelbar betroffen ist. Doch er findet einen neuen Hinweis und schließt sich mit der Auftragskillerin Iris zusammen. Iris ist eine toughe und selbstbewusste Frau, die normalerweise nicht mit der Polizei arbeitet. Doch bei Matt macht sie eine Ausnahme.

Das Buch wird aus den Sichten von Matt, Iris und dem Mörder erzählt. Das man den Mörder gleich zu Anfang kennt finde ich nicht schlimm, da es dennoch spannend sein kann. Hier hat mich ein wenig gestört, dass Iris auch noch einen anderen Auftrag hatte und so noch nebenbei für jemand anderen gearbeitet hat. Somit war sie für mich nicht immer voll da bei dem Fall und mich hat es auch nicht so wirklich interessiert. Auch hat es sich zu Beginn ein wenig in die Länge gezogen und wurde für mich erst zur Mitte hin spannend. Die Idee wie Neon mordet ist äußerst brutal und ansehnlich wenn man es so nennen kann. So wurde es jedenfalls auch im Buch öfter mal beschrieben.

Ein guter Thriller, mit ein bisschen Luft nach oben.

 

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Verlag: Harper Collins

Seiten: 336

Preis: 20,00 EUR

„Blinde Rache: Ein Mara Billinsky Thriller“ von Leo Born

Werbung – Rezensionsexemplar vom Autor erhalten

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Tattoos, schwarze Kleidung, raue Schale: Mara Billinsky eckt an. Auch bei ihren neuen Kollegen in der Frankfurter Mordkommission, von denen sie nur „die Krähe“ genannt wird. Niemand traut Mara den Job wirklich zu, schon gar nicht ihr Chef, der sie lieber auf Wohnungseinbrüche ansetzt. Aber dann erschüttert eine brutale Mordserie die Mainmetropole. Mara sieht ihre Chance gekommen. Sie will beweisen, was in ihr steckt. Auf eigene Faust beginnt sie zu ermitteln – und kommt dem Täter dabei tödlich nah …

 

Meine Meinung:

Ich habe das Buch schon öfter in der Hand gehalten und unter mehreren Beiträgen kommentiert, dass ich es bald lesen möchte. Nun hat mir der Autor selbst das Buch zukommen lassen und ich bedanke mich noch einmal dafür =)

Mara ist eine wirklich andere Ermittlerin. Sie hat sehr viele Tattoos, Piercings, ist stur, nicht teamfähig, handelt kopflos – sie zieht eben ihr eigenes Ding durch. Für jemanden bei der Mordkommission alles Dinge, die nicht gut miteinander harmonieren 😉 Mit ihrem Vater versteht sie sich auch nicht, aber man erfährt im Laufe des Buches auch warum. Doch hier sind beide daran Schuld, dass die Beziehung nicht funktioniert. Ich gebe dem Vater dennoch den größeren Teil der Schuld, das ihr Verhältnis so ist wie es ist, da er mehr hätte machen müssen.

Maras Chef ist ein riesen Arschloch. Anders kann man es nicht ausdrücken. Auch wenn ich vor Kurzem ein Buch gelesen habe, in dem der Chef einen Angestellten auch nicht mochte und ein wenig fertig gemacht hat, ist Maras Chef eindeutig übers Ziel hinaus geschossen. Gut, dass er sie nicht leiden kann hat er mehrfach zum Ausdruck gebracht. Aber wie er mit ihr spricht war mir persönlich dann doch irgendwann zu viel. Es kommt vor das man sich uneins ist und sich bestimmt auch mal anzickt, aber das hier fand ich echt ein bisschen drüber. Und so bekommt sie nur ganz kleine Fälle wie Diebstähle, damit sie schnell wieder verschwindet…

Die Morde an sich sind schon brutal, doch hätte ich mir hier mehr Interaktion gewünscht. Ohne blöd klingen zu wollen, die Morde waren mir nicht intensiv genug. Auch habe ich ein wenig gebraucht, um in das Buch rein zu finden. Danach war es immer mal wieder spannend, aber der komplette Nervenkitzel hat sich bei mir nicht eingestellt.

Die Kapitel waren kurz was ich super finde und das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt. Zum Ende hin wurde es echt noch mal richtig interessant, aber dieses „Ahhhh“ hätte ich mir von Anfang bis Ende gewünscht. Der Thriller hat mich unterhalten und ich werde auch die anderen Teile lesen und hoffe das mich der zweite Teil mehr packen kann.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 474

Preis: 14,90 EUR

„The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman“ von Lyssa Kay Adams

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von 5 Sternen

 

Klappentext:

Die erste Regel des Book Club lautet: Ihr verliert kein Wort über den Book Club!
Der Auftakt einer hinreißenden Serie über eine Gruppe von Männern, die heimlich Liebesromane lesen …

Die Ehe von Profisportler Gavin Scott steckt in der Krise. Genau genommen ist sie sogar vorbei, wenn es nach seiner Frau Thea geht. Und das darf nicht sein. Thea ist die Liebe seines Lebens! Und er versteht, verdammt noch mal, nicht, was überhaupt passiert ist. Eigentlich müsste SIE sich bei IHM entschuldigen! Gavin ist ratlos und verzweifelt – bis einer seiner Freunde ihn mit zu einem Treffen nimmt. Einem Treffen des Secret Book Club. Hier lesen und diskutieren Männer heimlich Liebesromane, um ihre Frauen besser zu verstehen. Gavin hält das für Schwachsinn. Wie sollen Liebesschnulzen ihm helfen, seine Ehe zu retten? Doch die Lektüre überrascht ihn. Und Thea steht eine noch viel größere Überraschung bevor!

 

Meine Meinung:

Auf Instagram wurde zu der Aktion aufgerufen gemeinsam dieses Buch zu lesen. Ich las mir den Klappentext durch und dachte mir direkt das ich da mitmachen muss. Eigentlich bin ich nicht so der Liebesromane Leser, da ich meist nach Büchern greife, die nur so triefen vor Schmalz und immer alles nach einem bestimmten Schema abläuft. Also es wird mir recht schnell langweilig und ich hoffe dann immer das Buch schnell beenden zu können. Doch hier wurde ich positiv überrascht.

Gavin und Thea stecken in einer Krise und zwar richtig. Ihre Ehe ist nicht mehr so wie sie einmal war. Sie ist im Eimer. Eine bestimmte Sache ist vorgefallen, die die Ehe ins Wanken gebracht hat. Doch Gavins Freunde bringen ihn dazu um seine Ehe zu kämpfen. Gavin ist total verunsichert, handelt vorschnell, reagiert manchmal wie ein kleines Kind und versucht dennoch die Kurve zu kriegen, indem er sich von seinen Kumpeln helfen lässt. Er fängt an Liebesromane zu lesen, um Thea so wieder näher zu kommen. Dies geschieht alles in ihrem Book Club.

Thea ist eine selbstbewusste, sture und impulsive Frau. Sie lässt sich aber auch sehr von anderen beeinflussen und macht es Gavin nicht besonders leicht. Vor allem ihre Schwester Liv lässt kein gutes Haar an Gavin. Aber warum? Was steckt dahinter? Und warum schiebt Thea allein Gavin den schwarzen Peter zu? Gehören zu einer Ehe nicht immer zwei? Und sollte man ab und an nicht über seine Gefühle reden, statt zu schweigen?

Es ist von Anfang bis Ende total witzig, ernst, amüsant und manchmal richtig heiß 😉 Auch die Zwischenszenen von dem Roman, den Gavin ja liest sind wirklich richtig gut gelungen. Ich kann euch diesen Roman nur empfehlen.

 

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Verlag: Kyss

Seiten: 400

Preis: 12,99 EUR

„Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters“ von Christelle Dabos

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von 5 Sternen

 

Klappentext:

Am liebsten versteckt sie sich hinter ihrer dicken Brille und einem Schal, der ihr bis zu den Füßen reicht. Dabei ist Ophelia eine ganz besondere junge Frau: Sie kann Gegenstände lesen und durch Spiegel reisen. Auf der Arche Anima lebt sie inmitten ihrer riesigen Familie und kümmert sich hingebungsvoll um das Erbe der Ahnen. Bis ihr eines Tages Unheilvolles verkündet wird: Ophelia soll auf die eisige Arche des Pols ziehen und einen Adligen namens Thorn heiraten. Was hat es mit der Verlobung auf sich? Wer ist der Mann, dem sie von nun an folgen soll? Und warum wurde ausgerechnet sie, das zurückhaltende Mädchen mit der leisen Stimme, auserkoren? Ophelia ahnt nicht, welche tödlichen Intrigen sie auf ihrer Reise erwarten, und macht sich auf den Weg in ihr neues, blitzgefährliches Zuhause.

 

Meine Meinung:

Auf dieses Buch habe ich mich schon länger gefreut und es steht auch auf meiner Liste 20für20. Nun kann ich es von dieser Liste streichen, da ich durch bin =) Ich habe es mit einer sehr lieben Freundin gelesen und wir waren uns an sehr vielen Stellen sehr einig 😉 Ich versuche nicht allzu lang zu rezensieren, aber hier ist so viel geschehen, ich glaub das wird schwierig xD

Das Buch sieht einfach nur wunderschön aus und lädt zum Träumen ein. Aber das Cover alleine reicht natürlich nicht für ein gutes Buch aus. Der Inhalt hat mich auch sehr neugierig gemacht und die Tatsache das es so vielen anderen gefallen hat. Also haben wir angefangen zu lesen.

Man lernt Ophelia und ihre Familie kennen und wird in deren Bräuche und Sitten eingeweiht. Sie lebt auf Anima, einer von vielen Archen und alle sind dort irgendwie miteinander verwand. Klingt seltsam? So fand ich es auch. Also meiner Meinung nach herrscht hier sehr viel Inzest, da alle auch mit irgendeinem Cousin oder einer Cousine verheiratet werden. Doch Ophelia wehrt sich seit geraumer Zeit dagegen verheiratet zu werden. Bisher hatte sie auch Erfolg damit. Ophelia wird als sehr unansehnlich, klein, tollpatschig und sehr zurückhaltend beschrieben. Sie ist in der Tat sehr tollpatschig und laut sprechen tut sie auch nicht. Dann hat sie noch eine Gabe, das Lesen. Wenn Sie Gegenstände ohne ihre Handschuhe berührt kann sie lesen wer dessen Besitzer war und welche Gefühle dieser hatte und was geschehen ist. Dabei nimmt sie die Gefühle der Personen auf und verliert so einen Teil von sich selbst. So habe ich es jedenfalls verstanden. Und dann hat sie noch einen Schal, der Gefühle hat und sich ärgert wenn sie ihn nicht trägt. Fand ich schon sehr witzig. Durch Spiegel kann sie natürlich auch gehen.

Neben Ophelia lernen wir ihren Verlobten Thorn vom Pol kennen. Dieser ist sehr groß, äußerst schlank, mundtot und gefühlskalt. Also er hat mich am meisten in den Wahnsinn getrieben. Wenn er dann mal mit Ophelia gesprochen hat war dies so als würde er etwas geschäftliches mit ihr besprechen. Nicht sehr liebevoll würde ich sagen. Und seine Tante Berenilde ist zwar hilfsbereit, führt aber etwas im Schilde.

Die Welten werden bildreich und gut beschrieben, doch passiert auf den ersten 380 Seiten nicht sonderlich viel, dass ich sagen würde „WOOOOOW“ das haut mich aber um. Die Story finde ich nach wie vor toll, doch es kam immer nur zu kleinen Spannungspunkten, die dann auch wieder direkt im Sande verlaufen sind. Die anderen Familien, die Ophelia noch kennenlernt sind allesamt auch ziemlich komisch drauf. Erst zum Ende hin fing es für mich an spannender und interessanter zu werden, aber der gewisse Wow Effekt stellt sich trotzdem nicht. Dennoch möchte ich die Reihe gerne weiter lesen, da ich hoffe, dass der zweite Band mich mehr in seinen Bann ziehen wird, nachdem der erste Band ein wenig in die Länge gezogen wurde.

 

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suhrkamp.de

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Verlag: Insel Verlag

Seiten: 535

Preis: 18,00 EUR

„LUCE: Liebe und magische Welten“ von Doreen Hallmann

Werbung – Rezensionsexemplar von Doreen Hallmann.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Was würdest du tun, wenn du in eine Welt voller Magie eintauchen könntest?

Was würdest du tun, wenn du die Liebe deines Lebens finden könntest?

Würdest du alles andere dafür aufgeben und in Welten unglaublicher Schönheit, bezaubernder Anmut und grotesker Gefahren eintauchen?

Eine achtzehnjährige Außenseiterin wird in eine Welt katapultiert, die es so gar nicht geben dürfte. Zwischen Magie, Liebe, Freundschaft und einem Gegenspieler, der alle in Atem hält, gerät Luces Leben völlig aus den Fugen …

 

Meine Meinung:

Vorweg möchte ich euch sagen das meine Meinung nicht beeinflusst wurde, weil mir die Autorin das Buch zugeschickt hat. Ich bin ganz objektiv und mit sehr viel Freude an dieses Buch ran gegangen. Und was soll ich sagen? Es hat mir verdammt gut gefallen.

Luce ist achtzehn und muss ihren Alltag alleine bewältigen, da ihre Eltern sehr viel arbeiten und immer nur am Wochenende Zeit für sie haben. Dann unternehmen sie als Familie etwas. Auch wenn Luce sich damit abgefunden hat das es so ist, würde sie es anders besser finden. Zum Glück hat sie ihren besten Freund Jules, mit dem sie ihre ganze freie Zeit verbringt. Viele Freunde hat Luce nämlich nicht.

Im Gegensatz zu Luce ist Jules der Mädchenschwarm an seiner Schule, sportliche und zielstrebig. Die Einladung zu dieser seltsamen Party kommt ihm nicht so gelegen, da er lieber mit Luce einen Film schauen würde oder einfach nur chillen, als auf diese Party zu gehen. Da Luce aber endlich mal nicht auf eine Schulparty gehen möchte, zwingt sie Jules mit ihm dorthin zu gehen. Diese Party ist anders. Verdammt anders. Nach dieser Party ist Luces Leben nicht mehr wie es einmal war. Plötzlich ist sie in einer Welt, in der es Elfen, Zwerge und all die anderen Wesen gibt, an die man eher nicht glaubt, da es diese ja auch gar nicht gibt… Doch genau hier stolpert Luce rein.

Die Geschichte ist einfach wundervoll, bezaubernd, grandios…könnte ewig so weiter machen  =)  Ich konnte voll in diese Welt abtauchen und war immer froh wenn ich endlich weiter lesen durfte. die Protagonisten werden alle sehr gut beschrieben und man fängt direkt an sie ins Herz zu schließen. Luce ist zwar ein wenig sprunghaft, aber wer war das mit achtzehn bitte nicht? Die Liebe ist nicht leicht und schon gar nicht wenn man in einer ganz anderen Welt ist. Alles wird detailreich beschrieben, aber nicht so sehr das man keine Lust mehr hat zu lesen. Das genaue Maß wurde hier eindeutig getroffen. Auch der Schreibstil von Doreen ist für mich einfach toll. Modern und bildreich.

Ist es falsch zu sagen, dass es für mich mein neues Shadownhunters ist? Ich liebe Shadowhunters und LUCE liebe ich nun genauso, da ich hier auch total abtauchen konnte. Diee Personen vermisse ich jetzt schon, da mich diese Welt komplett in ihren Bann gezogen hat.

 

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doreenhallmann-autorin.de

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Verlag: Nova MD GmbH

Seiten: 352

Preis: 13,95 EUR

„Avengers – Wie alles begann“ von Thomas Macri und „Avengers Age of Ultron – Die Helden kehren zurück“ von Chris Wyatt

Werbung – Rezensionsexemplare vom cbj Verlag. Vielen lieben Dank dafür.

von 5 Sternen

 

Klappentext „Avengers – Wie alles begann“:

Die Welt wird von einem Feind bedroht, den niemand allein besiegen kann. Also macht sich Nick Fury, Direktor des Geheimdienstes S.H.I.E.L.D., daran, die mächtigsten Helden der Erde zusammenzubringen: die Avengers!

Die Superhelden Iron Man, Captain America, Thor, der unglaubliche Hulk, Black Widow und Hawkeye treten schließlich gegen den Trickster Loki an, der einen bösen Plan verfolgt, um über die Menschheit zu herrschen. Nur gemeinsam kann es den Avengers gelingen, die Welt zu retten.

 

Meine Meinung:

Wer die Avengers oder allgemein Marvel kennt, wird dieses Buch auch mögen. Für Anfänger ist es ein super Start in diese sagenumwobene Reihe ❤

Dies ist das Buch zum Film. Sagen wir eher zu mehreren Filmen. Es beginnt mit Captain America, geht dann mit Hulk kurz weiter und dann landen wir bei Tony Stark. Nachdem wir diese Helden kennengelernt haben, stoßen wir auf das Königreich Asgard. Hier lebt Odin mit seinen Söhne Thor und Loki.

Das Buch ist auf Grundlage der Filme „Iron Man“, „Iron Man 2“, „Der unglaubliche Hulk“, „Thor“, „Captain America“ und „Marvel’s The Avengers“ geschrieben worden. Es wird natürlich nicht alles bis ins kleinste Detail ausgeführt wie man es dann in den einzelnen Filmen sieht, aber es ist ein guter Zusammenschnitt aus allen Filmen.

Mir hat das Buch gefallen und der Schreibstil ist auch flüssig. Cool wäre es wenn es von jedem Film das Buch gibt und dann diese Zusammenfassung hier. Das hätte es für mich einfach noch ein bisschen runder gemacht. Ansonsten ist es ein wirklich gelungenes Buch.

 

 

von 5 Sternen

 

Klappentext „Avengers Age of Ultron – Die Helden kehren zurück“:

Es ist einige Zeit vergangen, seit die Avengers sich zum ersten Mal im Kampf gegen einen übermächtigen Feind zusammengeschlossen haben. Jeder ist seitdem seinen eigenen Weg gegangen. Als aber das Schicksal der Erde erneut auf dem Spiel steht, ziehen sie Seite an Seite in den Kampf gegen den mächtigen Ultron, der wild entschlossen ist, die gesamte Menschheit auszulöschen.

 

Meine Meinung:

S.H.I.E.L.D wurde zerschlagen und die Avengers setzen alles daran die letzte Basis von HYDRA zu zerstören. Dies gelingt ihnen auch. Doch was sie nicht wussten ist, dass Strucker mithilfe von Lokis Zepter zwei Menschen in Superhelden verwandelt hat. Hier lernen wir die Zwillinge Wanda und Pietro kennen. Und diese beiden sind nicht so leicht zu schlagen.

Auch haben Tony und Bruce mit ihrer Verwirklichung die Welt vor Aliens zu schützen, zu kämpfen. Ihr Plan heißt „Ultron“. Eine künstliche Intelligenz soll erschaffen werden, um die Welt zu beschützen. Doch der Plan verläuft nicht ganz so wie es sich die beiden vorgestellt hatten.

Auch hier basiert das Buch auf dem Film. Aber es wurde sehr gekürzt, damit möglichst viele Altersgruppen es lesen können was ich ein wenig schade finde. Im Ganzen ein gutes Buch was man aber besser nicht so stark gekürzt hätte.

 

buechergalerie-lohne.de  Avengers – Wie alles begann

buechergalerie-lohne.de Avengers – Age of Ultron

randomhouse.de  Avengers – Wie alles begann

randomhouse.de   Avengers – Age of Ultron

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Verlag: cbj

Seiten: Avengers wie alles begann: 200 // Avengers Age of Ultron: 112

Preis: je 9,99 EUR

Alter: ab 10

„Blutgott – Ein Clara-Vidalis-Thriller (7)“ von Veit Etzold

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Kindliche Killer-Kommandos versetzen Deutschland in Angst und Schrecken:
der siebte Teil der Thriller-Reihe mit Patho-Psychologin Clara-Vidalis – beste Unterhaltung für alle Fans harter Thriller im US-Stil

Ein Mädchen sitzt allein in einem schäbigen alten Abteil eines IC, der gerade Nordrhein-Westfalen durchfährt. Plötzlich öffnet sich quietschend die Tür: Eine Gruppe Jungen betritt das Abteil. Zielstrebig nähern sie sich den Fenstern und ziehen die Vorhänge zu. Was dann geschieht, jagt den hartgesottenen Ermittlern vom LKA Berlin um Patho-Psychologin Clara Vidalis Schauer über den Rücken …
Und es bleibt nicht bei diesem einen außergewöhnlich brutalen Mord, verübt noch dazu von einer Gruppe Minderjähriger – bald schlagen die kindlichen Killer-Kommandos in ganz Deutschland zu.
Clara Vidalis glaubt nicht an Zufälle. Und sie kann (und will) auch nicht glauben, dass die Teenager auf eigene Faust gehandelt haben. Was sie nicht ahnt: In seiner Welt ist ihr wahrer Gegner ein Gott. Und die Messen, die er von seinen Anhängern fordert, sind blutige »slash mobs«

 

Meine Meinung:

Da geht man Samstags in Ruhe einkaufen, kommt nach Hause und dann liegt ein Päckchen vor der Haustür. Soll ich dies öffnen oder besser nicht? Spaß beiseite  🙂  Ich habe mich total über dieses Überraschungspaket gefreut und direkt mit dem Lesen angefangen. Ich habe bisher nur den ersten Fall von Clara gelesen und habe nun mit Fall sieben weiter gemacht xD Das macht aber überhaupt nichts, da dies ein in sich abgeschlossener Fall ist und wenn man sich auf damalige Situationen bezieht, hat man unten eine kleine Notiz. War sehr gut gemacht. Natürlich habe ich so das Leben rund um Clara nicht mitverfolgen können, doch das fand ich nicht dramatisch und hatte keinen Einfluss auf das Buch.

Clara ist eine wirklich tolle Ermittlerin, doch ihr Mann MacDeath ebenfalls. Den Namen MacDeath fand ich einfach nur genial =). Beiden steht ein brisanter Fall bevor und die Opfer leiden so richtig. Auch werden sie teils machtlos sein, um ihre Täter dingfest zu machen.

Das Buch ist in Buch 1 bis 3 aufgeteilt. Zuerst bekommt man das ein oder andere Opfer aufgetischt und versucht das Motiv irgendwie herauszufinden. Dann kommt man mit dem Mörder, hier Slaughterman, in Kontakt. Später stößt noch der Blutgott hinzu. Und ich kann euch nur sagen das die Morde nichts für schwache Nerven sind. Genauso wenig das Wissen darüber, wer diese Morde ausübt. Einfach nur klasse.

Für mich war es ein von Anfang bis Ende sehr durchdachter und guter Thriller, mit einem „netten“ Cliffhanger. Außerdem gibt es am Ende noch eine Leseprobe zu „Final Control“, welches im Oktober 2020 erscheint. Von mir gibt es für den Blutgott eine klare Leseempfehlung.

 

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droemer-knaur.de

genialokal.de

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 464 (407 Seiten Blutgott dann Leseprobe)

Preis: 10,99 EUR

„Charlotte & Ben: Ein Freund kann alles verändern“ von Erin Entrada Kelly

Werbung – Rezensionsexemplar von dtv: Reihe Hanser

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Ein Freund ist der größte Schatz, den’s gibt

Charlotte und Ben haben viel gemeinsam: Sie sind hochbegabt, haben Sorgen um ihre Eltern, sind nicht gerade beliebt und versuchen die Schule ohne allzu viele Kratzer zu überstehen. Kennengelernt haben sie sich beim Online Scrabble. Und ohne sich jemals gesehen zu haben – schließlich liegen zwischen ihren Wohnorten mehr als 2.000 km – erzählen sich Charlotte und Ben am Telefon ganz viel über sich selbst. Allerdings hat das, was sie sich erzählen, nicht immer etwas mit der Wahrheit zu tun. Sie nutzen die Chance, die Person zu sein, die sie gern wären. Dabei merken sie, dass der zu sein, der man ist, viel besser ist, als der zu sein, den andere aus einem machen wollen.

 

Meine Meinung:

Bei diesem Buch habe ich mit etwas ganz anderem gerechnet. Vielleicht geht es anderen da genauso wie mir?

Das Buch fängt mit Charlotte an und kurz darauf folgt Ben. Bei Charlotte beginnt das Kapitel immer mit „Nachrichten aus dem Kaninchenbau“ in dem man durchaus nützliche Infos erhält. Diese beziehen sich auch meist auf das was Charlotte dann sogleich geschieht oder erlebt. Aber nicht immer. Es ist ganz süß gemacht, aber für mich auch zwischendurch ein wenig nervig. Bei Ben sind die Kapitel so eingeteilt „Das Leben aus Bens Sicht“ und dann beginnt das Kapitel. Beide sind komplett anders aufgebaut, aber interessant.

Beide sind Hochbegabt und haben nicht wirklich viele Freunde. Wenn sie sich unterhalten erfinden sie Dinge, die so nie geschehen sind und auch nie geschehen werden. Auch werden beide in der Schule gemobbt, da sie als Außenseiter gelten, weil sie so intelligent sind.

Doch fand ich jetzt nicht, dass die beiden total viel miteinander geschrieben oder gesprochen haben. Immer mal zwischendurch und dann waren die Unterhaltungen auch recht kurz. Sie haben ihr Leben schöner gemacht als es ist, aber ich finde nicht das sie es so krass verändert haben wie es beschrieben wird.

Nicht durch ihre Gespräche merken sie das es besser ist man selbst zu sein. Nein. Es entsteht eher aus den verschiedenen Situationen heraus, dass sie anfangen anders zu denken. Jedenfalls habe ich sehr viel mehr von diesem Buch erwartet und sehe es eher als Tagebuch der beiden an, in dem sie sich ab und an mal unterhalten.

 

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dtv.de

genialokal.de

Verlag: dtv Reihe Hanser

Seiten: 224

Preis: 14,95 EUR

Alter: ab 11

„Cold Case – Das verschwundene Mädchen“ von Tina Frennstedt

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  von 5 Sternen

 

Klappentext:

Er lauert Frauen in den frühen Morgenstunden auf. Er überfällt sie in ihren  Wohnungen. Er tötet sie – und verschwindet. Als an einem Tatort Spuren auftauchen, die auf einen alten Vermisstenfall hinweisen, übernimmt Tess Hjalmarsson, Expertin für COLD CASES, die Ermittlungen. Hängt das spurlose Verschwinden der damals 19-jährigen Annika, deren Fall nie gelöst wurde, tatsächlich mit den aktuellen Serienmorden zusammen? Tess ermittelt unter Hochdruck. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt. Denn eines ist sicher: Der Serienmörder wird wieder zuschlagen.

 

Meine Meinung:

Dadurch, dass ich dieses Buch wirklich oft auf Instagram gesehen habe und sehr viele echt begeistert von diesem Buch waren, habe ich es mir gekauft. Aber nicht nur deshalb habe ich mir dieses Buch geholt. Der Klappentext hat mich auch sofort angesprochen, da es sehr vielversprechend klang.

Tess ist ein wahrer Profi auf ihrem Feld als Cold Case Ermittlerin. So sagen es jedenfalls alle. Und ihr Team steht voll und ganz hinter ihr. Die Protagonisten wurden auch sehr gut beschrieben, doch meiner Meinung nach ein wenig zu viel. Hier gab es sehr viel Privatleben und manchmal echt wenig Fall. Es gab so viel was man von allen erfahren hat, dass der Fall zur Nebensache wurde. Das fand ich echt schade, da hier sehr viel mehr Potenzial drin steckt.

Es spielt hauptsächlich im Jahr 2018 und zwischendurch springt man ins Jahr 2002. Wie man weiß gefällt mir so etwas äußerst gut, da es die Story interessant und spannend macht. Doch muss man dann auch dazwischen den „Kick“ spüren. Das habe ich hier leider nicht. So ca. ab Seite 250 wurde ich erst richtig warm mit dem Buch und es wurde zwischendrin interessant, aber nicht so spannend, dass ich das Buch nicht mehr weg legen konnte. Gerade bei so einem Mörder hätte ich in dem Buch mit viel mehr Nervenkitzel gerechnet. Doch da es sich dauernd um das Privatleben von Tess drehte wurde die Spannung komplett zunichte gemacht.

Es war ein gutes Buch, aber für mich war es nicht herausragend, da mir sehr oft der Spannungsbogen fehlte.

 

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genialokal.de

Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 448

Preis: 14,90 EUR