„Cursed – Die Auserwählte“ von Thomas Wheeler, Frank Miller

Werbung – Rezensionsexemplar vom Fischer TOR Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Eine Frau. Ein Schwert. Ein Land in Aufruhr.

England steht in Flammen: Die Roten Paladine ermorden jeden, der sich nicht vor dem Kreuze beugt. Als Nimues Dorf überfallen wird, verliert sie alles – nur eines bleibt ihr: ein geheimnisvolles Schwert, das sie zu einem gewissen Merlin bringen soll. Doch als Berater des korrupten Königs Uther hat Merlin ganz eigene Pläne für das Schwert der Macht.
Begleitet von dem jungen Söldner Arthur legt Nimue sich mit den gefährlichsten Männern des Landes an, um ihr unterdrücktes Volk in die Freiheit zu führen.

 

Meine Meinung:

Es ist nun schon sicher drei Wochen her, als ich Überraschungspost vom Fischer Verlag bekommen habe. Und ich habe mich sehr über dieses Buch gefreut. Nun habe ich es auch gelesen und es hat mir echt gut gefallen.

Das erste Kapitel zeigt einem schon wo es ungefähr hingehen wird. Ich mag es ab und an echt gerne wenn man schon etwas liest, dass eigentlich erst später passiert und man dann mit der Geschichte beginnt. Dies hat es in keiner Weise schlecht oder langweilig gemacht. Denn man wollte ja nun wissen wie es dazu gekommen ist und wer die Schuld daran trägt?

Nimue ist dickköpfig, hilfsbereit und neugierig und sie ist eine Fey. Bei den Menschen sind Feys eher nich so beliebt. Man möchte diese gerne auslöschen, da diese nicht Gottes Werk sind. Sie wird als Hexe bezeichnet, da sie unnatürlich ist. Nimue hat besondere Fähigkeiten und kann diese noch nicht ganz so perfekt einsetzen. Eines Tages wird ihr Dorf von den Roten Paladinen angegriffen und ihre Familie wird ausgelöscht. Nimues Mutter bittet sie das mächtigste Schwert, geschmiedet von den Fey, zu Merlin zu bringen. Doch wer ist dieser Merlin überhaupt und warum soll sie es gerade ihm bringen?

Am Anfang hatte ich noch ein paar Schwierigkeiten in das Buch zu finden, da man hier regelrecht rein fällt. Doch als ich dann wusste wie das Buch aufgebaut ist, wurde es von Seite zu Seite leichter und spannender. Wie die Geschichte um Merlin, Arthur, Lancelot und all die anderen erzählt wird, finde ich einfach grandios. Auch hat es mir sehr gut gefallen, dass jede noch so kleine Geschichte, die sich während des Ganzen mit aufbaut, auch ihr würdiges Ende findet und man nicht einfach im Regen stehen gelassen wird. Wir lernen Nimue von all ihren Seiten kennen und wir spüren richtig wie sie mit sich selbst kämpft das Richtige zu tun.

Die Zeichnngen sind eher…na ja…nicht besonders schön. Also mir gefallen diese überhaupt nicht. Sie sind mir zu grob und die Personen sind überzeichnet dargestellt. Doch das hat mit der Geschichte nichts zu tun. Diese ist wirklich toll und durch das Ende hoffe ich ja bald den zweiten Teil lesen zu können. Denn so kann und wird es sicher nicht enden. Oder?

 

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Verlag: Fischer TOR

Seiten: 450

Preis: 24,00 EUR

„Die Frequenz des Todes: Auris 2“ von Vincent Kliesch, nach einer Idee von Sebastian Fitzek

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag

ABBRUCH auf Seite 227

von 5 Sternen

 

Klappentext:

»Hilfe, mein Baby ist weg! Hier ist nur Blut …« Nach kurzen Kampfgeräuschen bricht der panische Notruf einer Mutter bei der Nummer 112 plötzlich ab. Wenn jemand aus diesem Tonfragment Rückschlüsse auf den Aufenthaltsort der Frau ziehen kann, dann der forensische Phonetiker Matthias Hegel – den einige nach wie vor für einen Mörder halten.
True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge ist es zwar gelungen, Hegel vom Mordverdacht an seiner Frau zu entlasten, doch dabei ist sie der dunklen Seite des genialen Profilers deutlich zu nahe gekommen.
Als Hegel nun im Fall des entführten Babys erneut auf ihre Recherche-Fähigkeiten zurückgreifen will, weigert Jula sich zunächst. Doch kann sie das Baby und seine Mutter wirklich ihrem Schicksal überlassen? Und was ist mit den Informationen zu ihrem tot geglaubten Bruder Moritz, die Hegel ihr angeblich beschaffen will?

 

Meine Meinung:

Auf die Fortsetzung zu Auris haben wir doch alle gewartet oder? Dann ist es endlich da, wir können den Klappentext lesen und uns schon mal ein eigenes Bild davon machen was wohl geschehen wird. Der Inhalt hört sich für mich echt gut an. Aber….

Als ich das Buch angefangen habe war noch alles relativ in Ordnung. Ich dachte es wird sich nach und nach aufbauen und immer mehr Spannung macht sich breit. Doch je weiter ich las, desto langweiliger wurde es für mich, weshalb ich es auf Seite 227 abgebrochen habe. Ja, ich lese es nicht weiter. Zuerst wollte ich es quer lesen, damit ich weiß wie es endet. Aber ich kann mich einfach nicht dazu durchringen es zu beenden.

Was mir im ersten Teil noch sehr gut gefallen hat, fehlte mir hier total. Jedenfalls bis zu den 227 Seiten, die ich gelesen habe. Hegel tritt total in den Hintergrund. In Julas Schatten. Anders kann ich es nicht asdrücken. Jula, die einen Crime Podcast führt ist DIE Hauptfigur. Klar Hegel kann gerade nicht so wie er möchte, dennoch hat mir das mit dem Hören etc echt gefehlt. Was ich gut fand waren die Erklärungen, die hier mehr auftauchten als im ersten Teil. Doch dieses ganze drumherum um Jula war mir einfach zu viel. Und dann diese total hohle Junkie Tussi ging mir einfach nur auf den Keks….

Dann ist da noch das Thema mit der Spannung…meiner Meinung nach musste man die echt suchen….es plätscherte alles nur so dahin und hat mir gar nicht gefallen. Ich werde den dritten Teil nicht lesen.

 

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Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 352

Preis: 12,99 EUR

„Der Fahrer (Kerner und Oswald 3)“ von Andreas Winkelmann

Werbung – Rezensionsexemplar vom Rowohlt Verlag  =)

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Die Gestalt sitzt zusammengesunken auf einer Bank im Hamburger Stadtpark und rührt sich nicht – sie ist tot. Ihr Gesicht scheint zu leuchten – fluoreszierend im Licht der Straßenlaternen. Jemand hat die Leiche mit Leuchtfarbe angemalt.
In Hamburg treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Die Opfer: junge Frauen, die nachts unterwegs waren. Viele waren Kundinnen beim neuen Fahrdienst namens MyDriver. Aber da enden auch schon die Gemeinsamkeiten. Komissar Jens Kerner und seine Kollegin Rebecca Oswald ermitteln fieberhaft – obwohl beide mit privaten Herausforderungen kämpfen. Jens wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert, und Rebecca versucht erfolglos, ihn in die Gegenwart – und zu sich – zu ziehen. Dann tauchen überall merkwürdige Hashtags auf. Erst auf den Privatautos der Opfer, dann an immer mehr Orten steht: #findemich – in Leuchtfarbe. Und es scheint, als wäre diese Aufforderung direkt an Jens Kerner gerichtet…

 

Meine Meinung:

Nun haben wir den dritten Fall von Kerner und Oswald vor uns liegen. Auf diesen habe ich mich schon sehr gefreut, da mir der Schreibstil von Andreas Winkelmann sehr gefällt und man nicht direkt weiß wer der Täter ist, sondern man lange im Dunkeln tappt.

Im dritten Fall haben Jens und Becca nur 24 Stunden Zeit das Opfer zu retten. Die Hinweise sind dürftig und der Täter ist schlau. Schlau genug, um sie die ganze Zeit hinters Licht zu führen. Die entführten Frauen müssen wirklich leiden. Zuerst werden sie „angelockt“, dann entführt, brutal zusammengeschlagen, vergewaltigt und ermordet. Zu guter Letzt werden sie dann zur Schau gestellt, damit der Mörder die Aufmerksamkeit bekommt, die er dafür benötigt. Und die bekommt er auch. Seine Opfer werden mit fluoreszierender Farbe bemalt, damit man sie auch nicht übersieht.

Jens und sein Team stehen vor einem großen Rätsel, da alles daraf hindeutet, dass der Fall persönlicher Natur ist und sich jemand an Jens rächen möchte. Doch wer könnte das sein? In seiner Laufbahn als Kommissar hat Jens so einige Leute eingebuchtet und ihnen somit das Leben versaut. Also wer steckt hinter dieser furchtbaren Tat?

Für mich war es von Anfang an sehr spannend und konnte mich direkt in seinen Bann ziehen. Also es war echt spannend, das steht außer Frage, nur habe ich mir ab und an noch ein bisschen mehr Nervenkitzel gewünscht. Ein ganz bisschen fehlte mir das. Ansonsten gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

 

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Verlag: Rowohlt

Seiten: 400

Preis: 10,00 EUR

 

„Herzmalerei“ von Syma Schneider

Werbung – Rezensionsexemplar

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Zwei Menschen, zwei Welten. Wenn die Liebe nur noch so dahinplätschert, kann etwas Aufregung nicht schaden. Doch was dann geschieht, übersteigt Zenias Vorstellungskraft. Als sie eine mysteriöse Botschaft erhält, bricht Chaos in ihrem Herzen aus. Dramatische Veränderungen schlagen in ihr Leben ein wie Meteoritenschauer. Sie erfährt Dinge, die ihr bisheriges Weltbild komplett auf den Kopf stellen, während sie diese eine Frage nicht mehr loslässt: Was wäre, wenn sich zwei Seelen in vergangenen Leben so sehr geliebt haben, dass sie einander immer wieder suchen? Verrennt sich Zenia nur im Irrgarten ihrer Gefühle und welche Rolle spielt der attraktive und geheimnisvolle Häftling Nael?

 

Meine Meinung:

Wie ihr wisst bin ich nicht der riesen Romane Leser. Vor allem nicht totale Liebesromane. Doch „Herzmalerei“ ist nicht einfach nur ein Roman, sondern auch ein Abenteuer und ein bisschen Sci-Fiction. Auch kommen sogar ein paar Thrillermomente auf, bei denen ich dachte „Oh das könnte ganz schön gefährlich werden für die Person“. Also etwas Spannung werdet ihr hier auch finden. Doch in erster Linie ist es ein Roman, der mir echt gut gefallen hat. Vor allem da der Klappentext so rein gar nicht verrät, worum es hier richtig geht. Das mach es alles noch einmal interessanter und man ist direkt neugierig.

Zenia unsere Hauptprotagonistin ist klug, hübsch, bodenständig und hilfsbereit. Zu Beginn der Geschichte, die im 22. Jahrhundert spielt, arbeitet sie für das Unternehmen „Perfect Human“. Anhand des Namens kann man sich schon sehr gut vorstellen was hier gemacht wird. Ja, es werden perfekte Menschen produziert. So wie sich Eltern ihre Kinder vorstellen, werden diese auch hergestellt. Doch hier fühlt sich Zenia schon länger nicht mehr so richtig wohl. Als dann auch noch eine Kollegin auf sie zukommt und ihr seltsame Dinge über die Firma erzählt, steht für Zenia fest, dass sie hier weg muss. Dabei hilft ihr Amrex, ihre beste und wie man auch feststellen wird, einzige Freundin.

Auf der anderen Seite haben wir da Nael, den Häftling. Dieser ist bei Weitem nicht so gebildet wie Zenia und spricht auch so – Gossensprache halt. Eines Tages kommt ein Sozialpädagoge der Firma SIvEx vorbei und macht ihm ein Angebot. Sollte er schneller aus dem Knast wollen, müsse er nur den Vertrag unterschreiben und sich als Proband für die Firma preVita verpflichten. Da sagt er natürlich nicht nein. Und hier treffen Zenia und Nael das erste Mal aufeinander.

Man liest immer im Wechsel aus der Sicht von Zenia und dann von Nael. Dies finde ich sehr schön gemacht und gefällt mir.  Was mir nicht so ganz zugesagt hat war die Art von Nael. Klar er ist anders aufgewachsen als Zenia und im Knast gewöhnt man sich auch einen anderen Umgangston an. Doch dieses ständige „Jo“ ging mir irgendwann echt auf den Keks. Denn man bekommt mit das er sich verändert und bemüht anders zu sprechen, aber dieses „Jo“ bleibt. Mich persönlich hat es einfach nur genervt. Für manch einen mag es dazu gehören, für mich irgendwann nicht mehr.  Auch hätte ich gerne schon mehr erfahren, warum man Babys produzieren muss, wo es doch immer heißt, dass dies aus ethischen Gründen nicht gemacht werden sollte. Dieser Punkt hat mir in der Story ein bisschen gefehlt.

Ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen und ganz ehrlich…was war das bitte für ein Ende?! Das macht man nicht xD Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil.

 

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herzmalerei.com

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Verlag: Bucher Verlag

Seiten: 408

Preis: 10,90 EUR

„Mind Games: Dieses Spiel wirst du verlieren“ von Leona Deakin

Werbung – Rezensionsexemplar vom Goldmann Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

London: Vier Menschen erhalten anonym eine Geburtstagskarte mit der Nachricht: »Dein Geschenk ist das Spiel – traust du dich zu spielen?« Danach verschwinden sie spurlos. Da die Polizei die Sache nicht ernst nimmt, engagiert die Tochter einer der Verschwundenen die Psychologin und Privatdetektivin Dr. Augusta Bloom. Als Bloom die Lebensläufe der Vermissten analysiert, entdeckt sie eine Gemeinsamkeit: Alle vier hatten eine dunkle Seite, die sie vor der Welt geheim hielten – und die sie höchst gefährlich macht. Offensichtlich nutzt der Täter das Gewaltpotential seiner Opfer. Und versucht, auch Augusta Bloom in sein tödliches Spiel hineinzuziehen …

 

Meine Meinung:

Ich liebe ja Psychothriller und dieser hier hat mir besonders gut gefallen.

Wir haben hier nicht das übliche Ermittlerduo, sondern eine Psychologin/Privatdetektivin und einen ehemaligen Geheimagenten, die sich zusammengetan haben, um verschiedene Fälle zu lösen. Sie übernehmen Fälle, für die die Polizei sich nicht besonders interessiert oder die Suche nach den Personen schon aufgegeben hat. Die beiden heißen Augusta und Jameson und ergänzen sich wirklich gut. Während Jameson voller Emotionen, Energie und Tatendrang ist, ist Augusta eher kühl, zurückhaltend, verschlossen und auf das Wesentliche konzentriert. Also ein gutes Team würde ich sagen.

Doch als Lana, eine Freundin von Jameson, plötzlich verschwindet sind beide in alarmbereitschaft. Bei Lana wurde eine Geburtstagskarte gefunden mit der Nachricht „Dein Geschenk ist das Spiel – traust du dich zu spielen?“. Doch wer schickt ihr so eine Karte? Noch dazu hat Lana doch gar nicht Geburtstag und warum ist sie danach verschwunden? Nicht nur Lana hat eine solche Karte erhalten, auch andere Familienmitglieder werden vermisst. Die Polizei sieht hier aber keinen Zusammenhang. Augusta und Jameson müssen nun herausfinden wer dahinter steckt und was es mit dieser Karte auf sich hat?

Für mich war es ein totaler Pageturner. Es fing sehr gut an und ging spannend weiter. Zu keiner Zeit flaute die Spannung ab und Langeweile trat auch nie auf. Die beiden Protagonisten fand ich authentisch und einfach nur klasse. Auch worum es ging war sehr gut erklärt und wurde meiner Meinung nach nicht in die Länge gezogen. Was mir auch gut gefallen hat waren die kurzen und wechselnden Kapitel, die es alles noch spannender gemacht haben. Auch hat man so mehr über die beiden Protagonisten und andere Personen erfahren.

Von mir gibt es eine klare Empfehlung  😉

 

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Verlag: Goldmann

Seiten: 432

Preis: 10,00 EUR

Leseprobe: 9783442490516_Leseprobe

„Artemis Fowl“ Band 1 von Eoin Colfer

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von 5 Sternen

 

Klappentext:

Artemis Fowl ist erst zwölf, aber ein Genie. Der durchtrainierte Computerfreak trägt stets Anzug und Krawatte, darunter hat er jedoch das Herz eines Meisterdiebs – und im Kopf einen unglaublichen Plan … Bestes Lesefutter für alle, die die Hobbits ins Herz geschlossen haben, die glauben, dass Captain Kirk die Menschheit rettet und dass man mit einem Handtuch bewaffnet durch die Galaxis kommt.

 

Meine Meinung:

Nachdem ich wusste, dass es zu Artemis Fowl einen Film geben wird, wollte ich vorher noch das erste Buch lesen. Leider wurde die Neuauflage sehr weit nach hinten verschoben und ich war mittlerweile so neugierig, sodass ich mir auf Bookbeat das Hörbuch vorgenommen habe. Das Hörbuch wird von Rufus Beck gelesen und alleine das ist schon meeega =)

Wir tauchen direkt in die Welt der Feen und anderen Wesen ein. Man lernt ein paar Figuren kennen und weiß das etwas nicht ganz so tolles passieren wird. Denn eine Person hält sich nicht an alle Regeln und meint es besser zu wissen. Doch weit gefehlt. Kurz darauf taucht Holly in der Welt der Menschen auf und wird entarnt, obwohl dies nicht möglich sein sollte wenn man sich an seine regelmäßigen Trainings hält. Doch das hat Holly schonsehr lange nicht mehr getan und wird von Artemis gefangen genommen.

Artemis ist ein totales ekelpaket. Anders kann ich es nicht ausdrücken. Anfangs hatte ich echt meine Probleme damit, überhaupt mit diesem Protagonisten klar zu kommen. Noch dazu ist er ja die Hauptfigur in diesem Buch. Wie kann man da so unsympatisch und eingebildet sein? Ich dachte das man mich hier auf den Arm nehmen möchte, aber nein man muss sich wirklich an dieses Ekel gewöhnen.

Doch ich habe gehört das es ab dem zweiten Buch besser werden soll. Ich bin gespannt.

Rufus Beck hat dem Buch so viel Leben eingehaucht, dass ich gar nicht aufhören konnte es mir anzuhören. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil, obwohl unser Hauptprotagonist sich nicht besonders beliebt gemacht hat   😉

 

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Verlag: List

Seiten: 336 // Hörbuch: 229 Minuten

Preis: 12,00 EUR // Hörbuch: 12,99 EUR vorgelesen von Rufus Beck

„Waldo Wunders fantastischer Spielzeugladen – Wo Wünsche wahr werden“ von Anne Scheller

Werbung – Rezensionsexemplar vom Baumhaus Verlag.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Waldo Wunder hat Lennis Talent erkannt und möchte ihm das magische Spielzeughandwerk beibringen. Dazu soll Lenni für jedes Kind das einzig wahre Spielzeug finden. Bei anderen gelingt ihm das spielend, nur für sich selbst ist er noch auf der Suche. Aber auch so gibt es genug für ihn und Freundin Merle zu tun. Als Lieferungen aus der Spielzeugfabrik ausbleiben und seltsame Dinge geschehen, müssen Lenni, Merle, ein sprechendes Buch und ein tapferer Elfenkrieger herausfinden, was dahintersteckt!

 

Meine Meinung:

Nach dem Ende des ersten Bandes war ich neugierig wie es mit Lenni und dem Spielzeugladen wohl weitergehen wird. Das habe ich nun erfahren =)

Lenni geht im Spielzeugladen immer mehr auf und verbringt jede freie Minute dort. Schließlich möchte er doch Spielzeugmacher werden und als Lehrling stellt er sich bisher nicht ganz so tollpatschig an. Klar kommt es hier und da mal zu einer kleinen Katastrophe, aber Herr Wunder weiß wie er Lenni helfen kann es beim nächsten Mal besser zu machen. Und das macht er dann auch. Während der Ferien kündigt Herr Wunder an eine Großbestellung in der Fabrik aufgeben zu wollen und Lenni und Merle wollen natürlich direkt mit. Herr Wunder ist von der Idee wenig angetan, nimmt am Ende aber beide mit dort hin. Zum ersten Mal sehen sie wie die Spielzeuge für Herrn Wunders Laden produziert werden und das es viel zu entdecken gibt. Denn Lenni versucht sein einzig wahres Spielzeug zu finden, damit er Spielzeugmacher werden kann. Doch wird er es jemals finden? Schließlich hat Merle ihres auch schon gefunden. Doch neben der Suche nach dem einzig wahren Spielzeug taucht noch ein ungebetener Gast auf. Was will er?

Es war mal wieder ein tolles Abenteuer und wir haben erfahren wie es mit Lenni und dem Spieklzeugladen weitergeht. Auch haben wir ein bisschen mehr über Waldo Wunder und auch Merle erfahren. Vielleicht kommt ja noch ein weiteres Abenteuer?  🙂

 

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luebbe.de

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Verlag: Baumhaus

Seiten: 192

Preis: 10,00 EUR

Alter: ab 8

„Code Genesis – Lass dich nicht schnappen (Prequel zu Code Genesis)“ von Andreas Gruber

Werbung Rezensionsexemplar

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Bevor die 14-jährige Terry nach Miami kam und eine Gejagte wurde, war sie bereits zehn Jahre lang mit dem Forschungs-U-Boot Kopernikus auf den Weltmeeren unterwegs. Dieses exklusive Prequel enthüllt eine Episode aus Terry Wests Leben vor Beginn von Band 1 der »Code Genesis«-Trilogie: Bei einem Zwischenstopp auf Tahiti trifft Terry ihren 15-jährigen Brieffreund, den Gelegenheitsdieb Jake, und dessen Meister, den Voodoo-Priester Mohawk. Als Terry von Jake erfährt, dass Tierjäger im Dschungel ihr Unwesen treiben, ist sie wild entschlossen, den skrupellosen Kerlen ihr Handwerk zu legen.

 

Meine Meinung:

Dies ist das Prequel zu Code Genesis. Man sollte es auch nicht vor Band 1 und 2 gelesen haben, da es einem sonst die Spannung nimmt und Spoilert.

In diesem Prequel gehen wir mit Terry und dem Rest der Crew nach Tahiti. Hier trifft sie ihren Brieffreund Jake, der ihr von den bösen Machenschaften der Wilderer erzählt. Terry ist sofort Feuer und Flamme und möchte den Papageien zur Flucht verhelfen, bevor diese an reiche Menschen verkauft werden können. Also machen die beiden sich auf den Weg zum Camp der Wilderer, um ihren Plan in die Tat umzusetzen. Doch dabei läuft nicht alles so wie sie es sich gedacht haben.

Es war zwar wirklich nur ein kleiner Ausflug, den wir hier miterleben konnten, aber dieser hat auch Spaß gemacht. Wir können hier noch auf ein zusätzliches Abenteuer mit Terry, Ethan, Simon und Johann gehen, bevor der Alptraum beginnt. Mir hat es Spaß gemacht Terry und Ethan auf diesem kleinen Ausflug zu begleiten, da es hauptsächlich um die beiden und Jake ging.

 

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Verlag:cbj

Preis eBook: 0,99 EUR

„Das Gegenteil von Hasen“ von Anne Freytag

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von 5 Sternen

 

Klappentext:

Sie sind in derselben Jahrgangsstufe und trotzdem in verschiedenen Welten. Julia, Marlene und Leonard im Zentrum der Aufmerksamkeit, der Rest irgendwo in ihrer Umlaufbahn. Dann geschieht etwas, das alles verändert: Eines Morgens macht plötzlich eine Internetseite die Runde, die bis dato auf privat gestellt war. Darauf zu finden sind Julias ungefilterte Gedanken, Bomben in Wortform, die sich in kürzester Zeit viral verbreiten. Es sind Einträge, die ein ganz anderes Bild des beliebten Mädchens zeigen, das alle zu kennen glauben.

Wer hinter der Aktion steckt, ist zunächst unklar, doch nach und nach kommt heraus: Gründe dafür hätten einige.

 

Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich im Buddyread gelesen und wir waren beide direkt angetan von diesem Buch. Normalerweise versuche ich kurze Rezensionen zu schreiben, doch hier werde ich es nicht schaffen  😉

Das Buch beginnt mit einem Protokoll, bei dem Edgar, seine Eltern, die Rektorin und der Konrektor anwesend sind. Diese Protokolle tauchen immer wieder auf und es werden andere Schüler zu der Sache befragt. Zwischendurch äußern sich noch andere Schüler zu der ganzen Sache und geben ihre Vermutung ab wer es denn gewesen sein könnte. Und das was sie schreiben ist nicht immer nett.

Julias Blogeinträge sind eines Tages für alle sichtbar. Aber warum? Sie hat doch immer auf ihren Laptop aufgepasst. Doch eines Tages ist dies leider der Fall und eine fremde Person hat Julias Laptop und freien Zugang zu allen Daten, da Julia ihrem Browser und allen anderen Programmen erlaubt, sich die Passwörter zu merken. Das hätte sie mal besser nicht getan, denn so erscheinen ihre intimsten Gedanken im Netz und jeder weiß nun wie sie über manch eine Person denkt.

Auf der anderen Seiten gibt es die Opfer, die in ihren Posts erwähnt werden. Da wären z.B. einmal Edgar, Linda, Marlene und Leonard. Über alle schreibt sie nicht besonders nette, aber ehrliche Dinge, die viele Personen nie so direkt sage würden und lieber für sich behalten. Doch würde einer von ihnen so weit gehen und Julias Gedanken veröffentlichen und sich somit selbst ins Fleisch schneiden?

Für mich war es ein totales Wohlfühlbuch. Jede Person wird so detailreich beschrieben, sodass man sich in jeden hineinversetzen kann, ohne das es zu viel wird. Man kann sie auf einer Seite sehr gut verstehen, auf der anderen Seite denkt man nur „Warum hast du das getan?“ Die Gedanken, die Gefühle und die Reaktionen jeder einzelnen Person wurden für mich perfekt rüber gebracht und es war alles nachvollziehbar. Auch hat eine Selbstreflektion aller Personen stattgefunden was mir noch viel besser gefallen hat. Ich habe bis zum Ende, als alles aufgelöst wurde, nicht gewusst wer den Blog öffentlich gemacht hat.

Ich empfehle dieses Buch zu 100%  =)

 

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Verlag: heyne>fliegt

Seiten: 416

Preis: 17,00 EUR

„Das Mädchen, das zu denken wagte 1“ von Bella Forrest

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von 5 Sternen

 

Klappentext:

Das Überleben des Turms bedeutet gleichzeitig auch das Überleben der Menschheit, weshalb alle dem Turm treu ergeben dienen müssen …

Die zwanzigjährige Liana Castell muss aufpassen, was sie denkt. Ihr Leben wird von einer Zahl definiert, die auf ihrem Handgelenk steht – auf einer Skala von Eins bis Zehn wird bewertet, wie nützlich und loyal sie dem Turm ist. Ein Gerät in ihrem Schädel überwacht diese Skala. Ein Gerät, das verbotene Gedanken meldet.

Liana ist derzeit eine Vier und steht damit auf dem niedrigstmöglichen akzeptablen Rang, obwohl ihre Eltern beide eine perfekte Zehn haben. Doch Liana hat Schwierigkeiten, ihren Rang zu erhöhen. Rebellische Ideen schleichen sich zu leicht in ihren Kopf und ein gewisser Groll scheint in ihrer Natur zu liegen. Sie befindet sich in der Ausbildung zur Ritterin, aber ihre Zukunft wird finster aussehen, wenn sie ihren Rang nicht steigern kann …

Dreier werden medikamentös behandelt.

Zweier werden isoliert.

Einser verschwinden.

 

Meine Meinung:

Mehr werde ich euch von dem Klappentext nicht zeigen, da der Rest einfach zu viel verrät. Hinten steht noch mehr, aber ich rate euch nicht mehr als das hier oben zu lesen, da es schon sehr viel vorweg nimmt. Fragt mich nicht warum man sowas macht, aber es ist schade. Denn das Buch ist für mich einfach nur großartig.

Ich habe das Buch in einem Buddyread gelesen und wir haben uns nach jedem Abschnitt immer darüber unterhalten wie wir es fanden. Dadurch das der Klappentext echt viel verrät war es für meinen Partner anfangs ein bisschen langweilig, da die Spannung echt rausgenommen wird. Ich habe aber sehr gut in das Buch hinein gefunden und war von der ersten Seite an total begeistert.

Etwas hat sich auf der Welt verändert. Die Menschen haben sich geändert und die Erde hat dies ebenfalls getan. Warum? Das sage ich euch nicht  =) Jedenfalls ist das Leben außerhalb des Turmes nicht mehr möglich und so leben die übrig gebliebenen Menschen im „Turm“. Dieser ist in verschiedenen Abteilungen unterteilt. Unsere Hauptprotagonistin macht eine Ausbildung zur Ritterin, da ihre Eltern ebenfalls Ritter sind und diese sich sehnslichst wünschen das auch ihre Tochter eine wird, da ihr Sohn schon keiner werden wollte. Doch Liana hat so ihre Probleme nicht das zu denken und das zu tun was man von ihr erwartet, weshalb ihr Rang auch immer weiter abfällt. Ja ihr Rang. Die Menschen tragen ein Armband, welches den momentanen Rang anzeigt. Man kann zwar nur bis 10 aufsteigen, aber Liana wäre schon froh wenn sie eine sechs lang genug halten könnte, um ihre Eltern zufrieden zu stellen. Denn sie kann ziemlich stur sein. Ein loses Mundwerk hat sie ebenfalls und sie würde alles für ihre Freunde tun. Was nicht gerade gut für sie selbst ist.

Eines Tages bekommt sie die Aufgabe mit ihrem Ausbilder Gerome einen Einser einzufangen und diesen in die Kerker zu bringen. Liana findet den besagten Jungen auch und ist erstaunt, dass eine Neun auf seinem Armband angezeigt wird. Doch sollte hier nicht eine Eins stehen? Was läuft hier bitte falsch? Irrt Scipio sich?

Scipio ist der Computer, der alles überwacht und den auch alle anhimmeln…nein anbeten würde ich eher sagen. Doch warum legen die Menschen so viel Wert auf die Meinung eines Computers, der einem das Denken verbietet? Warum fallen bei manchen Leuten die Ränge so plötzlich und wohin verschwinden all die Einser? Sollte man nicht das denken können was man eben denkt und das tun was man möchte, ohne gleich eingesperrt und mit Tabletten vollgepumpt zu werden?

Bella Forrest hat eine total glaubwürdige und geniale Welt erschaffen, in die ich super gerne abtauche und die ich auch weiterhin besuchen werde 😉 Ihr Schreibstil ist einfach grandios und ich vermisse den Turm und alle Protagonisten jetzt schon  =) Ich kann dieses Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen  =)

 

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Verlag: Nightlight Press

Seiten: 406

Preis: 14,60 EUR