„Der Heimweg“ von Sebastian Fitzek

Werbung – Rezensionsexemplar von Droemer

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Es ist Samstag, kurz nach 22.00 Uhr. Jules Tannberg sitzt am Begleittelefon. Ein ehrenamtlicher Telefonservice für Frauen, die zu später Stunde auf ihrem Heimweg Angst bekommen und sich einen telefonischen Begleiter wünschen, dessen beruhigende Stimme sie sicher durch die Nacht nach Hause führt – oder im Notfall Hilfe ruft.
Noch nie gab es eine wirklich lebensgefährliche Situation. Bis heute, als Jules mit Klara spricht.
Die junge Frau hat entsetzliche Angst. Sie glaubt, von einem Mann verfolgt zu werden, der sie schon einmal überfallen hat und der mit Blut ein Datum auf ihre Schlafzimmerwand malte: Klaras Todestag! Und dieser Tag bricht in nicht einmal zwei Stunden an.

 

Meine Meinung:

Es fällt mir ehrlich gesagt nicht leicht zu diesem Buch eine Rezension zu schreiben. Auf der einen Seite finde ich es total spannend und manche Zusammenhänge auch gut gemacht. Auf der anderen Seite frage ich mich „Warum macht man sowas“?

Da sein Freund ein Date hat, übernimmt Jules für ihn das Begleittelefon. Hier rufen meist Frauen an, die auf dem Heimweg sind und Angst haben das ihnen etwas passieren könnte. Also rufen sie beim Begleittelefon an, um mit jemandem auf ihrem Heimweg zu sprechen. Und Jules Anruferin ist Klara. Aber es ist kein normaler Heimweg, den Klara antritt. Sie wird verfolgt. Doch von wem?

Oftmals hat man sich gefragt, warum die Personen so handeln wie sie es gerade eben noch getan haben, um im nächsten Moment ihr Handeln selbst zu hinterfragen. Da ist es dann meist schon zu spät. Versteht mich nicht falsch, dass Buch ist wirklich spannend und fesselnd geschrieben, doch manches war einfach nur total seltsam und verwirrend. Es ergab für mich keinen Sinn. Dann gab es wieder Momente wo man dachte „Wow, damit hätte ich jetzt nicht unbedingt gerechnet“. Diese wurden dann aber teilweise wieder von unlogischem Handeln vernichtet. Es war ein auf und ab.

Unsere Protagonistin wird von ihrem Ehemann brutalst verprügelt und es geschehen noch andere Dinge mit ihr. Ich weiß, dass Opfer lange bei einem solchen Menschen bleiben und einfach nicht von ihm weg kommen., was für uns nur schwer vorstellbar ist. Doch fiel es mir hier sichtlich schwer Mitleid mit Klara zu empfinden. Das hört sich jetzt echt krass an, aber ich konnte keine Bindung zu ihr aufbauen. Irgendwo muss sich eine Person doch weiter entwickeln oder? Hier habe ich es nicht gesehen…..Auch ist es manchmal mehr als fragwürdig wie Jules mit Klara spricht. Ich hätte schon längst aufgelegt….

Es war spannend, krank, hat mich unterhalten und an manchen Stellen war ich echt angetan. Doch der WOW Effekt blieb bei mir aus.

 

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Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 393

Preis: 22,99 EUR

„Die App – Sie kennen dich. Sie wissen, wo du wohnst“ von Arno Strobel

Werbung – Rezensionsexemplar vom Fischer Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Du hast die App auf deinem Handy. Sie macht dein Zuhause sicherer. Doch nicht nur die App weiß, wo du wohnst …
Der neue Psycho-Thriller von Nr. 1-Bestseller-Autor Arno Strobel

Es klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Hamburg-Winterhude, ein Haus mit Smart Home, alles ganz einfach per App steuerbar, jederzeit, von überall. Und dazu absolut sicher. Hendrik und Linda sind begeistert, als sie einziehen. So haben sie sich ihr gemeinsames Zuhause immer vorgestellt.

Aber dann verschwindet Linda eines Nachts. Es gibt keine Nachricht, keinen Hinweis, nicht die geringste Spur. Die Polizei ist ratlos, Hendrik kurz vor dem Durchdrehen. Konnte sich in jener Nacht jemand Zutritt zum Haus verschaffen? Und wenn ja, warum hat die App nicht sofort den Alarm ausgelöst?

Hendrik fühlt sich mehr und mehr beobachtet. Zu recht, denn nicht nur die App weiß, wo er wohnt.

 

Meine Meinung:

Also auf dieses Buch habe ich mich seit der Ankündigung wirklich total gefreut. Mit diesem Thema kann man einfach unglaublich viel machen und es richtig spannend aufbauen, sodass ich nach dem Prolog auch hin und weg war. Doch was kommt danach?

Die Protagonisten sind mir hier einfach alle zu blass. Hendrik mag ein sympathischer und liebevoller Mann sein, aber in manchen Dingen auch recht naiv. Erst als man mit Hinweisen nur so vor seiner Hand rumwedelt begreift er es auch mal. Dann kommen wir zu den Polizisten. Kantstein mochte ich von der ersten Seite an nicht leiden. Vielleicht soll er auch so unsympathisch und genervt rüber kommen? Mir jedenfalls hat seine ganze Art nicht gefallen. Sein Kollege hingegen war zwar sehr aufmerksam, hat aber auch nicht wie ein Polizist gehandelt. Alleine von den Ermittlungsansätzen her waren beide ziemlich dämlich. Sorry, dass ich das so sage, aber intelligent geht anders.

Auch habe ich persönlich mit etwas ganz anderem gerechnet, als mir hier geboten wurde. Ich habe mit viiiiel mehr Interaktion mit dem Haus vorgestellt. Das war eindeutig zu wenig. Vor allem, da der Klappentext etwas ganz anderes verspricht. Auch werden hier zwei Dinge in dem Psychothriller behandelt was ich auf zwei Bücher verteilt hätte. Wäre meiner Meinung nach besser gewesen.

Die Bücher von Arno Strobel kann man so weg lesen, da er einen wirklich tollen Schreibstil hat. Doch dieses Buch konnte mich, bis auf ein paar kleine Dinge, nicht abholen. Hier fehlte dauerhaft die Spannung und die Hinweise waren viel zu eindeutig, sodass man sich auf alles einen Reim machen konnte und am Ende sogar recht damit hatte. Man musste nicht viel kombinieren, um auf den richtigen Schluss zu kommen. UInd das fand ich echt schade.

 

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Verlag: Fischer Verlag

Seiten: 368

Preis: 15,99 EUR

„Der Mondscheinmann – Ein Fall für Nils Trojan 8“ von Max Bentow

Werbung – Rezensionsexemplar vom Goldmann Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Lilienblüten auf dem Boden, Kerzen brennen und erhellen die Umrisse einer toten Frau, geschminkt und frisiert. Das Einzige, was die perfekte Inszenierung stört, sind die vielen Schnecken, die leise über das morbide Stillleben gleiten. Dies ist das Bild, das sich Kommissar Nils Trojan und seinem Team bietet, als sie in einer Berliner Wohnung eintreffen. Wenig später wird ein zweites Opfer im Wald aufgefunden, und wieder ist der Tatort inszeniert wie ein Andachtsraum. Trojan stürzt sich in die Ermittlungen und merkt zu spät, dass sein Gegner ein Spiel mit ihm spielt – ein Spiel, das so sanft wie eine Klaviersonate beginnt und mit dem sicheren Tod endet.

 

Meine Meinung:

Dies ist nun der 8. Fall für Nils Trojan und ich war sehr gespannt auf dieses Buch, da es sich echt gut anhört.

In Trojans achtem Fall geht es um einen wirklich seltsamen Mörder. Dieser scheint auf Schnecken zu stehen. Nicht auf irgendwelche. Nein, auf Weinbergschnecken. Diese verteilt er neben den Lilienblüten auf dem Körper der Opfer. Von dert Ort kriechen sie auf dem Opfer herum und fressen die Lilienblüten auf. Doch warum ausgerechnet Schnecken? Was möchte der Mörder Nils und Steffi damit sagen?

Wir erfahren hier nicht nur mehr über Nils und Stefanie, nein auch über den Mörder werden wird einiges erfahren. Die Geschichte des Mörders wird in einer anderen Schrift dargestellt was ich persönlich immer toll finde. Wir erfahren von Seite zu Seite immer mehr von ihm und weshalb er Schnecken so interessant findet. Doch weshalb er welches Opfer auswählt, ist einem zuerst schleierhaft und setzt sich erst am Ende zu einem Bild zusammen.

Es fing alles echt gut an und ich wollte anfangs überhaupt nicht aufhören zu lesen. Doch zwischendurch wurde es etwas zäh. Durch all die Fälle ist Nils einfach mehr als Urlaubsreif und das bekommen wir hier mehr als einmal zu hören. Irgendwann weiß man sowas und man möchte es nicht ständig gesagt bekommen. Dies ging mir ein bisschen auf die Nerven. Auch fehlte mir zwischendurch die Spannung und es las sich wie ein Roman und nicht wie ein Psychothriller.

Alles in allem war es ein interessanter Fall, der meiner Meinung nach aber noch ein bisschen ausbaufähig ist. Die Spannung nahm mir persönlich einmal zu viel ab und auch die Wiederholungen waren recht anstregend. Dennoch bin ich gespannt wie es mit Nils weitergehen wird?

 

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Verlag: Goldmann

Seiten: 416

Preis: 15,00 EUR

Leseprobe: 9783442206148_Leseprobe

„Mind Games: Dieses Spiel wirst du verlieren“ von Leona Deakin

Werbung – Rezensionsexemplar vom Goldmann Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

London: Vier Menschen erhalten anonym eine Geburtstagskarte mit der Nachricht: »Dein Geschenk ist das Spiel – traust du dich zu spielen?« Danach verschwinden sie spurlos. Da die Polizei die Sache nicht ernst nimmt, engagiert die Tochter einer der Verschwundenen die Psychologin und Privatdetektivin Dr. Augusta Bloom. Als Bloom die Lebensläufe der Vermissten analysiert, entdeckt sie eine Gemeinsamkeit: Alle vier hatten eine dunkle Seite, die sie vor der Welt geheim hielten – und die sie höchst gefährlich macht. Offensichtlich nutzt der Täter das Gewaltpotential seiner Opfer. Und versucht, auch Augusta Bloom in sein tödliches Spiel hineinzuziehen …

 

Meine Meinung:

Ich liebe ja Psychothriller und dieser hier hat mir besonders gut gefallen.

Wir haben hier nicht das übliche Ermittlerduo, sondern eine Psychologin/Privatdetektivin und einen ehemaligen Geheimagenten, die sich zusammengetan haben, um verschiedene Fälle zu lösen. Sie übernehmen Fälle, für die die Polizei sich nicht besonders interessiert oder die Suche nach den Personen schon aufgegeben hat. Die beiden heißen Augusta und Jameson und ergänzen sich wirklich gut. Während Jameson voller Emotionen, Energie und Tatendrang ist, ist Augusta eher kühl, zurückhaltend, verschlossen und auf das Wesentliche konzentriert. Also ein gutes Team würde ich sagen.

Doch als Lana, eine Freundin von Jameson, plötzlich verschwindet sind beide in alarmbereitschaft. Bei Lana wurde eine Geburtstagskarte gefunden mit der Nachricht „Dein Geschenk ist das Spiel – traust du dich zu spielen?“. Doch wer schickt ihr so eine Karte? Noch dazu hat Lana doch gar nicht Geburtstag und warum ist sie danach verschwunden? Nicht nur Lana hat eine solche Karte erhalten, auch andere Familienmitglieder werden vermisst. Die Polizei sieht hier aber keinen Zusammenhang. Augusta und Jameson müssen nun herausfinden wer dahinter steckt und was es mit dieser Karte auf sich hat?

Für mich war es ein totaler Pageturner. Es fing sehr gut an und ging spannend weiter. Zu keiner Zeit flaute die Spannung ab und Langeweile trat auch nie auf. Die beiden Protagonisten fand ich authentisch und einfach nur klasse. Auch worum es ging war sehr gut erklärt und wurde meiner Meinung nach nicht in die Länge gezogen. Was mir auch gut gefallen hat waren die kurzen und wechselnden Kapitel, die es alles noch spannender gemacht haben. Auch hat man so mehr über die beiden Protagonisten und andere Personen erfahren.

Von mir gibt es eine klare Empfehlung  😉

 

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Verlag: Goldmann

Seiten: 432

Preis: 10,00 EUR

Leseprobe: 9783442490516_Leseprobe

„Puppentod“ von Erik Axl Sund und Nike Karen Müller

Werbung – Rezensionsexemplar vom Goldmann Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

In Stockholm stürzt ein junges Mädchen von ihrem Balkon in den Tod. Zunächst sieht es nach Selbstmord aus, doch dann stellt sich heraus, dass sie in der gleichen Nacht mit einem unbekannten Mann verabredet war, mit dem sie gegen Geld Sex haben sollte. Spuren im Internet deuten darauf hin, dass sie Kontakt zu einem User namens »Der Puppenspieler« hatte, der mit illegalen Aufnahmen von Teenagern in Verbindung steht. Der Polizeibeamte Kevin Jonsson beginnt fieberhaft zu ermitteln. Gleichzeitig verschwinden zwei Jugendliche aus einem Heim bei Uppsala. Und auch sie drohen in die Hände des Unbekannten zu fallen …

 

Meine Meinung:

Als ich den Klappentext las dachte ich „Das hört sich verdammt gut an“. Dann habe ich das Buch angefangen….

Es wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Einmal lesen wir etwas über Nova und Mercy, dann über Kevin und dann kommen die Ermittler noch hinzu. An und für sich eine tolle Sache, da es so immer spannend ist und man immer weiter lesen möchte. Man möchte ja auch erfahren wie es bei all den Personen weitergeht und wann alles aufeinander trifft. Die Storys der einzelnen Personen sind echt interessant und man spricht auch das aus was passiert ist. Und zwar deutlich. Das ist auch gut so. Denn es passt zu jeder einzelnen Situation das es so deutlich angesprochen und ausgesprochen wird.

Jedes Kapitel hat eine eigene Überschrift, wobei man diese auch hätte weg lassen können. Was mich aber ungemein gestört hat und warum ich auch keinen richtigen Bezug zu diesem Buch aufbauen konnte ist die Tatsache, dass es einfach viel zu wirr erzählt wird. Mal ist man da mal ist man dort und dann springt man Jahre für diese Person zurück, ohne das es passt. Auch fehlte mir hier komplett die Spannung. Es war zwischendurch interessant, mehr aber auch nicht.

Dieser Psychothriller war für mich keiner….

 

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Verlag: Goldmann

Seiten: 477

Preis: 12,99 EUR

„Angstraum“ von Nadine d´Arachart und Sarah Wedler

Werbung Unbezahlt – Rezensionsexemplar von den Autorinnen erhalten. Ganz lieben Dank dafür.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Ein Raum.
Fünf Jugendliche.
Und eine Mordserie, die Hamburg in Atem hält.

Sommer 2006
Dunkelheit. Immer wenn das Licht ausgeht, kommt er zu uns in den Keller. Wir wissen nicht, wen er als Nächstes holt, nur eines ist klar: Er bringt uns in den Raum, und dort geschehen schreckliche Dinge. Wir haben keine Ahnung, was er mit uns macht. Aber wir glauben nicht mehr dran, dass wir jemals wieder nach Hause kommen.

Frühjahr 2019
Keiner von uns erinnert sich, was in dem Raum geschah – aber das ist in Ordnung, denn wir sind davongekommen. Doch dann beginnt das Grauen von Neuem. Menschen, die wir lieben, werden ermordet. Er ist noch nicht fertig mit uns. Und wenn wir ihn stoppen wollen, müssen wir unsere alten Wunden wieder aufreißen. Wir müssen uns erinnern. Um jeden Preis.

 

Meine Meinung:

Ich finde es immer interessant wenn ein Buch oder besser gesagt eine Geschichte aus zwei Zeiten erzählt wird. Das macht es für mich immer noch ein wenig spannender und man kann den Spannungsbogen gut ausbauen. Und das war auch hier der Fall.

Es beginnt mit dem Jahr 2019, in dem wir zuerst auf David, einen der fünf Freunde, treffen. Dieser geht zielstrebig auf die Straße und es sieht so aus als würde er sich das Leben nehmen wollen. Ob dem wirklich so ist? Kurz darauf lernen wir die anderen vier kennen und sie treffen nach 13 Jahren wieder aufeinander. Doch dieses Aufeinander treffen ist nicht gewollt. Es häufen sich unerklärliche Morde und keiner von ihnen weiß wann dies enden wird. Und mit wem?

Dann wechseln wir in das Jahr 2006 und lernen die fünf als Teenager kennen. Wir erfahren was sie so den Sommer über machen und wie sie so ticken ebenfalls. Jeder hat seine eigenen Macken und Wünsche und alle verbindet eine schreckliche Tat. Es geschieht alles an einem schönen Sommertag. Chris kommt auf die tolle Idee den Wagen von Philipps Vater zu nehmen und eine kleine Spritztour zu machen. Philipp würde ihn den Wagen niemals fahren lassen und fährt selbst. Doch sie haben getrunken und denken nicht darüber nach was alles passieren könnte. Und so nimmt alles seinen Lauf. Sie bauen einen Unfall und jemand unbeteiligtes kommt dabei ums Leben….

Die Protagonisten werden sehr gut beschrieben und bekommen genügend Raum, um sich in sie hinein versetzen zu können. Dies gefiel mir auch sehr gut. Manche Gespräche hätte man kürzer fassen können ohne das es verwirrend geworden wäre. Auch fand ich die Reaktion einer Person nicht nachvollziehbar. Ich verrate hiermit nicht zu viel, aber wenn ich Taub bin, dann bin ich nicht blind. Und wenn jemand vor mir rumspringt,bemerke ich dies und reagiere oder? Ich fand es ein wenig unlogisch und unglaubwürdig. Da kann die Person noch so alt oder jung sein. Das passte mir einfach nicht. Dann gab es einen Punkt, in dem jemandem verziehen wird. Also ich bin ehrlich. Ich hätte der Person nicht so einfach verzeihen können so wie es hier geschehen ist, auch wenn ich die Hintergründe dazu kenne. Mir wäre das erst einmal zu viel….

Ich finde es ist ein guter Psychothriller, der seine Spannung aufrecht erhalten kann und eine interessante Story bietet, doch ab und an kleine Schwächen hat.

 

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Verlag: Independently published

Seiten: 459

Preis: 12,99 EUR

 

„Das Geschenk“ von Sebastian Fitzek

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Milan Berg steht an einer Ampel, als ein Wagen neben ihm hält. Auf dem Rücksitz ein völlig verängstigtes Mädchen. Verzweifelt presst sie einen Zettel gegen die Scheibe. Ein Hilferuf? Milan kann es nicht lesen – denn er ist Analphabet! Einer von über sechs Millionen in Deutschland. Doch er spürt: Das Mädchen ist in tödlicher Gefahr.
Als er die Suche nach ihr aufnimmt, beginnt für ihn eine albtraumhafte Irrfahrt, an deren Ende eine grausame Erkenntnis steht: Manchmal ist die Wahrheit zu entsetzlich, um mit ihr weiter zu leben – und Unwissenheit das größte Geschenk auf Erden.

 

Meine Meinung:

So nun ist endlich ein neuer Psychothriller von Fitzek erschienen und ich lese seine Bücher unglaublich gerne. Auch war ich schon sehr gespannt darauf wie ein Analphabet ein Mädchen retten will, ohne genau zu wissen was auf diesem Zettel stand. Kann ja sonst was drauf gestanden haben, nur rette mich vielleicht nicht? Denn Milan unsere Hauptperson, konnte es ja nicht lesen, sondern es sich nur denken. Alleine der Situation wegen.

Es fängt mit einer äußerst brutalen Szene an und man fragt sich danach wie es wohl weitergehen wird? Wird es noch schlimmer für die Person werden? Doch auf eine Antwort müssen wir natürlich warten =) Wir erfahren auf den folgenden Seiten wie Milan auf das verschwundene Mädchen aufmerksam geworden ist und wie er eigentlich Andra kennengelernt hat. Die Begegnung der beiden war ja noch ok, aber was sich daraus ergab macht meiner Meinung nach überhaupt keinen Sinn. Aber nun denn…

Und dann zog es sich für mich erstmal total in die Länge und war nicht wirklich spannend. Ich las mich durch die etwas weniger interessanten Seiten und fragte mich wann es denn endlich wieder ein wenig spannender wird? Zum letzten Drittel wurde dann wieder alles gegeben und ich war gespannt darauf wie es enden wird und was man noch so alles erfährt. Doch konnte mich dieser Psychothriller nicht komplett abholen, obwohl das Thema Analphabetismus sehr interessant ist, hat mir doch vieles gefehlt.

 

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Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 368

Preis: 22,99 EUR

„Offline – Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle“ von Arno Strobel

Werbung – Rezensionsexemplar vom Fischer Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Fünf Tage ohne Handy. Ohne Internet. Offline.
Der neue Psycho-Thriller von Bestseller-Autor Arno Strobel

Fünf Tage ohne Internet. Raus aus dem digitalen Stress, einfach nicht erreichbar sein. Digital Detox. So das Vorhaben einer Gruppe junger Leute, die dazu in ein ehemaliges Bergsteigerhotel auf den Watzmann in 2000 Metern Höhe reist.

Aber am zweiten Tag verschwindet einer von ihnen und wird kurz darauf schwer misshandelt gefunden. Jetzt beginnt für alle ein Horrortrip ohne Ausweg. Denn sie sind offline, und niemand wird kommen, um ihnen zu helfen …

 

Meine Meinung:

Die Idee ein Handy als Cover zu nehmen ist bei diesem Buch einfach genial. Vor allem wenn man dies in die eigene Handykamera hält und jeder denkt „Was ist denn das für ein komisches Handy“  😉 Also mir persönlich gefällt das Cover echt gut. Aber auch der Inhalt hat mich vollkommen überzeugt dieses Buch zu lesen.

Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, habe ich überlegt wie es mir wohl ergehen würde wenn ich fünf Tage ohne Internet, ohne Handy auskommen sollte. Ohne jegliche digitale Verbindung. Also ich habe es immerhin schon drei Wochen ohne Fernseher geschafft, da dieser in Reparatur war, aber so ganz ohne Handy? Ist sicherlich nicht ganz so easy wie man es sich vielleicht vorstellen mag, obwohl es einem danach bestimmt ein wenig besser geht, da man nicht permanent online ist und nicht ständig nachschaut was gerade wo passiert. Doch wenn ich mein Handy zur Seite lege, versucht mich nicht gleich jemand umzubringen, da ich niemanden zur Hilfe rufen kann….

Bei dieser Digital-Detox Tour ist es aber ein wenig anders. Zu Beginn lernt man die Teilnehmer ein wenig kennen und nachdem diese ihre Handys abgegeben haben, brechen diese zu dem Bergsteigerhotel auf das wirklich am Arsch (sorry) der Welt liegt. Alleine dort hinzugelangen würde mich schon umbringen…..Nachdem die Gruppe dort angekommen ist geht es langsam aber sicher mit der Entziehungskur los. Aber nicht nur mit dieser….

Die Kapitel sind kurz und spannend und ich kann euch sagen das ich erst sehr spät wusste wer es war, da es echt verdammt gut gemacht wurde und man nicht so leicht darauf kommt. Ich kann jedem dieses Buch nur empfehlen.

 

 

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Verlag: Fischer Verlag

Seiten: 368

Preis: 14,99 EUR

„Deine letzte Lüge“ von Clare Mackintosh

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag. Ganz lieben Dank dafür!

     von 5 Sternen

 

Klappentext:

Zwei Jahre ist es her, seitdem Tom und Caroline Johnson Selbstmord begangen haben sollen. Ihre Tochter Anna weigert sich zu glauben, dass die Eltern ihrem Leben wissentlich ein Ende gesetzt haben. Und seit sie selbst Mutter geworden ist, quält die Ungewissheit sie mehr denn je. Sie beginnt nachzuforschen, stößt schnell auf Lügen und Ungereimtheiten. Dann aber spürt Anna, dass jemand sie beobachtet, ihr nachstellt. Schon bald muss sie lernen: Manche Dinge sollte man besser ruhen lassen.

 

Meine Meinung:

Ich war so gespannt darauf zu erfahren was damals wirklich mit Annas Eltern passiert ist und was noch alles passieren wird, sodass ich das Buch einfach lesen musste. Außerdem liebe ich Psychothriller  😉

Ich habe schon viele Psychothriller gelesen, doch ist dieses Buch für mich kein Psychothriller. Mir kam es eher wie eine Familiengeschichte vor, in der es Geheimnisse gibt, die aufgeklärt werden müssen. Mir fehlte einfach diese dauernde Spannung, die man sonst in einem Psychothriller findet. Bei „Der Insasse“ oder „Das Rachespiel“ war ich von Anfang an so geflasht und habe die Bücher regelrecht verschlungen. Das ist mir hier nicht passiert. Eigentlich schade, da der Klappentext so viel mehr an Spannung verspricht.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht, sodass man gut in die Geschichte findet. Die Charaktere sind gut beschrieben und ich finde man mag Anna von der ersten Seite an.

Auch wenn man meiner Meinung nach keinen Psychothriller vor sich liegen hat, hat mir das Buch gefallen, da es eine gute Geschichte war.

 

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 463

Preis: 11,00 EUR

Alter: ab 16

„Der Kreis des Bösen“ von Rhena Weiss

Werbung – Rezensionsexemplar vom Goldmann Verlag. Der Klappentext und die Leseprobe kommen ebenfalls vom Verlag. Vielen Dank für dieses tolle Buch!!

     von 5 Sternen

 

Klappentext:

In Wien werden eine Prostituierte und eine Studentin brutal ermordet. Das Team um die LKA-Ermittlerin Michaela Baltzer übernimmt den Fall der toten Prostituierten. Um den Mord an der Studentin kümmert sich eine andere Einheit. Doch als weitere brutale Morde geschehen, wird deutlich, dass die Taten in einem direkten Zusammenhang stehen. In der Folge gehen die Ermittler davon aus, dass sie es mit einem einzigen Serienmörder zu tun haben – ein fataler Irrtum. Schließlich ist es der verurteilte psychopathische Serienkiller Kilian Weilmann, der den entscheidenden Hinweis liefert, um den Tätern auf die Spur zu kommen. Für Michaela ist es aber womöglich schon zu spät – denn sie steht im Fokus eines der Mörder.

 

Meine Meinung:

Ich wollte dieses Buch lesen, da mich der Inhalt und das Cover direkt angesprochen haben. Und ich bereue es keine Sekunde lang dieses Buch gelesen zu haben. Eher bereue ich es, dass ich vorher noch nichts von Rhena Weiss gelesen habe!

Da ich mit dem dritten Teil angefangen habe, kannte ich natürlich nicht alle Personen und habe sie erst im dritten Teil kennen gelernt. Dies macht aber nichts, man kommt auch ohne Teil eins und zwei klar.

Dieser Psychothriller ist wirklich richtig gut. Von Anfang bis Ende einfach stimmig. Ich war direkt in der Story drin und brauchte nicht erst ein paar Seiten, um rein zu finden. Manch einer schrieb in seiner Rezension das es langatmig wäre und viel bla bla kommt. Dies empfand ich nicht so, aber jeder denkt anders darüber.

Ohne zu viel zu verraten – lest die Bücher von Rhena Weiss! 

 

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genialokal.de

Verlag: Goldmann Verlag

Seiten: 448

Preis: 10,00 EUR // e-Book: 9,99 EUR

Leseprobe:  9783442485796_Leseprobe