“Dark Call – Du wirst mich nicht finden” von Mark Griffin

Werbung – Rezensionsexemplar vom Harper Collins Verlag. Das Cover und der Klappentext kommen ebenfalls vom Verlag. Ganz lieben Dank dafür.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

TRAUST DU DICH, IN DIE AUGEN EINES KILLERS ZU SCHAUEN …?

Holly Wakefield arbeitet als Kriminalpsychologin. Ihr Spezialgebiet: Serienmörder. Es gibt einen guten Grund, weshalb sie die Beste in ihrem Job ist – aber den behält sie für sich. Als Detective Inspector Bishop von der Met Police Holly kontaktiert, um einen Mordfall zu untersuchen, ist Holly entsetzt von den brutal zugerichteten und theatralisch positionierten Leichen. Bishop sieht diese Verstümmelungen nicht zum ersten Mal, und bald ist klar: Da draußen ist ein Serienmörder. Und er wird wieder töten.

Holly ist es gewohnt, sich in die Psyche von Mördern hineinzuversetzen. Aber dieser Killer hat etwas mit ihr gemeinsam, das sie seit Ewigkeiten geheim hält. Zum ersten Mal seit ihrer Kindheit ist Holly gezwungen, sich ihrer dunklen Vergangenheit zu stellen.

 

Meine Meinung:

Ich habe das Cover gesehen, den Inhalt gelesen und wusste sofort, dass ich diesen Thriller lesen musste. Und ich bin begeistert. Wenn man das Buch gelesen hat kann man mit dem Cover noch viel mehr anfangen. 😉

Dies ist das Thriller-Debüt von Mark Griffin und ich muss sagen das er alles richtig gemacht hat. Anfangs denkt man noch wie kalt und lieblos manch ein Protagonist doch ist und man hat wenig Mitgefühl für diese. Doch wird deren Verhalten im Verlauf des Buches erklärt und man versteht diese immer mehr und freundet sich mit allen an. Holly lässt nicht jeden gleich an sich ran und ist anfangs eher zurückhaltend, ja sogar ein wenig vorsichtig mit ihren Aussagen zum Fall. Denn sonst arbeitet sie an einem College und spricht mit Studenten und nicht mit der Polizei. Doch während der Arbeit mit Bishop taut sie immer mehr auf und zeigt was wirklich in ihr steckt.

Und dann sind da diese wirklich grauenhafte Morde. Hier bekommt man einen Einblick in die Seelen kranker Menschen. Vieler kranker Menschen. Ab und an dachte ich, ich wüsste wer der Mörder ist, doch ich lag ständig falsch. Das hat Mark Griffin sehr gut gemacht. Auch war es zu keiner Zeit langweilig und der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.

Für mich ein gelungener Thriller, den ich gerne weiter empfehle.

 

 

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harpercollins.de

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Verlag: Harper Collons

Seiten: 416

Preis: 14,99 EUR

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“Cainstorm Island – Der Gejagte” von Marie Golien

Werbung – Rezensionsexemplar von der Büchergalerie Lohne 

     von 5 Sternen

 

Klappentext:

Eine atemlose Flucht durch eine Megacity. Und Millionen schauen zu.

»Meine Zuschauer lieben die Gefahr. Zumindest, wenn ich sie erlebe und sie durch meine Augen dabei zuschauen dürfen.«

Emilios Welt ist geteilt. Auf der einen Seite das reiche Asaria. Auf der anderen Seite Cainstorm Island, überbevölkert, arm und von Gewalt zerfressen. Dort kämpft der 17-Jährige, umgeben von brutalen Gangs, gegen die Schulden seiner Familie. Eines Tages spricht ihn ein Mitarbeiter von Eyevision an und bietet Emilio einen Deal. Emilio willigt ein, sich einen Chip in den Kopf implantieren zu lassen. Dieser Chip ist an seinen Sehnerv angeschlossen und überträgt jeden Tag eine halbe Stunde lang, was Emilio sieht. Seine Videos, waghalsige Kletter- und Trainsurf-Aktionen, kommen an, die Zuschauerzahlen steigen langsam. Bis sein Leben eine unvorhergesehene Wendung nimmt: Emilio gerät in das Gebiet einer Gang und tötet einen der Anführer in Notwehr. Live und auf Sendung. Das Video verbreitet sich rasend schnell und Emilio wird zum Gejagten. Und zwar nicht nur von der Gang, sondern auch von Eyevision, die sehr eigene Pläne mit Emilio haben.

 

Meine Meinung:

Wenn ich mir das Cover ansehe denke ich sofort an Überwachung und an Gefahren, die auf einen zukommen werden, da Schlangen schon gefährlich werden können. Je nachdem welcher Schlange man begegnet. Die Idee mit dem Chip im Kopf ist interessant und könnte irgendwann zur Realität werden. Denn immer mehr Menschen leben auf der Erde und vielleicht ergeht es uns irgendwann genauso, dass die eine Hälfte der Menschheit als Unterhaltungsmedium für die Reichen dient und die Reichen uns zusehen wie wir unser Leben aufs Spiel setzen und dafür Geld bezahlen. Ein wenig hat mich dieses Buch an “Die Bestimmung”, “Nerve”, “Ready Player One” und die “Truman Show” erinnert. Es gibt fahrende Züge, auf die man aufspringen muss, Häuser, die aufeinander gestapelt werden und Aufgaben die man zu erledigen hat und jeder schaut zu.

Auch wenn sich der Anfang für den einen oder anderen etwas ziehen mag, finde ich diesen wiederum gut gemacht, da man so langsam ins Geschehen rein kommt und nicht mit lauter Infos überflutet wird. Man muss erst einmal verarbeiten das die Welt, in der Emilio lebt, keine schöne Welt ist. Und dies wird dem Leser am Anfang sehr deutlich vor Augen geführt und auch im späteren Verlauf sehen wir unschöne Dinge aus seiner Welt.

Emilio ist ein aufgeweckter und sympathischer Junge, der versucht sich und seiner Familie ein besseres Leben zu ermöglichen, indem er für Eyevision arbeitet. Sein Stiefvater Serge hält von dieser ganze Sache überhaupt nichts und ist nicht gerade begeistert, als Emilio nach Hause kommt und von diesem erfährt, dass er nun für Eyevision arbeitet. Doch seine Familie hat Schulden und damit sie nicht wieder auf der Straße leben müssen fängt Emilio an für Eyevsion zu arbeiten.

Emilios Videos bestehen hauptsächlich aus Klettereinheiten und Trainsurfaktionen. Dies ist zwar spannend, aber längst nicht so spannend wie der Mord an dem Anführer einer Gang. Nach diesem Mord steigen Emilios zahlen immer weiter an und er bekommt neue Aufgaben von Eyevision zugeschickt. Aus den anfänglich coolen Videos werden schnell Verfolgungsjagden und Emilio muss um sein Leben fürchten und merkt das er zur Marionette von Eyevision gemacht wird.

Ich kann diesen Jugendbuch Thriller jedem empfehlen.

 

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dtv.de

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Verlag: dtv Verlag

Seiten: 336

Preis: 17,95 EUR

Alter: ab 12

Release: 28. Februar 2019

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“Vanitas – Schwarz wie Erde” von Ursula Poznanski

Werbung – Rezensionsexemplar vom Knaur Verlag. Der Klappentext stammt ebenfalls vom Verlag. Ganz lieben Dank dafür

     von 5 Sternen

 

Klappentext:

Auf dem Wiener Zentralfriedhof ist die Blumenhändlerin Carolin ein so gewohnter Anblick, dass sie beinahe unsichtbar ist. Ebenso wie die Botschaften, die sie mit ihren Auftraggebern austauscht, verschlüsselt in die Sprache der Blumen – denn ihre größte Angst ist es, gefunden zu werden. Noch vor einem Jahr war Carolins Name ein anderer; damals war sie als Polizeispitzel einer der brutalsten Banden des organisierten Verbrechens auf der Spur. Kaum jemand weiß, dass sie ihren letzten Einsatz überlebt hat. Doch dann erhält sie einen Blumengruß, der sie zu einem neuen Fall nach München ruft – und der sie fürchten lässt, dass sie ihren eigenen Tod bald ein zweites Mal erleben könnte.

 

Meine Meinung:

Dieses Cover ist doch einfach wunderschön oder? Oh was stellt man sich alles fieses vor wenn man dieses Cover sieht…und der Aufdruck der Buchstaben und diese Farben..ach einfach schön.

Nachdem ich letztes Jahr bei einer Lesung von Ursula Poznanski war und sie von diesem Buch ein wenig erzählte, konnte ich es kaum noch erwarten endlich diesen Thriller zu lesen. Denn ich liebe Thriller. Und anhand des Inhaltes habe ich auch einiges erwartet.

Carolin kommt mir nicht so hart vor wie sie es wohl damals gewesen sein muss. Denn als Spitzel in so einer Umgebung muss man sich schon beweisen und auch knallhart sein, weil man sonst auffliegt und das ziemlich schnell. Und bis zu einem bestimmten Punkt war sie anscheinend sehr gut in ihrem Job. Das sie Angst hat ist verständlich, aber meiner Meinung nach hat diese Angst zu sehr im Vordergrund gestanden und mich ab und an genervt.

In die Geschichte kommt man schnell rein und zu Beginn war ich auch noch mehr als begeistert. Dann aber nimmt die Spannung immer wieder ab, baut sich auf und das erwartete “bäm” kommt nicht. Es werden einem immer nur kleine Stückchen hingeworfen was ich eigentlich mag, aber hier zog es sich manchmal einfach hin. Das die Kommunikation über Blumensträuße lief fand ich gut gemacht und man lernt noch was über Blumen und deren Bedeutung dazu.

Aber ich habe viel mehr Spannung, mehr Nervenkitzel erwartet, den man nicht immer bekommen hat. Dennoch freue ich mich auf den zweiten Teil und bin gespannt was noch alles auf Carolin zukommen wird.

 

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droemer-knaur.de

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Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 384

Preis: 14,99 EUR

 

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“Bösland” von Bernhard Aichner

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     von 5 Sternen

 

Klappentext:

Sommer 1987. Auf dem Dachboden eines Bauernhauses wird ein Mädchen brutal ermordet. Ein dreizehnjähriger Junge schlägt sieben Mal mit einem Golfschläger auf seine Mitschülerin ein und richtet ein Blutbad an. Dreißig Jahre lang bleibt diese Geschichte im Verborgenen, bis sie plötzlich mit voller Wucht zurückkommt und alles mit sich reißt: Der Junge von damals mordet wieder.

 

Meine Meinung:

Wow. Einfach nur wow. Ich habe bei diesem Buch mit etwas ganz anderem gerechnet. Ich war von der ersten Seite an total gefesselt und konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Das einzige was mich gestört hat war, dass es zum Ende hin ein wenig in die Länge gezogen wurde. Ein knackigeres Ende wäre echt gut gewesen und hätte alles noch mehr abgerundet.

Der Einstieg in das Buch ist sehr gut gemacht. Ich dachte zuerst das ein wenig aus der Sicht des Mörders erzählt wird, so wie man es aus anderen Thrillern kennt und dann die Ermittlungen anfangen. So war es dann aber nicht. In diesem Buch gibt es keine direkten Ermittlungen oder halt Polizisten, die den Mörder versuchen zu fangen. Hier wird aus der Sicht des Mörders erzählt und dann kommen folgenden Dialoge:

- Ich werde Sie töten
- Nein das werden Sie nicht
- Ich kann aber nicht anders
- Doch das können Sie

Dies fand ich äußerst interessant und hat alles sehr abwechslungsreich gemacht. Auch konnte man tief in die Seele des Mörders schauen. Wie er aufgewachsen ist, warum er getan hat was er getan hat? Was damals geschah und wie es ihm heute geht.

Ich kann jedem diesen Thriller nur empfehlen.

 

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Verlag: btb

Seiten: 448

Preis: 20,00 EUR

 

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“Relic Hunters – Jagd nach dem Weltwunder” von David Leadbeater

Werbung – Rezensionsexemplar vom Edition M Verlag. Der Klappentext stammt ebenfalls vom Verlag.

     von 5 Sternen

 

Klappentext:

Ein verschwörerischer Geheimbund. Ein knallhartes Elite-Team. Eine mörderische Suche nach einem der sieben Weltwunder.

Guy Bodie steckt in der Hölle auf Erden fest. Ein Verrat hat den gerissenen Profidieb in ein mexikanisches Gefängnislager gebracht – aus dem er überraschend von der CIA befreit wird. Nicht umsonst: Bodie und sein vierköpfiges Team, spezialisiert auf Millionen-Diebstähle und Schmuggel wertvoller Artefakte, sollen die Statue des Zeus finden.

Bis jetzt galt die Statue, eines der sieben Weltwunder, als zerstört. Aber die CIA hat Hinweise, dass sie noch existiert: in den Händen eines Geheimbundes, der vor keiner Grausamkeit zurückschreckt, um seine Macht auszubauen und seine Feinde zu eliminieren. Für Bodie und seine Leute beginnt eine mörderische Jagd nach dem verschollenen Weltwunder …

 

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch angefragt, da ich Geschichten über Artefakte, Diebesbanden und Geheimbunde sehr gerne lese und auch dazugehörige Serien gerne schaue. Mich hat das Buch auch ein wenig an Relic Hunter (die Serie) erinnert, da es hier auch um verlorene Schätze geht. Okay, die Bande von Bodie stiehlt eher einfach nur Artefakte, als dass sie danach suchen, aber es gibt schon ein paar Parallelen.  Was aber keineswegs schlecht ist.

Das Buch wird aus verschiedenen Sichten erzählt. Aus der Sicht des Schächers, des Meisters Xavier vom Geheimbund und dann aus der Sicht der Bande von Bodie. Dies hat es auch sehr abwechslungsreich gemacht und man hat nach und nach immer mehr von den verschiedenen Charakteren erfahren und sie auch ins Herz geschlossen.

Auch wenn es sehr abwechslungsreich erzählt wurde, hat mir etwas gefehlt und mich auch gestört. Man kommt schnell in die Geschichte rein, der Schreibstil ist flüssig und anfangs ist man auch noch voll begeistert, doch diese Begeisterung flammte bei mir ab Kapitel 26 immer mehr ab. Das Team versucht den Schächer einzufangen und somit an das Artefakt zu gelangen. Doch müssen sie jedes Mal um ihr Leben kämpfen wenn sie ein Stück weiter kommen? Mir war es vom Kämpfen her zu viel und durch die ganzen Kämpfe geriet die Hauptsache immer wieder in den Hintergrund. Nach den Kämpfen wurde dann wieder viel über das Artefakt berichtet und dann wurde wieder gekämpft. Kämpfe bleiben bei so etwas nicht aus, aber so viele?

Vor allem war es ein wenig unglaubwürdig, da die Bande rund um Bodie bei jedem Kampf echt viel einstecken musste und dennoch kämpften diese immer weiter. Also ich wäre danach erst einmal ein paar Tage außer Gefecht gesetzt, aber manch einer scheint ungeahnte Kräfte in sich zu tragen.

Eine Sache, die ich aber nicht verraten werde, ging mir im Buch einfach zu schnell. Dies hätte man wirklich ausführlicher beschreiben können. Hier hat mir die komplette Spannung gefehlt und dort hätte man so viel mit machen können.

Ansonsten hat mir das Buch gut gefallen und ich denke, dass es noch weitere Geschichten von der Diebesbande geben wird.

 

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amazon.de

Verlag: Edition M

Seiten: 336

Preis: 9,99 EUR

Erscheinungstermin: 22. Januar 2019

 

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“You – Du wirst mich lieben” von Caroline Kepnes

Werbung – Rezensionsexemplar vom Lyx Verlag. Der Klappentext stammt ebenfalls vom Verlag

     von 5 Sternen

 

Klappentext:

Es wird dir so leidtun, wenn du erkennst, was ich deinetwegen tun musste.
Doch keine Sorge: Ich bereue nichts.

Als die angehende Schriftstellerin Guinevere Beck die Buchhandlung betritt, in der Joe Goldberg arbeitet, ist dieser augenblicklich hingerissen von ihr. Beck ist die perfekte Frau: wunderschön, clever und so sexy. Als sie ihren Einkauf mit ihrer Kreditkarte bezahlt, macht Joe das, was jeder normale Mensch in dieser Situation tun würde: Er googelt ihren Namen. Beck hat einen öffentlichen Facebook-Account, und sie twittert ununterbrochen. Kinderleicht findet Joe heraus, dass sie an der Brown University studiert, in der Bank Street wohnt und sich an diesem Abend mit ihren Freundinnen in einer Bar treffen wird – die perfekte Gelegenheit für ihn, sie “zufällig” wiederzusehen und mit ihr ins Gespräch zu kommen! Ohne dass Beck es bemerkt, beginnt Joe, ihr Leben in seine Hand zu nehmen. Stück für Stück zerstört er ihre Welt – und treibt sie dadurch auf direktem Weg in seine offenen Arme. Bald kann Beck gar nicht anders, als sich in den seltsamen, aber irgendwie charismatischen Typen zu verlieben, der wie für sie gemacht scheint. Nicht ahnend, dass Joe systematisch alle Hindernisse aus dem Weg räumt, die sich zwischen ihre Liebe drängen könnten – und er dabei auch nicht vor Mord zurückschreckt.

 

Meine Meinung:

Für mich ist das Cover, zusammen mit dem Titel, einfach nur genial. Man möchte direkt anfangen es zu lesen und erfahren was so grausames geschieht.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und ich hatte anfangs viel Freude an dem Buch.

Wie man schon am Inhalt erkennen kann ist Joe ein kleiner Stalker. Klein ist wohl etwas untertrieben. Joe hat gewaltig einen an der Klatsche. Er möchte alles über Beck erfahren und versucht auch alles, um an Informationen zu kommen. Beck macht es Joe auch nicht sonderlich schwer an alle Informationen, die er haben möchte, zu gelangen. Und je näher er seinem Ziel kommt, desto skrupelloser wird er dabei. Und seine kleinen Buchhandlung ist ein guter Ort, um sich näher zu kommen und die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Beck, nichtsahnend, verliebt sich langsam aber sicher immer mehr in Joe. Der Leser kann durch Joes Stalking den Tagesablauf von Beck genauestens beobachten und erfährt so immer mehr von Beck. Und auch Beck hat Geheimnisse. Sie lügt, betrügt und hintergeht. Ständig lässt sie sich eine Ausrede nach der anderen einfallen, um sich nicht komplett auf Joe einlassen zu müssen.

Ohne zu viel verraten zu wollen – da Joe ihre Mails immer mit liest, weiß er natürlich was ihre Freundinnen über ihn denken und wann Beck ihn anlügt. Joe ist süchtig nach ihr.

Diese Kombination fand ich sehr interessant. Doch wurde dies auch irgendwann ziemlich langweilig. Immer wieder kam Joe jemand anderes dazwischen, immer wieder wurde Joe von Beck versetzt. Dann hatte Beck wieder Zeit und dann wieder nicht.

Und dann wurde das Buch einfach nur noch in die Länge gezogen und es war auch teils ziemlich unlogisch. Wenn jemand stirbt und vorher Online irgendwelche Nachrichten hinterlässt, werden normalerweise mehr Nachforschungen angestellt oder irre ich mich da? Hier kam rein gar nichts….

Ich habe so viel mehr Spannung erwartet und wurde leider enttäuscht. Auf die Serie bin ich nun mehr als nur gespannt.

 

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luebbe.de

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Verlag: LYX Verlag

Seiten: 512

Preis: 12,90 EUR // e-Book: 9,99 EUR

Alter: ab 16

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“Die Bedrohung” von Louis Greenberg

Werbung – Rezensionsexemplar. Klappentext und Leseprobe stammen ebenfalls vom Verlag. Ganz lieben Dank dafür =)

     von 5 Sternen

 

Klappentext:

Unsere Welt, einige Jahre weiter. In den westlichen Gesellschaften hat es eine Rückbesinnung auf das Analoge gegeben, alles Digitale wird als Bedrohung empfunden. Green Valley, eine in sich geschlossene Kleinstadt und gleichzeitig Versuchsfeld der IT-Firma Zeroth, ist eine Ausnahme. Die Bewohner leben in einer perfektionierten virtuellen Realität. Doch dahinter verbirgt sich ein schreckliches Geheimnis.

 

Meine Meinung:

Wie fange ich am besten an…. Da das Cover eine magische Anziehung auf mich hatte, habe ich mir den Inhalt des Buches durchgelesen und kam zu dem Entschluss es unbedingt lesen zu müssen. Ich fand die Idee das Technik als Bedrohung empfunden wird und man diese wie sonst üblich, überall und jederzeit nutzt, plötzlich als Bedrohung darstellt sehr interessant. Auch das man nicht mehr fortschrittlich lebt, sondern wirklich um Jahre zurück versetzt ist wirklich ein cooler Ansatz. Statt Key-Cards werden handelsübliche Schlüssel verwendet. Statt ständiger Videoüberwachung wird diese komplett abgeschafft. Doch kommt hier gleich ein ABER…

Am Anfang…also die erste Hälfte des Buches, um genau zu sein…Ich hatte wirklich Schwierigkeiten, um überhaupt in dieses Buch zu finden. Es war anfangs so mittelmäßig und uninteressant, das ich mich irgendwann gefragt habe, ob da noch was kommt? Diesen Kaugummi hätte man nicht länger ziehen können….Erst zum letzten Drittel hin wurde es wirklich spannend und es hat sich dann endlich ein Spannungsbogen aufgebaut und man wollte nur noch wissen wie es endet und was denn nun die Bedrohung sein soll? Klar, die Technik, aber wie die Technik dann am Ende eine Bedrohung war fand ich eher so na ja… Ich finde es wurde viel zu wenig mit der Technik gearbeitet, sodass diese für mich zwar eine Bedrohung dargestellt hat, aber nicht so sehr wie ich es mir vorgestellt habe.

Auch gibt es für mich ein kleines Problem mit den Protagonisten. Im Grunde bangt man um jede einzelne Figur in einem Buch und möchte nicht das ihr etwas schlimmes zustößt. Doch hier sind die Protagonisten so trist und ohne Leben beschrieben, das mir diese sogar fast egal waren. Ich habe nicht mit ihnen gelitten oder mitgefühlt. Sie waren einfach da….

Meiner Meinung nach hätte man so viel mehr aus dieser Story raus holen können und hat es nicht getan.

 

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heyne.de

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Verlag: Heyne Verlag

Seiten: 384

Preis: 12,9 EUR // e-Book: 9,99 EUR

Leseprobe: 9783453439382_Leseprobe

 

 

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“Der Kruzifix-Killer” von Chris Carter

Werbung – Eigenexemplar

     von 5 Sternen

 

Klappentext:

Er kennt keine Gnade. Er tötet grausam. Und er ist teuflisch intelligent.

Los Angeles: Die Leiche einer wunderschönen Frau wird gefunden, zu Tode gequält und bestialisch verstümmelt. Keinerlei Spuren. Bis auf ein in den Nacken geritztes Kreuz, ein Teufelsmal: das Erkennungszeichen eines hingerichteten Serienmörders. Detective und Profiler Robert Hunter wird schnell klar, dass der Kruzifix-Killer lebt. Er mordet auf spektakuläre Weise weiter. Und er ist Hunter immer einen Schritt voraus – denn er kennt ihn gut. Zu gut. Lernen Sie auch das Hörbuch zu diesem Titel kennen!

 

Meine Meinung:

Da ich mit “Blutrausch” angefangen habe (9. Fall) und begeistert war, musste ich einfach von vorne beginnen. Ich wollte von Anfang an dabei sein und den Beginn von Detective Hunter mitbekommen.

Ich muss sagen, dass mich das Cover nun nicht umgehauen hat. Klar es hat was mit dem Fall/mit dem Buch zu tun, aber es war nun kein Hingucker und auch kein Grund, weshalb ich mir das Buch gekauft habe. Dem einen oder anderen hat es bestimmt sehr gefallen, mir nicht so ganz.

Hunter ist ein außerordentlich genialer, gebildeter, sehr schlauer Detective, der verdammt gut kombiniert und viel liest. Hin und wieder sagt er dies auch selbst wenn andere ihn fragend ansehen woher er denn dies oder jenes weiß, aber es ist nicht störend. Man fängt eher an zu grinsen, da die anderen es selbst schon irgendwann sagen wenn er mehr weiß als andere und es sogar besser erklären kann. Hunter hängt sich in seine Fälle richtig rein und hört erst auf wenn er den Täter gefunden hat.

Sein Partner Garcia, den er liebevoll Grünschnabel nennt, saugt alles Neue wie ein Schwamm in sich auf. Er ist ebenfalls sehr schlau, aber nicht so perfekt wie Hunter. Das wäre ja auch irgendwie langweilig.  😉  Da er neu im Morddezernat ist hängt auch er sich voll und ganz in den Fall rein und vernachlässigt somit ein wenig seine Beziehung zu der äußerst sympatischen Anna.

Chris Carters Schreibstil ist so flüssig und er baut die Story so gut auf, dass man gar nicht aufhören möchte zu lesen und sich so fühlt als wäre man überall dabei.

Die Morde sind echt grausam und nichts für schwache Nerven. Mir hat dieses Buch verdammt gut gefallen und ich empfehle es jedem Thriller Fan, falls es nicht schon gelesen wurde.

 

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ullstein-buchverlage.de

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Verlag: Ullstein

Seiten: 479

Preis: 10,90 EUR // e-Book: 9,99 EUR // Hörbuch: 24,95 EUR

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“Das Heim” von Mats Strandberg

     von 5 Sternen

 

Klappentext:

Vor Joel Edlund liegt eine unangenehme Aufgabe. Seine 72-jährige Mutter Monika leidet seit einem Herzinfarkt unter Demenz und kann den Alltag nicht mehr allein bewältigen. Joel und sein Bruder Björn sind sich einig, dass es das Beste ist, die Mutter im Nebelfenn, dem örtlichen Pflegeheim für Demenzkranke, unterzubringen.

Schon bald verschlechtert sich Monikas Zustand dramatisch: Sie magert ab. Wird ausfallend. Und spricht dunkle Geheimnisse aus, von denen sie eigentlich nichts ahnen kann. Joel erkennt seine Mutter kaum noch wieder – und in ihm wächst die Gewissheit, dass etwas Böses sich den Weg in unsere Welt bahnt …

 

Meine Meinung:

Puuh wo fange ich an? Am besten wie ich auf das Buch gekommen bin. Auf das Buch bin ich durch eine Story auf Instagram aufmerksam geworden. Mir gefiel das Cover sofort, da es echt gruselig aussieht und man sich direkt Gedanken macht was wohl in diesem Heim alles passieren wird? Welche grauenhafte Ereignisse dort zustande kommen werden? Wie gruselig wird das Buch?

Natürlich fängt jede Geschichte auch irgendwie an. Ich habe das Buch angefangen und dachte ab ca. Seite 150 was denn nun endlich kommen und passieren soll? Ohne zu viel zu verraten…es kam zu merkwürdigen Vorfällen und so. Aber nichts wo ich sofort dachte “WOW” das fesselt mich nun total.

Die Kapitel sind aus Sicht von Joel, Nina und dem Heim Nebelfenn geschrieben was es zwar Abwechslungsreich, aber nicht besser gemacht hat.

Die Geschichte zog sich einfach so dahin und ab Seite 287 habe ich dann aufgegeben. Ja, ich habe das Buch nicht zu ende gelesen. Ich habe nur die letzten Seiten noch gelesen, damit ich wusste wie es endet und es war mehr als vorhersehbar und uninteressant.

Für mich ist es dieses Jahr das schlechteste Buch was ich gelesen habe und kann keine Empfehlung dafür geben….

 

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tor-online.de

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Verlag: Fischer Tor

Seiten: 448

Preis: 14,99 EUR // e-Book: 11,99 EUR

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“Blutrausch – Er muss töten” von Chris Carter

Rezensionsexemplar vom Ullstein Verlag. Cover und Klappentext kommen ebenfalls vom Verlag. Ganz lieben Dank dafür !! 

     von 5 Sternen

 

Klappentext:

Ein Killer mit Künstlerseele. Das Los Angeles Police Department ist aufgeschreckt. Ein neuer Fall für Robert Hunter und seinen Partner Garcia. Die härtesten Profiler der Welt!

„Seit 37 Jahren bei der Truppe, und das Einzige, was ich vergessen möchte, ist das, was in diesem Zimmer ist.“ Ein Polizist vom LAPD warnt die Sonderermittler Robert Hunter und Carlos Garcia vor dem schockierenden Anblick. Die beiden Detectives sind auf Morde spezialisiert, bei denen der Täter mit extremer Brutalität vorgegangen ist. Im Morddezernat intern als ultra violent, kurz „UV“ eingestuft. Hunter und Garcia, ausgebildete Kriminologen und Psychologen, sind die UV-Einheit, und der neue Fall sprengt selbst für sie alle Grenzen des Verbrechens. Sie jagen einen Serienkiller, der die Welt einlädt, seine Galerie der Toten zu besichtigen.

 

Meine Meinung:

WOW. Ich habe den Inhalt gelesen und dachte nur, dass das gut werden muss. Und es war verdammt gut!

Ich finde das Cover ist recht schlicht gehalten. Anfangs dachte ich das es ein wenig nach Stacheldraht aussieht. Bei näherer Betrachtung ist mir dann aufgefallen, dass es Dornen sind und diese dem Mörder eventuell als Foltermethode dienen? Nachdem ich das Buch gelesen habe, passt das Cover für mich eindeutig zum Inhalt und zur Beschreibung des Mörders. Doch dazu sei nichts verraten.

Für mich ist es der erste Thriller von Chris Carter. Der Schreibstil ist flüssig und ich konnte eine Seite nach der anderen weg lesen, ohne das es langweilig wurde. Die Protagonisten sind alle sehr gut beschrieben und ich habe, ohne vorher einen anderen Hunter Teil gelesen zu haben, sehr schnell ins Buch gefunden. Hunter ist ein sehr guter Detective, mit einer absolut perfekten Auffassungs- und Kombinationsgabe. Er denkt eben anders und setzt Dinge schneller und passender zusammen als andere dies tun. Sein Partner bezeichnet sich im Buch als Anhängsel, aber so würde ich es nicht sehen. Denn auch Garcia ist ein toller Detective, der sich in jeden Fall richtig rein kniet und Hunter unterstützt wo er nur kann.

Die beiden arbeiten mit dem FBI zusammen an dem Fall. Und ich muss gestehen das ich Agent Fisher nicht leiden kann. Okay sie hat es vielleicht nicht immer leicht und so, aber muss man deshalb so eine Zicke sein und dies auch immer wieder raus hängen lassen? Ich weiß nicht wie ihr Partner es mit ihr aushält…. 

Dieser Thriller ist von Anfang bis Ende einfach nur spannend, obwohl ich mir eine Szene denken konnte, dass diese so geschieht wie sie im Buch geschehen ist, da es ein wenig zu offensichtlich war. Dennoch tut dies dem Buch keinen Abbruch. Auch das Ende war hervorragend, spannend, interessant und hat mich neugierig gemacht.

 

 

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ullstein-buchverlage.de

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Verlag: Ullstein Verlag

Seiten: 448

Preis: 10,90 EUR

 

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