„Verschnitt“ von Jennifer Hauff

Werbung – Rezensionsexemplar von Mainwunder

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Lianes Familie wurde zerstört, als sie noch ein Kind war. Jetzt will sich die OP-Schwester rächen, an dem Kinderchirurgen, der geschlechtsverändernde Operationen an Kleinkindern vornimmt. Für ihren persönlichen Rachefeldzug sind ihr alle Mittel recht.
Als eine Patientin des Professors auf mysteriöse Weise verstirbt, findet Liane heraus, dass der Arzt illegale Hormonexperimente durchführt. Forschung und sein wissenschaftliches Renommee sind ihm dabei wichtiger als Einzelschicksale. Lianes Plan nimmt Fahrt auf. Doch mit ihren unkonventionellen Methoden bringt sie weitere Patienten in Gefahr.
Es gibt kein Zurück mehr. Kann sie die Menschenexperimente des Chirurgen stoppen, ohne selbst über Leichen zu gehen?

„Verschnitt“ basiert auf Fakten. Weltweit werden medizinisch unnötige Operationen an intergeschlechtlich geborenen Kindern vollzogen, um ihnen ein gesellschaftlich akzeptiertes Geschlecht zuzuweisen. Solche Operationen gehen oft einher mit immensen seelischen und körperlichen Problemen im weiteren Leben der Betroffenen, sind daher höchst unethisch und werden aktuell in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. „Verschnitt“ liefert in dieser Diskussion einen spannenden, belletristischen Beitrag.

 

Meine Meinung:

Ich hoffe es ist alles so richtig wie ich es schreibe, da dies ein wirklich sensibles Thema ist und ich es nur so schreiben kann wie ich es verstanden habe.

Dieses Buch behandelt ein Thema, welches man nur sehr selten in Büchern findet. Hier geht es um Intersexualität. Es geht um Menschen, Babys, die nicht nur ein Geschlecht haben, sondern beides. Man kann es sich so vorstellen: Nach außen hin deutet alles auf ein Mädchen hin, doch innenliegend ist ein nicht ganz ausgereifter Hoden gewachsen. Oder man hat eine Gebärmutter, ist aber laut aller vorhandenen Genitalien ein Junge. Und es gibt Ärzte, die den Eltern sagen, dass das nicht gebrauchte Gewebe entfernt werden muss, da das Kind sonst irgendwann an Krebs erkranken könnte oder andere Krankheiten bekommt. Natürlich möchte man nur das Beste für sein Kind und entscheidet sich für eine Operation, da der Arzt einem doch sagt, das dies notwendig ist. Hierfür werden dann Tests gemacht, um zu sehen welches Chromosom im Vordergrund ist und das Kind wird dann dahingehend opreriert. Doch genau da liegt der Fehler…..

In diesem Thriller geht es genau darum, dass aufgeklärt wird. Unsere Protagonistin Liane arbeitet in einem Krankenhaus, in dem auch der berüchtigte Arzt Gelders zugegen ist. Dieser führt an Babys, Operationen durch, sodass das Kind nur einem Geschlecht zugeordnet werden kann. Nach diesen Operationen müssen die Kinder ihr Leben lang Hormone zu sich nehmen, damit sie auch weiblich oder männlich bleiben.  Genau das versucht Liane zu verhindern und gibt sich die größte Mühe die Eltern aufzuklären. Natürlich heimlich, da sie sonst ihren Job verlieren würde. Doch genau hier liegt das Problem.

Das Buch fängt langsam an und ich dachte es steigert sich dann enorm. Pustekuchen. Es zog sich sehr in die Länge und es gab Kapitel, die meiner Meinung nach für das Buch nicht relevant waren und somit gestrichen werden könnten. Dadurch hatte man oftmals keine Lust mehr das Buch weiter zu lesen, obwohl das Thema wirklich wichtig ist und ich es toll finde etwas mehr darüber gelesen zu haben. Der Aufbau gleicht mehr einem Roman, als einem Thriller. Zum Ende hin kam ein wenig Spannung auf und es wurde nochmals interessant, doch der Anfang und das dazwischen waren für mich oftmals ein Kampf.

Das Thema des Buches hat mir sehr gut gefallen, doch die Protagonisten und deren Handlungen häufig nicht. Auch waren mir diese ein wenig zu blass. Außer Liane, der man durch das Buch hindurch gefolgt ist. Die anderen waren für mich eher Randfiguren. Auch hasse ich ständige Wortwiederholungen. Man kann eine Eigenart ja herausheben, aber an jedem Satzende…nein das ist eindeutig zu viel.

Ein tolles Thema, doch es gleicht mehr einem Roman als einem Thriller.

 

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Verlag: Mainbook

Seiten: 309

Preis: 12,00 EUR

„The Fourth Monkey – Geboren, um zu töten“ von J.D. Barker

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von 5 Sternen

 

Klappentext:

5 Jahre, unzählige Opfer und ein Serienkiller, der auch nach seinem Tod nicht ruht. Tue nichts Böses, sonst wird er dich bestrafen. Zuerst wird er einen Menschen entführen, den du liebst. Dann wird er dir ein Ohr des Opfers in einem weißen Geschenkkarton schicken. Daraufhin ein Auge, dann die Zunge. Du kannst versuchen, ihn zu stoppen, aber du wirst es nicht schaffen. Denn er ist der Four Monkey Killer, und er kennt kein Erbarmen. Du kannst nur hoffen, dass er nicht weiß, wer du bist, und dass er es nie erfährt.

 

Meine Meinung:

Wo fange ich nur an? Lange Zeit habe ich dieses Buch im Regal stehen gehabt und es nicht gelesen. Dann habe ich es bei jemandem in der Story bei Instagram gesehen und geschrieben, dass ich es auch noch lesen muss. Und zack haben wir es zusammen gelesen. Die Abschnitte waren manchmal echt schrecklich eingeteilt, da es genau dort stoppte, wo es enorm spannend wurde. Aber das kann man ja voher nicht iwssen 😉

Zuerst einmal haben wir hier unseren Detective Sam Porter, der nicht nur intelligent ist, sondern auch äußerst sympathisch. Zu Porters Team zählen noch Nash, Clair und Kloz. Nash hat einen so schönen trockenen Humor wie ich finde und Clair kann sich wirklich wunderbar aufregen, sodass man gar nicht anders kann als zu lachen. Dieses Team ist grandios und glaubwürdig.

Auf der anderen Seite haben wir unseren Mörder. Diesen lernen wir über sein Tagebuch kennen. Wir erfahren wie er aufgewachsen ist und es ist kein Wunder, dass der Monkey Mörder ins Leben gerufen wird. Seine Opfer werden leiden…und wie…

Und zu guter Letzt haben wir unser nächstes Opfer. Emory. Sie ist ein wirklich tapferes Mädchen und muss so einiges durchstehen. Doch wird man sie jemals finden?

Alleine dieser Wechsel von den Kapiteln von Porter, zum Tagebuch, zu Emory und auch zu Clair sind so verdammt gut gemacht, sodass es immer spannend war und nie Langeweile aufkam. Auch die Gefühlslage des Opfers ist sehr gut beschrieben worden. Ich weiß gar nicht wie ich mich gefühlt hätte…schrecklich….

Dieser Thriller ist von Anfang bis Ende super spannend, fesselnd und lässt einen nicht mehr los. Der Schreibstil ist flüssig und es fügt sich am Ende alles perfekt zusammen. Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil.

 

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Verlag: blanvalet

Seiten: 539

Preis: 14,99 EUR (Paperback) // 9,99 EUR (Taschenbuch)

„Jigsaw Man – Im Zeichen des Killers“ von Nadine Matheson

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Der menschliche Körper ist ein wunderbares Puzzle, einzigartig in seiner Präzision und seiner aufeinander abgestimmten Perfektion!

Der Jigsaw Man liebt Puzzles über alles. Doch ein perfektes Puzzle ist nur eines, das in seine Einzelteile zerlegt ist. Nur so kann er die wahre Schönheit erkennen – indem er jedes Teil für sich betrachtet. Hände, Füße, Beine, Arme, Köpfe. Welche Freude! Und wahre Freude muss man teilen, nicht wahr? In der ganzen Stadt …

Wirst du sein nächstes Opfer sein?

 

Meine Meinung

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da hier durch die große Marketingkampagne sehr viel versprochen wurde. Alleine der Klappentext läd förmlich dazu ein dieses Buch verschlingen zu wollen. Doch ist dem wirklich so?

D.I. Anjelica Henley ist hier die leitende Ermittlerin. Sie ist tough, hilfsbereit und weiß sich durchzusetzen. Als Hilfe bekommt sie den Auszubildenden Ramouter an die Seite gestellt, womit sie Anfangs überhaupt nicht einverstanden ist. Doch nach und nach wird ihr bewusst wie gut der Neuzugang ist und ist ihm gegenüber nicht mehr so unfreundlich, wie zu Beginn. Diese Entwicklung hat mir persönlich sehr gut gefallen. Auch erfahren wir einiges aus dem Privatleben von Henley. Ihr Mann, Rob, ist so gar nicht mit ihren Einsätzen einverstanden was man irgendwo auch nachvollziehen kann, da sie ein Kind haben und er gerne möchte, dass seine Frau ihre Tochter aufwachsen sieht. Natürlich kommt es hier dann auch ab und an mal zum Streit. Es war aber nicht zu viel in dem Buch, sodass es mich gestört hätte.

Das Buch an sich war echt gut, doch das was man am Ende an Tempo und Nervenkitzel hingeworfen bekommen hat, hat sonst zwischendurch gefehlt. Zum Ende hin fiebert man noch einmal richtig mit, aber am Anfang hatte ich für mich einen kleinen Durchhänger und in der Mitte dann auch. Der Schreibstil ist wirklich flüssig und die kurzen Kapitel finde ich auch klasse und hat alles in allem noch einmal spannend gemacht und dem Ganzen Leben eingehaucht. Aber auch die Protagonisten sind echt gut ausgearbeitet.

Doch es waren sehr viele Krimielemente zu finden, die den Thriller ein wenig nach hinten gestellt haben, was mich ein kleines bisschen gestört hat. Ansonsten kann ich das Buch nur empfehlen, da es eine wirklich gute Story ist, die nur ein bisschen mehr Nervenkitzel benötigt.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 480

Preis: 11,00 EUR

Alter: ab 16

„Der Bodyguard“ von Sonja Rüther

Werbung – Rezensionsexemplar (Bloggeraktion)

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Eine alte Schuld, ein mörderischer Racheplan und verbotene Gefühle:

Der Personenschützer Maik ist neu im Sicherheitsteam der Familie des schwerreichen Industriellen Peter van Holland – sein Auftrag: er soll Lynn beschützen, die das behütete Leben einer äußerst wohlhabenden jungen Frau genießt.

Was zunächst wie ein einfacher Job erscheint, bringt Maik bald in unerwartete Schwierigkeiten. Nach einem ungewöhnlichen Kennenlernen verliebt sich Maik hoffnungslos in Lynn, die seine Gefühle trotz aller Schwierigkeiten erwidert. Als die Sicherheitsstufe wegen verdächtiger Vorkommnisse erhöht wird, unterschätzt Maik die Gefahr und muss zusehen, wie die Frau, die er liebt, brutal entführt wird. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, der nur gewonnen werden kann, wenn Maik gegen alle Regeln verstößt.

 

Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich durch eine Bloggeraktion erhalten. Der Klappentext hat mich direkt angesprochen und als das Buch dann da war habe ich auch direkt angefangen zu lesen =)

Wer kennt den Film „Bodyguard“ mit Whitney Houston und Kevin Costner nicht? Genau nur sehr wenige 😉 Wer hätte nicht auch gerne einen Bodyguard, der einen beschützt und in den man sich eventuell dann auch noch verlieben kann? Ich denke da hat jeder schon mal dran gedacht 😀 Und bei dem Buch dachte ich auch direkt daran. Eine Liebesgeschichte mit viel Spannung.

Unser Protagonist Maik ist neu als Personenschützer in der Sicherheitsfirma der wirklich stinkreichen Familie van Holland. Der Einstieg wird ihm auch nicht leicht gemacht. Statt direkt jemanden zu beschützen, muss er den Laufburschen spielen und bekommt keinen richtigen Auftrag. Doch nach ein paar Wochen möchte Peter van Holland, dass Maik auf eine junge Frau aufpasst und diese nach Hause bringt. Dort ahnt er noch nicht, dass es die Tochter von Peter van Holland ist. Zu Beginn hält er sie noch für ein Escort Dame, die ab und an bei van Holland vorbei schaut. Reiche Leute haben neben ihrer Frau doch immer eine Geliebte oder? Die erste Begegnung mit Lynn ist alles andere als Souverän.

Also der Thriller fängt mit dem Kennenlernen an. Und zwar so, dass man denkt man liest bald einen leichten Porno. Anders kann ich den Einstieg einfach nicht beschreiben. Maik verknallt sich von der ersten Sekunde an in Lynn und würde am liebsten direkt mit ihr Durchbrennen, da sie was besseres verdient hat. Ehrlich jetzt? Das war mir persönlich dann doch ein wenig too much. Dann war es anfangs auch noch recht zäh und wenig spannend. So ab Seite 73 bis Seite 152 (war mein Leseabschnitt) wurde es dann langsam interessanter und spannender. Nachdem Lynn dann unter wirklich großem Einsatz von Maik dennoch entführt wurde, wurde es auch noch einmal packender. Doch die komplette Spannung konnte der Thriller nicht halten. Manche Unterhaltungen waren für mich unnötig und für mich war es auch sehr leicht durchschaubar, wer bei der Entführung mit drin steckt.

Alles in allem kann ich sagen war es für mich ein Liebesroman mit Spannungselementen, aber kein Thriller. Für zwischendurch ist es eine schöne Geschichte, aber umgehauen hat es mich jetzt nicht.

 

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droemer-knaur.de

genialokal.de

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 368

Preis: 9,99 EUR // eBook: 9,99 EUR

 

„Wie viele willst du töten“ von Joanna Schaffhausen

Werbung – Rezensionsexemplar vom dtv Verlag  =)

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Happy Birthday! Dein Geburtstag bringt den Tod.

Jedes Jahr bekommt die Polizistin Ellery Hathaway eine anonyme Geburtstagskarte zugeschickt – und dann verschwindet jedes Mal ein Mensch aus ihrem Umfeld spurlos. In Woodbury, einem verschlafenen Ort in Massachusetts, will niemand den Zusammenhang sehen. Aber dort weiß auch niemand, dass Ellery als junges Mädchen in der Gewalt des Serienkillers Francis Michael Coben war. Nun ist offenbar ein Nachahmungstäter am Werk. In ihrer Verzweiflung setzt sich die Polizistin mit Reed Markham in Verbindung, dem FBI-Agenten, der sie damals befreite. Doch Reed ist sich nicht sicher, ob er der traumatisierten Ellery trauen kann.

 

Meine Meinung:

Was würdest du machen wenn an deinem Geburtstag immer wieder Menschen verschwinden und dann sterben? Würdest du noch feiern? Ich nicht….

Ellery bekommt jedes Jahr aufs Neue eine Geburtstagskarte zugeschickt und kurz darauf verschwindet jemand. Wer schickt ihr diese Karten und warum? Keiner ihrer Kollegen und vor allem nicht einmal ihr Chef selbst wollen ihr glauben. Mit letzterem hat sie sogar eine Affäre. Ob das gut gehen kann, ab und an mit seinem Chef ins Bett zu hüpfen, um eventuell diesen Fall bearbeiten zu dürfen? Ich denke nicht das dies der richtige Weg ist. Ellery ist eine starke, aber verschlossene Frau, was man ihr nicht verdenken kann, da sie mit vierzehn entführt und misshandelt wurde. Misshandelt ist untertrieben. Sie wurde in einen Wandschrank gesperrt, knebelt, vergewaltigt und sich selbst überlassen. Das sie damit so gut umgeht ist schon echt bewundernswert.

Doch sie braucht Hilfe und möchte endlich an diesem Fall arbeiten und zwar richtig. Und wer wäre da besser geeignet als der Mann, der sie damals gerettet hat – Reed Markham. Er ist der einzige der ihr zumindest ein wenig Glauben schenkt und sich zu ihr auf den Weg macht. Dort angekommen fangen die Ermittlungen von Neuem an.

Also dieser Thriller ist nicht so temporeich wie mein vorheriger. Dieser Thriller ist eher ruhiger und für mich teilweise schon ein Krimi. Auch ist er anfangs etwas langatmig und wenn man zwischen den Zeilen liest, weiß man schon sehr früh wer der Nachahmungstäter ist. Fand ich jedenfalls. Der Thriller hat mich unterhalten, doch hätte ich mir die Spannung, die am Ende war auch am Anfang und in der Mitte gewünscht.

 

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dtv.de

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Verlag: dtv

Seiten: 336

Preis: 10,95 EUR

„Influence – Fehler im System“ von Christian Linker

Werbung – Rezensionsexemplar vom bold Verlag. Lieben Dank dafür  =)

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Stell dir vor, die digitale Welt ist von heute an offline …

Eigentlich sollte heute Amirs großer Tag sein. Mit der Übergabe von geheimem Material an den Netzaktivisten Habakuk war ihm der größte Skandal in der Geschichte des Internets sicher. Doch kurz vor dem Treffen bricht weltweit das Netz zusammen. Wer dahinter steckt, ist unbekannt.
Was wusste Whistleblower Manfred, der Amir das Material für den Leak mit der Bemerkung gab, dass ein Ereignis größten Ausmaßes bevorstehe?
Inmitten des ausbrechenden Chaos sucht Amir nach dem mysteriösen Habakuk. Als er diesen findet, rast aus dem Nichts ein Auto auf die beiden zu und verfehlt sie nur knapp. Auf wen hatte es der Täter abgesehen? Auf Amir oder Habakuk? Und gibt es eine Verbindung zum digitalen Blackout?

 

Meine Meinung:

Habt ihr euch schon mal die Frage gestellt was passiert wenn das Internet nicht mehr funktioniert? Wenn ihr keine Nachrichten mehr verschicken könnt? Nicht mehr surfen, überhaupt nicht mehr aktiv sein? Alles was digital läuft funktioniert nicht mehr…..genau das geschieht in diesem Buch.

Amir arbeitet bei der Firma CAP als Clickworker. Er bekommt verschiedene Fragen und sucht dazu die passenden Antworten raus oder sortiert andere Dinge und das alles digital. Je mehr er schafft, desto mehr Geld bekommt er dafür auch. Ich finde es ist eine Arbeit für Computer, die hier aber die Menschen stundenlang übernehmen und dadurch verdummen… Während Amir sich so durch alles durchklickt, schaut er auch immer wieder auf dem Blog von Habakuk vorbei. Doch wer genau ist dieser Habakuk? Was hat er gegen die digitale Welt? Eines Tages erhält Amir den Auftrag von Manfred einen Stick an Habakuk zu überbringen. Doch bevor es zu einem Treffen mit Habakuk kommt, ist das Netz down. Nichts funktioniert, alles steht still. Wie soll er nun Kontakt zu Habakuk herstellen?

Also die Idee finde ich echt gut. Plötzlich kann man keine Filme mehr streamen, nicht mehr chatten, nichts….Wäre das gut oder wäre das schlecht? Ganz so schlecht wäre dies für unsere Gesellschaft vielleicht nicht. Man macht sich viel zu viele Gedanken darüber wer gerade Online ist und wer was kommentiert hat. Habe ich genug Likes bekommen? Komme ich gut bei den anderen an? Das Leben besteht nur noch aus Likes. Aber warum ist das so? Macht ein Like mich zu einem besseren Menschen? Werde ich dadurch interessanter? Nein. Man ist immer noch ein und dieselbe Person.

In dem Buch wird einem auch näher gebracht, dass der Mensch das Internet immer noch nicht verstanden hat und wir eigentlich einen Neustart machen sollten. Das Internet sollte fair sein und überschaubar und wir sollten uns nicht so abhängig davon machen.

Die Punkte wurden einem zwar rüber gebracht, aber mir war das Buch insgesamt nicht spannend genug. Es war mir an einigen Stellen zu lang und sogar manchmal langweilig. Für mich kam die Situation das die digitale Welt nicht mehr funktioniert manchmal nicht stark genug rüber. Für mich ist hier noch viel Luft nach oben, auch wenn es zum Nachdenken anregt  🙂

 

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dtv.de

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Verlag: bold

Seiten: 304

Preis: 14,90 EUR

„Teufelseltern: Erster Fall von Sonderermittlerin Natalie Bennett“ von Andrea Reinhardt

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von 5 Sternen

 

Klappentext:

Misshandlung, Folter, gequälte Seelen Chicago 2016 Zwei Jahre nach einer schweren Lebenskrise kehrt Sonderermittlerin Natalie Bennett zum FBI zurück. Ihr erster Fall, zwei aus einer Klinik entführte Kinder, entwickelt sich zu einer wahrlichen Zerreißprobe. Während der Ermittlungen stoßen die FBI Agenten auf eine Reihe verstorbener Kinder. Die Todesursache ist laut Obduktionsbericht immer die gleiche, die Todesumstände jedoch werfen Fragen auf. Der Druck auf die Ermittler wächst, als die Hauptverdächtige nicht mehr vernehmungsfähig ist. Für Natalie Bennett und ihren Partner Alexander Johnson beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, die Kinder lebend zu finden.

 

Meine Meinung:

Also ich habe dieses Buch mehrfach gesehen und war super neugierig wie es so sein wird. Der Inhalt macht einen einfach total neugierig und das Cover passt auch hervorragend zu dem Buch.

Die Kapitel wechseln zwischen den Jahren 2013 und 2016. Ihr kennt das sicher: Es wird zum Ende des Kapitels so unsagbar spannend, das man nicht aufhören kann zu lesen und am liebsten in dieser Zeitebene bleiben würde. Aber genau an diesem Punkt geht es wieder zu den aktuellen Ermittlungen und man muss warten bis man wieder auf das vorherige Jahr trifft oder wieder zu den Ermittlungen kommt. Das macht mich wahnsinnig, aber auf eine gute Art und Weise =) Dadurch bleibt es immer spannend und man kann nicht aufhören zu lesen.

Der Anfang ist einfach nur wow…jede Seite, die ich gelesen habe, hat mich innerlich zerstört. Ich habe immer mehr mit diesen Kindern gelitten und musste einmal kurz das Buch zur Seite legen, da es echt heftig wurde und ich es mir direkt vorgestellt habe….Gänsehaut pur…Nach dieser Szene wollte ich einfach nur noch das alles ein Ende hat. Es war unerträglich diese Folter weiterhin zu lesen und mitzubekommen wie schrecklich es diesen Kindern ergeht. Doch die Ermittler tun alles in ihrer Macht stehende, um diesen Fall zu lösen. Die FBI Agenten Natalie und Alexander werden sehr gut beschrieben und man erfährt zwischendurch so viel von ihnen, dass man auch mit ihnen leidet. Denn beide haben eine gemeinsame Vergangenheit. Und beide haben sehr gelitten.

Ich finde diesen Thriller unfassbar gut geschrieben und es zeigt einem wie viel schreckliches es auf unserer Welt gibt und das man helfen und nicht wegschauen sollte.

 

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Verlag: tredition

Seiten: 276

Preis: 9,99 EUR

„Der Tod der Mrs Westaway“ von Ruth Ware

Werbung Unbezahlt – Rezensionsexemplar vom dtv premium Verlag.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Ein dunkles Haus. Ein mysteriöses Testament. Eine gefährliche Familie.

Abgebrannt, allein und ohne Job – mit gerade mal 22 Jahren ist Harriet Westaway, genannt Hal, am Tiefpunkt ihres Lebens. Da erhält sie den Brief eines Anwalts aus Cornwall: Sie ist im Testament ihrer Großmutter bedacht worden. Hals Großmutter ist allerdings schon lange tot – offenbar liegt eine Verwechslung vor. Aber Hal ist so verzweifelt, dass sie nach Cornwall fährt und sich als die verschollene Erbin ausgibt. Das Erbe entpuppt sich als riesiges altes Herrenhaus inmitten ausgedehnter Ländereien. Doch als Hal entdeckt, dass die Familie Westaway einige sehr dunkle Geheimnisse hat, wird ihr Plan zur tödlichen Gefahr: Denn sie kommt einem Mörder in die Quere, der sich jahrzehntelang in Sicherheit geglaubt hat.

 

Meine Meinung:

Das Cover passt sehr gut zu dem Buch, denn die Elstern werden öfter mal vorbei schauen  😉 Und es gibt auch noch eine tiefere Bedeutung dieser Tiere.

Was kann ich euch zu dem Buch sagen? Hal hat vor Kurzem ihre Mutter verloren und ihr Geschäft übernommen. Ihre Mutter war als Kartenlegerin tätig und hat hier nicht sehr viel verdient. Sie kamen gerade so über die Runden, doch für ihre Tochter hätte sie alles getan. Leider konnte ihre Mutter nicht studieren gehen und hat somit auch nichts besseres gelernt. Aber die beiden sind zurecht gekommen. Bis zu dem Tag als ihre Mutter gestorben ist. Da Hal Geld brauchte, hat sie sich als Kartenlegerin versucht. Leider läuft das Geschäft nicht immer gut und somit hat sie sich bei einem Kredithai Geld besorgt. Dieser möchte sein Geld plus Zinsen haben und Hal hat kein Geld. So kam ihr der Brief mit dem Erbe sehr gelegen. Und somit machte sie sich, in dem Wissen das hier ein Fehler vorliegen musste, auf den Weg nach Cornwall.

Auf den ersten 80 Seiten und auch noch danach hadert Hal mit sich selbst, ob sie wirklich dieses Erbe antreten soll und mit einer Lüge leben kann, da es sich hier eindeutig um eine Verwechslung halten muss. Und da es sehr oft wiederholt wird, nervt es irgendwann auch. So sehr ich Hal auch noch ins Herz geschlossen habe, war dies echt anstrengend. Es war zwar spannend und die ganze Geheimniskrämerei hat einen fast wahnsinnig gemacht, dennoch hätte man dies ein wenig kürzer fassen können, damit es sich nicht so in die Länge zieht.

Ein guter Thriller, der zwar Spaß gemacht hat, aber an manchen Punkten ein bisschen zu lang war.

 

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Verlag: dtv premium

Seiten: 416

Preis: 15,90 EUR

„Zimmer 19“ von Marc Raabe

Werbung – Rezensionsexemplar vom Ullstein Verlag.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

MORD VOR LAUFENDER KAMERA

Auf der Eröffnungsveranstaltung der Berlinale wird zum Entsetzen aller ein Snuff-Film gezeigt. Das Opfer: die Tochter des Bürgermeisters Otto Keller.
Tom Babylon vom LKA und die Psychologin Sita Johanns ermitteln unter Hochdruck. Doch eine Gruppe von Prominenten um Keller mauert. Was hat der Bürgermeister zu verbergen? Und wer ist die Zeugin, die aussieht wie Tom Babylons vor Jahren verschwundene Schwester? Die Ereignisse überschlagen sich, als ein weiterer Mord passiert. Plötzlich stellt Sita Johanns fest, es gibt eine Verbindung zwischen ihr und den Opfern: Ein furchtbares Ereignis in ihrer Jugend – und die Zahl Neunzehn.

 

 

Meine Meinung:

Oh wie habe ich mich auf diese Ankündigung gefreut Ich habe den ersten Teil schon sehr gemocht und war gespannt wie es nun mit Tom Babylon weiter geht, denn das Ende vom ersten Teil war ja wohl mal wooow.

Tom musste im ersten Fall ganz schön einstecken finde ich. Und dann sind da noch so viele Fragen vom ersten Teil offen, die aber fast alle im zweiten Teil beantwortet werden. Doch es kommen auch wieder einige Fragen hinzu, die man gerne sofort geklärt haben möchte. Doch muss man sich auch hier wieder gedulden was mir persönlich sehr schwer fällt.

Alleine die Schreibweise von Herrn Raabe fesselt einen an das Buch und ich wollte nicht das es endet. Wie der Snuff Film beschrieben wird, was dort geschieht war so echt und machte einem auch irgendwie ein bisschen Angst. Man hat richtig  mit dem Opfer gelitten. Und man konnte regelrecht spüren das die Zuschauer dies auch tun. Auch die ganze Geschichte rund um Tom Babylon ist wieder einmal großartig beschrieben und erzählt worden. Nun konnten viele Dinge aus dem ersten Teil miteinander verbunden werden und machten alles nur noch spannender und interessanter. Auch war ich von der Tatsache begeistert das man so viel aus Sitas Vergangenheit erfährt. Nun kann ich auch verstehen warum sie so ist wie sie eben ist.

Natürlich stellt man sich die Frage was die magische Neunzehn denn zu bedeuten hat und was hat Toms Freund Bene mit dem Fall zu tun?

Ich kann jedem beide Teile nur sehr empfehlen. Hier könnt ihr gar nichts falsch machen =)

 

 

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ullstein-buchverlage.de

genialokal.de

Verlag: Ullstein

Seiten: 528

Preis: 14,99 EUR // eBook: 12,99 EUR

„Nanos – Sie kämpfen für die Freiheit“ von Timo Leibig

Werbung – Rezensionsexemplar vom Penhaligon Verlag. Das Cover und der Klappentext kommen ebenfalls vom Verlag.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Viele träumen davon die Welt zu retten – aber nur einer hat das Zeug dazu …

Deutschland 2029: Die Bevölkerung steht immer noch unter dem Einfluss gedankenmanipulierender Nanopartikel, die durch die Nahrung in ihre Körper gelangen. Das Regime scheint immer übermächtiger zu werden. Eine Gruppe Intoleranter arbeitet im Untergrund allerdings fieberhaft an einem Plan, um das System zu stürzen. Währenddessen verfolgt Malek sein eigenes Ziel: Seinen Bruder Dominik, einen ranghohen Mann des Regimes, auf seine Seite zu ziehen. Ein riskanter Plan, denn um Dominik von den Nanos zu erlösen, muss er ihn erst umbringen

 

 

Meine Meinung:

Hier habe ich nun den zweiten Teil vor mir liegen und war sehr gespannt wie es nun weiter gehen wird. Auch wenn ich den ersten Teil nicht perfekt fand, wollte ich dennoch wissen wie die Rebellen ihren großen Aufstand planen und wie sie das System vom Kanzler zerstören wollen.

Klar werden die Menschen von den Nanos beeinflusst und manipuliert. Aber man hätte hier durchaus weiter gehen können und die Menschen viel mehr zu Marionetten machen können. Denn wenn diese Nanos schon die Menschen kontrollieren und manipulieren hätte man es ruhig krasser darstellen können. Hier fehlt mir immer noch der gewisse Kick. Doch war ich froh darüber das einige meiner offenen Fragen aus dem ersten Teil beantwortet wurden und man endlich mehr über die Nanos erfährt. Dafür musste man echt lange warten.

Auch erfährt man mehr über Malek und seinen Bruder Dominik. Diesen versucht Malek zu retten. Er möchte das sein Bruder von den Nanos befreit wird und wieder ein normal denkender Mensch ist und nicht auf der Seite des Kanzlers kämpft. Doch wird ihm dies auch gelingen?

Und werden die Rebellen es schaffen den Kanzler zu stürzen und die Menschheit von den Nanos zu befreien? Auch hier sind noch viele Dinge ungeklärt und ich gehe davon aus das es einen weiteren Teil geben wird?

Es ist ein guter zweiter Teil, der aber mehr aus sich hätte machen können.

 

 

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randomhouse.de

genialokal.de

Verlag: Penhaligon

Seiten: 544

Preis: 16,00 EUR