„Blutroter Schatten: Nur du kannst ihn aufhalten“ von Patricia Walter

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Deinem Schatten kannst du nicht entkommen. Innerhalb weniger Tage werden in München mehrere Leichen gefunden, bei denen jeweils ein Zettel liegt: „Mit den besten Empfehlungen von Thomas Rohde.“ Die Polizei steht vor einem Rätsel. Denn der verurteilte Serienmörder Rohde sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie. Weiß er, wer der Täter ist? Rohde ist bereit zu sprechen – aber nur mit einer einzigen Person: seiner Tochter Sam. Obwohl sie den Kontakt zu ihrem Vater vor langer Zeit abgebrochen hat, willigt Sam ein – und gerät bald selbst ins Visier des Killers …

 

Meine Meinung:

Da ich dieses Buch bei sehr vielen auf Instagram gesehen habe und alle total begeistert waren, wollte ich wissen was da dran ist. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Sam mochte ich von der ersten Seite an. Sie ist einfach total liebenswert, sympathisch und man möchte sich direkt mit ihr treffen. Durch die Taten ihres Vaters ist ihr nur eine Freundin geblieben – Jenny. Die beiden kennen sich seit kleinauf und sind immer füreinander da. Und so ist Jenny auch für Sam da, als diese nach Jahren wieder mit ihrem Vater sprechen soll, um zu erfahren wer der Schlitzer ist. Doch wird Sam das Gespräch, nachdem sie ihren Vater so lange nicht gesehen hat und ihn abgrundtief hasst, überstehen?

Wow. Einfach nur wow. Ich sage : Lesen auf eigene Gefahr! Denn es macht süchtig. Von der ersten Seite an ist man total gefesselt und gebannt und möchte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Es ist ein absoluter Pageturner und die Spannung bleibt von Anfang bis Ende einfach nur ganz weit oben. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet, sodass man hier gleich für sich beschließt, wen man mag und wen eher nicht so. Auch fiebert man dadurch mit allen mit. Die Morde sind wirklich grausam und sehr genau beschrieben. Auch wenn ich viel vertrage, musste ich ab und an mal schlucken.. Es mag sich komisch anhören: Aber das war einfach nur toll!

Das Buch ist jetzt schon mein Jahreshighlight und ich empfehle es euch zu 1000%! Nachdem ihr diesen unglaublichen Thriller beendet habt, solltet ihr unbedingt die Danksagung lesen. Hammer gut! =)

 

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luebbe.de

Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 416

Preis: 10,00 EUR

„Mörderfinder: Die Spur der Mädchen“ von Arno Strobel

Werbung – Rezensionsexemplar vom Fischer Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Seine Zeit beim KK 11 in Düsseldorf ist Geschichte. Jetzt fängt Fallanalytiker Max Bischoff an der Polizeihochschule in Köln neu an. Bildet die aus, die so gut werden wollen wie er. Aber die Fälle finden ihn trotzdem.

Als ihn der Vater der seit sechs Jahren verschwundenen Leni Benz um Hilfe bittet, will Max sofort ablehnen. Aber er merkt, dass er es nicht kann. Zu viele Fragen sind ungeklärt im Fall der Grundschülerin, die auf dem Schulweg verschwand und nie mehr gesehen wurde.

Doch wieso taucht jetzt Lenis Ranzen wieder auf, steht an seinem Platz in ihrem Elternhaus, als sei nichts geschehen? Wie kann das sein, nach all der Zeit? Und vor allem: Weshalb gibt es so viele Parallelen zu einem aktuellen Fall? Max begibt sich auf die Spur des Täters …

 

Meine Meinung:

Da mir Die App nicht so zugesagt hat, war ich gespannt was mich hier erwartet.

In dieser neuen Trilogie treffen wir wieder auf Max Bischoff. Er ist ein brillianter Ermittler, auch wenn dies zu Anfang des Buches nicht so recht rüber kommen mag. Dies liegt wahrscheinlich auch daran was er zuvor alles erlebt hat. Hier ermittelt er gemeinsam mit Kriminalhauptkommissar Bernd Menkhoff, den keiner leiden kann. Auch Max kommt mit ihm nicht so gut zurecht, was die Zusammenarbeit nicht gerade leichter macht.

Der Fall ist gut und das Buch ist einmal in normaler Schrift und dann in kursiv geschrieben. Bei dem Kursiven wird nicht nur aus der Sicht von einer Person erzählt, sondern von Zweien. Fand ich nicht perfekt gelöst, aber tat dem Buch keinen Abbruch. Man konnte es ja erkennen, dennoch war es ein wenig unglücklich gewählt.

An und für sich war es ein spannender Mix aus Thriller und Krimi, von dessen Ende ich mir aber mehr bäääm erwartet hätte. Es war keinesfalls schlecht, doch ich hätte mit etwas mehr gerechnet. Dennoch freue ich mich auf den nächsten Teil, da mich dieser hier sehr gut unterhalten hat.

 

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Verlag: Fischer Verlag

Seiten: 352

Preis: 15,99 EUR

„Sodom – Utopia Gardens (1)“ von Eva Siegmund

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Berlin in einer nahen Zukunft: Wer sich nicht scheut, gegen rigorose Gesetze zu verstoßen, kann seinen Körper mithilfe illegaler Prothesen in eine tödliche Waffe verwandeln. Diese Kriminellen werden »Cheater« genannt.
Seit ein Cheater Birols Vater ermordet hat, kennt der junge Mann nur noch ein Ziel: den »Käfig« – das Hauptquartier der Polizei von Berlin Mitte. Als Polizist kann Birol endlich selbst Jagd auf den Mörder seines Vaters machen. Doch im »Käfig« sind die Dinge keineswegs so, wie er es sich erhofft hat. Birols neues Team besteht aus der zum Strafdienst verurteilen Kratzbürste Raven und der schüchternen Polizeischülerin Laura, und seine älteren Kollegen sind entweder faul oder korrupt. Oder beides.
Als der erste tote Cheater auftaucht, ahnen weder Birol noch Raven oder Laura, wie eng dieser Mord mit ihren eigenen dunklen Geheimnissen verknüpft ist – und mit dem Utopia Gardens. Der größte Club der Welt, in dem Nacht für Nacht die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen, bildet das Zentrum eines gewaltigen Sturms, der sich über Berlin zusammenbraut.

 

Meine Meinung:

Berlin in der Zukunft finde ich hier nicht so wunderschön 😀 Man kann seinen Körper optimieren und somit in der Nacht sehen oder sehr stark werden. Einige machen diese Arbeit gut und einige nicht. Eine, die ihren Job versteht, ist Raven. Neben Raven werden wir auf den Polizisten Birol und auf Laura stoßen, die unter anderem Namen versucht herauszufinden was mit ihrer Freundin geschah. Diese drei sind unsere Hauptakteure. Doch neben ihnen werden wir noch auf einige andere Personen treffen. Am Ende fügt sich dann alles schrittweise zusammen.

So weit so gut. Bis man aber bei diesem Gesamtbild angelangt ist, ist es immer wieder etwas verwirrend und zu viel. Man kann sich zwar alle Personen merken, doch war es für mich für den Beginn einer Reihe von allem ein wenig zu viel. Man musste erst einmal in das neue Berlin rein finden und dann in den Club, in dem sich ziemlich seltsame Gestalten aufhalten. Dies wurde zwar nach und nach besser, doch es war etwas überladen. Zum Ende hin wird es noch einmal richtig spannend und man wird mit einem fiesen Cliffhanger zurück gelassen.

Ein dystopischer Thriller, der mich unterhalten hat.

 

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Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 368

Preis: 12,99 EUR

„CO2 – Welt ohne Morgen“ von Tom Roth

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Der hochaktuelle Thriller um eines der wichtigsten Themen unserer Zeit: Zwölf Kinder aus zwölf Nationen, Teilnehmer eines Klima-Camps in Australien, werden entführt. Die Drohung der Kidnapper: Einigt sich die Weltgemeinschaft nicht binnen kürzester Zeit auf drastische Klimaziele, stirbt ein Kind. Vor laufender Kamera. Dann Woche für Woche ein weiteres. Die Welt hält den Atem an. Kann so erreicht werden, was in unzähligen Versuchen zuvor gescheitert ist? Werden die Regierungen nachgeben, wenn das Leben unschuldiger Kinder auf dem Spiel steht? Bald wird klar: Bei diesem Wettlauf geht es um weitaus mehr als das Leben Einzelner – und die Zeit läuft ab …

 

Meine Meinung:

Ich glaube der Klappentext sagt einem schon alles.

Zwölf Kinder aus zwölf Nationen nehmen an einem Klima Camp teil. Durch dieses Camp wollen sie darauf Aufmerksam machen, dass die Klimaziele bedeutend eher umgesetzt werden müssen, als 2050. Als sie mit ihrer Leiterin auf Erkundungstour sind, werden sie von einigen Männern überrascht, die sie entführen. Man versucht den Jugendlichen weis zu machen das dies zur Camp Tour gehört und keine Entführung ist. Anfangs glauben sie dies auch, bis zu einem gewissen Punkt.

Das Buch ist aus mehreren Sichten und von mehreren Orten geschrieben. Einmal sind wir auf Heron Island (Australien), in Berlin, Göteborg, Rom, im Jahr 2040 auf Sylt, im Camp und Gladstone (Australien). Zwischen diesen Orten wird oft gewechselt und man muss sich so ein bisschen was merken, wer wo her kommt und was die Person vor hat. Doch dies ist wirklich einfach, aber sehr gut gemacht. Vor allem werden wir hier den Onkel von Hannah, Marc, auf der Suche nach Hannah begleiten. Er wechselt von einem Ort zum anderen und fördert immer mehr Geheimnisse ans Tageslicht. Was nicht immer gut ist….

Es geht hier in dem Thriller um die nicht umgesetzten Klimaziele der Länder. Manch einer meint er tut doch schon alles fürs Klima und hintenrum, wo es keiner bemerkt, verpesten sie weiterhin die Welt. Großartig. Aber nicht nur die Regierung schaut einfach nur zu und zögert alles bis ins Unendliche hinaus. Nein, auch die Bevölkerung. In dem Buch wird es deutlich gemacht, dass keiner auf irgendwas verzichten möchte. Am besten immer von einem Ort zum anderen eben ins Flugzeug steigen und nicht lange warten müssen. Koste es was es wolle.

Ich finde dieses Buch erscheint zur richtigen Zeit. Es wird auch die Corona Pandemie erwähnt und das es da schon schwer genug war den Flugverkehr zu stoppen. Im Buch erpressen die Entführer nur einen Tag des Stillstandes. Doch das ist nicht immer so leicht.

Das Buch ist echt erschreckend und hat einem gezeigt, dass wir noch lange nicht am Ziel angekommen sind. Wir müssen einiges ändern. Ich bin kein Klimaprofi und ökologisch sicher auch nicht perfekt. Doch ich denke wenn jeder ein wenig tut, kann man damit schon einiges bewirken  =)

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 528

Preis: 16,00 EUR // eBook: 7,99 EUR

„Frostgrab“ von Allie Reynolds

Werbung – Rezensionsexemplar vom Harper Collins Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Die Snowboarderin Milla trifft auf einer einsamen Lodge in den französischen Alpen ihre Clique von früher wieder. An diesem Ort haben sie vor zehn Jahren gemeinsam trainiert, bis eine Tragödie alles zunichtemachte. Doch was Milla als harmloses Wiedersehen ansah, entwickelt sich schnell zum gnadenlosen Psychospiel. Plötzlich sind die Handys verschwunden, und die Seilbahn steht still. Dann ist der Erste von ihnen tot. Die eisige Bergspitze droht zum Grab für sie alle zu werden, wenn sie nicht ihr düsterstes Geheimnis offenbaren. Und jeder hat etwas zu verbergen. Besonders Milla.

 

Meine Meinung:

Dies ist das Debüt von Allie Reynolds. Konnte es mich überzeugen?

Unsere Hauptprotagonistin Milla ist mit Leib und Seele Snowboarderin und lernt bei ihrem Training eine eingeschweißte Clique kennen, die sie herzlich in ihrem Kreis aufnehmen. Bis auf Saskia. Sie ist die Schwester von Curtis, möchte mit allen Mitteln gewinnen und hetzt jeden gegen jeden auf. Milla ist das perfekte Opfer für Saskia, da sie enorm ehrgeizig ist und sich leicht von Saskia anstacheln lässt. Dadurch geht sie oft sehr große Risiken ein und gefährdet ihre Gesundheit. Milla trainiert so viel wie sie nur kann und auch Saskia gibt alles. Doch der Wettbewerb wird von einem Unfall und einem plötzlichen Todesfall überschattet. Wer ist gestorben?

Es wird einmal von „Heute“ erzählt und von „Vor zehn Jahren“. Man lernt hier alle wirklich gut kennen und ist direkt im Geschehen drin. Natürlich möchte man direkt wissen was damals passiert ist und vor allem wie? Auch kann man es kaum erwarten zu erfahren, weshalb die damalige Clique sich nun wieder trifft und wer hinter alldem steckt. Doch bis dahin ist es ein weiter weg. An und für sich ist es spannend, doch die ersten 180 Seiten waren echt lang. Das war mehr Krimi/Roman, als Thriller. Der Thriller fing erst danach an und ebbte auch ab und an wieder ab. Es war eine leichte Talfahrt, die mich ein wenig genervt hat, da die Story an sich echt gut ist.

Zwar hat mir die Story zugesagt, doch das drumherum war wirklich zäh und hat viel zu lange gebraucht, um in Fahrt zu kommen.

 

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Verlag: Harper Collins

Seiten: 416

Preis: 15,00 EUR

„Raum der Angst: Ein Escape-Room-Thriller“ von Marc Meller

Werbung – Rezensiosnexemplar vom Ullstein Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Ein geheimes Experiment. Acht Teilnehmer. Sieben verschlossene Räume. Und ein Killer in Spiellaune

Er nennt sich Janus. Nach dem römischen Gott der Ein- und Ausgänge. Und er kommt in der Nacht. Still, heimlich. In dein Zuhause. Er betäubt dich, nimmt dich mit und schließt dich ein, in einen kalten, dunklen Raum. Um mit dir ein Spiel zu spielen. Sein Spiel. Ein Spiel voller Rätsel. Du hast nur eine Chance diesem Albtraum lebend zu entkommen: Du musst Janus‘ Spiel spielen – und gewinnen. Zum Glück bist du nicht allein. Du hast Mitspieler. Noch denkst du, dass das ein Vorteil wäre. Bis du begreifst: Dieses Spiel erlaubt nur einen Sieger, nicht mehrere, und die Verlierer werden sterben.

 

Meine Meinung:

Also nach diesem Thriller überlege ich es mir noch einmal, ob ich einen Escape Room betreten werde 

Wir haben hier acht Teilnehmer und ein Experiment. Doch wer wird dies überleben?

Die Teilnehmer könnten unterschiedlicher nicht sein. Zum Einen hätten wir den ehemaligen Fußballprofi Sepan, dann Sophie, die träumt Influencerin zu werden, Leon der Ex Soldat, Rick der eine Ausbildung nach der anderen angefangen hat, aber nichts zu Ende bringt, Melissa, die einfach nur unglücklich in ihrem Leben ist und des Geldes wegen teilnimmt, Phil der Techniker, Michael der Lehrer und Hannah die Kellnerin/Psychologiestudentin. Jeder hat seine eigene Geschichte und Talente. Und diese gilt es zu finden – und zwar schnell.

Ich fand die Idee mit den Escape Rooms und dem Experiment sehr gut. Hier werden die Teilnehmer an ihre Grenzen stoßen und nicht jeder wird dieses Experiment überleben. Die Art und Weise wie manch ein Teilnehmer starb war schon echt grausam. Auch die Räume hatten es in sich und es war nicht ganz ungefährlich in diesen.

Die Spannung war von Anfang bis Ende da, man tappte sehr lange im Dunkeln und wusste bis fast zum Ende hin nicht, wer für dieses Experiment verantwortlich ist. Fand ich sehr gut. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

 

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Verlag: Ullstein

Seiten: 384

Preis: 10,99 EUR

„The Fourth Monkey – Das Haus der bösen Kinder“ Teil 3 von J.D. Barker

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von 5 Sternen

 

Klappentext:

Eine Obdachlose findet auf dem Friedhof von Chicago die Leiche einer Frau, deren Augen, Zunge und Ohren entfernt und in kleine weiße Schachteln verpackt wurden. Neben der Toten liegt ein Schild mit der Aufschrift »Vater, vergib mir«. Kurz darauf tauchen weitere, ähnlich zugerichtete Opfer auf. Für die Polizei von Chicago und das FBI ist klar, dass die Morde die Handschrift des immer noch flüchtigen Four Monkey Killers Anson Bishop tragen. Doch Detective Sam Porter glaubt nicht daran – die Tatorte liegen zu weit entfernt voneinander, als dass nur ein Täter infrage kommen könnte. Zudem stimmt auch etwas mit der Haut der Leichen nicht. Als sich Bishop aus heiterem Himmel stellt und beteuert, keines der Verbrechen begangen zu haben, die ihm zur Last gelegt werden, fällt der Verdacht auf Sam Porter selbst – denn er hat kein Alibi, dafür aber ein verheerendes Geheimnis.

 

Meine Meinung:

Was soll ich sagen? Kauft euch diese Reihe!!! Sie wird euch bestimmt genauso begeistern wie mich Der dritte Teil schließt nahtlos an den zweiten Teil an. Der zweite Teil hatte ja ein dermaßen offenes Ende, dass ich direkt weiter lesen musste.

Im dritten und somit letzten Teil dieser wirklich unglaublich tollen Reihe, werden wir ziemlich viele Opfer zu Gesicht bekommen. Ich glaube sogar, dass hier die meisten Leichen gefunden werden….Man erfährt so einiges über Porter und seine Vergangenheit. Was hat er damals wirklich gemacht und ist er tatsächlich unschuldig? Warum gerät er auf einmal ins Visier der Ermittlungen? Verzweifelt versucht er sich an damals zu erinnern und dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Doch wird ihm dies gelingen?

Auch werden wir weitere tiefe Einblicke in Bishops Leben erhalten und mit jeder zusätzlichen Info schockierter sein. All das was er als Kind erleben musste ist einfach nur grausam. Nicht nur er hat leiden müssen…nein…auch andere Kinder. Viele Kinder. Doch ist Bishop wirklich nicht gefährlich und steckt jeman anderes hinter dem 4MK?

All das wird wieder einmal super spannend und logisch verpackt. Es kommt zu einem Katz und Maus Spiel, das sich sehen lassen kann. Die Morde sind wieder einmal grausam und nicht gerade wenig. Neben der dauerhaften Spannung kommt auch hier der Witz nicht zu kurz. Die Unterhaltungen zwischen den einzelnen Teammitgliedern ist einfach total genial, dass ich dieses Team jetzt schon vermisse.

Ich kann jedem diese Reihe nur empfehlen!!

 

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Verlag: blanvalet

Seiten: 672

Preis: 15,00 EUR

„The Fourth Monkey – Das Mädchen im Eis“ Teil 2 von J.D.Barker

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von 5 Sternen

 

Klappentext:

Seit Monaten herrschen in Chicago Minustemperaturen, als die Leiche der jungen Ella Reynolds eingefroren im See gefunden wird. Sie wurde vor drei Wochen vermisst gemeldet – der See ist seit Monaten zugefroren. Die Medien beschuldigen den berüchtigten Four Monkey Killer Anson Bishop, aber Detective Sam Porter will nicht glauben, dass er damit etwas zu tun hat. Er kennt den Serienkiller gut, denn er hat ihn geschnappt und laufen lassen, und er hat noch eine Rechnung mit ihm offen. Porter hat sich auf ein gefährliches Spiel eingelassen, währenddessen verschwindet ein Mädchen nach dem anderen …

 

Meine Meinung:

Falls ihr den ersten Teil nicht gelesen habt, würde ich diese Rezi nicht lesen, da ich nicht versprechen kann das ich in irgendeiner Weise spoiler. Natürlich verrate ich nichts, aber in gewisser Weise wird es bestimmt kleine Spoiler geben, da ich über den weiteren Verlauf der Ermittlungen spreche.

Leute ich bin begeistert. In dem zweiten Teil vom Fourth Monkey Killer geht es nun mit Bishop (dem Killer), Porter, Clair, Nash und Kloz weiter. Da es bei den Ermittlungen zu der einen oder anderen kleinen Panne kam, übernimmt das FBI den Fall und lässt Porters Team im Regen stehen. Auch sind sie nicht sonderlich nett gegenüber den Vieren und lassen sie dies auch immer wieder spüren. Da Bishop fliehen konnte, schiebt man Porter dies nun in die Schuhe. Doch er hat ihn nicht absichtlich laufen lassen. Er konnte gar nicht anders, da er verletzt war. Aber das sehen manche Leute anders. Auch wenn sie nicht mehr an Bishops Fall arbeiten, haben sie mit ihrem neuen Fall sehr viel zu tun. Wer ist das Mödchen unter dem Eis und wie ist sie dorthin gekommen?

Im zweiten Buch lernen wir neue Protagonisten kennen. Den einen mögen wir und den anderen würden wir am liebsten gleich zu Beginn wieder los werden. Doch so einfach ist das leider nicht. Poole, der für das FBI arbeitet, ist ein wirklich netter, intelligenter und hilfsbereiter Mensch. Er ist nicht wie sein restliches Team und das merkt man auch gleich. Ihn mag ich 😉

IWir erfahren immer mehr von Bishop und seinen Eltern. Auch werden wir wieder Teile aus seinem Tagebuch lesen was ich ja unglaublich spannend finde. Das ganze Buch ist total spannend und nervenaufreibend, dass man nicht aufhören kann zu lesen.

Das Ende ist richtig fies. Man wird einfach so stehen gelassen. Wie „zack Ende, kauf dir Teil3 wenn du wissen willst wie es weiter geht“. Dieses abrupte Ende war echt gemein und ich werde heute noch den dritten Teil beginnen, da ich so viele offene Fragen habe und wissen möchte was Sache ist  😉

 

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Verlag: blanvalet

Seiten: 688

Preis: 15,00 EUR // Taschenbuch: 10,00 EUR

„Amissa – Die Verlorenen“ von Frank Kodiak

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

In einer regnerischen Herbstnacht werden die Privatdetektive Rica und Jan Kantzius Zeugen eines grauenhaften Zwischenfalls an einer Autobahn-Raststätte: Ein panisches Mädchen rennt direkt auf die Fahrbahn und wird von einem Auto erfasst, jede Hilfe kommt zu spät. An der Raststätte findet sich die Leiche eines Mannes, der das Mädchen offenbar entführt und sich dann erschossen hat.
Die Privatdetektive stellen Nachforschungen an und finden heraus, dass es weitere Teenager gibt, die auf ähnliche Weise kurz nach einem Umzug verschwunden sind. Eine Spur führt zu „Amissa“, einer Hilfsorganisation, die weltweit nach vermissten Personen sucht und für die Rica arbeitet. Plötzlich ist nichts mehr wie es war, und Rica und Jan kommen Dingen auf die Spur, von denen sie lieber nie gewusst hätten.

 

Meine Meinung:

Frank Kodiak alias Andreas Winkelmann, hat es mal wieder geschafft mich voll in seinen Bann zu ziehen  =)

Amissa ist eine Hilfsorganisation, die von einem sehr reichen schweizer Internetunternehmer ins Leben gerufen wurde. Diese Organisation spürt verschwundene Menschen auf, bei denen die Polizei schon lange nicht mehr nach sucht. Aber nicht, weil sie nicht suchen möchten, sondern weil ihnen schlichtweg die Mittel dazu fehlen. Vor allem die Finanziellen, aber auch Personellen. Für diese Organisation arbeitet Rica, Jans Frau. Sie ist mit Leib und Seele dabei und versucht so viele Menschen wie möglich zu finden, da sie selbst schlechte Erfahrungen machen musste. Immer an ihrer Seite ist ihr Mann Jan, ehemaliger Polizist und nun Privatermittler. Zusammen ergeben sie ein wirklich tolles Team ab und sind perfekt aufeinander abgestimmt. Doch auch Jan hat eine nicht besonders schöne Vergangenheit und hat auch heute noch damit zu kämpfen. In ihrem neuen Fall werden sie teilweise an ihre Grenzen stoßen.

Ich finde die Idee von einem Ermittlerpaar sehr schön. Ohne viel Polizei, nur hier und da mal und ansonsten die beiden und die Organisation Amissa. Man erfährt hier schon einiges über Jan und Rica und weiß, dass da nocht sehr viel mehr kommen wird. Auch dieser Fall ist erschreckend, da so etwas wirklich passiert. Mir ging es richtig unter die Haut. Die Mädchen werden misshandelt und für verschiedene Zwecke benutzt.

Für mich war es von Anfang bis Ende einfach nur spannend und so real, dass man noch lange darüber nachgedacht hat. Auf den zweiten Teil freue ich mich jezt schon. Ihr auch?   🙂

 

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Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 400

Preis: 10,99 EUR

„Verschnitt“ von Jennifer Hauff

Werbung – Rezensionsexemplar von Mainwunder

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Lianes Familie wurde zerstört, als sie noch ein Kind war. Jetzt will sich die OP-Schwester rächen, an dem Kinderchirurgen, der geschlechtsverändernde Operationen an Kleinkindern vornimmt. Für ihren persönlichen Rachefeldzug sind ihr alle Mittel recht.
Als eine Patientin des Professors auf mysteriöse Weise verstirbt, findet Liane heraus, dass der Arzt illegale Hormonexperimente durchführt. Forschung und sein wissenschaftliches Renommee sind ihm dabei wichtiger als Einzelschicksale. Lianes Plan nimmt Fahrt auf. Doch mit ihren unkonventionellen Methoden bringt sie weitere Patienten in Gefahr.
Es gibt kein Zurück mehr. Kann sie die Menschenexperimente des Chirurgen stoppen, ohne selbst über Leichen zu gehen?

„Verschnitt“ basiert auf Fakten. Weltweit werden medizinisch unnötige Operationen an intergeschlechtlich geborenen Kindern vollzogen, um ihnen ein gesellschaftlich akzeptiertes Geschlecht zuzuweisen. Solche Operationen gehen oft einher mit immensen seelischen und körperlichen Problemen im weiteren Leben der Betroffenen, sind daher höchst unethisch und werden aktuell in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. „Verschnitt“ liefert in dieser Diskussion einen spannenden, belletristischen Beitrag.

 

Meine Meinung:

Ich hoffe es ist alles so richtig wie ich es schreibe, da dies ein wirklich sensibles Thema ist und ich es nur so schreiben kann wie ich es verstanden habe.

Dieses Buch behandelt ein Thema, welches man nur sehr selten in Büchern findet. Hier geht es um Intersexualität. Es geht um Menschen, Babys, die nicht nur ein Geschlecht haben, sondern beides. Man kann es sich so vorstellen: Nach außen hin deutet alles auf ein Mädchen hin, doch innenliegend ist ein nicht ganz ausgereifter Hoden gewachsen. Oder man hat eine Gebärmutter, ist aber laut aller vorhandenen Genitalien ein Junge. Und es gibt Ärzte, die den Eltern sagen, dass das nicht gebrauchte Gewebe entfernt werden muss, da das Kind sonst irgendwann an Krebs erkranken könnte oder andere Krankheiten bekommt. Natürlich möchte man nur das Beste für sein Kind und entscheidet sich für eine Operation, da der Arzt einem doch sagt, das dies notwendig ist. Hierfür werden dann Tests gemacht, um zu sehen welches Chromosom im Vordergrund ist und das Kind wird dann dahingehend opreriert. Doch genau da liegt der Fehler…..

In diesem Thriller geht es genau darum, dass aufgeklärt wird. Unsere Protagonistin Liane arbeitet in einem Krankenhaus, in dem auch der berüchtigte Arzt Gelders zugegen ist. Dieser führt an Babys, Operationen durch, sodass das Kind nur einem Geschlecht zugeordnet werden kann. Nach diesen Operationen müssen die Kinder ihr Leben lang Hormone zu sich nehmen, damit sie auch weiblich oder männlich bleiben.  Genau das versucht Liane zu verhindern und gibt sich die größte Mühe die Eltern aufzuklären. Natürlich heimlich, da sie sonst ihren Job verlieren würde. Doch genau hier liegt das Problem.

Das Buch fängt langsam an und ich dachte es steigert sich dann enorm. Pustekuchen. Es zog sich sehr in die Länge und es gab Kapitel, die meiner Meinung nach für das Buch nicht relevant waren und somit gestrichen werden könnten. Dadurch hatte man oftmals keine Lust mehr das Buch weiter zu lesen, obwohl das Thema wirklich wichtig ist und ich es toll finde etwas mehr darüber gelesen zu haben. Der Aufbau gleicht mehr einem Roman, als einem Thriller. Zum Ende hin kam ein wenig Spannung auf und es wurde nochmals interessant, doch der Anfang und das dazwischen waren für mich oftmals ein Kampf.

Das Thema des Buches hat mir sehr gut gefallen, doch die Protagonisten und deren Handlungen häufig nicht. Auch waren mir diese ein wenig zu blass. Außer Liane, der man durch das Buch hindurch gefolgt ist. Die anderen waren für mich eher Randfiguren. Auch hasse ich ständige Wortwiederholungen. Man kann eine Eigenart ja herausheben, aber an jedem Satzende…nein das ist eindeutig zu viel.

Ein tolles Thema, doch es gleicht mehr einem Roman als einem Thriller.

 

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Verlag: Mainbook

Seiten: 309

Preis: 12,00 EUR