“Stadt des Zorns: Ein Escape-Room Thriller (Teil2)” von Marc Meller

Werbung – Rezensionsexemplar vom Ullstein Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Spiel um dein Leben – im größten Escape-Room der Welt

Er nennt sich Janus und hat alles perfekt geplant: Blockierte Straßen und Schienen, eine Stadt im Chaos, Menschen in Todesangst. Aber was aussieht wie ein Anschlag, ist in Wirklichkeit ein Spiel. Und du hast nur eine Chance zu überleben: Du musst besser sein als er, seinen Fallstricken ausweichen und alle Rätsel lösen, um von einem Raum in den nächsten gelangen. Denn Janus hat ein Meisterwerk geschaffen: eine ganze Stadt als Todesfalle. Hannah weiß, was das bedeutet, sie hat als Einzige Janus’ letztes Exit-Game überlebt. Hauptkommissar Kappler versucht, Hannah zu retten und den Killer zu stoppen. Doch das Spiel, das in den Katakomben der Stadt beginnt, übersteigt ihre schlimmsten Alpträume …

 

Meine Meinung:

Der erste Teil hat mir ja unglaublich gut gefallen und ich musste einfach wissen wie es weiter geht. Das habe ich nun erfahren. Janus ist zurück und er hat einen Plan. Einen großen Plan.

Nach gut 9 Monaten wird Hannah wieder mit Janus konfrontiert. Wieder einmal ist sie in einem Escpae-Room Spiel von Janus gefangen, welches sie mit 7 weiteren Personen bestreiten soll. Die Spiele sind wie im ersten Teil ekelig und grausam. Im ersten Teil hat mir vor allem die Vorstellungsrunde der einzelnen Personen gefallen. Hier erfahren wir zwar nach und nach etwas über die Teilnehmer, aber ich habe längst nicht so mit ihnen gelitten wie im ersten Teil. Auch hat mich eine Handlung einer Person total gestört. Für mich passte das nicht ins Gesamtbild rein, aber das wird wohl Geschmackssache sein.

Es war wieder einmal spannend und die Kapitel sind wie im ersten Teil kurz gehalten, sodass man es so weglesen kann. Doch zum Ende hin wurde es schnell. Man musste irgendwie zu einem Ende kommen. Ich fand das Ende zwar auf einer Seite spannend, auf der anderen Seite aber auch “Ne oder”. Das war mir irgendwie zu platt.

Bis auf die genannten Punkte war es ein guter zweiter Teil.

 

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ullstein-buchverlage.de

Verlag: Ullstein

Seiten: 416

Preis: 11,99 EUR

“Die Verlorenen (Jonah Colley 1)” von Simon Beckett

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Als Jonah das Blut roch, war ihm klar, dass er in Schwierigkeiten steckte.

Jonah Colley ist Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei. Seit sein Sohn Theo vor zehn Jahren spurlos verschwand, liegt sein Leben in Scherben. Damals brach auch der Kontakt zu seinem besten Freund Gavin ab. Nun meldet Gavin sich überraschend und bittet um ein Treffen. Doch in dem verlassenen Lagerhaus findet Jonah nur seine Leiche, daneben drei weitere Tote. Fest in Plastikplane eingewickelt, sehen sie aus wie Kokons. Eines der Opfer ist noch am Leben. Und für Jonah beginnt ein Albtraum…

 

Meine Meinung:

Dies ist mein erster Beckett und er hat mich nicht enttäuscht.

Man was war das für ein Buch. Der Fall an sich hat mir unglaublich gut gefalen und auch die Protaginsten fand ich mega gut. Vor allem Jonah war super ausgearbeitet und auch sein Umfeld war gut. Hier konnte man gleich den einen oder anderen afnangen zu hassen oder zu lieben. Und ich habe gleich zwei Personen gefunden, die ich nicht leiden kann.

Der Schreibstil und die Art und Weise, wie Beckett die Geschichte erzählt hat, hat mir sehr gut gefallen. Es war spannend und auch tiefgründig. Die Themen, die hier angesprochen wurden passten sehr gut zusammen, weshalb es nicht zu viel wurde.

Einzig allein die Tatsache, dass Jonah ab und an ziemlich dämlich reagiert hat, bringt mich zu einem halben Punkt Abzug. Aber ansonsten kann ich euch den Fall nur empfehlen.

 

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rowohlt.de

Verlag: Wunderlich

Seiten: 416

Preis: 24,00 EUR

“Totenschrein (Ein Sayer-Altair-Thriller) Fall 3” von Ellison Cooper

Werbung – Rezensionsexemplar

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Mitten in Washington liegt die Leiche eines Mädchens. Die Tote sieht aus, als würde sie schlafen. Wären da nicht die Axt in ihrer Hand, die geschnitzten Affenfiguren um sie herum und eine blutige Botschaft. Alles deutet auf einen Ritualmord hin.
FBI-Agentin Sayer Altair übernimmt den Fall. Als herauskommt, dass das Opfer zu einer Gruppe vermisster Jugendlicher gehört, ahnt die Agentin, dass der Täter bald wieder zuschlägt. Ein Wettlauf gegen den grausamsten Mörder, mit dem Sayer es je zu tun hatte, beginnt.

 

Meine Meinung:

Ein Bus mit 24 Schülern verschwindet auf dem Weg zu einem MINT Wettbewerb. Doch wie kann ein Bus einfach so von der Bildfläche verschwinden, wo es doch so viele Verkehrskameras gibt? Diese und noch ein paar andere Dinge werden Sayer und ihr Team

Bei diesem Fall hat Agent Sayer es mit einem wahren Monster zu tun. Ein Täter, der den Bezug zur Realität vollkommen verloren hat und ein bestimmtes Ziel verfolgt. Alleine die Tatsache, weshalb der Täter mordet war auch irgendwo sehr spannend, da man darüber nun einiges mehr erfahren hat. Es war spannend, tiefgründig und actionreich zugleich.

Auch habe ich hier einiges über Sayer und ihre Vergangenheit erfahren und auch über eine Studie, die sie führt. Der Teilnehmer 037 wird hier öfter erwähnt und tritt auch häufig telefonisch mit Sayer in Kontakt. Alleine diese Gespräche waren schon genial, sodass man einfach mehr über Teilnehmer 037 erfahren möchte. Auch das Ende hat einen komplett sprachlos zurück gelassen, sodass man nun fieberhaft auf den 4. Fall wartet.

Ein wirklich gelungener Thriller, dessen Reihe ich nun vervollständigen möchte  =)

 

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ullstein-buchverlage.de

Verlag: Ullstein

Seiten: 416

Preis: 9,99 EUR

“Angstrichter” (Ein Grall und Wyler Thriller Band 4) von Lars Schütz

Werbung – Rezensionsexemplar vom Ullstein Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Er wird kommen, um zu richten …

Nürnberg wird von einem grausigen Mord erschüttert: An den Stadttoren hängen die viergeteilten Körperteile einer Leiche. Noch ehe die Identität des Opfers festgestellt werden kann, taucht im Internet ein Livestream auf: In einem Gewölbe kauert eine Person, gefesselt und mit einer schwarzen Kapuze verhüllt, hinter ihr schärft ein Scharfrichter seine Axt.
Für die Profiler Jan Grall und Rabea Wyler beginnt die Jagd nach einem Killer, der sich als Richter über seine Opfer erhebt. Und der bald auch sie im Visier hat.

 

Meine Meinung:

Er kommt, um zu richten und er wird richten. Du hast etwas getan, wofür man eine härtere Strafe oder überhaupt eine Strafe bekommen müsste. Doch deine Strafe war zu mild oder du wurdest nicht erwischt. Doch der Angstrichter weiß was du getan hast und nun wirst du dafür büßen. Dein Urteil wird nicht milde sein. Du wirst leiden und alle werden es sehen. Jede Strafe ist anders und anhand der Strafe weiß auch jeder, der sich damit auskennt, was du getan hast. Nimm dich in acht.

Das Buch war von Anfang an spannend und ist es auch geblieben. Da dies mein erstes Buch von Lars Schütz ist, kenne ich die beiden Ermittler nicht komplett, aber das tut dem Buch und der Geschichte keinen Abbruch. Ich mochte die beiden von Anfang an und fand den Aufbau der Geschichte auch klasse. Die Foltermethoden sind wirklich brutal. Schließlich kommen diese aus dem Mitteltalter und da hat man nicht lange gefackelt und nach einem Diebstahlt gleich die Hand abgehackt, mit der man die Ware geklaut hat. Auch wenn dies schon schlimm genug ist, gibt es noch weitaus schlimmere Methoden, die hier auch angewandt werden…..

Zum Ende hin fügt sich alles sehr gut zusammen und man wird auch noch ein wenig überrascht. Für mich war es ein durchweg toller Thriller und ich werde die anderen Teile auch noch lesen.

 

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ullstein-buchverlage.de

Verlag: Ullstein

Seiten: 352

Preis: 10,99 EUR

“Die Nacht” (Brand und Björk Reihe Teil 2) von Jan Beck

Werbung – Rezensionsexemplar

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Was er will ist Rache. Seine Methode ist Mord.

Als Hanna sich während eines Gewitters im dunklen Wald verläuft, scheint ihre größte Angst wahr zu werden – doch sie weiß nicht, dass ihr das Schlimmste noch bevorsteht … Ein paar Stunden später tritt ein Unbekannter, der sich selbst Der Nachtmann nennt, an die Öffentlichkeit: Fünf Menschen hält er in Glaskästen gefangen, und Nacht um Nacht wird einer von ihnen sterben – es sei denn, jemand schafft es, eine seiner Forderungen zu erfüllen. Sofort wird Europols Topermittlerin Inga Björk auf den Fall angesetzt. Als Leiterin der Sondereinheit für Serienverbrechen kennt sie die menschlichen Abgründe. Zusammen mit Christian Brand begibt sie sich auf die Suche nach einem Täter, der nichts dem Zufall überlassen hat.

 

Meine Meinung:

Der zweite Fall von Björk und Brand hat es wieder einmal in sich. Durch den letzten Fall haben sich ihre Wege zwar kurzfristig getrennt, aber das hielt nicht allzu lange an. Auch hat Björk Brand mal mehr Infos gegeben als noch beim ersten Fall  😀  Beide haben sich also aneinander gewöhnt.

Das Buch wird wieder aus verschiedenen Sichten erzählt und alles baut aufeinander auf und fügt sich später richtig gut zusammen. Die Entführten sind in Glaskästen gefangen und täglich wird einer von ihnen auf grausame Art und Weise sterben. Doch warum wurden sie entführt, eingesperrt und sollen nun sterben? Was haben sie in ihrem Leben verbrochen, das sie nun so leiden müssen?

Diese und auch andere Fragen werden im Laufe des Buches alle beantwortet. Björk und Brand haben mir hier wieder richtig gut gefallen und auch die Spannung des Buches blieb konstant oben. Auch ist es nicht zu offensichtlich, was mir echt gut gefallen hat. Das Ende war auch noch mal eine Überraschung pur.

Für mich war es ein gelungener zweiter Teil und ich warte nun sehnsüchtig auf den dritten Fall.

 

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penguinrandomhouse.de

Verlag: Penguin

Seiten: 464

Preis: 15,00 EUR

“Ausweglos” von Henri Faber

Werbung – Rezensionsexemplar vom dtv Verlag.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Zwei Türen. Kein Ausweg.

Vor Jahren hielt eine Mordserie Hamburg in Atem. Jetzt gibt es erneut eine Tote: Wieder fehlt der Ringfinger, wieder trägt die Tat die blutige Handschrift des Killers. Doch diesmal gibt es einen Zeugen, er wohnt Tür an Tür mit dem Opfer. Kommissar Blom ist fest entschlossen, den Mörder endlich zu fassen. Aber je tiefer er sich in den Fall verstrickt, desto mehr verschwimmen die Grenzen. Was ist Wahrheit, was Lüge? Wer ist Freund und wer Feind? Und vor allem: Wer ist Opfer und wer Täter?

 

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch mit jemandem zusammen gelesen und wir waren uns in sehr vielen Punkten einig, das uns manches nicht so sehr gefallen hat.

Unser Hauptprotagonist Elias wird wieder zu dem Fall hingezogen, von dem er damals abgezogen wurde, da es durch die Medien eine regelrechte Schlammschlacht gab, weil er und sein damaliger Kollege den Ringfinger Mörder nach längerer Ermittlungszeit immer noch nicht gefasst hatten. Er ist wieder bei der Mordkommission und hat einen ziemlich arschigen Vorgesetzten – Steiger. Steiger und seine Truppe sind wirklich unglaublich. Keiner hat richtig Bock zu ermitteln und wenn dann gleich mit dem Kopf durch die Wand und einer fühlt sich cooler als der andere. Ich hatte gehofft, dass sich dieses affige Verhalten auch mal legt, aber das tat es nicht und irgendwann nervt es einen. Dazu gesellen sich unsere anderen beiden Protagonisten, Noah und Linda. Die Nachbarn der ermordeten Emma.

Anfangs war die Story echt super interessant und man hat sich auf ein Katz und Maus Spiel mit dem Mörder gefreut. Doch davon fehlte jede Spur. Vom Mörder lesen wir ab und an mal ein paar Zeilen, was er denkt etc. Dann erfahren wir sehr viel über Linda und Noah. Sehr viel. Mir persönlich war dies eindeutig zu lang. Dies hätte man um einiges kürzen können, ohne  das dadurch der Sinn verloren gegangen wäre. Man merkt das beide ihre Probleme haben, aber diese so lange auszuschlachten war mir persönlich einfach zu viel.

Somit wurde das Buch recht lang und die Ermittlungen waren echt lahm. Zum Ende hin wurde es dann noch mal ein wenig spannend, aber auch gequetscht da man es zu einem Ende bringen musste. Es hat mich dann noch ein wenig überrascht, aber der Aufbau dahin war sehr lang.

 

buechergalerie-lohne.de

dtv.de

Verlag: dtv

Seiten: 496

Preis: 11,95 EUR

 

“Das Spiel – Es geht um dein Leben” von Jan Beck

Werbung – Rezensionsexemplar

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Sie jagen dich. Sie töten dich.

Als Mavie während einer Party auf ihr cooles, im Dunkeln leuchtendes Tattoo angesprochen wird, hält sie das für einen Scherz. Doch dann sieht sie es im Lichtstrahl der Tanzfläche mit eigenen Augen und gerät in Panik: Woher kommt der Skorpion auf ihrer Haut? Mavie ahnt nicht, dass das Zeichen sie zur Zielscheibe eines perfiden Spiels macht.
Zur gleichen Zeit übernehmen die Ermittler Inga Björk und Christian Brand den Fall einer brutal im Wald ermordeten Joggerin. Noch wissen sie nicht, dass dies erst der Anfang einer grausamen Mordserie ist. Und dass sie nur eine Chance haben, diese zu stoppen: Sie müssen die Seiten wechseln – und das tödliche Spiel mitspielen.

 

Meine Meinung:

Welches Spiel möchtest du spielen? Wahrscheinlich nicht dieses….

Zur Verstärkung des Teams wird Christian Brand zu diesem äußerst brutalen Fall hinzugezogen. Er soll Björk helfen die restlichen Opfer zu finden und diese retten. Doch das ist leichter gesagt als getan, da er zu Beginn recht wenig über diesen Fall weiß. Und dann müssen sie auch noch selber mitspielen. Ob das gut gehen kann?….

In diesem Thriller wird aus mehreren Sichten erzählt. Dies gefällt mir persönlich ja sehr gut und war hier auch richtig gut gemacht. Man ist zu keiner Zeit durcheinander gekommen und konnte sich jeden einzelnen Handlungsstrang sehr gut merken. Die Taten sind brutal und wenn man einmal dieses Tattoo trägt und es nicht einmal weiß, dann hat man wohl mehr als nur Pech…Sobald ein Jäger dich im Virsier hat, ist es auch fast schon vorbei….Eine fiese Jagd beginnt..

Der Schreibstil von Jan Beck ist flüssig und die Protagonisten haben mir auch echt gut gefallen. Doch manches war mir ein wenig zu offensichtlich und ich hätte mir hier ein wenig mehr Nervenkitzel gewünscht. Das es noch ein wenig mysteriöser wird. Ansonsten war es ein toller Thriller und ein echt fieses Spiel….

 

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penguinrandomhouse.de

Verlag: Penguin Verlag

Seiten: 480

Preis: 15,00 EUR

“Der Nachlass – Für Rache ist es nie zu spät” von Jonas Winner

Werbung – Rezensionsexemplar vom Heyne Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Hedda Laurent ist gestorben. Die Familie ist in Trauer vereint: Ihr Mann, die vier Kinder mit ihren Familien und Heddas Bruder Ruben sind nach Berlin gekommen, um Abschied zu nehmen. Doch bei der Testamentseröffnung erleben sie eine böse Überraschung. Nur einer der Anwesenden wird Heddas beträchtliches Vermögen erben. Wer der Glückliche ist, soll ein Wettkampf entscheiden. 27 Aufgaben müssen die Angehörigen bewältigen. Nur einer kann gewinnen. Doch was ganz harmlos beginnt, droht bald zu eskalieren. Alte Konflikte und Verletzungen reißen wieder auf. Und das Spiel wird gefährlich.

 

Meine Meinung:

Puh was für ein Buch.

Hedda liegt im Sterben und möchte, dass ihre Kinder, mit jeweiligem Partner und deren eigenen Kindern zu ihr kommen. Ein letztes Mal möchte sie sie alle sehen und durch den Notar Nowotny, wenn sie dann nicht mehr lebt, das Testament eröffnen lassen. So weit so gut. Was dann aber folgt war……

Den Anfang fand ich gut, aber was dann folgte war einfach nur Chaos. Es wurde ständig zwischen den Zeiten gesprungen, dann aus vielen verschiedenen Sichten erzählt und dann wurde es echt unrealistisch. Aus verschiedenen Sichten erzählen ist ja schön, aber für mich war manches davon nur Gerede. Auch die Tatsache, dass durch 27 zu erledigende Aufgaben jemand das Erbe erhält fand ich etwas mittelmäßig. Ihr könnt mich für kleinlich halten, aber das sollte schon ein wenig mehr an der Realität sein. Man hätte ja ausmachen können, dass derjenige, der gewinnt mehr bekommt, aber den Pflichtteil bekommt ein jeder. Man bekommt diesen nur nicht wenn man freiwillig darauf verzichtet. Und das macht hier sicher keiner. Also ich kenne es nicht, dass nur einer durch das Gewinnen von Spielen das Erbe bekommt. Da könnt ihr mich aber gerne korrigieren.

Die Aufgaben an sich waren zu Beginn sehr leicht und wurden immer gefährlicher. Je gefährlicher sie wurden, desto mehr hätte der Verstand aller Beteiligten einsetzen müssen. Nein, wir machen fröhlich weiter. Viele Aufgaben waren einfach nur ekelhaft und krank.

Ich fand es an manchen Stellen anstrengend und ich habe leider zu keinem Protagonisten eine Bindung aufbauen können. Sie waren halt da. Der Schreibstil von Jonas Winner gefällt mir und auch das überraschende Ende fand ich gut, aber der Rest hat mir leider so gar nicht gefallen.

 

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penguinrandomhouse.de

Verlag: Heyne

Seiten: 352

Preis: 12,99 EUR

“Der Blutkünstler (Tom Bachmann Serie 1)” von Chris Meyer

Werbung – Rezensionsexemplar

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Tom Bachmann seziert Seelen – von Mördern, Psychopathen, Sadisten. Dabei geht er akribisch vor, um das Böse, das diese Menschen in sich tragen, zu verstehen. Tom Bachmann ist ohne Zweifel der beste Profiler seiner Generation. Doch nun bekommt er es mit einem Killer zu tun, der dem Wort Grausamkeit eine neue Dimension verleiht: dem Blutkünstler.
Der Blutkünstler foltert seine Opfer lange und ausgiebig, ehe er ihre Körper dazu benutzt, um etwas Großes zu erschaffen. Ein Kunstwerk. Ein Vermächtnis. Ein Farbenspiel aus Fleisch und Blut.
Tom Bachmann, der „Seelenleser“ des BKA, setzt alles daran, den Blutkünstler zur Strecke zu bringen. Dabei muss er sich einer verstörenden Wahrheit stellen, einer Wahrheit, die erklärt, warum er der Einzige ist, der den Killer aufhalten kann.

 

Meine Meinung:

Tom Bachmann ist selbstbewusst, emotionslos und teils unnahbar. Auch wenn er durch seine Art oft bei anderen aneckt, fängt man an ihn zu mögen. Sein Team, bestehend aus Ira, Katja, Nina und Phillip hat mir sehr gut gefallen. Ira mochte ich auch direkt und Kate nervt mich von ihrer Art her etwas. Sie merkt einfach nicht wann es genug ist und wann man besser aufhören sollte. Doch als Ermittlerin macht sie einen guten Job. Den Rest des Teams hat man zwar kennengelernt, aber noch nicht so wie die drei.

In dem Buch verfolgen wir nicht nur das Team bei den Ermittlugen, sondern auch den Mörder selbst. Die Taten des Mörders werden äußerst genau beschrieben. Wie er sich seine Opfer aussucht, wie er sie Schritt für Schritt umbringt und dann in Szene setzt. Es ist wirklich sehr blutig und brutal. Manch einem könnte hier durchaus übel werden. Zu diesen beiden Punkten kommt noch die Vergangenheit von Tom hinzu. Wir erfahren ein wenig was aus dieser, aber nicht zu viel was ich auch sehr gut finde. Doch irgendwann wird man mit seiner Vergangenheit konfrontiert und so muss sich Tom  nicht nur auf die Suche nach dem Bltkünstler machen, sondern sich auch mit seiner Vergangenheit auseinander setzen.

Für mich war es von Anfang an ein toller Thriller, dessen Ende sich ruhig etwas mehr Zeit hätte nehmen können. Man merkte einfach das es nun beendet werden muss, um den Leser zufrieden zu stellen. Das fand ich etwas schade, da der Rest für mich so unglaublich gut war. Die Kapitel hätte ich etwas deutlicher voneinander getrennt. Man konnte zwar irgendwann erkennen wo man sich gerade befindet, doch eine andere Schrift oder Orstangaben hätten es noch interessanter und einfacher gemacht.

Trotz des raschen Endes, kann ich jedem diesem Thriller, mit einem starken Magen, nur empfehlen  =).

 

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ullstein-buchverlage.de

Verlag: Ullstein

Seiten: 368

Preis: 10,99 EUR

“Der Erlkönig” von Jérome Loubry

Werbung – Rezensionsexemplar vom Ullstein Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Wenige Tage nachdem Sandrine zu der Insel aufgebrochen ist, auf der ihre verstorbene Großmutter gelebt hat, findet man sie verstört und mit fremdem Blut an ihren Kleidern am Strand. Sie wird ins Krankenhaus eingeliefert. Was sie erzählt, ist wirr. Kommissar Damien kann sich keinen Reim darauf machen. Von welchem Kinderheim spricht Sandrine? Was hat es mit dem Bootsunglück auf sich, bei dem alle Kinder ums Leben gekommen seien sollen? Und weshalb stammelt sie immer wieder voller Schrecken diesen einen Namen: der Erlkönig? Damien folgt den Puzzleteilen von Sandrines Geschichte – und blickt schon bald in einen Abgrund, der dunkler ist als jede Nacht.

 

Meine Meinung:

Dieser Thriller ist für mich ein absolutes Jahreshighlight.

Alles beginnt mit der Journalistin Sandrine, die das Erbe ihrer Großmutter antreten soll. Kaum auf der Insel angelangt, geschehen merkwürdige Dinge. Kurze Zeit später findet man sie blutüberströmt am Strand und sie wird in das nahegelegene Krankenhaus gebracht. Was ist Sandrine nur geschehen? Und gibt es ein weiteres Opfer, da das Blut nicht von Sandrine stammt? All dies versucht der wirklich charismatische Kommissar Damien mit der äußerst sympathische Psychologin Veronique aufzudecken.

Das Buch fängt total spannend an und bleibt es bis zum Ende auch. Zudem wird es aus verschiedenen Sichten erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. So konnte und wollte man mit dem Lesen gar nicht aufhören. Dadurch das es so packend, ergreifend und bildhaft geschrieben war, lief in meinem Kopf direkt ein Film ab, den ich am liebsten nicht hätte enden lassen wollen.

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

 

buechergalerie-lohne.de

ullstein-buchverlage.de

Verlag: Ullstein

Seiten: 400

Preis: 10,99 EUR