„Waldesgrab“ von Lene Schwarz

Werbung Unbezahlt- Rezensionsexemplar vom Rowohlt Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Das «Quellbach» liegt ruhig und idyllisch inmitten eines riesigen Waldgebiets im Harz. Auch der Koch Leon Bosch schätzt die Abgeschiedenheit des urtümlichen Gasthauses – bis er im Dunkel der hohen Bäume eine grauenvolle Entdeckung macht: eine tote Frau, in deren Brust kein Herz mehr steckt, sondern ein pechschwarzer Quarzstein. Als weitere ähnlich zugerichtete Leichen auftauchen, versucht Leon fieberhaft, dem Mörder selbst auf die Schliche zu kommen. Denn die Steine in den Toten haben etwas mit seiner eigenen Vergangenheit zu tun, mit einem dunklen Geheimnis, das er Jahre zuvor im Wald vergraben und für immer in Sicherheit geglaubt hatte …

 

Meine Meinung:

So, der Klappentext hörte sich für mich ziemlich interessant an und ich wollte gerne wissen welches Geheimnis Leon mit sich trägt und wer die Frauen umbringt. Noch dazu auf eine so grausame Art und Weise.

Das Buch ist in drei Teile unterteilt und im Prolog bekommen wir den ersten Mord serviert und erfahren auch zugleich wie Leon die Leiche gefunden hat. Im ersten Teil finden wir dann heraus wer diese Person ist und was sie mit Leon zu tun hat. Dies werden wir im Laufe des Buches auch bei den anderen Leichen erfahren.

Doch das dazwischen war mir persönlich einfach zu langweilig. Es zog sich dermaßen in die Länge, dass ich manchmal echt aufhören wollte zu lesen und so habe ich mich durch die 416 Seiten gequält. Ja, so kann man es ausdrücken…An und für sich ist es eine tolle Idee gewesen, aber die Umsetzung war nicht immer perfekt. Man hätte hier so vieles kürzen oder umändern können und auch das Ende war mir persönlich dann echt zu lang..also der Epilog…Da dachte ich das es nie mehr aufhören wird.

Bis auf die Morde und ein paar Kleinigkeiten, hat mir dieser Krimi leider gar nicht zugesagt. Und auch das große Geheimnis ist für mich nicht so groß gewesen….

 

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Verlag: Rowohlt

Seiten: 416

Preis: 10,00 EUR

„Mydworth – Tod im Mondschein“ von Matthew Costello

Werbung Unbezahlt – Rezensionsexemplar vom be Verlag (Bastei Lübbe)

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Kaum haben sich Lord und Lady Mortimer in Mydworth eingelebt, da gibt es schon einen neuen Fall: Der junge Syd Buckman wird erschossen im Wald aufgefunden. Neben ihm liegt seine Schrotflinte, offenbar wollte er nachts heimlich auf die Jagd gehen. War es ein Unfall? Oder hat jemand dem Wilderer absichtlich das Handwerk gelegt? Die Mutter des Jungen ist überzeugt, dass es sich um ein Verbrechen handelt. Kat und Harry beginnen zu ermitteln und stellen fest, dass Syd eine Menge Geheimnisse hatte …

 

Meine Meinung:

Endlich geht es mit dem zweiten Fall für Lady und Lord Mortimer weiter. Ich habe die beiden seit dem ersten Fall total ins Herz geschlossen und freue mich jetzt schon auf den dritten Fall. Die beiden sind einfach super sympathisch und es hat ein wenig etwas von Mr. und Mrs. Smith. Sie kennen sich zwar, aber wissen nicht genau was der andere damals so wirklich getan hat und das frischt alles noch einmal auf.

In ihrem neuen Fall geht es ums Wildern. Kurz nachdem Syd Buckman wieder am Wildern war und seine Beute wegschaffen möchte, stirbt dieser. Eine Kugel ist in seinem Körper. Hat er seine Waffe nicht gesichert und war alles nur ein tragischer Unfall? Doch weshalb hat er eine Kopfwunde, die bisher niemand entdeckt hat, außer unserem Ermittlerduo Mortimer? Nach dieser Entdeckung und durch den Auftrag von Syds Mutter zu ermitteln, machen die beiden sich auf Spurensuche und werden auch bald fündig. Doch weshalb musste Syd sterben?

Wieder einmal werden wir mit dem Charme der beiden verzaubert. Ich mag es einfach wie sie miteinander sprechen und sich selbst immer wieder fragen, ob sie den anderen wirklich richtig kennen, da sie immer neue Seiten an ihrem Partner finden. Auch finde ich es gut das Man sieht das Kat ein paar Zweifel hegt, ob sie in diesem kleinen Dorf wirklich richtig glücklich wird, wo sie doch vorher so ein spannendes Leben geführt hat. Man kann die Entwicklung der Personen mitverfolgen.

Ich kann euch diese Krimireihe nur empfehlen, vor allem wenn ihr Downton Abbey, Mr. und Mrs. Smith und andere Serien in dieser Richtung mögt.

 

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Verlag: be e-Books

Seiten: 134

Preis: 8,90 EUR // e-Book: 2,99 EUR

Alter: 16

„Mydworth – Bei Ankunft Mord: Ein Fall für Lord und Lady Mortimer“ von Neil Richards, Matthew Costello

Werbung – Rezensionsexemplar vom be (Bastei Lübbe) Verlag. Ganz lieben Dank dafür.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Folge 1: England, 1929: Mydworth – ein kleiner verschlafener Ort im ländlichen Sussex. Hier geschieht selten etwas Aufregendes … Aber das ändert sich, als der junge Adlige Sir Harry Mortimer zusammen mit seiner amerikanischen Frau Kat in seinen Heimatort zurückkehrt. Kaum sind die beiden in Mydworth angekommen, werden bei einer Party im Herrenhaus Mydworth Manor kostbare Juwelen gestohlen. Die beiden Täter kann man auf frischer Tat ertappen: einer wird erschossen, aber der andere kann fliehen. Lady Lavinia – die Hausherrin und Harrys Tante – will einen Skandal vermeiden und bittet ihren Neffen um Hilfe. Auch die örtliche Polizei ist mit dem Verbrechen überfordert, daher beginnen Kat und Harry auf eigene Faust zu ermitteln.

 

Meine Meinung:

Es wird der Vergleich gezogen das man diese Reihe mögen wird wenn man Downton Abbey, und Babylon Berlin mag. Babylon Berlin habe ich nie gesehen, Downton Abbey aber schon. Und ich finde dieser Vergleich passt sehr gut zu diesem Krimi, da es auch in der Zeit von Downton Abbey spielt (zwei Jahre nach dem Film). Aber wenn man Downton Abbey gesehen hat kann man so viele Vergleich ziehen. Angefangen bei den Dienern bis hin zu den Zofen. Man kennt sich dadurch einfach perfekt aus =) Außerdem mag ich die Kleidung aus der Zeit total gerne leiden.

Zu Beginn des Krimis werden uns Harry und Kat beschrieben. Wie alt sie sind (beide 32) und was sie in ihrem bisherigen Leben gemacht haben. Dies ist kurz und knackig und hat mir persönlich sehr gut gefallen. Die beiden kehren in Harrys Heimat nach England zurück und werden von nun an dort wohnen. Und zwar in Mydworth. Bei der Ankunft bekommt Harry von einem Fahrer einen weißen Briefumschlag überreicht, den er direkt öffnet. Nachdem er die Botschaft gelesen hat, muss Kat alleine in ihr neues Zuhause fahren. Kat kennt sich überhaupt nicht aus und verfährt sich ein wenig. Nachdem sie dann doch endlich in ihrem neuen Heim angekommen ist, ist keine Bedienstete da, das Haus ist kalt und so macht sie sich auf dem Weg zu Harrys Tante Lavinia, die nicht weit von ihnen wohnen soll.

Als Kat dort endlich ankommt wird plötzlich auf sie geschossen. Doch warum schießt jemand auf sie? Sie hat doch gar nichts verbrochen. Noch während auf Kat geschossen wird, taucht auch Harry auf und gesellt sich völlig verwirrt zu ihr und wartet ab bis keine Schüsse mehr zu erwarten sind. Doch wer hat geschossen und warum?

Der Schreibstil ist wirklich richtig gut und man kann sich direkt in die 20er Jahre versetzen. Mir hat es nur nicht besonders gefallen, dass sehr oft Worte kursiv geschrieben wurden, um dem Wort eine eindringlichere Bedeutung zu verleihen. Ab und an geht dies ja, aber so oft…hat mich dann schon ein wenig genervt. Doch sonst ist es ein toller erster Fall für Harry und Kat und ich bin schon gespannt wie es weiter gehen wird =)

 

 

 

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Verlag: be Verlag

Seiten: 154

Preis: 2,99 EUR

Alter: ab 16

„Sterbekammer“ von Romy Fölck

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag.

Kleine Spoiler wenn man den zweiten Teil noch nicht gelesen hat.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war. Als Polizistin Frida Paulsen in der Mühle auf eine verdeckte Bodenklappe stößt, ist sie zutiefst erschüttert, denn die Tür führt zu einer Kammer, die wie ein Gefängnis anmutet. Ihr Kollege Bjarne Haverkorn erinnert sich an eine junge Frau, die vor Jahren spurlos in der Marsch verschwand. Alles deutet darauf hin, dass die Entführte in der Kammer gefangen gehalten wurde …

 

Meine Meinung:

Ich war letztes Jahr auf einer Lesung von Romy Fölck und da kündigte sie schon den dritten Fall mit Frida und Haverkorn an. Nachdem ich wusste das dieses Buch 2019 erscheinen wird, konnte ich nicht mehr warten es endlich zu lesen. Und nun habe ich es schon wieder durch und würde nur zu gerne das nächste Buch von ihr lesen =)

Endlich ein neuer Fall für Frida und Haverkorn. Eine Frau verschwindet im Jahre 2010 spurlos. Damals war Haverkorn der leitende Ermittler und konnte die Vermisste nicht finden. Doch nun gibt es eine neue Spur, die sie zu einer alten Mühle führt. Ist die Frau noch am leben und wenn was musste sie all die Jahre über sich ergehen lassen? Können die beiden diesen alten Fall endlich lösen und die Familie erlösen?

Neben diesem brisanten Fall gibt es noch den Tankstellenmord. Das BKI hat alle Hände voll zu tun und bekommt auch noch einen neuen Vorgesetzten, Nick Wahler, vor die Nase gesetzt. Nick Wahler ist sehr engagiert und hasst Unpünktlichkeit. Er arbeitet rund um die Uhr und kommt bei seinen Angestellten nicht sehr gut an. Frida findet das er ein Arschloch ist. Ob sich dies noch ändern wird?

Im zweiten Teil haben wir erfahren das Haverkorn seit vierzig Jahren eine Tochter hat. Henni ist eine sehr lebensfrohe und liebenswerte Person, die ich von Anfang an mochte und die wir im Laufe des Buches immer besser kennenlernen dürfen. Aber wie geht man plötzlich damit um, dass man Vater ist und das schon seit vierzig Jahren? Wird man sich schnell aneinander gewöhnen oder ist einfach zu viel Zeit vergangen?

Auch dieser Fall konnte mich wieder voll in seinen Bann ziehen. Einen ganz ganz kleinen Minuspunkt gibt es bei mir dafür das man ab einem gewissen Punkt einfach weiß wer der Täter ist. Das war mir einfach ein bisschen zu früh. Ansonsten bin ich von dem Fall und dem drumherum begeistert und freue mich schon wahnsinnig auf den vierten Fall.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 432

Preis: 20,00 EUR

„Vier Frauen und ein Mord“ von Agatha Christie

Werbung – Rezensionsexemplar vom Atlantik Verlag.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Die liebenswerte, vielleicht etwas geschwätzige Mrs. McGinty wurde brutal ermordet und schnell wird ihr Untermieter für die Tat verhaftet. Doch wirkt er keineswegs wie ein Mörder, höchstens etwas verschroben. Kurz vor ihrem Tod hatte die alte Dame einen Brief an die Zeitung bezüglich eines Artikels über vier Verbrecherinnen geschrieben, der ihre Aufmerksamkeit erregt hatte. Hercule Poirot und Ariadne Oliver rollen den Fall neu auf.

 

Meine Meinung:

Tja, wer hat die ehrbare Mrs. McGinty eiskalt ermordet und warum? Und ist Mrs. McGinty wirklich so ehrbar wie man sagt? Wird vielleicht ein unschuldiger Hingerichtet?

Eigentlich ist der Fall abgeschlossen, doch der Kommissar Spencer glaubt an die Unschuld des Täters und möchte das Hercule Poirot sich diesen Fall noch einmal genau anschaut. Es gibt sehr viele Beweise, die zu dem verurteilten Täter führen, aber inwiefern kann man diesen Beweisen trauen? Hercule Poirot fängt an den Fall wieder aufzurollen und scheucht damit auch die ein oder andere Person auf, die ihn lieber tot sehen würde, da er schon zu viel herausgefunden hat.

Für mich war es ein durch und durch gelungener Krimi.

 

 

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Verlag: Atlantik

Seiten: 240

Preis: 12,00 EUR

„Unbarmherzig“ von Inge Löhnig

Werbung – Rezensionsexemplar vom Ullstein Verlag (Netgalley). Ganz lieben Dank dafür.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Gina Angelucci, Spezialistin für Cold Cases bei der Münchner Kripo, ist aus der Elternzeit in den Dienst zurückgekehrt. Ihr Ehemann und Kollege Tino Dühnfort betreut die kleine Tochter. Als in dem idyllischen Dorf Altbruck zwei Leichen gefunden werden, die mehrere Jahrzehnte verscharrt gewesen waren, übernimmt Gina die Ermittlungen. Die Identität der Toten nach so langer Zeit zu klären, erscheint zunächst als unlösbare Aufgabe. Dann wird klar, dass das weibliche Opfer aus dem Baltikum stammt. War sie eine Zwangsarbeiterin? Während Gina einen Mörder sucht, der vielleicht selbst nicht mehr am Leben ist, bemerken sie und Tino nicht, dass ihnen jemand ihr privates Glück missgönnt und es zerstören will.

 

 

Meine Meinung:

Dies ist für mich das erste Buch von Inge Löhnig. Den ersten Fall von Gina Angelucci habe ich nicht gelesen, aber man hat in diesem zweiten Buch alle sofort kennengelernt und ist super zurecht gekommen. Also benötigt man nicht zwangsläufig den ersten Fall, um diesen zu verstehen, da diese unabhängig voneinander sind. Bis auf einen alten Fall von Gina, aber dieser wird hier sehr gut beschrieben –  worum es damals ging und was es mit der Person auf sich hat, um die es hier geht.

Hier geht es um Cold Cases und ich liebe solche Fälle. Wer war der Täter? Gibt es noch Zeugen, die sich damals nicht gemeldet haben? Wird man diesen Fall jemals lösen können? Gina ist in der Abteilung für Cold Cases zuständig und wird durch einen Zeitungsartikel auf diesen Fall aufmerksam. Sie muss hart dafür kämpfen, um diesen Fall überhaupt bearbeiten zu dürfen. Aber nachdem dies geklärt ist macht sie sich an die Arbeit. Doch dies wird nicht ihr einziger Fall bleiben. Denn es gibt da eine Person, die ihr und ihrer Familie das Leben zur Hölle machen will. Und besagte Person gibt nicht so schnell auf.

Ginas Ermittlungen nehmen nur langsam an Fahrt auf, da es natürlich nicht mehr allzu viele Zeugen gibt und so versucht sie mit den vorhandenen Beweisen irgendetwas heraus zu finden. Und das ist nicht immer leicht, da ihr nicht jeder gerne hilft. Und genau da liegt mein Problem. Manches wurde mir persönlich einfach zu sehr in die Länge gezogen das es manchmal keinen Spaß mehr gemacht hat weiter zu lesen. Die Rückblicke zwischendrin fand ich wirklich toll, aber manch eine Erinnerung wurde einfach zu sehr ausgedehnt.

Und der private Fall von Gina war anfangs noch interessant, wurde aber, je näher man der Lösung kam, immer seltsamer. Der Hauptfall ist wirklich super, aber ein paar Dinge zwischendrin hätten nicht sein müssen.

 

 

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Verlag: Ullstein

Seiten: 384

Preis: 12,99 EUR

„Erbsünde“ von Faye Kellerman

Werbung – Rezensionsexemplar vom Harper Collins Verlag. Ganz lieben Dank dafür.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

In einer ruhigen Straße am Rande von Greenbury, New York entdeckt Detective Peter Decker die schrecklich zugerichtete Leiche eines jungen Mannes, Brady Neil. Das Opfer führte ein unauffälliges Leben: fester Job, kaum Freunde, keine Vorstrafen. Doch Peter entdeckt eine Verbindung in Verbrecherkreise – Bradys Vater wurde für einen Raubmord verurteilt, als Brady noch ein kleiner Junge war. Als dann auch noch ein Freund von Brady verschwindet, stellt sich für Peter und seine Frau Rina die Frage: Lässt jemand die Kinder für die Sünden ihrer Väter büßen?

 

Meine Meinung:

Der Klappentext hat mich von Anfang an überzeugt. Rächt sich hier wirklich jemand an den Kindern der verurteilten Mörder? Oder steckt viel mehr dahinter?

Das Buch fängt erst einmal damit an das eine Jugendbande für Unruhe sorgt und somit die Leiche von Brady Neil gefunden wird. Doch es stellt sich schnell heraus das sie nichts mit diesem Mord zu tun haben, sondern nur Spaß daran hatten ein paar Briefkästen zu zerstören und zufällig eine Leiche zu finden. Decker nimmt sofort die Ermittlungen auf und merkt das dieser Mord nicht so schnell zu lösen ist.

Decker ist nicht der übliche Detective. Meist sind diese geschieden, übergewichtig, Alkoholiker oder haben andere Probleme. Decker aber ist mit der zauberhaften und liebevollen Rina verheiratet, die sich auch an den Ermittlungen beteiligt. So recherchiert sie Dinge für Decker wenn dieser mit Verdächtigen sprechen muss oder etwas anderes zu tun hat. Also im wahren Leben wird es das nicht geben, da sie keine Polizistin ist und auch nicht die Infos bekommen würde, da diese nicht an Angehörige weiter gegeben werden dürfen. Auch wenn man einen Besucherausweis oder einen Sonderausweis hat wird dies nicht geschehen. Es war zwar ganz schön mit anzusehen wie gut die beiden sich verstehen, aber dieser Punkt war mir ein bisschen zu viel des Guten. Und sein Partner McAdams ist ja auch noch da und kann viel mehr ausrichten als Deckers Frau, die zwar eine tolle Hilfe war, aber nichts wirklich bewegen kann.

Da es nicht nur eine Person in diesem Buch gibt, muss man sich ein paar Figuren merken, um die es hier geht. Aber dies ist kein Problem, da die genannten Personen immer wieder irgendwo auftauchen und man diese so auch besser kennen lernt.

Der Schreibstil ist flüssig und man konnte eine Seite nach der anderen so weg lesen ohne das es langweilig wurde. Ich fand das Buch gut, nur die Sache mit der vielen Hilfe von Rina fand ich dann doch etwas unglaubwürdig und hat mir nicht so gefallen.

 

 

 

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Verlag: Harper Collins

Seiten: 448

Preis: 14,9 EUR

„Jagdtrieb“ von Hendrik Esch

Werbung – Rezensionsexemplar vom Autor erhalten. Ganz lieben Dank dafür.

     von 5 Sternen

 

Klappentext:

Der junge Anwalt Paul Colossa aus München erbt nach dem überraschenden Selbstmord seines Onkels dessen Kanzlei in Neustadt in der bayerischen Provinz – und damit eine Menge kurioser Fälle. Wie den der hübschen Maja, Tochter des zwielichtigen russischen Unternehmers Victor Rivinius. Maja wird von ihrem Ex-Geliebten gestalkt, und Colossa soll vor Gericht ein Kontaktverbot erwirken. Dabei erliegt Colossa prompt selbst den Reizen der jungen Frau. Blind vor Liebe verstößt er gegen alle Regeln – und übersieht, wie sehr Maja in die dubiosen Machenschaften ihres Vaters verstrickt ist. Unversehens befindet er sich mitten in einer höchstgefährlichen Jagd

 

Meine Meinung:

Ich habe mich sehr gefreut als der Autor mich gefragt hat, ob ich sein Buch lesen möchte. Und dies habe ich nun getan.

Das Buch hat viele, aber kurze und knackige Kapitel. Vor jedem Kapitel wird einem ein neuer Jagdbegriff erklärt und ich finde das dies eine echt coole Idee ist und es dadurch sehr abwechlungsreich war.

Die Protagonisten und deren Umfeld werden sehr genau und gut beschrieben. Dennoch war mir am Anfang zu viel Gerde rund um die Kanzlei. Also mir war es ein wenig zu viel. Ich muss nicht fast jeden Mandanten von Herrn Colossa kennen lernen und auch nicht jeden Winkel der Kanzlei oder seines Hauses. Gute Beschreibungen mag ich, aber so viel auch wieder nicht.

Meiner Meinung nach zog sich das Buch auch ein wenig zu sehr in die Länge und die Spannung war auch nicht konstant da. Es ist ein guter Krimi, der mich aber nicht ganz abholen konnte.

 

 

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Verlag: Goldmann

Seiten: 496

Preis: 10,00 EUR

„Jagdsaison: Ein mörderischer Reisebericht“ von Nina Casement

Werbung – Rezensionsexemplar von der  Autorin erhalten. Vielen lieben Dank dafür.

     von 5 Sternen

 

Klappentext:

„Nur weg!“ – mehr hat Frederika nicht im Sinn, als sie gen Norden reist. Vielleicht sogar, um zu sterben. Doch dann entdeckt sie unerwartet ihre Begeisterung fürs Reisen und ihren Lebensmut dazu. Bald hat sie ihr Herz an die Schönheit Schwedens verloren und fragt sich, wie sie eine Weiterreise finanzieren kann. Da kommt ihr das freundliche Männerduo, das einen Mitfahrer sucht, gerade recht. Besonders der schüchterne Lars gewinnt rasch ihre Freundschaft. Doch ihn scheint ein finsteres Geheimnis zu belasten.
Unterdes glaubt ausgerechnet der frustrierte Polizist Karl Andersson an eine Verbindung zwischen den anonymen Leichen, die immer zahlreicher in den skandinavischen Wäldern auftauchen. Dabei zählt er doch eigentlich nur noch die Tage bis zur ersehnten Rente.
Drei Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten – für sie alle werden die dunklen Wälder Schwedens zum Prüfstein ihres bisherigen Lebens und jeder von ihnen muss am Ende über sich selbst hinauswachsen.

 

Meine Meinung:

Ich habe das Buch direkt von der Autorin bekommen, nachdem sie mich per Mail gefragt hatte, ob ich Interesse hätte es zu lesen. Ich habe mir dann die Leseprobe durchgelesen und war an dem Buch interessiert. Man darf nicht vergessen das es wirklich eher ein Bericht, eine Erzählung ist, als ein üblicher Krimi/Thriller. Es gibt hier nur ganz selten Gespräche zwischen den Personen und wenn es welche gibt, sind diese sehr kurz gehalten, da hauptsächlich alles erzählt wird.

Das Cover passt meiner Meinung nach sehr gut zum Buch, da sich viel in den Wäldern abspielt und dort auch das Blut „fließt“.  😉

Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt. Einmal aus der von Fred, die beschließt ihr Leben aufzugeben und auf Reisen zu gehen und wieder zu sich selbst zu finden. Dann aus der von dem wirklich trostlosen Polizisten, der nicht allzu viel in seinem Leben erreicht hat und nun einem äußert guten Fall auf die Spur kommt. Und zu guter Letzt aus der von Lars. Dieser ist auf seiner Reise allerdings nicht alleine unterwegs.

Eigentlich ist Fred eine sehr zurückhaltende Person, die sich nur schwer mit neuen Leuten anfreundet. Doch durch das ganze Reisen wird sie ein wenig offener. Vielleicht ein wenig zu offen? Lars hat auch so seine Probleme mit anderen Menschen auszukommen, da er in seinem Leben schlechte Erfahrungen gemacht hat. Und Karl ist für mich wirklich ein ganz armer Kerl. Keine Freunde, macht immer pünktlich Feierabend und ist ein wenig seltsam.

In diesem Buch ist man komplett auf sich alleine gestellt und genießt die vollständige Ruhe, die Fred des Öfteren umgibt.

Ich weiß das es eher ein Bericht ist, aber mir persönlich haben dann doch ein paar Gespräche mehr untereinander gefehlt, da ich dies gerade bei solchen Geschichte sehr liebe und es alles noch interessanter gemacht hätte. Dennoch ist es ein lesenswertes Buch.

 

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Verlag: Books on Demand

Seiten: 220

Preis: 8,99 EUR // e-Book: 3,99 EUR

 

„Die Essenz des Bösen“ von Tony Parsons

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag. Klappentext und Cover stammen ebenfalls vom Verlag. Ganz lieben Dank dafür.

     von 5 Sternen

Klappentext:

Für Detective Max Wolfe ist es die dunkelste Stunde seines Lebens: Nur mit Glück überlebt er einen Terroranschlag auf ein Einkaufszentrum, bei dem fünfundvierzig andere Menschen sterben. Eine Woche später ist die Londoner Polizei den Tätern auf der Spur, aber der Einsatz läuft aus dem Ruder. Die Drahtzieher des Anschlags, zwei Brüder, werden bei der Festnahme erschossen.

Doch für viele Londoner ist die Sache damit noch nicht beendet. Angestachelt von Fanatikern wächst ihre Wut und richtet sich gegen die Familie der Terroristen. Max hat alle Hände voll zu tun, sie zu beschützen. Das macht ihn selbst zur Zielscheibe. Genau wie seine kleine Tochter und die Frau, die er liebt.

Meine Meinung:

Ich habe mich sehr über dieses Rezensionsexemplar gefreut, denn ich liebe die Kriminalromane von Tony Parsons. Das Cover ist genau wie die anderen gehalten und passt sehr gut in die Reihe rein.

In diesem Buch geht es um Gewalt, Angst, Liebe, Terror, Familie/n, Trauer, Freude, Panik, Wut und Verständnislosigkeit.

Stellt euch einmal vor jemand aus eurer Familie wird zum Terroristen und ihr bemerkt es nicht einmal. Wie würdet ihr damit umgehen wenn ihr es wisst? Euer Leben aufgeben und euch vor den Menschen vor eurer Tür verstecken, die nur noch Hass und Wut für euch und eure Familie empfinden und Trauer und Mitgefühl für die Opfer und deren Hinterbliebenen? Genau damit muss sich nun auch die Familie der Drahtzieher auseinandersetzen.

Ich finde es wurde sehr gut beschrieben wie die Menschen sich nach so einer Tat fühlen und reagieren. Manch einer reagiert mit Wut und ein anderer wiederum fragt sich einfach nur „Warum musste so etwas geschehen“? Die Leute haben ihren Gefühlen freien Lauf gelassen. Ob dies nun immer gut endet oder nicht müsst ihr selber lesen 🙂

In diesem Krimi geht es nicht nur um Terror und das Danach. Nein, es dreht sich hier auch vieles um Max und seine kleine Familie. Ich habe an einer Stelle sogar ein ganz klein wenig weinen müssen, da es einfach so traurig war und mir in diesem Moment einfach das Herz zerrissen hat.

Ein wirklich toller Krimi, den ich nur weiter empfehlen kann.

 

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bastei-luebbe.de

genialokal.de

Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 349

Preis: 15,00 EUR // e-Book: 11,99 EUR

Alter: ab 16