“Schwarzlicht” von Camilla Läckberg und Henrik Fexeus

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Wer ermordet eine Frau, indem er sie in eine Kiste sperrt und mit mehreren Schwertern durchbohrt? Weil der Fall an einen grausam missglückten Zaubertrick erinnert, zieht die Stockholmer Kommissarin Mina Dabiri den Profiler Vincent Walder hinzu, der selbst als Mentalist auftritt. Doch wie Mina kommt auch Vincent mit Menschen nicht sonderlich gut zurecht. Erst als eine weitere Leiche auftaucht und Vincent einen Code entschlüsselt, der auf einen Countdown hindeutet, beginnen Mina und er einander zu vertrauen – und die beiden müssen feststellen, dass ihre eigenen dunklen Geheimnisse im Zentrum des Falls stehen

 

Meine Meinung:

Wir haben hier einmal: Julia die Chefin, Christer der etwas schwerfällige Kollege, Peder der frischgebackene Dreifachvater und bei den Ermittlungen mehr schläft als aktiv teilnimmt und Ruben, der sich unglaublich sexy findet und gerne alles nageln würde 😂

Daneben haben wir natürlich noch Mina und Vincent. Mina hat Angst vor Keimen. Sie verwendet noch mehr Tücher als Monk. Die Unterwäsche wird immer neu gekauft und nur ein Mal getragen, da die Waschmaschine es nie rein bekommen würde. Und noch einiges mehr…Vincent der Mentalist, der auch nicht gerade einfach ist…. Er ist Autist und sein Familienleben ist mehr als crazy…Die beiden in Kombination sind manchmal schon sehr anstrengend. 😂

Der Fall an sich ist echt interessant, aber das Buch ist an manchen Stellen auch echt lang. Vor allem der Anfang…Es wird mehr als ausgiebig erklärt wie die beiden ihren Alltag verbringen und wie schwer es ist mit ihren Krankheiten zu leben. An und für sich sehr interessant, aber zu viel. In Häppchen hätte es auch gereicht. So wie es dann zur Mitte hin wurde. Das Ende war dann noch mega überraschend, denn damit hätte ich im Leben nicht gerechnet. Es war echt spannend und lässt einen natürlich noch mit Fragen zurück 😏

Im Großen und Ganzen ein guter Kriminalroman, der ein wenig in die Länge gezogen wurde, was das Buch nicht gebraucht hätte.

 

buechergalerie-lohne.de

droemer-knaur.de

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 624

Preis: 18,00 EUR

“Die Tote in der Bibliothek” von Agatha Christie

von 5 Sternen

 

Klappentext:

 

Meine Meinung:

Das Buch beginnt mit dem Fund einer Leiche. Die Hausherrin Mrs Bantry ist mit Miss Marple befreundet und ruft diese direkt an, damit sie gleich ermitteln kann. Muss ja schnell gehen 😂 Außerdem verspürt Mrs Bantry auch leicht Gefallen an dem Ganzen. Ja sie ist schon schräg drauf xD Auch eine später auftauchende Person ist ziemlich seltsam drauf….

Miss Marple verschafft sich also einen Überblick über das Ganze und möchte ihrer Freundin und ihrem Gatten helfen.
Die Inspektoren, die wir während der Ermittlungen kennenlernen machen ihren Job echt gut, doch unsere liebe Marple macht ihn noch bisschen besser 🤪

Mit meiner Vermutung lag ich nicht falsch und die Aufklärung war echt toll. Hier war Miss Marple auch deutlich mehr vertreten als in dem vorherigen Buch was mir auch sehr gut gefallen hat. Dieser Fall hat mir echt richtig gut gefallen, habe mich hier richtig wohl gefühlt und ich würde es jederzeit wieder lesen.

 

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hoffmann-und-campe.de

Verlag: Atlantik

Seiten: 208

Preis: 12,00 EUR

“Der 13. Mann: Justiz-Krimi” von Florian Schwiecker und Michael Tsokos

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Rocco Eberhardt kann kaum glauben, was den unscheinbaren Timo Krampe in seine Anwaltskanzlei führt. Timo wollte mit seinem Freund Jörg einen Skandal von enormer Sprengkraft aufdecken, doch nun ist Jörg verschwunden. Ermordet, wie Rechtsmediziner Justus Jarmer angesichts der Wasserleiche auf seinem Tisch vermutet. Und auch Timos Leben scheint in Gefahr, denn seine Enthüllung ist wahrlich brisant: Im Rahmen des Granther-Experiments hatten Berliner Jugendämter noch bis 2003 Pflegekinder bewusst an pädophile Männer vermittelt – auch Timo und Jörg. Und die Verantwortlichen sitzen inzwischen an den Schalthebeln der Macht …

 

Meine Meinung:

In diesem Buch geht es um ein wirklich erschreckendes unf krankes Experiment. Dieses wurde hier anders genannt, dennoch gab es das Experiment und das macht einen unglaublich wütend und ich könnte kotzen, dass sowas von bestimmten Stellen unterstützt wurde.

Zur Story selbst kann ich sagen, dass das Wiedersehen einiger Figuren echt toll war und Spaß gemacht hat. Nach und nach gehen die Ermittlungen in diesem wirklich schlimmen Fall voran und wir lernen noch Personen aus Roccos ehemaligem Umfeld kennen. Wie gesagt fand ich den Fall schon sehr interessant, aber nach hinten raus, als es zu den Verhandlungen kam, wurde es leicht zäh und ich musste mich etwas zwingen weiter zu lesen. Zum Ende der Verhandlungen wurde es aber wieder spannender, aber auch nicht überragend.

Für mich reicht der zweite Fall, auch wenn es echt heftig ist, nicht ganz an das erste Buch heran. Irgendwie fehlte das gewisse Etwas. Ich hätte wohl, da man ja viel interpretieren und hinzufügen kann, das ein oder andere Opfer mehr hinzugefügt (auch wenn sich das komisch anhört). Hätte ich interessanter und spannender gefunden.

So war es zwar ein interessantes Thema, über das nicht oft gesprochen wird, aber es ist noch Luft nach oben 😊

 

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droemer-knaur.de

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 336

Preis: 12,99 EUR

“16 Uhr 50 ab Paddington” (Ein Fall für Miss Marple) von Agatha Christie

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Aus ihrem Zugabteil beobachtet Elspeth McGillicuddy einen Mord in einem anderen Zug. Hilflos muss sie zuschauen, wie ein Mann eine Frau erwürgt. Die Frau geht zu Boden, der Zug fährt davon. Es gibt keine Verdächtigen, keine anderen Zeugen – und, zu guter Letzt, auch keine Leiche. Keiner glaubt Elspeth. Außer ihrer Freundin Miss Marple, die nicht ruht, bis sie den Täter dingfest gemacht hat.

 

Meine Meinung:

Wir haben hier eine Freundin von Miss Marple, die reizende Elspeth McGillicuddy, die auf einer Zugfahrt einen Mord in einem anderen, vorbeifahrenden Zug mit ansehen muss. Doch was genau hat sie da gesehen? War es wirklich ein Mord? Zunächst scheint ihr niemand zu glauben, da sie ja schon älter ist und kurz vor dem Mord geschlafen hat. Hat sie all das nur geträumt? Noch dazu fehlt die besagte Leiche….Sie erzählt ihrer Freundin Jane Marple von dem Geschehen und sie ist die Einzige, die ihr glaubt und versucht diesen Fall zu lösen😉

Der Aufbau des Buches ist echt toll. Man ist direkt im Geschehen drin und der Schreibstil ist hier ein vollkommen anderer, als noch bei Hercule Poirot. Moderner und auch etwas packender finde ich.

Einen kleinen Abzug gibt es aber und da sind @papiertouristin und ich uns einig. Ich bin eher davon ausgegangen, dass Jane Marple hier mehr ermittelt, aber das tut sie eher im Hintergrund und taucht nur ab und an auf. Etwas mehr hätte ich mir schon gewünscht. Auch hat mir Mr Stringer gefehlt 😂 Den gibt es hier gar nicht xD

Doch das tut dem Buch absolut keinen Abbruch, da es bis zum Ende hin spannend ist und man nicht weiß wer es denn nun war. Auch sind die einzelnen Protagonisten echt toll, sodass man alles regelrecht in sich aufsaugt.

 

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hoffmann-und-campe.de

Verlag: Atlantik

Seiten: 267

Preis: 12,00 eUR

“Die Frauen, die er kannte” von Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt (Band 2)

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Wieder wurde in Stockholm eine Frau ermordet, sie ist bereits das dritte Opfer. Die Handschrift der Taten deutet auf einen berüchtigten Serienmörder: Edward Hinde, manipulativ, grausam, hochintelligent. Doch Hinde sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt.

Daher holt Kommissar Höglund jenen Mann ins Team, der Hinde einst hinter Gitter brachte – Kriminalpsychologe Sebastian Bergman. Für den Kommissar und sein Team ist der arrogante Einzelgänger eine Zumutung, für Bergman der Fall ein Albtraum: Denn der Name des vierten Opfers ist ihm nicht unbekannt.

 

Meine Meinung:

Nachdem mir der erste Fall so gut gefallen hat und das Ende mehr als neugierig machte, habe ich diesen Monat mit Felix direkt Band 2 gelesen.

Der Fall an sich ist schon echt cool. Hinde ist wirklich hochintelligent und gerissen. Er weiß wie er mit den Menschen in seiner Umgebung umgehen muss. Und Sebastian kennt ihn ebenfalls sehr gut. Wir werden hier so einiges erfahren.

Ohne zu viel zu verraten…Haraldsson ist in diesem Teil einfach nur der Hammer 😂 Ich konnte nicht anders und musste bei ihm immer wieder lachen und den Kopf schütteln. Aber auch seine Frau..oh man. Die beiden haben sich echt gefunden….
Dann haben wir da noch Sebastian, den wir hier noch näher kennenlernen werden, obwohl wir ja schon einiges wissen. Doch es ist sehr interessant. Auch lacht er sich eine Dame an wo ich langsam anfange an seinem Verstand zu zweifeln…

Sebastians Entwicklung in diesem Buch hat mir sehr gut gefallen, da wir auch eine andere Seite von ihm gezeigt bekommen. Aber auch der Fall an sich. Es war spannend und wurde zu keiner Zeit langweilig.

Ich habe es als Hörbuch gehört und muss sagen, dass es richtig toll war. Ein wirklicher Genuss.

 

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rowohlt.de

Verlag: Rowohlt

Seiten: 752

Preis: 12,00 EUR

“Der Mann, der kein Mörder war” von Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt

Whoops! It looks like you forgot to specify your html tag. von 5 Sternen

 

Klappentext:

In einem Waldstück bei Västerås wird die Leiche eines Jungen entdeckt – brutal ermordet, mit herausgerissenem Herzen. Roger war Schüler eines Elitegymnasiums, ein sensibler Junge.

Die Polizei vor Ort ist überfordert, und so reist Kommissar Höglund mit seinem Team aus Stockholm in die Provinz. Dort trifft er überraschend einen alten Bekannten: Sebastian Bergman, ein brillanter Kriminalpsychologe und berüchtigter Kotzbrocken. Er bietet Höglund seine Hilfe an. Das Team ist wenig begeistert, doch schon bald wird der hochintelligente Bergman unverzichtbar. Denn in Västerås gibt es mehr als eine zerstörte Seele …

 

 

Meine Meinung:

Man was für eine geniale Geschichte war das denn bitte? 😱 Ich habe das Buch im Buddyread gelesen und es hat echt Spaß gemacht.

Der Einstieg ist einfach nur super gut und man ist direkt im Geschehen drin. Man liest zwischendurch aus der Sicht von dem Mann, der kein Mörder war und dann aus den Sichten der Protagonisten – des Ermittlerteams. Und dieses Team ist einfach nur ein Traum.

Sebastian war mir anfangs ja etwas unsympathisch 🤣 Alles was weiblich ist und er geil findet muss geknallt werden. Aber nicht auf eine plumpe Art. Nein, er möchte sie auch noch erobern 🤣🙈 Er analysiert sie…Er hat ein erfülltes Sexleben, egal, ob er damit jemandem weh tun könnte..Hauptsache er hatte seinen Spaß.

Neben Sebastians Lebensstil gibt es noch die Ermittlungen, die echt gut gemacht sind. Ich hatte hier das Gefühl direkt in einer Serie zu sein und alles live mitzuverfolgen.

Was stark aufgefallen ist, dass irgendwie alle Leute in dem Ort ein trauriges Leben haben 🙈 Oder emotionslos sind. So richtig glücklich war da irgendwie niemand 😅 Würde ich da wohnen, wäre ich eine Gefühlsbombe für die haha

Bis zum Ende hin wusste ich nicht wer es war und das war einfach nur klasse. Auch das Ende an sich ist 😱😱😱😱 Band 2 ist schon gekauft haha

Ach ja…durch Horst bin ich auf die Reihe aufmerksam geworden und durfte Bumsebasti kennenlernen 🤣 Vielen Dank 🤪

 

 

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rowohlt.de

Verlag: Rowohlt

Seiten: 624

Preis: 12,00 EUR

“Sleepless – Schlaflose Nacht” 1 von Andreas Brandhorst

Werbung

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Am Hamburger Elbufer wird ein Mann tot aufgefunden. Mord, allem Anschein nach – Hauptkommissar Alexander Rieker von der Mordkommission beginnt mit Ermittlungen. Die Spur führt zu einem Start-up namens Harmony, das in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Ein neu entwickeltes Mittel, Sleepless, soll dem Unternehmen aus der Krise helfen. Es bietet Menschen die Möglichkeit, teilweise oder ganz auf Schlaf zu verzichten, ohne müde zu werden. Der Tote vom Elbufer arbeitete als freiwillige Testperson für Harmony – und hatte mit ungeahnten Nebenwirkungen zu kämpfen.

 

Meine Meinung:

Wie würdet ihr es finden wenn ihr plötzlich nicht mehr viel Schlaf benötigen würdet und es keine Nebenwirkungen gibt? Klingt verlockend oder?

Alexander Rieker, Hauptkommissar, ist schon ein komischer Kauz. Er ist der erste Polizist (jedenfalls für mich), der mit seinem Rad zur Arbeit, zum Tatort und zu Befragungen fährt. Habe ich so auch noch nicht gelesen. Er ist sehr sarkastisch und direkt. Diese Art kommt zwar nicht bei jedem gut an, aber er kommt an sein Ziel.

Das Buch beginnt gleich mit dem ersten Opfer. Bei unserem Toten handelt es sich um eine Testperson von Harmony. Diese stellen “Smart-Drugs” her und zur Zeit forschen sie an der äußerst verlockenden Pille “Sleepless”. Eine Pille am Tag reicht vollkommen aus und man ist länger wach und fühlt sich am nächsten Tag auch nicht müde. Durch die Pille steigert man zugleich auch die Wahrnehmung. Man pusht den ganzen Körper. Doch irgendetwas muss bei dem Probanden schief gelaufen sein. Aber was?

Die Ermittlungen fand ich zwar gut, aber auch ein wenig zu einfach. Man hat hier keinen Nervenkitzel gehabt. Es wurde ein Schema abgearbeitet, welches zwar an sich gut ist, aber wo auch sehr wenig Spannung aufkommt. Ich weiß dass das Buch nur 95 Seiten hat, dennoch sollte es etwas mehr “Überraschungsmomente” geben. War halt sehr vohersehbar. Auch manch eine Wendung war mir persönlich zu leicht gemacht, damit bestimmte Personen an ihr Ziel gelangen. Hier hätte ich etwas mehr “Drama” gebraucht. Was man auch auf 95 Seiten einbauen kann.

Ansonsten ist es eine tolle Story, mit einem coolen Kommissar, die ich weiter verfolgen werde. Noch bin ich nicht schlaflos  =)

 

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piper.de

Verlag: Piper

Seiten: 95

Preis: 0,00 EUR

“Dunkelkammer – Ein Bronski Krimi” von Bernhard Aichner

Werbung – Rezensionsexemplar vom btb Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Er taucht dort auf, wo Menschen sterben. Er ist dem Tod näher als allem anderen. Er hält das Unheil fest. David Bronski ist Pressefotograf. Bronski ist fasziniert von der Stille des Todes. Die Jagd nach dem perfekten Bild wird zum Rausch. Die Reise in seine Vergangenheit zum Alptraum.

Es ist Winter in Innsbruck. Ein Obdachloser rettet sich in eine seit langem leerstehende Wohnung am Waldrand. Im Schlafzimmer findet er eine Leiche, die dort seit zwanzig Jahren unentdeckt geblieben war. Ein gefundenes Fressen für Pressefotograf David Bronski. Gemeinsam mit seiner Journalistenkollegin Svenja Spielmann soll er vom Tatort berichten und die Geschichte der Toten recherchieren. Dass dieser Fall jenseits des Spektakulären aber auch etwas mit ihm zu tun hat, verschweigt er.

Meine Meinung:

Bronski ist einer der besten Pressefotografen. Immer wenn er an einem Tatort ist und Fotos für die Zeitung macht für die er arbeitet, taucht er ab in eine andere Welt. Teils macht er Bilder, mit einer sehr alten Kamera, die er dann bei sich zu Hause in seiner Dunkelkammer entwicklen muss. Doch diese Bilder gefallen nicht jedem, weshalb er dies geheim hält. Eines Tages bekommt er von seinem alten Freund Kurt einen Anruf. Dieser hätte die Geschichte des Jahrhunderts entdeckt. Er selbst könne diese nicht veröffentlichen, da er ausgebrannt ist. Deshalb bittet er Bronski zu ihm zu kommen und die Story seines Lebens zu bekommen. Dies tut Bronski auch. Noch ahnt er nicht was er damit alles in Bewegung setzt.

Bronski ist ein sehr ruhiger, in sich gekehrter Zeitgenosse. Er hat keinen näheren Kontakt zu anderen Menschen (trifft sich außerhalb der Redaktion mit niemandem), außer zu seiner Schwester und deren Familie. Seine Schwester ist wirklich liebenswert und arbeitet als Privatdetektivin. Sehr zum Leidwesen ihres Mannes, der diesen Job so gar nicht mag. In diesem Fall hier ermittelt sie zusammen mit ihrem Bruder, was ich äußerst gut gemacht fand. Denn von der Art her könnten beide nicht unterschiedlicher sein.

Ich konnte mir recht früh denken wohin das Ganze hinführen wird was aber überhaupt nicht schlimm war, da man umso mehr wissen wollte was damals wirklich geschah. Die Dialoge sind wie immer mit Gedankenstrichen versehen was mir persönlich richtig gut gefällt. Einzig die Tatsache, dass die Dunkelkammer etwas zu kurz kam und es an manchen Stellen ein ganz klein wenig zu lang gezogen wurde, hat mir das Buch sehr gut gefallen.

 

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penguinrandomhouse.de

Verlag: btb

Seiten: 352

Preis: 17,00 EUR

“Mordsand” (Band 4) von Romy Fölck

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Tief im Sand vergraben – ein namenloser Toter und die Spur eines entsetzlichen Verrats … Friedlich und unberührt liegt die kleine Insel Bargsand inmitten der idyllischen Unterelbe. Bis zu jenem Morgen, als ein junges Paar am Strand eine grauenvolle Entdeckung macht: Aus dem Sand ragt der Schädel eines Skeletts. Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn von der Mordkommission Itzehoe stehen vor einem Rätsel. Wer war dieser Mann, der vor dreißig Jahren mit gefesselten Händen dort im Schlick vergraben wurde? Kurz darauf wird auf einer Nachbarinsel ein Hamburger Bauunternehmer tot aufgefunden wird – bis zum Rumpf im Sand eingegraben und gefesselt wie das Opfer von Bargsand. Die Spur führt das Ermittlerduo in die damalige DDR – zu vier Jungen und einem Verrat, der Jahre später einen grausamen Plan reifen läss.

 

Meine Meinung:

Endlich ist der heiß ersehnte vierte Fall der Reihe draußen. Und leider bin ich schon wieder durch 

Im vierten Fall begleiten wir Frida und Bjarne auf die kleine Insel Bargsand. Dort wird ein Skelett vergraben und geknebelt am Strand gefunden. Wie lange liegt es schon dort und noch viel wichtiger und interessanter – wer verbirgt sich hinter dem Skelett? Und warum musste der Mann so qualvoll sterben?

Mir hat dieses Buch wieder unglaublich gut gefallen. Der Fall war echt toll und all meine Fragen wurden beantwortet. Und es machte alles einen Sinn. Neben dem Fall erfahren wir narürlich wieder einiges mehr rund um Frida, Bjarne, Torben, Jo und viele andere, die ich schon vermisst habe =). Das hat mir richtig gut gefallen. Auch war es spannend und äußerst interessant in das Jahr 1988 einzutauchen und so etwas über den Jugendwerkhof in Torgau (DDR) zu erfahren. Das war echt erschreckend und ich bin froh das es so etwas heutzutage nicht mehr gibt.

Für mich war es wieder einmal ein toller Krimi, den ich nur jedem ans Herz legen kann.

 

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luebbe.de

Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 432

Preis: 20,00 EUR

“Die siebte Zeugin” von Florian Schwiecker & Michael Tsokos

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

An einem Sonntagmorgen wie jeder andere auch verlässt der Verwaltungsbeamte Nikolas Nölting sein Haus in Berlin-Charlottenburg. Er winkt seiner kleinen Tochter zu, schwingt sich aufs Fahrrad und fährt zu einer Bäckerei. Dort schießt er plötzlich aus heiterem Himmel und ohne Vorwarnung um sich. Ein Mensch ist tot, zwei weitere verletzt – und Nikolas Nölting schweigt.
Nöltings Anwalt Rocco Eberhardt steht vor einem Rätsel: Welches Motiv könnte der unauffällige Familienvater für eine solche Tat gehabt haben? Das Ganze erscheint völlig sinnlos – bis der Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer eine überraschende Entdeckung macht, die Rocco Eberhardt mitten in einen Sumpf aus Korruption, Geldwäsche und Clan-Kriminalität führt. Doch wer sich mit der Unterwelt von Berlin anlegt, bringt nicht nur sich selbst in größte Gefahr …

 

Meine Meinung:

Dieser Krimi ist von Anfang bis Ende einfach nur genial.

Wie man im Klappentext schon erfährt, macht sich unser Protagonist Nikolas Nölting eines Tages auf den Weg zum Bäcker, um Brötchen zu holen. So wie er es immer macht. Doch dieses Mal gibt es eine starke Änderung. Vor der Bäckerei steht ein Polizist, den er niederschlägt und sich dessen Waffe nimmt. Mit dieser geht er in die Bäckerei und erschießt einen Menschen und zwei weitere werden verletzt. So weit so gut. Doch warum macht Nölting das? Was bewegt einen liebevollen und tollen Familienvater zu so einer schrecklichen Tat? Genau das möchte sein Anwalt Rocco Eberhardt herausfinden. Doch das ist leichter getan als gesagt, denn sein Mandant schweigt. Wieso? Rocco wird es in diesem Fall nicht leicht haben.

Die Protagonisten werden hier wirklich gut beschrieben und man kann sich sehr gut in diese hinein versetzen. Auch bekommt man einen sehr schönen Einblick in die Justiz und das natürlich nicht alles so aufgebauscht ist wie es uns in vielen Serien gezeigt wird. Bis es zur Verhandlung kommt wird ein bisschen zeit vergehen. Aber dann folgt ein Verhandlungstag auf den nächsten und dann gibt es wieder eine längere Pause. Aber genau so läuft es nunmal ab. Doch in den Verhandlungspausen war es absolut nicht langweilig. Hier ist sehr viel geschehen und ein paar neue Beweismittel kamen hinzu. Auch tun sich noch ganz andere Abgründe auf….

Für mich war es ein durchweg super guter Krimi, den man so weginhalieren konnte und den ich auch jedem empfehlen kann. Sicher wird man an einem Punkt angelangen, an dem man weiß wohin es führen wird, doch das macht die ganze Sache nicht uninteressant, sondern äußerst spannend, da man wissen möchte wie gewisse Personen damit umgehen. Also Leute lest diesen Justiz-Krimi =)

 

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droemer-knaur.de

genialokal.de

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 320

Preis: 12,99 EUR