„Ein dreifaches Hoch auf den Mörder – Clarissa feines Gespür für Pralinen“ Buch 3 von Andreas Erlenkamp

Werbung – Rezensionsexemplar von bethrilled

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Es wird Herbst in Niedermühlenbach und der berühmte Pralinenwettbewerb des Dorfes steht vor der Tür. Clarissa wird in die Jury berufen, um die eingereichten Süßigkeiten zu bewerten. Bei der Verkostung einer dreischichtigen Sahne-Trüffel-Praline bricht Jury-Mitglied Dorothee Ganswein tot zusammen. Zyankali! Bald stellt sich heraus, dass die leitende Bankangestellte jede Menge Feinde im Dorf hatte. Aber die Polizei tappt mal wieder im Dunkeln und so beschließt Clarissa – gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Krimi-Clubs – zu ermitteln

 

Meine Meinung:

Dies ist Fall 3 von 3 für Clarissa und ihren Krimi-Club und für mich der 1. Fall. Natürlich wissen wir somit recht wenig über den Club und seine Mitglieder, lernen diese aber recht schnell kennen.

Wir bekommen hier einen recht lustigen Haufen zu Gesicht und können uns so das Schmunzeln und Kopfschütteln nicht verkneifen. Clarissa ist Kriminalkommissarin a.D. und wenn es einen Fall gibt, ermittelt sie mit ihrem Krimi-Club. Clarissa hat ein echt feines Gespür und kann Puzzleteile sehr gut zusammenfügen. Damit alles glatt läuft, unterstützen sie ein paar Freunde, die halt im Krimi-Club sind. Vor allem Vera fällt einem hier direkt auf, da sie bei allem Feuer und Flamme ist und sich regelrecht freut einen Mord aufzuklären, obwohl die Umstände ja nicht so dolle sind. 😄 Man kann sagen das die Protagonisten gut ausgearbeitet sind und man viel Spaß mit ihnen hat.

Auch erfahren wir einiges aus dem Privatleben dieser und haben nicht nur den Fall, sondern auch noch eine andere Sache, die in dem Buch geklärt wird und schlüssig ist, aber mehr am Rande und mich jetzt nicht so mitreißen konnte.

Manches zog sich aber ein wenig in die Länge und konnte mich dann nicht ganz packen, doch die Ermittlungen an sich haben mir gefallen.

Ich kann sagen, dass wir hier eine schöne Geschichte für Zwischendurch bekommen, aber andere Detektivgeschichten gefallen mir da ein wenig besser.

 

buechergalerie-lohne.de

luebbe.de

Verlag: bethrilled

Seiten: 288

Preis: 11,00 EUR

„Das Prinzip Mord – Wahren Verbrechen auf der Spur“ von David Sarno und Sascha Lapp

Werbung – Rezensionsexemplar

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Allein in Deutschland werden jedes Jahr Hunderte Menschen ermordet. Um die Täter zu überführen, müssen die Ermittler in menschliche Abgründe blicken, die für Außenstehende oft nur schwer zu ertragen sind. David Sarno und Sascha Lapp arbeiten als Autoren und Produzenten für verschiedene True-Crime-Formate des ZDF und ZDFinfo und konnten über die Jahre ausgezeichnete Kontakte zu den Ermittlungsbehörden aufbauen. Für ihr Buch »Das Prinzip Mord – Wahren Verbrechen auf der Spur« ist es ihnen gelungen, exklusive Einsicht in die Fallakten zu erlangen und ausführliche Gespräche mit Ermittlern zu führen, die mit spektakulären Mordfällen zwischen den Jahren 1971 bis 2015 betraut waren. Die Dokumentation der Verbrechen fördert Erschreckendes zutage und liefert zugleich seltene und realistische Einblicke in die Polizeiarbeit.

 

Meine Meinung:

Im Vorwort wird direkt erklärt das auf die Klarnamen der Opfer, Täter und Familienangehörigen verzichtet wird und diese geändert wurden (bis auf 3 Fälle, aber das erfahrt ihr dann im Vorwort 😊) Nur die Klarnamen der Ermittler sind erhalten geblieben.

In dem Buch „Das Prinzip Mord“ bekommen wir 15 Fälle geboten. Diese sind allesamt sehr kurz und beleuchten die Tat, die Ermittlungen und den Abschluss des Falles und wie die Ermittler damit umgehen. Man darf hier keinen allzu großen Tiefgang/Hintergrund über die Opfer oder Täter erwarten. Die Opfer werden ab und an kurz beschrieben wie sie von Freunden oder Familienangehörigen gesehen wurden, aber das war es auch schon. Doch das ist überhaupt nicht schlimm, da die Fälle vom Aufbau her äußerst spannend und interessant sind, sodass man direkt hineingezogen wird.

Was nicht nur mir, sondern auch schon anderen Lesern aufgefallen ist, dass das Thema DNA sehr oft wiederholt wird. Es ist durchaus klar das es zu bestimmten Zeiten noch nicht DIE Entwicklung gab und es dann später zu Durchbrüchen kam, aber das in jedem Fall zu lesen war schon irgendwann etwas „nervig“. Vor allem war es fast immer derselbe Satz.

Mir persönlich haben 2 Fälle nicht so zugesagt, da ich sie im Gegensatz zu den anderen Fällen im Buch, recht „unspektakulär“ fand. Falls man solche Fälle überhaupt so bezeichnen kann. Schlimm waren sie dennoch.

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gefallen, aber es wäre schon schön wenn man ein wenig mehr über Täter und Opfer erfährt. Falls sowas überhaupt möglich ist.

 

buechergalerie-lohne.de

emons-verlag.de

Verlag: emons

Seiten: 256

Preis: 25,00 EUR

„Tee? Kaffee? Mord! Letzter Vorhang für Mister Goodfellow“ Fall 22 von Ellen Barksdale

Werbung – Rezensionsexemplar vom bethrilled Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Jonathan Goodfellow, der Regisseur einer Theatergruppe, die im Black Feather einquartiert ist, wird ermordet – bei einer Probe wird er von einer Guillotine geköpft, die eigentlich nur Requisit sein sollte! Verdächtige gibt es genug, denn der Regisseur war bei seinen Schauspielern verhasst. Doch galt der Anschlag wirklich ihm? Nathalie und Constable Strutner entdecken einige Ungereimtheiten und fangen an zu ermitteln. Aber Nathalie ist abgelenkt: Denn ein anderes Verbrechen, dass sie wenige Monate zuvor während ihres Urlaubs beobachtet hat, will ihr nicht aus dem Kopf gehen.

 

Meine Meinung:

Zu Beginn des Buches kam es mir ein wenig, ohne gemein klingen zu wollen, altbacken und flach vor. Ich konnte wenig mit den Protagonisten und Nathalies Eltern anfangen, da dies schon Fall 22 ist und man so natürlich einiges verpasst hat. Würde man es fortlaufend lesen, würde man auf „alte Bekannte“ treffen und so noch mehr Spaß an der Story haben. So hingegen lernt man zwar tolle Protagonisten kennen, die einem auch durchaus ans Herz wachsen, aber es fehlt halt irgendwie was.  Es gibt durchaus Bücher bei denen es nicht schlimm ist, aber ich finde bei solchen Kurzgeschichten lese ich doch gerne von Anfang an. Doch da kann das Buch ja nichts für 😉

Zu den Überschriften der Kapitel kann ich sagen, dass diese mich irgendwie an die Serie „Eine Reihe betrüblicher Ereignisse “ erinnern. Das ist nichts negatives, eher witzig und gut gemacht und gibt einem einen groben Überblick über das kommende Geschehen. Ich mag sowas ja. 😄

Der Fall an sich war gut, spannend, unterhaltsam und alle Fragen wurden beantwortet. An den Anfang musste ich mich wie gesagt nicht nur wegen der Protagonisten gewöhnen, sondern auch bisschen an den Schreibstil. Für zwischendurch ist es ein guter Krimi, der Bock auf mehr macht.

 

buechergalerie-lohne.de

luebbe.de

Verlag: bethrilled

Seiten: 176

Preis: 8,99 EUR

„Schlaft, Kinder, schlaft“ von Anders Roslund

Werbung – Rezensionsexemplar vom Ullstein Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Zwei verschwundene Mädchen und ein Kommissar, der alles daran setzt, sie zurückzubringen
– nach Hause oder in ihr leeres Grab

Sie waren beide vier Jahre alt, als sie am selben Tag verschwanden. Jetzt werden sie von ihren Familien zu Grabe getragen.  Doch beide Särge sind leer, die Körper der Mädchen wurden nie gefunden. Kriminalkommissar Ewert Grens macht sich auf die Suche nach den verschwundenen Kindern und muss dafür mit Undercoveragent Piet Hoffmann in die dunkelsten Seiten des Darknets vordringen. Sie merken bald, dass es ihre bisher schmutzigste und schwierigste Mission werden wird …

Ein Text, der unter die Haut geht.

 

Meine Meinung:

In diesem Buch geht es um Kindesmissbrauch.

Dieser Krimi fängt seicht an und steigert sich immer mehr in die oben genannte Thematik hinein.

Kriminalkommissar Ewart Grens mochte ich von Anfang an. Er schläft auf dem Präsidium in seinem Büro auf einem Cordsofa. Kann man machen 😄 Kommunikation und Einfühlungsvermögen sind nicht seine größten Stärken, aber er gibt sich immer die größte Mühe dabei.

Der Kindesmissbrauch wird einem hier deutlich vor Augen geführt. Wir leben in unseren heilen Welt und bekommen von diesen Dingen im alltäglichen Lebens nichts mit. Es ist erschreckend, ekelhaft, pervers, furchtbar und einfach nur traurig was den Kindern hier angetan wird. Der Autor umschreibt auch nichts und beschreibt die Szenen wie sie sind. Grausam und brutal.

Es wird einem alleine bei der Vorstellung schon schlecht wenn man liest wie sich die Pädophilen darüber in einem Chat unterhalten was sie gerne als nächstes für ein Bild von einem Kind hätten. Was der andere mit diesem dafür anstellen soll. Ich war den Tränen nahe….

Zudem ist das Buch in mehreren Abschnitte unterteilt und die Ermittlungsarbeit hat mir sehr gut gefallen.
Auch wenn ich zu Beginn erst etwas in die Story rein kommen musste, ist es ein verdammt guter Krimi mit einem richtig spannenden Ende und einer Wendung, mit der ich zu der Zeit überhaupt nicht gerechnet habe….

Absolute Leseempfehlung!

 

buechergalerie-lohne.de

ullstein-buchverlage.de

Verlag: Ullstein

Seiten: 480

Preis: 16,99 EUR

„1979 – Jägerin und Gejagte (Ein Fall für Allie Burns 1)“ von Val McDermid

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Schneestürme, Stromausfälle, Streiks und ungeklärte Todesfälle: Der Winter 1979 beschert Schottland ein Debakel nach dem anderen. Für die junge Journalistin Allie Burns sind schlechte Nachrichten jedoch die einzige Chance, über etwas anderes als Familiendramen und Babywunder zu berichten und vom »Boys‘ Club« der Zeitung endlich ernst genommen zu werden.

Mit ihrem Kollegen Danny Sullivan kommt Allie tatsächlich einer potenziellen terroristischen Bedrohung auf die Spur – und sie schmieden einen Plan, bei dem jeder Schritt ihr letzter sein könnte …

 

Meine Meinung:

Der Einstieg in das Buch war wirklich toll. Wir kommen direkt zum ersten Fall – Steuerhinterziehung. Ja ich als Steuerfachangestellte finde das natürlich klasse 🤣 Aber es ist auch äußerst interessant und hier auch zu keinem Zeitpunkt langweilig.
Doch der zweite Fall ist eher mittelmäßig und hat mir nicht so ganz zugesagt.

Unsere Protagonisten sind sympathisch, ehrgeizig und richtig gut ausgearbeitet. Allie und Danny müssen auf die altmodische Art und Weise ermitteln. Telefon nehmen und überall anrufen, Kontakte knüpfen, Artikel auf der Schreibmaschine tippen, dem Chef geben und von vorne anfangen wenn es nicht gefällt 🤪 Man findet die Infos halt nicht an jeder Ecke.

Allie hat es als Investigativjournalistin nicht leicht, da sie eine Frau ist und es, wenn es sie denn gibt, eher Männer als Journalisten arbeiten als Frauen. Und das bekommt sie auch jeden Tag zu spüren.
Daneben wird auch das Thema Homosexualität behandelt, da es zu dieser Zeit illegal in Schottland war und es nicht so Karrierefördernd gewesen ist wenn jemand es rausgefunden hat. Man verlor danach eher seinen Job….

Bis auf den Punkt, dass der eine Fall etwas mittelmäßig war, war es ein toller Krimi mit einem echt spannenden Ende.

 

buechergalerie-lohne.de

droemer-knaur.de

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 432

Preis: 12,99 EUR

„Schwarzlicht“ von Camilla Läckberg und Henrik Fexeus

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Wer ermordet eine Frau, indem er sie in eine Kiste sperrt und mit mehreren Schwertern durchbohrt? Weil der Fall an einen grausam missglückten Zaubertrick erinnert, zieht die Stockholmer Kommissarin Mina Dabiri den Profiler Vincent Walder hinzu, der selbst als Mentalist auftritt. Doch wie Mina kommt auch Vincent mit Menschen nicht sonderlich gut zurecht. Erst als eine weitere Leiche auftaucht und Vincent einen Code entschlüsselt, der auf einen Countdown hindeutet, beginnen Mina und er einander zu vertrauen – und die beiden müssen feststellen, dass ihre eigenen dunklen Geheimnisse im Zentrum des Falls stehen

 

Meine Meinung:

Wir haben hier einmal: Julia die Chefin, Christer der etwas schwerfällige Kollege, Peder der frischgebackene Dreifachvater und bei den Ermittlungen mehr schläft als aktiv teilnimmt und Ruben, der sich unglaublich sexy findet und gerne alles nageln würde 😂

Daneben haben wir natürlich noch Mina und Vincent. Mina hat Angst vor Keimen. Sie verwendet noch mehr Tücher als Monk. Die Unterwäsche wird immer neu gekauft und nur ein Mal getragen, da die Waschmaschine es nie rein bekommen würde. Und noch einiges mehr…Vincent der Mentalist, der auch nicht gerade einfach ist…. Er ist Autist und sein Familienleben ist mehr als crazy…Die beiden in Kombination sind manchmal schon sehr anstrengend. 😂

Der Fall an sich ist echt interessant, aber das Buch ist an manchen Stellen auch echt lang. Vor allem der Anfang…Es wird mehr als ausgiebig erklärt wie die beiden ihren Alltag verbringen und wie schwer es ist mit ihren Krankheiten zu leben. An und für sich sehr interessant, aber zu viel. In Häppchen hätte es auch gereicht. So wie es dann zur Mitte hin wurde. Das Ende war dann noch mega überraschend, denn damit hätte ich im Leben nicht gerechnet. Es war echt spannend und lässt einen natürlich noch mit Fragen zurück 😏

Im Großen und Ganzen ein guter Kriminalroman, der ein wenig in die Länge gezogen wurde, was das Buch nicht gebraucht hätte.

 

buechergalerie-lohne.de

droemer-knaur.de

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 624

Preis: 18,00 EUR

„Die Tote in der Bibliothek“ von Agatha Christie

von 5 Sternen

 

Klappentext:

 

Meine Meinung:

Das Buch beginnt mit dem Fund einer Leiche. Die Hausherrin Mrs Bantry ist mit Miss Marple befreundet und ruft diese direkt an, damit sie gleich ermitteln kann. Muss ja schnell gehen 😂 Außerdem verspürt Mrs Bantry auch leicht Gefallen an dem Ganzen. Ja sie ist schon schräg drauf xD Auch eine später auftauchende Person ist ziemlich seltsam drauf….

Miss Marple verschafft sich also einen Überblick über das Ganze und möchte ihrer Freundin und ihrem Gatten helfen.
Die Inspektoren, die wir während der Ermittlungen kennenlernen machen ihren Job echt gut, doch unsere liebe Marple macht ihn noch bisschen besser 🤪

Mit meiner Vermutung lag ich nicht falsch und die Aufklärung war echt toll. Hier war Miss Marple auch deutlich mehr vertreten als in dem vorherigen Buch was mir auch sehr gut gefallen hat. Dieser Fall hat mir echt richtig gut gefallen, habe mich hier richtig wohl gefühlt und ich würde es jederzeit wieder lesen.

 

buechergalerie-lohne.de

hoffmann-und-campe.de

Verlag: Atlantik

Seiten: 208

Preis: 12,00 EUR

„Der 13. Mann: Justiz-Krimi“ von Florian Schwiecker und Michael Tsokos

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Rocco Eberhardt kann kaum glauben, was den unscheinbaren Timo Krampe in seine Anwaltskanzlei führt. Timo wollte mit seinem Freund Jörg einen Skandal von enormer Sprengkraft aufdecken, doch nun ist Jörg verschwunden. Ermordet, wie Rechtsmediziner Justus Jarmer angesichts der Wasserleiche auf seinem Tisch vermutet. Und auch Timos Leben scheint in Gefahr, denn seine Enthüllung ist wahrlich brisant: Im Rahmen des Granther-Experiments hatten Berliner Jugendämter noch bis 2003 Pflegekinder bewusst an pädophile Männer vermittelt – auch Timo und Jörg. Und die Verantwortlichen sitzen inzwischen an den Schalthebeln der Macht …

 

Meine Meinung:

In diesem Buch geht es um ein wirklich erschreckendes unf krankes Experiment. Dieses wurde hier anders genannt, dennoch gab es das Experiment und das macht einen unglaublich wütend und ich könnte kotzen, dass sowas von bestimmten Stellen unterstützt wurde.

Zur Story selbst kann ich sagen, dass das Wiedersehen einiger Figuren echt toll war und Spaß gemacht hat. Nach und nach gehen die Ermittlungen in diesem wirklich schlimmen Fall voran und wir lernen noch Personen aus Roccos ehemaligem Umfeld kennen. Wie gesagt fand ich den Fall schon sehr interessant, aber nach hinten raus, als es zu den Verhandlungen kam, wurde es leicht zäh und ich musste mich etwas zwingen weiter zu lesen. Zum Ende der Verhandlungen wurde es aber wieder spannender, aber auch nicht überragend.

Für mich reicht der zweite Fall, auch wenn es echt heftig ist, nicht ganz an das erste Buch heran. Irgendwie fehlte das gewisse Etwas. Ich hätte wohl, da man ja viel interpretieren und hinzufügen kann, das ein oder andere Opfer mehr hinzugefügt (auch wenn sich das komisch anhört). Hätte ich interessanter und spannender gefunden.

So war es zwar ein interessantes Thema, über das nicht oft gesprochen wird, aber es ist noch Luft nach oben 😊

 

buechergalerie-lohne.de

droemer-knaur.de

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 336

Preis: 12,99 EUR

„16 Uhr 50 ab Paddington“ (Ein Fall für Miss Marple) von Agatha Christie

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Aus ihrem Zugabteil beobachtet Elspeth McGillicuddy einen Mord in einem anderen Zug. Hilflos muss sie zuschauen, wie ein Mann eine Frau erwürgt. Die Frau geht zu Boden, der Zug fährt davon. Es gibt keine Verdächtigen, keine anderen Zeugen – und, zu guter Letzt, auch keine Leiche. Keiner glaubt Elspeth. Außer ihrer Freundin Miss Marple, die nicht ruht, bis sie den Täter dingfest gemacht hat.

 

Meine Meinung:

Wir haben hier eine Freundin von Miss Marple, die reizende Elspeth McGillicuddy, die auf einer Zugfahrt einen Mord in einem anderen, vorbeifahrenden Zug mit ansehen muss. Doch was genau hat sie da gesehen? War es wirklich ein Mord? Zunächst scheint ihr niemand zu glauben, da sie ja schon älter ist und kurz vor dem Mord geschlafen hat. Hat sie all das nur geträumt? Noch dazu fehlt die besagte Leiche….Sie erzählt ihrer Freundin Jane Marple von dem Geschehen und sie ist die Einzige, die ihr glaubt und versucht diesen Fall zu lösen😉

Der Aufbau des Buches ist echt toll. Man ist direkt im Geschehen drin und der Schreibstil ist hier ein vollkommen anderer, als noch bei Hercule Poirot. Moderner und auch etwas packender finde ich.

Einen kleinen Abzug gibt es aber und da sind @papiertouristin und ich uns einig. Ich bin eher davon ausgegangen, dass Jane Marple hier mehr ermittelt, aber das tut sie eher im Hintergrund und taucht nur ab und an auf. Etwas mehr hätte ich mir schon gewünscht. Auch hat mir Mr Stringer gefehlt 😂 Den gibt es hier gar nicht xD

Doch das tut dem Buch absolut keinen Abbruch, da es bis zum Ende hin spannend ist und man nicht weiß wer es denn nun war. Auch sind die einzelnen Protagonisten echt toll, sodass man alles regelrecht in sich aufsaugt.

 

buechergalerie-lohne.de

hoffmann-und-campe.de

Verlag: Atlantik

Seiten: 267

Preis: 12,00 eUR

„Die Frauen, die er kannte“ von Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt (Band 2)

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Wieder wurde in Stockholm eine Frau ermordet, sie ist bereits das dritte Opfer. Die Handschrift der Taten deutet auf einen berüchtigten Serienmörder: Edward Hinde, manipulativ, grausam, hochintelligent. Doch Hinde sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt.

Daher holt Kommissar Höglund jenen Mann ins Team, der Hinde einst hinter Gitter brachte – Kriminalpsychologe Sebastian Bergman. Für den Kommissar und sein Team ist der arrogante Einzelgänger eine Zumutung, für Bergman der Fall ein Albtraum: Denn der Name des vierten Opfers ist ihm nicht unbekannt.

 

Meine Meinung:

Nachdem mir der erste Fall so gut gefallen hat und das Ende mehr als neugierig machte, habe ich diesen Monat mit Felix direkt Band 2 gelesen.

Der Fall an sich ist schon echt cool. Hinde ist wirklich hochintelligent und gerissen. Er weiß wie er mit den Menschen in seiner Umgebung umgehen muss. Und Sebastian kennt ihn ebenfalls sehr gut. Wir werden hier so einiges erfahren.

Ohne zu viel zu verraten…Haraldsson ist in diesem Teil einfach nur der Hammer 😂 Ich konnte nicht anders und musste bei ihm immer wieder lachen und den Kopf schütteln. Aber auch seine Frau..oh man. Die beiden haben sich echt gefunden….
Dann haben wir da noch Sebastian, den wir hier noch näher kennenlernen werden, obwohl wir ja schon einiges wissen. Doch es ist sehr interessant. Auch lacht er sich eine Dame an wo ich langsam anfange an seinem Verstand zu zweifeln…

Sebastians Entwicklung in diesem Buch hat mir sehr gut gefallen, da wir auch eine andere Seite von ihm gezeigt bekommen. Aber auch der Fall an sich. Es war spannend und wurde zu keiner Zeit langweilig.

Ich habe es als Hörbuch gehört und muss sagen, dass es richtig toll war. Ein wirklicher Genuss.

 

buechergalerie-lohne.de

rowohlt.de

Verlag: Rowohlt

Seiten: 752

Preis: 12,00 EUR