„Eines Menschen Flügel“ von Andreas Eschbach

4,75 von 5

 

Klappentext:

 

Meine Meinung:

Entgegen manch einer Rezi, gibt es sehr wohl einen roten Faden in dem Buch, den man auch sehr gut verfolgen kann. Sicher ist, das es nicht der Reihe nach erzählt wird. Das ist aber nicht weiter schlimm, da sich alles zusammenfügt. Einzig einen Abschnitt fanden wir bisschen überflüssig, da er nichts zum Geschehen beigetragen hat, aber das war dann auch schnell vorbei.

In dem Buch geht es um genmanipulierte Menschen. Diese haben Flügel und leben auf einem anderen Planeten, den wir Menschen vorher fein säuberlich ausgesucht haben. Doch diese Menschen haben nur ihre Flügel zum Leben und dürfen nichts technisches verwenden, da man es sonst zu leicht hat. Wahrscheinlich ist unsere Welt deshalb zugrunde gegangen 😂

Neben vielem Gesellschaftskristischen: Man soll andere nicht aufgrund ihres Aussehens und ihrer Fähigkeiten beurteilen, Dinge hinterfragen, ob diese wirklich so sind wie es einem immer gesagt wird, offen für Neues sein, aber nicht gleich alles wollen, gibt es viele Protagonisten. Es fallen dann Namen wie Oris, Bassaris, Ifnigris, Owen, Eiris, Albul, Hargon, Kalsul usw. An den Endungen kann man sie dem Stamm zuordnen: Oris gehört zu den Ris und Hargon zu den Gon 😂 Man hatten wir hier unseren Spaß. Die Welt ist so unglaublich toll beschrieben, sodass man diese echt ungern verlassen möchte, da man sich an alle so gewöhnt hat xD

Das Ende kam, auch wenn man es nicht glauben mag, dann ziemlich plötzlich und ich hätte mir hier ein wenig mehr gewünscht. Es war gut, so ist es nicht. Aber sonst wurde sich für jede Erzählung auch die Zeit genommen und hier ist es meiner Meinung nach dann etwas zu kurz gekommen.

Dennoch ein echt geniales Buch, das ich direkt weiterempfehlen kann wenn einem die 1264 Seiten nicht abschrecken.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 1264

Preis: 26,00 EUR

„Jigsaw Man – Der tote Priester“ von Nadine Matheson

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Als DI Anjelica Henley zu einem neuen Tatort gerufen wird, schwant ihr nichts Gutes: In einer kleinen Londoner Kirche wurde ein Pastor brutal ermordet. Während Henleys Team den Tatort genauer untersucht, entdecken sie in einem Nebenraum einen angeketteten, halbtoten jungen Mann. Henleys Bauchgefühl sagt ihr, dass der junge Mann nicht vom Mörder eingesperrt worden ist. Aber wer war es dann? Und warum wurde der Pastor ermordet? Henley sucht fieberhaft nach Antworten, aber stattdessen stößt sie nur auf immer mehr Leichen, die auf die gleiche Art zu Tode gequält wurden wie der junge Mann aus der Kirche. Haben Henley und die Serial Crimes Unit es etwa mit einem religiösen Serienmörder zu tun?

 

Meine Meinung:

Was macht man eigentlich wenn ein toter Priester mit 48 Messerstichen in seiner Kirche aufgefunden wird? Dazu kommt noch, dass man in einem Nebenraum einen, kurz vor dem Tod stehenden, jungen Mann findet, der gefesselt da liegt, ausgehungert ist und stinkt…..

Henley und Ramouter haben alle Hände voll zu tun und hoffen den Mörder des Priesters und denjenigen, der dem jungen Mann all diese Grausamkeiten angetan hat, schnell zu finden. Doch das ist leichter gesagt als getan, da ihnen immer wieder Steine in den Weg gelegt werden…

Im 2. Teil der Reihe lernen wir Henley und Ramouter noch besser kennen und erfahren noch mehr aus ihrem Privatleben. Hier war es ein bisschen wie bei dem Buch von „Die Toten, die niemand vermisst“, ein bisschen tooo much Privatleben. Doch überwiegend hat man den Fall oder besser gesagt, die Fälle vor Augen und die Ermittlungen, die wirklich toll sind. Man bekommt viele Brotkrumen hingeworfen und muss diese nur zusammensetzen.

Bis fast zum Ende hin wusste ich nicht wer hinter alldem steckt und das fand ich echt gut gemacht. Spannend von Anfang bis Ende und ein Thema das unter die Haut geht, da es immer noch Menschen gibt die daran glauben….

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 573

Preis: 12,99 EUR

„Geiger“ (Geiger-Reihe 1) von Gustaf Sköderman

Werbung – Rezensionsexemplar von Bastei Lübbe

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Das Festnetz-Telefon klingelt, als sie am Fenster steht und ihren Enkelkindern zum Abschied winkt. Agneta hebt den Hörer ab. „Geiger“, sagt jemand und legt auf. Agneta weiß, was das bedeutet. Sie geht zu dem Versteck, entnimmt eine Waffe mit Schalldämpfer und tritt an ihren Mann heran, der im Wohnzimmer sitzt und Musik hört. Sie setzt den Lauf an seine Schläfe – und drückt ab.

Als Kommissarin Sara Nowak von diesem kaltblütigen Mord hört, ist sie alarmiert. Sie kennt die Familie seit ihrer Kindheit …

 

Meine Meinung:

Der Anfang des Buches war echt richtig toll, weshalb ich mich auch auf den weiteren Verlauf gefreut habe und gespannt war was noch passiert. Doch es wurde eher zäh und wenig spannend…

Man fragt sich natürlich warum Agneta einfach ihren Mann erschossen hat. Was steckt dahinter? Wir werden mit der DDR konfrontiert und vielen Geheimnissen. An und für sich finde ich es echt interessant, aber hier war es wenig spannend. Der Thriller konnte für mich keine Spannung aufbauen. Nur zum Ende hin und das kommt ja erst später. Auch fand ich die Protagonisten jetzt nicht mega spannend was das Ganze nun nicht gerade leichter machte.

Die Idee an sich fand ich gut, doch war es mir leider zu langatmig und wenig spannend.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 496

Preis: 16,00 EUR

„Blutroter Schatten: Nur du kannst ihn aufhalten“ von Patricia Walter

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Deinem Schatten kannst du nicht entkommen. Innerhalb weniger Tage werden in München mehrere Leichen gefunden, bei denen jeweils ein Zettel liegt: „Mit den besten Empfehlungen von Thomas Rohde.“ Die Polizei steht vor einem Rätsel. Denn der verurteilte Serienmörder Rohde sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie. Weiß er, wer der Täter ist? Rohde ist bereit zu sprechen – aber nur mit einer einzigen Person: seiner Tochter Sam. Obwohl sie den Kontakt zu ihrem Vater vor langer Zeit abgebrochen hat, willigt Sam ein – und gerät bald selbst ins Visier des Killers …

 

Meine Meinung:

Da ich dieses Buch bei sehr vielen auf Instagram gesehen habe und alle total begeistert waren, wollte ich wissen was da dran ist. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Sam mochte ich von der ersten Seite an. Sie ist einfach total liebenswert, sympathisch und man möchte sich direkt mit ihr treffen. Durch die Taten ihres Vaters ist ihr nur eine Freundin geblieben – Jenny. Die beiden kennen sich seit kleinauf und sind immer füreinander da. Und so ist Jenny auch für Sam da, als diese nach Jahren wieder mit ihrem Vater sprechen soll, um zu erfahren wer der Schlitzer ist. Doch wird Sam das Gespräch, nachdem sie ihren Vater so lange nicht gesehen hat und ihn abgrundtief hasst, überstehen?

Wow. Einfach nur wow. Ich sage : Lesen auf eigene Gefahr! Denn es macht süchtig. Von der ersten Seite an ist man total gefesselt und gebannt und möchte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Es ist ein absoluter Pageturner und die Spannung bleibt von Anfang bis Ende einfach nur ganz weit oben. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet, sodass man hier gleich für sich beschließt, wen man mag und wen eher nicht so. Auch fiebert man dadurch mit allen mit. Die Morde sind wirklich grausam und sehr genau beschrieben. Auch wenn ich viel vertrage, musste ich ab und an mal schlucken.. Es mag sich komisch anhören: Aber das war einfach nur toll!

Das Buch ist jetzt schon mein Jahreshighlight und ich empfehle es euch zu 1000%! Nachdem ihr diesen unglaublichen Thriller beendet habt, solltet ihr unbedingt die Danksagung lesen. Hammer gut! =)

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 416

Preis: 10,00 EUR

„Mordsand“ (Band 4) von Romy Fölck

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Tief im Sand vergraben – ein namenloser Toter und die Spur eines entsetzlichen Verrats … Friedlich und unberührt liegt die kleine Insel Bargsand inmitten der idyllischen Unterelbe. Bis zu jenem Morgen, als ein junges Paar am Strand eine grauenvolle Entdeckung macht: Aus dem Sand ragt der Schädel eines Skeletts. Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn von der Mordkommission Itzehoe stehen vor einem Rätsel. Wer war dieser Mann, der vor dreißig Jahren mit gefesselten Händen dort im Schlick vergraben wurde? Kurz darauf wird auf einer Nachbarinsel ein Hamburger Bauunternehmer tot aufgefunden wird – bis zum Rumpf im Sand eingegraben und gefesselt wie das Opfer von Bargsand. Die Spur führt das Ermittlerduo in die damalige DDR – zu vier Jungen und einem Verrat, der Jahre später einen grausamen Plan reifen läss.

 

Meine Meinung:

Endlich ist der heiß ersehnte vierte Fall der Reihe draußen. Und leider bin ich schon wieder durch 

Im vierten Fall begleiten wir Frida und Bjarne auf die kleine Insel Bargsand. Dort wird ein Skelett vergraben und geknebelt am Strand gefunden. Wie lange liegt es schon dort und noch viel wichtiger und interessanter – wer verbirgt sich hinter dem Skelett? Und warum musste der Mann so qualvoll sterben?

Mir hat dieses Buch wieder unglaublich gut gefallen. Der Fall war echt toll und all meine Fragen wurden beantwortet. Und es machte alles einen Sinn. Neben dem Fall erfahren wir narürlich wieder einiges mehr rund um Frida, Bjarne, Torben, Jo und viele andere, die ich schon vermisst habe =). Das hat mir richtig gut gefallen. Auch war es spannend und äußerst interessant in das Jahr 1988 einzutauchen und so etwas über den Jugendwerkhof in Torgau (DDR) zu erfahren. Das war echt erschreckend und ich bin froh das es so etwas heutzutage nicht mehr gibt.

Für mich war es wieder einmal ein toller Krimi, den ich nur jedem ans Herz legen kann.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 432

Preis: 20,00 EUR

„Jigsaw Man – Im Zeichen des Killers“ von Nadine Matheson

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Der menschliche Körper ist ein wunderbares Puzzle, einzigartig in seiner Präzision und seiner aufeinander abgestimmten Perfektion!

Der Jigsaw Man liebt Puzzles über alles. Doch ein perfektes Puzzle ist nur eines, das in seine Einzelteile zerlegt ist. Nur so kann er die wahre Schönheit erkennen – indem er jedes Teil für sich betrachtet. Hände, Füße, Beine, Arme, Köpfe. Welche Freude! Und wahre Freude muss man teilen, nicht wahr? In der ganzen Stadt …

Wirst du sein nächstes Opfer sein?

 

Meine Meinung

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da hier durch die große Marketingkampagne sehr viel versprochen wurde. Alleine der Klappentext läd förmlich dazu ein dieses Buch verschlingen zu wollen. Doch ist dem wirklich so?

D.I. Anjelica Henley ist hier die leitende Ermittlerin. Sie ist tough, hilfsbereit und weiß sich durchzusetzen. Als Hilfe bekommt sie den Auszubildenden Ramouter an die Seite gestellt, womit sie Anfangs überhaupt nicht einverstanden ist. Doch nach und nach wird ihr bewusst wie gut der Neuzugang ist und ist ihm gegenüber nicht mehr so unfreundlich, wie zu Beginn. Diese Entwicklung hat mir persönlich sehr gut gefallen. Auch erfahren wir einiges aus dem Privatleben von Henley. Ihr Mann, Rob, ist so gar nicht mit ihren Einsätzen einverstanden was man irgendwo auch nachvollziehen kann, da sie ein Kind haben und er gerne möchte, dass seine Frau ihre Tochter aufwachsen sieht. Natürlich kommt es hier dann auch ab und an mal zum Streit. Es war aber nicht zu viel in dem Buch, sodass es mich gestört hätte.

Das Buch an sich war echt gut, doch das was man am Ende an Tempo und Nervenkitzel hingeworfen bekommen hat, hat sonst zwischendurch gefehlt. Zum Ende hin fiebert man noch einmal richtig mit, aber am Anfang hatte ich für mich einen kleinen Durchhänger und in der Mitte dann auch. Der Schreibstil ist wirklich flüssig und die kurzen Kapitel finde ich auch klasse und hat alles in allem noch einmal spannend gemacht und dem Ganzen Leben eingehaucht. Aber auch die Protagonisten sind echt gut ausgearbeitet.

Doch es waren sehr viele Krimielemente zu finden, die den Thriller ein wenig nach hinten gestellt haben, was mich ein kleines bisschen gestört hat. Ansonsten kann ich das Buch nur empfehlen, da es eine wirklich gute Story ist, die nur ein bisschen mehr Nervenkitzel benötigt.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 480

Preis: 11,00 EUR

Alter: ab 16

„Blinde Rache: Ein Mara Billinsky Thriller“ von Leo Born

Werbung – Rezensionsexemplar vom Autor erhalten

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Tattoos, schwarze Kleidung, raue Schale: Mara Billinsky eckt an. Auch bei ihren neuen Kollegen in der Frankfurter Mordkommission, von denen sie nur „die Krähe“ genannt wird. Niemand traut Mara den Job wirklich zu, schon gar nicht ihr Chef, der sie lieber auf Wohnungseinbrüche ansetzt. Aber dann erschüttert eine brutale Mordserie die Mainmetropole. Mara sieht ihre Chance gekommen. Sie will beweisen, was in ihr steckt. Auf eigene Faust beginnt sie zu ermitteln – und kommt dem Täter dabei tödlich nah …

 

Meine Meinung:

Ich habe das Buch schon öfter in der Hand gehalten und unter mehreren Beiträgen kommentiert, dass ich es bald lesen möchte. Nun hat mir der Autor selbst das Buch zukommen lassen und ich bedanke mich noch einmal dafür =)

Mara ist eine wirklich andere Ermittlerin. Sie hat sehr viele Tattoos, Piercings, ist stur, nicht teamfähig, handelt kopflos – sie zieht eben ihr eigenes Ding durch. Für jemanden bei der Mordkommission alles Dinge, die nicht gut miteinander harmonieren 😉 Mit ihrem Vater versteht sie sich auch nicht, aber man erfährt im Laufe des Buches auch warum. Doch hier sind beide daran Schuld, dass die Beziehung nicht funktioniert. Ich gebe dem Vater dennoch den größeren Teil der Schuld, das ihr Verhältnis so ist wie es ist, da er mehr hätte machen müssen.

Maras Chef ist ein riesen Arschloch. Anders kann man es nicht ausdrücken. Auch wenn ich vor Kurzem ein Buch gelesen habe, in dem der Chef einen Angestellten auch nicht mochte und ein wenig fertig gemacht hat, ist Maras Chef eindeutig übers Ziel hinaus geschossen. Gut, dass er sie nicht leiden kann hat er mehrfach zum Ausdruck gebracht. Aber wie er mit ihr spricht war mir persönlich dann doch irgendwann zu viel. Es kommt vor das man sich uneins ist und sich bestimmt auch mal anzickt, aber das hier fand ich echt ein bisschen drüber. Und so bekommt sie nur ganz kleine Fälle wie Diebstähle, damit sie schnell wieder verschwindet…

Die Morde an sich sind schon brutal, doch hätte ich mir hier mehr Interaktion gewünscht. Ohne blöd klingen zu wollen, die Morde waren mir nicht intensiv genug. Auch habe ich ein wenig gebraucht, um in das Buch rein zu finden. Danach war es immer mal wieder spannend, aber der komplette Nervenkitzel hat sich bei mir nicht eingestellt.

Die Kapitel waren kurz was ich super finde und das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt. Zum Ende hin wurde es echt noch mal richtig interessant, aber dieses „Ahhhh“ hätte ich mir von Anfang bis Ende gewünscht. Der Thriller hat mich unterhalten und ich werde auch die anderen Teile lesen und hoffe das mich der zweite Teil mehr packen kann.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 474

Preis: 14,90 EUR

„Cold Case – Das verschwundene Mädchen“ von Tina Frennstedt

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  von 5 Sternen

 

Klappentext:

Er lauert Frauen in den frühen Morgenstunden auf. Er überfällt sie in ihren  Wohnungen. Er tötet sie – und verschwindet. Als an einem Tatort Spuren auftauchen, die auf einen alten Vermisstenfall hinweisen, übernimmt Tess Hjalmarsson, Expertin für COLD CASES, die Ermittlungen. Hängt das spurlose Verschwinden der damals 19-jährigen Annika, deren Fall nie gelöst wurde, tatsächlich mit den aktuellen Serienmorden zusammen? Tess ermittelt unter Hochdruck. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt. Denn eines ist sicher: Der Serienmörder wird wieder zuschlagen.

 

Meine Meinung:

Dadurch, dass ich dieses Buch wirklich oft auf Instagram gesehen habe und sehr viele echt begeistert von diesem Buch waren, habe ich es mir gekauft. Aber nicht nur deshalb habe ich mir dieses Buch geholt. Der Klappentext hat mich auch sofort angesprochen, da es sehr vielversprechend klang.

Tess ist ein wahrer Profi auf ihrem Feld als Cold Case Ermittlerin. So sagen es jedenfalls alle. Und ihr Team steht voll und ganz hinter ihr. Die Protagonisten wurden auch sehr gut beschrieben, doch meiner Meinung nach ein wenig zu viel. Hier gab es sehr viel Privatleben und manchmal echt wenig Fall. Es gab so viel was man von allen erfahren hat, dass der Fall zur Nebensache wurde. Das fand ich echt schade, da hier sehr viel mehr Potenzial drin steckt.

Es spielt hauptsächlich im Jahr 2018 und zwischendurch springt man ins Jahr 2002. Wie man weiß gefällt mir so etwas äußerst gut, da es die Story interessant und spannend macht. Doch muss man dann auch dazwischen den „Kick“ spüren. Das habe ich hier leider nicht. So ca. ab Seite 250 wurde ich erst richtig warm mit dem Buch und es wurde zwischendrin interessant, aber nicht so spannend, dass ich das Buch nicht mehr weg legen konnte. Gerade bei so einem Mörder hätte ich in dem Buch mit viel mehr Nervenkitzel gerechnet. Doch da es sich dauernd um das Privatleben von Tess drehte wurde die Spannung komplett zunichte gemacht.

Es war ein gutes Buch, aber für mich war es nicht herausragend, da mir sehr oft der Spannungsbogen fehlte.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 448

Preis: 14,90 EUR

„Die ohne Schuld sind“ von Tony Parsons

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag. Vielen lieben Dank dafür  =)

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Die allseits beliebte Jessica wird eines Abends direkt vor ihrer Wohnung entführt. Schnell stellt sich heraus, dass sie das falsche Opfer ist. Anscheinend sollte ihre Mitbewohnerin, die Geliebte eines Drogenbosses, entführt werden. Max Wolfe und sein Team machen sich mit Hochdruck daran, Jessica zu finden. Max ahnt nicht, welche Abgründe tatsächlich hinter dem Fall lauern. Und als Max und seine kleine Tochter Scout zufällig die Spur der Verbrecher kreuzen, befinden sich plötzlich beide im Fadenkreuz von Kriminellen, die vor nichts zurückschrecken.

 

Meine Meinung:

Endlich ist ein neuer Fall für Max Wolfe da Sehnsüchtig habe ich schon auf dieses Buch gewartet, da ich den Schreibstil von Tony Parsons einfach klasse finde und die Geschichte rund um Max, Scout, ihren Hund und den anderen einfach nur weiter lesen wollte. Es gibt noch so vieles zu erzählen und auch hier haben wir wieder einiges erfahren.

Die wunderschöne und allseits beliebte und geliebte Jessica wird entführt. Sie ist die Tochter eines ehemaligen Polizisten und dieser würde am liebsten selbst an den Ermittlungen teilnehmen, wird jedoch von Max und seiner Chefin gebremst. Doch manchmal fällt es Jessicas Vater nicht leicht einfach nur zu warten und er begeht die ein oder andere Tat, für die andere mehr bestraft worden wären….Doch Max kann ihn verstehen. Auch er würde alles in Bewegung setzen, wenn seine Scout entführt worden wäre. Wer würde das nicht?

Max und seine Vorgesetzte Pat versuchen alles, um Jessica zu finden. Doch jedes Mal wenn Sie eine gute Spur haben und denken sie haben den Fall gelöst, öffnet sich eine neue Tür. Mit noch weitaus schlimmeren Verbrechen, als sie sich je vorstellen konnten. Der Fall an sich ist sehr gut beschrieben und wird auch sehr gut aufgelöst. Es gibt keine offenen Fragen mehr. Doch hat mich etwas gestört.

Wenn ich als Vorgesetzte nicht immer ganz bei der Sache bin, weil ich angetrunken zur Arbeit komme, muss es doch irgendwann mal Konsequenzen geben oder? Denn auch Whitestone hat einen Chef. Doch wird es hier einfach nur abgetan, mit der Tatsache das man es im Griff hat und alles ist geklärt. Mich hat das ungemein gestört, da es sonst auch überall zu Problemen kommt wenn man selbst so ein Problem hat, nur hier nicht. Auch war mir dieses Mal manch eine Situation zwischen Max und seiner Ex Anne einfach zu gewollt. Man wollte ganz deutlich zeigen das die beiden sich einfach nicht mehr verstehen und Anne die schrecklichste Mutter aller Zeiten ist. Das weiß man schon aus den anderen Teilen und war für mich nichts Neues mehr. Für mich war es nur eine Wiederholung.

Ansonsten hat mir das Buch gut gefallen und ich habe ja auf jemand anderes getippt     😉

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 335

Preis: 15,00 EUR

„Mydworth – Ein Fall für Lord und Lady Mortimer: Spur nach London“ von Neil Richards, Matthew Costello

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von 5 Sternen

 

Klappentext:

Die junge Lizzie Spence träumt davon, Schauspielerin zu werden. Sie beschließt, von zuhause wegzulaufen und ihr Glück in einem der unzähligen Theater im Londoner West End zu suchen. Dort verschwindet sie spurlos. Harry und Kat werden auf den Fall aufmerksam und machen sich auf die Suche nach dem vermissten Mädchen.

 

Meine Meinung:

Dies ist schon der dritte Fall für Lord und Lady Mortimer. Als Lady Mortimer davon erfährt das die junge Lizzie verschwunden ist, möchte sie diesen „Fall“ sofort übernehmen. Der Polizei sind die Hände gebunden, da Lizzie alt genug ist über ihr Leben zu entscheiden . Doch davon lässt sich Kat nicht aufhalten. Also macht sie sich mit Harry auf den Weg nach London und auf die Suche nach Lizzie.

Die Suche nach Lizzie ist anfangs echt unspektakulär, wird dann aber nach und nach interessanter. Dennoch hat mir aber hier ein wenig die Spannung gefehlt auch wenn es echt interessant war. Man lernt Kat und Harry auch noch ein wenig besser kennen, aber hier könnte man auch ein wenig mehr Dynamik einbauen. Ich weiß, dass die Bücher recht kurz sind, aber dennoch könnte man dies meiner Meinung nach ein wenig anders gestalten.

Ansonsten hat mir dieser Fall gut gefallen, aber er wirft mich jetzt auch nicht um. Ein solider Krimi.

 

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Verlag: be Verlag

Seiten: 148

Preis: 8,90 EUR // eBook: 2,99 EUR