„Flammenflug“ von Melissa Caruso

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag. Danke dafür. =)

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Magie ist eine gefährliche Waffe und muss gebändigt werden! Deswegen wird im Stadtstaat Raverra jeder Magier an einen sogenannten Falkner gebunden, der die Kraft kontrolliert. Die Feuermagierin Zaira konnte diesem Schicksal bislang entgehen. Als sie jedoch in Gefahr gerät, entfesselt sie einen magischen Feuersturm. Nur durch das Eingreifen der Grafentochter Amalia kann Schlimmeres verhindert werden. Doch nun sind die jungen Frauen magisch verbunden. Ein Bund, der nicht rückgängig gemacht werden kann und von beiden große Opfer fordert.

 

 

Meine Meinung:

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich Fantasy wirklich gerne lese. Und das Cover ist auch einfach nur wunderschön. Doch hier hat mir einiges nicht so ganz gepasst.

Es beginnt alles mit der Grafentochter Amalia. Diese ist sehr mutig und abenteuerlustig. Amalia lässt nichts unversucht, um an neue Lektüre zu gelangen. Und da sie ein „Stammlokal“ hat wo sie diese bekommt, macht sie sich auch hier wieder auf den Weg dorthin. Doch auf dem Rückweg wird sich ihr Leben komplett verändern. Denn hier trifft sie auf Zaira. Zaira ist frech, mutig und lässt sich nicht gerne etwas von anderen sagen. Als Amalia gerade auf dem Rückweg ist bekommt sie mit wie Zaira ihre Feuermagie frei lässt. Damit es nicht noch weiter ausartet bekommt sie Hilfe, da derjenige denkt sie könnte sich doch an eine Feuermagierin binden und das Chaos wäre beseitigt. Und dies geschieht dann auch. Amalia ist von nun an der Falkner von Zaira, die dies immer wieder versucht hat zu vermeiden. Doch was ihr Helfer nicht wusste ist das Amalia zu den adligen gehört und kein Falkner sein kann.

Und dann nimmt die Geschichte ihren Lauf. Für mich war es von Anfang bis Ende total schwer mit dem Schreibstil klar zu kommen. Es war mir persönlich alles zu viel. Ich finde man hat zwanghaft versucht in einer tollen Sprache zu schreiben und ist meiner Meinung nach gescheitert. Ich habe keine Probleme mir viele Personen zu merken, da dies in  Fantasyromanen üblich ist und man dies auch in anderen Büchern hat. Doch hier kam ich durch den Schreibstil einfach nicht zurecht was ich sehr schade finde. Auch wurde es irgendwann einfach nur noch in die Länge gezogen.

Die Idee finde ich großartig, doch hätte man hier einiges anders machen können/sollen. Ob ich den zweiten Teil lesen werde, weiß ich noch nicht.

 

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 511

Preis: 16,00 EUR

Alter: ab 16

„Profiling Murder – Fall 1: Blutige Tränen“ von Dania Dicken

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag. Ganz lieben Dank dafür.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Laurie Walsh war eine erfolgreiche Polizistin. Bis sie aus Notwehr schießen musste – und ein Mensch starb. Die Bilder verfolgen sie jede Nacht – selbst jetzt, mehr als ein Jahr später. Doch dann meldet sich ihr ehemaliger Partner Jake und bittet sie um Hilfe bei einem Fall. Und Laurie wird klar, wie sehr ihr Herz noch an der Polizeiarbeit hängt. Immer wieder hilft sie Jake fortan bei harten Fällen, die die Ermittler tief erschüttern. Und gerät dabei nicht selten selbst ins Visier der Täter …

Folge 1: Ein Serienmörder treibt sein Unwesen in Baltimore. Sein perfides Spiel hält die Stadt in Atem: Er holt sich die Frauen unbemerkt vom Straßenstrich, quält und foltert sie tagelang und verstümmelt sie noch kurz vor ihrem Tod. Und die Polizei tappt im Dunkeln. Erst dank Lauries Hilfe kommt Detective Jake McNeill dem Täter schließlich doch auf die Spur. Aber dann verschwindet eine weitere junge Prostituierte – und diesmal kennt Laurie sie persönlich.

 

Meine Meinung:

Der Klappentext ist knackig und die Geschichte ist es ebenfalls. Hier wird nichts in die Länge gezogen und die Spannung hält sich von Anfang bis Ende.

Laurie ist selbstbewusst, hilfsbereit und neugierig. Sie weiß ganz genau was sie will. Anderen Menschen helfen. Dies hat sie als Polizistin zwar getan, aber da sie durch Notwehr einen Menschen töten musste, ist nichts mehr wie es war. Mittlerweile hilft sie Drogenabhängigen und Prostituierten clean zu werden oder einen anderen Job zu finden. Doch eines Tages trifft sie sich mit ihrem ehemaligen Partner Jake und dieser erzählt ihr von grauenhaften Morden an Prostituierten und fragt sie nach ihrer Meinung.

Das Zusammenspiel der beiden ist gut gemacht, doch ist Jake für mich eine total blasse Nebenfigur. Ihm fehlt das gewisse Etwas. Er ist da, aber man findet ihn längst nicht so interessant wie Laurie oder den Reporter, den man im Laufe der Geschichte kennen lernen wird. Für mich ist er ein Detective, der noch in seinen Anfängen steckt, obwohl er schon länger bei der Polizei ist. Denn selbst andere kombinieren besser als er. Und das ist mitunter der einzige Kritikpunkt, den ich habe. Vielleicht ist er im zweiten Fall interessanter?

Auf den zweiten Fall bin ich mehr als gespannt und freue mich auf ein Wiedersehen mit Laurie.

 

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Verlag: beThrilled

Seiten: 155

Preis e-Book: 1,99 EUR

Alter: ab 16

„Der Mann, der Sherlock Holmes tötete“ von Graham Moore

Werbung – Rezensionsexemplar vom Eichborn (Bastei Lübbe) Verlag. Vielen lieben Dank.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Arthur Conan Doyle tritt in die Fußstapfen seiner berühmtesten Figur Sherlock Holmes: Weil Scotland Yard keinen Anlass sieht, den Mord an einem augenscheinlich leichten Mädchen aufzuklären, macht er sich selbst auf die Suche nach dem Mörder. Er schleicht durch die dunklen Straßen des viktorianischen London und landet an Orten, die kein Gentleman betreten sollte. Etwa hundert Jahre später ist ein junger Sherlock-Fan in einen Mordfall verstrickt, bei dem Doyles verschwundenes Tagebuch und einige Fälle seines berühmten Detektivs eine wichtige Rolle spielen. Zwei Morde, zwei Amateurdetektive, zwei Welten – und ein großer Lesespaß!

 

Meine Meinung:

Sherlock Holmes ist einfach genial und ich musste dieses Buch unbedingt lesen. Komme was wolle. Und dann hatte ich es endlich in den Händen. Dafür bedanke ich mich noch einmal recht herzlich beim „Eichborn (Bastei Lübbe) Verlag“ dafür. Ich liebe Sherlock Holmes Geschichten.

Das Buch wird aus zwei Perspektiven oder besser gesagt zwei Jahrhunderten erzählt. Einmal aus den Jahren ab 1893 – 1901 und aus dem Jahre 2010.

Die Jahre von 1893 bis 1901 befassen sich mit dem Leben von Sir Arthur Conan Doyle und seinem besten Freund Bram Stoker und wie sehr Doyle eigentlich Sherlock hasst. Er hasst ihn mittlerweile so sehr, dass er ihn sogar umbringen will. Nachdem er dies getan hat wird Doyle auf einen Mordfall aufmerksam gemacht. Und wer kann da schon nein sagen? Doyle jedenfalls nicht. Und die Freundschaft zwischen Doyle und Stoker ist sehr authentisch beschrieben und auch sehr lustig.

Dann kommen wir nach jedem Kapitel aus dem Jahre 1893 – 1901 ins Jahr 2010 zu Harold und den Sherlockianern. Harold ist ein riesiger Sherlock Fan und wie all die anderen sehr interessiert daran das verloren geglaubte Tagebuch von Doyle endlich in den Händen halten zu können, da es angeblich gefunden wurde. Doch dann geschieht auch hier ein Mord. Wer war es und warum?

Zwei wirklich tolle Geschichten, die durch das abwechselnde Erzählen immer spannend blieben. Zwar wurde es immer abwechselnd erzählt, aber zum Ende hin zogen sich beide Geschichten einen kurzen Moment in die Länge und man hat kurzfristig den Lesespaß verloren. Aber nur kurz 😉

Eine klare Empfehlung!

 

 

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Verlag: Eichborn (Bastei Lübbe)

Seiten: 480

Preis: 22,00 EUR

Alter: ab 16

„Fjelle und Emil – Monstermäßig beste Freunde Band 1“ von Anne Scheller

Werbung – Rezensionsexemplar vom Baumhaus Verlag. Ganz, ganz lieben Dank dafür.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Fjelle und Emil sind beste Freunde. Sie wohnen im verschlafenen Örtchen Flusenbek und besuchen dort die Grundschule. Eigentlich alles stinknormal, bis auf eine Kleinigkeit: Fjelle ist ein großes, bärenstarkes Monster mit einer Vorliebe für Petersilie. Und er hat noch eine Eigenart, denn er spiegelt die Gefühle von Menschen in seiner Nähe. Wenn jemand ängstlich ist, ist Fjelle SUPERängstlich, wenn jemand fröhlich ist, ist er SUPERfröhlich. Die Flusenbeker sind daran gewöhnt, schließlich hat ja jeder so seine Macken.
Doch dann kommt ein neuer Direktor an die Schule. Er hasst Monster und will Fjelle loswerden. Das stellt die Freundschaft von Emil und Fjelle auf eine harte Probe.

 

Meine Meinung:

Es ist ein wirklich tolles Kinderbuch. Ich habe Emil und Fjelle sehr gerne begleitet. Da ja Band 1 oben steht, gehe ich davon aus, dass noch mehr kommen wird und man wieder MONSTERMÄßIGEN Spaß hat.

Die Idee, dass ein Monster mit an eine Grundschule geht und dies vollkommen normal ist finde ich total niedlich. Denn in Flusenbek ist es einfach normal das ein Monster mit zur Schule geht. Sie kennen es nicht anders.

Emil ist ein sehr aufgeschlossener, aufgeweckter und freundlicher Junge, dessen bester Freund ein Monster namens Fjelle ist. Da Fjelle ein Monster ist, ist dieser auch entsprechend groß, aber auch sehr lieb. Doch er nimmt Gefühle anders wahr als Menschen. Wenn Emil und seine Freunde traurig oder glücklich sind ist Fjelle SUPERtraurig oder SUPERglücklich. Es ist alles sehr extrem bei ihm. Und das zeigt sich auch wenn er wütend ist. Dann kann es schon mal gefährlich werden, obwohl er sonst ein wirklich einfühlsames Wesen ist.

Doch wie viel kann so eine außergewöhnliche Freundschaft vertragen? Ist es vielleicht doch besser wenn Monster und Menschen nicht zusammen leben?

Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen. Freundschaft, aber auch Vorurteile und Mobbing stehen in diesem Buch im Vordergrund und werden meiner Meinung nach auch sehr gut beschrieben. Kauft dieses Buch  🙂

 

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Verlag: Baumhaus

Seiten: 176

Preis: 10,00 EUR

„Die Antwort auf vielleicht“ von Hendrik Winter

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag. Das Cover und der Klappentext stammen ebenfalls vom Verlag. Großen Dank für dieses Buch 

     von 5 Sternen

 

Klappentext:

Adam hat nicht damit gerechnet, sich in eine der Patientinnen zu verlieben, die er täglich zur Chemotherapie und zurück fährt. Doch dann steigt eines Tages Jessi in sein Taxi – jung, schön, todkrank. Ehe er sichs versieht, ist es um ihn geschehen. Als er erfährt, dass Jessi vielleicht nur noch wenige Wochen zu leben hat, setzt er alles daran, ihr diese Zeit so schön wie möglich zu machen. Währenddessen erkennt er, dass auch er seine Träume vielleicht nicht bis „irgendwann einmal“ aufschieben sollte.

 

Meine Meinung:

Ich habe zuerst mit mir gerungen, ob ich dieses Buch jetzt schon lesen sollte und ob ich dieses Buch wirklich anfrage? Denn genau dieses Thema „Krebs“ hat mich Anfang letzten Jahres bis zur Jahreshälfte familiär selbst begleitet. Ich direkt bin nicht betroffen, aber ein Familienteil, den es nun nicht mehr gibt, schon.  Aber ich habe mir gesagt, dass ich dieses Buch jetzt unbedingt lesen möchte und habe mich umso mehr darüber gefreut, dass mir Bastei Lübbe das Buch als eBook zur Verfügung gestellt hat.

Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben worden. Man konnte sich hier in jede Person hinein versetzen und mitfühlen. Jessi ist eine wirklich starke, fröhliche und wunderschöne Frau. Wie kann eine so junge Frau nur an Krebs erkranken und dabei immer noch so lebensfroh sein? Müsste man nicht den ganzen Tag trübsal blasen und nur schlecht gelaunt sein? Nein, muss man nicht. Natürlich hat Jessi Angst und auch mal schlechte Laune, aber sie versucht für sich selbst und für ihre kleine Tochter das Beste aus dieser scheiß (sorry für den Ausdruck) Situation zu machen. Und dann ist die Adam, der Taxifahrer. Adam ist zurückhaltend, ein wenig verschlossen, hilfsbereit, unentschlossen und freundlich. Er ist derjenige, der Jessi zu ihrer Strahlentherapie und zur Chemo fährt. Dies macht er ständig, auch mit anderen Patienten. Doch bei Jessi ist es anders. Was genau anders ist, müsst ihr selber lesen  😉

Für mich war das Buch einfach nur großartig und ich habe gelacht und geweint. Der Schreibstil ist flüssig, es wird nicht langweilig und es ist auch glaubwürdig. Da ich selber mit zu den Therapien gefahren bin, konnte ich es mir mehr als nur gut vorstellen wie es dort zugeht. Nur waren die Ärzte, Schwestern und Räume gemütlicher und freundlicher als im Buch 😀 Ich hatte nicht das Gefühl als würden bei einer Chemo die Leute abgefertigt werden. Vielleicht kommt dies für den einen oder anderen so rüber, bei mir war es aber nicht der Fall. Dennoch hat Hendrik Winter für mich die Gefühlslage von Jessi und Adam sehr gut eingefangen und ein richtig tolles Buch geschrieben.

Ich kann es zu 100% weiter empfehlen.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 399

Preis: 10,00 EUR

Alter: ab 16

 

 

 

„Deine letzte Lüge“ von Clare Mackintosh

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag. Ganz lieben Dank dafür!

     von 5 Sternen

 

Klappentext:

Zwei Jahre ist es her, seitdem Tom und Caroline Johnson Selbstmord begangen haben sollen. Ihre Tochter Anna weigert sich zu glauben, dass die Eltern ihrem Leben wissentlich ein Ende gesetzt haben. Und seit sie selbst Mutter geworden ist, quält die Ungewissheit sie mehr denn je. Sie beginnt nachzuforschen, stößt schnell auf Lügen und Ungereimtheiten. Dann aber spürt Anna, dass jemand sie beobachtet, ihr nachstellt. Schon bald muss sie lernen: Manche Dinge sollte man besser ruhen lassen.

 

Meine Meinung:

Ich war so gespannt darauf zu erfahren was damals wirklich mit Annas Eltern passiert ist und was noch alles passieren wird, sodass ich das Buch einfach lesen musste. Außerdem liebe ich Psychothriller  😉

Ich habe schon viele Psychothriller gelesen, doch ist dieses Buch für mich kein Psychothriller. Mir kam es eher wie eine Familiengeschichte vor, in der es Geheimnisse gibt, die aufgeklärt werden müssen. Mir fehlte einfach diese dauernde Spannung, die man sonst in einem Psychothriller findet. Bei „Der Insasse“ oder „Das Rachespiel“ war ich von Anfang an so geflasht und habe die Bücher regelrecht verschlungen. Das ist mir hier nicht passiert. Eigentlich schade, da der Klappentext so viel mehr an Spannung verspricht.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht, sodass man gut in die Geschichte findet. Die Charaktere sind gut beschrieben und ich finde man mag Anna von der ersten Seite an.

Auch wenn man meiner Meinung nach keinen Psychothriller vor sich liegen hat, hat mir das Buch gefallen, da es eine gute Geschichte war.

 

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 463

Preis: 11,00 EUR

Alter: ab 16

„Die Essenz des Bösen“ von Tony Parsons

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag. Klappentext und Cover stammen ebenfalls vom Verlag. Ganz lieben Dank dafür.

     von 5 Sternen

Klappentext:

Für Detective Max Wolfe ist es die dunkelste Stunde seines Lebens: Nur mit Glück überlebt er einen Terroranschlag auf ein Einkaufszentrum, bei dem fünfundvierzig andere Menschen sterben. Eine Woche später ist die Londoner Polizei den Tätern auf der Spur, aber der Einsatz läuft aus dem Ruder. Die Drahtzieher des Anschlags, zwei Brüder, werden bei der Festnahme erschossen.

Doch für viele Londoner ist die Sache damit noch nicht beendet. Angestachelt von Fanatikern wächst ihre Wut und richtet sich gegen die Familie der Terroristen. Max hat alle Hände voll zu tun, sie zu beschützen. Das macht ihn selbst zur Zielscheibe. Genau wie seine kleine Tochter und die Frau, die er liebt.

Meine Meinung:

Ich habe mich sehr über dieses Rezensionsexemplar gefreut, denn ich liebe die Kriminalromane von Tony Parsons. Das Cover ist genau wie die anderen gehalten und passt sehr gut in die Reihe rein.

In diesem Buch geht es um Gewalt, Angst, Liebe, Terror, Familie/n, Trauer, Freude, Panik, Wut und Verständnislosigkeit.

Stellt euch einmal vor jemand aus eurer Familie wird zum Terroristen und ihr bemerkt es nicht einmal. Wie würdet ihr damit umgehen wenn ihr es wisst? Euer Leben aufgeben und euch vor den Menschen vor eurer Tür verstecken, die nur noch Hass und Wut für euch und eure Familie empfinden und Trauer und Mitgefühl für die Opfer und deren Hinterbliebenen? Genau damit muss sich nun auch die Familie der Drahtzieher auseinandersetzen.

Ich finde es wurde sehr gut beschrieben wie die Menschen sich nach so einer Tat fühlen und reagieren. Manch einer reagiert mit Wut und ein anderer wiederum fragt sich einfach nur „Warum musste so etwas geschehen“? Die Leute haben ihren Gefühlen freien Lauf gelassen. Ob dies nun immer gut endet oder nicht müsst ihr selber lesen 🙂

In diesem Krimi geht es nicht nur um Terror und das Danach. Nein, es dreht sich hier auch vieles um Max und seine kleine Familie. Ich habe an einer Stelle sogar ein ganz klein wenig weinen müssen, da es einfach so traurig war und mir in diesem Moment einfach das Herz zerrissen hat.

Ein wirklich toller Krimi, den ich nur weiter empfehlen kann.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 349

Preis: 15,00 EUR // e-Book: 11,99 EUR

Alter: ab 16

„Nachtschwärmer“ von Tony Parsons

Das Cover und der Klappentext stammen vom Verlag.

     von 5 Sternen

Klappentext:

London, ein Uhr nachts am 2. Weihnachtsfeiertag. Schnee fällt, die Stadt schläft. Aber nicht Detective Max Wolfe. Durch die großen Fenster seines Lofts beobachtet er die dunkle Straße ein paar Stockwerke unter ihm. Ein Kastenwagen hat dort gerade angehalten. Zwei Männer springen heraus, vermummt und schwarz gekleidet. Sie zerren etwas aus dem Wagen. Es ist ein Mann – halb nackt, halb tot, am Leben. Doch nicht mehr lange –

Bald schon jagt Max Wolfe eine Bande von Mördern, die ihre Opfer buchstäblich einen Kopf kürzer macht.

 

Meine Meinung:

Da ich schon alle bisherigen Kriminalromane gelesen habe, habe ich nach mehr von Tony Parsons gesucht  🙂 Und ich bin fündig geworden. Es ist zwar nur eine Kurzgeschichte, aber von dieser gibt es zwei und die Zweite muss ich auch noch lesen und freue mich schon jetzt darauf.

In diesem kurzen Krimi kann man Max und seine Tochter Scout sowie ihren Hund Stan sehr gut kennen lernen. Ich kannte sie alle schon und fand es schön noch mehr über alle lesen und erfahren zu können.

Der Fall an sich ist komplett schlüssig erklärt worden und es hat wieder einmal Spaß gemacht Wolfe bei seinen Ermittlungen zu verfolgen. Das einzige was ich schade fand, dass der Titel zwar aufgeklärt wurde, aber auch nur beiläufig und ziemlich kurz. Klar was will man auch auf 88 Seiten erwarten. Doch das hätte man ein bisschen schöner schreiben können. Deshalb einen halben Stern Abzug.

Ansonsten kann ich allen diesen Kurzkrimi empfehlen und wünsche viel Spaß beim Lesen.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 88

Preis: 1,99 EUR (e-Book)

Alter: ab 16 Jahre

„All die schönen Tage“ von Julia Kaufhold

Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag. Der Klappentext kommt ebenfalls vom Verlag. Lieben Dank dafür.  

     von 5 Sternen

 

Klappentext:

Stella liebt Max. Und Max liebt Stella. Schon immer. Aber Max hat Stella verraten. Zutiefst verletzt verbannte sie Max aus ihrem Leben und mit ihm ihre Schöne-Tage-Box – ein hölzernes Kästchen, in dem sie all die besonderen Momente ihres Lebens auf Karten notiert. Als Max Jahre später plötzlich vor ihr steht, weist sie ihn ab. Immer wieder, bis sie zufällig auf ihre alte Box stößt und all die schönen Tage ihrer Liebe ihr entgegenleuchten. Doch gibt es für Stella und Max überhaupt eine zweite Chance?

Julia Kaufhold erzählt einfühlsam diese mitreißende Geschichte über Vertrauen und Verrat, Liebe und Mut.

 

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch angefragt, da ich die Box mit den Karten, neben dem Buch, so wunderschön fand. Auch finde ich das ganze Buch total niedlich. Es ist so klein und sieht wunderschön aus. Die Box spielt in dem Buch natürlich auch eine Rolle und ich mag meine selbst gebastelte Box genauso sehr.

Die kurzen Einblendungen in Kastenform fand ich im Buch besonders schön und eine gute Idee. Die Kapitel sind in Tage und dem jeweiligen Monat unterteilt. Es wird nicht jeder Tag beschrieben, aber dies ist auch gar nicht nötig, weil es sonst auch zu viel werden würde. Doch hat mir dies gut gefallen.

Man lernt Stella und Max gut kennen. Doch war mir hier manches einfach zu viel. Es wurde viel zu viel erzählt, sodass ich manchmal keine Lust mehr hatte weiter zu lesen. Leider war es zu sehr in die Länge gezogen und dadurch schon wieder langweilig. Ich habe mir mehr von dem Buch gewünscht/erhofft, da der Klappentext mehr verspricht.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 426

Preis: 16,00 EUR // e-Book: 11,99 EUR

Alter: ab 16 Jahre

 

„Nebenan funkeln die Sterne“ von Lilly Adams

Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag (Lyx). Klappentext und Cover sind ebenfalls vom Verlag. Lieben Dank dafür 

    von 5 Sternen

 

Klappentext:

Emma Martins führt ein aufregendes Leben – glaubt man ihrem erfolgreichen Instagram-Account. Tausende von Followern sehen sich täglich ihre Bilder an und lassen sich von ihnen motivieren. Doch die Wahrheit ist eine andere: Emma wohnt allein in einem winzigen Apartment in London. Der Kontakt mit anderen Menschen macht ihr Angst, vor die Tür geht sie nur selten. Einzig auf ihrer Dachterrasse, nachts, wenn die Stadt still ist und die Sterne leuchten, hat sie das Gefühl, richtig durchatmen zu können. Aber dann zieht der gut aussehende Nathan in die Wohnung nebenan – und bringt ihr Leben online und offline von einem Tag auf den anderen völlig durcheinander.

 

Meine Meinung:

Ich habe mich direkt in das Cover verliebt. Es ist ein Cover, das zum Träumen anregt. Das ganze Buch regt zum Nachdenken an.

Das Buch ist meiner Meinung nach eher in einer Erzählart geschrieben, mit der ich anfangs nicht sofort zurecht kam und die ich auch seltener lese. Aber nach zwei Kapiteln ging es dann und ich habe ins Geschehen rein gefunden.

Ja, Emma lebt wirklich sehr zurückgezogen. Sie geht ungern raus, sie schließt nicht gerne neue „reale“ Bekanntschaften und sie igelt sich einfach total ein. Ihre Follower belügt sie mit ihren alten Fotos, die sie dann bearbeitet auch noch und ihre Familie sowieso. Und dies nur, da sie sich für einen Unfall, der Jahre zuvor geschehen ist, die Schuld gibt. Aber nachdem neben ihr ein neuer Bewohner, Nathan, einzieht wird ihr Leben ein wenig auf den Kopf gestellt.

Ich hätte mir etwas mehr von Nathan gewünscht. Gerne hätte ich noch mehr von ihm erfahren, deshalb auch die vier Sterne.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm und regt zum Lesen an. Ich kann das Buch nur weiter empfehlen.

 

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Verlag: Bastei Lübbe (Lyx)

Seiten: 432

Preis:12,90 EUR

Alter: ab 14 Jahre