„Jigsaw Man – Im Zeichen des Killers“ von Nadine Matheson

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Der menschliche Körper ist ein wunderbares Puzzle, einzigartig in seiner Präzision und seiner aufeinander abgestimmten Perfektion!

Der Jigsaw Man liebt Puzzles über alles. Doch ein perfektes Puzzle ist nur eines, das in seine Einzelteile zerlegt ist. Nur so kann er die wahre Schönheit erkennen – indem er jedes Teil für sich betrachtet. Hände, Füße, Beine, Arme, Köpfe. Welche Freude! Und wahre Freude muss man teilen, nicht wahr? In der ganzen Stadt …

Wirst du sein nächstes Opfer sein?

 

Meine Meinung

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da hier durch die große Marketingkampagne sehr viel versprochen wurde. Alleine der Klappentext läd förmlich dazu ein dieses Buch verschlingen zu wollen. Doch ist dem wirklich so?

D.I. Anjelica Henley ist hier die leitende Ermittlerin. Sie ist tough, hilfsbereit und weiß sich durchzusetzen. Als Hilfe bekommt sie den Auszubildenden Ramouter an die Seite gestellt, womit sie Anfangs überhaupt nicht einverstanden ist. Doch nach und nach wird ihr bewusst wie gut der Neuzugang ist und ist ihm gegenüber nicht mehr so unfreundlich, wie zu Beginn. Diese Entwicklung hat mir persönlich sehr gut gefallen. Auch erfahren wir einiges aus dem Privatleben von Henley. Ihr Mann, Rob, ist so gar nicht mit ihren Einsätzen einverstanden was man irgendwo auch nachvollziehen kann, da sie ein Kind haben und er gerne möchte, dass seine Frau ihre Tochter aufwachsen sieht. Natürlich kommt es hier dann auch ab und an mal zum Streit. Es war aber nicht zu viel in dem Buch, sodass es mich gestört hätte.

Das Buch an sich war echt gut, doch das was man am Ende an Tempo und Nervenkitzel hingeworfen bekommen hat, hat sonst zwischendurch gefehlt. Zum Ende hin fiebert man noch einmal richtig mit, aber am Anfang hatte ich für mich einen kleinen Durchhänger und in der Mitte dann auch. Der Schreibstil ist wirklich flüssig und die kurzen Kapitel finde ich auch klasse und hat alles in allem noch einmal spannend gemacht und dem Ganzen Leben eingehaucht. Aber auch die Protagonisten sind echt gut ausgearbeitet.

Doch es waren sehr viele Krimielemente zu finden, die den Thriller ein wenig nach hinten gestellt haben, was mich ein kleines bisschen gestört hat. Ansonsten kann ich das Buch nur empfehlen, da es eine wirklich gute Story ist, die nur ein bisschen mehr Nervenkitzel benötigt.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 480

Preis: 11,00 EUR

Alter: ab 16

„Blinde Rache: Ein Mara Billinsky Thriller“ von Leo Born

Werbung – Rezensionsexemplar vom Autor erhalten

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Tattoos, schwarze Kleidung, raue Schale: Mara Billinsky eckt an. Auch bei ihren neuen Kollegen in der Frankfurter Mordkommission, von denen sie nur „die Krähe“ genannt wird. Niemand traut Mara den Job wirklich zu, schon gar nicht ihr Chef, der sie lieber auf Wohnungseinbrüche ansetzt. Aber dann erschüttert eine brutale Mordserie die Mainmetropole. Mara sieht ihre Chance gekommen. Sie will beweisen, was in ihr steckt. Auf eigene Faust beginnt sie zu ermitteln – und kommt dem Täter dabei tödlich nah …

 

Meine Meinung:

Ich habe das Buch schon öfter in der Hand gehalten und unter mehreren Beiträgen kommentiert, dass ich es bald lesen möchte. Nun hat mir der Autor selbst das Buch zukommen lassen und ich bedanke mich noch einmal dafür =)

Mara ist eine wirklich andere Ermittlerin. Sie hat sehr viele Tattoos, Piercings, ist stur, nicht teamfähig, handelt kopflos – sie zieht eben ihr eigenes Ding durch. Für jemanden bei der Mordkommission alles Dinge, die nicht gut miteinander harmonieren 😉 Mit ihrem Vater versteht sie sich auch nicht, aber man erfährt im Laufe des Buches auch warum. Doch hier sind beide daran Schuld, dass die Beziehung nicht funktioniert. Ich gebe dem Vater dennoch den größeren Teil der Schuld, das ihr Verhältnis so ist wie es ist, da er mehr hätte machen müssen.

Maras Chef ist ein riesen Arschloch. Anders kann man es nicht ausdrücken. Auch wenn ich vor Kurzem ein Buch gelesen habe, in dem der Chef einen Angestellten auch nicht mochte und ein wenig fertig gemacht hat, ist Maras Chef eindeutig übers Ziel hinaus geschossen. Gut, dass er sie nicht leiden kann hat er mehrfach zum Ausdruck gebracht. Aber wie er mit ihr spricht war mir persönlich dann doch irgendwann zu viel. Es kommt vor das man sich uneins ist und sich bestimmt auch mal anzickt, aber das hier fand ich echt ein bisschen drüber. Und so bekommt sie nur ganz kleine Fälle wie Diebstähle, damit sie schnell wieder verschwindet…

Die Morde an sich sind schon brutal, doch hätte ich mir hier mehr Interaktion gewünscht. Ohne blöd klingen zu wollen, die Morde waren mir nicht intensiv genug. Auch habe ich ein wenig gebraucht, um in das Buch rein zu finden. Danach war es immer mal wieder spannend, aber der komplette Nervenkitzel hat sich bei mir nicht eingestellt.

Die Kapitel waren kurz was ich super finde und das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt. Zum Ende hin wurde es echt noch mal richtig interessant, aber dieses „Ahhhh“ hätte ich mir von Anfang bis Ende gewünscht. Der Thriller hat mich unterhalten und ich werde auch die anderen Teile lesen und hoffe das mich der zweite Teil mehr packen kann.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 474

Preis: 14,90 EUR

„Cold Case – Das verschwundene Mädchen“ von Tina Frennstedt

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  von 5 Sternen

 

Klappentext:

Er lauert Frauen in den frühen Morgenstunden auf. Er überfällt sie in ihren  Wohnungen. Er tötet sie – und verschwindet. Als an einem Tatort Spuren auftauchen, die auf einen alten Vermisstenfall hinweisen, übernimmt Tess Hjalmarsson, Expertin für COLD CASES, die Ermittlungen. Hängt das spurlose Verschwinden der damals 19-jährigen Annika, deren Fall nie gelöst wurde, tatsächlich mit den aktuellen Serienmorden zusammen? Tess ermittelt unter Hochdruck. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt. Denn eines ist sicher: Der Serienmörder wird wieder zuschlagen.

 

Meine Meinung:

Dadurch, dass ich dieses Buch wirklich oft auf Instagram gesehen habe und sehr viele echt begeistert von diesem Buch waren, habe ich es mir gekauft. Aber nicht nur deshalb habe ich mir dieses Buch geholt. Der Klappentext hat mich auch sofort angesprochen, da es sehr vielversprechend klang.

Tess ist ein wahrer Profi auf ihrem Feld als Cold Case Ermittlerin. So sagen es jedenfalls alle. Und ihr Team steht voll und ganz hinter ihr. Die Protagonisten wurden auch sehr gut beschrieben, doch meiner Meinung nach ein wenig zu viel. Hier gab es sehr viel Privatleben und manchmal echt wenig Fall. Es gab so viel was man von allen erfahren hat, dass der Fall zur Nebensache wurde. Das fand ich echt schade, da hier sehr viel mehr Potenzial drin steckt.

Es spielt hauptsächlich im Jahr 2018 und zwischendurch springt man ins Jahr 2002. Wie man weiß gefällt mir so etwas äußerst gut, da es die Story interessant und spannend macht. Doch muss man dann auch dazwischen den „Kick“ spüren. Das habe ich hier leider nicht. So ca. ab Seite 250 wurde ich erst richtig warm mit dem Buch und es wurde zwischendrin interessant, aber nicht so spannend, dass ich das Buch nicht mehr weg legen konnte. Gerade bei so einem Mörder hätte ich in dem Buch mit viel mehr Nervenkitzel gerechnet. Doch da es sich dauernd um das Privatleben von Tess drehte wurde die Spannung komplett zunichte gemacht.

Es war ein gutes Buch, aber für mich war es nicht herausragend, da mir sehr oft der Spannungsbogen fehlte.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 448

Preis: 14,90 EUR

„Die ohne Schuld sind“ von Tony Parsons

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag. Vielen lieben Dank dafür  =)

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Die allseits beliebte Jessica wird eines Abends direkt vor ihrer Wohnung entführt. Schnell stellt sich heraus, dass sie das falsche Opfer ist. Anscheinend sollte ihre Mitbewohnerin, die Geliebte eines Drogenbosses, entführt werden. Max Wolfe und sein Team machen sich mit Hochdruck daran, Jessica zu finden. Max ahnt nicht, welche Abgründe tatsächlich hinter dem Fall lauern. Und als Max und seine kleine Tochter Scout zufällig die Spur der Verbrecher kreuzen, befinden sich plötzlich beide im Fadenkreuz von Kriminellen, die vor nichts zurückschrecken.

 

Meine Meinung:

Endlich ist ein neuer Fall für Max Wolfe da Sehnsüchtig habe ich schon auf dieses Buch gewartet, da ich den Schreibstil von Tony Parsons einfach klasse finde und die Geschichte rund um Max, Scout, ihren Hund und den anderen einfach nur weiter lesen wollte. Es gibt noch so vieles zu erzählen und auch hier haben wir wieder einiges erfahren.

Die wunderschöne und allseits beliebte und geliebte Jessica wird entführt. Sie ist die Tochter eines ehemaligen Polizisten und dieser würde am liebsten selbst an den Ermittlungen teilnehmen, wird jedoch von Max und seiner Chefin gebremst. Doch manchmal fällt es Jessicas Vater nicht leicht einfach nur zu warten und er begeht die ein oder andere Tat, für die andere mehr bestraft worden wären….Doch Max kann ihn verstehen. Auch er würde alles in Bewegung setzen, wenn seine Scout entführt worden wäre. Wer würde das nicht?

Max und seine Vorgesetzte Pat versuchen alles, um Jessica zu finden. Doch jedes Mal wenn Sie eine gute Spur haben und denken sie haben den Fall gelöst, öffnet sich eine neue Tür. Mit noch weitaus schlimmeren Verbrechen, als sie sich je vorstellen konnten. Der Fall an sich ist sehr gut beschrieben und wird auch sehr gut aufgelöst. Es gibt keine offenen Fragen mehr. Doch hat mich etwas gestört.

Wenn ich als Vorgesetzte nicht immer ganz bei der Sache bin, weil ich angetrunken zur Arbeit komme, muss es doch irgendwann mal Konsequenzen geben oder? Denn auch Whitestone hat einen Chef. Doch wird es hier einfach nur abgetan, mit der Tatsache das man es im Griff hat und alles ist geklärt. Mich hat das ungemein gestört, da es sonst auch überall zu Problemen kommt wenn man selbst so ein Problem hat, nur hier nicht. Auch war mir dieses Mal manch eine Situation zwischen Max und seiner Ex Anne einfach zu gewollt. Man wollte ganz deutlich zeigen das die beiden sich einfach nicht mehr verstehen und Anne die schrecklichste Mutter aller Zeiten ist. Das weiß man schon aus den anderen Teilen und war für mich nichts Neues mehr. Für mich war es nur eine Wiederholung.

Ansonsten hat mir das Buch gut gefallen und ich habe ja auf jemand anderes getippt     😉

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 335

Preis: 15,00 EUR

„Mydworth – Ein Fall für Lord und Lady Mortimer: Spur nach London“ von Neil Richards, Matthew Costello

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von 5 Sternen

 

Klappentext:

Die junge Lizzie Spence träumt davon, Schauspielerin zu werden. Sie beschließt, von zuhause wegzulaufen und ihr Glück in einem der unzähligen Theater im Londoner West End zu suchen. Dort verschwindet sie spurlos. Harry und Kat werden auf den Fall aufmerksam und machen sich auf die Suche nach dem vermissten Mädchen.

 

Meine Meinung:

Dies ist schon der dritte Fall für Lord und Lady Mortimer. Als Lady Mortimer davon erfährt das die junge Lizzie verschwunden ist, möchte sie diesen „Fall“ sofort übernehmen. Der Polizei sind die Hände gebunden, da Lizzie alt genug ist über ihr Leben zu entscheiden . Doch davon lässt sich Kat nicht aufhalten. Also macht sie sich mit Harry auf den Weg nach London und auf die Suche nach Lizzie.

Die Suche nach Lizzie ist anfangs echt unspektakulär, wird dann aber nach und nach interessanter. Dennoch hat mir aber hier ein wenig die Spannung gefehlt auch wenn es echt interessant war. Man lernt Kat und Harry auch noch ein wenig besser kennen, aber hier könnte man auch ein wenig mehr Dynamik einbauen. Ich weiß, dass die Bücher recht kurz sind, aber dennoch könnte man dies meiner Meinung nach ein wenig anders gestalten.

Ansonsten hat mir dieser Fall gut gefallen, aber er wirft mich jetzt auch nicht um. Ein solider Krimi.

 

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Verlag: be Verlag

Seiten: 148

Preis: 8,90 EUR // eBook: 2,99 EUR

„Neon Birds – Teil 1“ von Marie Graßhoff

Werbung Unbezahlt

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Cyborgs, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen eingepfercht, werden sie von Supersoldaten bekämpft, die man weltweit als Stars feiert. Doch die Mauern beginnen zu bröckeln. Sekten beten KAMI als Maschinengott an. Und während der Kampf zwischen Menschheit und Technologie hin und her wogt, versuchen vier junge Erwachsene, den Untergang ihrer Zivilisation zu verhindern.

 

Meine Meinung:

Erst einmal hört sich der Klappentext nach ziemlich viel Technik, Zukunft und Untergang an  😉 Aber es hört sich gut und interessant an. Ich war sofort angetan von dem Inhalt und habe es nun endlich gelesen. Keine Ahnung warum ich es so lange im Regal hab stehen lassen…? War eine doofe Idee, da es verdammt gut ist.

Zuerst treffen wir auf den Studenten Luke, der als Praktikant arbeitet und die Monitore bewachen soll, ob sich was an den Toren ereignet. Genauer gesagt soll er schauen, ob Moja ausbrechen. Neben Luke lernen wir auch noch seinen Mitbewohner und guten Freund Flover kennen, der für die KAGE arbeitet. Und dann treffen wir im weiteren Verlauf noch auf Andra, Okijen und Byth. Alle Figuren werden eingehend beschrieben und man schließt sie alle ins Herz. Auch die Zeichnungen der Protagonisten zwischendrin sind echt klasse und die Beschreibungen dazu ebenfalls.

Ich habe eben die Moja und KAGE erwähnt. Doch was ist das alles eigentlich? Die Moja sind Menschen. Modifizierte Menschen. Forscher meinten es gut Menschen mit Nanorobotern zu infizieren und damit Optimierungen am Menschen vorzunehmen: Schneller, heilt sich von selbst etc. . Doch es gibt ein ABER: Die Nanoroboter machen sich selbstständig. Eigentlich sollte man diese abschalten können, doch die kleinen Roboter sehen das anders und entwickeln sich ohne zutun der Wissenschaftler weiter zu einem Virus, der die Menschheit ordentlich dezimiert. Die Menschen werden zu willenlosen Zombies mit besonderen Fähigkeiten. Um die Mojas in Schach zu halten wird die Einheit MaKe gegründet, Militär. Doch es gibt auch die Geheimorganisation die KAGE. Was diese genau machen und wie es genau weitergeht müsst ihr selbst rausfinden 😉

Man fällt in dieses Buch regelrecht rein. Zu Beginn weiß man erst einmal nicht so recht was nun Sache ist, da man die ganze Begriffe noch nicht kennt. Doch dies wird hier wirklich gut gelöst, indem man Seite für Seite immer mehr preisgibt und nicht bis zur Mitte des Buches oder gar länger damit wartet und man bis dahin nur Fragezeichen hätte. Hat mir sehr gut gefallen. Das Ende hätte nicht spannender sein können und nun warte ich auf den zweiten und dritten Teil.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 463

Preis: 15,00 EUR

Alter: ab 16

„Waldo Wunders fantastischer Spielzeugladen“ von Anne Scheller

Rezensionsexemplar vom Baumhaus Verlag (Bastei Lübbe)

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Eigentlich soll Lenni nur auf Herrn Wunders Spielzeugladen aufpassen, solange der verreist ist. Doch plötzlich passieren dort allerhand merkwürdige Dinge: Nachts dringen seltsame Geräusche aus dem Laden, Spielzeuge liegen nicht mehr da, wo sie noch am Vortag waren, und ein magisches Kribbeln erfüllt die Luft. Werden die Spielzeuge etwa in der Nacht lebendig? Und was hat die dritte Schublade im Ladentisch damit zu tun, die Lenni auf keinen Fall öffnen darf?

 

Meine Meinung:

Zwischendurch lese ich sehr gerne Kinderbücher und dieses hier fand ich sehr interessant, da es um Spielzeuge ging, die lebendig werden. Und wer findet sowas nicht toll?  😉

Lenni ist 10 Jahre alt und ein aufgeweckter und freundlicher Junge. Er wohnt über einem Spielzeugladen und eines Tages fragt ihn der Besitzer Herr Wunder, ob er nicht auf seinen Laden aufpassen könnte, da er etwas ganz wichtiges erledigen muss. Zuerst ist Lenni von der Idee nicht so überzeugt, da er doch schon bald 11 Jahre alt wird und nicht mehr mit Spielzeug spielt, aber irgendwie ist es auch ganz cool auf einen Spielzeugladen aufzupassen. Und noch weiß Lenni nicht was so besonders an diesem Laden ist. Doch das wird sich relativ schnell ändern.

Ja das Buch erinnert ein wenig an Toy Story, denn auch hier erwachen die Spielzeuge zum Leben und erleben viele Abenteuer. Ich denke alle die Toy Story toll fanden werden dieses Buch ebenfalls lieben. Die Kapitel sind kurz gehalten und die Illustrationen im Buch sind echt schön. Am Ende des Buches gibt es noch 4 Rätsel was ich wirklich toll fand.

Ich kann dieses Buch jedenfalls nur empfehlen.  =)

 

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Verlag: Baumhaus

Seiten: 192

Preis: 10,00 EUR

Alter: ab 8

„Mydworth – Bei Ankunft Mord: Ein Fall für Lord und Lady Mortimer“ von Neil Richards, Matthew Costello

Werbung – Rezensionsexemplar vom be (Bastei Lübbe) Verlag. Ganz lieben Dank dafür.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Folge 1: England, 1929: Mydworth – ein kleiner verschlafener Ort im ländlichen Sussex. Hier geschieht selten etwas Aufregendes … Aber das ändert sich, als der junge Adlige Sir Harry Mortimer zusammen mit seiner amerikanischen Frau Kat in seinen Heimatort zurückkehrt. Kaum sind die beiden in Mydworth angekommen, werden bei einer Party im Herrenhaus Mydworth Manor kostbare Juwelen gestohlen. Die beiden Täter kann man auf frischer Tat ertappen: einer wird erschossen, aber der andere kann fliehen. Lady Lavinia – die Hausherrin und Harrys Tante – will einen Skandal vermeiden und bittet ihren Neffen um Hilfe. Auch die örtliche Polizei ist mit dem Verbrechen überfordert, daher beginnen Kat und Harry auf eigene Faust zu ermitteln.

 

Meine Meinung:

Es wird der Vergleich gezogen das man diese Reihe mögen wird wenn man Downton Abbey, und Babylon Berlin mag. Babylon Berlin habe ich nie gesehen, Downton Abbey aber schon. Und ich finde dieser Vergleich passt sehr gut zu diesem Krimi, da es auch in der Zeit von Downton Abbey spielt (zwei Jahre nach dem Film). Aber wenn man Downton Abbey gesehen hat kann man so viele Vergleich ziehen. Angefangen bei den Dienern bis hin zu den Zofen. Man kennt sich dadurch einfach perfekt aus =) Außerdem mag ich die Kleidung aus der Zeit total gerne leiden.

Zu Beginn des Krimis werden uns Harry und Kat beschrieben. Wie alt sie sind (beide 32) und was sie in ihrem bisherigen Leben gemacht haben. Dies ist kurz und knackig und hat mir persönlich sehr gut gefallen. Die beiden kehren in Harrys Heimat nach England zurück und werden von nun an dort wohnen. Und zwar in Mydworth. Bei der Ankunft bekommt Harry von einem Fahrer einen weißen Briefumschlag überreicht, den er direkt öffnet. Nachdem er die Botschaft gelesen hat, muss Kat alleine in ihr neues Zuhause fahren. Kat kennt sich überhaupt nicht aus und verfährt sich ein wenig. Nachdem sie dann doch endlich in ihrem neuen Heim angekommen ist, ist keine Bedienstete da, das Haus ist kalt und so macht sie sich auf dem Weg zu Harrys Tante Lavinia, die nicht weit von ihnen wohnen soll.

Als Kat dort endlich ankommt wird plötzlich auf sie geschossen. Doch warum schießt jemand auf sie? Sie hat doch gar nichts verbrochen. Noch während auf Kat geschossen wird, taucht auch Harry auf und gesellt sich völlig verwirrt zu ihr und wartet ab bis keine Schüsse mehr zu erwarten sind. Doch wer hat geschossen und warum?

Der Schreibstil ist wirklich richtig gut und man kann sich direkt in die 20er Jahre versetzen. Mir hat es nur nicht besonders gefallen, dass sehr oft Worte kursiv geschrieben wurden, um dem Wort eine eindringlichere Bedeutung zu verleihen. Ab und an geht dies ja, aber so oft…hat mich dann schon ein wenig genervt. Doch sonst ist es ein toller erster Fall für Harry und Kat und ich bin schon gespannt wie es weiter gehen wird =)

 

 

 

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Verlag: be Verlag

Seiten: 154

Preis: 2,99 EUR

Alter: ab 16

„Sterbekammer“ von Romy Fölck

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag.

Kleine Spoiler wenn man den zweiten Teil noch nicht gelesen hat.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war. Als Polizistin Frida Paulsen in der Mühle auf eine verdeckte Bodenklappe stößt, ist sie zutiefst erschüttert, denn die Tür führt zu einer Kammer, die wie ein Gefängnis anmutet. Ihr Kollege Bjarne Haverkorn erinnert sich an eine junge Frau, die vor Jahren spurlos in der Marsch verschwand. Alles deutet darauf hin, dass die Entführte in der Kammer gefangen gehalten wurde …

 

Meine Meinung:

Ich war letztes Jahr auf einer Lesung von Romy Fölck und da kündigte sie schon den dritten Fall mit Frida und Haverkorn an. Nachdem ich wusste das dieses Buch 2019 erscheinen wird, konnte ich nicht mehr warten es endlich zu lesen. Und nun habe ich es schon wieder durch und würde nur zu gerne das nächste Buch von ihr lesen =)

Endlich ein neuer Fall für Frida und Haverkorn. Eine Frau verschwindet im Jahre 2010 spurlos. Damals war Haverkorn der leitende Ermittler und konnte die Vermisste nicht finden. Doch nun gibt es eine neue Spur, die sie zu einer alten Mühle führt. Ist die Frau noch am leben und wenn was musste sie all die Jahre über sich ergehen lassen? Können die beiden diesen alten Fall endlich lösen und die Familie erlösen?

Neben diesem brisanten Fall gibt es noch den Tankstellenmord. Das BKI hat alle Hände voll zu tun und bekommt auch noch einen neuen Vorgesetzten, Nick Wahler, vor die Nase gesetzt. Nick Wahler ist sehr engagiert und hasst Unpünktlichkeit. Er arbeitet rund um die Uhr und kommt bei seinen Angestellten nicht sehr gut an. Frida findet das er ein Arschloch ist. Ob sich dies noch ändern wird?

Im zweiten Teil haben wir erfahren das Haverkorn seit vierzig Jahren eine Tochter hat. Henni ist eine sehr lebensfrohe und liebenswerte Person, die ich von Anfang an mochte und die wir im Laufe des Buches immer besser kennenlernen dürfen. Aber wie geht man plötzlich damit um, dass man Vater ist und das schon seit vierzig Jahren? Wird man sich schnell aneinander gewöhnen oder ist einfach zu viel Zeit vergangen?

Auch dieser Fall konnte mich wieder voll in seinen Bann ziehen. Einen ganz ganz kleinen Minuspunkt gibt es bei mir dafür das man ab einem gewissen Punkt einfach weiß wer der Täter ist. Das war mir einfach ein bisschen zu früh. Ansonsten bin ich von dem Fall und dem drumherum begeistert und freue mich schon wahnsinnig auf den vierten Fall.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 432

Preis: 20,00 EUR

„Washington Black“ von Esi Edugyan

Werbung – Rezensionsexemplar vom Eichborn Verlag. Vielen lieben Dank dafür.

von 5 Sternen

Klappentext:

Die Flucht ist nur der Anfang.03

Barbados, 1830: Der schwarze Sklavenjunge Washington Black schuftet auf einer Zuckerrohrplantage unter unmenschlichen Bedingungen. Bis er zum Leibdiener Christopher Wildes auserwählt wird, dem Bruder des brutalen Plantagenbesitzers. Christopher ist Erfinder, Entdecker, Naturwissenschaftler – und Gegner der Sklaverei. Das ungleiche Paar entkommt in einem selbst gebauten Luftschiff von der Plantage. Es beginnt eine abenteuerliche Flucht, die die beiden um die halbe Welt führen wird.

 

Meine Meinung:

Ich lese ja relativ wenig Bücher, die sich in diesem Genre befinden. Doch dieser Klappentext hat mich von Anfang an überzeugt, sodass ich wissen musste wie Washington Black gelebt hat und ob er irgendwann frei sein würde.

Bei den ersten Seiten musste ich echt schlucken. Ich bin wirklich einiges gewohnt, da ich sehr viele Horrorfilme schaue, die auch sehr blutig sind. Aber diese beschriebenen Szenen kenne ich sonst nur aus meiner Zombie Serie „The walking dead“ wo die Köpfe abgetrennt und auf einem Holzstock aufgespießt werden, um zu zeigen wer dort die Macht hat. Es war alles sehr grausam. Einfach schlimm das Menschen je so behandelt wurden.

Washington Black, auch Wash genannt, ist ein Sklavenjunge, der es wirklich nicht leicht im Leben hat. Der Master, sein Herr, ist äußerst grausam und brutal. Ihn konnte ich am wenigsten ausstehen. Und dann gibt es da noch seinen Bruder Titch, der gegen all die Sklaverei ist und sich Wash annimmt. Dieser lernt bei ihm Lesen und Schreiben und erfährt vieles von der Welt was er sonst nie erfahren hätte.

Die Geschichte an sich ist wirklich interessant und was man alles aus der Zeit erfährt ist auch spannend, doch wurde mir vieles zu genau beschrieben und zerkaut, sodass es manchmal zäh wurde. Dennoch kann ich jedem diesen wunderbaren Roman empfehlen.

 

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genialokal.de

Verlag: Eichborn

Seiten: 512

Preis: 24,00 EUR