„Waldo Wunders fantastischer Spielzeugladen“ von Anne Scheller

Rezensionsexemplar vom Baumhaus Verlag (Bastei Lübbe)

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Eigentlich soll Lenni nur auf Herrn Wunders Spielzeugladen aufpassen, solange der verreist ist. Doch plötzlich passieren dort allerhand merkwürdige Dinge: Nachts dringen seltsame Geräusche aus dem Laden, Spielzeuge liegen nicht mehr da, wo sie noch am Vortag waren, und ein magisches Kribbeln erfüllt die Luft. Werden die Spielzeuge etwa in der Nacht lebendig? Und was hat die dritte Schublade im Ladentisch damit zu tun, die Lenni auf keinen Fall öffnen darf?

 

Meine Meinung:

Zwischendurch lese ich sehr gerne Kinderbücher und dieses hier fand ich sehr interessant, da es um Spielzeuge ging, die lebendig werden. Und wer findet sowas nicht toll?  😉

Lenni ist 10 Jahre alt und ein aufgeweckter und freundlicher Junge. Er wohnt über einem Spielzeugladen und eines Tages fragt ihn der Besitzer Herr Wunder, ob er nicht auf seinen Laden aufpassen könnte, da er etwas ganz wichtiges erledigen muss. Zuerst ist Lenni von der Idee nicht so überzeugt, da er doch schon bald 11 Jahre alt wird und nicht mehr mit Spielzeug spielt, aber irgendwie ist es auch ganz cool auf einen Spielzeugladen aufzupassen. Und noch weiß Lenni nicht was so besonders an diesem Laden ist. Doch das wird sich relativ schnell ändern.

Ja das Buch erinnert ein wenig an Toy Story, denn auch hier erwachen die Spielzeuge zum Leben und erleben viele Abenteuer. Ich denke alle die Toy Story toll fanden werden dieses Buch ebenfalls lieben. Die Kapitel sind kurz gehalten und die Illustrationen im Buch sind echt schön. Am Ende des Buches gibt es noch 4 Rätsel was ich wirklich toll fand.

Ich kann dieses Buch jedenfalls nur empfehlen.  =)

 

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Verlag: Baumhaus

Seiten: 192

Preis: 10,00 EUR

Alter: ab 8

„Mydworth – Bei Ankunft Mord: Ein Fall für Lord und Lady Mortimer“ von Neil Richards, Matthew Costello

Werbung – Rezensionsexemplar vom be (Bastei Lübbe) Verlag. Ganz lieben Dank dafür.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Folge 1: England, 1929: Mydworth – ein kleiner verschlafener Ort im ländlichen Sussex. Hier geschieht selten etwas Aufregendes … Aber das ändert sich, als der junge Adlige Sir Harry Mortimer zusammen mit seiner amerikanischen Frau Kat in seinen Heimatort zurückkehrt. Kaum sind die beiden in Mydworth angekommen, werden bei einer Party im Herrenhaus Mydworth Manor kostbare Juwelen gestohlen. Die beiden Täter kann man auf frischer Tat ertappen: einer wird erschossen, aber der andere kann fliehen. Lady Lavinia – die Hausherrin und Harrys Tante – will einen Skandal vermeiden und bittet ihren Neffen um Hilfe. Auch die örtliche Polizei ist mit dem Verbrechen überfordert, daher beginnen Kat und Harry auf eigene Faust zu ermitteln.

 

Meine Meinung:

Es wird der Vergleich gezogen das man diese Reihe mögen wird wenn man Downton Abbey, und Babylon Berlin mag. Babylon Berlin habe ich nie gesehen, Downton Abbey aber schon. Und ich finde dieser Vergleich passt sehr gut zu diesem Krimi, da es auch in der Zeit von Downton Abbey spielt (zwei Jahre nach dem Film). Aber wenn man Downton Abbey gesehen hat kann man so viele Vergleich ziehen. Angefangen bei den Dienern bis hin zu den Zofen. Man kennt sich dadurch einfach perfekt aus =) Außerdem mag ich die Kleidung aus der Zeit total gerne leiden.

Zu Beginn des Krimis werden uns Harry und Kat beschrieben. Wie alt sie sind (beide 32) und was sie in ihrem bisherigen Leben gemacht haben. Dies ist kurz und knackig und hat mir persönlich sehr gut gefallen. Die beiden kehren in Harrys Heimat nach England zurück und werden von nun an dort wohnen. Und zwar in Mydworth. Bei der Ankunft bekommt Harry von einem Fahrer einen weißen Briefumschlag überreicht, den er direkt öffnet. Nachdem er die Botschaft gelesen hat, muss Kat alleine in ihr neues Zuhause fahren. Kat kennt sich überhaupt nicht aus und verfährt sich ein wenig. Nachdem sie dann doch endlich in ihrem neuen Heim angekommen ist, ist keine Bedienstete da, das Haus ist kalt und so macht sie sich auf dem Weg zu Harrys Tante Lavinia, die nicht weit von ihnen wohnen soll.

Als Kat dort endlich ankommt wird plötzlich auf sie geschossen. Doch warum schießt jemand auf sie? Sie hat doch gar nichts verbrochen. Noch während auf Kat geschossen wird, taucht auch Harry auf und gesellt sich völlig verwirrt zu ihr und wartet ab bis keine Schüsse mehr zu erwarten sind. Doch wer hat geschossen und warum?

Der Schreibstil ist wirklich richtig gut und man kann sich direkt in die 20er Jahre versetzen. Mir hat es nur nicht besonders gefallen, dass sehr oft Worte kursiv geschrieben wurden, um dem Wort eine eindringlichere Bedeutung zu verleihen. Ab und an geht dies ja, aber so oft…hat mich dann schon ein wenig genervt. Doch sonst ist es ein toller erster Fall für Harry und Kat und ich bin schon gespannt wie es weiter gehen wird =)

 

 

 

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Verlag: be Verlag

Seiten: 154

Preis: 2,99 EUR

Alter: ab 16

„Sterbekammer“ von Romy Fölck

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag.

Kleine Spoiler wenn man den zweiten Teil noch nicht gelesen hat.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche eines alten Mannes gefunden, der als starrköpfiger Eigenbrötler bekannt war. Als Polizistin Frida Paulsen in der Mühle auf eine verdeckte Bodenklappe stößt, ist sie zutiefst erschüttert, denn die Tür führt zu einer Kammer, die wie ein Gefängnis anmutet. Ihr Kollege Bjarne Haverkorn erinnert sich an eine junge Frau, die vor Jahren spurlos in der Marsch verschwand. Alles deutet darauf hin, dass die Entführte in der Kammer gefangen gehalten wurde …

 

Meine Meinung:

Ich war letztes Jahr auf einer Lesung von Romy Fölck und da kündigte sie schon den dritten Fall mit Frida und Haverkorn an. Nachdem ich wusste das dieses Buch 2019 erscheinen wird, konnte ich nicht mehr warten es endlich zu lesen. Und nun habe ich es schon wieder durch und würde nur zu gerne das nächste Buch von ihr lesen =)

Endlich ein neuer Fall für Frida und Haverkorn. Eine Frau verschwindet im Jahre 2010 spurlos. Damals war Haverkorn der leitende Ermittler und konnte die Vermisste nicht finden. Doch nun gibt es eine neue Spur, die sie zu einer alten Mühle führt. Ist die Frau noch am leben und wenn was musste sie all die Jahre über sich ergehen lassen? Können die beiden diesen alten Fall endlich lösen und die Familie erlösen?

Neben diesem brisanten Fall gibt es noch den Tankstellenmord. Das BKI hat alle Hände voll zu tun und bekommt auch noch einen neuen Vorgesetzten, Nick Wahler, vor die Nase gesetzt. Nick Wahler ist sehr engagiert und hasst Unpünktlichkeit. Er arbeitet rund um die Uhr und kommt bei seinen Angestellten nicht sehr gut an. Frida findet das er ein Arschloch ist. Ob sich dies noch ändern wird?

Im zweiten Teil haben wir erfahren das Haverkorn seit vierzig Jahren eine Tochter hat. Henni ist eine sehr lebensfrohe und liebenswerte Person, die ich von Anfang an mochte und die wir im Laufe des Buches immer besser kennenlernen dürfen. Aber wie geht man plötzlich damit um, dass man Vater ist und das schon seit vierzig Jahren? Wird man sich schnell aneinander gewöhnen oder ist einfach zu viel Zeit vergangen?

Auch dieser Fall konnte mich wieder voll in seinen Bann ziehen. Einen ganz ganz kleinen Minuspunkt gibt es bei mir dafür das man ab einem gewissen Punkt einfach weiß wer der Täter ist. Das war mir einfach ein bisschen zu früh. Ansonsten bin ich von dem Fall und dem drumherum begeistert und freue mich schon wahnsinnig auf den vierten Fall.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 432

Preis: 20,00 EUR

„Washington Black“ von Esi Edugyan

Werbung – Rezensionsexemplar vom Eichborn Verlag. Vielen lieben Dank dafür.

von 5 Sternen

Klappentext:

Die Flucht ist nur der Anfang.03

Barbados, 1830: Der schwarze Sklavenjunge Washington Black schuftet auf einer Zuckerrohrplantage unter unmenschlichen Bedingungen. Bis er zum Leibdiener Christopher Wildes auserwählt wird, dem Bruder des brutalen Plantagenbesitzers. Christopher ist Erfinder, Entdecker, Naturwissenschaftler – und Gegner der Sklaverei. Das ungleiche Paar entkommt in einem selbst gebauten Luftschiff von der Plantage. Es beginnt eine abenteuerliche Flucht, die die beiden um die halbe Welt führen wird.

 

Meine Meinung:

Ich lese ja relativ wenig Bücher, die sich in diesem Genre befinden. Doch dieser Klappentext hat mich von Anfang an überzeugt, sodass ich wissen musste wie Washington Black gelebt hat und ob er irgendwann frei sein würde.

Bei den ersten Seiten musste ich echt schlucken. Ich bin wirklich einiges gewohnt, da ich sehr viele Horrorfilme schaue, die auch sehr blutig sind. Aber diese beschriebenen Szenen kenne ich sonst nur aus meiner Zombie Serie „The walking dead“ wo die Köpfe abgetrennt und auf einem Holzstock aufgespießt werden, um zu zeigen wer dort die Macht hat. Es war alles sehr grausam. Einfach schlimm das Menschen je so behandelt wurden.

Washington Black, auch Wash genannt, ist ein Sklavenjunge, der es wirklich nicht leicht im Leben hat. Der Master, sein Herr, ist äußerst grausam und brutal. Ihn konnte ich am wenigsten ausstehen. Und dann gibt es da noch seinen Bruder Titch, der gegen all die Sklaverei ist und sich Wash annimmt. Dieser lernt bei ihm Lesen und Schreiben und erfährt vieles von der Welt was er sonst nie erfahren hätte.

Die Geschichte an sich ist wirklich interessant und was man alles aus der Zeit erfährt ist auch spannend, doch wurde mir vieles zu genau beschrieben und zerkaut, sodass es manchmal zäh wurde. Dennoch kann ich jedem diesen wunderbaren Roman empfehlen.

 

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Verlag: Eichborn

Seiten: 512

Preis: 24,00 EUR

 

„Profiling Murder – Fall 4: Falsches Vertrauen“ von Dania Dicken

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag (Netgalley).

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Das FBI bekommt einen Hinweis und endlich gelingt es ihnen, Sams Entführer David Lester zu überwältigen und festzunehmen. Er hat eine Frau bei sich, und als Laurie ihr gegenübersteht, weiß sie: Die Frau ist Sam – ihre vermisste Schwester. Doch diese behauptet steif und fest, nicht Samantha Walsh zu sein. Offenbar hat sie in den elf Jahren in Lesters Gefangenschaft ihre eigene Identität vergessen. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn es gibt keinerlei Beweise dafür, dass Lester Sam gegen ihren Willen festgehalten hat. Wenn sich der Verdacht innerhalb von achtundvierzig Stunden nicht erhärtet, müssen sie ihn frei lassen. Sam ist die Einzige, die ihn belasten kann. Laurie versucht alles, um zu ihrer Schwester durchzudringen – vergebens?

 

Meine Meinung:

Ich mag diese Reihe wirklich gerne und werde nichts verraten. Es ist kurz und knackig und es zieht sich nicht ewig in die Länge. Obwohl ich mir ein bisschen mehr Raum und Zeit für eine Person gewünscht hätte. Denn diese Aufklärung war dann doch recht schnell und kam ein wenig unglaubwürdig rüber. Klar, es sind immer nur ein paar Seiten, in denen versucht wird alles zu erklären und zu klären, doch diese eine Sache könnte man über zwei Fälle dehnen, ohne das es langweilig geworden wäre. Denn vorher hat man auch nur ab und an etwas bekommen und nun ging es so rasch und plump.

Lauries Gefühlswelt steht in diesem vierten Fall komplett auf dem Kopf. Nach elf Jahren im Ungewissen kehrt ihre Schwester Sam endlich wieder zu ihr zurück. Laurie ist glücklich, aber auch total verunsichert. Wie wird es nun mit ihr, Sam und Jake weitergehen? Wird sie einen Draht zu Sam aufbauen können oder hat sie ihre Schwester für immer verloren? Auch Sams Welt ist nicht mehr die, die es einmal war. Natürlich ändert sich eine Person, die elf Jahre in Gefangenschaft lebt, komplett. Sam ist abgestumpft, hat keinerlei Erinnerungen an Laurie und keine Emotionen. Wie soll man diese auch haben wenn man jahrelang gequält wird?

Das Aufeinandertreffen ist sehr gut beschrieben worden und auch die Gespräche zwischen Sam, Laurie und dem FBI sind sehr interessant. Doch für das, was Sam widerfahren ist, bräuchte man schon einen Roman von dreihundert Seiten, um alles erzählen zu können und dem Geschehenen noch mehr Tiefe zu verleihen.

Ansonsten war es ein toller vierter Fall, der hier und da aber noch einen Feinschliff vertragen könnte =) Nun bin ich auf den fünften und somit vorletzten Teil gespannt.

 

 

 

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Verlag: be (Bastei Lübbe)

Seiten: 139

Preis: 2,99 EUR

Alter: ab 16

„Flammenflug“ von Melissa Caruso

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag. Danke dafür. =)

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Magie ist eine gefährliche Waffe und muss gebändigt werden! Deswegen wird im Stadtstaat Raverra jeder Magier an einen sogenannten Falkner gebunden, der die Kraft kontrolliert. Die Feuermagierin Zaira konnte diesem Schicksal bislang entgehen. Als sie jedoch in Gefahr gerät, entfesselt sie einen magischen Feuersturm. Nur durch das Eingreifen der Grafentochter Amalia kann Schlimmeres verhindert werden. Doch nun sind die jungen Frauen magisch verbunden. Ein Bund, der nicht rückgängig gemacht werden kann und von beiden große Opfer fordert.

 

 

Meine Meinung:

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich Fantasy wirklich gerne lese. Und das Cover ist auch einfach nur wunderschön. Doch hier hat mir einiges nicht so ganz gepasst.

Es beginnt alles mit der Grafentochter Amalia. Diese ist sehr mutig und abenteuerlustig. Amalia lässt nichts unversucht, um an neue Lektüre zu gelangen. Und da sie ein „Stammlokal“ hat wo sie diese bekommt, macht sie sich auch hier wieder auf den Weg dorthin. Doch auf dem Rückweg wird sich ihr Leben komplett verändern. Denn hier trifft sie auf Zaira. Zaira ist frech, mutig und lässt sich nicht gerne etwas von anderen sagen. Als Amalia gerade auf dem Rückweg ist bekommt sie mit wie Zaira ihre Feuermagie frei lässt. Damit es nicht noch weiter ausartet bekommt sie Hilfe, da derjenige denkt sie könnte sich doch an eine Feuermagierin binden und das Chaos wäre beseitigt. Und dies geschieht dann auch. Amalia ist von nun an der Falkner von Zaira, die dies immer wieder versucht hat zu vermeiden. Doch was ihr Helfer nicht wusste ist das Amalia zu den adligen gehört und kein Falkner sein kann.

Und dann nimmt die Geschichte ihren Lauf. Für mich war es von Anfang bis Ende total schwer mit dem Schreibstil klar zu kommen. Es war mir persönlich alles zu viel. Ich finde man hat zwanghaft versucht in einer tollen Sprache zu schreiben und ist meiner Meinung nach gescheitert. Ich habe keine Probleme mir viele Personen zu merken, da dies in  Fantasyromanen üblich ist und man dies auch in anderen Büchern hat. Doch hier kam ich durch den Schreibstil einfach nicht zurecht was ich sehr schade finde. Auch wurde es irgendwann einfach nur noch in die Länge gezogen.

Die Idee finde ich großartig, doch hätte man hier einiges anders machen können/sollen. Ob ich den zweiten Teil lesen werde, weiß ich noch nicht.

 

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 511

Preis: 16,00 EUR

Alter: ab 16

„Profiling Murder – Fall 1: Blutige Tränen“ von Dania Dicken

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag. Ganz lieben Dank dafür.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Laurie Walsh war eine erfolgreiche Polizistin. Bis sie aus Notwehr schießen musste – und ein Mensch starb. Die Bilder verfolgen sie jede Nacht – selbst jetzt, mehr als ein Jahr später. Doch dann meldet sich ihr ehemaliger Partner Jake und bittet sie um Hilfe bei einem Fall. Und Laurie wird klar, wie sehr ihr Herz noch an der Polizeiarbeit hängt. Immer wieder hilft sie Jake fortan bei harten Fällen, die die Ermittler tief erschüttern. Und gerät dabei nicht selten selbst ins Visier der Täter …

Folge 1: Ein Serienmörder treibt sein Unwesen in Baltimore. Sein perfides Spiel hält die Stadt in Atem: Er holt sich die Frauen unbemerkt vom Straßenstrich, quält und foltert sie tagelang und verstümmelt sie noch kurz vor ihrem Tod. Und die Polizei tappt im Dunkeln. Erst dank Lauries Hilfe kommt Detective Jake McNeill dem Täter schließlich doch auf die Spur. Aber dann verschwindet eine weitere junge Prostituierte – und diesmal kennt Laurie sie persönlich.

 

Meine Meinung:

Der Klappentext ist knackig und die Geschichte ist es ebenfalls. Hier wird nichts in die Länge gezogen und die Spannung hält sich von Anfang bis Ende.

Laurie ist selbstbewusst, hilfsbereit und neugierig. Sie weiß ganz genau was sie will. Anderen Menschen helfen. Dies hat sie als Polizistin zwar getan, aber da sie durch Notwehr einen Menschen töten musste, ist nichts mehr wie es war. Mittlerweile hilft sie Drogenabhängigen und Prostituierten clean zu werden oder einen anderen Job zu finden. Doch eines Tages trifft sie sich mit ihrem ehemaligen Partner Jake und dieser erzählt ihr von grauenhaften Morden an Prostituierten und fragt sie nach ihrer Meinung.

Das Zusammenspiel der beiden ist gut gemacht, doch ist Jake für mich eine total blasse Nebenfigur. Ihm fehlt das gewisse Etwas. Er ist da, aber man findet ihn längst nicht so interessant wie Laurie oder den Reporter, den man im Laufe der Geschichte kennen lernen wird. Für mich ist er ein Detective, der noch in seinen Anfängen steckt, obwohl er schon länger bei der Polizei ist. Denn selbst andere kombinieren besser als er. Und das ist mitunter der einzige Kritikpunkt, den ich habe. Vielleicht ist er im zweiten Fall interessanter?

Auf den zweiten Fall bin ich mehr als gespannt und freue mich auf ein Wiedersehen mit Laurie.

 

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Verlag: beThrilled

Seiten: 155

Preis e-Book: 1,99 EUR

Alter: ab 16

„Der Mann, der Sherlock Holmes tötete“ von Graham Moore

Werbung – Rezensionsexemplar vom Eichborn (Bastei Lübbe) Verlag. Vielen lieben Dank.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Arthur Conan Doyle tritt in die Fußstapfen seiner berühmtesten Figur Sherlock Holmes: Weil Scotland Yard keinen Anlass sieht, den Mord an einem augenscheinlich leichten Mädchen aufzuklären, macht er sich selbst auf die Suche nach dem Mörder. Er schleicht durch die dunklen Straßen des viktorianischen London und landet an Orten, die kein Gentleman betreten sollte. Etwa hundert Jahre später ist ein junger Sherlock-Fan in einen Mordfall verstrickt, bei dem Doyles verschwundenes Tagebuch und einige Fälle seines berühmten Detektivs eine wichtige Rolle spielen. Zwei Morde, zwei Amateurdetektive, zwei Welten – und ein großer Lesespaß!

 

Meine Meinung:

Sherlock Holmes ist einfach genial und ich musste dieses Buch unbedingt lesen. Komme was wolle. Und dann hatte ich es endlich in den Händen. Dafür bedanke ich mich noch einmal recht herzlich beim „Eichborn (Bastei Lübbe) Verlag“ dafür. Ich liebe Sherlock Holmes Geschichten.

Das Buch wird aus zwei Perspektiven oder besser gesagt zwei Jahrhunderten erzählt. Einmal aus den Jahren ab 1893 – 1901 und aus dem Jahre 2010.

Die Jahre von 1893 bis 1901 befassen sich mit dem Leben von Sir Arthur Conan Doyle und seinem besten Freund Bram Stoker und wie sehr Doyle eigentlich Sherlock hasst. Er hasst ihn mittlerweile so sehr, dass er ihn sogar umbringen will. Nachdem er dies getan hat wird Doyle auf einen Mordfall aufmerksam gemacht. Und wer kann da schon nein sagen? Doyle jedenfalls nicht. Und die Freundschaft zwischen Doyle und Stoker ist sehr authentisch beschrieben und auch sehr lustig.

Dann kommen wir nach jedem Kapitel aus dem Jahre 1893 – 1901 ins Jahr 2010 zu Harold und den Sherlockianern. Harold ist ein riesiger Sherlock Fan und wie all die anderen sehr interessiert daran das verloren geglaubte Tagebuch von Doyle endlich in den Händen halten zu können, da es angeblich gefunden wurde. Doch dann geschieht auch hier ein Mord. Wer war es und warum?

Zwei wirklich tolle Geschichten, die durch das abwechselnde Erzählen immer spannend blieben. Zwar wurde es immer abwechselnd erzählt, aber zum Ende hin zogen sich beide Geschichten einen kurzen Moment in die Länge und man hat kurzfristig den Lesespaß verloren. Aber nur kurz 😉

Eine klare Empfehlung!

 

 

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Verlag: Eichborn (Bastei Lübbe)

Seiten: 480

Preis: 22,00 EUR

Alter: ab 16

„Fjelle und Emil – Monstermäßig beste Freunde Band 1“ von Anne Scheller

Werbung – Rezensionsexemplar vom Baumhaus Verlag. Ganz, ganz lieben Dank dafür.

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Fjelle und Emil sind beste Freunde. Sie wohnen im verschlafenen Örtchen Flusenbek und besuchen dort die Grundschule. Eigentlich alles stinknormal, bis auf eine Kleinigkeit: Fjelle ist ein großes, bärenstarkes Monster mit einer Vorliebe für Petersilie. Und er hat noch eine Eigenart, denn er spiegelt die Gefühle von Menschen in seiner Nähe. Wenn jemand ängstlich ist, ist Fjelle SUPERängstlich, wenn jemand fröhlich ist, ist er SUPERfröhlich. Die Flusenbeker sind daran gewöhnt, schließlich hat ja jeder so seine Macken.
Doch dann kommt ein neuer Direktor an die Schule. Er hasst Monster und will Fjelle loswerden. Das stellt die Freundschaft von Emil und Fjelle auf eine harte Probe.

 

Meine Meinung:

Es ist ein wirklich tolles Kinderbuch. Ich habe Emil und Fjelle sehr gerne begleitet. Da ja Band 1 oben steht, gehe ich davon aus, dass noch mehr kommen wird und man wieder MONSTERMÄßIGEN Spaß hat.

Die Idee, dass ein Monster mit an eine Grundschule geht und dies vollkommen normal ist finde ich total niedlich. Denn in Flusenbek ist es einfach normal das ein Monster mit zur Schule geht. Sie kennen es nicht anders.

Emil ist ein sehr aufgeschlossener, aufgeweckter und freundlicher Junge, dessen bester Freund ein Monster namens Fjelle ist. Da Fjelle ein Monster ist, ist dieser auch entsprechend groß, aber auch sehr lieb. Doch er nimmt Gefühle anders wahr als Menschen. Wenn Emil und seine Freunde traurig oder glücklich sind ist Fjelle SUPERtraurig oder SUPERglücklich. Es ist alles sehr extrem bei ihm. Und das zeigt sich auch wenn er wütend ist. Dann kann es schon mal gefährlich werden, obwohl er sonst ein wirklich einfühlsames Wesen ist.

Doch wie viel kann so eine außergewöhnliche Freundschaft vertragen? Ist es vielleicht doch besser wenn Monster und Menschen nicht zusammen leben?

Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen. Freundschaft, aber auch Vorurteile und Mobbing stehen in diesem Buch im Vordergrund und werden meiner Meinung nach auch sehr gut beschrieben. Kauft dieses Buch  🙂

 

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Verlag: Baumhaus

Seiten: 176

Preis: 10,00 EUR

„Die Antwort auf vielleicht“ von Hendrik Winter

Werbung – Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag. Das Cover und der Klappentext stammen ebenfalls vom Verlag. Großen Dank für dieses Buch 

     von 5 Sternen

 

Klappentext:

Adam hat nicht damit gerechnet, sich in eine der Patientinnen zu verlieben, die er täglich zur Chemotherapie und zurück fährt. Doch dann steigt eines Tages Jessi in sein Taxi – jung, schön, todkrank. Ehe er sichs versieht, ist es um ihn geschehen. Als er erfährt, dass Jessi vielleicht nur noch wenige Wochen zu leben hat, setzt er alles daran, ihr diese Zeit so schön wie möglich zu machen. Währenddessen erkennt er, dass auch er seine Träume vielleicht nicht bis „irgendwann einmal“ aufschieben sollte.

 

Meine Meinung:

Ich habe zuerst mit mir gerungen, ob ich dieses Buch jetzt schon lesen sollte und ob ich dieses Buch wirklich anfrage? Denn genau dieses Thema „Krebs“ hat mich Anfang letzten Jahres bis zur Jahreshälfte familiär selbst begleitet. Ich direkt bin nicht betroffen, aber ein Familienteil, den es nun nicht mehr gibt, schon.  Aber ich habe mir gesagt, dass ich dieses Buch jetzt unbedingt lesen möchte und habe mich umso mehr darüber gefreut, dass mir Bastei Lübbe das Buch als eBook zur Verfügung gestellt hat.

Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben worden. Man konnte sich hier in jede Person hinein versetzen und mitfühlen. Jessi ist eine wirklich starke, fröhliche und wunderschöne Frau. Wie kann eine so junge Frau nur an Krebs erkranken und dabei immer noch so lebensfroh sein? Müsste man nicht den ganzen Tag trübsal blasen und nur schlecht gelaunt sein? Nein, muss man nicht. Natürlich hat Jessi Angst und auch mal schlechte Laune, aber sie versucht für sich selbst und für ihre kleine Tochter das Beste aus dieser scheiß (sorry für den Ausdruck) Situation zu machen. Und dann ist die Adam, der Taxifahrer. Adam ist zurückhaltend, ein wenig verschlossen, hilfsbereit, unentschlossen und freundlich. Er ist derjenige, der Jessi zu ihrer Strahlentherapie und zur Chemo fährt. Dies macht er ständig, auch mit anderen Patienten. Doch bei Jessi ist es anders. Was genau anders ist, müsst ihr selber lesen  😉

Für mich war das Buch einfach nur großartig und ich habe gelacht und geweint. Der Schreibstil ist flüssig, es wird nicht langweilig und es ist auch glaubwürdig. Da ich selber mit zu den Therapien gefahren bin, konnte ich es mir mehr als nur gut vorstellen wie es dort zugeht. Nur waren die Ärzte, Schwestern und Räume gemütlicher und freundlicher als im Buch 😀 Ich hatte nicht das Gefühl als würden bei einer Chemo die Leute abgefertigt werden. Vielleicht kommt dies für den einen oder anderen so rüber, bei mir war es aber nicht der Fall. Dennoch hat Hendrik Winter für mich die Gefühlslage von Jessi und Adam sehr gut eingefangen und ein richtig tolles Buch geschrieben.

Ich kann es zu 100% weiter empfehlen.

 

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Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 399

Preis: 10,00 EUR

Alter: ab 16