„Auf Zornes Flügeln“ von Nina Celentano und Rachel Ferguson

Werbung – Rezensionsexemplar vom Piper Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Was tust du, wenn ein Anruf alles verändert und deine Vergangenheit zum schlimmsten Albtraum wird? Der Auftakt einer spannenden Thriller-Reihe mit der FBI-Agentin Kate Monroe für alle Fans von Catherine Shepherd und Roxann Hill.

Kate Monroe hat ihren Dienst beim FBI als Agentin schon lange quittiert. Als freie Kopfgeldjägerin arbeitet sie seither im Verborgenen. Bis ein Anruf sie dem Mörder ihres Verlobten näher bringt als je zuvor. Kate, die nie aufgehört hat nach Rache zu dürsten, setzt alles daran, dem Killer ein für alle Mal das Handwerk zu legen. Schon bald taucht Kate immer tiefer ab, in einen Strudel aus Rache und Gewalt, in der sie selbst zur Zielscheibe wird. Es beginnt eine unerbittliche Jagd auf Leben und Tod.

 

Meine Meinung:

Die Idee das hier eine ehemalige FBI Agentin nun als Kopfgeldjägerin arbeitet hat mir gefallen. Doch es gab auch Dinge, die mir nicht so zugesagt haben.

Wir lernen unsere Protagonistin Kate direkt kennen und erfahren etwas aus ihrem Leben. Zuerst nicht viel, später aber einiges mehr, da der Fall mit ihrer Vergangenheit zusammenhängt. Der Prolog ist echt toll und man möchte direkt weiter lesen. Danach geht es ruhiger weiter und wir lesen etwas über das momentane Opfer was mir auch sehr gefallen hat, da so viel Spannung aufgebaut wurde. Dann plätschert es so vor sich hin und ab und an dachte ich ich lese einen Roman, da die Spannung komplett weg war. Erst im letzten Drittel nahm es wieder an Fahrt auf was ich echt schade fand. Dieser starke Spannunsgabfall hat es etwas in die Länge gezogen, obwohl der Fall und die Beschreibung der Opfer echt gut waren.

An einigen Stellen war es ein gelungener Thriller, der echt Spaß gemacht hat, doch an manchen Stellen wurde es eher ein Roman, der leicht zäh wurde.

 

buechergalerie-lohne.de

piper.de

Verlag: Piper

Seiten: 344

Preis: 16,00 EUR // eBook: 0,99 EUR

„Silo 1“ von Hugh Howey

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von 5 Sternen

 

Klappentext:

In einer feindlichen, zerstörten Umwelt gibt es nicht mehr viele Menschen. Sie haben sich in ein riesiges Silo unter der Erde geflüchtet. Um zu überleben, müssen sie die strengen Regeln des Silos befolgen. Aber einige Wenige tun das nicht. Sie sind gefährlich. Sie wagen es zu hoffen und zu träumen und stecken andere mit ihrer Hoffnung an. Ihre Strafe ist einfach und tödlich. Sie müssen nach draußen. Raus aus dem Silo. Juliette ist eine von ihnen. Vielleicht ist sie die Letzte.

 

Meine Meinung:

Die Erde ist nicht mehr bewohnbar. Die übrig gebliebenen Menschen leben in sogenannten Silos. Silos die früher als Lager für die Ernte benutzt wurden. Solche Silos wurden gebaut, um darin Leben zu können. Es geht ziemlich weit nach unten in diesen Silos – ca. 150 Stockwerke. Und so weit ich weiß hat man nur eine Treppe. Tja, wenn meine Freunde dann weiter oben wohnen, werde ich diese wohl selten sehen.

Das Buch fängt direkt mit einer Reinigung an. Diese Reinigung kommt nicht einem Frühjahrsputz gleich. Nein. Menschen, die sich gegen das bestehende System wenden, werden nach draußen zum Sterben geschickt, da sie kein Recht mehr haben im Silo zu bleiben. Auch der Sheriff wird nicht von dieser Reinigung verschont bleiben und Juliette soll seinen Platz einnehmen. Anfangs ist sie von dieser Idee wenig begeistert, doch dann erfährt sie Dinge, von denen sie niemals geglaubt hätte, dass diese wahr sein könnten. Muss sie deshalb das Silo verlassen? Weil sie zu viel rausgefunden hat? Warum gibt es die Silos und wie kam es zu der Katastrophe auf der Erde, sodass man in Silos wohnen muss?

Man lernt die Protagonisten hier seht gut kennen und schließt auch direkt einige ins Herz. Manch einen muss man relativ schnell wieder ziehen lassen, da einige Dinge aus dem Ruder laufen und man weiß, dass sie es nicht überleben werden. Aber die Charakterbescheibung hat mir sehr gut gefallen.

Diese Dysotpie ist richtig gut. Es ist spannend, actionreich und lässt einen nachdenken. Ab und an zog es sich dann aber doch ein wenig in die Länge und man musste sich ein wenig durchkämpfen. Doch der Gedanke, dass wir Menschen in Silos wohnen, nie mehr an die frische Luft dürfen, da man dort nicht mehr überleben kann, macht einem Angst. Tag für Tag ist man dort unter der Erde eingesperrt und muss das tun was einem gesagt wird. Nach draußen kann man ja nicht. Ich würde so nicht leben wollen, auch wenn es anders nicht geht…

Ich bin jetzt schon auf den zweiten und dritten Teil gespannt und kann jedem, der gerne Weltuntergangsszenarien liest, hört oder schaut, dieses Buch nur empfehlen.

 

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genialokal.de

Verlag: Piper // Osterwoldaudio

Seiten: 560 // Hörzeit: 9 Stunden 29 Minuten

Preis: 12,00 EUR // Hörbuch: 17,95 EUR