„Der Bro-Code“ von Elizabeth A. Seibert

Werbung – Rezensionsexemplar vom Piper Digital Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Was passiert, wenn du dich zwischen Liebe und Freundschaft entscheiden musst? Diese Frage musste sich Star-Fußballer Nick niemals stellen. Zusammen mit seinen Freunden hält er sich an den Bro-Code, sie brechen keine der Regeln. Bis Eliza, die Schwester seines Kumpels Carter, aus Australien zurückkommt. Eliza ist einfach umwerfend, und Nick ist völlig von den Socken. Zwischen den beiden sprühen die Funken … und bald scheint er keine der Regeln mehr einhalten zu können. Aber manche Regeln muss man einfach brechen!

 

Meine Meinung:

Tja, was würde man tun wenn man sich in die Schwester seines besten Freundes verliebt, aber nicht die Freundschaft zu diesem gefährden möchte? Es kann durchaus schief gehen und was dann? Bleibt man befreundet oder stößt dein ehemals bester Kumpel dich zur Seite, da du seiner Schwester weh getan hast? Nicht immer ganz einfach.

Die Story wird aus Nicks Sicht erzählt was mir sehr gut gefallen hat. Nick ist witzig, selbstbewusst und benimmt sich ab und an noch wie ein kleines Kind, obwohl man sich so kurz vorm Abschluss nicht unbedingt so benimmt. Das hat mir nicht ganz so gut gefallen auch wenn es junge Erwachsene sind. Eliza hingegen ist sehr erwachsen, selbstbewusst und sympathisch. Wird er für Eliza den Bro-Code brechen?

Die Story an sich hat mir echt gut gefallen. Man konnte lachen, schmunzeln und hatte somit einfach Spaß. Neben dem Thema Freundschaft, gab es natürlich auch Probleme und ein paar Klischees. Doch ich finde, dass diese im Laufe des Buches gut gelöst wurden. Ich habe zwar mit dem Kopf geschüttelt, da man genau mit so einer Reaktion/Aktion gerechnet hat, aber dies wurde dann später auch geklärt, warum man so gehandelt hat. Es wurde eben nicht einfach so stehen gelassen, sondern besprochen. Fand ich gut.

Ich kam zwar anfangs etwas schleppend in die Story rein, da ich mich an den Schreibstil erst gewöhnen musste. Doch wenn man eine lustige, aber auch ernstzunehmende Geschichte lesen möchte, ist man hier genau richtig.

 

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piper.de

Verlag: Piper

Seiten: 368

Preis: 13,00 EUR

„Number 10 – Traue nur dir selbst“ von C. J. Daugherty

Werbung – Rezensionsexemplar vom Oetinger Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Nach einem missglückten Partybesuch muss Gray Langerty, die rebellische 16-jährige Tochter der neuen Premierministerin in Hausarrest. Die unfreiwillige Freizeit nutzt sie, um die Downing Street Number 10 mit all ihren verborgenen Winkeln und Ecken zu erkunden. Eines Nachts stößt sie dabei auf einen alten Tunnel, der direkt ins Parlament führt. Dort belauscht sie ein Gespräch zweier Politiker: Sie planen einen Mordanschlag auf Grays Mutter, um selbst an die Macht zu gelangen. Sofort erzählt Gray ihrer Mutter davon. Doch die glaubt ihr nicht. Gray hat keine andere Wahl als gemeinsam mit ihrem Bodyguard und dem Sohn des politischen Gegners ihrer Mutter selbst den Mord zu vereiteln.

 

Meine Meinung:

Ich bin von diesem Buch einfach nur begeistert.

Gray hat es, seitdem ihre Mutter zur Premierministerin ernannt wurde, nicht mehr leicht in ihrem Leben. Sie wohnt nun in der Downing Street Number 10, dessen Tür von außen keine Klinke hat. Sie lügt ihre Mutter ständig an, da sie ein normales Leben führen möchte und nicht eingesperrt sein will. Um auf eine angesagt Party zu kommen lügt sie ihre Mutter wieder an und dieser Abend verläuft nicht ganz nach Plan. Nach diesem Abend bekommt Gray lange Hausarrest und zwei Bodyguards an ihre Seite gestellt, die sie auf Schritt und Tritt begleiten. Könnte es noch schlimmer werden in ihrem Leben? Ja, kann es…..

Das Buch ist einfach fantastisch. Man lernt Gray, ihre Mutter und das ganze drumherum sehr schnell und sehr gut kennen und kann sich auch so verdammt gut in Grays Gefühlslage hinein versetzen. Aber auch ihre Mutter kann man nur allzu gut verstehen. Gray rebelliert wo sie nur kann und das auch mit allen Mitteln, die ihr zur Verfügung stehen. Man leidet mit ihr mit und schlägt eine Seite nach der andere um, um zu erfahren wie es weiter geht. Auch entwickeln sich die Figuren weiter was ich sehr gut finde.

C. J. Daugherty weiß einfach wie man eine Story erzählt und die Spannung aufrecht erhält. Ich freue mich jedenfalls jetzt schon auf den zweiten Teil.

 

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oetinger.de

Verlag: Oetinger

Seiten: 352

Preis: 18,00 EUR

„Killing November“ Band 1 von Adriana Mather

Werbung – Rezensionsexemplar vom Dressler Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

November hat keine Ahnung, warum ihr Vater sie ohne Vorwarnung auf die geheimnisvolle Academy Absconditi schickt, ein Internat, regiert vom Geheimbund Strategia. Hier gilt die Regel: Informationen über die eigene Familie dürfen unter keinen Umständen preisgegeben werden. Keine Nachnamen, keine Anschrift und keine Details über Familienmitglieder. Als ein Mitschüler ermordet wird, fällt der Verdacht auf November. Bevor sie für schuldig erklärt oder sogar selbst zum Mordopfer wird, muss sie herausfinden, welche Rolle sie selbst in den bizarren Strategiespielen des Ordens spielt.

 

Meine Meinung:

Dieses Buch..diese Story ist einfach nur der Wahnsinn.

November, siebzehn, gutgläubig, wissbegierig, mutig, ab und an naiv und einfach nur ein wunderbares Mädchen, wird von ihrem Vater auf die Academy Absconditi geschickt. Aber diese Schule ist nicht wie die üblichen Schulen, die man kennt. Diese Schule liegt verborgen irgendwo im Nirgendwo. Auch die Unterrichtsfächer wie „Strategisches Vorgehen/Denken“ „Schwertkampf“ und „Giftkunde“ sind nicht gerade übliche Unterrichtsfächer, um einen auf das Arbeitsleben vorzubereiten. Warum also hat ihr Vater sie wirklich hier hin geschickt? Auch stellt sich die Frage, wer ihren Mitschüler umgebracht hat und versucht den Verdacht auf November zu lenken?

Alleine die Tatsache wie wenig November über ihr eigenes Leben weiß und wie viel andere über sie wissen fand ich total spannend und sehr gut gemacht. Nach und nach erfährt sie mehr über sich und auch wir wissen immer mehr über November, den Orden, die Schule und ihre Eltern. Es gibt immer wieder kurze Rückblenden zu verschiedenen Situationen, in denen ihr Vater oder ihre Tante Jo ihr Dinge beibringen, die zu der vorherigen stattgefundenen Szene passen, dass man immer mehr wissen wollte und auch mehr erfahren hat. Aber es gibt auch noch Fragen, die unbeantwortet sind und sicher in einem zweiten Teil geklärt werden.

Für mich war es ein echtes tolles Buch und ich hätte an der Schule keine 5 Minuten lang überlebt   😀

 

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oetinger.de

Verlag: Dressler (Oetinger)

Seiten: 413

Preis: 22,00 EUR

„Pandora Stone 3 – Morgen kommt vielleicht nie mehr“ von Barry Jonsberg

Werbung – Rezensionsexemplar vom cbt Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Stell dir vor, deine Erinnerung ist die Zukunft. Und es liegt in deiner Hand, sie zu verhindern.

Pandora will es nicht glauben. Bei ihrer Flucht aus der Akademie haben sie und Jen das tödliche Virus in die Welt gebracht. In drei Monaten geschieht, was in ihrer Erinnerung bereits Vergangenheit ist: Die Menschheit wird von einem tödlichen Virus ausgelöscht. Außer wenigen Drahtziehern und den ausgewählten Jugendlichen wird es keine Überlebenden geben.

Pan ist fest entschlossen, die Welt zu retten, doch Jens Erinnerung wurde manipuliert und die Gruppe ist mehr denn je überzeugt, dass die Welt dort draußen vernichtet wurde. Nun ist Pandoras Gabe gefragt, um den Untergang der Welt noch zu verhindern.

 

Meine Meinung:

Dies ist nun der letzte Teil einer wirklich tollen Reihe. Warum also nur 3,5 Sterne?

Ich werde euch nicht allzu viel verraten, da ich nichts von der Story spoilern möchte. Bis auf das was im Klappentext steht  =)  Im zweiten Teil haben Jen und Pan einen unumkehrbaren Fehler begangen. Das Virus ist nun außerhalb der Akademie. Dort sollte es laut der Akademie zwar erst ein wenig später gelangen, aber nun ist es früher geschehen und spielt der Akademie direkt in die Hände. Nun versucht Pandora mit allen ihr zur Verfügungn stehenden Mitteln ihre Freunde dazu zu bewegen sich ihr anzuschließen und das Virus aufzuhalten. Doch wie soll einem dies gelingen, wo ihr doch keiner glaubt und sie hinter sehr hohen Mauern feststecken? Noch dazu ahnt niemand außerhalb der Mauern der Akamdie etwas von dieser oder gar von dem Virus. Falls sie es schaffen sollte, wer würde ihr dann glauben?

Der letzte Teil geht direkt spannend und actionreich weiter. Ich war sofort wieder auf dem Gelände der Akademie und habe mit jedem Einzelnen mitgefiebert. Als ich bei der Mitte angelangt war, flachte es ein wenig ab. Endlich erfährt man einiges mehr über die Akademie und auch über manch eine Person. Doch hätte ich mir davon mehr erhofft und auch ein wenig anders. Es war mir ein ganz wenig zu platt. Da war dann ein etwas die Luft raus. Zum Ende hin wurde es noch einmal interessant, aber auch hier habe ich mir einen deutlich größeren Knall gewünscht. Manches bleibt einfach im Raum stehen und das finde ich schade, da diese Reihe wirklich stark ist.

Obwohl diese Punkte es ein wenig geschmälert haben, bin ich nach wie vor von dieser Reihe überzeugt und würde diese immer wieder lesen  =)

 

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genialokal.de

Verlag: cbt

Seiten: 384

Preis: 10,00 EUR

„Cryptos“ von Ursula Poznanski

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Kerrybrook ist Janas Lieblingswelt: Ein idyllisches Fischerdorf mit viel Grün und geduckten Häuschen. Es gibt Schafe, gemütliche Pubs und vom Meer her weht ein kühler Wind. Manchmal lässt Jana es regnen. Meistens dann, wenn es an ihrem Arbeitsplatz mal wieder so heiß ist, dass man kaum mehr atmen kann.
Jana ist Weltendesignerin. An ihrer Designstation entstehen alternative Realitäten, die sich so echt anfühlen wie das reale Leben: Fantasyländer, Urzeitkontinente, längst zerstörte Städte. Aber dann passiert ausgerechnet in Kerrybrook, der friedlichsten Welt von allen, ein spektakuläres Verbrechen. Und Jana ist gezwungen zu handeln.

 

Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich lange vor mir her geschoben. Warum? Tja, dass weiß ich auch noch nicht so genau  😉

Alles beginnt damit, dass wir Jana und ihre Arbeite kennenlernen. Sie ist Weltendesignerin und arbeitet für Mastermind. Hier fühlt sie sich zu Hause und hier möchte sie auch ewig bleiben. Jana ist ein lebensfroher Mensch und liebt es neue Welten zu erschaffen. Sie ist ja auch sehr erfolgreich damit. Doch eines Tages fallen ihr Unregelmäßigkeiten auf, die sie sich genauer ansehen möchte. Ob das eine gute Idee ist?

Man weiß schnell, dass unsere Welt sich verändert hat. Die Menschen gehen nicht mehr wie üblich zur Arbeit oder treffen sich mit anderen Leuten. Jedenfalls nicht in der realen Welt. Hier trifft man sich virtuell in verschiedenen Welten. Man kann Aufgaben erledigen und somit seine Weltenpässe erweitern. Durch diese Erweiterung hat man mehr Möglichkeiten in verschiedene Welten zu reisen und sein Äußeres aufzubessern. Lediglich für 40 Minuten täglich muss man sich in der realen Welt aufhalten, damit man den Bezug zu dieser nicht komplett verliert und der Körper sich „erholen“ kann.

Mir haben die Welten echt sehr gut gefallen. Vor allem die Filmwelt. Da wäre ich geblieben. Neben diesen beiden Punkten fängt das Buch auch sehr gut an, nur zur Mitte hin wird es ein wenig zäh. Man springt nur noch von einer Welt zur anderen und vieles wiederholt sich. Und das ein wenig zu lang. Dann zum Ende hin wird es wieder spannend und interessant, doch das Ende fand ich jetzt nicht spektakulär, sondern gut. Ich hätte mir hier noch ein wenog mehr erhofft.

Ansonsten war es ein tolles Buch, das ich jedem empfehlen kann  =)

 

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loewe-verlag.de

genialokal.de

Verlag: Loewe

Seiten: 448

Preis: 19,95 EUR

„Pandora Stone 2 : Gestern ist noch nicht vorbei“ von Barry Jonsberg

Werbung – Rezensionsexemplar vom cbt Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Nach den jüngsten Ereignissen kämpft Pandora darum, Erinnerung und Realität zu trennen. Wie kann es sein, dass sich mehrere Schüler an die gleichen Details erinnern, ohne am selben Ort gewesen zu sein, und sich Träume realer anfühlen als Erinnerungen? Könnte es womöglich sein, dass außerhalb der Mauern der Akademie noch eine intakte Welt existiert?

Gemeinsam mit der abenteuerhungrigen Jen will Pan der Sache auf den Grund gehen und schmiedet einen Plan, aus der Akademie zu fliehen. Doch die überwacht jeden ihrer Schritte …

 

Meine Meinung:

Der erste Teil dieser Reihe hat mich schon begeistert und ich konnte es nicht mehr abwarten endlich den zweiten Teil zu lesen. Nun möchte ich direkt den dritten Teil durchsuchten  =)

Was ist wahr und was ist falsch? Pan zweifelt immer mehr an der Glaubwürdigkeit der Akademie. Was passiert in dem Dorf hinter der Mauer? Und existiert unsere Welt wirklich nicht mehr? Pan macht sich zusammen mit Jen auf die Suche nach Antworten. Auch wenn Jen anfangs ein wenig an Pans Glaubwürdigkeit zweifelt, deuten einige Hinweise daruaf hin, dass Pan eventuell recht haben könnte mit ihrer Vermutung. Doch dazu müssen sie wieder über die Mauer. Und das wird nicht leicht für sie werden…

In diesem Buch ist einfach alles drin. Wir lernen nicht nur Pan immer besser kennen. Nein, auch Jen und ein paar andere. Aber vor allem Jen werden wir näher kennenlernen, da sie sich mit Pan zusammen schließt und Hinweise sucht ,das es den Virus niemals gab und noch alles so ist wie es einmal war. Dabei entsteht sehr viel Spannung und sehr viele vorherige Fragen werden beantwortet. Doch auch neue Fragen kommen hinzu. Auch frage ich mich: Welche Informationen sind wahr und wie sehr werden die Protagonisten manipuliert?

Der zweite Teil geht rasant weiter und ich möchte einfach nur noch wissen wie es endet  =)

 

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randomhouse.de

genialokal.de

Verlag: cbt

Seiten: 320

Preis: 10,00 EUR

„Eve of Man 2 – Die Rebellin“ von Tom Fletcher

Werbung – Rezensionsexemplar vom dtv Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Eve ‒ Sie ist die Zukunft der Menschheit

Eve, die letzte Frau der Menschheit, konnte mithilfe von Bram aus dem Turm, in dem sie seit ihrer Geburt gefangen war, fliehen. Und damit hat sie das System, das sie manipuliert, unterdrückt und instrumentalisiert hat, verlassen. ‒ Aber auch die Mütter, die sie 16 Jahre geliebt und versorgt haben.
Für einen kurzen Moment ist die Freiheit greifbar. Doch die Welt, die Eve nicht kennt, ist ein gefährlicher Ort. Als sich das Netz der Verfolger immer enger um sie zuzieht, muss sich Eve fragen, ob sie nicht ein Gefängnis gegen ein anderes getauscht hat. Wieder will man sie für eigene Zwecke einspannen. Eve und Bram müssen sehr genau schauen, wem sie vertrauen. Und auf Eve lastet darüber hinaus die Verantwortung, die sie als letzte Frau für die Menschheit hat.

 

Meine Meinung:

Endlich geht es mit dem zweiten Teil weiter und ich war total gespannt, ob mir dieses Buch wieder genauso gefallen wird wie der erste Teil. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Eve hat es aus dem Turm, ihrem Zuhause, raus geschafft und lebt nun bei den Libertisten, die für ihre Freiheit gekämpft haben. Unter ihnen ist auch Bram, der Eve bei der Flucht aus dem Turm geholfen hat. Sie beide kennen sich ja schon viele Jahre, da Bram eine von Eves Hollys war. Nun sind beide in Freiheit und können ein neues Leben beginnen. Können sie?

Es geht im zweiten Teil rasant weiter was mir richtig gut gefallen hat. Man hat sofort ins Buch gefunden, da am Anfang aus der Sicht eines Finalgardisten die Flucht von Eve erzählt wird. Alles war sofort wieder da und man wollte einfach nur noch wissen wie es Eve nun außerhalb des Turmes ergehen wird. Wird sie glücklicher sein als zuvor? Weiß sie, worauf sie sich eingelassen hat? Eve weiß immer noch verdammt wenig über die Welt außerhab des Turmes und dies bemerkt sie auch selbst. Auch wenn Bram und andere ihr immer wieder Dinge erzählen kann sie das ganze Ausmaß dessen was ihr alles verschwiegen wurde immer noch nicht begreifen. Es ist einfach sehr viel. Zu viel.

Der zweite Teil wird aus den Sichten von Bram, Eve und Michael (einem Finalgardisten) erzählt. Wir sehen hier viele Leute leiden und für Eve kämpfen. Es ist nicht leicht die letzte Hoffnung der Menschheit zu sein und sicher ist es auch nicht immer. Auch werden hier ein paar Leute ihr wahres Gesicht zeigen, ob uns das nun gefällt oder nicht….

Ich bin schon sehr auf den dritten Teil gespannt und möchte nicht mehr warten bis dieser erscheint =)

 

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Verlag: dtv Reihe Hanser

Seiten: 336

Preis: 18,95 EUR

„Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln“ von Adriana Popescu

Werbung – Rezensionsexemplar vom cbt Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Irgendwas hat dieser Neue, Samuel, an sich, das Marie von Anfang an fasziniert. Und Samuel geht es genauso. Wie Magnete bewegen sie sich aufeinander zu, stoßen einander aber auch immer mal wieder ab, wenn sie sich von der falschen Seite nähern. Und mitten in diesem Spannungsfeld bewegt sich Theo, Maries jüngerer Bruder, der seit einem schrecklichen Ereignis vor über einem Jahr immer noch mit seinen Ängsten ringt – und in der Schule mit seinem Mobber Andi. Marie, Samuel, Theo – ihr Aufeinandertreffen bedeutet für alle drei einen Neubeginn, aber auch, sich den Geschehnissen ihrer Vergangenheit zu stellen, denn Samuel trägt ein Geheimnis mit in diese neue Freundschaft …

 

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich vollkommen abgeholt. Warum?

Es wird aus drei Sichten erzählt:

Marie: Aufgeweckt, höflich, hiflsbereit und gute Zuhörerin. Was auch kommen mag, sie hält zu ihrem Bruder und ist jede einzelne Sekunde für ihn da. Doch das ist nicht immer leicht und manchmal auch sehr anstrengend. Da sie immer auf Theo aufpasst und ihn beschützt, hat sie keine Zeit sich selbst zu entfalten und zu Leben so wie sie es gerne möchte.

Theo: Verschlossen, ängstlich, zurückhaltend und zerbricht sich über alles den Kopf. Theo ist überaus glücklich seine Schwester Marie zu haben, die ihm jederzeit zur Seite steht. Doch auch er merkt, dass es so nicht weitergehen kann. Es muss sich grundlegend etwas ändern. Das ist nach der einen Sache leichter gesagt als getan.

Samuel: nach außen hin sehr selbstbewusst, nachdenklich, hilfsbereit und der Neue an Maries Schule. Er hat ein Geheimnis. Ein ziemlich großes sogar. Kann er es Marie sagen, ohne das sie sich von ihm abwendet, so wie jeder andere?

Immer wenn ich Dinge über Theo gelesen habe, hätte ich oftmals einfach nur weinen können. Seine Gedanken taten einem richtig weh und das was ihm geschehen ist ebenso. Aber auch Marie tat mir unglaublich Leid. Es dreht sich in ihrer Familie alles nur um Theo. Und was ist mit ihr? Warum interessiert sich keiner für ihr Leben und ihre Wünsche? Doch genau da erscheint Samuel auf der Bildfläche. Er interessiert sich für Marie und sie sich auch für ihn. Doch Samuel hat ein Geheimnis und ein Leben hinter sich, über das er nur ungern sprechen mag. Früher oder später muss er es Marie aber erzählen.

Diese drei Schicksale verbinden sich im Laufe des Buches immer mehr miteinander. Es geht in diesem Buch um Mobbing, Akzeptanz und eine zweite Chance, die man bei vielen Leuten nicht bekommt. Adriana hat dies so unglaublich real beschrieben, dass man während des Lesens einfach nur fassunglos da saß und den Kopf über die Menschen geschüttelt hat, die wie immer einfach nur wegsehen um so nicht selbst in die Schusslinie zu geraten. Für mich ist es jetzt schon ein Jahreshighlight.

 

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genialokal.de

Verlag: cbt

Seiten: 464

Preis: 13,00 EUR

Leseprobe: 9783570313374_Leseprobe

„When we were lost“ von Kevin Wignall

Werbung – Rezensionsexemplar vom cbt Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

19 Teenager und ein Flugzeugabsturz über dem Dschungel: Wer wird überleben?

Überleben. Kein Thema mit dem sich normale High-School-Schüler schon mal befasst haben. Es sei denn, ihr Flugzeug stürzt über dem südamerikanischen Dschungel ab und kein Erwachsener hat überlebt. Völlig auf sich gestellt wird den 19 Jugendlichen erst nach und nach klar, dass die wahren Gefahren noch vor ihnen liegen: wilde Tiere, giftige Reptilien und Insekten, ganz zu schweigen von der unerbittlichen Hitze. Jede ihrer Entscheidungen wird von nun an über Leben oder Tod entscheiden.

 

Meine Meinung:

Stellt euch vor ihr fliegt mit eurer Klasse nach Costa Rica und wollt dort Schmetterlinge studieren. Nun stellt euch vor ihr macht euch auf den Rückweg und euer Flugzeug stürzt auf einer euch unbekannten Insel mitten im Dschungel ab. Was würdet ihr tun?

Genau dies geschieht Tom und den restlichen Schülern, Lehrern, die in diesem Flugzeug saßen. Nicht alle überleben diesen Absturz. Nur 19 von ihnen schaffen es aus dem Wrack zu kommen. Es ist eh ein Wunder, dass überhaupt jemand überlebt hat und noch dazu 19 Leute. Doch wie genau soll man nun vorgehen? Sich ein Basiscamp aufbauen und auf Rettung warten? Oder sich durch den schier unendlichen Dschungel schlagen, in der Hoffnung auf andere Menschen zu treffen? Zuerst bleiben die Jugendlichen an der Absturzstelle und versuchen einfach nur zurecht zu kommen. Essen zusammen tragen, trinken besorgen, für Schlafmöglichkeiten sorgen und sich gegenseitig beschützen. Doch irgendwann merken sie das sie hier nicht ewig bleiben können und vagen sich in den Dschungel vor.

Tom, einer der Überlebenden, ist eher zurückhaltend und hat keine Freunde. Joel, arrogant, selbstsüchtig, naiv, stur – hat Freunde und fühlt sich zum Anführer berufen. Doch dies läuft nicht immer so gut wie man sich vielleicht denken mag. Der Schmetterlingseffekt, wie im Buch beschrieben, holt ihn des Öfteren ein. Er tritt etwas los und die anderen müssen leiden.

Die Jugendlichen schlagen sich echt gut durch den Dschungel durch und zeigen das sie mehr drauf haben, als manch einer von ihnen gedacht hat. Doch dieses ewige generve durch Joel, dass er immer alles besser weiß, auch wenn am Ende jemand ihm helfen muss, nervt. Manchmal zieht es eine Situation auch in die Länge und das fand ich schade. Also meinetwegen hätte er in der Zwischenzeit von einer Schlange gefressen werden können. Diesen Protagonisten mochte ich bis zum Ende hin nicht leiden….

Auch wenn die Situation nicht besonders gut für die Jugendlichen aussieht, hilft Zusammenhalt, nachdenken und sich organisieren, um zu überleben. Nur ab und an wurde manches ein bisschen lang, aber auch nur kurz. Ansonsten war es ein tolles Abenteuer.

 

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genialokal.de

Verlag: cbt

Seiten: 348

Preis: 13,00 EUR

Leseprobe: 9783570313299_Leseprobe

„Sandcastle Empire“ von Kayla Olson

Werbung – Rezensionsexemplar vom dtv Vrelag. Vielen lieben Dank dafür

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Wie überlebst du, wenn alle Hoffnung verloren ist?

Vor dem Krieg war Edens Leben einfach. Es gab Air-Conditioning, Eiscreme und lange Tage am Strand. Dann kam der Umsturz und alles änderte sich. Jetzt herrschen ›Die Wölfe‹ und kontrollieren sämtliche Ressourcen. Sie töteten Edens Familie und ihre Freunde, zerstörten ihr Zuhause und internierten sie in einem Gefangenenlager. Aber Eden weigert sich aufzugeben. Sie kennt die Koordinaten des einzigen neutralen Ortes der Erde, einer Insel namens ›Refugium‹ und sie setzt alles daran, dieses Paradies zu erreichen. Doch auch auf der Insel lauern Gefahren. Gefahren, die tödlicher sein könnten als die Welt, die Eden hinter sich gelassen hat.

 

Meine Meinung:

Stell dir vor, die Welt wie du sie kennst gibt es nicht mehr. Stell dir vor du bist auf dich allein gestellt. Stell dir vor du wirst von jemanden versklavt und möchtest einfach nur noch fliehen, aber es gibt keinen Ausweg. Und nun stell dir vor du hast die Lösung in einem Buch, das du von deinem Vater hast, der leider gestorben ist. Wie wirst du deine Flucht angehen?

Genau diese Frage stellt sich Eden ständig. Wie soll sie von dieser verdammten Insel fliehen wo doch so viele Wölfe auf sie achten und sie nie für sich alleine ist? Wie soll sie mit einem Boot fliehen wenn doch der ganze Strand mit Minen versperrt ist? Sollte man andere opfern, um selbst davon zu kommen? Genau das geschieht, als Eden endlich den Entschluss fasst von dieser schrecklichen, von Wölfen beherrschten Insel zu fliehen. Es gibt da ein Mädchen namens Alexa, durch die Eden endlich fliehen kann. Aber nicht nur Eden wird diese Insel verlassen. Mit ihr werden Alexa, Hope und Finnley von der Insel verschwinden und sich auf die Suche nach Refugium machen. Doch was ist Refugium? Refugium ist ein Ort, an dem alles besser sein soll. An dem keine Wölfe leben sollen. Ein Zufluchtsort, den nur Eden und ein paar Auserwählte kennen, da sie eine Karte haben, die sie dort hinbringen wird. Nachdem die Mädchen von der Insel geflohen sind und irgendwann mal endlich auf Refugium treffen, ist die Insel nicht so wie sie es sich erhofft haben. es gibt kein Empfangskomitee und auch sonst sieht man keine Menschen. Kann dies wirklich die richtige Insel sein?

Also alleine die Fahrt zu dieser Insel war lang. Dann die Ankunft…Für mich wurde gefühlt jeder Stein und jedes Sandkorn beschrieben. Auch als sich die Mädchen auf in den Dschungel machen…puh..Egal wer wo was angefasst hat, man wusste ganz genau welche Pflanze es war und wie lange diejenige diese berührt hat. Man konnte sich zwar alles sehr gut vorstellen und ich habe mich selber schon wie im Dschungel gefühlt, doch manchmal ist weniger mehr. Vor allem wenn später auch noch andere Protagonisten hinzu kommen wird es echt ausführlich. Was an sich gar nicht schlecht ist, doch muss ich nicht jeden Zentimeter eines Weges kennen, um einer Person folgen zu können. Auch wenn der Schreibstil echt lebhaft und flüssig ist, hat mich dies manchmal echt gestört. Und auch die Hervorhebung mancher Worte in kursiv waren mir eindeutig zu oft. Alleine durchs Lesen wusste man das es nun wichtig ist.

Auch wurde nur ab und an davon gesprochen das die Welt wie wir sie kennen „untergegangen“ ist. Aber hier hätte ich mir ein paar Rückblenden gewünscht. Wie alle begann und wer wann wie an die Macht kam. Das muss nicht ins kleinste Detail ausgeführt werden, doch finde ich hätte es der ganzen Geschichte echt gut getan. Mir hat das Abenteuer rund um Eden und der geheimnisvollen Insel sonst echt gut gefallen, doch konnte man sich bei manchen Dingen einfach denken wie diese enden werden und das schon recht früh.

Für mich hätte die Geschichte auch kürzer gefasst werden können, da für mich manches einfach zu lang oder überflüssig war. Doch es hat mir Spaß gemacht Eden auf ihrem Abenteuer zu begleiten, doch bleiben noch viele Dinge offen. Ich hoffe doch das es einen zweiten Teil geben wird?

 

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dtv.de

genialokal.de

Verlag: dtv

Seiten: 448

Preis: 17,95 EUR

Alter: ab 14