„Sodom – Utopia Gardens (1)“ von Eva Siegmund

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Berlin in einer nahen Zukunft: Wer sich nicht scheut, gegen rigorose Gesetze zu verstoßen, kann seinen Körper mithilfe illegaler Prothesen in eine tödliche Waffe verwandeln. Diese Kriminellen werden »Cheater« genannt.
Seit ein Cheater Birols Vater ermordet hat, kennt der junge Mann nur noch ein Ziel: den »Käfig« – das Hauptquartier der Polizei von Berlin Mitte. Als Polizist kann Birol endlich selbst Jagd auf den Mörder seines Vaters machen. Doch im »Käfig« sind die Dinge keineswegs so, wie er es sich erhofft hat. Birols neues Team besteht aus der zum Strafdienst verurteilen Kratzbürste Raven und der schüchternen Polizeischülerin Laura, und seine älteren Kollegen sind entweder faul oder korrupt. Oder beides.
Als der erste tote Cheater auftaucht, ahnen weder Birol noch Raven oder Laura, wie eng dieser Mord mit ihren eigenen dunklen Geheimnissen verknüpft ist – und mit dem Utopia Gardens. Der größte Club der Welt, in dem Nacht für Nacht die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen, bildet das Zentrum eines gewaltigen Sturms, der sich über Berlin zusammenbraut.

 

Meine Meinung:

Berlin in der Zukunft finde ich hier nicht so wunderschön 😀 Man kann seinen Körper optimieren und somit in der Nacht sehen oder sehr stark werden. Einige machen diese Arbeit gut und einige nicht. Eine, die ihren Job versteht, ist Raven. Neben Raven werden wir auf den Polizisten Birol und auf Laura stoßen, die unter anderem Namen versucht herauszufinden was mit ihrer Freundin geschah. Diese drei sind unsere Hauptakteure. Doch neben ihnen werden wir noch auf einige andere Personen treffen. Am Ende fügt sich dann alles schrittweise zusammen.

So weit so gut. Bis man aber bei diesem Gesamtbild angelangt ist, ist es immer wieder etwas verwirrend und zu viel. Man kann sich zwar alle Personen merken, doch war es für mich für den Beginn einer Reihe von allem ein wenig zu viel. Man musste erst einmal in das neue Berlin rein finden und dann in den Club, in dem sich ziemlich seltsame Gestalten aufhalten. Dies wurde zwar nach und nach besser, doch es war etwas überladen. Zum Ende hin wird es noch einmal richtig spannend und man wird mit einem fiesen Cliffhanger zurück gelassen.

Ein dystopischer Thriller, der mich unterhalten hat.

 

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droemer-knaur.de

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 368

Preis: 12,99 EUR

„Forever, Ida – Und raus bist du“ von Alex Pohl

Werbung – Rezensionsexemplar vom cbt Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Neue Stadt, neue Schule, neues Glück: Adi ist froh über den Wechsel nach Sonderberg. Sie will ihre Vergangenheit hinter sich lassen. Doch gleich am Tag ihrer Ankunft beobachtet sie einen Trauerzug: Ahmet, ein Junge an Adis neuer Schule, ist zu Tode gekommen. Selbstmord, sagen die einen, ein Unfall, meinen die Behörden. Adi findet sich bald im Freundeskreis von Ahmet wieder; vor allem Ben, Ahmets bester Freund, fasziniert sie. Doch Ahmets Tod lässt ihr keine Ruhe: Was ist mit Ahmet wirklich passiert?

 

Meine Meinung:

Der Aufbau des Buches ist sehr gut. Wir lesen hier aus verschiedenen Sichten und lernen so die Protagonisten besser kennen. Auch werden die einzelnen Schüler, die mit Ahmet zu tun hatten oder ihn kannten, in Gesprächsmitschnitten für die Reportage „Ist unserer Jugend noch zu retten?“ befragt und dann gibt es noch Vernehmungsprotokolle. Neben diesen Abschnitten werden wir noch Briefe an Ida lesen und den Alltag eines jeden verfolgen.

Alleine diese Wechsel haben mir sehr gut gefallen und es hat die Geschichte spannend gemacht. Doch bei manchen Dingen wurde nur an der Oberfläche gekratzt. Man hat zwar vieles über die einzelnen Personen erfahren, doch eine Lösung für deren „Probleme/Situation“ wurde nicht gefunden. Es wurde einfach so hingenommen. Daraus hätte man ein bisschen mehr machen können. Vielleicht kommt davon ja mehr im nächsten Teil, aber ich finde es hätte hier schon sehr gut rein gepasst. Jedenfalls der Anstoß dazu. So wurden ein paar Dinge einfach nur erwähnt und dann in den Hintergrund gestellt und es gab keine Konsequenzen (Mobbing, Drogenkonsum, Suizid).

Die Story an sich war echt gut gemacht undf ich habe das Buch verschlungen, das der Schreibstil wirklich leicht ist. Doch den Hinweis hinten, bezüglich der genannten Themen, hätte ich vorne ins Buch gemacht. Aber ansonsten hat es mich unterhalten.

 

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randomhouse.de

Verlag: cbt

Seiten: 368

Preis: 13,00 EUR

„Der Countdown Killer“ von Amy Suiter Clarke

Werbung -Rezensionsexemplar vom Fischer Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Er entführt immer drei. Jede ein Jahr jünger als die andere. Der Countdown hat begonnen – die Thriller-Entdeckung des Jahres

True-Crime-Podcasterin Elle Castillo will Gerechtigkeit. Gerechtigkeit für die Opfer nie aufgeklärter Verbrechen. Jetzt wagt sie sich an einen spektakulären Fall: den des »Countdown-Killers«. Er entführte immer drei. Drei junge Frauen im Abstand von drei Tagen. Jede ein Jahr jünger als die andere, jede innerhalb von sieben Tagen tot. Bis sein zehntes Opfer entkam. Die Serie brach ab, der Killer konnte nie gefasst werden.

Als Elle anfängt, die Morde in ihrem Podcast neu zu beleuchten, verschwindet wieder eine junge Frau. Ein Trittbrettfahrer, dem es um Aufmerksamkeit geht? Oder der Killer von damals, der jetzt zurück ist, um sein grausames Werk zu Ende zu bringen?

 

Meine Meinung:

In dem Podcast von Elle dreht sich alles um den Countdown Killer. Natürlich hat sie auch noch andere Fälle, die sie versucht aufzuklären, doch zur Zeit beschäftigt sie sich sehr viel mit dem CK Mörder. Dieser Fall wurde nie aufgeklärt und Elle möchte endlich Licht ins Dunkel bringen. Sie geht jedem noch so kleinen Hinweis nach und möchte endlich für Gerechtigkeit sorgen. Doch nicht jeder scheint damit ganz einverstanden zu sein und Elle muss feststellen, dss sie immer tiefer in diesen Fall versinkt.

Das Buch ist so aufgebaut, dass wir Aufnahmen aus Elles Podcast aus dem Jahre 2019 hören und dann geht die Geschichte im Jahr 2020 weiter. Der Podcast ist echt super aufgebaut und es ist interessant die Interviews zu lesen und so mehr über die Opfer und deren Angehörige zu erfahren. Der Aufbau ist wirklich gut gelungen, doch würde ich persönlich das Buch mehr als seichten Thriller betrachten. Bis über die Mitte hinaus ist es teils sogar eher ein Krimi, aber ein wirklich richtig guter und zum Ende hin wird es richtig fesselnd. Das soll nicht heißen, dass es vorher langweilig oder langatmig war. Nein, auf keinen Fall. Aber dieses Schlag auf Schlag kam erst zum Ende hin und das hat mir zwischendurch ein wenig gefehlt (deshalb der 1 Stern weniger  )

Zwischendurch habe ich auch mal in das Hörbuch rein gehört und ich kann euch sagen, dass dieses richtig toll gemacht ist und den Podcast so natürlich noch viel besser rüber bringt. Ansonsten hat es mir sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf mehr von Amy Suiter Clarke.

 

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fischerverlage.de

Verlag: Fischer Scherz

Seiten: 432

Preis: 15,00

„Chaos Walking“ von Patrick Ness

Werbung – Rezensionsexemplar

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Todd Hewitt ist der letzte Junge seiner Heimatstadt. Und diese Stadt ist anders. In ihr gibt es keine Frauen. Nur Männer. Und jedermann hört die Gedanken aller anderen. Rund um die Uhr. Es gibt kein Privatleben. Es gibt keine Geheimnisse. Oder doch? Nur einen Monat vor dem Geburtstag, der auch ihn zum Mann machen wird, stolpert Todd unvermutet über einen Ort, an dem absolute Stille herrscht. Und dort trifft er ein Mädchen. Doch das ist unmöglich. Oder haben ihn alle ein Leben lang belogen? Todd kommt einem ungeheuerlichen Geheimnis auf die Spur. Und nun bleibt ihm nur eines: um sein Leben zu rennen …

 

Meine Meinung:

Auf dieses Buch habe ich mich echt gefreut und ich war auch sehr gespannt was auf mich zukommen wird. Dann habe ich das Buch angefangen und nur gedacht „Was soll das denn werden?“

Das Buch ist in sechs Bücher unterteilt und in jedem dieser Teile erfahren wir mehr von Todd und der Welt. Todd ist der letzte Junge, der bald zum Mann wird. Neben dem Mann werden erfahren wir einiges über den „Lärm“. Man hört die Gedanken eines Jeden – rund um die Uhr. Egal, ob Mensch oder Tier, man hört einfach alles und kommt so nie zur Ruhe. Dies ist so seitdem die „Spackle“ die Menschen angegriffen und einen Virus verbreitet haben. Alle Frauen sind daraufhin gestorben und nur die Männer blieben übrig. Wirklich alle Frauen?

An und für sich klingt es total spanennd, doch ich konnte das Buch nicht lesen und habe mir das Hörbuch geholt. Den „Lärm“ zu lesen war für mich persönlich einfach nur furchtbar und kam längst nicht so gut rüber wie im Hörbuch. Auch haben mich diese Wortwiederholungen echt genervt, um manches zu verdeutlichen: „Sie liefen, liefen, liefen….Essen, essen, essen“..Sicher soll so der Lärm dargestellt werden, da alles was man denkt in einer Endlosschleife läuft, aber igrendwann geht es einem echt auf die Nerven. Auch unrealistisch ist, dass Todd und andere einiges einstecken müssen und immer noch leben. Das macht doch keinen Sinn und keinen Spaß.

Die Story an sich ist wirklich interessant, doch gab es meiner Meinung nach zu viele Wiederholungen, einiges zog sich echt in die Länge und manches war einfach unrealistisch. Ich würde es mir auf jeden Fall als Hörbuch holen, da hier der „Lärm“ einfach besser rüber kommt und man sich ein besseres Bild davon machen kann.

 

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randomhouse.de

Verlag: cbt

Seiten: 544

Preis: 13,00 EUR

„Killing November“ Band 1 von Adriana Mather

Werbung – Rezensionsexemplar vom Dressler Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

November hat keine Ahnung, warum ihr Vater sie ohne Vorwarnung auf die geheimnisvolle Academy Absconditi schickt, ein Internat, regiert vom Geheimbund Strategia. Hier gilt die Regel: Informationen über die eigene Familie dürfen unter keinen Umständen preisgegeben werden. Keine Nachnamen, keine Anschrift und keine Details über Familienmitglieder. Als ein Mitschüler ermordet wird, fällt der Verdacht auf November. Bevor sie für schuldig erklärt oder sogar selbst zum Mordopfer wird, muss sie herausfinden, welche Rolle sie selbst in den bizarren Strategiespielen des Ordens spielt.

 

Meine Meinung:

Dieses Buch..diese Story ist einfach nur der Wahnsinn.

November, siebzehn, gutgläubig, wissbegierig, mutig, ab und an naiv und einfach nur ein wunderbares Mädchen, wird von ihrem Vater auf die Academy Absconditi geschickt. Aber diese Schule ist nicht wie die üblichen Schulen, die man kennt. Diese Schule liegt verborgen irgendwo im Nirgendwo. Auch die Unterrichtsfächer wie „Strategisches Vorgehen/Denken“ „Schwertkampf“ und „Giftkunde“ sind nicht gerade übliche Unterrichtsfächer, um einen auf das Arbeitsleben vorzubereiten. Warum also hat ihr Vater sie wirklich hier hin geschickt? Auch stellt sich die Frage, wer ihren Mitschüler umgebracht hat und versucht den Verdacht auf November zu lenken?

Alleine die Tatsache wie wenig November über ihr eigenes Leben weiß und wie viel andere über sie wissen fand ich total spannend und sehr gut gemacht. Nach und nach erfährt sie mehr über sich und auch wir wissen immer mehr über November, den Orden, die Schule und ihre Eltern. Es gibt immer wieder kurze Rückblenden zu verschiedenen Situationen, in denen ihr Vater oder ihre Tante Jo ihr Dinge beibringen, die zu der vorherigen stattgefundenen Szene passen, dass man immer mehr wissen wollte und auch mehr erfahren hat. Aber es gibt auch noch Fragen, die unbeantwortet sind und sicher in einem zweiten Teil geklärt werden.

Für mich war es ein echtes tolles Buch und ich hätte an der Schule keine 5 Minuten lang überlebt   😀

 

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oetinger.de

Verlag: Dressler (Oetinger)

Seiten: 413

Preis: 22,00 EUR

„Matching Night: Küsst du den Feind?“ Teil 1 von Stefanie Hasse

Werbung – Rezensionsexemplar vom Ravensburger Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Ein berühmtes Elite-College.
Zwei berüchtigte Studentenverbindungen.
Drei Nächte, die über dein Schicksal entscheiden.

Ravens und Lions – um die beiden mächtigen Verbindungen am St. Joseph‘s College ranken sich zahlreiche Legenden, genau wie um ihre luxuriösen Wohnhäuser und wilden Partys. Von alldem kann die Studentin Cara nur träumen, schließlich reicht ihr Geld hinten und vorne nicht. Als die Ravens ihr überraschend eine kostenlose Unterkunft anbieten, zögert sie deshalb nicht lange. Doch es gibt eine merkwürdige Bedingung: Cara muss auf drei exklusiven Verbindungspartys mit einem Wildfremden ein Paar spielen und an einem geheimnisvollen Wettkampf teilnehmen. Sie ahnt nicht, dass sie dabei mehr verlieren wird als nur ihr Herz.

 

Meine Meinung:

Was macht man nicht alles, um die Studienkosten zu sparen? Manch einer mehr, manch einer weniger. Doch wie weit wird Cara gehen?

Unsere Protagonistin Cara ist zielstrebig, selbstbewusst und weiß was sie will. Sie möchte ihrer Familie etwas zurück geben. Dies kann sie erreichen wenn sie bei den Ravens aufgenommen wird. Doch bevor sie dazu gehört muss sie ein paar Aufgaben meistern. Aber genau diese Aufgaben haben es in sich und lassen sie zweifeln, ob sie es jemals schaffen wird eine Raven zu werden. Noch gibt Cara nicht auf.

Was mir damals bei „Secret Game“ gefehlt hat, habe ich hier gefunden. Die Story, die Protagonisten und die Erzählweise haben mir hier echt gut gefallen. Es ist spannend und hat Spaß gemacht. Das Einzige was mir nicht ganz zugesagt hat ist der Punkt, dass Cara sehr wenig hinterfragt. Also sie hätte sich meiner Meinung nach über manche Dinge einfach mehr Gedanken machen müssen/sollen oder manches mehr anzweifeln und hinterfragen. Sie ist schon eine starke Persönlichkeit, doch das hat ab und an nicht ganz zu ihr gepasst.

Ansonsten ist es eine tolle Story mit einem fiesen Cliffhanger  =)

 

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ravensburger.de

 

Verlag: Ravensburger

Seiten: 352

Preis: 16,99 EUR

„Pandora Stone 3 – Morgen kommt vielleicht nie mehr“ von Barry Jonsberg

Werbung – Rezensionsexemplar vom cbt Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Stell dir vor, deine Erinnerung ist die Zukunft. Und es liegt in deiner Hand, sie zu verhindern.

Pandora will es nicht glauben. Bei ihrer Flucht aus der Akademie haben sie und Jen das tödliche Virus in die Welt gebracht. In drei Monaten geschieht, was in ihrer Erinnerung bereits Vergangenheit ist: Die Menschheit wird von einem tödlichen Virus ausgelöscht. Außer wenigen Drahtziehern und den ausgewählten Jugendlichen wird es keine Überlebenden geben.

Pan ist fest entschlossen, die Welt zu retten, doch Jens Erinnerung wurde manipuliert und die Gruppe ist mehr denn je überzeugt, dass die Welt dort draußen vernichtet wurde. Nun ist Pandoras Gabe gefragt, um den Untergang der Welt noch zu verhindern.

 

Meine Meinung:

Dies ist nun der letzte Teil einer wirklich tollen Reihe. Warum also nur 3,5 Sterne?

Ich werde euch nicht allzu viel verraten, da ich nichts von der Story spoilern möchte. Bis auf das was im Klappentext steht  =)  Im zweiten Teil haben Jen und Pan einen unumkehrbaren Fehler begangen. Das Virus ist nun außerhalb der Akademie. Dort sollte es laut der Akademie zwar erst ein wenig später gelangen, aber nun ist es früher geschehen und spielt der Akademie direkt in die Hände. Nun versucht Pandora mit allen ihr zur Verfügungn stehenden Mitteln ihre Freunde dazu zu bewegen sich ihr anzuschließen und das Virus aufzuhalten. Doch wie soll einem dies gelingen, wo ihr doch keiner glaubt und sie hinter sehr hohen Mauern feststecken? Noch dazu ahnt niemand außerhalb der Mauern der Akamdie etwas von dieser oder gar von dem Virus. Falls sie es schaffen sollte, wer würde ihr dann glauben?

Der letzte Teil geht direkt spannend und actionreich weiter. Ich war sofort wieder auf dem Gelände der Akademie und habe mit jedem Einzelnen mitgefiebert. Als ich bei der Mitte angelangt war, flachte es ein wenig ab. Endlich erfährt man einiges mehr über die Akademie und auch über manch eine Person. Doch hätte ich mir davon mehr erhofft und auch ein wenig anders. Es war mir ein ganz wenig zu platt. Da war dann ein etwas die Luft raus. Zum Ende hin wurde es noch einmal interessant, aber auch hier habe ich mir einen deutlich größeren Knall gewünscht. Manches bleibt einfach im Raum stehen und das finde ich schade, da diese Reihe wirklich stark ist.

Obwohl diese Punkte es ein wenig geschmälert haben, bin ich nach wie vor von dieser Reihe überzeugt und würde diese immer wieder lesen  =)

 

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randomhouse.de

genialokal.de

Verlag: cbt

Seiten: 384

Preis: 10,00 EUR

„Cryptos“ von Ursula Poznanski

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Kerrybrook ist Janas Lieblingswelt: Ein idyllisches Fischerdorf mit viel Grün und geduckten Häuschen. Es gibt Schafe, gemütliche Pubs und vom Meer her weht ein kühler Wind. Manchmal lässt Jana es regnen. Meistens dann, wenn es an ihrem Arbeitsplatz mal wieder so heiß ist, dass man kaum mehr atmen kann.
Jana ist Weltendesignerin. An ihrer Designstation entstehen alternative Realitäten, die sich so echt anfühlen wie das reale Leben: Fantasyländer, Urzeitkontinente, längst zerstörte Städte. Aber dann passiert ausgerechnet in Kerrybrook, der friedlichsten Welt von allen, ein spektakuläres Verbrechen. Und Jana ist gezwungen zu handeln.

 

Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich lange vor mir her geschoben. Warum? Tja, dass weiß ich auch noch nicht so genau  😉

Alles beginnt damit, dass wir Jana und ihre Arbeite kennenlernen. Sie ist Weltendesignerin und arbeitet für Mastermind. Hier fühlt sie sich zu Hause und hier möchte sie auch ewig bleiben. Jana ist ein lebensfroher Mensch und liebt es neue Welten zu erschaffen. Sie ist ja auch sehr erfolgreich damit. Doch eines Tages fallen ihr Unregelmäßigkeiten auf, die sie sich genauer ansehen möchte. Ob das eine gute Idee ist?

Man weiß schnell, dass unsere Welt sich verändert hat. Die Menschen gehen nicht mehr wie üblich zur Arbeit oder treffen sich mit anderen Leuten. Jedenfalls nicht in der realen Welt. Hier trifft man sich virtuell in verschiedenen Welten. Man kann Aufgaben erledigen und somit seine Weltenpässe erweitern. Durch diese Erweiterung hat man mehr Möglichkeiten in verschiedene Welten zu reisen und sein Äußeres aufzubessern. Lediglich für 40 Minuten täglich muss man sich in der realen Welt aufhalten, damit man den Bezug zu dieser nicht komplett verliert und der Körper sich „erholen“ kann.

Mir haben die Welten echt sehr gut gefallen. Vor allem die Filmwelt. Da wäre ich geblieben. Neben diesen beiden Punkten fängt das Buch auch sehr gut an, nur zur Mitte hin wird es ein wenig zäh. Man springt nur noch von einer Welt zur anderen und vieles wiederholt sich. Und das ein wenig zu lang. Dann zum Ende hin wird es wieder spannend und interessant, doch das Ende fand ich jetzt nicht spektakulär, sondern gut. Ich hätte mir hier noch ein wenog mehr erhofft.

Ansonsten war es ein tolles Buch, das ich jedem empfehlen kann  =)

 

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Verlag: Loewe

Seiten: 448

Preis: 19,95 EUR

„Die siebte Zeugin“ von Florian Schwiecker & Michael Tsokos

Werbung – Rezensionsexemplar vom Droemer Knaur Verlag

von 5 Sternen

 

Klappentext:

An einem Sonntagmorgen wie jeder andere auch verlässt der Verwaltungsbeamte Nikolas Nölting sein Haus in Berlin-Charlottenburg. Er winkt seiner kleinen Tochter zu, schwingt sich aufs Fahrrad und fährt zu einer Bäckerei. Dort schießt er plötzlich aus heiterem Himmel und ohne Vorwarnung um sich. Ein Mensch ist tot, zwei weitere verletzt – und Nikolas Nölting schweigt.
Nöltings Anwalt Rocco Eberhardt steht vor einem Rätsel: Welches Motiv könnte der unauffällige Familienvater für eine solche Tat gehabt haben? Das Ganze erscheint völlig sinnlos – bis der Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer eine überraschende Entdeckung macht, die Rocco Eberhardt mitten in einen Sumpf aus Korruption, Geldwäsche und Clan-Kriminalität führt. Doch wer sich mit der Unterwelt von Berlin anlegt, bringt nicht nur sich selbst in größte Gefahr …

 

Meine Meinung:

Dieser Krimi ist von Anfang bis Ende einfach nur genial.

Wie man im Klappentext schon erfährt, macht sich unser Protagonist Nikolas Nölting eines Tages auf den Weg zum Bäcker, um Brötchen zu holen. So wie er es immer macht. Doch dieses Mal gibt es eine starke Änderung. Vor der Bäckerei steht ein Polizist, den er niederschlägt und sich dessen Waffe nimmt. Mit dieser geht er in die Bäckerei und erschießt einen Menschen und zwei weitere werden verletzt. So weit so gut. Doch warum macht Nölting das? Was bewegt einen liebevollen und tollen Familienvater zu so einer schrecklichen Tat? Genau das möchte sein Anwalt Rocco Eberhardt herausfinden. Doch das ist leichter getan als gesagt, denn sein Mandant schweigt. Wieso? Rocco wird es in diesem Fall nicht leicht haben.

Die Protagonisten werden hier wirklich gut beschrieben und man kann sich sehr gut in diese hinein versetzen. Auch bekommt man einen sehr schönen Einblick in die Justiz und das natürlich nicht alles so aufgebauscht ist wie es uns in vielen Serien gezeigt wird. Bis es zur Verhandlung kommt wird ein bisschen zeit vergehen. Aber dann folgt ein Verhandlungstag auf den nächsten und dann gibt es wieder eine längere Pause. Aber genau so läuft es nunmal ab. Doch in den Verhandlungspausen war es absolut nicht langweilig. Hier ist sehr viel geschehen und ein paar neue Beweismittel kamen hinzu. Auch tun sich noch ganz andere Abgründe auf….

Für mich war es ein durchweg super guter Krimi, den man so weginhalieren konnte und den ich auch jedem empfehlen kann. Sicher wird man an einem Punkt angelangen, an dem man weiß wohin es führen wird, doch das macht die ganze Sache nicht uninteressant, sondern äußerst spannend, da man wissen möchte wie gewisse Personen damit umgehen. Also Leute lest diesen Justiz-Krimi =)

 

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droemer-knaur.de

genialokal.de

Verlag: Droemer Knaur

Seiten: 320

Preis: 12,99 EUR

„Die Stadt der gläsernen Träume“ von Linda Rottler

Werbung – Rezensionsexemplar

von 5 Sternen

 

Klappentext:

Was würdest du tun, um deine Träume zu retten?

Nevyas Träume sind für sie so real wie das echte Leben. Mehr noch: Dort fühlt sie sich zu Hause, dort hat sie Freunde, dort weiß sie etwas mit sich anzufangen. Anders als in der Realität. Doch plötzlich ist ihre Fantasie wie ausgelöscht. Jemand hat ihre Träume gestohlen und ihr den Weg zurück in die Traumwelt versperrt. Bei der Suche nach ihren Träumen gerät Nevya in einen Strudel aus Geheimnissen, Verrat und Verbrechen – und lernt auf schmerzhafte Weise, welche Macht Albträume haben.

 

Meine Meinung:

Also dieser Klappentext hat mich einfach magisch angezogen. Wie wäre es wohl wenn man jeden einzelnen seiner Träume lenken könnte und so seine eigene Fantasiewelt erstellt? Ich fände das mega genial.

Unsere Protagonistin Nevya ist eine Meisterin im Träumen und Welten erschaffen. Leider ist sie schon so gut, dass sie den Bezug zur Realität leicht verloren hat und auch nicht gerne in dieser lebt. Sie hat Tagträume und lebt nur so vor sich hin. Das ist nicht allzu schwer, da ihre Eltern auch immer unterwegs sind und sich nicht wirklich für das Leben ihrer Tochter interessieren. Oder doch? Jedenfalls hat Nevya keine Freunde mehr seitdem sie sich in ihre Traumwelt zurückgezogen hat und sich lieber dort, als in der Realität aufhält. Eines Tages hat Nevya keine Träume mehr und das zieht ihr den Boden unter den Füßen weg. Wo sind ihre Träume hin? Und was sind das für Leute, die mit Glaskugeln handeln, in denen sich ein seltsamer Nebel befindet? Nevya beschließt sich dies mal näher anzusehen.

Auch wenn es zwischendurch mal etwas wirr war und der Schreibstil auch noch ein wenig ausbaufähig ist, hat mir das Buch gut gefallen. Jeder, der gerne in eine Traumwelt eintauchen möchte, kann dies hier tun =)

 

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dtv.de

genialokal.de

Verlag: dtv

Seiten: 352

Preis: 10,95 EUR

Alter: ab 12